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DE1020232B - Einrichtung zum selbsttaetigen Anzeigen der Schaerfentiefe an fotografischen Objektiven - Google Patents

Einrichtung zum selbsttaetigen Anzeigen der Schaerfentiefe an fotografischen Objektiven

Info

Publication number
DE1020232B
DE1020232B DESCH19015A DESC019015A DE1020232B DE 1020232 B DE1020232 B DE 1020232B DE SCH19015 A DESCH19015 A DE SCH19015A DE SC019015 A DESC019015 A DE SC019015A DE 1020232 B DE1020232 B DE 1020232B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
depth
transparent
cover surfaces
rings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DESCH19015A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Heinz Schuetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jos Schneider Optische Werke GmbH
Original Assignee
Jos Schneider Optische Werke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jos Schneider Optische Werke GmbH filed Critical Jos Schneider Optische Werke GmbH
Priority to DESCH19015A priority Critical patent/DE1020232B/de
Publication of DE1020232B publication Critical patent/DE1020232B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen der Schärfentiefe an fotografischen Objektiven in Schneckengangfassung, die zur Ablesung der jeweiligen Entfernungseinstellung einen Skalenträger mit entsprechender Teilung tragen.
Mit Schärfentiefe wird ein vor und hinter dem eingestellten Entfernungswert vorhandener Bereich bezeichnet, der noch ausreichend scharf abbildet. Die Größe dieses Bereichs hängt bei konstantem Unschärfenkreisdurchmesser von der Brennweite und der relativen öffnung des Objektivs ab. Der Schärfentiefenbereich ist größer bei Objektiven mit kürzerer Brennweite und nimmt mit Verringerung der relativen Öffnung zu. Bei vorgegebener Brennweite kann demnach der Schärfentiefenbereich mit der Blende variiert werden. Dabei ist es vorteilhaft, wenn zu jedem Blendenwert die Größe des Schärfentiefenbereichs abgelesen werden kann.
Für diesen Zweck sind bereits verschiedene Lösungen vorgeschlagen worden. So wurden z. B. die Schärfentiefenbereiche für die einzelnen Blenden auf einer zusätzlichen Skala angegeben oder durch farbige Markierungen gekennzeichnet. Auf einem besonderen Ring, der unterhalb des Entfernungsskalenträgers am Schneckengang befestigt ist, können die einzelnen Schärfenbereiche zu den entsprechenden relativen Öffnungen aufgraviert werden. Diese Anordnung gestattet nur bedingt eine genaue Ablesbarkeit der Schärfentiefenwerte, da oft — besonders bei fotografischen Objektiven mit langer Brennweite — die einzelnen Intervalle sehr eng zusammenliegen. Die Übersichtlichkeit der Schärfentiefe ist auch da nicht gegeben, wo die Entfernungs teilung ohne Bezugsstriche ausgeführt ist.
Zur besseren Anzeige und zur Erleichterung der Ablesung- des Schärfentiefenbereichs wurde bei optischen Systemen in sogenannten Zentralverschlüssen auch bereits vorgeschlagen, in bzw. an dem Verschlußkörper ein drehbares, zentrisch zur optischen Achse angeordnetes Steuerorgan für die Blendeneinstellung und zwei gegenläufige Ringe mit an einer Entfernungsskala sichtbaren Zeigern vorzusehen. Eine gleiche Einrichtung für Objektive: in Schneckengangfassung ist durch die Patentanmeldung Sch 10721 IX a/57 a bekanntgeworden, nach welcher eine zentrisch zur optischen Achse angeordnete Kurve zur Steuerung der beiden gegenläufigen Zeigerringe mittels eines Zahnstangengetriebes dient.
Die Erfindung betrifft eine weitere Verbesserung solcher Einrichtungen der letztgenannten Art, um die Anzeige und Ablesung der jeweils angezeigten Schärfentiefe an der Entfernungsskala durch Kontrastwirkung deutlicher zu gestalten, darüber hinaus auch den Gesamtaufbau so auszuführen., daß die
Einrichtung zum selbsttätigen
Anzeigen der Schärfentiefe
an fotografischen Objektiven
Anmelder:
Jos. Schneider & Co. Optische Werke,
Bad Kreuznach (RhId.)
Karl Heinz Schütz, Bad Kreuznach (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
Außenfassung möglichst geschlossen und damit staubdicht gehalten werden kann. Erreicht wird dies dadurch, daß der drehbare Einstellring einen Ring aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material mit der Entfernungsskala trägt.
a5 Fernerhin besteht die Erfindung darin, daß die gegenläufigen Drehringe segmentförmige Abdeckflächen tragen und diese durch das Steuerorgan unterhalb der durchsichtigen Entfernungsskala entsprechend der jeweiligen Blendeneinstellung die Entfernungsskala mehr oder weniger seitlich abdecken. Zur besseren. Erkennbarkeit der angezeigten Werte ist unter dem durchsichtigen Drehring mit Entfernungsskala und unterhalb der Abdeckflächen ein weiterer, vorzugsweise farbiger Kontrastring angeordnet.
Gemäß der Erfindung ist außerdem vorgesehen, daß die die Abdeckflächen tragenden Drehringe mittels eines Zahnrades und eines Zahnritzels angetrieben werden, in das ein der Steuerkurve federnd anliegendes Zahnsegment eingreift.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, wobei
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine neue Objektivfassung bei teilweiser Ansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie H-II der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Abwicklung der Steuerelemente darstellt.
Es bedeutet 1 einen Bajonett-Anschlußstutzen, 2 das drehbare Steuerorgan mit einer in Richtung der optischen Achse ansteigenden bzw. abfallenden Kurve 2b für die Schärfentiefeneinstellung, wobei beispielsgemäß außerdem eine zweite Kurve 2 a für eine — nicht gezeigte — Einrichtung zur Blenden-
709 807/153

Claims (4)

vorwahl an dem gleichen Steuerorgan vorgesehen sein kann, das durch einen Gewindering 3 im Stutzen 1 gehalten wird und — zusammen mit einem Ring 5 — durch einen Einstellnocken 6 im gleichen Drehsinn eingestellt werden kann. Der Ring 5 trägt am Außenumfang die Blendenteilung 7 "(Fig. I)", die in einem Fenster 8 sichtbar wird. Ein um einen. Zapfen 9 a schwingbares Zahnsegment 9 greift in ein Ritzel 10 a, das mit einem gleichachsigen Zahnrad 10 in einem Bock 10 b drehbar gelagert ist. Eine Feder 12 drückt das Zahnsegment gegen die Kurve 2 b (Fig. 3). 13 ist der eine und" 14 der zweite Drehring mit eingearbeiteten Zahnteilungen 13 a und 14 a. An den Ringen 13 und 14 sind teilkreisförmige Abdeckflächen 15 und 16 angeschlossen, die vorzugsweise farbig, z. B. rot, ausgeführt sind. Der Entfernungseinstellring 17 ist durch Zwischenringe 17 a, 17 & mit dem Schneckengang 18 verbunden und trägt einen Ring 19 aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material, z. B. Plexiglas, mit der Entfernungsteilung 19 a, die durch ein Fenster 20 a im Mantel 20 sichtbar wi.rd. Ferner bezeichnet 21 den kugelgelagerten Blendennutenring mit den Blendenlamellen 22 und 23 den in bekannter Weise durch den Schneckengang 18 axial verschiebbaren Objektiv-Fassungskörper. 24 ist ein unter dem durchsichtigen Skalenring 19, 19 a und unterhalb der Abdeckflächen 15, 16 angeordneter Kontrastring, der gegebenenfalls farbig, z. B. weiß, ausgeführt ist. Die Wirkungsweise einer solchen erfindungsgemäßen Einrichtung ist folgende: Durch Drehen des Einstellnockens 6 in Richtung des Pfeiles A (Fig. 2) wird der Ring 5 mit der Blendenteilung 7 auf den gewünschten, im Fenster 8 sichtbaren Blendenwert eingestellt. Damit wird auch gleichzeitig das Steuerorgan 2 in gleicher Drehrichtung bewegt und mittels der Kurve 2b das Zahn segment 9 entgegen der Wirkung der Feder 12 drehverstellt (Fig. 3). Das in das Zahnsegment 9 eingreifende Ritzel 10 a dreht das Zahnrad 10 in Richtung des eingezeichneten Pfeiles, welches seinerseits durch Eingriff in die Zahnprofile 13 a und 14 a die beiden Drehringe 13 und 14 radial zur optischen Achse des Objektivs gegeneinander verstellt, und zwar gemäß Fig. 3 bis etwa in die punktiert eingezeichnete Lage der (farbigen) Abdeckflächen 15 und 16. Diese — oder die umgekehrte — gegenläufige Bewegung der Drehringe 13 und 14 wird mittels der Abdeckflächen und 16 im Fenster 20 a des Mantels 20 unterhalb des durchsichtigen Ringes 19 außen sichtbar gemacht, um auf diese Weise den entsprechenden Schärfentiefenbereich unmittelbar an der Entfernungsteilung a anzuzeigen, wobei die Sichtwirkung durch den "erwähnten (farbigen) Kontrastring 24 verstärkt wird. Mit einer solchen Einrichtung gemäß der Erfindung wird also lediglich die Blende in üblicher Weise auf den jeweils gewünschten Wert eingestellt, wobei sich die Einstellung des Schärfentiefenanzeigers — bedingt durch die gemeinsame Steuerung — zwangläufig und selbsttätig vollzieht. Ρλ τ ε ν τ α ν s ρ r (I c η ε :
1. Einrichtung zum selbsttätigen Anzeigen der Schärfentiefe an fotografischen Objektiven in Schneckengangfassung durch ein drehbares, zentrisch zur optischen Achse angeordnetes Steuerorgan für zwei gegenläufige Ringe zur Anzeige der jeweiligen Schärfentiefe an der Entfernungsskala, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Einstellring (17, 17 a, 17 b) einen Ring (19) aus durchsichtigem oder durchscheinendem Material, z. B. Plexiglas, mit der Entfernungsskala (19 a) trägt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenläufigen Drehringe (13 und 14) segmentförmige Abdeckflächen (15 und 16) tragen und diese durch das Steuerorgan (2,2 b) unterhalb der durchsichtigen Entfernungsskala (19α) entsprechend der jeweiligen Blendeneinstellung die Entfernungsskala mehr oder weniger seitlich abdecken.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem durchsichtigen Drehring (19) mit Entfernungsskala (19 a) und unterhalb der Abdeckflächen (15, 16) ein weiterer, vorzugsweise farbiger Kontrastring (24) angeordnet ist.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Abdeckflächen (15 und 16) tragenden Drehringe (13, 14) mittels eines Zahnrades (10) und eines Zahnritzels (10 a) angetrieben werden, in das ein der Steuerkurve (2Ji) federnd anliegendes Zahnsegment (9, 9 a) eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 807.153 11.57
DESCH19015A 1955-11-12 1955-11-12 Einrichtung zum selbsttaetigen Anzeigen der Schaerfentiefe an fotografischen Objektiven Pending DE1020232B (de)

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DE (1) DE1020232B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3058408A (en) * 1959-06-02 1962-10-16 Kamera & Kinowerke Dresden Veb Depth of focus indicator
DE1217781B (de) * 1959-09-04 1966-05-26 Spirotechnique Sa Einrichtung zur Anzeige der Schaerfentiefe an fotografischen Kameras

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3058408A (en) * 1959-06-02 1962-10-16 Kamera & Kinowerke Dresden Veb Depth of focus indicator
DE1217781B (de) * 1959-09-04 1966-05-26 Spirotechnique Sa Einrichtung zur Anzeige der Schaerfentiefe an fotografischen Kameras

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