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DE1209529B - Verfahren und Einrichtung zur vollmechanischen Gewinnung von floezartig anstehenden Mineralien in der steilen und halbsteilen Lagerung - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur vollmechanischen Gewinnung von floezartig anstehenden Mineralien in der steilen und halbsteilen Lagerung

Info

Publication number
DE1209529B
DE1209529B DEB76669A DEB0076669A DE1209529B DE 1209529 B DE1209529 B DE 1209529B DE B76669 A DEB76669 A DE B76669A DE B0076669 A DEB0076669 A DE B0076669A DE 1209529 B DE1209529 B DE 1209529B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide rail
guide
plane
extraction
steep
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB76669A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Krabel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergwerksverband GmbH
Original Assignee
Bergwerksverband GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bergwerksverband GmbH filed Critical Bergwerksverband GmbH
Priority to DEB76669A priority Critical patent/DE1209529B/de
Priority to BE663489D priority patent/BE663489A/xx
Publication of DE1209529B publication Critical patent/DE1209529B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/08Guiding the machine
    • E21C35/16Guiding the machine by making use of the timbering, filling, or other supports
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/32Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
    • E21C27/34Machine propelled along the working face by cable or chain

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur vollmechanischen Gewinnung von flözartig anstehenden Mineralien in der steilen und halbsteilen Lagerung Die Erfindung bezieht sich auf die Gewinnung von flözartig anstehenden Mineralien, insbesondere von Kohle, in der steilen und halbsteilen Lagerung.
  • Die Entwicklung von mechanischen Gewinnungsverfahren unter diesen Lt gerungsverhältnissen hat erst vergleichsweise spät eingesetzt, weil naturgemäß durch das steile Einfallen der Einsatz von mechanischen Gewinnungsvorrichtungen erschwert wird.
  • Bei der Gewinnung von Hand in der steilen und halbsteilen Lagerung wurde und wird ausschließlich am Schrägstoß gearbeitet, urn auszuschließen, daß die von oben nach unten folgend am Stoß beschäftigten Arbeiter sich gegenseitig gefährden. Außerdem erleichtert das Arbeiten mit Stoß sowohl die Abförderung der Kohle wie das Einbringen des Versatzes.
  • Aus diesen Überlegungen heraus wurden ebenfalls mit schräger Stoßstellung arbeitende mechanische Gewinnungsverfahren für die steile und halbsteile Lagerung, und zwar so@.vohl solche reit schneidend wie mit schälend arbeitenden, sich «n einer stoßseitigen Stempelreihe abstützend geführten Gewinnungsgeräten entwickelt. Hierbei ist es notwendig, die die Abstützung der Gewinnunasinaschine bildende Stempelreihe mit großer Sorgfalt zu setzen. Trotzdem I ßt r Praxis nicht vermeiden, daß wegen ä c## si,-h in de C der verhältnismäßig hohen aufzubringenden Reaktionskräfte die Stempel den Andruck nicht aushalten, umgeri:,sen werden und daß sich darin Eetricbsstcrungcn und eine Gefährdung der StrebbelegscLaft ergeben.
  • Die Notwendigkeit des Einbringens eines Ausbaues ermöglicht es ferner nicht, unter Anwendung solcher Verfahren den Gedanken des >,man:ilosen« Strebes zu verwirklichen.
  • Es ist zwar bereits versucht worden, durch Anwendung hydraulisch, gegebenenfalls ferngesteuert rückbarer Ausbaurahmen die Notwendigkeit, daß sich im Streb mit dem Setzen des Ausbaues beschäftigte Leute aufhalten, zu beseitigen.
  • Abgesehen davon, daß diese Ausbausysteme vergleichsweise teuer sind, ermöglicht es ihre Störungsanfälligkeit trotzdem nicht, ohne eine ständige Kontrolle an Ort und Stelle, d. h., ohne daß Bedienungsleute im Streb anwesend sind, auszukommen.
  • Es ist ferner versucht worden, unter Anwendung des sogenannten Rammverfahrens, bei welchem eine Führung des Gewinnungsgerätes nicht erforderlich ist, ohne Ausbau auszukommen. Diese Möglichkeit ist aber nur unter außerordentlich guten Hangendverhältnissen und bei geringer Flözmächtigkeit gegeben. In der Regel ist auch beim Rammverfahren das Mitführen eines Ausbaues erforderlich.
  • Die Erfindung schafft erstmalig ein vollmechanisches Gewinnungsverfahren, welches die Gewinnung am Schrägstoß unter Verzicht auf jeden Ausbaü ermöglicht und damit den Gedanken des »mannlosen« Strebs zu verwirklichen gestattet. Das neue Verfahren ergibt gleichzeitig die Möglichkeit, den maschinell betriebenen Streb im Fall etwaiger Störungen, ohne daß irgendwelche Zwiscbenarbeiten erforderlich sind, auf die Gewinnung von Hand umzustellen, wobei dann aus sicherheitlichen Gründen vorübergehend ein Ausbau einge'c@racht werden muß., Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung vrird in bekannter Weise als Gewinnungsgerät ein von einem Zugmittel, dessen Antrieb und Umkehren jeweils dem Fortschritt der Gewinnung entsprechend gerückt werden, gezogener Hobel verwendet, der a n einer aus gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten zusammengesetzten Schiene geführt ist, welche durch einen neuartigen, sich selbsttätig mit dem Fortschritt der Gewinnung vollziehenden Rückvorgang, der durch das sich an der Schiene entlangbevYegende Gewinnungsgerät selbst unter Nachziehen von mit den Schienenabschnitten verbundenen, sieh zwischen dem Hangenden und Liegenden ver spreizenden Abstützungen, die das Widerlager für den von der Schiene bei der Vorbeifahrt des Hobels aufzunehmenden Druck bilden, bewirkt wird, vorverlegt wird.
  • Um diesen Rückvorgang der Schienenabschnitte unter Nachziehen der mit jedem derselben verbundenen Spreizvorrichtungen zu bewirken, weist gemäß der Erfindung der in beiden Fahrtrichtungen schälende symmetrisch ausgebildete Hobelkörper einen balkenartigen Grundkörper auf, dessen Länge so bemessen ist, daß er zwei aufeinanderfolgende Schienenabschnitte übergreift und sich an der Schiene im Querabstand von dieser und derart jeweils an zwei verschiedenen Schienenabschnitten - mit seinem vorwärtigen Ende an einem noch nicht gerückten und mit seinem rückwärtigen Ende an einem bereits völlig oder teilweise gerückten - Schienenabschnitt abstützt.
  • Der Hobel stellt sich also um das durch die Schnitt-, tiefe des Gerätes gegebene Maß schräg zur Zugrichtung. Der Vorgang der Verschwenkung des freien Führungsschienenabschnittes vollzieht sich im Zuge der Weiterfahrt des Hobels fortschreitend, wobei jeweils die an dem betreffenden Schienenabschnitt angebrachte Spreizvorrichtung nachgezogen wird und in ihrer neuen Stellung, wieder als feste Abstützvorrichtung wirkend, befähigt ist, den Andruck des Hobels an den Schienenabschnitt aufzunehmen.
  • Der Hobel weist an seinen beiden Enden an sich bekannte verschwenkbare einander entgegengesetzt gerichtete Messeranordnungen auf, deren Messer derart unterschiedlich verschwenkbar sind, daß sie in jeder Zugrichtung wahlweise in Stellungen verbracht werden können, in welchen nur die vorderen oder nur die rückwärtigen oder auch beide Messeranordnungen schneiden.
  • Die Schnittiefe des Hobels und damit das Rückmaß der Führungsschiene ist in jedem Fall durch Verstellung der mittleren Zwangsführungsvorrichtung und damit Veränderung des Abstandes zwischen der Führungsschiene und dem seinen Körper bildenden Balken einstellbar.
  • Die Abförderung der hereingewonnenen Kohle erfolgt über eine aus Schüssen von der Länge der Schienenabschnitte zusammengesetzte, an diesen befestigte Rinne, die zweckmäßig in Richtung auf das Hangende zu so weit verbreitert ist, daß keine Kohle in den Versatzraum fallen kann.
  • Der Versatz kann wie bei allen Gewinnungsverfahren mit schrägem Stoß mit dem ihm eigenen Böschungswinkel unmittelbar der Gewinnung folgend eingekippt werden, wobei die Breite des freien Strebraumes und damit die nicht unterstützte Hangendfläche auf das Maß der Breite des Hobelkörpers zusätzlich des für die Spreizvorrichtung erforderlichen Raumes und sogar noch weiter verkleinert werden kann, weil es ohne weiteres möglich ist, den versatzseitigen Teil der Spreizvorrichtung teilweise durch eingekippten Versatz zuzudecken, ohne deren Nachziehen beim Rücken zu sehr zu erschweren.
  • Gemäß einer anderen Möglichkeit zur Verwirklichung des grundsätzlichen Erfindungsgedankens, bei welcher die Baulänge des Hobelkörpers herabgesetzt oder die Schüsse verlängert werden können, besteht unter Verwendung eines Hobels mit einem balkenartigen Grundkörper die Führungsschiene aus zwei übereinanderliegenden Strängen von gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten, die durch wenigstens je eine jedem Abschnitt zugeordnete, zwischen dem Hangenden und Liegenden wirkende Spreizvorrichtung abgestützt sind, wobei der Hobel im Querabstand von diesen Strängen an seinem einen Ende an beiden und an seinem anderen Ende nur an dem einen der übereinanderliegenden Stränge unter Zwangsführung an diesen verfahrbar abgestützt wird und bei seiner Vorwärtsbewegung jeweils nur der eine der Führungsschienenstränge durch den infolge seiner Abstützung jeweils an einem nicht vorverlegten und einem vorverlegten Schuß der Führungsschiene schräggestellten Hobelkörper fortlaufend nach dem Kohlenstoß zu verschwenkt wird.
  • In diesem Fall ist zwischen den beiden Abstützpunkten des Hobelkörpers keine mittlere Verbindung von Hobelkörper und Schienenführung erforderlich. Selbstverständlich muß dann der Hobelkörper durch seine vorwärtigen und rückwärtigen Führungen an den Führungsschienensträngen zugfest zwangsgeführt sein.
  • Bei dieser Ausführungsform werden also in der einen Fahrtrichtung des Hobels jeweils nur die Schüsse des einen Schienenstranges und in der umgekehrten Fahrtrichtung die des anderen Stranges gerückt, wobei aber immer eine durch die Spreizvorrichtung abgestützte Schienenführung für den Hobel an einem Strang vorhanden ist. In diesem Fall können Veränderungen der Schnittiefe durch Veränderung des Achsabstandes der beiden gegeneinander versetzten Rollen eines Paars von solchen, die sich in einer entsprechenden Änderung des Maßes der Vorverlegung der zugeordneten Schienenabschnitte auswirken, vorgenommen werden.
  • Die Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung von vorzugsweisen Ausführungsformen von zur Durchführung des neuen Verfahrens geeigneten Anlagen an Hand der Abbildungen.
  • A b b. 1 ist ein Flachriß eines Schrägstoßes in der steilen Lagerung, der mit der Gewinnungseinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung ausgerüstet ist; A b b. 2 a, 2 b und 2 c zeigen in gegenüber A b b. 1 vergrößertem Maßstab drei Phasen der Bergfahrt des Gewinnungsgerätes; A b b. 3 ist ein Schnitt gemäß Linie C-D der A b b. 1 und A b b. 4 ein Schnitt gemäß Linie A-B der A b b. 1; A b b. 5 und 6 zeigen den Hobel in Seitenansicht und in Aufsicht, teilweise im Schnitt; A b b. 7 ist ein Schnitt gemäß Linie E-F der A b b. 6; A b b. 8 ist ein Schnitt gemäß Linie G-H der A b b. 6; A b b. 9 a und 9 b veranschaulichen die Einrichtung zur Durchführung der zweiten Ausführungsform des neuen Verfahrens; A b b. 10 ist ein Schnitt gemäß Linie T-K der Abb.9a; A b b. 11 ist ein Schnitt gemäß Linie L-M der Abb.9a.
  • In A b b. 1 ist die zur Durchführung des neuen Gewinnungsverfahrens dienende Einrichtung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung grundsätzlich dargestellt. Sie besteht aus dem in abwechselnder Richtung durch das endlose Zugmittel 2 am Kohlenstoß entlanggezogenen Hobel t, der an der gleichzeitig als Rinne zur Abförderung der hereingewonnenen Kohle ausgebildeten Führung aus gelenkig miteinander verbundenen Schienenabschnitten 3', 3" geführt ist. Das Zugmittel 2 wird dem Fortschritt der Gewinnung entsprechend durch Vorverlegung des Antriebes 4 und der Umkehrrolle 5 vorverlegt.
  • Aus der Abbildung sind rein schematisch die gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel an den Gelenkpunkten der Schienenabschnitte 3', 3" angeordneten, weiter unten noch im einzelnen zu beschreibenden, sich zwischen dem Hangenden und Liegenden verspreizenden und nur in der Verhiebrichtung rückbaren, in der anderen ein festes Widerlager bildenden Abstützvorrichtungen 6 ersichtlich.
  • Die l-.usbildung des Hobels 1 bei dieser Ausführungsform ist im einzelnen aus den A b b. 2 a bis 2 c ersichtlich. Er besteht aus einem balkenartigen Grundkörper 7, der kohlenstoßseitig an seinen beiden Enden die gemäß dem Ausführungsbeispiel unsymmetrisch ausgebildeten und gegenüber dem Balkenkörper verschwenkbaren Messeranordnungen 8 trägt.
  • Die Länge des balkenartigen Körpers 7 entspricht im Fall dieser Ausführungsform der von etwas mehr als zwei Schüssen 3', 3" der Führungsschiene. Er stützt sich derart fortlaufend einmal an jeweils zwei Schüssen der Führungsschiene, zwischen denen ein nicht abgestützter Schuß 3" liegt, und zwar jeweils an einem noch nicht ins neue Feld gerückten Schuß 3' und einem noch im alten Feld liegenden Schuß 3"' oder, im Grenzfall, an jeweils zwei Schüssen 3' und 3"" der Führungsschiene, zwischen denen zwei freie Schüsse 3" und 3"' liegen; ab. Diese Abstützung erfolgt über an den Balkenenden angeordneten Rollen 9, 9' in einem solchen Querabstand von der Schiene, daß bei der sich ergebenden Schrägstellung des Balkenkörpers dieser den frei liegenden der Schüsse nicht berührt, mit welchem der Balkenkörper durch eine an einem Ansatz angebrachte gemäß dem Ausführungsbeispiel durch eine Rolle 10 gebildete Zwangsführung verbunden ist.
  • Eine beispiels- und vorzugsweise Ausführungsform sowie Anordnung der Führungsschiene ist aus den A b b. 3 und 4 ersichtlich, die auch das Zusammenwirken derselben mit den Rollen und ferner erkennen lassen, daß die Führungsschienenabschnitte sich durch von ihnen in Richtung auf das Hangende erstreckende Bleche 11 nach oben unter Bildung einer durchgehenden Rinne zum Abtransport des Förderguts verlängert sind.
  • Aus den A b b. 3 und 4 ist auch eine beispielsweise Ausführungsform der das Widerlager bildenden Spreizvorrichtungen, deren Gestaltung als solche kein besonderes Merkmal der Erfindung darstellt, ersichtlich. Jede dieser Spreizvorrichtungen besteht z. B. aus einer Kufe 12, an welcher eine Spreize 1.3 angelenkt ist, die beispielsweise durch ein Federelement 14 an das Hangende angedrückt wird.
  • Aus der A b b. 4 und im einzelnen auch aus A b b. 5, 6 und 8 ist auch die beispielsweise Ausführungsform der Hobelmesser in Art einer Mehrzahl von übereinander angeordneten Reißzähnen 15 ersichtlich.
  • A b b. 6 veranschaulicht die Möglichkeit zur Verstellung des Querabstandes des Balkenkörpers von der Schienenführung mittels eines Schraubenbolzens 16 (Ab b. 6 und 7), der auf ein Widerlager 17 in dem verschieblichen Körper 18 wirkt.
  • Die Wirkungsweise der Gesamtanlage gemäß dieser Ausführungsform ist am besten aus den A b b. 2 a bis 2 c ersichtlich.
  • Im Zuge der Vorwärtsbewegung des Hobels in Richtung des Pfeiles läuft die vordere der Abstützrollen 9' auf einem noch nicht gerückten Schuß 3"' und die rückwärtige auf einem bereits gerückten Schuß 3', wobei sich im Zug der Fortbewegung des Hobels die verschiedenen Phasen gemäß den A b b. 2 a, 2 b und 2 c ergeben, die ohne nähere Erläuterung verständlich sind. Aus diesen Abbildungen ist auch ersichtlich, daß im Fall des Ausführungsheispieles der Hobel jeweils mit seinem vorderen Schälmesser einen und mit seinem rückwärtigen Schälmesser einen zweiten Schälschnitt von zweckentsprechend gewählter Vorgabe ausführt. Die Kraftkomponente, welche die Verschwenkung der Führungsrinnenschüsse 3 bewirkt, wird durch den Winkel zwischen der Stellung des Hobelkörpers und der Zugrichtung des Zugmittels 2 erzeugt.
  • Bei der in den A b b. 9 a und 9 b veranschaulichten Ausführungsform erfolgt die Führung des Hobels, wie oben bereits beschrieben, an zwei übereinanderliegenden Strängen 1'-9 und 20 von Führungsschienen, die in der gleichen Weise wie bei der erstbeschriebenen Ausführungsform aus gelenkig miteinander verbundenen Schüssen. bestehen und die aneinander in in den Abbildungen nicht dargestellter Weise durch die Verschwenkung der Abschnitte des einen Stranges unabhängig von denen des anderen Stranges zulassende Gleitverbindungen angeschlossen sind.
  • Der Hobel ist an seinem vorderen und rückwärtigen Ende mit übereinanderliegenden Paaren von Führungsrollen 21, 22 und 23, 24 ausgerüstet, von denen die oberen 21 und 23 dem oberen und die unteren 22 und 24 dem unteren Strang zugeordnet sind.
  • Diese Rollen sind in den U-Profil-Abschnitten, aus denen gemäß dem Ausführungsbeispiel die Stränge bestehen, zwangsgeführt.
  • Wenigstens die Rollen eines Paares von solchen sind in Abbaurichtung seitlich - um das Maß der Schnittiefe, vorzugsweise verstellbar - gegeneinander versetzt. In jeder Fahrtrichtung des Hobels stützt sich der Hobel jeweils auf drei Rollen ab, während die vierte Rolle den Abschnitt des ihr zugeordneten Stranges verschwenkt. In jeder Fahrtrichtung wird als vierte Rolle also entweder die untere oder die obere der beiden Rollen, und zwar jeweils die in bezug auf die Fahrtrichtung rückwärts entweder obere oder untere, auf den einen oder den anderen der beiden übereinanderliegenden Stränge wirksam, um den abwechselnden Rückvorgang der beiden Stränge in der aus den A b b. 9 a und 9 b hervorgehenden Weise durchzuführen.
  • Die Anwendung des Grundgedankens der Erfindung ist nicht auf die Ausbildung des Gewinnungsgerätes als Hobel beschränkt, sondern der das wesentliehe Merkmal des neuen Verfahrens bildende Rückvorgang kann auch bei anderen, z. B. auch schneidenden Gewinnungsgeräten mit entsprechend geringer Schnittiefe von Vorteil sein.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur vollmechanischen Gewinnung von flözartig anstehenden Mineralien, insbesondere von Kohle, in der steilen und halbsteilen Lagerung am Schrägstoß durch einen von einem Zugmittel, dessen Antriebe und Umkehren jeweils dem Fortschritt der Gewinnung entsprechend gerückt werden, am Stoß entlang unter Führung an einer aus gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten bestehenden Führungsschiene gezogenen Gewinnungsgerät von geringer Schnittiefe, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines Hobels mit einem balkenartigen Grundkörper von zwei aufeinanderfolgende Schienenabschnitte übergreifender Länge, der sich an der Führungsschiene im Querabstand von derselben abstützt, derart, daß jeweils wenigstens ein Rinnenschuß nicht unter dem Andruck des Gewinnungsgerätes steht, und der in seinem mittleren Bereich mit der Führungsschiene zwangsgeführt gleitbar verbunden ist, die gegen Ausweichen in versatzseitiger Richtung unter dem Andruck des Hobels durch wenigstens je eine jedem Schuß derselben zugeordnete, zwischen dem Hangenden und Liegenden wirkende Spreizvorrichtung abgestützt ist, der jeweils freie Schuß der Führungsschiene durch den infolge seiner Abstützung an einem noch nicht vorverlegten und an einen bereits vorverlegten Abschnitt der Führungsschiene schräggestellten Hobelkörper im Zuge seiner Bewegung durch seine mittlere Kupplung mit diesem unter Nachziehen der diesem Abschnitt zugeordneten Spreizvorrichtung fortlaufend in Richtung auf den neuen Stoß verschwenkt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittiefe des Hobels und damit das Rückmaß der Führungsschiene durch Verstellung der mittleren Gleitführung eingestellt wird.
  3. 3. Verfahren zur vollmechanischen Gewinnung von flözartig anstehenden Mineralien, insbesondere von Kohle, in der steilen und halbsteilen Lagerung am Schrägstoß durch einen von einem Zugmittel, dessen Antriebe und Umkehren jeweils dem Fortschritt der Gewinnung entsprechend gerückt werden, am Stoß entlang unter Führung an einer aus gelenkig miteinander verbundenen Schüssen bestehenden Führungsschiene gezogenen Gewinnungsgerät von geringer Schnittiefe, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung eines Hobels mit einem balkenartigen Grundkörper die Führungsschiene aus zwei übereinanderliegenden Strängen von gelenkig miteinander verbundenen Abschnitten, die durch wenigstens je eine jedem Abschnitt zugeordnete, zwischen dem Hangenden und Liegenden wirkende Spreizvorrichtung abgestützt sind, gebildet ist und der Hobel im Querabstand von diesen Strängen an seinem einen Ende an beiden und an seinem anderen Ende nur an dem einen der übereinanderliegenden Stränge unter Zwangsführung an diesen verfahrbar abgestützt wird und bei seiner Vorwärtsbewegung jeweils nur der eine der Führungsschienenstränge durch den infolge seiner Abstützung jeweils an einem nicht vorverlegten und einem vorverlegten Schuß der Führungsschiene schräggestellten Hobelkörper fortlaufend nach dem Kohlenstoß zu verschwenkt wird.
  4. 4. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Hobel mit einem balkenartigen Grundkörper, der im Bereich seiner beiden Enden ihn im Querabstand von der Führungsschiene haltende Gleit- oder Rollenführungen, die mit entsprechenden Gegenführungen an der Führungsschiene zusammenwirken, sowie in seinem mittleren Bereich eine in der Querrichtung verstellbare, ihn an die Schiene anschließende Zwangsführung, die in eine Gegenführung an der Führungsschiene eingreift, aufweist und die Führungsschiene mit jedem Abschnitt derselben zugeordneten, im Zuge ihrer Vorwärtsschwenkung von ihr nachgezogenen Spreizelementen verbunden ist.
  5. 5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Hobel mit einem langgestreckten balkenartigen Grundkörper mit Schälgeräten an seinen beiden Enden, der versatzseitig mit sich im Querabstand von dem balkenartigen Grundkörper je an einem von zwei übereinander angeordneten Strängen von Führungsschienen abstützenden Paar von Führungsrollen ausgerüstet ist, wobei die Führungsrollen wenigstens eines Paares von solchen axial gegeneinander versetzt sind und jeweils in jeder Fahrtrichtung an einer Seite des Hobels beide Rollen auf beide Führungsschienenstränge und an der anderen Seite nur die eine der beiden Rollen auf den festliegenden Führungsschienenstrang die Reaktionskräfte des Hobels übertragen, während die vierte Rolle das fortlaufende Verschwenken der Abschnitte des zu rückenden Stranges übernimmt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 und 5, gekennzeichnet durch einen Hobel, der an seinen beiden Enden an sich bekannte verschwenkbare, zueinander entgegengesetzt gerichtete Messeranordnungen aufweist, deren Messer derart unterschiedlich verschwenkbar sind, daß sie in jeder Zugrichtung wahlweise in Stellungen verbracht werden können, in welchen nur die vordere oder nur die rückwärtige oder auch beide Messeranordnungen schneiden.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Führungsschienenabschnitten Schüsse einer Förderrinne angebracht sind, die bis in die Nähe des Hangenden hochgezogen und gegebenenfalls durch eine flexible Abdichtung gegen das Hangende abgedichtet sind. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene offenes Profil aufweist und der dem Stoß abgekehrte Profilraum die Führung für das Rücktrum der Hobelkette bildet.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschienenstränge je aus gleichzeitig Zwangsführungen für die am Hobelkörper angeordnete Rollen bildenden U-Profil-Abschnitten in einander entgegengesetzter Anordnung zusammengesetzt sind.
  10. 10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Gewinnungsgerät ein schneidendes Gewinnungsgerät geringer Schnittiefe, das auf einem balkenartigen Grundkörper gemäß dem Anspruch 4 ff. gelagert ist, verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 811105.
DEB76669A 1964-05-06 1964-05-06 Verfahren und Einrichtung zur vollmechanischen Gewinnung von floezartig anstehenden Mineralien in der steilen und halbsteilen Lagerung Pending DE1209529B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE811105C (de) * 1948-10-02 1951-08-16 Alexander Schubert Kohlenhobel

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE811105C (de) * 1948-10-02 1951-08-16 Alexander Schubert Kohlenhobel

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