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DE1151469B - Tauchschwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke - Google Patents

Tauchschwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke

Info

Publication number
DE1151469B
DE1151469B DED23771A DED0023771A DE1151469B DE 1151469 B DE1151469 B DE 1151469B DE D23771 A DED23771 A DE D23771A DE D0023771 A DED0023771 A DE D0023771A DE 1151469 B DE1151469 B DE 1151469B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
swimmer
diving
bulkheads
openings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED23771A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinstahl Union Brueckenbau AG
Original Assignee
Rheinstahl Union Brueckenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinstahl Union Brueckenbau AG filed Critical Rheinstahl Union Brueckenbau AG
Priority to DED23771A priority Critical patent/DE1151469B/de
Publication of DE1151469B publication Critical patent/DE1151469B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02CSHIP-LIFTING DEVICES OR MECHANISMS
    • E02C5/00Mechanisms for lifting ships vertically
    • E02C5/02Mechanisms for lifting ships vertically with floating chambers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

  • Tauchschwimmer, insbesondere für Schiffshebewerke Tauchschwimmer werden, insbesondere bei Schiffshebewerken, als Tragkörper für die zu bewegende Last verwendet. Sie wurden bisher vollkommen geschlossen, d. h. wasserdicht, ausgebildet, so daß sie einen mit der Eintauchtiefe wachsenden Druck von außen erhalten. Für die Bemessung der Wandstärken usw. war also der große Druck maßgebend, der bei der tiefsten Lage des Schwimmers auftritt. Infolgedessen besitzen diese Schwimmer den Nachteil, daß große Materialstärken erforderlich sind, die das Eigengewicht des Schwimmers vermehren, das einen Teil seiner Auftriebskraft aufzehrt.
  • Ferner hat ein allseitig geschlossener Schwimmer noch den Nachteil, daß beim Eintauchen des Gestänges, auf dem die Last ruht, der Auftrieb größer wird und infolg gedessen zum Herunterdrücken des Schwimmers eine nicht unerhebliche Maschinenkraft erforderlich ist.
  • Um den letztgenannten Nachteil zu vermeiden, hat man auf dem Tauchschwimmer einen oder mehrere Zusatzschwimmer angeordnet, die in der höchsten Stellung des Schwimmers aus der Schwimmflüssigkeit herausragen, oder man hat das den Schiffstrog tragende Gestänge als Hohlkonstruktion ausgebildet, die insbesondere eine sich nach oben verjüngende Form aufweist. In einem anderen Falle wurde im Inneren des Schwimmers ein über die ganze Höhe desselben reichender, oben geschlossener und unten offener Schacht angeordnet, der mit Preßluft gefüllt ist, deren Volumen sich beim Absiriken verringert, so daß die beim Eintauchen des Gestänges auftretende Auftriebsvormehrung ausgegeglichen . wird. Diese Konstruktionen haben aber den Nachteil, daß sie eine nicht unerhebliche zusätzliche Menge Material erfordern. Auch wird die Beanspruchung des Schwimmermantels durch diese Konstruktionen nicht vermindert.
  • Es ist auch bekannt, bei einem mit Preßluft gefüllten Schwimmer den Schwimmerboden und die Querschotte in ihrem unteren Bereich mit öffnungen zu versehen, durch die die den Schwimmer umgebende Flüssigkeit in den Schwimmer eindringen bzw. der durch die eingedrungene Wassermenge beeinflußte Innendruck sich ausgleichen kann. Die Preßluft innerhalb des Schwimmers wird entsprechend dem Druck der den Schwimmer umgebenden Flüssigkeit verdichtet und übt auf die Innenwandung des Schwimmers einen Druck aus, der dem Druck der Flüssigkeit gleich ist. Die Wandstärken des Schwimmers können infolgedessen verhältnismäßig dünn gehalten werden. Doch haben diese Schwimmer den Nachteil" daß bei Leckwerden der Wandung im oberen Bereich die Luft entweicht und dadurch der ganze Schwimmer volläuft und absinkt.
  • Erfindungsgemäß werden die erwähnten Nachteile bei einem mit Preßluft gefüllten Tauchschwimmer, insbesondere für Schiffshebewerke, dessen Schwimmkörper durch Schotte in mehrere Räume unterteilt ist, von denen mindestens einer in seinem unteren Bereich mindestens eine öffnung besitzt, durch die die den Schwimmer umgebende Flüssigkeit in das Innere eindringen oder der Innenluftdruck sich, wenn mehrere Räume unten mit öffnungen versehen sind, ausgleichen kann, dadurch vermieden, daß bei lotrecht angeordnetem Schwimmer mindestens die im unteren Bereich eines Schwimmerraumes angeordneten Öff- nungen an sich bekannte, insbesondere bei Druckabfall im Schwimmerraum. selbsttätig wirkende Verschlußvorrichtungen, z. B. Ventile, aufweisen, Während bei liegend angeordnetem Tauchschwimmer an dem oberen Schwimmerraum. ein Rohr angeschlossen ist, das die anderen, durch Schotte gebildeten Schwimmerräume luftdicht durchdringt, und die Öff- nungen der Schwimmerräume durch Ventile od. dgl. verschließbar sind'.
  • Die Verschlußvorrichtungen an den in den Schotten bzw. dem Schwimmerboden befindlichen öffnungen bieten den Vorteil, daß bei plötzlichem Andern des Preßluftinnendruckes infolge Leckwerdens des Tauchschwimmers bzw. eines seiner Schwimmerräume die Öffnungen selbsttätig oder durch Eingreifen von Bedienungspersonal geschlossen werden können, so daß ein plötzliches Füllen sämtlicher Schwimmerräume und damit ein Abstürzen der Schwimmer mit ihrer Last vermieden wird. Die selbsttätigen Verschlußvorrichtungen könne-n beispielsweise an sich bekannte Rücksdhlagventile, oder in. einem bestimm- ten Fall winkelförmige Klappen sein, die nach beiden Richtungen wirken. Zweckmäßigerweise wird man diese Verschlußvorrichtungen so ausbilden, z. B. mit Federn versehen, daß sie bei kleineren Druckschwankungen offengehalten werden und erst bei plötzlichen Schaden-fällen in Funktion treten- Die willkürliche Bedienung der Verschlußvorrichtungen kann in an sich bekannter Weise mit Gestängen oder Seilzügen von außen erfolgen.
  • Bei liegend angeordnetem Tauchschwimmer wird an dem einen Schwimmerraum ein Rohr angeschlossen, das die anderen, durch Schotte gebildeten Schwimmerräume luftdicht durchdringt. Alle Öffnungen der Schwimmerräume sind durch Ventile od. dgL verschließbar. Dadurch wird ebenfalls erreicht, daß bei Leckwerden eines Schwimmerrauines nicht der ganze Schwimmer volläuft und samt seiner Last nicht abstürzen kann.
  • In manchen Fällen ist es von Vorteil, die Schwimmerräume durch längs zur Schwimmerachse verlaufende Schotte zu bilden. Bei aufrecht stehendem Tauchschwimmer herrscht dann in allen Schwimmerräumen normalerweise der gleiche Innendruck. Allerdings wird bei Leckwerden eines Schwimmerraumes der Tauchschwimmer durch ein Kippinoment belastet, das durch in üblicher Weise angeordnete Führungen des Schwimmers aufgenommen werden muß. Bei liegendem Tauchschwimmer werden die Schwimmerräume durch längs zur Schwimmerachse verlaufende Schotte gebildet.
  • Bei waagerechter Schottanordnung bei Tauchschwimmern kann es vorteilhaft sein, die Öffnungen in den unteren Bereichen der Schwimmerräume so anzuordnen, daß diese durch die Öffnungen miteinander verbunden sind. Im normalen Betriebsfall ist bei dieser Ausführung des Tauchschwimmers der Innendruck in allen Schwimmerräumen gleich. Läßt der Innendruck infolge einer auftretenden Undichtigkeit plötzlich nach, schließen die Verschlußvorrichtungen selbsttätig, oder sie werden willkürlich durch Bedienungspersonal geschlossen, so daß eine Katastrophe vermieden wird. Die Verwendung von willkürlich zu betätigenden Verschlußvorrichtungen an den Öffnungen der Schwimmerräume hat noch den Vorteil, daß man die Öffnungen für Anstrich- oder Instandsetzungsarbeiten verschließen und die Preßluft ohne Gefahr für das Bauwerk ablassen kann.
  • Ordnet man bei übereinanderliegenden Schwimmerräumen die öffnungen jeweils in den. Außenwänden der Schwimmerräume an, so daß der Wasserein- und -austritt für jeden Schwimmerraum in anderer Höhe liegt# so werden die Innendrücke in den Schwimmerräumen verschieden groß. Dies hat den Vorteil, daß die Materialstärken des Tauchschwimmers den verschiedenen Drücken angepaßt und hierdurch der Schwirnrn r wirtschaftlich dimensioniert werden kann.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand einiger Beispiele erläutert.
  • Bild 1 zeigt ein Schwimmerhebewerk in einem Vertikalschnitt längs zur Trogachse, wobei sich der im Schnitt gezeichnete Schwimmer 1, auf dem sich der Trog 2 mittels eines Gestänges 3 abstützt, in einem Schacht 4 bewegt und durch Schienen 5 geführt ist. Das Innere des Schwimmers ist mit Preßluft gefüllt, während die in dem Schacht 4 befindliche Flüssigkeit (Wasser) mit W bezeichnet ist. Der Schwünmer befindet sich in der höchsten Stellung, wobei die Preßluft L gerade so stark ist, daß sie das Eindringen von Wasser in die Bodenöffnungen 6 verhindert. Durch Vertikalschotte 7 ist der Schwimmer in drei nebeneinanderliegende Räume unterteilt. Die Bodenöffnungen 6 sind durch Klappen 8 verschließbar. Die Klappen 8 sind durch Federn 9 in geöffneter Lage gehalten und schließen sich erst, wenn der Innendruck der Preßluft L sich infolge einer Undichtigkeit um ein gewisses Maß vermindert hat. Durch nicht dargestellte Gestänge kann die Klappe 8 auch von Hand geschlossen werden, wenn man das Innere des Schwimmers unterhalten oder ausbessern will.
  • In Bild 2 ist der Schwimmer 1 durch zwei Schotte 10 in drei Räume untertei14 wobei die in den Schotten vorhandenen Öffnungen 6a durch doppelseitig wirkende Klappen, 8a verschließbar sind. Die Klappen 8 a werden in diesem Falle z. B. durch in den Gelenken ll vorhandene Blattfedern in der geöffneten Lage gehalten. über dem Hauptschwimmer ist, wie bei Tauchschwimmem bekannt, ein Zusatzschwimmer 12 angeordnet, der über die Wasserfüllung des Schachtes 4 hinausragt und sich nach oben verjüngt.
  • Bild 3 zeigt einen durch übereinanderliegende Schotte in drei Räume unterteilten Schwimmer 1 in tiefster Stellung, wobei jeder Raum an den untersten Stellen Öffnungen 6 bzw. 6 a besitzt. Die Luftdrücke Ll, L2, L.3 in den überein-anderhegenden Schwimmerräumen sind verschieden groß, wobei L, der kleinste und L, der größte Druck ist. Entsprechend ist die Wasserfüllung W, in dem oberen Raum größer als die Wasserfüllung W2 und W, in den unteren Räumen. Selbstverständlich können in den öffnungen 6a in ähnlicher Weise wie bei der Öffnung6 Verschlüsse angebracht sein. Der über dem Hauptschwimmerl angeordnete Zusatzschwimmer 12a dient in diesem Falle, wie bei Tauchschwimmern bekannt, gleichzeitig als Abstützkonstruktion für den Trog 2.
  • Bild 4 ist ein Querschnitt durch den Schwimmer nach der Linie IV-IV des Bildes 1.
  • Bild 5 zeigt in der Längsansicht den Ausschnitt aus einem Schiffshebewerk, bei dem der Schwimmer la flach liegt, parallel zur Längsachse des Schiffstroges 2.
  • Bild 6 ist ein Schnitt nach Linie VI-VI des Bildes 5. Der Schwimmer la ist durch in der Längsrichtung des Schwimmers sich erstreckendc Schotte 7 a in drei Räume unterteilt, die mit demselben Luftdruck L gefüllt sind. Der obere Raum des Schwimmers ist durch ein bis zur Unterkante des Schwimmers reichendes Rohr 13 mit dem Wasser verbunden. Die Öffnungen sämtlicher Räume des Schwimmers sind durch Klappen 8' verschließbar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit Preßluft gefüllter Tauchschwimmer, insbesondere für Schiffshebewerke, dessen Schwimmkörper durch Schotte in mehrere Räume unterteilt ist, von denen mindestens einer in seinem unteren Bereich mindestens eine Öffnung besitzt, durch die die den Schwimmer umgebende Flüssigkeit in das Innere eindringen oder der Innenluftdruck sich, wenn mehrere Räume unten niit öffnungen versehen sind, ausgleichen kann, dadurch gekennzeichnet, daß bei lotrecht angeordnetem Schwimmer mindestens die im unteren Bereich eines Schwimmerraumes angeordneten Öffnungen (6, 6a) an sich bekannte, insbesondere bei Druckabfall selbsttätig wirkende Verschlußvorrichtungen (8, 9, 8a, 11), z. B. Ventile, aufweisen, während bei liegend angeordnetem Schwimmer an dem oberen Schwimmerraum ein Rohr (13) angeschlossen ist ', das die anderen, durch Schotte gebildeten Schwimmerräume luttdicht durchdringt, und alle öffnungen der Schwirnmerräume durch Ventile (W) od. dgl. abschließbar sind.
  2. 2. Tauchschwimmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußvorrichtungen (8a) als Rückschlagventile ausgebildet sind, die sich selbsttätig schließen, wenn der Innendruck (L) in den Schwimmerräumen oder einem derselben infolge Undichtigkeit des Schwimmermantels plötzlich nachläßt. 3. Tauchschwimmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Verschlußvorrichtungen durch vorzugsweise oberhalb der den Schwimmer umgebenden Flüssigkeit befindliche, an sich bekannte Mittel unter Zwischenschaltung von Seilen oder Gestängen erfolgt. 4. Tauchschwimmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwimmerräume durch längs zur Schwimmerachse verlaufende Schotte (7, 7a) gebildet sind. 5. Tauchschwimmer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch. gekennzeichnet, daß die Schwimmerräume durch quer zur Schwimmerachse, verlaufende Schotte (10) gebildet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patrntschrift Nr. 61644.
DED23771A 1956-09-07 1956-09-07 Tauchschwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke Pending DE1151469B (de)

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DE1151469B true DE1151469B (de) 1963-07-11

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DED23771A Pending DE1151469B (de) 1956-09-07 1956-09-07 Tauchschwimmer, insbesondere fuer Schiffshebewerke

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1302029B (de) * 1964-03-17 1969-09-25 Traction Et D Expl S Soc Gen D Schwimmer-Schiffshebewerk

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE61644C (de) *

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE61644C (de) *

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1302029B (de) * 1964-03-17 1969-09-25 Traction Et D Expl S Soc Gen D Schwimmer-Schiffshebewerk

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