DE1634211B - Schwimmerschiffshebewerk mit einem die Schiffe aufnehmenden Trog - Google Patents
Schwimmerschiffshebewerk mit einem die Schiffe aufnehmenden TrogInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Schiffshebewerk mit einem die Schiffe aufnehmenden Trog und
seitlich von dem Trog in Schächten angeordneten * Schwimmerkörpern, die über aus den Schächten her- \ ;
ausragende und in abgedichteten Längsschlitzen geführte, als Kragarme ausgebildete Stege, Konsolen
od. dgl. mit dem Trog in Verbindung stehen, der über Wälzkörper an auf einer Schachtseite angeordneten
Führungsschienen, Bahnen od. dgl. geführt ist.
Bei bekanntgewordenen Vorschlägen zur Ausführung ähnlicher Schiffshebewerke sind auf beiden Seiten
des Trogs Schwimmer vorgesehen, die über Traversen miteinander verbunden sind, auf denen sich
der Trog abstützt. Durch diese Ausbildung ist eine symmetrische Anordnung des gesamten Hebewerkes
geschaffen, so daß Drehmomente im Normalbetrieb durch die Anordnung selbst ausgeschaltet werden
können. Die Schwimmerschächte sind zur Durchführung der Traversen mit Längsschlitzen versehen, die
entsprechend abgedichtet sind. Derartige Ausführungen sind jedoch insofern nachteilig, als sie einmal viel
Platz beanspruchen und zum anderen einen erheblichen Bauaufwand bedingen.
Es sind auch Hebewerke bekanntgeworden, bei denen nur ein Schwimmerschacht vorgesehen ist, der ('
auf zwei diametral gegenüberliegenden Seiten über Kragarme mit je einem Trog zur Aufnahme der
Schiffe versehen ist, damit durch eine symmetrische Anordnung ebenfalls größere Drehmomente auf den
Schacht vermieden werden. Führungsschienen auf einer Schachtseite dienen zum Ausgleich von geringen
Gewichtsdifferenzen beider Tröge und gleichzeitig als Hubantrieb.
Hebewerke dieser Art weisen den großen Nachteil auf, daß der Schwimmerschacht beidseitig aufgeschlitzt
sein muß, also in zwei Einzelhälften getrennt ist. Dadurch entstehen Festigkeitsprobleme, die, insbesondere
bei größeren Hubhöhen, nicht oder nur noch durch so aufwendige Baumaßnahmen gelöst
werden können, daß eine wirtschaftliche Herstellung solcher Hebewerke nicht möglich ist. Dazu kommt,
daß der Schwimmerschacht für sogenannte Katastrophenfälle bemessen werden muß, d. h. also z. B.
für den Fall des Leerlaufens eines der beiden Tröge. Die Kragarme, die Führungsschienen, die Stützrollen
und die übrigen Konstruktionen müßten daher für den Normalbetrieb viel zu aufwendig ausgelegt werden,
so daß auch aus diesem Grund dieses bekannte
Hebewerk keinen Eingang in die Praxis gefunden hat. Ein weiterer Nachteil von Hebewerken dieser Art ist,
daß bei jedem Hub die Masse von vier Trögen beschleunigt werden muß. Bei den heute angestrebten
kurzen Beschleunigungszeiten und hohen Hubgeschwindigkeiten werden die Kräfte für das Antriebssystem
deshalb sehr groß. Der infolgedessen aufwendig und schwer bemessene Antrieb hat eine Vergrößerung
des Schwimmervolumens zur Folge. Außerdem wird der Energieaufwand bei einer Steigerung
der Hubgeschwindigkeiten durch die Beschleunigungsmasse von insgesamt vier Schleusentrögen so
beträchtlich, daß Hebewerke dieser Art selbst Schleusen wirtschaftlich unterlegen sind, wie neuere
Untersuchungen gezeigt haben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und ein wirtschaftlich herstellbares
Schiffshebewerk zu schaffen, das auch bei großen Hubhöhen den Bauaufwand und Energiebedarf
in Grenzen hält. Die Erfindung besteht darin, daß jedem Trog ausschließlich einseitig von diesem
angeordnete Schwimmerkörper mit einem Kragarm zugeordnet sind, und daß zur Aufnahme der vom
Trog ausgeübten Drehmomente die Führungsschienen, Bahnen od. dgl. zur Aufnahme von sowohl in
Richtung auf das Schachtinnere als auch entgegengesetzt dazu wirkenden Kräften ausgebildet sind. Auf
diese Weise wird der Bauaufwand erheblich verringert, weil nur auf einer Seite des Troges Längsschlitze
im Schwimmerschacht abzudichten sind, und die auf den Schachtschliiz wirkenden Aufweitkräfte durch
eine in Umfangsrichtung biegesteife Ausführung der Schachtwand abgefangen werden können. Die Kragarme
und die Führungseinrichtüngen sind außerdem von vornherein so ausgelegt, wie sie bei dem Katastrophenfall
(Leerlaufen eines Troges) bei deri beschriebenen bekannten Hebewerken mit zwei symmetrisch
angeordneten Trögen ohnehin hätten ausgelegt Werden müssen.
Es kann vorteilhaft vorgesehen werden, daß der Kragann an einem gesonderten, den Trog tragenden
Führungswagen angreift, der mit Führungs- und Abstützeinrichtungen versehen ist. Da das Biegemoment
im Kragarm kleiner ist, können seine Abmessungen geringer gehalten werden. Hierdurch wird
die Abdichtung weiter erleichtert. Außerdem wird der Schwimmerkörper nicht von allzu großen Kräften belastet,
da die wesentlichen Kräfte von den Führungsund Abstützeinrichtungen des Führungswagens aufgenommen
werden. Der Kragarm kann einseitig an dem Führungswagen angreifen.
Um ein Verklemmen oder Verecken der Schwimmer gegenüber dem Trogwagen zu vermeiden, können
zwischen dem Führungswagen und dem Kragarm Übertragungselemente angeordnet sein, die gelenkig
an dem Führungswagen und/oder Kragarm anliegen. Hierdurch wird das Ausrichten und Anpassen
der einzelnen Schwimmerkörper gegenüber dem Trog und den Führungswagen äußerst einfach, und
nachträgliche Veränderungen gleichen sich selbsttätig aus.
Zweckmäßigerweise werden als Führungs- und Abstützeinrichtungen Führungsschienen und Rollensätze
vorgesehen, wobei jede Rolle der Rollensätze einzeln hydraulisch gegen ihre Führungsschiene gedrückt
wird. Auf diese Weise wird mit Sicherheit erreicht, daß jede Rolle trägt und keine überlastet
wird. Um zusätzliche Einrichtungen zur Aufnahme der Schienen zu vermeiden, können die Führungsschienen
mit dem Schwimmerschacht verbunden sein. Zur Sicherung bei Katastrophenfällen können die
Rollen oder die Rollensätze federnd gelagert und mit zusätzlichen Kufen ausgerüstet sein. Bei zu großer
Belastung geben die Rollen nach; der Trog kann sich dann über die Kufen abstützen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können die Schwimmerschächte und die Führungsschienen
ίο eine Neigung zur Vertikalen aufweisen. Eine derartige
Ausführung kann auf Grund der Bodenverhältnisse erforderlich sein. Hierbei werden vorteilhaft
die Führungsschienen einander gegenüberliegend innen und außen an den Schwimmerschächten angeordnet.
Bei Ausführungen mit unmittelbar an dem Trog befestigten Kragarmen können die Rollensätze
an dem Kragarm angebracht sein, wobei vorzugsweise immer zwei sich auf der Innen- und der Außenseite
des Schwimmerschachtes gegenüberliegen.
so Bei dieser Ausführungsform, bei der alle vertikal auf
die Rollenfahrbahn wirkenden Kräfte von der Kragarmkonstruktion aufgenommen werden, wird die Belastung
der Schachtwände auf ein Minimum beschränkt, da Beanspruchungen in den Schachtwänden
nur durch die in Förderrichtung verlaufenden Kräfte entstehen.
Bei einer Ausführung mit einem Führungswagen können bei großem Neigungswinkel gegen die Vertiikale,
insbesondere größer als 45°, der Führungsv/agen auf seiner Unterseite und die Schwimmerkörper
nur auf ihrer Oberseite mit paarweise einander gegenüberliegenden Rollensätzen ausgerüstet sein.
Hier werden durch die Anordnung der Rollen im wesentlichen nur Druckkräfte auf die Schachtwände
ausgeübt, die gut aufgenommen werden können. Bei kleineren Neigungswinkeln gegen die Vertikale können
die Schwimmerkörper auch auf ihrer Unterseite mit Führungsschienen und Rollensätzen abgestützt
.und geführt werden.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. Es ·
zeigt
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Ausführungsform
zur vertikalen Förderung von Schiffen, bei der ein Trog und ein Schwimmer starr miteinander verbunden
sind,
F i g. 2 eine ähnliche Ausführungsform, jedoch mit einem Führungswagen für den Trog,
F i g. 3 einen Querschnitt durch einen Schwimmerschacht in einer Ausführung nach Fig. 1, etwa entlang
der Linie HI-III,
F i g. 4 einen Teilschnitt durch einen Schwimmerschacht in einer Ausführung nach F i g. 2, entlang
der Linie IV-IV,
F i g. 5 eine andere Ausführungsform zur Schrägförderung von Schiffen,
F i g. 6 eine Ausführung ähnlich F i g. 5, jedoch mit einem Führungswagen für den Trog.
Das Schiffshebewerk in F i g. 1 besteht aus einem Trog 1, der unmittelbar auf einem Kragarm 2 eines
Schwimmerkörpers 3 befestigt ist. Der Trog 1 ist mit Wasser gefüllt und dient zur Aufnahme von Schiffen,
die auf ein anderes Höhenniveau gebracht werden sollen. Derartige Anlagen sind sinnvoll, wenn es
sjilt, große Höhen zu überbrücken. Der Schwimmerkörper
3 ist in einem mit Flüssigkeit gefüllten Schwimmerschacht 4 angeordnet und so bemessen,
daß sein Auftrieb entweder allein oder mit dem Auf-
trieb von anderen, längs des Troges 1 auf einer Seite hintereinander angeordneten Schwimmerkörpern zusammen
das Gewicht des Kragarmes 2 und des gefüllten Troges 1 ausgleicht. Die ganze Anlage wird so
in der Schwebe gehalten, so daß zum Fördern nach oben bzw. nach unten nur die Fahrwiderstände der
Führungen zu überwinden und die geringen Beschleunigungsleistungen aufzubringen sind.
Bei dieser Anordnung entsteht gegen den Uhrzeigerdrehsinn ein erhebliches Drehmoment, das
durch Abstütz- und Führungseinrichtungen ausgeglichen wird. Diese Einrichtungen bestehen aus Führungsschienen
5, 6, auf denen Rollensätze 7, 8 laufen. Die Führungsschienen 5, 6 sind sowohl auf der Innenseite
des Schwimmerschachtes 4 als auch auf einer Nase 9 an dessen Außenseite angeordnet
(F i g. 3). Da das Drehmoment immer in seiner Größe und seiner Richtung erhalten bleibt, genügt es, nur
unterhalb des Troges 1 und am oberen Ende des Schwimmerkörpers 3 Rollensätze 7, 8 vorzusehen.
Der Kragarm 2 greift durch einen Längsschlitz in den Schwimmerschacht 4, der mittels nicht näher
dargestellter Dichtungen 10 abgedichtet ist.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 ist der die Schiffe 11 aufnehmende Trog 12 auf einem Führungswagen
13 angeordnet, auf den ein oder mehrere Schwimmerkörper 14 über ihre Kragarme 15
wirken. Die Kraftübertragung von den Schwimmerkörpern 14 auf den Führungswagen 13 erfolgt über
als Gelenke ausgebildete Übertragungselemente 16. Aus diesem Grund müssen sowohl der Führungswagen 13 als auch der Schwimmerkörper 14 mit Abstütz-
und Führungseinrichtungen zur Aufnahme der Drehmomente versehen sein. Beim Führungswagen
13 sind die Rollensätze 17,18 in ähnlicher Weise wie an dem Kragarm 2 bei der Ausführung nach
Fig. 1, jeweils oben und unten, angeordnet. Auch hier reichen die Rollensätze 17,18 aus, da das Drehmoment
seine Richtung behält. Der Schwimmerkörper 14 liegt mit seinen Führungsrollen 19,19' an
Führungsschienen 20 ' an, die gegenüberliegend an den Schachtinnenwänden befestigt sind. Auch hier
würde es genügen, wenn der Schwimmerkörper 14 mit diagonal gegenüberliegenden Führungsrollen 19
ausgestattet wäre, aber, da die Führungsschienen 20 auf jeder Seite vorhanden sind, wird jeweils an den
gegenüberliegenden Punkten noch eine zusätzliche Führungsrolle 19' angeordnet. Auf diese Weise wird
ein Verecken oder Verkanten verhindert. Der Kragen 15 greift durch einen mit einer Dichtung 21 versehenen
Längsschlitz des Schwimmerschachtes 22.
Die Anordnung der Führungsschienen 23, 24 für den Führungswagen 13 kann in der in F i g. 4 gezeigten
Weise erfolgen. Die Führungsschienen 23, 24 sind an den Nasen 25, 26 des, ähnlich wie Fig. 3,
zangenförmig ausgebildeten Schwimmerschachtes 22 angeordnet. Die entsprechenden Teile des Kragarmes
15 und des Führungswagens 13 greifen an den Führungsschienen 23 und 24 an.
F: g- 5 zeigt ein Schiffshebewerk mit schräg verlaufender
Förderrichtung. Der die Schiffe 27 aufnehmer.de
Trog 28 ist direkt mit dem Kragarm 29 des Schv/hnmerkörpers 30 verbunden. Auf der Innenuncl
Außenseite des Schwimmerschachtes 31, unmittelbar aeben dem Längsschlitz 32, sind die Führungsschienen
33, 34 für die in dem Kragarm 29 angeordneten Rollensätze 35 angeordnet. Hierzu bedarf
es !-cefner besonderen Ausbildung des Schwimmerschachtes
32, da das System im Gleichgewicht ist und theoretisch keine Kräfte auf den Schwimmerschachx
32 überträgt. Wenn der Trog 28 sehr steif gestehet ist, können Trog 28, Kragarm 29 und
ScrT5.~mnerkörper 30 als ein einheitlicher Körper
ausgründet werden. Bei dieser Ausführungsform können
besonders vorteilhaft die Rollen federnd gelagert werden und die Rollensätze mit zusätzlichen Ku-
fen 35' ausgerüstet sein, da hier dann die Rollen klein sehalten werden können, da sie nur Führungsfunkdonen
haben. Bei Katastrophenfällen können die einsprechend ausgelegten Kufen das Gewicht des
Troges aufnehmen.
Die Ausführung nach F i g. 6 fördert ebenfalls
schräg. Hierbei ist jedoch zwischen dem Kragarm 36
des Schwimmerkörpers 37 und dem Trog 38 ein Führungs^"agen
39 vorgesehen. Außerdem ist der Trog 38 auf dem Führungswagen 39 so angeordnet,
daß die Längsrichtung des Schiffes 40 in der Förderricirrung
liegt. Die Führungsschienen 41, 42 sind auch, üer auf der Außen- und Innenseite des Schwimmerscnachtes
neben dem Längsschlitz 43 angeordnet. Der S:niwimmerkörper 37 greift in den Führungswagen
39 mit seinem Kragarm 36 derart ein, daß er über einer: Anschlag 44 nur in Förderrichtung Kraft übertrasen.
kann. Die Rollen 45, 46 an dem Führungswagen 39 und an dem Schwimmerkörper 37 sind einander
gegenüberliegend angeordnet, so daß, insbesondere bei flacher Förderrichtung, kaum BiegemoToente
auf den Schwimmerschacht übertragen werden. Die Biegemomente werden nur dadurch hervorssrufen,
daß die Andrückkräfte des Schwimmerkörpers 37 an die Schachtinnenseite auf Grund des
von d-eni Kragarm 36 in den Schwimmerkörper 39
geleiteten Drehmomentes unterschiedlich sind. Die Schacrrtwände werden fast ausschließlich auf Druck
belastet, der gut aufgenommen wird, da die Schwimmers^hächte
vorzugsweise aus Beton hergestellt werden-
Bei steilerer Förderrichtung, insbesondere größer als 45 " gegen die Horizontale, werden auf der Unterseite
des Schwimmerkörpers 37 zusätzliche Führungsschienen 47 und Rollen 46' angeordnet, die in
der" Zeichnung gestrichelt dargestellt sind. Durch diese rusätzlichen Abstütz- und Führungseinrichtun-
----d das Drehmoment sicher aufgenommen.
Hierzu 1 Blatt Zeich:r=:gen
Claims (12)
1. Schiffshebewerk mit einem die Schiffe aufnehmenden Trog und seitlich von dem Trog in
Schächten angeordneten Schwimmerkörpern, die über aus den Schächten herausragende und in abgedichteten
Längsschlitzen geführte, als Kragarme ausgebildete Stege, Konsolen od. dgl., mit
dem Trog in Verbindung stehen, der über Wälzkörper an auf einer Schachtseite angeordneten
Führungsschienen, Bahnen od. dgl. geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Trog (1) ausschließlich einseitig von diesem angeordnete Schwimmerkörper mit einem Kragarm
zugeordnet sind, und daß zur Aufnahme der vom Trog ausgeübten Drehmomente die Führungsschienen,
Bahnen od. dgl. (5, 6, 7, 8) zur Aufnahme von sowohl in Richtung auf das Schachtinnere als auch entgegengesetzt dazu wirkenden
Kräften ausgebildet sind.
2. Schiffshebewerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragarm (15,36) an
einem gesonderten, den Trog (12, 38) tragenden Führungswagen (13,39) angreift, der mit Führungs-
und Abstützeinrichtungen versehen ist.
3. Schiffshebewerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kragarm (15) einseitig
an dem Führungswagen (13) angreift.
4. Schiffshebewerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Führungswagen
(13) und dem Kragarm (15) Übertragungselemente (16) angeordnet sind, die gelenkig an
dem Führungswagen (13) und/oder dem Kragarm (15) anliegen.
5. Schiffshebewerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Führungs-
und Abstützeinrichtungen Führungsschienen (5, 6) und Rollensätze (7, 8) vorgesehen sind,
wobei jede Rolle der Rollensätze (7, 8) einzeln hydraulisch gegen ihre Führungsschiene (5, 6) gedrückt
wird.
6. Schiffshebewerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen (5, 6)
mit dem Schwimmerschacht (4) verbunden sind.
7. Schiffshebewerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen oder die Rollensätze
(7, 8) federnd gelagert und mit zusätzlichen Kufen ausgerüstet sind.
8. Schiffshebewerk nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwimmerschächte (31,43) und die Führungsschienen
(33, 34; 41, 42) eine Neigung zur Vertikalen aufweisen.
9. Schiffshebewerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienen
(33, 34; 41, 42) einander gegenüberliegend innen und außen an den Schwimmerschächten (31, 43)
angeordnet sind.
10. Schiffshebewerk nach den Ansprüchen 8 und 9 mit unmittelbar an dem Trog befestigten
Kragarmen, dadurch gekennzeichnet, daß Rollensätze (35) an dem Kragarm (29) angebracht
sind, wobei vorzugsweise je ein Rollensatz auf der Innenseite einem Rollensatz auf der Außenseite
des Schwimmerschachtes (31) gegenüberliegt.
11. Schiffshebewerk nach den Ansprüchen 8 und 9 mit einem Führungswagen, dadurch gekennzeichnet,
daß bei großen Neigungswinkeln gegen die Vertikale, insbesondere größer als 45°, der Führungswagen (39) auf seiner Unterseite
(45) und die Schwimmerkörper (37) nur auf ihrer Oberseite mit Rollensätzen (45,46) ausgestattet
sind, wobei je ein Rollensatz auf der Außenseite des Schwimmerschachtes einem Rollensatz
auf der Innenseite des Schwimmerschachtes gegenüberliegt.
12. Schiffshebewerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei kleinen Neigungswinkeln
gegen die Vertikale die Schwimmerkörper (37) auch auf ihrer Unterseite mit Führungsschienen
(47) und Rollensätzen (46') versehen sind.
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