DE1048703B - Forderbandwaage - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Förderbandwaage mit einer Lastausgleichs- und Gewichtsanzeigevorrichtung
sowie mit einer elektronisch gesteuerten Integriervorrichtung für die geförderten Gewichtsmengen,
die durchzählen der in Abhängigkeit von der Stellung der Lastausgleichsvorrichtung und der Geschwindigkeit
des Transportbandes emittierten elektrischen Impulse betätigt wird, die durch lichtelektrisches Abtasten
einer mit einer der Förderbandgeschwindigkeit proportionalen Geschwindigkeit umlaufenden und eine
großeAnzahl von abzutastenden Merkmalen (Schlitzen oder Strichen) aufweisenden Scheibe erzeugt werden.
Zweck der Erfindung ist, eine derartige Integrationswaage so zu verbessern, daß sie trotz Verwendung
einer kurzen Wiegestrecke mit großer Genauigkeit sowie in schneller. Folge arbeitet und als Gerät
mit geringem Raumbedarf hergestellt werden und billig sein kann.
Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß zur Steuerung der Übertragung der lichtelektrisch
mittels der umlaufenden Scheibe erzeugten Impulse ein drehungsmäßig mit dem Zeiger der Gewichtsanzeigevorrichtung fest verbundener Arm mit einem
Mittel (z. B. Magneten) zur Erzeugung von weiteren elektrischen Impulsen in einem wie die Scheibe mit
der Bandgeschwindigkeit umlaufenden Mittel (z. B. Spulen) vorgesehen ist, das mit der Primärwicklung
eines Transformators, dessen die Primärwicklung umgebende Sekundärwicklung fest angeordnet ist,
elektrisch verbunden ist, und eine elektronische Kippschaltungsvorrichtung im Stromkreis der emittierten
Impulse vorgesehen ist, die die Übertragung der Impulse auf die Zählvorrichtung auf die zwischen dem
Vorbeigang des umlaufenden zusätzlichen Mittels (z. B. Spulen) vor dem Teilstrich »Null« des Zifferblattes
und seinem Vorbeigang vor dem mit dem Zeiger verstellten Teil (z. B. Magneten) liegenden Perioden
beschränkt, so daß diese Zahl der Impulse gleich der entsprechenden Anzahl von Schlitzen oder Strichen
der Scheibe zwischen »Null« und dem vom Zeiger angezeigten Teilstrich des Zifferblattes ist, und daß
ferner Mittel vorgesehen sind, die von den integrierten Summen die Differenz zwischen dem mittleren
Gewicht des Transportbandes und einem unter dem kleinsten Einheitsgewicht des Transportbandes liegenden
und bereits von den Anzeigen des Zeigers mittels üblicher mechanischer Tarierung abgezogenen
Einheitsgewicht abziehen.
Vorzugsweise werden dabei verschiedene Parameter auf photoelektrischem oder elektromagnetischem
Wege auf die Integriervorrichtung übertragen, während die Bewegung des Transportbandes vorzugsweise
auf elektrischem Wege auf die Abtastvorrichtung übertragen wird.
Förderbandwaage
Anmelder:
Societe ä responsabilite limitee dite:
ROCHAR, Montrouge, Seine,
und Societe ä responsabilite limitee dite:
und Societe ä responsabilite limitee dite:
Etablissements Elwor,
Courbevoie, Seine (Frankreich)
Courbevoie, Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Müller-Börner, Patentanwalt,
Berlin-Dahlem, Podbielskiallee 68
Beanspruchte Priorität:
ao
ao
Frankreich vom 12. Januar 1954 und 6. Januar 1955
Besonders vorteilhaft gegenüber den bekannten Förderbandwaagen mit der üblichen mechanischen
Tariervorrichtung, bei der das Tarieren mit einem Gewicht vorgenommen wird, das niedriger ist als das
tatsächliche Gewicht des Transportbandes, damit nicht bei einem Leerlauf des Transportbandes die Gewichtsschwankungen
je laufenden Meter des Bandes den Zeiger der Waage aus dem Meßbereich des Zifferblattes
(unterhalb von »Null«) heraustreten lassen, ist die erfindungsgemäße elektrische Tarier- und Ausgleichsvorrichtung,
die von dem für einen vollständigen Umlauf des Transportbandes registrierten Gesamt"
gewicht das effektive, um den für jede Wiegung bereits mechanisch tarierten Wert verminderte Gewicht
des Transportbandes abzieht.
Die erfindungsgemäße Integrationswaage weist trotz der zur Verbesserung der Genauigkeit und zur Erhöhung der Arbeitsfolge vorgesehenen Vorrichtungen
außerdem nicht die bei den bereits bekannten Integrationswaagen vorhandenen Mängel auf.
Die Integration mittels eines von der elektronischen Vorrichtung gemäß der Erfindung betätigten Tourenzählers
kann mit einer Präzision stattfinden, die durch Vorrichtungen mit den Leistungszählern ähnlichen
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elektrischen Zählern, die infolge von Reibung nicht pulse, deren Anzahl proportional zur zusätzlichen gedie
für sehr kleine Werte der registrierten Größen er- wogenen Masse des Transportbandes ist (die über die
forderliche Genauigkeit haben, nicht erreicht werden von der Anzeige des Zeigers abgezogenen mechakönnte.
nischen Tara hinausgeht) und die auf elektrischem
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Waage 5 Wege von einer Vorrichtung kommen, die durch den
ist die Möglichkeit, die Laufgeschwindigkeit des Vorschub des Transportbandes gesteuert wird (elek-Transportbandes
praktisch unbegrenzt zu verändern, ironische Ergänzungstarierung). während bei den meisten bekannten Förderband- Nachstehend werden einige Anwendungsmöglichwaagen
mit elektrischer Integriervorrichtung nur eine keiten der Erfindung ohne Begrenzung des Erfindungssehr
geringe Veränderung dieser Geschwindigkeit io umfanges beschrieben, wobei eine Ausführungsform
möglich ist. ^aIs Beispiel genommen und in der schematischen
Ein anderer Vorzug der erfindungsgemäßen Waage Zeichnung dargestellt ist. Es zeigt ;
liegt darin, daß sie magnetische oder elektromagne- Fig. 1 eine vereinfachte perspektivische Darstellung
tische Effekte nur zum Geben von Sperrimpulsen ver- (ohne Berücksichtigung der Größenverhältnisse) der
wendet, die die Dauer der Übertragung der in die 15 gesamten Förderbandwaage gemäß der Erfindung,
Integriervorrichtung gegebenen Impulsreihen be- Fig. 2 im Längsschnitt den Meßkopf der Waage
grenzen. Diese Arbeitsweise vermeidet durch die und seine, dazugehörigen Tastorgane,
magnetische Sättigung hervorgerufene nichtlineare Fig. 3 ein Schaltschema des Abtasters, Verstärkers
Verzerrungen, die in gewissen bereits bekannten For- und Begrenzers für die in dem Spulenpaar erzeugten
derbandwaagen mit elektronisch gesteuerter Integrier- 20 magnetischen Signale,
vorrichtung vorkommen können. Fig. 4 ein Schaltschema des Verstärkers für die
Ein weiterer Vorzug der erfindungsgemäßen Waage von der photoelektrischen Zelle erzeugten Spanmuß
darin gesehen werden, daß die Integriervorrich- nungen,
tung mit einer Summierung der in Form von Impuls- Fig. 5 ein Schaltschema eines Selektors, d. h. einer
reihen emittierten Impulse arbeitet, wobei die Impuls- 25 Vorrichtung, die die von der photoelektrischen Zelle
zahl jeder Impulsreihe proportional zu der der Stel- und entsprechend den zu integrierenden Gewichten
lung des Zeigers der Gewichtsanzeigevorrichtung ent- erzeugten Impulse aussiebt,
sprechenden Strichzahl am Ende der Aussendung Fig. 6 die auf dem Kathodenoszillographen sicht-
dieser Impulsreihe ist, während die Zahl der Impuls- baren Hauptimpulse, die die Übertragung der Anreihen
proportional der Laufgeschwindigkeit ist. 30 zeigen der zum Wiegegerät gehörenden Abtastvorrich-Dieses
Verfahren gestattet eine Genauigkeit von einem tung auf die Zähler ermöglichen,
Tausendstel gegenüber den mit Multiplikation der Fig. 7 den Endzähler, der die elektronischen Inte-
elektrischen Größen arbeitenden Systemen, bei denen grations- und Nachtarierimpulse empfängt, und
eine Genauigkeit von einem Hundertstel die obere schließlich
Grenze sein dürfte. 35 Fig. 8 die Kurve, die die Gewichtsschwankungen
Diese Maßnahme ist auch dem Verfahren weit des Transportbandes in Funktion seiner Länge wiederüberlegen,
welches in der Veränderung der Impuls- gibt.
zahl jeder Impulsreihe in Abhängigkeit von der Stel- Fig. 1 zeigt, daß die eigentliche Waage von be-
lung der Anzeigevorrichtung durch Verstellung einer kannter Bauart ist. Sie enthält ein Gestell 1, auf
photoelektrischen Vorrichtung längs einer eine Reihe 40 welchem mit großer Genauigkeit gedrehte Rollen 2
von Schlitzen veränderlicher Länge tragenden Trom- befestigt sind (beispielsweise zwei Sätze Rollen),
mel besteht. Da sich ein Lichtbündel nicht vollkommen sogenannte »Wiegerollen«, über die das Tragstück 3
konzentrieren läßt, könnte man mit diesen bekannten (von der Länge ä) des Transportbandes 4 läuft,
Systemen nur bei einem Verstellbereich für die Photo- welches außerdem durch andere Rollen gestützt wird,
zelle von 1 m eine Genauigkeit von einem Tausendstel 45 von denen nur die den Wiegerollen 2 benachbarten
erreichen, was praktisch mit dem in den meisten An- Rollen 5 und 6 dargestellt sind. Das Transportband
lagen zulässigen Raumbedarf unvereinbar ist. wird durch eine Antriebsrolle 7 angetrieben.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Waage Das Gestell 1 wird von zwei Trägern 8, die auf
besteht darin, daß die auf die Integriervorrichtung zu Unterzügen 9 liegen, über einen Satz Wiegehebel
übertragende Impulszahl nicht, wie bei einer Förder- 50 (Wiegegestänge) 10 und 11 getragen, die bei 12 und
bandwaage bekannt ist, von einer Folge von Ent- 13 aufgehängt sind, wobei dieser Hebelsatz die Verladungen
eines zuvor auf eine bestimmte Spannung tikale Bewegung des Gestells 1 auf einen Hebel 14
aufgeladenen Kondensators bestimmt wird. Solche überträgt, der seinerseits die Bewegung über nicht
bekannte Vorrichtungen können besonders bei ge- dargestellte Hebel auf einen die Bewegung des Zeigers
ringen transportierten Gewichten, bei denen die Ent- 55 16 des Anzeigekopfes 17 vor einem mit Teilstrichen
ladefolge des Kondensators gering ist, nur bei einer versehenen Zifferblatt 18 steuernden Hebel 15 übermit
äußerster Sorgfalt vorgenommenen elektrischen trägt. Das Zifferblatt 18 hat in an sich bekannter
Isolierung des Kondensators Anspruch auf Genauig- Weise eine neutrale Zone 19 ohne Stricheinteilung
keit erheben, was aber mit den meisten Schaltungen mit einem Zentriwinkel m und η in gleichem Abstand
unvereinbar ist, bei denen der Kondensator unmittel- 60 auseinanderliegende Teilstriche 20. Das Zifferblatt
bar parallel zur Wicklung einer elektromagnetischen kann beispielsweise 1000 Teilstriche (n = 1000) und
Spule liegt. die neutrale Zone einen Zentriwinkel von
In einer zweckmäßigen Ausführungsart der Erfin- (m = 15°) haben.
dung wird die Aufgabe oder Masse de*.-transportier- Durch entsprechende Ausbildung ist die Winkelver-
ten Erzeugnisse von einem durch einen schrittweise in 65 stellung des Zeigers 16 von der Ruhestellung aus
zwei Drehrichtungen von einem Antrieb angetriebenen (Teilstrich »Null«) nach vorherigem mechanischem
Zähler angezeigt, wobei der Antrieb in einer Richtung Tarieren proportional zu dem vom Gestell 1 getradurch
die elektronische Vorrichtung betätigt wird, genen Gewicht, d. h. proportional zum Gewicht des
welche die Signale von der Tastvorrichtung erhält, Transportbandes und des Erzeugnisses oder des Ma-
und in umgekehrter Richtung durch elektrische Im- 70 terials, welches sich auf der Strecke α des Transport-
bandes zwischen den Rollen 5 und 6 befindet, wenn die lineare Belastung des Transportbandes 4 konstant
ist.
Selbstverständlich hat die Waage eine Bauart, die für die verhältnismäßig kleinen gewogenen Lasten geeignet
ist, weil die Länge des gewogenen Bandbereiches verhältnismäßig klein ist (z. B. in der
Größenordnung von 1,5 bis 2 m). Das mechanische Tarieren wird in für die Waagen dieser Bauart bekannter
Weise vorgenommen, jedoch richtet man es so ein, daß nur der Teil des Gewichtes des Wiegebereiches
mit der Länge α tariert wird, d. h. ein Gewicht, das kleiner ist als das Mindestgewicht dieses
Wiegebereiches, dessen Gewicht eine Funktion der Zeit ist. Hierdurch wird vermieden, daß, wenn das
Band 4 sich im Leerlauf bewegpt, d. h. kein Material
transportiert, der Zeiger 16 nijmt unter den Teilstrich
»Null« absinkt. /
In einer Abänderung ist die Möglichkeit vorgesehen, eine einzige, von einem Bügel getragene und
zwischen den üblichen Rollen 5 und 6 liegende Wiegerolle 2 zu verwenden, deren vertikale Verstellung
durch einen Hebelsatz (Wiegegestänge) auf den Zeiger 16 übertragen wird.
Es können auch eine oder mehrere Wiegerollen für die Tara vorgesehen werden, die vertikal beweglich
sind und von einem Bügel oder einem Gestell gehalten werden, über die ein Abschnitt des zurücklaufenden
Teils des Transportbandes 4 läuft, der gleich dem durch die Rolle oder Rollen Z4 gewogenen Abschnitt
ist. Dieser Bügel oder dieses Gestell ist mit dem vorgenannten Hebelsatz derart verbunden, daß er das
Gewicht des gewogenen zurücklaufenden Abschnittes vom Gewicht des Wiegebereiches gleicher Länge, d. h.
die Tara des Transportbandes 4, abzieht.
Dieses Tarierverfahren weist jedoch gewisse Mängel auf, die hauptsächlich dadurch entstehen, daß der
zurücklaufende Bandabschnitt mit seiner beschmutzten Oberfläche (die tragende Seite) auf der oder den
Wiegerollen für. die Tarierung ruht und deren anfängliche Genauigkeit bald herabsetzt. Durch den auf den
Rollen abgelagerten Schmutz können diese nicht mehr als in einer gleichen Ebene befindlich angesehen werden.
Deshalb wird der Gesamttaraabzug anders vorgenommen, und zwar teilweise durch Tarieren der
Waage in der obenerwähnten Weise und durch ein Nachtarieren, das nachstehend erklärt wird.
Es wurde oben erwähnt, daß bei den bekannten Vorrichtungen die Messungen in gleichmäßigen Zeitabständen,
die beispielsweise der Zeit entsprechen, die das Transportband für das Durchlaufen der Strecke a
zwischen den Rollen 5 und 6 benötigt, des Winkels,
um den sich der Anzeiger 16 verstellt, mittels mechanischer Elemente mit hin- und hergehender Bewegung
vorgenommen wird, die mit den das Gewicht bestimmenden Teilen der Waage in Berührung kommen.
Bei der dargestellten Waage wird die Übertragung der Anzeigen des Zeigers 16 mittels sich drehender
Elemente vorgenommen, die nicht in körperlicher. Berührung mit der eigentlichen Waage stehen.
Dazu (Fig. 1 und 2) enthält der Anzeigekopf 17 der Waage einen auf die Achse 21 des Zeigers 16 gekeilten
(beispielsweise auf der Verlängerung derselben) Arm 22, der einen kleinen Magneten 23 in
Hufeisenform trägt, wobei das Ganze, Arm 22 und Magnet 23, durch Gegengewichte 24 ausgewuchtet ist.
Die Anbringung des Armes 22 weicht nicht von der Anbringung eines zweiten Zeigers an einer Waage
mit zwei Zifferblättern ab. Der Magnet 23, dessen
Winkelverstellung (von seiner Ruhestellung aus, die der Stellung des Zeigers 16 vor dem Teilstrich »Null«
entspricht) proportional zu dem auf dem Gestell 1 ruhenden Gewicht ist, ermöglicht ohne körperliche
Berührung die Fernübertragung der Anzeigen der Waage, die an dem mit Teilstrichen versehenen
Zifferblatt 18 abgelesen werden können. Γ Die Stellung des Magneten 23 wird durch eine sich
I drehende Einrichtung 25 bestimmt, welche nachstehend im einzelnen beschrieben und von einer der
ίο Rollen, vorzugsweise (wie dargestellt) von der Antriebsrolle
7, des Transportbandes 4 gesteuert wird. Die Antriebswelle 27 der Rolle 7 trägt beispielsweise
ein Zahnrad 28, das mit einem Zahnrad 29 im Eingriff steht, welches auf der Welle 30 eines zwang-15(
läufigen Stromerzeugers 31 befestigt ist, der ein Impulse gebender Selsynmotor sein kann. Auf diese
Weise wird der Motor 31 mit einer Geschwindigkeit gedreht (beispielsweise in der Größenordnung von
10 Umdrehungen je Sekunde), die proportional zur Umdrehungsgeschwindigkeit der Rolle 7 und folglich
zur Vorschubgeschwindigkeit des Bandes 4 ist, wobei eine Umdrehung des Motors 31 der Abwicklung einer
bestimmten Länge des Bandes 4 entspricht.
Ein zweiter Selsynmotor (Empfangsmotor) 32, der über mehrere Leitungen 33 (von denen drei für den
Synchronlauf und im allgemeinen zwei für die Speisung dienen) mit dem Motor 31 verbunden ist, bildet
mit letzterem ein Paar mit gleicher Geschwindigkeit laufender Synchroneinrichtungen. Natürlich wäre es
möglich, die durch die Motore 31 und 32 und die Leitungen 33 vorgenommene elektrische Übertragung
durch eine mechanische Übertragung mit Wellen und Getrieben zu ersetzen, jedoch ist die elektrische Übertragung
viel anpassungsfähiger.
Die Welle 34 des Motors 32, die mehrere Umdrehungen macht, wenn das Band 4 sich um eine
Länge der Strecke α fortbewegt, treibt über eine elastische Kupplung 35 eine Welle 36 an, auf der folgende
Teile befestigt sind: eine von einer Buchse38 gehaltene Scheibe 37, wobei diese ein negatives oder
positives Bild des mit Teilstrichen versehenen Zifferblattes 18 des Kopfes 17 der Waage ist und zu diesem
Zweck zumindest an ihrem Umfang eine neutrale Zone 39 mit einem Zentriwinkel m gleich dem Zentriwinkel
der neutralen Zone 19 des Zifferblattes 18 und eine Anzahl von in gleichen Abständen auseinanderliegenden
Schlitzen oder Strichen 40 hat, die gleich der Anzahl η der in gleichem Abstand auseinanderliegenden
Teilstriche 20 des Zifferblattes 18 ist, wobei die Schlitze oder Striche 40 den Teilstrichen des
Zifferblattes 18 entsprechen. Die Scheibe 37 kann von bekannter Bauart sein, und zwar kann sie aus einer
photographischen Platte bestehen, welche an ihrem Umfang eine abwechselnde Folge von transparenten
und undurchsichtigen Zonen aufweist; ferner wird der Primärkreis 41 eines Transformators 42, dessen den
Primärkreis umgebender Sekundärkreis 43 fest ist, von einem Gehäuse 44 gehalten, in welchem die Kugellager
45, die die Welle 36 tragen, untergebracht sind; ein in einer Gabel 26 endender Arm 46 mit zwei Induktionsspulen
47, die durch Leitungen mit dem Primärkreis des Transformators 42 verbünden sind und
in denen bei jeder Umdrehung des Motors 32, wenn sie an dem Magneten 23 vorbeigehen, eine Induktion
entsteht. Die in den Spulen 47 induzierte Spannung wird reibungsfrei und ohne Schleifkontakte durch den
Primärkreis 41 auf den Sekundärkreis 43 des Transformators 42 übertragen. Der Arm 46 trägt zweckmäßigerweise
ein Gegengewicht 26', welches die Gabel 26 und die Spulen 47 in Gleichgewicht hält.
Das Gehäuse 44 hat einen Flansch 49, an dem zwei
Verstärker 50 und 51 befestigt sind, die nachstehend an Hand von Fig. 4 bzw. 3 beschrieben werden.
Der Verstärker 50 enthält eine photoelektrische Zelle 52, die teilweise durch einen Schirm 53 abgedeckt
ist, in dem eine öffnung 54 angebracht ist, welche in Höhe des unteren Teils der Scheibe37 liegt,
d. h. gegenüber den Schlitzen oder transparenten Zonen 40, die bei Drehung der Scheibe vor der öffnung
vorbeilaufen. Die transparenten Zonen 40 lassen in Richtung des Pfeiles F die Lichtstrahlen der Beleuchtungsvorrichtung
55 durch, die beispielsweise wie eine übliche Tonabnahmevorrichtung für Tonfilm ausgebildet ist, während die undurchsichtigen Zonen
56 zwischen den transparenten Zonen 40 die Lichtstrahlen in Richtung des Pfeiles F abdecken. Aus
dieser Anordnung ergibt sich, daß die photoelektrische Zelle 52 jedesmal, wenn eine der transparenten Zonen
40 an der öffnung 54 vorbeigeht, einen Elektronenstrom emittiert (eine Spannung erzeugt).
Vorstehend wurde erklärt, daß die Welle 36 einen in einer Gabel 26 endenden Arm 46 mit zwei Induktionsspulen
47 trägt.
An Hand von Fig. 3 wird gezeigt, wie die Veränderungen des durch das Drehen der Spulen 47 erzeugten
magnetischen Flusses zum Hervorrufen kurzer Impulse bei jedem Vorbeigang der Spulen 47
vor dem Magneten 23 verwendet werden.
Die beiden an der Metallgabel 26 befestigten Spulen
47, die bei jeder Umdrehung einmal vor dem Magneten vorbeigehen, sind in entgegengesetztem Sinn
hintereinandergeschaltet und werden von Strömen entgegengesetzter Richtungen durchflossen. Diese Anordnung
hat den Vorteil, daß die beiden Spulen 47 den etwa auftretenden magnetischen parasitären Streuflüssen
gegenüber unempfindlich sind. Die Spulen 47 sind, wie erwähnt, über Leitungen 48 mit dem drehbaren
Primärkreis41 eines Transformators42, dessen
Sekundärkreis 43 festliegt, verbunden. Die am Sekundärkreis 43 des Kopplungstransformators 42 erhaltene
Spannung gibt genau die abgetastete Spannung -wieder und ist die Ableitung (Differentialquotient) des Flusses 57 nach der Zeit. Sie ist durch
die Kurve 58 dargestellt.
Der Eingang des Sekundärkreises 43 des Kopplungstransformators 42 befindet sich dadurch, daß das
Ende der Leitung 59 an einem festen Potential von beispielsweise +50VoIt liegt, auf einem festen positiven
Potential, wobei die Leitung 59 und die Leitung 60 des Sekundärkreises 43 von einer an Masse liegenden
Abschirmung 61 umgeben sind. Das den Ausgang des Sekundärkreises 43 bildende Ende der Leitung 60
liegt am Steuergitter 61 einer Pentode 62, deren Kathodenkreis einen hochohmigen Widerstand 63 (von
beispielsweise 10 000 Ohm) enthält, der mit einem Kondensator 64 parallel geschaltet ist, der den Zweck
hat, einen proportional zur Ableitung der Kurve 58 nach der Zeit verlaufenden Strom durch die Pentode
.62 zu schicken.
Die Steuerung der Pentode 62 durch den Ausgang des Sekundärkreises 43 hat den Zweck, an der Anode
65 der Pentode 62 eine Spannung 66 mit einer kurzen negativen Spitze 67 entsprechend dem plötzlichen Anstieg
68 der Kurve 58 zu erzeugen. Die Spannung 66 wird durch die Röhre 69 (Verstärkerröhre) verstärkt,
die die Spannungsrichtung umkehrt und an ihrer Anode 70 die Spannungskurve 71 ergibt. Die Spannung
71 wird der Röhre 72 zugeführt, welche normalerweise durch Kathodenvorspannung gesperrt ist.
Die Ausgangsspannung 73 der Röhre 72 liegt also in Form von kurzen, gegen die Ruhespannung 74 negativen
Impulsen vor, wobei die Ruhespannung 74 gleich der Speisespannung der Röhre 72 ist, die die Rolle
eines Begrenzers spielt, der das Signal 71 entsprechend der gestrichelten Linie 71 α abschneidet.
Zusammenfassend enthält also die in Fig. 2 durch ein einfaches Reckteck dargestellte Vorrichtung 51 in
der Hauptsache eine Differenzierungsröhre 62, eine Verstärkerröhre 69 und eine Begrenzerröhre 72, die
ίο die Kurve 58 in die Kurve 73 umwandeln. Diese Kurve 73 findet man in Fig. 6 als Kurve B wieder.
In Fig. 2 war zu sehen, daß ein zweites Röhrengerät besteht, nämlich die Vorrichtung 50, die ein Verstärker
für die durch die Zelle 52 erzeugten Spannungen ist. Der Verstärker 50 hat eine nahezu normale Schaltung
und ist in Fig. 4 dargestellt. Die Ausgangsspannung der Zelle 52 wird von deren Kathode 53 abgenommen,
so daß jeder Vorbeigang eines Schlitzes oder einer transparenten Zone 40 der Scheibe 37 einem
positiven Spannungsimpuls entspricht, wobei die Impulsfolge durch die Kurve 75 dargestellt ist. Die Span nung
75 wird zunächst durch die Röhre 76 verstärkt und wird die Spannung 77, dann durch die Röhre 78,
um schließlich die Spannung 79 zu werden. Die Span nung 79 wird durch die als Diode geschaltete Triode
80 (oder in einer Abänderungsform durch eine einfache Diode) auf das Potential Null gebracht, deren
Kathode 81 mit den durch die Kurve 82 dargestellten Impulsen beaufschlagt wird, wobei die Grundlinie 83
der Impulse 82 das Potential der Masse hat.
Die durch die Kurve 82 dargestellten Impulse werden schließlich dem Gitter 84 der als Kathodenverstärker
geschalteten Triode 85 zugeführt, die die Impedanz zum Zwecke der Fernübertragung herabsetzt. An
der Kathode 86 der Triode 85 erhält man die Spannung 87 (durch die Kurve A in Fig. 6 dargestellt), die
über eine Leitung 88 dem (in Fig. 5 dargestellten und nachstehend beschriebenen) Selektor 89 zugeführt
wird, welcher andererseits die vom Verstärker 51 über die Leitung 90 kommenden Spannungen 73 empfängt.
In Fig. 6 sind, wie oben angegeben, durch die Kurve A die vom Verstärker 50 abgehenden Spannungsschwankungen
dargestellt, die den durch die photoelektrische Zelle 52 beim Drehen der Scheibe 37
erzeugten Spannungsschwankungen entsprechen. In der Kurve A sieht man die in genau gleichen Abständen
auseinanderliegenden Spitzen, die dem Vorbeigang je eines Schlitzes oder Striches 40 entsprechen
(die Spitzen 91 würden in vollkommen gleichen Abständen auseinanderliegen, wenn die Antriebswelle 27
des Transportbandes 4 eine absolut konstante Geschwindigkeit hätte), während die Zonen 92 dem Vorbeigang
der neutralen Zone 39 der Scheibe 37 vor der öffnung 54 entsprechen.
In Fig. 6 ist auch eine Kurve B dargestellt, die,,
wie oben angegeben, die im Sekundärkreis 43 des Transformators 42 durch den Vorbeigang der Spulen
47 vor dem Magneten 23 bei jeder Umdrehung der Scheibe 37 erzeugten Impulse 93 zeigt (im allgemeinen
schwankt der Abstand b zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen 93 etwas, denn dieser Abstand
wäre nur dann gleich dem Abstand c zwischen zwei Mitten 94 aufeinanderfolgender Zonen 92 der
Kurve A1 wenn der Magnet 23 sich nicht bewegt hätte,
d. h. wenn das durch die anzeigende Waage gewogene Gewicht konstant geblieben wäre).
Die durch die Kurven A und B dargestellten Spannungen
werden durch die Leitungen 88 bzw. 90 auf den Selektor oder Verstärker 89 übertragen. Bei diesem
in Fig. 5 dargestellten Selektor handelt es sich darum,
bei jeder Umdrehung der Scheibe37 die durch die
photoelektrische Zelle 52 erzeugten Impulse oder Spitzen 91 zwischen dem Vorbeigang der neutralen Zone
39 vor.der Zelle 52 (der Vorbeigang entspricht jeder Zone 92 der Kurve A) und dem Vorbeigang der Spulen
47 vor dem Magneten 23 (dieser Vorbeigang entspricht jeder Spitze 93 der Kurve B) zu zählen.
Dazu müssen Mittel vorhanden sein, die im Selektor 89 die Übertragung der Impulse 91 in dem Augenblick
des Auftretens der Spitzen 93 der Kurve B sperren, und Mittel, die die Übertragung dieser Impulse
im Augenblick des Vorbeiganges der neutralen Zone
39 vor der Zelle 52 (Zone 92 der Kurve A) freigeben.
Nachstehend wird der schematisch in Fig. 5 dargestellte Selektor 89 beschrieben, in welchem die erwähnten
Sperr- und Freigabemittel aus einer Eccles-Jordan-Kippschaltung bestehen.
Die photoelektrischen Impulse 87 (ebenfalls in der
Kurve A von Fig. 6 dargestellt) kommen über die Leitung 88 am Punkt 95 an und werden mittels einer
Restitutionsdiode 96 dem Punkt 97 zugeführt, dessen durch die Kurve 98 dargestelltes Potential genau das
Potential der Kurve 87 wiedergibt, wobei jedoch die Grundlinie 99 der Impulse einer Spannung von etwa
+ 100 Volt entspricht. Die Impulse 98 steuern die Doppeltriode oder das Triodenpaar 100, welches als
Kippschaltung nach Schmidt geschaltet ist. Die linke Anode 101 dieser Kippschaltung liefert also eine
Serie normalerweise negativer Impulse 102, während die rechte Anode 103 der Kippschaltung 100 eine
Reihe normalerweise positiver Impulse 104 abgibt.
Die Impulse 104 werden über eine große Zeitkönstante, welche durch einen Kondensator 105 und einen
Widerstand 106 gebildet wird, dem Gitter 107 einer Röhre 108 zugeführt, die also nur während des Vorbeiganges
der Schlitze oder der transparenten Zonen
40 vor der photoelektrischen Zelle 52 arbeitet. Die Röhre 108 ist mit einem großen Widerstand 109 und
einem Kondensator 110 belastet. Die Spannung an der Anode 111 ist in der Kurve 112 dargestellt und hat
die Form von kleinen Sägezähnen 113 (die zwischen den Vorbeigängen zweier Schlitze 40 vor der photoelektrischeh
Zelle 52 liegen), welche einen großen Sägezahn 114 einschließen, der dem Vorbeigang der
neutralen Zone 39 vor der photoelektrischen Zelle 52 entspricht.
Das Potential 112 wird dem linken Gitter 115 einer Doppeltriode oder eines Triodenpaares 116, welches
ebenfalls ■ als Schmidtsche Kippschaltung geschaltet ist, zugeführt. Das Potential des Gitters 115 überschreitet
also die kritische Kippspannung der Schmidtschen Kippschaltung 116-»nur einmal je Umdrehung
der Scheibe 37, und zwar bei dem Vorbeigang der neutralen Zone 39 der Scheibe vor der Zelle 52
(großer Zahn 114 der Spannung 112). Die Spannung der linken Anode 117 der Kippschaltung 116 hat also
die durch die Kurve 118 dargestellte Form mit einer negativen Vorderseite 119, die durch entsprechende
Ausbildung der Schaltung ungefähr mit der Mitte 120 des ansteigenden Teiles des Zahnes 114 zusammenfällt
(sie entspricht genau der Mitte 94 der neutralen Zone 92 der Kurve A und folglich genau dem Vorbeigang
der Mitte der neutralen Zone 39 vor der Zelle 52). Diese Vorderseite 119 dient zum Steuern der Mittel,
die den Durchgang der photoelektrischen Signale freigeben und hauptsächlich aus einer Doppeltriode oder
aus zwei Trioden 121 bestehen, die als Kippschaltung nach Eccles-Jordan geschaltet sind. Die Kippschaltung
121 hat zwei stabile Gleichgewichtszustände, und zwar führt entweder das linke Element (in der
Zeichnung schraffiert) oder das rechte Element (in der Zeichnung nicht schraffiert) Strom. Die negative Vorderseite
119 der Spannung 118, die über die Diode 122 auf die Kippschaltung 121 übertragen wird, bewirkt
also das Stromführen des linken Teiles der Kippschaltung, dagegen erzwingt der (durch die Kurve 73 in
Fig. 3 oder die Kurve B in Fig. 6 dargestellte) magnetische Impuls, der über die Leitung 90 und durch
die Diode 123 ankommt, im Augenblick des Vorbeiganges der Abtastspulen 47 vor dem Magneten 23 der
Waage das Stromführen der rechten Hälfte derEccles-Jordan-Kippschaltung
121 und damit auch die Sperrung des linken Elementes der Kippschaltung.
Die Spannung der linken Anode 124 der Kippschaltung 121 wird mittels eines aperiodischen Spannungsteilers
125 dem Punkt 126 zugeführt, dessen Spannungsschwankung im Laufe der Zeit die in der
Kurve C von Fig. 6 dargestellte Form annimmt.
Andererseits kehrt die Triode 127 die Impulse 102 um= und normalisiert sie in der Amplitude; an der Anode 133 tritt also eine Folge von Impulsen 128 auf, deren Grundlinie 129 und Spitze 130 genau bestimmten Spannungen entsprechen (z. B. +20 bzw. + 90 volt, während die Spannungen am Punkt 126.
Andererseits kehrt die Triode 127 die Impulse 102 um= und normalisiert sie in der Amplitude; an der Anode 133 tritt also eine Folge von Impulsen 128 auf, deren Grundlinie 129 und Spitze 130 genau bestimmten Spannungen entsprechen (z. B. +20 bzw. + 90 volt, während die Spannungen am Punkt 126.
beispielsweise + 60 Volt für den geöffneten Stromkreis und +120VoIt für den geschlossenen Stromkreis
betragen).
Wenn die durch die Kurve C dargestellte Spannung auf ihrem größten positiven Potential 131 angelangt
ist (z.B. 120VoIt), also bei Stromführung des rechten
(nicht schraffierten) Teiles der Kippschaltung 121, d. h. wieder nach dem Durchgang des magnetischen
Impulses 93 (Kurve B in Fig. 6), können die Impulse 128 niemals den linken Teil einer Doppeltriode oder
eines Triodenpaares 132 stromführend machen, da die Anode 13*3 der Röhre 127 an dem linken Gitter 134
der Vorrichtung 132 liegt.
Dagegen läßt beim Vorbeigang der neutralen Zone 39 vor der photoelektrischen Zelle 52, d. h. wenn die
Spitze 119 die Eccles-Jordan-Schaltung 121 erreicht, das Stromführen des linken Teiles dieser Schaltung
das Potential der Kurve C (Fig. 6) absinken, auf der rechten Seite 135 aber auf einen solchen Wert (z. B.
60 Volt) ansteigen, daß die Impulse 128 das Strom-
führen des linken Teiles der Vorrichtung 132 und
somit das Auftreten der Impulse bei 136 Hervorrufen, die in Fig. 6 durch die Kurve D dargestellt sind. Es
ist also zu sehen, daß in 136 nur die den photoelektrischen Impulsen 91 entsprechenden Impulse in dem
Zeitraum zwischen dem Vorbeigang der neutralen Zone 39 vor der Zelle 52 und dem Vorbeigang der
Spulen 47 vor dem Magneten 23 auftreten.
Zusammenfassend kann über das Arbeiten des in Fig. 5 dargestellten Selektors 89 (an Hand von Fig. 6)
gesagt werden, daß der Selektor die Spannung A über die Leitung 88 und die Spannung B über die Leitung
90 empfängt, wobei die Spannung .4 so viel Impulse
91 je Umdrehung der Scheibe 37 hat, wie transparente
Zonen 40 auf dieser Scheibe vorhanden sind, und die Kurve B einen Impuls 93 je Vorbeigang der Spulen
47 vor dem Magneten 23 aufweist.
Die Eccles-Jordan-Schaltung 121 hat den Zweck, die Übertragung oder Verstärkung der Impulse 91 im
Augenblick des Vorbeiganges der Mitte 94 1 (Fig. 6)
der neutralen Zone 92 freizugeben (Freigabe bei 137) und diese Übertragung oder Verstärkung bei 138, d. h.
bei der Ankunft der Impulse 93, zu sperren. Folglich hat man im Punkt 136 (Kurve D) die Anzahl der Impulse
91 photoelektrischen Ursprungs, die. zwischen dem Vorbeigang der neutralen Zone 39 vor der Zelle
80» 729/83
52 und dem Vorbeigang der Spulen 47 vor dem Magneten
23 liegen, d. h. eine Anzahl von Impulsen 91, die gleich der Anzahl der Teilstriche ist, um die sich
der Zeiger 16 von seiner Ruhestellung aus (Teilstrich »Null«) verstellt hat. Es findet also in gewissem Sinne
ein elektronisches Ablesen oder Zählen der Anzeige des Zeigers 16 auf dem mit Teilstrichen versehenen
Zifferblatt 18 statt, wobei diese Ablesung einmal je Umdrehung der Scheibe 37 (beispielsweise etwa fünfmal
je Sekunde) erfolgt.
Die Impulse 91 werden von Punkt 136 aus über eine Leitung 139 einem Zählersatz 140 zugeführt, der nur
als ein einfaches Rechteck dargestellt ist, da jede bekannte elektronische Zählvorrichtung verwendet werden
kann, die das Summieren oder Integrieren über die Zeit der für jede Umdrehung der Scheibe 37 empfangenen
Impulse 91 ausführt. Der Zähler 140 hat außerdem einen Divisor zur "Berücksichtigung der Tatsache,
daß durch konstruktive Ausbildung eine gewisse Anzahl von Messungen während der Zeit vorgenommen
wird, die ein Punkt des Transportbandes 4 zum Durchlaufen der Strecke α (entsprechend dem.
Wiegebereich) benötigt.
Wenn ein Punkt des Bandes 1 Sekunde benötigt, um die Strecke α zu durchlaufen, und wenn acht Ablesungen
(eventuell Registrierungen) je Sekunde vorgenommen werden, d. h. wenn die Scheibe 37 acht Umdrehungen
je Sekunde macht, so wird eine Division durch Acht im Zählersatz 140 vorgesehen, wobei der Zählersatz
140 ein Achtel der gezählten Impulse über eine Leitung 141 schickt, d. h. genau (bis auf die mechanische
TaraX das vom Gestell· 1 get_ragene Gewicht. Diese Leitung" 141 ist an ihremanSeren^ndeimit
einem Elektromagneten 142 verbunden (Fig. 7), der
auf einen Anker oder eine Platte 143 wirkt, welche schrittweise eine Vorrichtung schaltet, die hauptsächlich
aus einem Sperrad 144 und einer Sperrklinke 145 besteht. Die Sperrklinke 145 wird in Richtung des
Pfeiles F' durch die Anziehung des Ankers 143 bei Erregung des Elektromagneten 142 und in entgegengesetzter
Richtung zum Pfeil F' durch eine Rückholfeder
146 gezogen, die bei 147 auf dem Anker 143 und bei 148 auf einer festen Achse 149 befestigt ist.
Wenn kein -Nachtarieren (ein Tarieren, das nachstehend
erläutert wird) notwendig wäre, so könnte das Sperrad 144 unmittelbar auf die Welle 150 des Endzählers
151 gekeilt sein, wobei 'ütie Welle 150 einen
Zeiger 152 fest aufgekeilt trägt, eier sich vor einem
mit Teilstrichen versehenen Zifferblatt 153 bewegt, welches beispielsweise hundert Teilstriche 154 (0, 50,
100 ... 950) hat, von denen ein Teilstrich einem Zahn des Sperrades 144 entspricht. Es könnte auf diese
Weise am Zifferblatt 153 die über die Zeit integrierte Summe (bis auf das Nachtarieren) der Aufgabe des
Transportbandes 4 abgelesen werden, wobei jede Teilung (zwischen zwei Teilstrichen) beispielsweise 50 kg
entsprechen könnte. Außerdem ist eine aus einem einfachen Tourenzähler 155 gebildete Übertragvorrichtung vorgesehen, die beispielsweise die aufgegebene
Tonnenzahl angibt, d. h. die Anzahl der durch den Zeiger 152 ausgeführten Umdrehungen. Durch Ablesen
der am Tourenzähler 155 und auf dem Zifferblatt 153 erscheinenden Ziffern läßt sich die Leistung
des Transportbandes 4 mit Genauigkeit feststellen bis auf das Nachtarieren, welches nachstehende beschrieben
wird.
In Fig. 8 ist als Abzisse die Länge des Bandes vom beliebigen Anfangspunkt an eingetragen und die
Wichte dieses Bandes (beispielsweise das Gewicht in Kilogramm einer Bandlänge dx = 1 cm) als Ordinate.
Da das Band eine endlose Oberfläche hat, ist die Kurve 156 in Fig. 8 eine periodische Kurve mit der
Periode L, die gleich der Länge des abgewickelten Bandes" ist. Es ist festgestellt worden, daß die Wichte
des Bandes etwas (beispielsweise in der Größenordnung von 10% mehr oder weniger) in bezug auf
die durch die Gerade 157 dargestellte durchschnittliche Wichte schwankt.
Bei der Waage nach der Erfindung wird das Tarieren eines Teiles des Gewichtes des Bandes aufjne,-chanischem
Wege vorgenommejt^__j^;^mJn-d-fim,,--.fiine
3e^ der eigentlichen
AioΪ^
g3^ g
Waage (am .AnzeigekopjtΪ7)^^ _yc.r,gesehen^ist. Durch
das'Mechanische Tarieren wird ein konstantes Bandgewicht
abgezogen, welches stets kleiner ist als das Gewicht des gewogenen Bandes, d. h. des von dem Gestell
1 getragenen Bandes. Dieses mechanische Tara ist gleich dem Produkt a · h, wobei a, wie bereits oben
erklärt, die Länge des Wiegebereiches und h ein spezifisches Bandgewicht ist, welches kleiner ist als das
spezifische Mindestgewicht W des Bandes, um zu vermeiden, daß beim Leerlauf des Transportbandes 4 der
Zeiger 16 unter den Teilstrich »Null« des Zifferblattes 18 absinkt.
I Die dem zwischen dem spezifischen Gewicht h (me-Jchanisch
tariert) und dem spezifischen Gewicht h" ■ (mittleres spezifisches Gewicht des Bandes) liegenden
Teil entsprechende Ausgleichstara wird auf elektrischem Wege vorgenommen. Zu diesem Zweck muß die
Drehung der den Zeiger 152 tragenden Achse 150 in entgegengesetzter Richtung, wie sie das Sperrad 144
bewirkt, verlaufen, wobei diese Drehung in entgegengesetzter Richtung proportional dem Vorschub des
Transportbandes 4 ist. Dazu ist ein zweites schrittweise arbeitendes System vorgesehen, welches ein
Sperrad 158 und eine mit einem Anker 160 fest in Zusammenhang stehende Sperrklinke 159 enthält. Der
Anker 160 wird durch die Erregung des über eine Leitung 162 gespeisten Elektromagneten 161 in eineRichtung
gezogen, wobei die Leitung 162 in nachstehend erklärter Weise Impulse empfängt und der Anker in
umgekehrter Richtung durch eine in 164 am Anker 160 und in 165 auf der festen Achse 166 befestigten
Rückholfeder 163 gezogen wird.
Um die Achse 150 und damit den Zeiger 152 in zwei entgegengesetzten Richtungen zu drehen, ist das Sperrrad
158 auf einer Buchse 167 angebracht, die an einem konischen Ritzel 168 befestigt ist, und das Sperrad
144 auf einer Buchse 169, die an einem konischen
Ritzel 170 befestigt ist. Die beiden konischen Ritzel
168 und 170 bilden mit den Plancifinrädern 171 (von
denen nur eines in Fig. 8 sichtbar ist) ein Differentialgetriebe. Die Achse 172 der Planetenräder 171 ist
drehungsmäßig fest mits-der Achse 150 verbunden, die durch die Buchsen 167 und 169 hindurchgeht (der
Einfachheit halber sind in Fig. 8 die Kugellager oder Lager der Welle 150 sowie auch der Buchsen 167 und
169 nicht dargestellt).
Über die Leitung 162 werden jedesmal Tarierimpulse in den Elektromagneten 161 gesandt, wenn
das Band um eine bestimmte Länge vorgelaufen ist, und zwar um eine Bandlänge s, so daß das Produkt α ·.?
gleich dem Wert einer Teilung des Zifferblattes 154 (d. h. glejcJ2_10Jig_jn^a]iijHeT^^ ist,
wenn die" Sperräder 144 und 158 die gleiche· Zahnzahl
haben. Dazu arbeitet das Zahnrad 28 der Antriebswelle 27 mit einem Zahnrad 173 zusammen, welches
auf eine Welle 174 gekeilt ist, die einen Nocken 175 ■trägt, welcher bei jeder Umdrehung einmal einen elekirischen
Stromkreis zwischen den Kontakten 176
schließt. Das Übersetzungsverhältnis zwischen den Zahnrädern 173 und 28 ist so gewählt, daß der Nocken
175 eine Umdrehung macht, d. h. den Stromkreis einmal zwischen den Kontakten 176 schließt, wenn ,das
Produkt α · j gleich dem genannten Wert (d. h. in dem besonderen Beispiel 10 kg) ist.
Die Leitungen 177 enden im Rechengerät 140 (das die Zähler enthält), in welchem jedesmal, wenn die
beiden Kontakte 176 sich unter der Einwirkung des Umlaufs des Nockens 175 berühren, ein Impuls erzeugt
wird. Jedesmal, wenn die Kontakte 176 sich berührt haben, sendet dieses Rechengerät einen Impuls
über die Leitung 162 zum Elektromagneten 161, wodurch das Nachtarieren erfolgt.
In einer Abänderung könnte man das Nachtarieren in einer etwas anderen Weise vornehmen, indem man
die aus der rechten Anode 178 der Kippschaltung 116 stammenden elektrischen Impulse verwendet. Tatsächlich
entsteht bei jedem Vorbeigang der neutralen Zone 39 vor der photoelektrischen Zelle 52 an dieser Anode
ein Impuls, d. h. bei jeder Umdrehung der Scheibe 37, d. h. wiederum für ein konstantes Vorschubstück des
Transportbandes 4, da sich die Scheibe 37 mit einer Geschwindigkeit dreht, die proportional zur Drehgeschwindigkeit
des Zahnrades 28 ist. Folglich könnten dem Elektromagneten 161 über die Leitung 162
die von der rechten Anode 178 stammenden elektrischen Impulse zugesandt werden, wobei natürlich
an geeigneter Stelle ein Übersetzungsverhältnis vorgesehen
werden muß, um das genaue Nachtarieren zu gewährleisten.
Man sieht also, daß das Tarieren in zwei Schritten vorgenommen wird, und zwar durch ein mechanisches
Tarieren, das einer willkürlichen Wichte h (kleiner als die Mindestwichte ti) des Bandes entspricht und
in der Waage selbst durchgeführt wird, und durch ein Nachtarieren, das dem Unterschied zwischen der mittleren
Wichte ti' des Bandes und der willkürlichen Wichte h entspricht und im eigentlichen Endzähler
151 erfolgt, wobei diese beiden Schritte durch zwei schrittweise über ein Differentialgetriebe auf der Welle
150 des Zeigers 152 des Endzählers in umgekehrter Richtung wirkende Antriebe ausgeführt werden. Auf
diese Weise wird ein möglichst genaues Tarieren erzielt.
In der Praxis wird zunächst das Nachtarieren ein für'allemal eingestellt; man läßt vor jeder Meß reihe
das Transportband leer (ohne Ladung) laufen und stellt die mechaniscJie^Tara^jri, damit nach einer verhältnismäßig
großen Urnlaufzahl des Bandes 4 der
Zeiger 152 wieder vor dem Teilstrich »Null« des Zifferblattes 153 zu stehen kommt, wobei der Hauptvorteil
des Nachtarierens darin besteht, daß es eine Integration »Null« bei leer laufendem Band trotz der
Gewichtsschwankungen des Bandes ermöglicht.
Selbstverständlich können in der beschriebenen und dargestellten Ausführungsform verschiedene Änderungen,
Vervollständigungen oder Hinzufügungen vorgenommen werden oder gewisse Vorrichtungen
durch gleichwertige Vorrichtungen ersetzt werden, ohne dadurch die allgemeine Wirtschaftlichkeit der
Erfindung zu beeinflussen.
Beispielsweise könnten hinter dem Anzeigekopf 17 zwei Magneten statt des einen Magneten vorgesehen
sein, und zwar ein erster Magnet, etwa der Magnet 23, der in der Ebene des Zeigers 16 liegt, und ein zweiter
Magnet, der in der Ebene des Teilstriches »Null« liegt, wobei die Steuerung der Freigabe- und Sperrmittel
des Verstärkers für die Impulse photoelektrischen Ursprungs durch die.ber dem Vorbeigang der Spulen
vor dem zweiten bzw. ersten Magneten erzeugten magnetischen Impulse bewirkt wird.
In einer anderen Abänderungsform könnten die beiden erwähnten Magneten durch eine erste, in der
Ebene des Anzeigers 16 liegende Lichtquelle und durch eine zweite, in der Ebene des Teilstriches »Null« angebrachte Lichtquelle ersetzt werden, wobei die Spulen
durch eine photoelektrische Zelle ersetzt werden, die jedesmal, wenn sie bei ihrem Umlauf an einer der
ίο Lichtquellen vorbeigeht, Impulse emittiert und die
Steuerung zum Sperren und Freigeben des Verstärkers für die von der photoelektrischen Zelle 52 erzeugten
Impulse durch den Vorbeigang der die Spulen ersetzenden Zelle vor der zweiten bzw. der ersten
der obengenannten Lichtquellen erfolgt.
Claims (8)
- Patentansprüche:ao 1. Förderbandwaage mit einer Lastausgleichsund Gewichtsanzeigevorrichtung sowie mit einer elektronisch gesteuerten Integriervorrichtung für die geförderten Gewichtsmengen, die durch Zählen der in Abhängigkeit von der Stellung der Lastausgleichsvorrichtung und der Geschwindigkeit des Transportbandes emittierten elektrischen Impulse betätigt wird, die durch lichtelektrisches Abtasten einer mit einer der Förderbandgeschwindigkeit proportionalen Geschwindigkeit umlaufenden und eine große Anzahl von abzutastenden Merkmalen (Schlitzen oder Strichen) aufweisenden Scheibe erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Übertragung der lichtelektrisch mittels der umlaufenden Scheibe (37) erzeugten Impulse ein drehungsmäßig mit dem Zeiger (16) der Gewichtsanzeigevorrichtung fest verbundener Arm (22) mit einem Mittel (z. B. Magneten 23) zur Erzeugung von weiteren elektrischen Impulsen in einem wie die Scheibe (37) mit der Bandgeschwindigkeit umlaufenden Mittel (z. B. Spulen 47) vorgesehen sind, das mit der Primärwicklung (41) eines Transformators (42), dessen die Primärwicklung umgebende Sekundärwicklung (43) fest angeordnet ist, elektrisch verbunden ist, und eine elektronische Kippschaltungsvorrichtung (121) im Stromkreis. der emittierenden Impulse vorgesehen ist, die die Übertragung der Impulse auf die Zählvorrichtung (140) auf die zwischen dem Vorbeigang des umlaufenden zusätzlichen Mittels(z. B. Spulen 47) vor dem Teilstrich »Null« des Zifferblattes und seinem Vorbeigang vor dem mit dem Zeiger (16) verstellten Teil (z. B. Magneten 23) liegenden Perioden beschränkt, so daß diese Zahl der Impulse gleich der entsprechenden Anzahl von Schlitzen oder Strichen (40) der Scheibe (37) zwischen »Null« und dem vom Zeiger (16) angezeigten Teilstrich des Zifferblattes (18) ist, und daß ferner Mittel (175, 176, 161, 160, 159, 158) vorgesehen sind, die von den integrierten, Summen dieDifferenz zwischen dem mittleren Gewicht Qi") des Transportbandes und einem unter dem kleinsten Einheitsgewicht (ti) des Transportbandes liegenden und bereits von den Anzeigen des Zeigers mittels üblicher mechanischer Tarierung abgezogenen Einheitsgewicht (ti) abziehen.
- 2. Förderbandwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Scheibe (37) eine der teilstrichfreien Zonen (19) des Zifferblattes (18) entsprechende teilstrichfreie Zone (39) hat, wobei der Vorbeigang dieser Zone an licht-elektrisch Impulse erzeugenden Mitteln (55,52) einen Impuls langer Dauer erzeugt, der die Übertragung der Impulsreihen über» die Vorrichtung (121) freigibt.
- 3. Förderbandwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das timlaufende Mittel (47) an einem zweiten, in der Ebene des Nullstriches des Zifferblattes (18) des AnzeigÖkopfes (17) angeordneten festen Magneten vorbeigeht und dieser Vdrbeigang einen Impuls erzeugt, der die Übertragung der Impulsreihen über die Vorrichtung (121) freigibt.
- 4. Förderbandwaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (47) eine photoelektrische Zelle ist, die bei jedem Vorbeigang an einer Lichtquelle Impulse emittiert, wobei in Höhe des Nullstriches des Zifferblattes eine Lichtquelle angebracht ist und das mit dem Zeiger (16) verstellte Teil (23) eine zweite Lichtquelle ist.
- 5. Förderbandwaage mit elektrischer Übertragung der Stellung der Gewichtsanzeigevorrichtung nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der beweglichen Einrichtung (25) zwei Synchronmotore (31 und 32, beispielsweise zwei Selsyns) vorgesehen sind, von denen der Sendermotor (31) durch eine das Transportband (4) tragende Rolle, vorzugsweise durch die Antriebsrolle (7), des Bandes angetrieben wird und der Empfangsmotor (32) die bewegliche die abzutastende Scheibe (37) und das umlaufende Mittel (47) aufweisende Einrichtung (25) antreibt.
- 6. Förderbandwaagenach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede aus η Impulsen (91) bestehende Impulsreihe, auf die ein einer Umdrehung der Scheibe (37) entsprechende^ impulsloses Intervall (92) folgt, nacheinander durch zwei Verstärker (50 und 89) geht, von 4enen der zweite Verstärker (89) durch eine Sperr- und Freigabevorrichtung (121) gesteuert wird, xlie den zweiten Verstärker vom Ende des impulslosen Intervalls an freigibt und ihn sperrt, wenn sie die aus dem umlaufenden Mittel (47) kommenden Impulse (93) nach dem Durchfließen einer elektronischen Vorrichtung (51) zum Di-fferentiieren, Verstärken und Begrenzen erhält.
- 7. Förderbandwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Endzähler (151) ein Tourenzähler ist, dessen in beiden Richtungen drehbare Welle (150) in der ersten Richtung schrittweise durch einen von dem elektronischen Zähler aus gesteuerten Antrieb (145,144) angetrieben wird und in der zweiten Richtung schrittweise von einem Antrieb (159,158), der Tarierimpulse erhält, deren Zahl proportional zum Vorschub des Transportbandes (4) ist und die durch das periodische Schließen eines elektrischen Kontaktes (176) mittels eines von einer das Transportband tragenden Rolle, vorzugsweise von der Antriebsrolle (7), gedrehten Nockens (175) erzeugt werden.
- 8. Förderbandwaage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung für die zweite Drehrichtung der Welle (150) des Tourenzählers des Endzählers (151) durch die "im umlaufenden Mittel (47) bei jeder Umdrehung der Scheibe (37) erzeugten Tarierimpulse erfolgt.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften· Nr. 249 424, 892 065;
deutsche Patentanmeldung L 9523 IX/42 f (bekanntgemacht am 14. 8. 1952);USA.-Patentschriften Nr. 2 073 246, 2 371 040.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen#809 729/83 1.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1048703B true DE1048703B (de) | 1959-01-15 |
Family
ID=589834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1048703D Pending DE1048703B (de) | Forderbandwaage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1048703B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135194B (de) | 1959-01-28 | 1962-08-23 | Chronos Werk | Lichtelektrische Abtastvorrichtung fuer eine Bandwaage |
| DE1229315B (de) * | 1960-04-14 | 1966-11-24 | Nial Torbjoern Karlen | Waegevorrichtung fuer mit Stoerschwingungen behaftete Lasten |
-
0
- DE DENDAT1048703D patent/DE1048703B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1135194B (de) | 1959-01-28 | 1962-08-23 | Chronos Werk | Lichtelektrische Abtastvorrichtung fuer eine Bandwaage |
| DE1229315B (de) * | 1960-04-14 | 1966-11-24 | Nial Torbjoern Karlen | Waegevorrichtung fuer mit Stoerschwingungen behaftete Lasten |
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