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DE1096075B - Auswuchtmaschine, bei welcher die Unwucht im Auslauf gemessen wird - Google Patents

Auswuchtmaschine, bei welcher die Unwucht im Auslauf gemessen wird

Info

Publication number
DE1096075B
DE1096075B DEL32165A DEL0032165A DE1096075B DE 1096075 B DE1096075 B DE 1096075B DE L32165 A DEL32165 A DE L32165A DE L0032165 A DEL0032165 A DE L0032165A DE 1096075 B DE1096075 B DE 1096075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balancing
measured
unbalance
balancing machine
tachometer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL32165A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Hilgers
Nikolaus Reuland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG filed Critical Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Priority to DEL32165A priority Critical patent/DE1096075B/de
Publication of DE1096075B publication Critical patent/DE1096075B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/14Determining imbalance
    • G01M1/16Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested
    • G01M1/22Determining imbalance by oscillating or rotating the body to be tested and converting vibrations due to imbalance into electric variables

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

Es sind Auswuchtmaschinen bekannt, bei denen ein schwingend gelagerter Wuchtkörper bis über seine sich aus der Wuchtkörpermasse und den Federkonstanten der Lager ergebenden Resonanzzahl angetrieben wird und dann ausläuft. Wenn der Wuchtkörper in die Resonanzdrehzahl kommt, dann führt er sehr weite Schwingungen aus. Deren Phasenlage läuft dann bekanntlich der Erregerkraft, also der durch die Unwucht hervorgerufenen Fliehkraft, um genau 90° nach. Wenn man nun ein Stück Kreide od. dgl. in die Nähe des Wuchtkörpers hält, so stößt dieser in der Resonanz jedesmal daran, wenn er seine größte Auslenkung aus der Mittellage hat. Dadurch wird auf dem Wuchtkörper ein mehr oder weniger langer Strich markiert, der 90° gegenüber der Unwucht versetzt ist. Üblicherweise wird der Wuchtkörper dann noch einmal mit entgegengesetztem Drehsinn angetrieben und in der Resonanz wiederum wie vorher die Stelle der größten Auslenkung ermittelt und markiert. Die Unwucht liegt dann in der Mitte zwischen diesen beiden Stellen. Dieses Verfahren ist verhältnismäßig primitiv und wird den modernen Anforderungen der Auswuchttechnik in keiner Weise mehr gerecht.
In der Regel wird bei neueren Maschinen die Phasenlage der Unwucht dadurch gemessen, daß mit dem Wuchtkörper ein Generator umläuft, der eine Wechselspannung vorgegebener Phase liefert. Mit dieser Wechselspannung wird die Meßspannung verglichen, beispielsweise mittels eines phasengesteuerten Gleichrichters oder auch eines Wattmeters. Die Phasenlage der Wechselspannung wird dann so lange verändert, bis das Anzeigeinstrument Null anzeigt. Dann ist die Hilfswechselspannung genau 90° gegen die Meßspannung phasenverschoben.
Die Meßspannung wird entweder von Tauchspulen abgenommen, die in Lagerebenen angeordnet und zum Ausgleich von Restmomenten in bestimmter Weise gegeneinandergeschaltet sind, oder von kraftmessenden Gebern, die ebenfalls in den Lagerebenen angeordnet sind und beispielsweise von Bariumtitanatelementen gebildet werden können. Es ist dabei erforderlich, die Auswuchtung bei einer bestimmten vorgegebenen Drehzahl vorzunehmen, da einmal die Unwuchtkräfte, zum anderen aber auch die Phasenverschiebungen, die in der Schaltung z. B. durch Siebglieder auftreten, von der Drehzahl abhängen.
Für viele, insbesondere kleine Wuchtkörper ist es nun erforderlich, den Wuchtkörper bei der Messung möglichst von allen äußeren Kräften zu isolieren, wie sie z. B. durch den Antrieb über einen üblichen Mitnehmer entstehen können. Man hat versucht, solche Wuchtkörper mittels eines Bandes anzutreiben, das über den Wuchtkörper gelegt wird; bei anderen Maschinen wird der Wuchtkörper mit Preßluft angetrie-Auswuchtmaschine,
bei welcher die Unwucht im Auslauf
gemessen wird
Anmelder:
Losenhausenwerk,
Düsseldorfer Maschinenbau A,-G.,
Düsseldorf-Grafenberg, Schlüterstr. 19
Karl Hilgers und Nikolaus Reuland, Düsseldorf,
sind als Erfinder genannt worden
ben. Es hat sich jedoch gezeigt, daß auch bei dieser Art des Antriebes Störungen durch den Antrieb auftreten, welche die Meßgenauigkeit ungünstig beeinflussen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile der bekannten Auswuchtmaschinen zu vermeiden. Die Erfindung benutzt eine Auswuchtmaschine, bei welcher der auszuwuchtende Körper angetrieben und dann von den Antriebsmitteln entkuppelt wird und ausläuft und bei welcher die Unwucht im Auslauf gemessen wird. Erfindungsgemäß wird die Drehzahl des auslaufenden Wuchtkörpers gemessen, wobei der Drehzahlmesser eine Arretiervorrichtung für eine Unwuchtanzeigeeinrichtung steuert.
Durch die Verwendung eines berührungslos arbeitenden Drehzahlmessers läßt sich erreichen, daß der Wuchtkörper vollkommen frei von allen äußeren Kräften in seinen Lagern läuft. Zweckmäßigerweise ist auf dem Wuchtkörper eine Marke angebracht, die photoelektrisch abgetastet wird, und der Drehzahlmesser so ausgebildet, daß er die Impulshäufigkeit der photoelektrischen Impulse zählt. Derartige Drehzahlmesser sind an sich bekannt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung stark schematisch dargestellt.
Ein Wuchtkörper 1 wird von einem Motor 2 über eine Kupplung 3 angetrieben. Die durch die Unwucht hervorgerufenen Lagerkräfte werden durch Bariumtitanatelemente 4, 4' gemessen und zur Bestimmung der Phasenlage der Unwucht über einen Verstärker 5 einem phasenempfindlichen Gleichrichter 6 zugeführt. Der phasenempfindliche Gleichrichter 6 kann von einer Hilfswechselspannung gesteuert werden, deren Phase
009 680/263
in bekannter und daher nicht näher dargestellter Weise lichtelektrisch von einer oder mehreren Marken 8 auf dem auszuwuchtenden Körper 1 gesteuert wird. Die Ausgangsspannung wird einem Meßinstrument 7 zugeführt, welches eine Komponente der zu messenden Unwucht anzeigt. Zur Messung einer um 90° dazu versetzten Unwuchtkomponente kann in bekannter Weise ein zweiter phasenempfindlicher Gleichrichter vorgesehen sein, der von einer entsprechenden zweiten Hilfswechselspannung ge- ίο steuert wird.
Zur Messung der Unwucht in der zweiten Lagerebene kann die Anordnung auf den zweiten Geber 4' umgeschaltet werden. Soll die Unwucht nicht in den Lagerebenen, sondern in anderen Ausgleichsebenen gemessen werden, so sind die Geber in bekannter Weise über Spannungsteiler, die nach Maßgabe der Abstände von Lager- und Ausgleichsebene eingestellt werden, gegeneinandergeschaltet.
Auf dem Wuchtkörper sind Marken 8 angebracht, die von einer Lampe 9 angeleuchtet und von einem Phototransistor IO abgetastet werden. Der Phototransistor 10 steuert einerseits, wie oben geschildert, die Hilfswechselspannung, die z. B. von einem Multivibrator 11 erzeugt wird. Zum anderen werden die photoelektrischen Impulse einem elektronischen Drehzahlmesser 12 zugeführt. Dort werden sie in Impulse definierter Höhe und Länge umgewandelt und einem Gleichstrominstrument 13 zugeführt, dessen Ausschlag direkt proportional der Drehzahl des Wuchtkörpers ist. Das Gleichstrominstrument 13 besitzt einen Kontakt 14, über den bei Erreichen einer bestimmten, vorgegebenen Solldrehzahl der Stromkreis eines Arretiermagneten 15 geschlossen wird, der von einer Stromquelle 16 gespeist wird. Der Arretiermagnet 15 arretiert dann die Anzeige des Instruments 7 und sonstiger etwa noch vorgesehener Meßinstrumente für die Unwuchtanzeige.
Der Wuchtkörper 1 wird jetzt über seine Meßdrehzahl hinaus von dem Motor 2 angetrieben. Dann wird die Kupplung 3 gelöst. Der Wuchtkörper 1 läuft aus. Dabei ändert sich die Anzeige am Instrument 7 natürlich mit der Drehzahl. Sobald die Solldrehzahl (Meßdrehzahl) erreicht ist, zieht der Magnet 15 an und arretiert die bei dieser Drehzahl sich ergebende richtige Anzeige am Instrument 7.
Statt eines phasengesteuerten Gleichrichters, der von einer Hilfswechselspannung gesteuert wird, kann man auch eine bistabile Kippstufe (Flip-Flop-Schaltung) vorsehen, an welcher die Meßspannung als Anodenspannung anliegt und die von den photoelektrischen Impulsen umgeschaltet wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Auswuchtmaschine, bei welcher der auszuwuchtende Körper angetrieben und dann von den Antriebsmitteln entkuppelt wird und ausläuft und bei welcher die Unwucht im Auslauf gemessen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl des auslaufenden Wuchtkörpers (1) gemessen wird und der Drehzahlmesser (12) eine Arretiervorrichtung (15) für eine Unwuchtanzeigeeinrichtung (7) steuert.
2. Auswuchtmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines berührungslos arbeitenden Drehzahlmessers (9,10,12,13,14).
3. Auswuchtmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Wuchtkörper (1) eine oder mehrere Marken (8) angebracht sind, die photoelektrisch abgetastet werden, und daß der Drehzahlmesser (12, 13) die Impulshäufigkeit der photoelektrischen Impulse zählt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 680/263 12.60
DEL32165A 1959-01-09 1959-09-09 Auswuchtmaschine, bei welcher die Unwucht im Auslauf gemessen wird Pending DE1096075B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL32165A DE1096075B (de) 1959-01-09 1959-09-09 Auswuchtmaschine, bei welcher die Unwucht im Auslauf gemessen wird

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3076342X 1959-01-09
DEL32165A DE1096075B (de) 1959-01-09 1959-09-09 Auswuchtmaschine, bei welcher die Unwucht im Auslauf gemessen wird

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1096075B true DE1096075B (de) 1960-12-29

Family

ID=25985188

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL32165A Pending DE1096075B (de) 1959-01-09 1959-09-09 Auswuchtmaschine, bei welcher die Unwucht im Auslauf gemessen wird

Country Status (1)

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DE (1) DE1096075B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161703B (de) * 1964-01-23 Dr Hermann H Beissbarth München · Verfahren zur Ermittlung der Große von Unwuchten rotierender Korper
DE1226336B (de) 1960-04-05 1966-10-06 Losenhausenwerk Duesseldorfer Auswuchtmaschine
DE1248335B (de) 1960-04-05 1967-08-24 Losenhausen Maschb Ag Verfahren zum Auswuchten von Rotoren
DE4028336A1 (de) * 1990-09-06 1992-03-19 Hofmann Werkstatt Technik Verfahren und vorrichtung zum messen der unwucht eines rotors, insbesondere kraftfahrzeugrades

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1248335B (de) 1960-04-05 1967-08-24 Losenhausen Maschb Ag Verfahren zum Auswuchten von Rotoren
DE4028336A1 (de) * 1990-09-06 1992-03-19 Hofmann Werkstatt Technik Verfahren und vorrichtung zum messen der unwucht eines rotors, insbesondere kraftfahrzeugrades

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