[go: up one dir, main page]

DE1095213B - Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke - Google Patents

Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Info

Publication number
DE1095213B
DE1095213B DEA27615A DEA0027615A DE1095213B DE 1095213 B DE1095213 B DE 1095213B DE A27615 A DEA27615 A DE A27615A DE A0027615 A DEA0027615 A DE A0027615A DE 1095213 B DE1095213 B DE 1095213B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diving
water
diving bell
bell
bells
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA27615A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEA27615A priority Critical patent/DE1095213B/de
Publication of DE1095213B publication Critical patent/DE1095213B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically
    • E02C5/02Mechanisms for lifting ships vertically with floating chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Instructional Devices (AREA)

Description

  • Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere für Schiffshebewerke Die Erfindung betrifft Schwimmer, insbesondere für Schiffshebewerke, die aus mindestens einer Tauchglocke bestehen.
  • Während man bisher die Schwimmer für Schiffshebewerke als geschlossene und dementsprechend allseitig druckfeste Hohlkörper baute, werden derartige Schwimmer in einer neuartigen Ausbildungsform als unten offene Tauchglocken ausgebildet, die mit Luft gefüllt sind und durch Fortfall des druckfesten Unterteiles leichter sind. Um die Druckdifferenz zwischen Innen- und Außenseite der Glocke gering zu halten und um gänzlichen Verlust des Auftriebes bei Leckwerden an einer Stelle zu vermeiden, ist auch schon vorgeschlagen worden, jeden Schwimmer aus mehreren übereinander angeordneten Tauchglocken aufzubauen. Wenn ein derartiger Schwimmer tiefer in das Wasser abgesenkt wird, dringt mit zunehmendem Druck das Wasser von unten in die Tauchglocke ein und drückt die Luft zusammen. Durch diese Verringerung des Luftvolumens wird der Auftrieb entsprechend verringert. Soll, wie z. B. bei Schiffshebewerken, der Auftrieb konstant gehalten werden, so kann der durch Zusammendrückung der Luft entstehende Auftriebsverlust ausgeglichen werden, beispielsweise durch einen die Wasseroberfläche überragenden Teil entsprechenden Querschnittes der obersten Tauchglocke. Dadurch wird erreicht, daß im Ruhezustand der Auftrieb unabhängig von der Tiefenlage des Schwimmers stets gleich groß ist und so beispielsweise bei einem Schiffshebewerk stets Gleichgewicht zwischen dem Auftrieb der Schwimmer und dem Gewicht des Troges herrscht. Dieses Gleichgewicht wird während und kurz nach einer Tiefenänderung dadurch gestört, daß bei der Verdichtung der Luft diese erhitzt wird und durch die erhöhte Temperatur einen größeren Raum einnimmt, als sie nach der gleichen Druckerhöhung einnehmen würde, wenn die Temperatur konstant geblieben wäre. Durch dieses vergrößerte Luftvolumen ist der Auftrieb vergrößert, und die Differenz zwischen Auftrieb und Troggewicht muß durch den Trogantrieb aufgenommen werden. Solange eine Temperaturdifferenz zwischen Luft und Umgebungswasser herrscht, fließt die Verdichtungswärme der Luft durch die Tauchglocke und die Wasseroberfläche in das Wasser ab, bis die Ausgangstemperatur erreicht und so das Gleichgewicht wiederhergestellt ist. Beim Hochfahren des Troges tritt die umgekehrte Wirkung ein; die Luft dehnt sich aus und kühlt sich dabei ab, so daß das Luftvolumen zunächst kleiner bleibt und deshalb der Auftrieb nicht ausreicht, das Troggewicht zu tragen. Auch in diesem Falle muß die Differenzkraft vom Antrieb des Troges aufgebracht werden, bis die Lufttemperatur ihren Sollwert erreicht hat. Nach einiger Zeit in der Ruhelage wird die Lufttemperatur gleich der Wassertemperatur und so das Gleichgewicht wiederhergestellt sein.
  • Erfindungsgemäß wird dieser Nachteil bei einem aus mindestens einer Tauchglocke bestehenden Schwimmer dadurch vermieden, daß im Inneren der Tauchglocke oder der Tauchglocken Wärmeaustauscher vorgesehen sind, die bei durch Tiefenänderung des Schwimmers bedingter Druckänderung im Inneren des Schwimmers von Wasser aus der Umgebung des Schwimmers durchströmt werden. Durch diese Wärmeaustauscher wird die bei der Verdichtung der im Inneren des Schwimmers befindlichen Luft bzw. des dort befindlichen sonstigen Gases entstehende Verdichtungswärme abgeführt bzw. durch das Wasser der Luft bzw. dem Gas Wärme zugeführt, so daß deren bzw. dessen Temperatur immer annähernd gleich der Temperatur des Wassers bleibt. Die größte Temperaturdifferenz zwischen Luft bzw. Gas und Umgebungswasser wird um so geringer, je günstiger die Wärmeübergangsflächen zwischen Wasser und Wand einerseits und Wand und Luft andererseits sind und je mehr Wasser durch den Wärmeaustauscher fließt.
  • Das die Wärmeaustauscher durchfließende Wasser kann durch Antriebsmittel, Pumpen od. dgl. so lange durch die Wärmeaustauscher gedrückt werden, als das im Hinblick auf den erstrebten Wärmeausgleich erforderlich ist.
  • Gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung werden bei Schwimmern, die aus mehreren übereinander angeordneten Tauchglocken bestehen, derartige Pumpen dadurch entbehrlich, daß die Wärmeaustauscher der einzelnen Tauchglocken mit jeweils einem Anschlußrohr in das unter der betreffenden Tauchglocke befindliche Wasser eintauchen und der jeweils andere Anschluß mit jeweils einem oben offenen, den Wasserspiegel der darüber befindlichen Tauchglocke in jeder Lage des Schwimmers durchdringenden Speichergefäß verbunden ist. Das Speichergefäß für die oberste Tauchglocke durchdringt die freie Oberfläche des Schachtwassers.
  • Da der Wärmeaustausch um so besser erfolgt, je mehr Wasser den Wärmeaustauscher durchströmt, wird man den Querschnitt des Speichergefäßes so groß wie möglich machen, da das den Wärmeaustauscher durchströmende Wasservolumen durch den Querschnitt des Gefäßes und die durch die Druckänderung gegebene Wasserspiegelverschiehung gegeben ist. Im Extremfall kann das Gefäß den gesamten Querschnitt der Tauchglocke einnehmen.
  • Gemäß einem weiteren Schritt der Erfindung werden deshalb die übereinander angeordneten Tauchglocken mit Ausnahme der untersten unten abgeschlossen und die jeweils tiefsten Punkte ihrer Innenräume über die Wärmeaustauscher der jeweils darunterliegenden Tauchglocke mit dem Wasserraum verbunden. Bei Zunahme des Wasserdruckes strömt also das Wasser durch den durch die Wand einer Tauchglocke führenden Anschluß eines Wärmeaustauschers und durch diesen selbst in die darüber befindliche Tauchglocke und drückt dort die Luft zusammen. Der Druck auf die untere Abschlußfläche einer Tauchglocke kann also nicht größer werden, als dem Durchströmungswiderstand des Barunterliegenden Wärmeaustauschers bei der geringen Absenk-bzw. Steiggeschwindigkeit entspricht. Zweckmäßigerweise wird man die einzelnen Tauchglocken bei dieser Bauform zu einem außen glatten Zylinder zusammenfügen.
  • Zur Verbesserung des Wärmeüberganges können die Wärmeaustauscher in an sich bekannter Weise mit Rippen versehen sein.
  • Zweckmäßigerweise werden die Wärmeaustauscher im Mittelteil der Tauchglocke angeordnet, da über die Wände ohnehin ein Wärmeaustausch erfolgt.
  • Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes einen aus drei übereinander angeordneten Tauchglocken 1, 2 und 3 bestehenden Schwimmer, der vertikal in dem mit Wasser gefüllten Schacht 4 verschiebbar ist. Die einzelnen Tauchglocken 1, 2 und 3 sind auf der Unterseite offen und jeweils durch Streben 5 auf der jeweils darunter befindlichen Tauchglocke abgestützt, so daß zwischen jeweils zwei Tauchglocken ein Spalt6 verbleibt, durch den Wasser aus dem Schacht 4 von unten in die Tauchglocken 1 bzw. 2 eindringen kann. Die oberste Tauchglocke 1 ist über eine Säule 7 mit dem nicht gezeichneten Trog des Schiffshebewerks, dessen Gewicht durch den aus den Tauchglocken bestehenden Schwimmer ausgeglichen werden soll, verbunden. Im Inneren jeder der Tauchglocken 1, 2 und 3 befindet sich ein Wärmeaustauscher 8, dessen unterer Anschluß als Steigrohr 9 ausgebildet ist, das in jeder Lage des Schwimmers in das von unten in die Tauchglocke 1, 2 oder 3 eindringende Wasser eintaucht. Der jeweils andere Anschluß dieses Wärmeaustauschers 8 ist mit einem Speichergefäß 10 bzw. 11 verbunden, das über der den betreffenden Wärmeaustauscher8 enthaltenden Tauchglocke 1, 2 oder 3 derart angeordnet ist, daß es in jeder Tiefenlage des aus den Tauchglocken 1, 2 oder 3 bestehenden Schwimmers den Wasserspiegel durchdringt. Wenn der aus den Tauchglocken 1, 2 und 3 bestehende Schwimmer aus seiner höchsten Lage um die Strecke d in seine tiefste Lage abgesenkt wird, 'wird infolge der Zunahme des Wasserdruckes die Luft in den einzelnen Tauchglocken 1, 2 und 3 so zusammengedrückt, daß der Wasserspiegel innerhalb der Tauchglocken relativ zu diesen um die Strecken dl, d2 und d3 steigt. Da das Wasser in den Speichergefäßen 10 über die Wärmeaustauscher 8 und die Steigrohre 9 mit dem im Schacht 4 befindlichen Wasser verbunden ist, befindet sich der Wasserspiegel in den Speichergefäßen 10 in der Ruhelage stets in gleicher Höhe wie der Wasserspiegel in den Tauchglocken. Dadurch wird bewirkt, daß bei einer vertikalen Verschiebung des Schwimmers die Wärmeaustauscher 8 von Wasser durchströmt werden, das den Ausgleich des Wasserstandes in den Speichergefäßen 10 mit dem Wasserstand in den Tauchglocken 1 bzw. 2 herbeiführt. Oberhalb der obersten Tauchglocke 1 ist ein Speichergefäß 11 angeordnet, das die freie Oberfläche des im Schacht 4 befindlichen Wassers durchdringt und in dem sich der Wasserstand entsprechend der freien Oberfläche des Wassers im Schacht 4 einstellt. Ein Teil der Wärmeaustauscher 8 ist mit Rippen 12 versehen.

Claims (4)

  1. PATENTANS?Rt'CHF 1. Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere für Schiffshebewerke, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren der Tauchglocke oder der Tauchglocken Wärmeaustauscher, die bei durch Tiefenänderung des Schwimmers bedingter Druckänderung im Inneren des Schwimmers von Wasser aus der Umgebung des Schwimmers durchströmt werden, vorgesehen sind.
  2. 2. Aus mehreren übereinander angeordneten Tauchglocken nach Anspruch 1 bestehender Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeaustauscher jeder einzelnen der Tauchglocken mit einem Anschlußrohr in das unter der Tauchglocke befindliche Wasser eintaucht und der jeweils andere Anschluß mit jeweils einem oben offenen, den Wasserspiegel in der darüber befindlichen Tauchglocke bzw. die freie Wasseroberfläche oberhalb der obersten Tauchglocke in jeder Lage des Schwimmers durchdringenden Speichergefäß verbunden ist.
  3. 3. Aus mehreren übereinander angeordneten Tauchglocken nach Anspruch 1 bestehender Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchglocken mit Ausnahme der untersten unten abgeschlossen und die jeweils tiefsten Punkte ihrer Innenräume über die Wärmeaustauscher der jeweils darunterliegemden Tauchglocke mit dem Wasserraum im Schacht verbunden sind.
  4. 4. Schwimmer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeaustauscher mit Rippen versehen ist.
DEA27615A 1957-07-29 1957-07-29 Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke Pending DE1095213B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA27615A DE1095213B (de) 1957-07-29 1957-07-29 Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA27615A DE1095213B (de) 1957-07-29 1957-07-29 Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095213B true DE1095213B (de) 1960-12-15

Family

ID=6926439

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA27615A Pending DE1095213B (de) 1957-07-29 1957-07-29 Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1095213B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154407B (de) 1957-09-06 1963-09-12 Rheinstahl Union Brueckenbau Tauchschwimmer fuer Schiffshebewerke
DE1302029B (de) * 1964-03-17 1969-09-25 Traction Et D Expl S Soc Gen D Schwimmer-Schiffshebewerk

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154407B (de) 1957-09-06 1963-09-12 Rheinstahl Union Brueckenbau Tauchschwimmer fuer Schiffshebewerke
DE1302029B (de) * 1964-03-17 1969-09-25 Traction Et D Expl S Soc Gen D Schwimmer-Schiffshebewerk

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7627290U1 (de) Fluessigkeitsgefuelltes wuerfelbecherartiges spielgeraet
DE1267129B (de) Schwimmkoerper
DE1095213B (de) Aus mindestens einer Tauchglocke bestehender Schwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke
DE19502507C2 (de) Latentwärmespeicher
DE2635444C3 (de) Kugelförmiger Behälter mit großem Rauminhalt zur Aufnahme eines unter Druck stehenden verflüssigten Gases
DE329710C (de) Gezeitenkraftanlage
DE457466C (de) Schwimmender Schleusentrog mit einer oder mehreren Belastungskammern
DE589769C (de) Schwimmer zur Verhuetung des Luftverzehrs in Druckwindkesseln von Pumpen
DE945017C (de) Schiffshebewerk mit zu beiden Seiten des Schiffstroges in Kammern angeordneten Schwimmern
DE441789C (de) Wassersportgeraet
DE426814C (de) Schwimmdock mit durchlaufenden Seitenkasten
DE403098C (de) Scherbrett mit Schwimmkoerper
DE667938C (de) Schiffshebewerk mit waagerecht liegendem Schwimmer
DE861709C (de) Faehrbruecke
DE961426C (de) Ventilationsvorrichtung fuer Tanks
AT103358B (de) Brennstoffmeßvorrichtung, insbesondere für Fahrzeuge.
DE216841C (de)
AT356002B (de) Behaelter
AT132124B (de) Speichertank für Petroleum od. dgl. brennbare Flüssigkeiten.
DE810936C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Heben gesunkener Gegenstaende, insbesondere Schiffe
DE684622C (de) Anordnung von Flugzeug-Schwimmern mit geneigten Hochachsen
DE528218C (de) Flugboot
DE607724C (de) Steuervorrichtung mit Fluessigkeitsverschluss fuer Gasmesser
DE738046C (de) Versenkbarer Schwimmkoerper
AT91786B (de) Behälter aus Zement od. dgl.