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DE1260296B - Einstellvorrichtung fuer das Objektiv von photographischen Reproduktionsgeraeten, insbesondere Mikrofilm-Kameras - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer das Objektiv von photographischen Reproduktionsgeraeten, insbesondere Mikrofilm-Kameras

Info

Publication number
DE1260296B
DE1260296B DEJ29232A DEJ0029232A DE1260296B DE 1260296 B DE1260296 B DE 1260296B DE J29232 A DEJ29232 A DE J29232A DE J0029232 A DEJ0029232 A DE J0029232A DE 1260296 B DE1260296 B DE 1260296B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curve
ring
lens
adjustment device
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ29232A
Other languages
English (en)
Inventor
Alex Jacknau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert AG
Original Assignee
Agfa Gevaert AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Gevaert AG filed Critical Agfa Gevaert AG
Priority to DEJ29232A priority Critical patent/DE1260296B/de
Priority to US588456A priority patent/US3431052A/en
Publication of DE1260296B publication Critical patent/DE1260296B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B3/00Focusing arrangements of general interest for cameras, projectors or printers
    • G03B3/10Power-operated focusing
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/34Means for automatic focusing therefor
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/34Means for automatic focusing therefor
    • G03B27/36Means for automatic focusing therefor by mechanical connections, e.g. by cam, by linkage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lens Barrels (AREA)

Description

  • Einstellvorrichtung für das Objektiv von photographischen Reproduktionsgeräten, insbesondere Mikrofilm-Kameras Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für das Objektiv von photographischen Reproduktionsgeräten, insbesondere von Mikrofilm-Kameras, mit selbsttätiger Änderung des Abstandes von Objektiv zur Bildbühne bei Verstellung des Abstandes des Reproduktionsgerätes zur Aufnahmeebene bzw. Projektionsfläche, wobei das Objektiv in einem Tubus verschiebbar geführt ist und wobei diese Verschiebung unter Einwirkung einer neben der Säule des Reproduktionsgerätes, auf der dieses gleitet und in seiner Höhe verstellbar ist, angebrachten Schiene erfolgt.
  • Bei photographischen Reproduktionsgeräten, also hierfür geeigneten Kameras oder Rückvergrößerungsgeräten, ist es erforderlich, die Entfernung des Objektivs zur Bildbühne entsprechend den verschiedenartigen Entfernungen der Kamera zur Aufnahmeebene oder des Vergrößerungsgerätes zur Projektionsfläche zu ändern. Zu diesem Zweck muß das Objektiv verschiebbar angeordnet sein, und bei den einfachen Ausführungsformen erfolgt dieser Verschiebungsvorgang von Hand. Hierzu sind verschiedene mechanische Antriebe bekannt, wie beispielsweise die Verschiebung mittels Zahnstange und Ritzel, wobei das Ritzel mittels einer Kordelschraube bewegt wird, oder auch die Verstellung des Objektivs mittels eines Schneckenganges. Bei Verwendung des Letzteren wird das Objektiv in einen Tubus hinein- bzw, herausgedreht. Es ist auch bekannt, den äußeren Tubus mit einem in Schraubenlinie geführten Durchbruch auszustatten und einen an dem inneren Tubus angebrachten Stift durch diesen Durchbruch nach außen zu führen, wobei dann durch Verstellung des Stiftes der innere Tubus mit dem Objektiv vor- oder zurückbewegt wird und wobei sich das Objektiv um seine Mittelachse dreht.
  • Diese bekannten Einstellungen des Objektivs von Hand aus sind jedoch für manche technischen Zwecke nicht ausreichend und man ist deshalb dazu übergegangen, die Objektiveinstellung automatisch vorzunehmen. Dies ist insbesondere dann erforderlich, wenn keine visuelle Einstellung auf der Bildbühne, beispielsweise durch eine Mattscheibe, möglich ist oder sich z. B. die Verwendung eines Entfernungsmessers in Verbindung mit einer Skala an der Objektiveinstellung aus irgendwelchen Gründen nicht durchführen läßt.
  • Zur automatischen Einstellung des jeweils richtigen Abstandes des Objektivs zur Bildbühne ist es bekannt, das Objektiv in axialer Richtung leicht verschiebbar zu führen und diese Verschiebung mit einem Hebelsystem zu koppeln, welches von einer Schiene beeinflußt wird, die vor oder neben der Säule liegt, an der die Kamera oder das Vergrößerungsgerät verschiebbar gelagert sind. Diese bekannten Schienen, auch Schwert genannt, sind in Form einer flach verlaufenden Kurve ausgebildet, auf der das Ende eines Hebels gleitet, der sich bei Verschiebung der Kamera oder des Vergrößerungsgerätes bewegt und hierbei dann eine Verstellung des Objektivs zur Bildbühne über ein verschiedenartig gestaltetes Gestänge vornimmt.
  • Diese bekannte Art der automatischen Objektiveinstellung ist für manche Zwecke ausreichend, genügt aber dann nicht mehr, wenn es auf höchste Genauigkeit ankommt, wie dies beispielsweise bei Mikrofilm-Geräten der Fall ist. Bei derartigen Geräten wird mit starken Verkleinerungsmaßstäben gearbeitet und schon geringste Ungenauigkeiten der Objektiveinstellung wirken sich negativ auf die Ergebnisse aus. Dementsprechend erfordern die Mikrofilm-Geräte eine genaue Justage, welche, da die Brennweiten an sich gleicher Objektive in der Praxis immer differieren, außerordentlich aufwendig sein muß.
  • Auch bereitet es in der Praxis erhebliche Schwierigkeiten, die Kurvenschiene genau anzupassen und das Hebelgestänge nebst der Führung des Objektivtubus spielfrei zu gestalten. Es ist selbstverständlich möglich, ein einzelnes Gerät mit einem hohen Aufwand an manueller Arbeit richtig zu justieren, jedoch erfordert die Herstellung größerer Stückzahlen einen unverhältnismäßig hohen und qualifizierten Arbeitsaufwand.
  • Die Erfindung hat zur Aufgabe, diese Nachteile der bekannten automatischen Objektiveinstellungen zu vermeiden und eine selbsttätige Einstellvorrichtung für das Objektiv zu schaffen, die sich fabrikatonisch leicht herstellen läßt und die ferner im Betrieb eine höchstmögliche Präzision der Objektiveinstellung gewährleistet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe verzichtet die Erfindung auf die bekannte Kurvenschiene und verlegt den gesamten Verstellmechanismus für das Objektiv in den äußeren Tubus desselben. Die automatische Verstellung des Objektivs geschieht dadurch, daß in einem äußeren Tubus ein Gleitstück angebracht ist, dessen Achse ungefähr im Winkel von 90° zur Mittelachse des Tubus liegt und daß das Gleitstück durch ein Getriebe um die Mittelachse bewegbar ist, wobei das Getriebe, bei Bewegung des Reproduktionsgerätes auf seiner Säule, von einer parallel zu ihr angebrachten Zahnstange bewegt wird, und daß mit einem inneren Tubus eine kreisförmig gestaltete Kurve fest verbunden ist, die unter der Wirkung einer Feder steht, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß das Gleitstück an der oberen Kante der Kurve anliegt und daß, bei Bewegung der Rolle um die Mittelachse, sich die Kurve und der mit ihr zusammenhängende innere Tubus und somit das Objektiv in Richtung der D/littelachse bewegen. Hierbei kann das Gleitstück als Rolle ausgebildet sein und an der Außenwandung eines Ringes angebracht sein und mit diesem Ring ist ferner zweckmäßig ein, ein Schneckenrad bildender, Zahnkranz fest verbunden und an dem äußeren Tubus ist eine Schnecke angeordnet, welche mit dem Schneckenrad zusammenarbeitet. Die Schnecke ist gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung mit einer Welle verbunden, die an ihrem einen Ende ein Zahnrad trägt, welches mit einer Zahnstange kämmt, die parallel zu der Säule des Reproduktionsgerätes angeordnet ist. Verbunden mit dem äußeren Tubus, kann in diesem ein Rohrteil angeordnet sein, welches mehrere Durchbrüche aufweist. Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind, zwischen der Innenfläche der kreisförmig gestalteten Kurve und der Außenfläche des inneren Tubus Distanzstücke angeordnet, welche die Kurve und den inneren Tubus miteinander verbinden, und diese Distanzstücke liegen innerhalb der Durchbrüche in dem Rohrteil, so daß der innere Tubus, die Distanzstücke und die Kurve ein zusammenhängendes Ganzes bilden, welches in Richtung der gedachten Mittelachse des Rohrteiles, innerhalb der durch die Länge der Durchbrüche in diesem gegebenen Grenzen, verschiebbar ist. Die mit ihrem einen Ende auf die untere Kante der Kurve wirkende Feder kann um die Außenwandung des Rohrteiles geführt sein, und das andere Ende der Feder kann sich an einem Flansch des Rohrteiles abstützen. Der äußere Flansch des Rohrteiles liegt zweckmäßig auf der unteren Kante des äußeren Tubus auf und ist mit diesem durch einen Schraubring lösbar verbunden. Der das Schneckenrad bildende Zahnkranz stützt sich nach einer weiteren Ausgestaltung mit seiner einen Fläche gegen den inneren Flansch des äußeren Tubus und mit seiner anderen Fläche gegen einen Ring ab, der im Inneren des äußeren Tubus oberhalb der Rolle angebracht ist. Zwischen dem inneren Flansch des äußeren Tubus und der einen Fläche des Zahnkranzes und zwischen der einen Fläche des Ringes und der anderen Fläche des Zahnkranzes können Kugeln angeordnet sein. In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt A b b. 1 in Seitenansicht einen Schnitt durch die Einstellvorrichtung gemäß der Erfindung, A b b. 2 eine Ansicht von oben A b b. 3 die Einstellvorrichtung in bezug auf ihre Anbringung an einem Reproduktionsgerät in vereinfachter schematischer Darstellung von vorne.
  • Der äußere Tubus 1 ist mittels durch seine Durchbrüche 2 geführter Befestigungsmittel mit seiner planen Fläche 3 mit dem Reproduktionsgerät 4 verbunden. In dem äußeren Tubus 1 bewegt sich ein rohrartiger Ring 5, der mit einem zahnkranzartigen Schneckenrad 6 fest verbunden ist, welches sich an seiner einen Stirnfläche gegen einen Kugelkranz 7 und an seiner anderen Stirnfläche gegen einen Kugelkranz 8 abstützt. Der Kugelkranz 8 wird von einem Ring 9 gehalten, der mittels Schrauben 10 mit dem äußeren Tubus 1 fest verbunden ist. Auf das Schneckenrad 6 wirkt die Schnecke 11, die in einem Lagerteil 12 liegt, welches mit dem äußeren Tubus 1 fest verbunden ist. Die Achse der Schnecke 11 setzt sich in eine Welle 13 fort; welche in einem mit ihr fest verbundenen Ritzel 14 endet. Dieses Ritzel 14 kämmt mit einer Zahnstange 15, die parallel zu der Säule 16 des Reproduktionsgerätes 4 angebracht ist. An einer beliebigen Stelle der Außenseite des rohrartigen Ringes 5 ist eine auf -einer Achse_ gelagerte Rolle 17 angebracht, die in dem Punkt 18 die obere Kante einer ringförmigen Kurve 19 berührt. Die ringförmige Kurve 19 ist durch mehrere Distanzstücke 20 mit dem inneren Tubus 21 durch die Schrauben 22 fest verbunden und bildet mit ihm ein zusammenhängendes Ganzes. Zwischen der Innenfläche des rohrartigen Ringes 5 und der Außenfläche des inneren Tubus 21 liegt ein Rohrteil 23, das an seinem unteren Ende einen Flansch 24 und einen Kragen 25 aufweist. Das Rohrteil 23 ist mit mehreren Durchbrüchen 26 ausgestattet, in welchen die Distanzstücke 20 gleiten. Eine Feder 27 ruht mit ihrem einen Ende auf dem Flansch 24 des Rohrteiles 23 auf, während ihr anderes Ende auf die untere Kante der ringförmigen Kurve 19 wirkt. Ein Gewindering 28 hält den Flansch 24 des Rohrteiles 23 mit dem äußeren Tubus 1 zusammen. Das in den Abbildungen nicht dargestellte Objektiv wird in den mit Gewinde versehenen Durchbruch 29 eingeschraubt.
  • Die Wirkungsweise der Einstellvorrichtung gemäß der Erfindung ist folgende: Bei der Bewegung des Reproduktionsgerätes 4 an seiner Säule 16 nach oben oder unten wälzt sich das mit der Zahnstange 15 kämmende Ritzel 14 an dieser ab und bewegt die Welle 13, die ihrerseits wieder die Schnecke 11 an dem äußeren Tubus 1 antreibt. Die Bewegung der Schnecke 11 überträgt sich auf das zahnkranzartige Schneckenrad 6 und von diesem auf den rohrartigen Ring 5. Da an diesem rohrartigen Ring 5 die Rolle 17 drehbar gelagert ist, macht sie diese Bewegung mit und kreist um die gedachte Mittelachse parallel zu der Fläche 3 des äußeren Tubus 1. Der Außenrand der Rolle 17 liegt, wie dies durch den Punkt 18 dargestellt wird, auf der oberen Kante der Kurve 19 auf, die durch die Feder 27 gegen die Rolle 17 gedrückt wird. Die Kurve 19 ist durch die Schrauben 22 und die Distanzstücke 20 mit dem inneren Tubus 21 fest verbunden und diese Teile bilden ein zusammenhängendes Ganzes. Bei Bewegung der Rolle 17 wälzt sich diese auf der oberen Kante der Kurve 19 ab und bewegt diese ringförmige Kurve 19 gegen die Wirkung der Feder 27, wodurch, je nach Stellung der Rolle 17, ein Höher-oder Herabsteigen der Kurve 19 entsprechend der Gestaltung ihrer spiralig verlaufenden oberen Kante eintritt. Da die Kurve 19 mit dem inneren Tubus 21 fest zusammenhängt, macht dieser die Bewegung der Kurve 19 nach oben oder unten mit und demgemäß bewegt sich auch das in den Durchbruch 29 eingeschraubte Objektiv.
  • Die Distanzstücke 20, die in den Durchbrüchen 26 des Rohrteiles 23 gleiten, bewirken gleichzeitig eine Verdrehungssicherung für die Kurve 19 und den inneren Tubus 21 und begrenzen die Bewegung dieser beiden Teile nach oben und nach unten.
  • Die Lagerung des zahnkranzartigen Schneckenrades 6 in den Kugelkränzen 7 und 8 bewirkt eine sehr reibungsarme und leichte Drehung dieses Schneckenrades und somit auch der Rolle 17. Durch den Gewindering 28 werden die einzelnen Teile der Einstellvorrichtung zusammengehalten.
  • Die Vorteile der Einstellvorrichtung gemäß der Erfindung sind folgende: Zunächst ergibt sich der Vorteil, daß die bekannte lange Kurvenschiene vor oder neben der Säule des Reproduktionsgerätes in Fortfall kommt. Hieraus ergibt sich der Vorteil, daß die langwierigen und schwierigen Korrektionsarbeiten an dieser Kurvenschiene entfallen, die wegen der Größe derselben nur schwer und mit nicht ausreichender Genauigkeit durchzuführen waren. Im Gegensatz hierzu läßt sich die kleine ringförmige Kurve, die gemäß der Erfindung im Inneren des Tubus liegt, leicht bearbeiten und justieren, was einen erheblichen Gewinn an Zeit bedeutet und was weiterhin den Vorteil einer größeren Genauigkeit mit sich bringt. Die Montage der sonstigen Teile der Einstellvorrichtung erfordert nur geringe Fachkenntnis, weil diese Teile, wenn sie, was ohne Schwierigkeiten geschehen kann, genau gefertigt sind, leicht zusammengesteckt und zusammengeschraubt werden können. Ein weiterer Vorteil liegt darin, daß die Einstellvorrichtung gemäß der Erfindung eine fertige Baueinheit bildet, die sich ohne weiteres mit dem Reproduktionsgerät verbinden läßt, wobei keinerlei Abhängigkeit mit außen liegenden Teilen, also beispielsweise der schienenartigen Kurve, mehr gegeben ist, wenn man einmal von dem notwendigen Antrieb durch die Zahnstange absieht. Die durch das Bauteil gegebene Einheit bewirkt auch eine leichte Auswechselbarkeit dieses Bauteiles und die Vermeidung neuer Justierungsarbeiten, die bei Verwendung der bekannten kurvenartigen Schiene stets notwendig sind. Schließlich liegt ein weiterer Vorteil darin, daß die Kurve leicht gegen eine Kurve anderer Steigung ausgewechselt werden kann, wenn dies, beispielsweise durch eine Änderung der Brennweite des Objektivs, notwendig ist, wobei sich an allen anderen Teilen der Einstellvorrichtung nichts ändert.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf das in den Abbildungen dargestellte Ausführungsbeispiel. So können, wenn man die Reibungsverluste in Kauf nehmen will, beispielsweise die Kugelkränze zur Lagerung des Schneckenrades in Fortfall kommen. Auch kann die Rolle durch einen gleitenden Stift oder einen Nocken ersetzt werden. Ebenso können an die Stelle der in der Abbildung gezeigten einen großen Feder deren mehrere in Gestalt von kleinen Schraubenfedern treten, die gleichmäßig um den Umfang verteilt sind und gegen die untere Kante der Kurve wirken.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Einstellvorrichtung für das Objektiv von photographischen Reproduktionsgeräten, insbesondere Mikrofilm-Kameras, mit selbsttätiger Änderung des Abstandes von Objektiv zur Bildbühne bei Verstellung des Abstandes des Reproduktionsgerätes zur Aufnahmeebene bzw. Projektionsfläche, wobei das Objektiv in einem Tubus verschiebbar geführt ist und wobei diese Verschiebung unter Einwirkung einer neben der Säule des Reproduktionsgerätes, auf der dieses gleitet und in seiner Höhe verstellbar ist, angebrachten Schiene erfolgt, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß in einem äußeren Tubus (1) ein Gleitstück (17) angebracht ist, dessen Achse ungefähr im Winkel von 90° zur Mittelachse des Tubus liegt und daß das Gleitstück (17) durch ein Getriebe (6 und 11) um die Mittelachse bewegbar ist, wobei das Getriebe (6 und 11), bei Bewegung des Reproduktionsgerätes (4) auf seiner Säule (16), von einer parallel zu ihr angebrachten Zahnstange (15) bewegt wird, und daß mit einem inneren Tubus (21) eine kreisförmig gestaltete Kurve (19) fest verbunden ist, die unter der Wirkung einer Feder (27) steht, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß das Gleitstück (17) an der oberen Kante der Kurve (19) anliegt und daß, bei Bewegung des Gleitstückes (17) um die Mittelachse, sich die Kurve (19) und der mit ihr zusammenhängende innere Tubus (21) und somit das Objektiv in Richtung der Mittelachse bewegen.
  2. 2. Einstellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück als Rolle (17) ausgebildet ist und an der Außenwandung eines rohrartigen Ringes (5) angebracht ist und daß mit diesem Ring (5) ferner ein, ein Schneckenrad (6) bildender, Zahnkranz fest verbunden ist und daß an dem äußeren Tubus (1) eine Schnecke (11) angeordnet ist, welche mit dem Schneckenrad (6) zusammenarbeitet.
  3. 3. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecke (11) mit einer Welle (13) verbunden ist, die an ihrem einen Ende ein Ritzel (14) trägt, welches mit einer Zahnstange (15) kämmt, die parallel zu der Säule (16) des Reproduktionsgerätes (4) angeordnet ist.
  4. 4. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß, verbunden mit dem äußeren Tubus (1), in diesem ein Rohrteil (23) angeordnet ist, welches mehrere Durchbrüche (26) aufweist.
  5. 5. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Innenfläche der kreisförmig gestalteten Kurve (19) und der Außenfläche des inneren Tubus (21) Distanzstücke (20) angeordnet sind, welche die Kurve (19) und den inneren Tubus (21) miteinander verbinden und daß diese Distanzstücke (20) innerhalb der Durchbrüche (26) in dem Rohrteil (23) liegen, so daß der innere Tubus (21), die Distanzstücke (20) und die Kurve (19) ein zusammenhängendes Ganzes bilden, welches in Richtung der gedachten Mittelachse des Rohrteiles (23), innerhalb der durch die Länge der Durchbrüche (26) in diesem gegebenen Grenzen, verschiebbar ist.
  6. 6. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihrem einen Ende auf die untere Kante der Kurve (19) wirkende Feder (27) um die Außenwandung des Rohrteiles (23) geführt ist und daß das andere Ende der Feder (27) sich an einem Flansch (24) des Rohrteiles (23) abstützt.
  7. 7. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Flansch des Rohrteiles (23) auf der unteren Kante des äußeren Tubus (1) aufliegt und mit diesem durch einen Gewindering (28) lösbar verbunden ist. B.
  8. Einstellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der das Schneckenrad (6) bildende Zahnkranz sich mit seiner einen Fläche gegen den inneren Flansch des äußeren Tubus (1) und mit seiner anderen Fläche gegen einen Ring (9) abstützt, der im Inneren des äußeren Tubus (1) oberhalb der Rolle (17) angebracht ist.
  9. 9. Einstellvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem inneren Flansch des äußeren Tubus (1) und der einen Fläche des Zahnkranzes und zwischen der einen Fläche des Ringes (9) und der anderen Fläche des Zahnkranzes Kugeln (7, 8) angeordnet sind.
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