[go: up one dir, main page]

DE1217781B - Einrichtung zur Anzeige der Schaerfentiefe an fotografischen Kameras - Google Patents

Einrichtung zur Anzeige der Schaerfentiefe an fotografischen Kameras

Info

Publication number
DE1217781B
DE1217781B DES70102A DES0070102A DE1217781B DE 1217781 B DE1217781 B DE 1217781B DE S70102 A DES70102 A DE S70102A DE S0070102 A DES0070102 A DE S0070102A DE 1217781 B DE1217781 B DE 1217781B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diaphragm
aperture
depth
scale
distance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70102A
Other languages
English (en)
Inventor
Guy Marie Joseph De Woute Jean
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LA SPIROTECHNIQUE SA
La Spirotechnique Industrielle et Commerciale
Original Assignee
LA SPIROTECHNIQUE SA
La Spirotechnique Industrielle et Commerciale
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LA SPIROTECHNIQUE SA, La Spirotechnique Industrielle et Commerciale filed Critical LA SPIROTECHNIQUE SA
Publication of DE1217781B publication Critical patent/DE1217781B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe an fotografischen Kameras Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe an fotografischen Kameras, mit zwei sich entgegengesetzt zueinander vor einer mit einem feststehenden Entfernungsanzeiger zusammenarbeitenden Entfernungseinstellskala bewegenden Schärfentiefe-Anzeigegliedern, mit einem koaxial zum Entfernungsskalenträger angeordneten drehbaren Blendenantriebsring, der am Umfang Stifte trägt, die in bogenförmige Schlitze der Blendenlamellen eingreifen, um die Blendenlamellen um ihre feststehenden Schwenkzapfen bewegen zu können, ferner mit einer Blendenskala, mit der ein Blendenzeiger zusammenarbeitet, und mit einem Getriebe zwischen dem Blendenskalenträger und dem Blendenantriebsring zur Einstellung der Schärfentiefe-Anzeigeglieder entsprechend der Blendeneinstellung und nach Maßgabe der Gesetzlichkeit für die Veränderung der Schärfentiefe als Funktion der Entfernungs- und Blendeneinstellung. Für die Berechnung dieser Gesetzlichkeit gibt es bekanntlich mehrere zum Teil exakte, zum Teil Annäherungsformeln. Eine Einrichtung zur selbsttätigen Anzeige der Schärfentiefe muß, zumindest mit ausreichender Annäherung, der als Grundlage für die Einrichtung gewählten Gesetzlichkeit für die Veränderung der Schärfentiefe als Funktion der Entfernungs- und der Blendeneinstellung entsprechen.
  • Bei bekannten Schärfetiefe-Anzeigeeinrichtungen werden die beiden sich entgegengesetzt zueinander verdrehenden Schärfentiefe-Anzeigeglieder, die mit der Entfernungsskala zusammenarbeiten, gewöhnlich vom Blendeneinstellring aus über ein Gestänge angetrieben. Zur Einhaltung der Gesetzlichkeit für die Schärfentiefe sind die bekannten Anzeigeeinrichtungen dieser Art alle verhältnismäßig kompliziert und vielteilig ausgebildet, und zwar auch dann, wenn man in bekannter Weise die Verstellung der Blendenlamellen vom Blendeneinstellring aus nicht direkt, sondern vielmehr über an dem Blendeneinstellring angebrachte Stifte vornimmt, die in bogenförmige Schlitze der Blendenlamellen eingreifen, so daß eine veränderliche Bewegungsübersetzung zwischen dem Blendeneinstellring und den Blendenlamellen erfolgt.
  • Es ist zwar bereits eine Einrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe bekanntgeworden, bei der das Getriebe zwischen dem Blendenlamellenantriebsring und dem ringförmigen Blendenskalenträger linear und daher verhältnismäßig einfach ist. Bei dieser bekannten Einrichtung entsprechen aber die Abstände zwischen je zwei einer Halbierung der Fläche der Blendenöffnung entsprechenden Markierungen auf der Blendenskala der üblichen Anordnung, d. h., dieser Abstand ist um so größer, je größer die Blendenöffnungen sind. Insofern trägt also die bekannte Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung nicht der Tatsache Rechnung, daß die Schärfentiefe bei großen Blendenöffnungen erheblich geringer ist als bei geringeren Blendenöffnungen. Die bekannte Einrichtung kann daher nicht zur auch nur annäherungsweise genauen Anzeige der Schärfentiefe nach Maßgabe der Gesetzlichkeit für deren Veränderung als Funktion der Entfernungs- oder Blendeneinstellung betrachtet werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Einrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe, bei der nicht nur zwischen dem mit dem Entfernungsskalenträger verbundenen Objektiveinstellring und dem von diesem bewegten Objektivteil, sondern auch zwischen dem ringförmigen Blendenskalenträger und dem Blendenlamellenantriebsring ein einfaches, linear und somit ziemlich direkt arbeitendes Getriebe verwendet und somit der Bau- und Raumaufwand für die gesamte Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung wesentlich herabgesetzt und verbilligt werden kann.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in der Kombination folgender Merkmale: a) Das Getriebe zwischen dem mit dem Entfernungsskalenträger verbundenen Objektiveinstellring und dem von.diesem bewegten Objektivteil ist linear; b) das Getriebe zwischen dem ringförmigen Blendenskalenträger und dem Blendenlamellenantriebsring ist linear; e) das eine der beiden Schärfentiefe-Anzeigeglieder ist starr mit dem Blendenskalenträger, das andere ist starr mit dem Blendenlamellenantriebsring verbunden; d) der Abstand zwischen je zwei einer Halbierung der Fläche der Blendenöffnung entsprechenden Markierungen auf der Blendenskala ist um so größer, je kleiner die Blendenöffnungen sind.
  • Das Getriebe zwischen dem Blendenskalenträger und dem Blendenlamellenantriebsring kann in weiterer Ausbildung der Erfindung zweckmäßig aus einem Kegelrad bestehen, das in an diesen Ringen angebrachten Verzahnungen eingreift und einen Einstellknopf aufweist, der aus dem Objektivgehäuse herausragt. Ferner kann zweckmäßig der Blendenskalenträger und der mit diesem verbundene Blendenlamellenantriebsring eine axiale Verschiebung der Blendenlamellen gemeinsam mit der Linsenfassung des Objektivs ermöglichen. Dieser Objektiveinstellring kann in weiterer Ausbildung der Erfindung mittels eines Kegelrads antreibbar sein, das einen aus dem Objektivgehäuse herausragenden Knopf aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung für fotografische Kameras ist infolge der sowohl zwischen dem Entfernungsskalenträger bzw. dem damit verbundenen Objektiveinstellring und dem von diesem bewegten Objektivteil einerseits als auch zwischen dem ringförmigen Blendenskalenträger und dem Blendenlamellenantriebsring andererseits verwendbaren linearen Getriebe überaus einfach und entsprechend preiswert herstellbar; trotzdem ist jede beliebige annähernde oder auch exakte Einhaltung der Gesetzlichkeit für die Veränderung der Schärfentiefe als Funktion der Entfernungs- und Blendeneinstellung für die Schärfentiefe-Anzeige erzielbar.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispie er Erfindung dargestellt.
  • - F i g.1 zeigt ein Grundschema einer Einrichtung gemäß der Erfindung, die Skalen sind in der Abwicklung dargestellt; F i g. 2 ist eine schematische Stirnansicht einer praktischen Ausführungsform der Erfindung, bei der die Ablesung der Einstellungen mittels graduierter Sektoren erfolgt, die um die Objektivfassung beweglich sind; F i g. 3 ist ein schematischer Axialschnitt durch die Ausführungsform nach F i g. 2; F i g. 4 zeigt eine vergrößerte Einzelheit der F i g. 3 und gibt die Steuereinrichtung der Blende wieder; F i g. 5 ist eine schematische Stirnansicht der in F i g. 4 dargestellten Einzelheit.
  • F i g.1 ist nur ein sehr theoretisches Schema, das zur Erleichterung des Verständnisses des Erfindungsgedankens bestimmt ist. Ein photographisches Objektiv 2 ist in einem Tubus 4 gehalten, der mit einem Schraubengewinde 5 versehen ist. Diese ist in einem Objektiveinstellring 6 verschiebbar geführt, der durch ein Ritzel 10 verdreht werden kann, das mit dem Einstellknopf für die Entfernung (110 in F i g. 3) verbunden ist.
  • Diese Bauteile sind üblich und bilden keinen Teil der Erfindung. Das Ritze110 treibt außerdem einen Entfernungsskalenträger 12 an, der sich vor einem feststehenden Zeiger 14 verschiebt. Vor dem Skalenträger 12 verschieben sich zwei sektorenförmige Schärfetiefen-Anzeigeglieder 24 und 25.
  • Von diesen Sektoren ist der eine 24 mit einem Blendenskalenträger 16 und der ändere 25 mit einem Bauteil 20 verbunden, das hier in Form einer Zahnstange dargestellt ist, aber jede andere geeignete Form, insbesondere die eines konischen Zahnringes oder auch eines Sektors oder einer Scheibe haben kann, übrigens genau so wie die Entfernungs- und Blendenskalenträger 12 und der Blende 16. Mit der Zahnstange 20 sind ein beweglicher Zeiger 22, der sich gegenüber der Blendenskala verschiebt, und ein Arm 26 verbunden, der mit einem Stift 28 im Eingriff mit einer Aussparung 30 versehen ist, die in einer Blendenlamelle 32 angebracht ist, welche sich um einen Festpunkt 34 bewegt.
  • Das Prinzipschema gibt nur eine einzige Blendenlamelle wieder, aber es versteht sich, daß die Blende in der klassischen Weise aufgebaut ist und eine bestimmte Zahl identischer Lamellen aufweist, deren neue Besonderheit im wesentlichen im Vorhandensein einer Ausnehmung 30 von besonderem Profil besteht, das die Drehgesetzlichkeit der Lamelle als Funktion der Bewegung des Steuerstiftes 28 bestimmt. Diese Besonderheit soll ausführlicher unter Bezugnahme auf die F i g. 4 und 5 erläutert werden.
  • Der Blendenskalenträger 16 und die Zahnstange 20 sind beiderseits mit einem Ritze118 im Eingriff, das starr mit dem Einstellknopf für die Blende (118 in F i g. 3) verbunden ist. Der Skalenträger 16 und die Zahnstange 20 liegen derart zu beiden Seiten der Ritzelachse, daß der bewegliche Zeiger 22 sich im entgegengesetzten Sinn zum Skalenträger 16 bewegt. Daraus folgt, daß die Sektoren 24 und 25, die mit diesem Skalenträger bzw. diesem Zeiger verbunden sind, bestrebt sind, sich einander zu nähern und infolgedessen einen verringerten Tiefenschärfebereich anzuzeigen, wenn die Blendenöffnung groß ist. Die Blendenskala auf dem Blendenskalenträger 16 ist insofern von der normalen Teilung abweichend, als der Abstand zwischen je zwei einer Halbierung der Fläche der Blendenöffnung entsprechenden Markierungen um so größer ist, je kleiner die Blendenöffnungen sind. Es ist also, im Gegensatz zu der üblichen Anordnung, der Abstand zwischen f : 16 und f : 22 sehr viel größer als zwischen f : 2,8 und f : 4. Die besondere Formgebung der Ausnehmungen oder Mitnahmeschlitze 30 der Blendenlamellen, auf die bereits weiter oben hingewiesen wurde, hat die Wirkung, die Bewegung dieser Lamellen mit der besonderen Bewegung des Skalenträgers 16 und der Zahnstange 20 zu koordinieren, wobei das Treiborgan 26 der Lamellen 32, der Blendenlamellenantriebsring, im übrigen in äquivalenter Weise an das eine oder andere dieser beweglichen Organe in umgekehrtem Sinne angeschlossen sein kann.
  • Diese besondere Teilung der Blendenskala gestattet, für die Entfernungsskala die Standardteilung beizubehalten, die durch die Gewindesteigung 5 der Objektivfassung gegeben ist. Insgesamt erreicht man auf Grund einer Berechnung mittels einer der hierzu bekannten Formeln eine Verschiebungsgesetzmäßigkeit der Schärfetiefen-Anzeigesektoren 24 und 25 in Beziehung zu den Teilungen der Entfernungsskala derart, daß die von diesen Sektoren gelieferte Anzeige gleichzeitig der an Hand des festen Zeigers 14 abgelesenen Entfernung und der an Hand des beweglichen Zeigers 22 abgelesenen Blendenöffnung entspricht.
  • F i g. 3 ist ein schematischer und vereinfachter Axialschnitt einer praktischen Ausführungsform der Erfindung in Anwendung auf eine wasserdichte Kamera, die zum Gebrauch beim Tauchen bestimmt ist.
  • Das Objektiv 2 besteht aus mehreren Linsen, die in einer Fassung 4 angeordnet sind. Diese Fassung wird durch ein Schraubengewinde 5 im Eingriff mit dem Innengewinde des Objektiveinstellringes 6 in geradliniger Bewegung angetrieben. Der Ring 6 wird selbst durch ein konisches Zahnrad 10 in Drehung versetzt, das durch einen Einstellknopf 110 betätigt wird. Ein mit dem Ring 6 fest verbundener Blendenskalenträger 12 hat die Form eines Ringes, dessen vordere geteilte Stirnfläche durch ein wasserdichtes Bullauge 36, das vor dem Objektiv angeordnet ist, sichtbar ist. Der Ring 6 besteht aus zwei zueinander gleitbaren Teilen, nämlich einer Außenbuchse 60, die nur drehbar beweglich ist und eine mit dem Ritzel 10 kämmende Verzahnung trägt, und einer Innenbuchse 62 mit schneckenförmiger Bewegung. Diese wird durch die Buchse 60 mittels eines Stiftes 66 mitgenommen, der mit Außennuten der Buchse 62 im Eingriff steht. Diese ist andererseits mit einem Außengewinde 64 versehen, das mit einem Innengewinde der Objektivtromme167 im Eingriff steht. Dieses Gewinde stellt die schneckenförmige Einstellsteigung dar. Die Innenbuchse 62 ist außerdem mit einem Innengewinde 5 versehen, das gestrichelt dargestellt ist, um seine schneckenförmige Bewegung in axiale Längsbewegung der Fassung 4 umzuwandeln. Diese ist axial durch Nuten geführt, deren eine bei 41 dargestellt ist. Gemäß einer einfachen und zweckmäßigen Ausführungsform stehen diese Nuten mit dem Ende 128 der Antriebswelle des Kegelritzels im Eingriff, indem man sie ins Innere der Objektivfassung vorragen läßt.
  • Im Inneren der Buchse 60 befindet sich eine dritte Buchse 38, die sich frei in der Buchse 60 dreht. Diese Buchse 38 ist mit einer Zahnung versehen, durch die sie von einem Kegelritzel 18 in Drehung versetzt wird, das einen Rändelknopf 118 zur Einstellung der Blende 32 trägt.
  • Zu diesem Zweck ist der Ring 38 mit Innennuten 40 versehen, die dazu dienen, am Blendenlamellenantriebsring 26 befestigte Nocken 46 drehbar mitzunehmen. Dieser Ring 26 selbst ist in einer Nut drehbeweglich, die am Umfang der Objektivfassung 4 ausgearbeitet ist. Sie ist auf ihrer Unterseite mit kleinen Zapfen 28 versehen, die zur Mitnahme der Blendenlamellen 32 dienen. Diese sind auf festen Drehzapfen 34 gelagert, die an der Objektivfassung 4 sitzen. Der Blendenverstellring 38 trägt eine Skalenscheibe oder einen Blendenskalenträger 16, dessen allgemeines Aussehen besser aus F i g. @2 ersichtlich ist.
  • Das Ritzel 18 treibt andererseits einen Zahnkranz 20, der zur Mitnahme des beweglichen Einstellzeigers 22 der Blende dient und in F i g. 2 sichtbar ist, sowie den Anzeigesektor 25 für die Tiefenschärfe, während der andere Anzeigesektor 24 am Skalenträger 16 sitzt.
  • Auf dem Objektivgehäuse 67 ist ein Deckel 68 wasserdicht aufgeschraubt, der zur Halterung des Bullauges 36 dient, indem er dieses an eine plastische Dichtung 44 anlegt, die gegen die Vorderfläche einer starren durchbrochenen Scheibe 46 gepreßt wird. Letztere wird hierdurch gegen die Vorderfläche des Gehäuses 67 festgespannt. Diese Scheibe 46 hat insbesondere die Aufgabe, den festen Einstellzeiger 14 zu tragen, der in F i g. 2 sichtbar ist, und den beweglichen Kranz 20 zu führen. Diese Führung erfolgt z. B. mittels eines Ringes 48, der an der Scheibe 46 sitzt und mit einer Ringnut zur Führung des Zahnkranzes 20 versehen ist.
  • Um den Gebrauch von Wechselobjektiven zu gestatten, kann schließlich die Fassung 67 z. B. mit Ansätzen 70 versehen sein, die in Nuten eines Ringflansches 72 greifen, der an der Vorderwand 74 der fotografischen Kamera sitzt, um einen Bajonettverschluß zu bilden. Die Fassung kann außerdem mit einem Flansch 76 ausgerüstet sein, der sich auf dem Apparatgehäuse 78 abstützt, und mit einer Ringdichtung 82, die die Wasserdichtigkeit mit diesem Gehäuse sicherstellt. Diese Anordnung verfolgt den Zweck, eine vollkommene Ausrichtung der Focalebene des Objektivs mit der fotografischen Kamera 74 trotz eventueller Deformationen des Außengehäuses 78 zu gewährleisten.
  • Die Objektivfassüng 67 wird in wasserdichter Weise von den Achsen der Ritzel 10 und 18 unter Verwendung von Ringdichtungen 80 durchsetzt.
  • Die eben beschriebene Ausführungsform dient lediglich als Beispiel, und es wird nach dieser Beschreibung ersichtlich sein, daß die Erfindung auf Kameras der verschiedensten Art, gleichgültig ob wasserdicht oder nicht, und mit Wechselobjektiven oder festen Objektiven anwendbar ist.
  • Zur Vervollständigung der Beschreibung geben F i g. 4 und 5 schematisch in größerem Maßstab einen Teil der Steuermechanik der Blende wieder. Eine Blendenlamelle 32 wird von einem Drehzapfen 34 gehalten, der mit seinen beiden Enden in der Objektivfassung 4 gehalten ist. Die Lamelle 32 ist mit einem länglichen Schlitz 30 von Bogenform versehen, in den ein Zapfen 28 greift. Dieser sitzt an dem Blendenlamellenantriebsring, der von dem Blendenskalenträger 16, wie aus F i g. 3 ersichtlich, drehbar mitgenommen wird. Der Zapfen 28 beschreibt so einen Kreisbogen 128, dessen Mittelpunkt auf der optischen Achse des Objektivs liegt, während der Schlitz 30 der Blendenlamelle 32 einen Kreisbogen um den festen Schwenkzapfen 34 beschreibt. Eine geeignete Gestaltung des Schlitzes 30 gestattet, zwischen den Winkelverschiebungen des Zapfens 28 und der Lamelle 32 ein solches Verhältnis herzustellen, daß von den Anzeigesektoren für die Tiefenschärfe (24 und 25 in F i g. 1 und 2) der eine durch den Blendenskalenträger 16 und der andere durch den Ring 20 des beweglichen Blendenzeigers angetrieben werden können.
  • In F i g. 5 sind gestrichelt der der größten Blendenöffnung entsprechende Kreis 132 und der der kleinsten Blendenöffnung entsprechende Kreis 132' dargestellt, bei der die Lamelle 32 die ebenfalls gestrichelt wiedergegebene Stellung 32' einnimmt, während der Mitnahmeschlitz 30 und der Zapfen 28 in die Stellungen 30' bzw. 28' gelangen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Anzeige der Schärfentiefe an fotografischen Kameras mit zwei sich entgegengesetzt zueinander von einer mit einem feststehenden Entfernungsanzeiger zusammenarbeitenden Entfernungseinstellskala bewegenden Schärfentiefe-Anzeigegliedern, mit einem koaxial zum Entfernungsskalenträger angeordneten drehbaren Blendenantriebsring, der am Umfang Stifte trägt, die in bogenförmige Schlitze der Blendenlamellen eingreifen, um die Blendenlamellen um ihre feststehenden Schwenkzapfen bewegen zu können, mit einer Blendenskala, mit der ein Blendenzeiger zusammenarbeitet, und mit einem Getriebe zwischen Blendenskalenträger und Blendenantriebsring zur Einstellung der Schärfentiefe-Anzeigeglieder entsprechend der Blendeneinstellung und nach Maßgabe der Gesetzlichkeit für die Veränderung der Schärfentiefe als Funktion der Entfernungs- und Blendeneinstellung, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: a) Das Getriebe zwischen dem mit dem Entfernungsskalenträger (12) verbundenen Objektiveinstellring (6) und dem von diesem bewegten Objektivteil (4) ist linear; b) das Getriebe zwischen dem ringförmigen Blendenskalenträger (16) und dem Blendenlamellenantriebsring (26) ist linear; c) das eine (24) der beiden Schärfentiefe-Anzeigeglieder (24,25) ist starr mit dem Blendenskalenträger (16), das andere (25) ist starr mit dem Blendenlamellenantriebsring (26) verbunden; d) der Abstand zwischen je zwei. "einer Halbierung der Fläche der Blendenoffnung entsprechenden Markierungen auf der Blendenskala ist um so größer, je kleiner die Blendenöffnungen sind. 2. Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe zwischen dem Blendenskalenträger (16) und dem Blendenlamellenantriebsring (26) aus einem Kegelrad besteht, das in an diesen Ringen angebrachten Verzahnungen eingreift und einen Einstellknopf (118) aufweist, der aus dem Objektivgehäuse herausragt. 3. Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Blendenskalenträger (16) und der mit diesem verbundene Blendenlamellenantriebsring (26) eine axiale Verschiebung der Blendenlamellen gemeinsam mit der Linsenfassung des Objektivs ermöglichen. 4. Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektiveinstellring (6) mittels eines Kegelrads (10) antreibbar ist, das einen aus dem Objektivgehäuse herausragenden Knopf (110) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.1049 227; deutsche Auslegeschrift Nr.1020 232; USA.- Patentschrift Nr.
  2. 2 S27106.
DES70102A 1959-09-04 1960-08-26 Einrichtung zur Anzeige der Schaerfentiefe an fotografischen Kameras Pending DE1217781B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1217781X 1959-09-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1217781B true DE1217781B (de) 1966-05-26

Family

ID=9677197

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES70102A Pending DE1217781B (de) 1959-09-04 1960-08-26 Einrichtung zur Anzeige der Schaerfentiefe an fotografischen Kameras

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1217781B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS52125324A (en) * 1977-04-22 1977-10-21 Hironori Yao Iris diaphragm blade

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2527106A (en) * 1947-06-16 1950-10-24 Stereocraft Engineering Co Depth of field indicator
DE1020232B (de) * 1955-11-12 1957-11-28 Schneider Co Optische Werke Einrichtung zum selbsttaetigen Anzeigen der Schaerfentiefe an fotografischen Objektiven
DE1049227B (de) 1956-09-13 1959-01-22 Knut Schaefer Blendenregler fuer photographische oder kinematographische Apparate

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2527106A (en) * 1947-06-16 1950-10-24 Stereocraft Engineering Co Depth of field indicator
DE1020232B (de) * 1955-11-12 1957-11-28 Schneider Co Optische Werke Einrichtung zum selbsttaetigen Anzeigen der Schaerfentiefe an fotografischen Objektiven
DE1049227B (de) 1956-09-13 1959-01-22 Knut Schaefer Blendenregler fuer photographische oder kinematographische Apparate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS52125324A (en) * 1977-04-22 1977-10-21 Hironori Yao Iris diaphragm blade

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1217781B (de) Einrichtung zur Anzeige der Schaerfentiefe an fotografischen Kameras
DE970410C (de) Umlaufverschluss fuer Filmbildwerfer
DE1101793B (de) Photographisches Objektiv mit kontinuierlich veraenderlicher Brennweite
DE2021588B2 (de)
AT210749B (de) Kinokamera
AT223390B (de) Optisches Linsensystem für ein Projektionsmikroskop
DE886840C (de) Reflex-Visier-Vorrichtung
DE1060249B (de) Wechselobjektiv fuer photographische Kameras
DE1115570B (de) Einstellvorrichtung an Objektiven
DE2521628C2 (de) Ansatzbaugruppe zur Belichtungsanzeige für Kameras
AT225517B (de) Photographische Kamera
AT230190B (de) Photographische Kamera mit einer selbsttätigen Schärfentiefeanzeigevorrichtung
AT232848B (de) Photographische Kamera
DE396741C (de) Bildwerfer zum selbsttaetigen Vorfuehren der Bilder
DE728494C (de) Rechengetriebe zur Ermittlung der Quadratwurzel oder des Quadrates
DE2042727B2 (de) Justiereinrichtung für ein Infrarot-Gasanalysegerät
DE1212408B (de) Automatische Schaerfentiefenanzeige fuer teilbare Objektive
DE1041354B (de) Kamera mit Belichtungswert-Einstellung
DE1070494B (de)
DE1260296B (de) Einstellvorrichtung fuer das Objektiv von photographischen Reproduktionsgeraeten, insbesondere Mikrofilm-Kameras
DE1186323B (de) Fotografische Kamera mit einer selbsttaetigen Schaerfentiefe-Anzeigevorrichtung
DE1095105B (de) Photographisches Wechselobjektiv
CH349882A (de) Kinokamera
DE1027054B (de) Mehrfachsucher fuer mehrere Objektivbrennweiten von fotografischen und kinematografischen Kameras
DE1232818B (de) Vorrichtung zum Einstellen der Bildweite bei Reproduktionskameras