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DE934038C - Steuereinrichtung fuer eine selbsttaetige Auflege- und Wiegevorrichtung von Krempeln - Google Patents

Steuereinrichtung fuer eine selbsttaetige Auflege- und Wiegevorrichtung von Krempeln

Info

Publication number
DE934038C
DE934038C DEB14283A DEB0014283A DE934038C DE 934038 C DE934038 C DE 934038C DE B14283 A DEB14283 A DE B14283A DE B0014283 A DEB0014283 A DE B0014283A DE 934038 C DE934038 C DE 934038C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balance
control device
needle
photoelectric cell
filling weight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB14283A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Rupert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Spinnbau GmbH
Original Assignee
Spinnbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Spinnbau GmbH filed Critical Spinnbau GmbH
Priority to DEB14283A priority Critical patent/DE934038C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE934038C publication Critical patent/DE934038C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G23/00Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
    • D01G23/02Hoppers; Delivery shoots
    • D01G23/04Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed
    • D01G23/045Hoppers; Delivery shoots with means for controlling the feed by successive weighing; Weighing hoppers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für eine selbsttätige Auflege- und Wiegevorrichtung von Krempeln Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuereinrichtung für eine selbsttätige Auflege- und Wiegevorrichtung von Krempeln, bei der die Zuführung des Fasergutes zur Waage durch ein Nadellattentuch od. dgl. erfolgt, dessen Fördergeschwindigkeit mit zunehmendem Füllgewicht der Waage vermindert und das bei Erreichen des Füllgewichts abgestoppt wird.
  • Bekannte Wiegevorrichtungen an Selbstauflegern arbeiten in der Weise, daB eine Rutschkupplung über ein Gestänge vom Waagebalken aus betätigt wird, wenn dieser in seine Nullstellung einspielt. Dadurch kommt das Nadellattentuch ziemlich ruckartig aus seiner Laufgeschwindigkeit zum Stillstand. Bis zum Anhalten des Nadellattentuches gelangen daher die Wollklümpchen, abgesehen von der Fallbeschleunigung, mit der vom Lattentuch erteilten Geschwindigkeitsenergie auf die Waage. Das hat zur Folge, daB sich der Waagebalken früher in die Nullstellung bewegt, als wenn er allein durch das ruhende Gewicht der Wolle belastet wird. Die Rutschkupplung löst also zu früh aus, und das Nadellattentuch bleibt stehen. Die Waage pendelt nun zurück und hat Untergewicht. Andererseits können aber auch Übergewichte entstehen. Durch das ruckartige Anhalten des Nadellattentuches können beim Stehenbleiben desselben gerade noch Wollteile infolge der ihnen innewohnenden Geschwindigkeitsenergie vom Nadellattentuch herunter auf die Waage fallen, obwohl das Füllgewicht bereits erreicht ist. Wenn dabei zufällig ein größerer Wollklumpen noch nachträglich auf die Waage fällt, kann das entstehende Übergewicht recht erheblich werden.
  • Aus dieser Erläuterung der Wirkungsweise von bekannten Auflege- und Wiegevorrichtungen wird erklärlich, daß diese Vorrichtungen meist einen Streubereich von ± 51/o des Füllgewichts haben, der auch durch noch so einwandfreies, genaues Arbeiten der Steuereinrichtung nicht wesentlich unterschritten werden kann.
  • Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, die Geschwindigkeit des Nadellattentuches mit zunehmendem Füllgewicht der Waage zu vermindern. In diesem Falle werden am Schluß des Wiegevorgangs nur noch kleinere Mengen des Wiegegutes aufgegeben, so daß ein langsames Einspielen des Waagebalkens erreicht und ein Überpendeln möglichst verhindert wird. Zu diesem Zweck wird ein von der Waagschale beeinflußtes Getriebe vorgesehen, das auf ein Differentialräderwerk wirkt, von dem aus die Geschwindigkeit des Nadellattentuches gesteuert wird. Eine solche Steuereinrichtung erweist sich jedoch in der Praxis als nicht geeignet, um die erwähnten Mißstände zu beseitigen. Durch die mechanische Ableitung der Steuerung des Differentialräderwerks von der Waagschale bzw. vom Waagebalken aus ergeben sich rückwirkende Kräfte auf den Waagebalken, die die Genauigkeit des Wiegevorgangs so verschlechtern, daß der gewünschte Wiegegenauigkeitsgrad nicht erreicht werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung geht davon aus, daß das Prinzip der Verminderung der Fördergeschwindigkeit des Nadellattentuches zum Erfolg führt, wenn die Steuerung so vor sich geht, daß der Waagebalken praktisch unbeeinflußt in die Nullage einschwingen kann. Es erfolgt daher bei der Steuereinrichtung gemäß der Erfindung die Steuerung des Antriebs des Nadellattentuches elektrisch, indem beispielsweise mit dem Waagebalken eine Transparentskala von veränderlichem Grauwert schwingt, die einen durchgehenden, auf eine lichtelektrische Zelle gerichteten Lichtstrahl beim Schwingen des Waagebalkens in seine Nullage fortlaufend oder absatzweise in seiner Stärke verändert, wobei der dadurch ausgelöste veränderliche Impuls der lichtelektrischen Zelle über einen Verstärker den Antrieb des Nadellattentuches od. dgl. regelt.
  • Bei Verwendung eines Elektromotors zum Antrieb des Nadellattentuches vermindert die von dem verschieden starken Lichtstrahl getroffene lichtelektrische Zelle mit steigendem Füllgewicht die Spannung, mit der der Elektromotor betrieben wird.
  • Eine solche elektrische Steuereinrichtung beeinflußt das Waagebalkenspiel praktisch nicht. Die geringe Massevergrößerung am Waagebalken durch die erwähnte Transparentskala ist völlig unerheblich, und Reibungskräfte bzw. sonstige Massenkräfte, wie sie bei mechanischen Gestängen auftreten, fallen fort. In gleicher Weise läßt sich die Erfindung auch durch einen elektrischen Tauchwiderstand verwirklichen, wobei ein Tauchkontakt aus einer Widerstandsflüssigkeit -mehr und mehr auftaucht, wenn der Waagebalken in die Nullage gelangt. - Auch hierbei sind Reibungskräfte nicht vorhanden, weil die Flüssigkeitsreibung so gering ist, daß sie keine Rolle spielt.
  • Zweckmäßig wird die Steuerung der Fördergeschwindigkeit des Nadellattentuches so vorgenommen, daß sich die Geschwindigkeit stufenlos vom Anfangshöchstwert auf Null vermindert. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, mit einzelnen Stufengeschwindigkeiten zu arbeiten.
  • In der Zeichnung ist eine Steuerung mittels lichtelektrischer Zelle als Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht einer Auflege- und Wiegevorrichtung in schematischer Darstellung, Abb. 2 eine Ansicht wie Abb. i von der anderen Seite, jedoch in verkleinertem Maßstab, Abb. 3 ein Schaltschema.
  • Die Auflege- und Wiegevorrichtung i ist im Gesamtaufbau von üblicher Bauart. Das in den Materialkasten der Vorrichtung aufgegebene Fasergut gelangt durch das vom Motor 2 angetriebene Nadellattentuch 3 nach oben, wird durch das Abstreichnadeltuch q. abgestrichen und fällt in die Waagschale 5. Die nach einem Waagespiel aus der Waagschale herauskommende Fasergutmenge gelangt dann auf den Zuführungslattentisch6 und von hier auf die anschließende Krempel (nicht dargestellt).
  • Die Waagebalken 7 sind seitlich an der Vorrichtung vorgesehen, einer derselben (vgl. Abb. i) trägt über seinem Stützlager 8 eine fest mit ihm verbundene, kreisförmig gebogene Skala 9, die transparent ist, jedoch nach einer Seite hin dunkler wird, so daß sich eine Skala von veränderlichem Grauwert ergibt-. Dies kann so erreicht werden, daß die Skala gleichmäßig von einem zum anderen Ende hin stärker abgedunkelt (gefärbt) wird, oder es werden auf der Skala dünne und langsam stärker werdende Striche angebracht. In der Abb. i liegt die dunkle Seite der Skala 9 rechts. Ist die Waagschale 5 leer, so schwingt der Waagebalken 7 von dem durch Schraube io eingestellten Stehgewicht i i beeinflußt im Uhrzeigersinn, wodurch der helle Teil der Skala 9 über das Stützlager 8 zu liegen kommt.
  • Mit dieser Skala 9 arbeitet eine lichtelektrische Steuereinrichtung zusammen. Eine Lichtquelle in Form einer elektrischen Glühbirne 12 sendet über eine Sammellinse 13 einen Lichtstrahl 14_durch die mit dem Waagebalken 7 schwingende Skala 9. Dieser Lichtstrahl 14 trifft auf eine lichtelektrische Zelle 15, deren Stromimpulse durch Leitung 16 auf ein Verstärkerrelais 17 mit Potentiometer übertragen werden. Dieses Relais 17 steuert den aus dem Netz 18 über einen Hauptschalter i9 kommenden Strom in Abhängigkeit von den Impulsen der lichtelektrischen Zelle 15 derart, daß der durch Leitung 2o angeschlossene Motor 2 mit veränderlicher Spannung gespeist wird. Der Motor :2 ändert entsprechend der Spannung des Stromes seine Drehzahl.
  • Die Glühbirne 12 hängt über Leitung 21 ebenfalls am Relais 17. Dies hat zur Folge, daß die Glühbirne um so schwächer leuchtet, je geringer die Spannung durch die lichtelektrische Zelle 15 eingesteuert ist. Dadurch erhöht sich die Steuerwirkung, weil eine Lichtstrahlschwächung durch die Skala automatisch auch eine Schwächung der Lichtquelle nach sich zieht.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das Nadellattentuch 3 fördert, vom Motor 2 angetrieben, das Fasergut nach oben und die Waagschale 5 füllt sich allmählich. Da die leere Waagschale zunächst ihre höchste Lage einnimmt, geht der Lichtstrahl 1q. durch den hellsten Teil der Skala 9 hindurch und bewirkt, daß über das Relais 17 der Motor 2 mit größter Spannung, also höchster Drehzahl läuft. Mit dem Füllen der Waagschale senkt sich diese. Der Lichtstrahl 1q. trifft jetzt die Skala 9 in immer dunkler werdenden Teilen, daher wird der Stromimpuls der lichtelektrischen Zelle i5 geringer, und das Relais stellt eine geringere Spannung ein. Der Motor 2 läuft langsamer, die Glühbirne 12 erhält auch geringere Spannung, wodurch sich die Regelwirkung erhöht. Bei Erreichen des vollen Füllgewichts wird der Lichtstrahl 14 so weit abgedunkelt bzw. ganz abgeblendet, daß der Motor 2 in seiner Drehzahl auf Null heruntergeregelt wird, also stehenbleibt. Das Nadellattentuch 3 wird dadurch stillgesetzt, die Waage kann entleert werden. Der Lichtstrahl 1q. erlischt dabei nicht ganz. Geht die Waagschale 5 nach Entleerung wieder nach oben, so kann der Lichtstrahl wieder voll durch den hellsten Teil der Skala 9 strahlen und im Relais 17 die volle Spannung einsteuern.
  • Die Steuereinrichtung gemäß der Erfindung hat abgesehen von der eigentlichen Verbesserung des Füllvorgangs der Waage noch den Vorteil, daß der gesamte Steuerapparat (Antriebs-, Schalt- und Getriebeelemente) am Wiegeapparat vereinfacht und eingeschränkt ist. Es entfallen insbesondere gegenüber bekannten Einrichtungen Riemenscheiben auf dem Vorreißerapparat und Antriebswelle des Wiegeapparates mit Riemen, die ganze Antriebswelle mit Lagerung, die Kupplung mit Kupplungswelle, der Sperrmechanismus für die Kupplung, der Einrückmechanismus durch eine Schaltuhr und das Wechselgetriebe. Die bisherige Geschwindigkeitseinstellung des Lattentuches durch Wechselräder fällt ebenfalls weg und wird gleichzeitig durch die stufenlose Regelung der elektronischen Motorsteuerung ersetzt. Durch Betätigung eines Knopfes des Potentiometers am Relais 17 wird der Geschwindigkeitsbereich nach oben oder unten verschoben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuereinrichtung für eine selbsttätige Ruflege- und Wiegevorrichtung von Krempeln, bei der die Zuführung des Fasergutes zur Waage durch ein Nadellattentuch od. dgl. erfolgt, dessen Fördergeschwindigkeit mit zunehmendem Füllgewicht der Waage vermindert und das bei Erreichen des Füllgewichts abgestoppt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Antriebs des Nadellattentuches elektrisch erfolgt, beispielsweise dadurch, daß mit dem Waagebalken (7) der Waage eine Transparentskala (9) von veränderlichem Grauwert schwingt, die einen durchgehenden, auf eine lichtelektrische Zelle (i5) gerichteten Lichtstrahl (i4) beim Schwingen des Waagebalkens (7) in seine Nulllage fortlaufend oder absatzweise in seiner Stärke verändert, wobei der dadurch ausgelöste veränderliche Impuls der lichtelektrischen Zelle (i5) über einen Verstärker (i7) den Antrieb des Nadellattentuches (3) od. dgl. regelt.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die lichtelektrische Zelle mit steigendem Füllgewicht der Waage die Spannung des elektrischen Antriebsmotors des Nadellattentuches vermindert.
  3. 3. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, da!ß die Lichtquelle (i2) über den Verstärker (i7) derart gespeist wird, daß bei Schwächung des Lichtstrahls (i4) durch die Transparentskala (9) die Lichtquelle (i2) ebenfalls schwächer leuchtet. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 636 5o7; USA.-Patentschrift Nr. 2:221 396.
DEB14283A 1951-03-22 1951-03-22 Steuereinrichtung fuer eine selbsttaetige Auflege- und Wiegevorrichtung von Krempeln Expired DE934038C (de)

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DEB14283A DE934038C (de) 1951-03-22 1951-03-22 Steuereinrichtung fuer eine selbsttaetige Auflege- und Wiegevorrichtung von Krempeln

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DE934038C true DE934038C (de) 1955-10-06

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DE (1) DE934038C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107564B (de) * 1956-02-09 1961-05-25 Hans Eimert Verfahren und Vorrichtung zum Wiegen von Fasergut bei selbsttaetig arbeitenden Wiegevorrichtungen, insbesondere bei Waagespeisern von Krempeln

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE636507C (de) * 1934-12-10 1936-10-10 Josephy S Erben G Selbstaufleger mit Waage
US2221396A (en) * 1938-04-09 1940-11-12 Evoy Martin Automatic weighing conveyer

Patent Citations (2)

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