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DE1229315B - Waegevorrichtung fuer mit Stoerschwingungen behaftete Lasten - Google Patents

Waegevorrichtung fuer mit Stoerschwingungen behaftete Lasten

Info

Publication number
DE1229315B
DE1229315B DEK44420A DEK0044420A DE1229315B DE 1229315 B DE1229315 B DE 1229315B DE K44420 A DEK44420 A DE K44420A DE K0044420 A DEK0044420 A DE K0044420A DE 1229315 B DE1229315 B DE 1229315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
load
weighing device
weight
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK44420A
Other languages
English (en)
Inventor
Nial Torbjoern Karlen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIAL TORBJOERN KARLEN
Original Assignee
NIAL TORBJOERN KARLEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NIAL TORBJOERN KARLEN filed Critical NIAL TORBJOERN KARLEN
Publication of DE1229315B publication Critical patent/DE1229315B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads
    • G01G19/20Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads for weighing unbalanced loads
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G19/00Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
    • G01G19/14Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads
    • G01G19/18Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads having electrical weight-sensitive devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/12Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a solid body stressed by pressure or tension during weighing
    • G01G3/14Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a solid body stressed by pressure or tension during weighing measuring variations of electrical resistance
    • G01G3/142Circuits specially adapted therefor
    • G01G3/147Circuits specially adapted therefor involving digital counting

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control And Safety Of Cranes (AREA)

Description

  • Wägevorrichtung für mit Störschwingungen behaftete Lasten Bei zahlreichen Wägevorrichtungen, insbesondere für Fördergeräte, Hebekrane usw., ist es erwünscht, das Gut während der Bewegung zusammen mit dem Behälter zu wiegen. Wenn das Taragewicht z. B. eines Greifers bekannt ist, erhält man eine wertvolle Angabe über das Gewicht des in dem Behälter oder von einem Greifer getragenen Gutes. In einer Wägevorrichtung für Wagen wird das Fördergerät durch den Wagen selbst vertreten, und bei einem Hebekran durch die Kranschaufel, falls eine solche benutzt wird.
  • Bei diesen Arten von Wägevorrichtungen hat man zu wählen, ob der Transport so lange stillstehen sollte, bis das Gut sich in vollkommener Ruhe bis zur Durchführung der Wägung befindet, oder ob man sich mit einer mangelhaften Gewichtsangabe, bedingt durch die schwingenden Bewegungen während des Betriebes, zufriedengeben sollte. Keine dieser beiden Möglichkeiten ist zufriedenstellend. Es soll zwar eine genaue Gewichtsangabe erfolgen, die Genauigkeit soll aber nicht auf Kosten einer fühlbaren zeitlichen Verzögerung erreicht werden.
  • Die Erfindung betrifft demgemäß eine Wägevorrichtung für mit Störschwingungen behaftete Lasten, insbesondere für an einem Kranseil hängende, pendelnde Lasten, mit einer von der Last beaufschlagten Dehnungsmeßstreifenbrücke, bei welcher die der Last entsprechende Spannung (Meßspannung) anzeigbar und vorzugsweise durch eine Gegenspannung kompensierbar ist, und ist dadurch gekennzeichnet, daß erfindungsgemäß in an sich bekannter Weise die Meßspannung die Impulsfolgefrequenz eines Impulserzeugers entsprechend steuert und daß die Impulse während einer vorbestimmten, eine Mehrzahl der Schwingungen der Last umfassenden Zeitspanne zum Eliminieren des Einflusses der Schwingungen unter Mittelwertbildung summierbar sind.
  • Die Aufgabe als solche ist bekannt. Dazu ist ein Servomotor zur Korrektur vorgesehen, der sich so lange dreht, bis ein Zählwerk das Gewicht der Last angibt. Die Drehzahl des Servomotors wird durch die Anzahl der Umdrehungen bestimmt, die für eine Korrektur einer früheren Gewichtseinstellung erforderlich ist, während bei der bekannten Einrichtung die gesamte Zahl der Umdrehungen zur Angabe des Gewichts der Last benutzt wird. Dabei ist es gleichgültig, innerhalb welcher Zeit der Motor diese Anzahl von Umdrehungen macht. Demgegenüber wird bei der Erfindung die gesamte Drehzahl während einer gegebenen Zeit gemessen, um den Mittelwert der Drehgeschwindigkeit des Motors zu bestimmen.
  • Bei der bekannten Einrichtung steht der Motor nach Beendigung der Messung still, bei der Vorrichtung nach der Erfindung aber läuft der Motor weiter mit einer konstanten Drehzahl, falls die Last keine Bewegung macht. Bei schwingender Last jedoch werden die Umdrehungen des Motors über eine gegebene Zeitspanne gemessen und eine Integrierung ermöglicht, die über eine konstante Zeit erfolgt, so daß man einen Ausgleich, aber keine gesamte Flächenintegrierung zwischen Zeit und Gewichtsangabe erhält, wodurch eine Anzeige ermöglicht wird, die mit dem tatsächlichen Gewicht der Last übereinstimmt.
  • In Ausbildung der Erfindung wird ein Servomotor benutzt, dessen Drehzahl proportional dem Gewicht der Last ist, und weiter ist eine Meßvorrichtung zur Angabe der gesamten Umdrehung des Servomotors während einer gegebenen Zeit vorgesehen. Bei der bekannten Vorrichtung dreht sich der Servomotor nicht mit einer Drehzahl, die proportional mit dem Gewicht der Last ist, vielmehr ist der Servomotor zur Korrektur vorgesehen, der sich so lange dreht, bis ein Zählwerk das Gewicht der Last angibt. Bei der bekannten Vorrichtung ist weiterhin auch keine zeitbegrenzende Vorrichtung vorgesehen.
  • Man kann im allgemeinen damit rechnen, daß mit genügender Wahrscheinlichkeit die verschiedenen Meßoperationen nicht synchron mit der Schwingung werden und daß sie sich deshalb nicht an derselben Stelle des Schwingungsverlaufes wiederholen werden.
  • Als Folge hiervon werden sie auch nicht durchgehend denselben Fehler zeigen, sondern es kommt ein Ausgleich zustande, falls die Anzahl der Wägevorgänge genügend groß ist.
  • Der vorgesehene Servomotor treibt einen Impulsgeber zur Erzeugung von Impulsen mit einer momentanen Impulsfrequenz, welche proportional zu der momentanen Drehzahl des Servomotors ist. Diese Impulse werden einem Zählwerk zugeführt, welches während einer genau vorbestimmten, vorausgegebenen Zeit wirksam ist.
  • Nach einer besonderen vorteilhaften Ausführungsform ist dieses erste Zählwerk mit einem zweiten Zählwerk zur Festlegung der Zählzeit des ersten Zählwerkes verbunden. Dieses zweite Zählwerk wird mit Impulsen von einem Konstantimpulsgeber zur Steuerung des erstgenannten Zählwerkes gespeist, so daß, nachdem das zweite Zählwerk eine im voraus bestimmte Zahl von Impulsen von dem Konstantimpulsgeber gezählt hat, das erste Zählwerk stillgesetzt wird.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel erläutert. In den Zeichnungen stellt dar Fig. 1 ein allgemeines Schaltschema der Wägevorrichtung, zum Teil in Blockdiagramm, F i g. 2 ein Diagramm zur Erklärung der Wirkungsweise.
  • Die Vorrichtung gemäß Fig. 1 ist lediglich als Beispiel in Verbindung mit einem Hebekran dargestellt. Der Kran ist mit einem Greifer 10 versehen, welcher an einer Kette, einem Seil od. dgl, 11 hängt.
  • Zur Aufnahme des Gewichts des Greifers mit der darin befindlichen Last und zur Übertragung der Angabe ist in einer Meßvorrichtung 12 ein formveränderlicher Teil vorgesehen, welcher während seiner Formveränderung einen oder mehrere dehnungsveränderliche Widerstände beeinflußt, d. h. Widerstände, deren Widerstandswert sich abhängig von der mechanischen Formveränderung verändert. Zur Vereinfachung der Darstellung sind die dehnungsveränderlichen Widerstände in der Meßvorrichtung 12 getrennt dargestellt und als veränderliche Widerstände 13 und 14 in einer Brücke angeordnet, welche außer den Widerständen 13, 14 noch die Widerstände 15, 16 enthält sowie einen zwischen den freien Enden der Widerstände 13 und 15 eingeschalteten Spannungsteiler 17. Die von den Widerständen gebildete Brückenschaltung wird über zwei Diagonalpunkte vermittels der Leitungen 18 und 19 von einer Spannungsquelle 47 mit konstanter Spannung gespeist; wobei in der Leitung 18 ein Kalibrierungswiderstand 48 vorgesehen ist, Die Spannungsquelle 47 kann im einfachsten Fall aus einer galvanischen Batterie; einem Stromspeicher od, dgl. bestehen, doch kann auch eine mit Wechselstrom gespeiste Vorrichtung zur Erzeugung einer konstanten Spannung mit oder ohne Gleichrichtung vorgesehen werden. Es ist vorteilhaft, jedoch nicht notwendig, daß die über die Leitungenl8 und 19 zugefüte Spannung gleichgerichtet ist.
  • Die Ausgangsspannung der Brücke wird infolgedessen bei den anderen Diagonalpunkten erhalten, von denen der eine Verbindungspunkt zwischen den Widerständenl4 und 16 an die Leitung20 angeschlossen ist, während der andere durch den Schleifer des Spannungsteilers 17 gebildet wird und mit der Leitung 21 über eine später beschriebene, aus den Widerständen36, 37, 38, 39 bestehendeBrücke verbunden ist. Diese beiden Leitungen können auch direkt zu einem Verstärker 22 geführt werden, an dem dann die Spannung E1 zwischen den Leitungen 20 und 21 steht. Außerdem wird eine Spannung E2, die in einer unten näher angegebenen Weise durch einen Tachometergenerator 23 erzeugt wird, über die Leitungen 20 und 24 dem Verstärker zugeführt, so daß die als Eingangsspannung am Verstärker wirkende Spannung durch den Unterschied zwischen den Spannungen E1 und E2 gebildet wird. Da die Spannung E2 vorzugsweise eine Gleichspannung sein soll, folgt hieraus, daß auch die Spannung, eine Gleichspannung sein muß. Man kann indessen für diese beiden Spannungen auch Wechselspannungen benutzen, aber dann muß man entweder besondere Vorrichtungen anordnen, damit diese beiden Spannungen synchron und phasengleich sind, oder man muß sie im Verstärker gleichrichten, ehe sie differentiiert werden, zwecks Bildung der eigentlichen Eingangsspannung des Verstärkers.
  • Der Verstärker 22 erzeugt eine zur Spannung E1 - E2 proportionale Wechselspannung einer vorgegebenen Frequenz. Diese Frequenz sollte vorzugsweise die Frequenz eines Wechselstromnetzes sein, z. B. des Dreiphasennetzes I-II-III, dessen Spannung zwischen den Phasen II und III für den Verstärker zu dessen Frequenzsteuerung abgenommen wird, während die Spannungssteuerung durch die Eingangsspannung E1 - E2 stattfindet. Hierfür kann man in dem Verstärker eine Hexodenröhre mit zwei Steuergitter benutzen, von denen das eine mit der Wechselspannung und das andere mit der Gleichspannung gespeist wird, wonach die am Ausgangskreis der Hexodenröhre anstehende Spannung in einer Gegentaktschaltung weiterverstärkt wird. Die Ausgangsspannung des Verstärkers tritt dann in den drei Leitungen 25, 26 und 27 ein, welche in Gegentaktschaltung an die eine Wicklung 28 eines Zweiphasenmotors29 angeschlossen sind, der in der später beschriebenen Weise als Servomotor dient.
  • Die andere Wicklung 30 des Servomotors 29 ist über einen Phasenkorrekturkondensator 31 sowie über die Leitungen 32 und 33 an die Phasen 1 und II des Wechselstromnetzes angeschlossen.
  • Auf der Welle 34 des Servomotors 29 ist ein Tachometergenerator 23 aufgesetzt, welcher somit eine Spannung abgibt, die genau proportional zu der Drehzahl des Servomotors ist.
  • Die Vorrichtung arbeitet in der folgenden Weise; Wenn die dehnungsveränderlichen Widerstände 13 und 14 nicht beaufschlagt werden, so daß sie ihre Normalwerte haben, wird durch Einstellung des Spannungsteilers 17 die Brücke auf Gleichgewicht eingestellt, so daß keine Spannung zwischen den Leitern 20 und 21 vorhanden ist, Wenn eine Last von dem Kran aufgenommen wird, so daß die in der Meßvorrichtung 12 vorhandenen dehnungsveränderlichen Widerstände in Abhängigkeit von der Größe der Belastung Formveränderungen unterworfen werden, werden auch die beiden Widerstände 13 und 14 ihren Wert ändern, üblicherweise in solcher Richtung, daß der Widerstandswert für die beiden Widerstände größer wird. Hierdurch wird das Gleiche wicht der Brücke gestört, Zwischen den Leitern 20 und 21 tritt eine Spannung auf. Falls die dehnungsveränderlichen Widerstände ihre Widerstandswerte proportional zu der Größe der Belastung ändern, was mit großer Genauigkeit innerhalb des begrenzten Veränderungsbereiches erfolgt, wird die Spannung E1 direkt proportional zu der Größe der Belastung, und man würde somit nur diese Spannung zu messen haben, um einen zuverlässigen Wert der Belastung zu erreichen. So einfach ist indessen die Angelegenheit in der Praxis nicht, denn es entstehen zwei Fehlerquellen, die beide in solcher Richtung wirken, daß der erhaltene Gewichtswert ziemlich ungenau wird.
  • Die erste Fehlerquelle liegt darin, daß jedes Voltmeter, mit dem man die Größe der Spannung, messen könnte, mangelhaft ist. Er fordert eine bestimmte Leistung, und infolgedessen muß die Brücke hierzu genügend Leistung abgeben können. Um dies zu ermöglichen, ist es unvermeidbar, daß die dehnungsveränderlichen Widerstände überbelastet werden, mit der Folge, daß sie nicht mehr die erforderliche Genauigkeit haben. Schaltet man einen Verstärker ein, um diese Fehlerquelle zu beseitigen, so schaltet man statt dessen diejenige Fehlerquelle ein, die in der gegebenenfalls vorhandenen ungleichförmigen Verstärkungscharakteristik des Verstärkers liegt gen kann. Zu den hierdurch entstehenden Fehlern addiert sich der eigene Anzeigefehler des Voltmeters.
  • Man kann zwar ein empfindliches Voltmeter benutzen, solche Geräte sind aber für äußere Störungen empfindlich, und sie eignen sich nicht für Wägevorrichtungen an Kränen, Eisenbahnwagen, Hebezeugwagen u. dgl., wo viel robustere Geräte erforderlich sind.
  • Die andere Fehlerquelle entsteht dadurch, daß es während der Bewegung des Transportmittels, in diesem Fall des Kranarmes, nicht zu vermeiden ist, daß der Greifer an dem Seil 11 schwingt und diese Schwingungsbewegung führt dazu, daß der durch das Gewicht verursachten Belastung der Meßvorrichtung 12 eine von der Schwingung erzeugte Belastung überlagert wird. Die erstgenannte Belastung ist von konstanter Größe, die letztgenannte veränderlich, aber im einfachsten Fall nach einer Sinusschwingung im Takt mit der Pendelschwingung des Greifers.
  • Durch die oben beschriebene Vorrichtung vermeidet man diejenigen Fehler, die auf Grund der erstgenannten Fehlerquelle entstehen können.
  • Wenn ein Gewicht durch die Meßvorrichtung 12 dadurch angezeigt wird, daß der Widerstand in den beiden dehnungsveränderlichen Widerständen 13 und 14 sich ändert, ändert sich auch, wie oben erwähnt, der Gleichgewichtszustand in der Brücke, so daß eine Spannung zwischen den Leitern 20 und 21 liegt. Diese Spannung setzt sich im Verstärker 22 mit der Wechselspannung zwischen den Leitern und III zu einer resultierenden Spannung zusammen, die in dem ersten Augenblick eine Frequenz gleich der Netzfrequenz ist und eine Amplitude hat, die wenigstens annäherungsweise proportional zu der von der Brücke hergeleiteten Spannung auf Grund des geänderten Gleichgewichts ist. Diese Spannung wird der einen Wicklung 28 des Servomotors 29 zugeführt, während die andere Wicklung 30 eine Spannung aus dem Netz über die Leitungen 32 und 33 erhält. Die letzterwähnte Spannung ist mittels des Kondensators 31 derart phasenkorrigiert, daß die beiden Spannungen um etwa 900 phasenverschoben sind. Infolgedessen entsteht ein Drehfeld, welches dazu führt, daß der Servomotor 29 sich in Bewegung setzt. Er treibt dann den Tachometergenerator 23 an, welcher unmittelbar eine Gleichspannung erzeugt, die direkt proportional zu der Drehzahl ist. Diese Gleichspannung wird dem Verstärker 22 in Gegenrichtung zur Spannung von der Brücke zugeführt, und infolgedessen wird die sich ergebende Eingangsspannung am Verstärker 22 und auf Grund dessen auch die gesamte Ausgangsspannung vom Verstärker vermindert, je nachdem, wie stark die Drehzahl des Servomotors 29 und des Tachometergenerators 23 ansteigt. Innerhalb kurzer Zeit müßte dann ein Gleichgewichtszustand entstehen, bei welchem die Spannung E2 derart gleich der Spannung E1 ist, daß nur eine besonders unwesentliche Restspannung vorhanden ist, welche nach Verstärkung und Umwandlung in der oben angegebenen Weise zu einer Wechselspannung mit Netzfrequenz gerade imstande ist, den Servomotor 29 bei dessen eingenommener Drehzahl zu halten.
  • Läßt man jetzt diese unwesentliche Restspannung unberücksichtigt, welche ihrer Größe nach nur einen Bruchteil von einem Prozent der Eingangsspannung Ei ist, dann kann gesagt werden, daß die Drehzahl des Servomotors 29 direkt proportional zur Spannung E2 und somit auch zur Spannung E1 ist. Da die dehnungsveränderlichen Widerstände innerhalb des hier in Betracht kommenden Meßbereiches eine Widerstandsveränderung geben, die proportional zu der die Deformation bewirkenden Kraft, d. h. proportional zum Gewicht der Belastung im Kran, und auf Grund der Brücke die Ausgangsspannung Et proportional zu der Widerstandsveränderung der dehnungsveränderlichen Widerstände ist, wird die Drehzahl des Servomotors 29 ein eindeutiges Proportionalitätsmaß für die Belastung in dem Seil 11 bilden.
  • Eine Vorrichtung der beschriebenen Art spricht mit großer Empfindlichkeit an, die vielfach größer ist, als dies für eine Drehzahländerung des Servomotors auch bei kleinsten Veränderungen an scheinbarer Belastung beim Pendeln des Seiles erforderlich ist. Die Drehzahl entspricht daher vollkommen den scheinbaren Veränderungen der Belastung am Kranseil auf Grund des Pendelns des Greifers mit der darin befindlichen Last. Jede Vorrichtung, bei der die Drehzahl des Servomgtors direkt abgelesen und daraus das Gewicht des Greifers und seiner Last hergeleitet werden soll, muß deshalb zu einem sehr unvollkommenen Wert führen.
  • An einer Verlängerung 40 der Welle 34 des Servomotors 29 ist nun ein Impulserzeuger angeordnet, der für jede Umdrehung der Welle des Servomotors einen oder mehrere Impulse abgibt. Als Ausführungsbeispiel eines solchen Impulserzeugers ist eine Lochscheibe 41, eine Lampe42 und eine Optik 43 sowie ein Phototransistor 44 dargestellt. Die Impulse werden einem Zähler 45 mit einer Anzeigevorrichtung46 zugeführt. Diese treten nicht in Tätigkeit, bevor ein Signal angegeben hat, daß eine Zählung der Impulse stattfinden soll, und die Impulszählung setzt sich dann fort, bis ein neues Signal einkommt.
  • F i g. 2 veranschaulicht als Diagramm die Wirkungsweise dieser Vorrichtung.
  • Es sei angenommen, daß der Greifer mit der Last in die in F i g. 1 dargestellte Lage gehoben worden ist und daß danach das Hebewerk zum Stillstand gebracht ist. Erfahrungsgemäß ist es nicht möglich, eine Ladung so zu heben, daß sie sich in Ruhe befindet, wenn die Hebebewegung des Seiles 11 aufhört. Es kommt vor, daß die Hebebewegung etwas winkelig erfolgte, wenn der Greifer bei Beginn der Hebung sich nicht genau unter dem Ende des Kranes befand. Es kommt aber auch vor, daß der Kranarm während der Hebebewegung nicht vollkommen still stand. Schließlich wird auch der Greifer während der Beladung in eine schiefe Lage versetzt, welche durch die Schwerkraft berichtigt wird, wenn der Greifer seine Berührung mit der Unterlage verliert. Alle diese Umstände führen zu einer Schwingbewegung, die hier zur Vereinfachung rein sinusförmig angenommen werden soll, wie in F i g. 2 dargestellt. Der Greifer 10 beschreibt also ohne innere Lageänderungen im Verhältnis zum Seil 11 eine reine Pendelbewegung mit kleiner Amplitude.
  • In F i g. 2 bezeichnet die Linie 50 das statische Gewicht, wie es zu Recht oder Unrecht durch die Meßvorrichtung 12 angezeigt wird, und die Linie 51 bedeutet das wirkliche Gewicht. Die Kurve 52 veranschaulicht das Gewicht, das tatsächlich durch die Vorrichtung 12 angezeigt wird. Diese Gewichtsangabe setzt sich teils aus dem wirklichen Gewicht 53 und teils aus einer durch die Pendelbewegung verursachten Kraft 54 zusammen.
  • Der Servomotor 29 bewegt sich nun mit einer Geschwindigkeit, die praktisch in jedem Augenblick direkt proportional zum Wert der Kurve 52 ist. Im Zeitpunkt 55 bewegt sich deshalb der Servomotor 29 rnit etwas zu hoher Geschwindigkeit, und im Zeitpunkt 56 mit einer etwas zu niedrigen Geschwindigkeit. Jede Anordnung für Momentanmessung der Geschwindigkeit des Servomotors und die daraus erfolgte Herleitung - einer Mitteilung über das Gewicht kann deshalb innerhalb eines Fehlerbereiches, welcher durch den Plus-Minus-Wert 54 bestimmt wird, irreführend werden. Zur weiteren Erklärung der Wirkungsweise der Vorrichtung nach der Erfindung sei zunächst angenommen, daß man die Periodizität derjenigen Schwingung kennt, die Veranlassung zu der veränderlichen Gewichtsangabe nach der Kurve 52 ist, und daß man auch weiß, daß diese Schwingung genau die Zeit 57 umfaßt. Falls man ein Uhrwerk einschaltet, das die Zahl der Impulse von dem von dem Servomotor angetriebenen Impulserzeuger eben während einer Zeitspanne dieser Länge zählt, so muß man eine genaue Angabe des Gewichtes erhalten, bei welchem die durch das Pendeln verursachten Fehler entfernt sind. Zwar werden die Impulse einander im Zeitpunkt 55 dichter als im Zeitpunkt 56 folgen, die gesamte Zahl der Impulse während der Zeitspanne 57 wird jedoch die richtige.
  • Es spielt keine Rolle für die Genauigkeit, ob die Zeitspanne 57 verschoben ist, so daß sie nicht bei Durchgang der Nullage beginnt und genau eine Periode später endet, sondern sie kann in jeder beliebigen Lage beginnen, beispielsweise mit derselben Genauigkeit so liegen, wie in F i g. 2 mit der Linie 58 angegeben.
  • In der Regel kennt man jedoch nicht die genaue Länge-der Schwingungsperiode, und dies gilt ganz besonders dann, wenn die Schwingung aus einer Mehrzahl einander überlagerter Schwingungen zusammengesetzt ist, die vielleicht nicht in Frequenzverhältnissen stehen, die durch volle Zahlen ausgedrückt werden können. Dieser Umstand wird indessen dadurch ausgeschaltet, daß die Zählung über eine so lange Zeit ausgedehnt wird, daß sie mit Sicherheit eine Mehrzahl von Perioden umfaßt. Die Genauigkeit wird selbstverständlich auf Grund des natürlichen Ausgleiches größer, je größer die Zahl der von der Messung umfaßten Perioden ist.
  • Die Zeitmeßvorrichtung besteht in der Anordnung nach F i g. 1 aus einem Konstantimpulserzeuger 60, welcher seine Impulse einem Zählwerk 61 zuführt.
  • Das Zählwerk 61 hat nur die Aufgabe zur Zeitmessung anzugeben, wenn die Impulszählung beginnt bzw. wenn eine durch die Meßzeit bestimmte Anzahl von Impulsen eingezählt worden ist. Bei Beginn der Impulszählung markiert das Zählwerk 61 über einen Leiter 62, daß das Zählwerk 45 seine Impulszählung beginnen soll, und nachdem das Zählwerk 61 diejenige Zahl von Impulsen aus dem Konstantimpulserzeuger 60 eingezählt hat, die der betreffenden Meßzeit entspricht, findet eine erneute Markierung über den Leiter 62 statt, daß die Einzählung von Impulsen aus dem Phototransistor 44 durch das Zählwerk 45 aufhören soll. Dabei findet eine automatische Anzeige der in dem Zählwerk 45 eingezählten Impulse statt, welche selbsttätig das Gewicht des Greifers mit Last angeben. Diese Anzeige kann beispielsweise an der Anzeigevorrichtung 46 stattfinden. Ein Nullstellimpuls zu dieser Anzeigevorrichtung 46 wird außerdem bei geeigneter Gelegenheit von dem Zählwerk 61 über eine Leitung 63 gegeben, beispielsweise vor dem zunächst folgenden Wägevorgang.
  • Zur Einleitung eines Wägevorganges ist ein Schalter, z. B. ein üblicher Druckschalter 64, angeordnet worden. Dieser Druckschalter sollte mit dem Zählwerk 61 über eine Leitung verbunden sein, die in solcher Weise von der maschinellen Ausrüstung des Hebekranes abhängig ist, daß der Impuls den Wägevorgang nicht in Betrieb zu setzen vermag, ehe die Hebebewegung des Kranes zum Stillstand gebracht ist, da sonst Beschleunigungs- oder Verzögerungskräfte in das Meßergebnis eingeführt werden können, wodurch dieses unrichtig wird. Falls der Servomotor 29, die Welle 34, der Tachometergenerator 23, die Wellenverlängerung 40 und die Lochscheibe 41 völlig massenfrei wären, so würde diese Vorrichtung mit vollkommener Empfindlichkeit arbeiten. Nun haben aber die genannten Teile eine gewisse Masse, die beschleunigt bzw. verzögert werden muß. Die Beschleunigung und Verzögerung wird im allgemeinen ziemlich klein sein, da es sich um Schwingungsbewegungen nach der Kurve 52 handelt, und außerdem bedeutet das Beschleunigungs- und Verzögerungsverfahren dort nur, daß die schwingende Kurve einer gewissen Dämpfung unterworfen wird, so daß ihr Abstand 54 von der Mittellinie 51 kleiner wird. Anders wird es aber in dem Augenblick, in dem die ganze Anordnung in Betrieb gesetzt wird.
  • In diesem Augenblick steht nämlich der Servomotor 29 still, und er soll dann auf seine volle Drehzahl; die bisweilen ziemlich hoch sein kann, angetrieben werden. Aus diesem Grund ist die weitere Brücke 36, 37, 38, 39 angeordnet (Fig. 1).
  • Der Arm des Potentiometers 17 ist über eine Leitung35 mit der Brückenanordnung verbunden, die aus den Widerständen 36, 37, 38 und 39 besteht. Die Widerstände 37 und 39 sind einstellbar, während die Widerstände 36 und 38 fest sind. Die Einstellung der Widerstände 37 und 39 - findet mit Hilfe eines Einstellknopfes 49 von Hand statt. Von den beiden-Diagonalpunkten, die einerseits zwischen den Widerständen 36 und 37 und andererseits zwischen den Widerständen 38 und 39 gebildet werden, ist der eine mit der Leitung 35 und der andere mit der schon erwähnten Leitung 21 verbunden. Zwischen den beiden anderen Diagonalpunkten, d. h. den Punkten, die zwischen den Widerständen 37 und 38 und zwischen den Widerständen 36 und 39 gebildet werden, ist eine Spannungsquelle 65 und ein Schalter 66 eingeschaltet.
  • Diese Vorrichtung wird in der folgenden Weise benutzt: Während die Wägevorrichtung sich in Ruhe befindet, so daß keine Belastung der Meßvorrichtung 12 gegeben ist, womit die dehnungsveränderlichen Widerstände 13 und 14 sich in Ruhe befinden, ist die Brücke 13 bis 16 im Gleichgewicht. Der Servomotor 29 und die von ihm angetriebenen Vorrichtungen stehen still. Wenn eine Belastung entsteht, so geschieht dies im allgemeinen ziemlich plötzlich. Der Servomotor 29 muß dann in Betrieb gesetzt werden, wobei es eine gewisse Zeit dauert, bis er auf voller Drehzahl ist. Um diesen Zeitverlust zu vermeiden bzw. um zu vermeiden, daß gegebenenfalls die Wägung während dieser Zeitspanne in Gang gesetzt wird, wodurch ein Fehler eingeführt werden würde, ist die Brückenschaltung 36 bis 39 eingeschaltet worden. Die Widerstände 37 und 39 sollen von Hand mit Hilfe des Knopfes49 (welcher gegebenenfalls auch mit einem Zeiger, der sich über eine Skala 67 bewegt, versehen sein kann) in Betrieb gesetzt werden, so daß kein Gleichgewicht in der Brückenschaltung 36 bis 39 entsprechend dem vermuteten etwaigen Gewicht der Belastung entsteht, die noch nicht im Greifer 10 vorliegt. Zwischen den Leitern 20 und 21 ist deshalb eine Spannung vorhanden, die durch die Größe der Spannungsquelle 65 und das mit Hilfe der Einstellvorrichtung 49, 67 bewerkstelligte gestörte Gleichgewicht in der Brückenschaltung 36 bis 39 vorgegeben ist. Diese Spannung wird nun so gewählt, daß der Servomotor 29 sich in Drehung mit einer Drehzahl befindet, die schätzungsweise in der Nähe derjenigen Drehzahl liegt, welche der Servomotor hat, wenn er der Spannung der Brückenschaltung 13 bis 16 ausgesetzt wird.
  • Wenn der Wägevorgang begonnen wird, wird der Schalter 66 geöffnet, gleichzeitig erfolgt eine Belastung der Meßvorrichtung 12, wodurch das Gleichgewicht in der Brückenanordnung 13 bis 16 gestört wird. Die hierbei vorhandene Spannung stammt somit ausschließlich von der Brücken anordnung 13 bis 16, denn die Brückenanordnung 36 bis 39 ist jetzt dazu übergegangen, einen gewöhnlichen Reihenwiderstand in dem Leiter 21 zu bilden, aufgeteilt auf zwei parallele Zweige. Dieser Reihenwiderstand wird zwar verschieden sein in Abhängigkeit davon, wie die Widerstände 37 und 39 eingestellt worden sind, aber da die Leitung 21 nicht stromführend, sondern nur spannungsführend ist, beeinflußt dies nicht die Funktion des Verstärkers 22 oder die danach folgenden Anordnungen. Falls der Verstärker 22 indessen solcher Art sein sollte, daß Strom durch die Leitung 21 und infolgedessen auch durch die Brückenschaltung 36 bis 39 laufen würde, so muß selbstverständlich eine andere Einstellvorrichtung als die in F i g. 1 dargestellte gewählt werden, beispielsweise eine Einstellvorrichtung mit einem Spannungsteiler, gespeist von einer Batterie65, so daß man nicht die Spannung durch das Verhältnis zwischen den Widerstandswerten in der Brückenschaltung 36 bis 39 bestimmt, sondern diese Spannung durch Regelung der zu den gespeisten Diagonalpunkten geführten Spannung bestimmt.
  • Die Folge hiervon ist jedenfalls, daß der Servomotor 29 in dem Augenblick, in dem der Wägevorgang eingeleitet werden soll, sich schon in Umdrehung mit einer Drehzahl befindet, die etwa mit derjenigen Drehzahl übereinstimmt, die der Servomotor wegen des Wägevorganges annehmen wird.
  • Die Beschleunigungs- oder Verzögerungsperiode wird derart stark herabgesetzt, so daß kein wesentlicher Zeitverlust entsteht, und infolgedessen auch die Einführung von Fehlern vermieden oder aber diese Fehler auf einen so kleinen Wert vermindert werden, daß sie keine entscheidende Rolle mehr spielen.
  • Das Potentiometer 17 hat den Zweck, eine Tarierung in solchen Fällen zu bewirken, in denen das Tragmittel für die Last seinem Gewicht nach bekannt ist und dieses Gewicht konstant bleibt. Falls es sich beispielsweise um einen Kranhaken mit darin gegebenenfalls in Leerlauf hängendem Seil handelt, kann man ohne weiteres durch Einstellung des Tarierungspotentiometers 17 dieses derart voreinstellen, daß der Servomotor 29 das statische Gewicht zeigt, wenn der Kranhaken und das Seil frei in dem Kran hängen, und die Folge wird dann, daß die entstehende Spannung auf Grund der Veränderung der Widerstände 13 und 14 ausschließlich von derjenigen Ladung abhängig wird, die später mit Hilfe des Seiles in dem Kranhaken angebracht wird.
  • In vielen Fällen ist es aber nicht möglich, eine Tarierung in dieser Weise mit der erforderlichen Genauigkeit zu bewerkstelligen. Das ist beispielsweise dann der Fall, wenn der Kran beispielsweise den Greifer 10 hebt (F i g. 1) und dieser mit einer mehr oder weniger feuchten Last beladen ist. Das feuchte Material haftet leicht an der inneren Seite des Greifers als unterschiedlich dicke Schicht, welche beim Öffnen des Greifers sich nicht löst. Das Taragewicht ist in einem solchen Fall offenbar veränderlich, aber auch diese Erscheinung kann berücksichtigt werden.
  • Dabei verfährt man so, daß man in Anschluß an den Kran zwei Mituehmerschalter anordnet, von denen der eine geschlossen wird, wenn der Kran sich hebt, und geschlossen bleibt, solange die Ladung in dem Kran verbleibt. Dieser Schalter wird geöffnet, wenn der Kran seine Ladung freigibt, wobei dann der andere geschlossen wird. In der Vorrichtung nach Fig. 1 wird dieser Schalter durch das Kranseil 11 selbst betätigt durch eine an dem Kranritzel 82 angeordnete Vorrichtung. Damit ist die eine der beiden Leitungen 83 bzw. 84 während jedes Meßverfahrens stromführend. Diese beiden Leitungen sind in solcher Weise mit der Anzeigevorrichtung 46 verbunden, daß das Zählwerk in der einen Richtung arbeitet, wenn die Leitung 83 stromführend ist, und in der anderen Richtung, wenn die Leitung 84 stromführend ist. Hierdurch wird es möglich, zuerst das Gewicht des Greifers zusammen mit den dazu gehörenden Teilen und mit der darin befindlichen Last in positiver Richtung einzuzählen, wonach, nachdem die Last entfernt wurde, das Taragewicht des Greifers in negativer Richtung abgerechnet wird. Die Anzeigevorrichtung 46 wird somit nur den Gewichtsunterschied zwischen dem beladenen und dem leeren Greifer anzeigen. Das ist aber das Gewicht der Ladung.
  • In der beschriebenen Vorrichtung wird der Servomotor 29 entweder mit einer Drehzahl in Umdrehung gehalten, die genau der Last in dem Greifer 10 mit den damit vereinigten Teilen entspricht, oder aber mit einer Drehzahl, die durch die Spannungsquelle 65 in der Brücke 36 bis 39 bestimmt ist. In gewissen Fällen ist es unerwünscht, den Motor 29 in Dauerbetrieb zu halten, auch während Zeitspannen, in denen keine Messung vorkommen soll. Zu diesem Zweck kann der Schalter 66 von einem Zeitrelais 85 beeinflußt werden, das bei Magnetisierung den Schalteer 66 unmittelbar schließt und den Motor 29 mit einer Drehzahl in derselben Größenordnung startet, welche der Last entspricht, wonach der Schalter 66 geöffnet und ein Meßverfahren eingeleitet wird.
  • Solche Vorrichtungen sind dem Fachmann bekannt, so daß von einer Beschreibung abgesehen werden kann.
  • Zum Starten des Impulszählers 61 ist etwa bei dem Kranführer der Schalter 64 angeordnet. Der Startstromkreis darf indessen nicht geschlossen werden, solange der Hebemotor des Kranes Strom erhält, denn dadurch würde eine Beschleunigungs- oder Verzögerungskraft in das Wägeergebnis eingeführt, das irreführend ist. Der Startstromkreis läuft deshalb in Reihe über einen vom Hebemotor gesteuerten Kontakt und den Druckknopfschalter 64.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Wägevorrichtung für mit Störschwingungen behaftete Lasten, insbesondere für an einem Kranseil hängende, pendelnde Lasten, mit einer von der Last beaufschlagten Dehnungsmeßstreifenbrücke, bei welcher die der Last entspre- chende Spannung (Meßspannung) anzeigbar und vorzugsweise durch eine Gegenspannung kompensierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Meßspannung (Er) die Impulsfolgefrequenz eines Impulserzeugers (40 bis 44) entsprechend steuert und daß die Impulse während einer vorbestimmten, eine Mehrzahl der Schwingungen der Last umfassenden Zeitspanne zum Eliminieren des Einflusses der Schwingungen unter Mittelwertbildung summierbar sind.
  2. 2. Wägevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßspannung (Et) die Drehzahl eines Motors (29) und eines hiermit verbundenen Tachometergenerators (23) steuert, dessen Ausgangsspannung (E2) der Meßspannung (Et) zur Kompensation entgegengeschaltet ist.
  3. 3. Wägevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impuls erzeuger (40 bis 44) ein von dem Tachometergenerator angetriebener photoelektrischer Impuls erzeuger ist.
  4. 4. Wägevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein zeitbestimmender Schalter (60, 61) zum Ein- und Ausschalten der Summiervorrichtung (45, 46) vorgesehen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 916 473; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 000 606, 1048703; USA.-Patentschriften Nr. 2761 670, 2 766 981, 2873107.
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