DE1230151B - Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen MonoazofarbstoffenInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND Int. CL:
C09b
DEUTSCHES
PATENTAMT
Deutsche Kl.: 22 a -1
Nummer: 1230151
Aktenzeichen: F 39603IV c/22 a
Anmeldetag: 27. April 1963
Auslegetag: 8. Dezember 1966
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen, lösungsmittelechten
und hervorragend lichtechten Monoazofarbstoffen der allgemeinen Formel
CH3
H2N-OC HOCO-NH
in welcher X eine Methylgruppe bedeutet, wenn Y und Z Wasserstoffatome sind, X eine Methoxygruppe
bedeutet, wenn Y ein Wasserstoffatom und Z ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe ist, und
X ein Wasserstoffatom bedeutet, wenn Y und Z Methoxygruppen sind.
Die neuen Farbstoffe erhält man, wenn man diazotiertes l-Amino^-methylbenzol-S-carbonsäureamid
mit 2-Oxy-3-naphthoesäurearyliden der allgemeinen Formel
HO CO — NH
worin X, Y. und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben, oder mit deren Mannichbasen der
allgemeinen Formel
HO CO —NH
worin X, Y und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben und A den Rest eines primären oder
sekundären aliphatischen Amins, eines primären aliphatischen Aminoalkohole oder einer hydrierten
heterocyclischen Stickstoffbase bedeutet, kuppelt.
Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffen
Anmelder:
Farbwerke Hoechst Aktiengesellschaft
vormals Meister Lucius & Brüning,
Frankfurt/M.
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Chem. Dr. Artur Siebert,
Frankfurt/M.-Höchst;
Dipl.-Chem. Dr. Erich Dietz, Kelkheim (Taunus); Erhard Wörfel, Frankfurt/M.
Die Herstellung der Farbstoffe kann durch Kupplung in Substanz, auf der Faser oder auf einem anderen
Substrat erfolgen.
Zur Herstellung in Substanz kuppelt man in alkalischem, vorzugsweise aber neutralem bis schwach
saurem Medium und gegebenenfalls in Gegenwart von anionischen, kationischen oder nichtionogenen
oberflächenaktiven Mitteln.
Zur Erzielung einer optimalen Kornbeschaffenheit der Pigmente ist es zweckmäßig, das Kupplungsgemisch einige Zeit, gegebenenfalls in Gegenwart
geringer Mengen organischer Lösungsmittel, wie Methanol, Äthanol, Chlorbenzol, Dichlorbenzol,
Pyridin oder Chinolin, zu erhitzen, gegebenenfalls auch auf Temperaturen über 100°C unter Druck.
Eine andere Art der Nachbehandlung besteht darin, daß man den durch Kupplung in Substanz hergestellten
Farbstoff in Form einer wäßrigen Paste oder nach vorherigem Trocknen in geeigneten organischen
Lösungsmitteln, wie beispielsweise Methanol, Äthanol, Chlorbenzol, Dichlorbenzol, Nitrobenzol, Formamid,
Dimethylformamid, N-Methylacetamid oder Pyridin einige Zeit, gegebenenfalls in der Wärme,
verrührt.
Die Herstellung der Farbstoffe durch Kupplung auf Fasern natürlichen oder synthetischen Ursprungs,
wie z. B. Baumwolle, regenerierte Cellulose, PoIyvinylalkoholfasern,
Acetatseide oder Polyamidfasern, erfolgt nach den aus der Eisfarbentechnik bekannten
Färbe- oder Druckverfahren. Die Kupplung kann auch auf einem anderen Substrat, z. B. auf Schwerspat
oder Tonerdehydrat, durchgeführt werden.
Die Herstellung der Farbstoffe kann auch durch Kondensation auf verschiedene Weise erfolgen. So
kann man die durch Kuppeln von diazotierter
609 730/366
l-Amino-2-methylbenzol-5-carbonsäure mit 2-Oxy-3-naphthoesäurearyliden
der allgemeinen Formel
HO CO-NH
in welcher X, Y und Z die oben angegebenen Bedeutungen haben, erhältlichen Farbstoffcarbonsäuren
mit säurehalogenierenden Mitteln, wie Phosphortridilorid,
Phosphorpentachlorid, Phosphorpentabromid, Phosphoroxychlorid oder Thionylchlorid in die
entsprechenden Säurehalogenide überführen und diese mit Ammoniak kondensieren, oder aber man
kann das durch Kuppeln von diazotiertem 1-Amino-2 - methylbenzol - 5 - carbonsäureamid mit 2 - Oxy-3-naphthoesäure
und anschließende Behandlung mit säurehalogenierenden Mitteln erhältliche Carbonsäurehalogenid
mit Aminen der allgemeinen Formel
H2N
in welcher X, Y und Z die oben angegebene Bedeutungen
haben, kondensieren.
Die Herstellung der Carbonsäurehalogenide sowie
deren Kondensation mit den Basen erfolgt zweckmäßigerweise in einem indifferenten Lösungsmittel,
wie Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Dichlorbenzol oder Nitrobenzol. Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen,
geringe Mengen von Pvridin, N-Methylacetamid, Dimethylformamid oder Phosphorsäuretrisdimethylamid
zuzusetzen.
Die durch Kupplung oder Kondensation in Substanz hergestellten Monoazofarbstoffe stellen wasserunlösliche
Pigmente dar,' die sich durch hohe Farbstärke, einen leuchtend roten Farbton sowie durch
sehr gute Lösungsmittel- und Uberspritzechtheiten und hervorragende Lichtechtheit auszeichnen. Sie
eignen sich für die Herstellung von Druckfarben und die Zubereitung von Farblacken sowie zum Färben
von Kautschuk, von natürlichen Harzen und von Polymerisations- und Kondensationskunststoffen.
Weiterhin können die verfahrensgemäß erhältlichen Monoazofarbstoffe zum Färben in der Spinnmasse
und zum Färben oder Bedrucken von Textilmaterialien nach den üblichen Pigmentfärbe- oder Pigmentdruckverfahren
Verwendung finden.
Gegenüber bekannten Monoazofarbstoffen ähnlicher Konstitution, wie beispielsweise dem in der
deutschen Patentschrift 889 739, Tabellenbeispiel 30, genannten Monoazofarbstoffe aus diazotiertem
l-Amino-2-methoxy-benzol-5-carbonsäureamid und l-(2'-Oxy-3'-naphthoylamino)-2,5-dimethoxy-4-chlorbenzol,
zeichnen die neuen Monoazofarbstoffe durch eine bessere Lichtechtheit aus.
Dem aus der deutschen Patentschrift 1 019 416 bekannten Farbstoff aus diazotiertem 1-Amino-2-chlor
- benzol- 5-carbonsäureamid und 1-(2'-Hydroxy-3'-naphthoylamino)-2-methoxybenzol
sind die verfahrensgemäß erhältlichen Farbstoffe nächst vergleichbarer Konstitutionen in der Lichtechtheit der
Druckfärbungen sowie der Ausblutechtheit der PoIyvinylchloridfärbungen
weit überlegen.
15 Gewichtsteile l-Amino-2-methylbenzol-5-carbonsäureamid werden in 100 Volumteilen Eiswasser
und 52 Volumteilen 5 η-Salzsäure mit 20 Volumteilen 5 n-Natriumnitritlösung diazotiert, worauf die
Diazolösung durch Zugabe von Eiswasser auf 500 Volumteile verdünnt wird.
Ferner werden 31 Gewichtsteile 1 - (2' - Oxy-3'-naphthoylamino)-4-methoxybenzol
in 80 Volumteilen 2 η-Natronlauge und 420 Volumteilen Wasser gelöst.
Beide Lösungen läßt man unter kräftigem Rühren gleichzeitig und mit etwa gleicher Geschwindigkeit
in 30 Minuten zu einer vorgelegten Puffermischung, bestehend aus 50 Volumteilen 2 n-Essigsäure, 100 Volumteilen
4 n-Natriumacetatlösung, 250 Volumteilen Wasser und 10 Volumteilen einer lOgewichtsprozentigen
wäßrigen Lösung des Umsetzungsproduktes von 1 Mol Oleylalkohol mit 30 Mol Äthylenoxyd,
tropfen.
Anschließend gibt man 40 Volumteile Pyridin zu und erhitzt, nachdem die Kupplung beendet ist,
durch Einleiten von Dampf 20 Minuten auf 90 bis 95 0C. Der gebildete Farbstoff wird abgesaugt, mit
Wasser gewaschen und getrocknet.
Man erhält 46 Gewichtsteile eines leuchtend roten Pigmentes von guter Lösungsmittel- und Uberspritzechtheit sowie hervorragender Lichtechtheit.
Man erhält 46 Gewichtsteile eines leuchtend roten Pigmentes von guter Lösungsmittel- und Uberspritzechtheit sowie hervorragender Lichtechtheit.
Zur Verbesserung der Kornbeschaffenheit und der Lösungsmittelechtheit werden 46 Gewichtsteile des
trockenen Pigmentfarbstoffes in 300 Volumteilen Pyridin bei Raumtemperatur verrührt, nach Zugabe von
500 Volumteilen Methanol abgesaugt, mit Methanol gewaschen und getrocknet. Die Ausbeute beträgt
42 Gewichtsteile.
35 Gewichtsteile 1 - (Γ - Dimethylaminomethyl-2'-oxy-3'-naphthoylamino)-4-methoxybenzol
werden in 1000 Volumteilen Wasser und 150 Volumteilen 2 η-Schwefelsäure unter Rühren und leichtem Erwärmen
gelöst. Nach Zugabe von 20 Volumteilen einer 5gewichtsprozentigen wäßrigen Lösung von
Oleylaminacetat läßt man bei 15 bis 200C.eine wie
im Beispiel 1 beschrieben hergestellte Diazolösung zulaufen und stellt durch Zugabe von 4 n-Natriumacetatlösung
den pH-Wert auf etwa 5. Nach beendeter Kupplung erhitzt man durch Einleiten von
Dampf 20 Minuten auf 90 bis 95 0C und arbeitet den gebildeten Farbstoff wie üblich auf.
Das so erhaltene Pigment entspricht in seinen Eigenschaften dem im Beispiel 1 beschriebenen.
35 Gewichtsteile des Azofarbstoffes, der durch Kuppeln von 1 Mol l-Amino^-methylbenzol-S-carbonsäureamid
mit 1 Mol 2-Oxy-3-naphthoesäure erhalten wurde, werden in 800 Volumteile Chlorbenzol
eingetragen. Dann wird zum Sieden erhitzt und 50 Volum teile Chlorbenzol abdestilliert. Anschließend
wird auf 60 bis 700C abgekühlt, 9 Volumteile
Thionylchlorid und 5 Volumteile Phosphorsäuretrisdimethylamid zugesetzt und so lange unter Rückfluß
zum Sieden erhitzt, bis die Salzsäureentwicklung
1 23ü
beendet ist. Nach dem Abkühlen auf 200C wird das
entstandene Carbonsäurechlorid abgesaugt, erst mit wenig Chlorbenzol und dann mit Petroläther gewaschen.
30 Gewichtsteile des so hergestellten Carbonsäure-Chlorids werden in 400 Volumteilen Chlorbenzol
eingetragen und nach Zugabe von 10 Volumteilen Pyridin und 12 Gewichtsteilen l-Amino-4-methoxybenzol
unter Rühren 5 Stunden auf 115 bis 1200C erhitzt. Der ausgefallene Farbstoff wird abgesaugt,
mit Chlorbenzol und Methanol gewaschen und getrocknet. Zur Entfernung von geringen Mengen
nicht umgesetzter Farbstoffcarbonsäure wird das erhaltene Produkt in 1000 Volumteilen Wasser angerührt,
nach Zugabe von 10 Volumteilen 2 n-Natronlauge auf 60 bis 7O0C erhitzt, abgesaugt, neutral
gewaschen und getrocknet. Der erhaltene Farbstoff entspricht in seinen Echtheiten dem im Beispiel 1
beschriebenen Farbstoff, besitzt aber eine etwas blauere Nuance.
34 Gewichtsteile 1 - (2' - Oxy - 3' - naphthoylamino)-2-methyl-4-methoxybenzol
werden in 80 Volumteilen 2 η-Natronlauge und 420 Volumteilen Wasser §elöst.
Diese Lösung läßt man zusammen mit einer wie im Beispiel 1 beschrieben hergestellten Diazolösung
unter kräftigem Rühren gleichzeitig und mit etwa gleicher Geschwindigkeit in 30 Minuten zu einer vorgelegten
Puffermischung, bestehend aus 50 Volumteilen 2 n-Essigsäure, 100 Volumteilen 4 n-Natriumacetatlösung,
250 Volumteilen Wasser und 15 Volumteilen einer lOgewichtsprozentigen wäßrigen Lösung
des Umsetzungsproduktes von 1 Mol Oleylalkohol und 10 Mol Äthylenoxyd, tropfen.
Anschließend gibt man 25 Volumteile Pyridin zu und erhitzt nach beendeter Kupplung 1 Stunde unter
Druck auf 103 bis 1050C. Der gebildete Farbstoff wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.
Man erhält 50 Gewichtsteile eines roten Pigmentfarbstoffes von guter Lösungsmittel- und Uberspritzechtheit
und hervorragender Lichtechtheit.
Verwendet man als Azokomponente an Stelle von 34 Gewichtsteilen l-(2'-Oxy-3'-naphthoylamino)-2-methyl-4-methoxybenzol
36 Gewichtsteile l-(2'-Oxy-3' - naphthoylamino) - 2,5 - dimethoxybenzol oder
29,5 Gewichtsteile l-(2'-Oxy-3'-naphthoylamino)-4-methylbenzol,
so erhält man rote Pigmentfarbstoffe mit ähnlich guten Echtheiteigenschaften, die aber
eine etwas "gelbere Nuance besitzen.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffe^ dadurch gekennzeichnet,
daß man diazotiertes l-Amino-2-methylbenzol-5-carbonsäureamid mit 2-Oxy-3-naphthoesäurearyliden der allgemeinen
Formel
60
HO CO-NH
65 in welcher X eine Methylgruppe bedeutet, wenn Y und Z Wasserstoffatome sind, X eine Methoxygruppe
bedeutet, wenn Y ein Wasserstoffatom und Z ein Wasserstoffatom oder eine Methylgruppe
ist, und X ein Wasserstoff- oder Chlpratom bedeutet, wenn Y und Z Methoxygruppen
sind, oder mit Mannichbasen von 2-Oxy-3-naphthoesäurearyliden der allgemeinen Formel
A-
HO CO — NH
in welcher X, Y und Z die vorstehend angegebene Bedeutung besitzen und worin A den Rest eines
primären oder sekundären aliphatischen Amins, eines primären aliphatischen Aminoalkohole oder
einer hydrierten heterocyclischen Stickstoffbase bedeutet, kuppelt.
2. Verfahren zur Herstellung von wasserunlöslichen Monoazofarbstoffen der nach Anspruch 1
erhältlichen Art in Abänderung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
man die durch Kuppeln von diazotierter 1-Amino-2 - methylbenzol - 5 - carbonsäure mit 2 - Oxy-3-naphthoesäurearyliden
der allgemeinen Formel
HO CO-NH
in welcher X, Y und Z die im Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzen, erhältlichen Farbstoffcarbonsäuren
mit säurehalogenierenden Mitteln in die entsprechenden Carbonsäurehalogenide überführt und diese mit Ammoniak kondensiert,
oder daß man das durch Kuppeln von diazotiertem l-Amino-2-methylbenzol-5-carbonsäureamid mit
2-Oxy-3-naphthoesäure und anschließende Behandlung mit säurehalogenierenden Mitteln erhältliche
Carbonsäurehalogenid mit Aminen der allgemeinen Formel
H2N
in welcher X, Y und Z die vorstehend angegebene Bedeutung haben, kondensiert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1019 416;
französische Patentschrift Nr. 1 327 583.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1019 416;
französische Patentschrift Nr. 1 327 583.
Bei Bekanntmachung der Anmeldung ist 1 Färbetafel mit Erläuterungen ausgelegt worden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF39603A DE1230151B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF39603A DE1230151B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1230151B true DE1230151B (de) | 1966-12-08 |
Family
ID=7097847
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF39603A Pending DE1230151B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1230151B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019416B (de) * | 1956-03-23 | 1957-11-14 | Hoechst Ag | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen |
| FR1327583A (fr) * | 1962-07-03 | 1963-05-17 | Interchem Corp | Nouveaux pigments écarlates mono-azoïques |
-
1963
- 1963-04-27 DE DEF39603A patent/DE1230151B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1019416B (de) * | 1956-03-23 | 1957-11-14 | Hoechst Ag | Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Monoazofarbstoffen |
| FR1327583A (fr) * | 1962-07-03 | 1963-05-17 | Interchem Corp | Nouveaux pigments écarlates mono-azoïques |
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