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DE1207961B - Schaltungsanordnung zur Auswertung einer Impulsfolge niedriger Impulsfolgefrequenz - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Auswertung einer Impulsfolge niedriger Impulsfolgefrequenz

Info

Publication number
DE1207961B
DE1207961B DES79211A DES0079211A DE1207961B DE 1207961 B DE1207961 B DE 1207961B DE S79211 A DES79211 A DE S79211A DE S0079211 A DES0079211 A DE S0079211A DE 1207961 B DE1207961 B DE 1207961B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
voltage
capacitor
circuit
circuit arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES79211A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Gluender
Gerhard Sager
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES79211A priority Critical patent/DE1207961B/de
Publication of DE1207961B publication Critical patent/DE1207961B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K25/00Pulse counters with step-by-step integration and static storage; Analogous frequency dividers

Landscapes

  • Electronic Switches (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Auswertung einer Impulsfolge niedriger Impulsfolgefrequenz Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Auswertung einer Impulsfolge innerhalb eines Bereiches niedriger Impulsfolgefrequenzen unter Verwendung einer Zählschaltung, bei der ein Ladekondensator über einen in Serie geschalteten ersten Koppelkondensator wesentlich kleinerer Kapazität und einen durch die Impulse betätigten Schalter impulsweise an eine Gleichstromquelle angeschaltet wird, so daß er während der Anschaltphasen jeweils stoßweise aufgeladen und der erste Koppelkondensator während der Abschaltphasen über einen Entladewiderstand jeweils entladen wird.
  • Bei derartigen Zählschaltungen erfolgt die stoßweise Aufladung des Ladekondensators in Abhängigkeit von der Restladung, die der erste Koppelkondensator zu Beginn der Anschaltphasen jeweils aufweist. Hat sich z. B. der Koppelkondensator während einer Abschaltphase über seinen Entladewiderstand praktisch vollständig entladen, so wird der Ladekondensator in der folgenden Anschaltphase um einen bestimmten, in erster Linie von der Kapazität des Koppelkondensators und den Widerständen im Ladekreis abhängigen Betrag weiter aufgeladen. Ist dagegen die Abschaltphase so kurz, daß sich der Koppelkondensator nur teilweise entladen kann, so wird in der folgenden Anschaltphase der Ladekondensator nur um einen entsprechend geringeren Betrag weiter aufgeladen. Gleichzeitig findet jedoch eine fortwährende Entladung des Ladekondensators über das an den Ladekondensator angeschaltete Auswerteelement statt. Die Zeitkonstanten dieses Entladevorganges und die der Lade- bzw. Entladevorgänge am Koppelkondensator bestimmen dabei einen Tastfrequenzbereich, in welchem die stoßweisen Aufladungen des Ladekondensators eine Klemmenspannung von einer derartigen Größe entstehen lassen, daß die Ansprechschwelle eines nachgeschalteten, auswertenden Schaltelementes überschritten und dieses betätigt wird.
  • Liegen die Impulsfolgefrequenzen oberhalb dieses Frequenzbereiches, so sind die einzelnen Abschaltphasen bereits so kurz, daß sich der erste Koppelkondensator jeweils nur wenig entladen kann, was zu einer großen Restladung zu Beginn der Anschaltphasen und somit zu einer geringeren Ladungserhöhung am Ladekondensator während der Anschaltphasen führt, die bei der gleichzeitigen fortwährenden Entladung nicht mehr ausreicht, um die Klemmenspannung am Ladekondensator auf den zur Betätigung des auswertenden Schaltelementes erforderlichen Wert ansteigen zu lassen. Liegen die Impulsfolgefrequenzen andererseits unterhalb dieses bestimmten Frequenzbereiches, so reichen die relativ langen Abschaltphasen zwar aus, um den Koppelkondensator praktisch vollständig zu entladen, doch folgen die einzelnen Anschaltphasen mit einem derart großen zeitlichen Abstand aufeinander, daß die entstehenden periodischen Aufladevorgänge am Ladekondensator nicht ausreichen, um bei der gleichzeitiden fortwährenden Entladung die Klemmenspannung auf den zur Betätigung des auswertenden Schaltelementes erforderlichen Wert ansteigen zu lassen.
  • Wird der Entladewiderstand des ersten Koppelkondensators hochohmig bemessen, so erfolgt die Betätigung des auswertenden Schaltelementes nur bei Spannungen, die genügend unsymmetrisch getastet sind, d. h. bei denen die Anschaltphase genügend klein gegenüber der Abschaltphase ist. Nur bei diesen unsymmetrisch getasteten Spannungen kann sich hierbei der erste Koppelkondensator während der Abschaltphasen so weit entladen, daß die Restladungen zu Beginn der Anschaltphasen genügend klein sind, um die Klemmenspannung am Ladekondensator in der beschriebenen Weise »aufzuschaukeln«.
  • Die in der beschriebenen Weise aufgebauten und dimensionierten Zählschaltungen werden beispielsweise dazu verwendet, um Pilotspannungen in Trägerfrequenzanlagen auszuwerten, welche zur Signalisierung einer Übertragungsstörung z. B. mit einer Folgefrequenz von etwa 3 Hz getastet werden. Weitere Anwendungsmöglichkeiten bestehen ganz allgemein in Signalanlagen der Nachrichtentechnik, die mit Impulsspannungen niedriger Folgefrequenz betrieben werden. Eine andere Verwendungsmöglichkeit ergibt sich bei der Drehzahlkontrolle im untersten Drehzahlbereich angetriebener Achsen bzw. Wellen, wo beispielsweise eine lichtelektronische Abtastung eines bestimmten Punktes der Achse erfolgt und die entstehende unsymmetrisch getastete Spannung zur Aussage über die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Drehzahlbereich verwendet wird.
  • Bei Schaltungsanordnungen der beschriebenen Art tritt das Problem auf, den ausgewerteten Impulsfolgefrequenzbereich auf einen relativ kleinen Teilfrequenzbereich einzuschränken. Durch eine derartige Erhöhung der Selektivität werden in ersten Linie Störungen und Fehlauswertungen ausgeschaltet, die durch unerwünschte Schwebungen mit anderen, beispielsweise in den Übertragungsweg induzierten Spannungen hervorgerufen werden. So ist es z. B. zweckmäßig, die Selektivität der in Trägerfrequenzanlagen verwendeten Zählschaltungen derart zu erhöhen, daß nur Impulsfolgefrequenzen unterhalb von etwa 25 Hz ausgewertet werden. Die niedrige Frequenzlage des auszuwertenden Teilbereiches verbietet jedoch die Anwendung herkömmlicher Siebschaltungen, die aus Induktivitäten und Kapazitäten aufgebaut sind, da hierbei der schaltungstechnische Aufwand zu groß wäre und die Schaltungen stark verteuern würde.
  • Gemäß der Erfindung wird das genannte Problem in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß ein zweiter Koppelkondensator parallel zum ersten aufgeladen und während der Abschaltphasen mit dem Ladekondensator in einer derartigen Polung zusammengeschaltet wird, daß zwischen beiden ein den Koppelkondensator entladender Ausgleichsstrom fließt, wobei die Entladezeitkonstante für den ersten Koppelkondensator wesentlich größer bemessen ist als die für den zweiten, und daß dem Ladekondensator ein mit einer Ansprechwelle versehenes auswertendes Schaltelement parallel geschaltet ist.
  • Gemäß weiterer Erfindung wird die Schaltungsanordnung als Brückenschaltung ausgebildet, bei der zwei die Einspeisepunkte verbindende Brückenzweige einerseits den ersten Koppelkondensator in Serie mit einem für den Ladestrom durchlässig gepolten Gleichrichter und andererseits den Ladekondensator enthalten, während die beiden übrigen Brückenzweige einerseits den zweiten Koppelkondensator und andererseits einen für den Ladestrom durchlässig gepolten Gleichrichter enthalten, wobei die zweite Brückendiagonale mit dem Lastwiderstand des Ladekondensators beschaltet ist und ein zusätzlicher, beide Einspeisepunkte verbindender Schaltzweig den durch die Impulse betätigten Schalter enthält, der bei geschlossener Schalterstellung einen Entladekreis großer Zeitkonstante für den ersten Koppelkondensator schließt.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden an Hand der nachfolgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt dabei ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Schaltungsanordnung nach der Erfindung, während F i g. 2 und 3 jeweils Spannungsdiagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Anordnung nach F i g. 1 darstellen; F i g. 4 a zeigt die Anordnung nach F i g. 1 in umgezeichneter Form; F i g. 4 b veranschaulicht den Integrator, der nach einer Weiterbildung der Anordnung nach F i g. 4 a den Auswerteteil der Schaltung ersetzt; F i g. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine optische Anzeige der Auswertung erfolgt und bei dem ferner bei Ausfall der auszuwertenden Spannung eine Rechteckspannung mittels 5 eines Multivibrators erzeugt wird, während F i g. 6 die Einschaltung einer Schaltungsanordnung gemäß F i g. 5 in ein Trägerfrequenzsystem zum Zwecke einer Pilotüberwachung zeigt.
  • In F i g. 1 ist eine als Brückenschaltung ausgebildete Schaltungsanordnung nach der Erfindung dargestellt. Die Speisediagonale enthält hierbei die Speisespannungsquelle 1 mit der eingezeichneten Polung sowie einen Vor- oder Innenwiderstand 2. Zwischen den Einspeisepunkten a und b der Brücken schaltung liegen die linksseitigen Brückenzweige a, c und c, b sowie die rechtsseitigen Brückenzweige a, d und d, b. Hierbei enthält der Brückenzweig a, c den ersten Koppelkondensator 3 in Serie mit einem für den Ladestrom durchlässig gepolten Gleichrichter 4, während c, b den Ladekondensator 5 aufweist, dem ein mit einer Ansprechschwelle versehenes auswertendes Schaltelement, z. B. Auswerterelais 6, parallel geschaltet ist. Der Brückenzweig a, d enthält den zweiten Koppelkondensator 7, während im Brückenzweig b, d ein für den Ladestrom durchlässig gepolter Gleichrichter 8 angeordnet ist. Die Brückendiagonale c, d ist mit einem Lastwiderstand 9 des Ladekondensators 5 beschaltet. Der erste Koppelkondensator 3 weist einen über den Entladewiderstand 10 geführten Entladekreis auf, der durch einen impulsweise betätigten Schalter 11 periodisch geschlossen wird.
  • Der Schalter 11 bewirkt hierbei gleichzeitig die Anschaltung der gesamten Brückenschaltung an die Speisespannung. Im folgenden soll dabei der Zeitraum, in dem der Schalter 11 geschlossen ist und somit die Speisespannung an der Brücke kurzschließt, als Abschaltphase bezeichnet werden, der Zeitraum, in dem der Schalter 11 geöffnet ist, als Anschaltphase. Im Sinne der vorliegenden Erfindung kann der Schalter 11 sowohl als mechanischer als auch insbesondere als elektronischer Schalter ausgebildet sein, wobei die letztere Ausführung den Vorteil größerer Zuverlässigkeit und geringerer Wartungsanforderungen besitzt. Die Schaltbewegung von 11 wird von der an der Eingangsklemme 12 anliegenden auszuwertenden Impulsspannung U1 abgeleitet, beispielsweise derart, daß der Schalter für die Dauer des empfangenen Impulses geschlossen ist, während der Impulsunterbrechungen dagegen geöffnet ist. In verschiedenen Anwendungsfällen ist es zweckmäßig, den Schalter 11 so auszubilden, daß er von einer amplitudenmodulierten Spannung betätigt wird. Hierbei wird er geschlossen, sobald die Spannungsamplitude einen vorgegebenen Wert übersteigt, und geöffnet, sobald ein anderer Wert unterschritten wird.
  • Zur Erklärung der Wirkungsweise der Schaltungsanordnung nach F i g. 1 dient eine Zusammenstellung verschiedener, jeweils bestimmten Schaltungspunkten zugeordneter Spannungsdiagramme gemäß F i g. 2. Die auszuwertende Impulsspannung Ui' ist gemäß F i g. 2 a derart unsymmetrisch getastet, daß die Anschaltphase 13' (Schalter 11 geöffnet) klein ist gegenüber der Abschaltphase 14' (Schalter 11 geschlossen). Wird bei der Anordnung nach F i g. 1 der Punkt b auf Massepotential gelegt, so ergibt sich für den gegenüberliegenden Brückeneckpunkt a ein Potentialverlauf Uü gemäß F i g. 2b. Während der relativ kurzen Anschaltphasen 13' lädt sich der Ladekondensator 5 über den Gleichrichter 4 und den ersten Koppelkondensator 3 stoßweise auf. Da der erste Koppelkondensator 3 eine wesentlich geringere Kapazität besitzt als der Ladekondensator 5, lädt sich hierbei der erstere entsprechend der Ladezeitkonstante auf eine wesentlich höhere Spannung auf als der letztere. Dies ist jedoch in den Spannungsdiagrammen nach Fig. 2 d und 2 e, welche lediglich den Klemmenspannungsverlauf an den Kondensatoren 3 und 5 verdeutlichen sollen, nicht eigens berücksichtigt. Während der relativ langen Abschaltphasen 14' entlädt sich der Koppelkondensator 3 über den hochohmigen Entladewiderstand 10 und den geschlossenen Schalter 11, so daß er jeweils zu Beginn der folgenden Anschaltphasen 13' praktisch vollständig entladen ist. Daher lädt er sich gemäß F i g. 2 d in jeder Anschaltphase 13' um den gleichen Spannungshub d U.' auf, so daß sich auch der Ladekondensator 5, wie aus F i g. 2e ersichtlich ist, jeweils um einen konstanten Spannungshub d U5 weiter aufladen kann. Sofern die Entladung des Ladekondensators 5 nur über den Gleichrichter 8, den Lastwiderstand 9 und parallel hierzu über das auswertende Schaltelement 6 erfolgen würde, würde sich eine in F i g. 2 e gestrichelt gezeichnete Entladekurve ergeben. Durch die Wirkung des zweiten Koppelkondensators 7 und des Gleichrichters 8 in der Schaltung nach F i g. 1 entsteht jedoch ein weiterer Entladevorgang an 5 während jeder Abschaltphase 14', so daß die als ausgezogene Linie gezeichnete Entladekurve in F i g. 2 e maßgebend ist. Wie im einzelnen aus der F i g. 2 c hervorgeht, die den Potentialverlauf Ui' des Brückeneckpunktes d veranschaulicht, lädt sich der zweite Koppelkondensator 7, der etwa die gleiche Kapazität wie 3 besitzt, während der Anschaltphasen 13' jeweils auf die Speisespannung auf, wobei seine dem Punkt d zugekehrte Belegung ein sehr kleines, der vorderen Schwellwertspannung von 8 entsprechendes negatives Potential aufweist, während seine dem Punkt a zugekehrte Belegung im aufgeladenen Zustand potentialmäßig dem negativen Pol der Speisespannung entspricht. Zu Beginn der Abschaltphase 14' wird a über den nunmehr geschlossenen Schalter 11 auf Massepotential gelegt, was gleichzeitig zu einer Potentialerhöhung im Punkt d auf den Wert der positiven Speisespannung führt, wie in F i g. 2 c angedeutet ist. Während der Abschaltphase fließt hierbei ein Ausgleichsstrom zwischen dem zweiten Koppelkondensator 7 und , dem Ladekondensator 5 über den Lastwiderstand 9 und den geschlossenen Schalter 11, der die Ladung von 5 jeweils verringert. Wird die Zeitkonstante dieses Ausgleichsvorgangs durch entsprechend niederohmige Bemessung des Lastwiderstandes 9 wesentlich kleiner gewählt als die Entladezeitkonstante für die Entladung des ersten Koppelkondensators 3, so tritt die durch den zweiten Koppelkondensator 7 bewirkte Entladung des Ladekondensators 5 jeweils nur zu Beginn jeder einzelnen Abschaltphase 14' auf, i so daß die Entladevorgänge im weiteren Verlauf der Abschaltphase hiervon nicht beeinflußt werden.
  • Unter der Voraussetzung vorstehender Dimensionierungen ergibt sich dabei die im folgenden beschriebene Wechselwirkung zwischen den Brücken- i hälften a, c, b und a, d, b in Bezug auf die resultierende Ladung von 5: Die Ladungsverminderungen, die an 5 während der einzelnen Abschaltphasen durch die Wirkung von 7 hervorgerufen werden, können nur dann kompensiert werden, wenn die Abschaltphasen genügend lang sind, um eine praktisch vollständige Entladung von 3 zu er-, huben, da nur in diesem Fall die Spannungshübe d U. -und damit auch d U5 so groß sind, daß die resultierende Klemmenspannung US mit jeder Schaltperiode zunimmt und nach einer gewissen Verzögerungszeit einen solchen Wert erreicht, daß das auswertende Schaltelement 6 anspricht.
  • Da die Abschaltphasen mit steigender Tastfrequenz kleiner werden, wird hierbei ein bestimmter Grenzwert erreicht, bei dem die durch 7 bewirkten Ladungsverminderungen nicht mehr ausgeglichen werden können, da sich der erste Koppelkondensator 3 während der kurzen Abschaltphasen nicht mehr genügend entladen kann. Dieser Grenzwert entspricht einer bestimmten - oberen Impulsfolge-Grenzfrequenz, welche unterhalb der durch die eigentliche, aus der Brückenhälfte a, c, b und den Schaltelementen 10 und 11 bestehende Zählschaltung gegebenen oberen Impulsfolge-Grenzfrequenz liegt. Somit wird der auswertbare Impulsfolgefrequenzbereich durch die Schaltungsanordnung nach der Erfindung scharf auf einen unteren Teilbereich eingeschränkt.
  • Unabhängig davon wird jedoch der Grenzwert der Abschaltphase 14' auch dadurch erreicht, daß bei gleicher Impulsfolgefrequenz die Anschaltphase auf Kosten der Abschaltphase verlängert wird. Der Koppelkondensator 7 und der Lastwiderstand 9 werden dabei mit Vorteil so bemessen, daß, ausgehend von einer bestimmten auszuwertenden Impulsfolgefrequenz, der Grenzwert der Abschaltphase 14' beim Erreichen einer annähernd symmetrischen Tastung bereits überschritten ist. Auf diese Weise ist es möglich, auch symmetrische Tastungen, die häufig von Störwechselspannungen herrühren, von der Auswertung durch das Schaltelement 6 auszuschließen.
  • F i g. 3 zeigt vergleichsweise eine Zusammenstellung der bereits in F i g. 2 dargestellten Spannungsdiagramme für eine Impulsspannung U,", deren Impulsfolgefrequenz oberhalb der genannten Grenzfrequenz liegt und die symmetrisch getastet ist. Sie wird daher bei der Schaltungsanordnung nach der Erfindung nicht ausgewertet. In diesem Fall ist der Spannungshub d U 'l ' gemäß F i g. 3 d durch die infolge der kurzen Abschaltphasen 14" vorhandenen Restladungen am ersten Koppelkondensator 3 kleiner als bei dem in F i g. 2 dargestellten Betriebsfall, wobei auch der Spannungshub d U."*, abgesehen von der ersten Anschaltphase, gemäß F i g. 3 e kleiner ist als in F i g. 2 e. Die Größe von d U5 " reicht hierbei nicht mehr aus, um die verschiedenen Entladevorgänge an 5 zu kompensieren, so daß nach der ersten Anschaltphase die resultierende Klemmenspannung an 5 ständig abnimmt und nicht den zur Auswertung erforderlichen Wert erreicht.
  • Durch Einschaltung eines hochohmigen Widerstandes 15 parallel zum ersten Koppelkondensator 3, wodurch ein Spannungsteiler 10, 15 zwischen den Einspeisepünkten a und b gebildet wird, ist es möglich, eine Auswertung auch für den Fall einer Unterbrechung der Spannung U1 zu erhalten. Hierbei lädt sich der Ladekondensator 5 über den Spannungsteiler 10, 15 bei geöffnetem Schalter 11 stetig auf. Mit Vorteil wird dabei der Widerstand 15 so bemessen, daß die Auswertung mit der gleichen Verzögerung erfolgt, die bei einer bestimmten, vorgegebenen Impulsfolgefrequenz von Ui erreicht wird. Mit einer derartigen Weiterbildung der Erfindung können somit zwei verschiedene Betriebsfälle, nämlich einerseits der einer bestimmten Impulsfolgefrequenz der anliegenden Impulsspannung sowie andererseits der eines völligen Spannungsausfalles, durch das auswertende Schaltelement 6 in gleicher Weisse erfaßt werden.
  • F i g. 4 a zeigt die Ausführungsform nach F i g. 1 in einer anderen Darstellungsart, wobei die einzelnen Schaltelemente bzw. Schaltungspunkte mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind. Gemäß F i g. 4 b kann der Auswerteteil der Schatlung zwischen den Punkten b und c durch einen an sich bekannten Integrator ersetzt werden, der aus einem Gleichstromverstärker 16 mit einem den Verstärkerausgang mit dem Verstärkereingang verbindenden gegenkoppelnden Kondensator 17 besteht und in dessen Ausgangskreis das auswertende Schaltelement 6 angeordnet ist. Wenn der Gleichstromverstärker 16 eine Phasendrehung von 180° hervorruft, wirkt der Kondensator 17 wie ein zwischen b und c geschalteter Ladekondensator mit einer um den Anteil der Stromverstärkung von 16 vergrößerten Kapazität. Dementsprechend verläuft der Stromanstieg im Ausgangskreis von 16 flacher, wobei die bis zum Erreichen des Ansprechwertes von 6 ablaufende Verzögerungszeit gleichfalls um den Anteil der Stromverstärkung von 16 vergrößert ist. Außerdem liefert der Gleichstromverstärker 16 eine höhere Leistung an das Schaltelement 6, das dafür billiger und robuster sein kann.
  • In F i g. 5 ist eine Weiterbildung der Schaltungsanordnung nach F i g. 4 b dargestellt, bei der der Auswerteteil durch eine optische Anzeigevorrichtung ergänzt ist. Diese besteht aus einer Gitteranzeigeröhre 18, die derart angeordnet ist, daß der Ausgangsstrom des Integrators 16 zugleich als Heizstrom wirksam ist. Das Steuergitter, das über einen Spannungsteiler 19, 20 und über zwei stromdurchlässige Gleichrichter 21 und 22 an der Betriebsspannung liegt, erhält durch geeignete Bemessung der Widerstände 19 und 20 eine leichte positive Vorspannung gegenüber der Kathode, so daß die Anzeigeröhre 18 bei einer Unterbrechung der Spannung U1 durch den einsetzenden Heizstrom aufleuchtet. Falls an der Eingangsklemme 12 eine getastete Spannung Ui anliegt, wird über den impulsweise betätigten Schalter 11 während der Abschaltphasen 14 (Schalter 11 geschlossen) ein dritter Koppelkondensator 23 über den stromdurchlässigen Gleichrichter 22 auf die Speisespannung aufgeladen. Zu Beginn jeder Anschaltphase 13 (Schalter 11 geöffnet) wird das Potential des Verbindungspunktes e zwischen den Schaltelementen 22 und 23 um den Betrag der Speisespannung gesenkt, so daß der Gleichrichter 22 sperrt und der dritte Koppelkondensator 23 über einen den Widerstand 24 und den Gleichrichter 21 enthaltenden Ausgleichsstromkreis einen Kondensator 25 derart negativ auflädt, daß die dem Steuergitter der Anzeigeröhre 18 zugeführte Klemmenspannung die Anzeigeröhre sperrt. Der über den Spannungsteiler 19, 20 und die Speisespannungsquelle einsetzende Entladevorgang am Kondensator 25 wird dabei durch geeignete Bemessung der Widerstände 19 und 20 derart gesteuert, daß sich die negative Sperrspannung am Steuergitter vorzugsweise nach Ablauf der halben darauffolgenden Abschaltphase 14 so weit verringert hat, daß die Röhre wieder leuchtet. Somit ergibt sich bei einer aufzuwertenden Impulsspannung U1 ein intermittierender Leuchtvorgang, der jeweils mit den zweiten Hälften der einzelnen Abschaltphasen 14 zusammenfällt.
  • Gemäß einer Weiterbildung des Auswerteteils der Schaltungsanordnung ist ein an sich bekannter, astabiler Multivibrator vorgesehen, dessen Transistoren T1, T2 über die Kollektorwiderstände 26, 27 an den negativen Pol der Speisespannung geführt sind. An die Basiselektroden sind jeweils die zeitbestimmeden RC-Glieder 28, 29 und 30, 31 geschaltet. Die Emitterzuleitungen sind über ein gemeinsames RC-Glied 32, 33 an das Massepotential geführt. Die an dem gemeinsamen RC-Glied 32, 33 abfallende Spannung wird den Basiselektroden über Widerstände 34 und 35 als definierte Sperrspannung zugeleitet. Beim Anliegen einer nichtunterbrochenen Spannung an der Eingangsklemme 12 der Schaltung, d. h. bei geschlossenem Schalter 11, ist eine an den Schaltungspunkt a angeschaltete Diode 36 stromdurchlässig und legt damit Massepotential an die Basis des rechten Transistors T2, so daß dieser dauernd gesperrt bleibt, während T1 Strom führt. Beim kurzzeitigen Öffnen des Schalters 11 während der Anschaltphasen 13 beim Empfang einer Impulsspannung Ui wird die Diode 36 jeweils kurzzeitig gesperrt, was an sich nach Aufhebung des Massepotentials an der Basis von T2 zu einer Öffnung von T2 nach einer bestimmten, durch die Dimensionierung des RC-Gliedes 28, 29 festgelegten Entlad:ezeit führen müßte. Hierbei wird jedoch eine Durchsteuerung von T2 dadurch vermieden, daß diese Entladezeit länger gewählt wird als die Dauer der einzelnen Anschaltphasen 13. Demzufolge verbleibt der Transistor T2 beim Empfang einer getasteten Spannung Ui im gesperrten Zustand, und der Multivibrator schwingt nicht. Fällt jedoch die Spannung an der Eingangsklemme 12 vollständig aus (Schalter 11 dauernd geöffnet), so bleibt die Diode 36 im gesperrten Zustand, so daß T2 nach der durch die Entladung von 29 bestimmten Verzögerungszeit durchgesteuert wird und der Multivibrator, dessen Ausgangsspannung bei 37 abgegriffen wird, zu arbeiten beginnt. Die für das Tastverhältnis der entstehenden Rechteckspannung maßgebenden zeitbestimmenden RC-Glieder 28, 29 und 30, 31 werden dabei zweckmäßigerweise so dimensioniert, daß das Tastverhältnis der bei 37 abgegriffenen Ausgangsspannung dem Tastverhältnis einer bestimmten, vorgegebenen Impulsspannung U1 entspricht. Zur Ausschaltung nachteiliger Einflüsse, wie z. B. Schwankungen der Raumtemperatur oder Änderungen der Transistorkennwerte, auf das Tastverhältnis der Ausgangsspannung werden vorzugsweise zwei Dioden 38 und 39 derart zwischen die Basispunkte der Transistoren und die Anschaltepunkte der zugeordneten zeitbestimmenden RC-Glieder geschaltet, daß ihre Anoden an den Basispunkten liegen.
  • In F i g. 6 ist ein zwischen den Endstellen A, B liegender Systemabschnitt eines Trägerfrequenzsystems schematisch dargestellt, welches mit einer Pilotüberwachung zur Signalisierung von übertragungsstörungen ausgerüstet ist. Auf der Sendeseite der Endstelle A sind ein die einzelnen Nachrichtenkanäle zu einer Gruppe zusammenfassender Kanalumsetzer KU1, eine Einkopplungsschaltung EK 1, ein Gabelverstärker G V 1 und ein mehrere Gruppen zu einer Übergruppe zusammenfassender Gruppenumsetzer GU1 angeordnet. Auf der Empfangsseite der Endstelle B sind entsprechend ein die Übergruppe in die einzelnen Gruppen aufteilender Gruppenumsetzer GU2, eine Auskopplungsschaltung AK2 und ein die betrachtete Gruppe in die einzelnen Nachrichtenkanäle aufteilender Kanalumsetzer KU2 vorgesehen. Der Aufbau in der anderen Übertragungsrichtung B-A ist analog, wobei die entsprechenden Schalteinheiten in B mit dem Index 3, in. A mit dem Index 4 bezeichnet sind. Über die Einkopplungsschaltung EK1 wird dabei die von einem Pilotgenerator G1 erzeugte Pilotspannung in die ÜbertragungsrichtungA-B eingekoppelt, über EK2 entsprechend die von einem Pilotgenerator G2 erzeugte Pilotspannung in die Übertragungsrichtung B-A.
  • Zwischen die Auskopplungsschaltung AK2 und die Einkopplungsschaltung EK3 ist eine Ausführungsform nach F i g. 5 als Pilotempfänger PE 1 eingeschaltet, wobei die Klemmen 12' und 37' den Klemmen 12 und 37 in F i g. 5 entsprechen. Analog ist eine gleichartig ausgebildete Schaltungsanordnung als Pilobempfänger PE2 mit den Klemmen 12" und 37" zwischen AK4 und EK1 eingeschaltet. Wird beim Auftreten einer Übertragungsstörung in der Übertragungsrichtung A -B- die über EK 1 eingespeiste und über AK2 aus dem Übertragungsweg ausgekoppelte, an der Klemme 12' anliegende Pilotspannung unterbrochen, so erfolgt nach einer bestimmten Verzögerungszeit eine Auswertung über das Schaltelement 6', welches mittels eines Schaltkontaktes ein nachgeschaltetes Sperrgerät S1 beeinflußt, das über eine Leitung L 1 einen Schaltbefehl zur Sperrung der ausgefallenen Gruppe von Nachrichtenkanälen gegen eine Belegung an das der Endstelle B zugeordnete Wähleramt weitergibt. Gleichzeitig wird an der Ausgangsklemme 37' eine Rechteckspannung erzeugt, welche- die von G2 erzeugte Pilotspannung in der Einkopplungsschaltung EK 3 rhythmisch unterbricht. Die in Rückwärtsrichtung, d. h. in Richtung B-A übertragene impulsförmige Pilotspannung erzeugt an der Klemme 12" eine impulsförmige Eingangsspannung. Der Pilotempfänger PE2 wertet diese Impulsspannung nach einer bestimmten zeitlichen Verzögerung mittels seines Schaltelementes 6" aus und beeinflußt ein nachgeschaltetes Sperrgerät S2, welches über eine Leitung L 2 einen Schaltbefehl zur Sperrung der ausgefallenen Kanalgruppe gegen eine Belegung auch an das der Endstelle A zugeordnete Wähleramt weitergibt. Nach Beseitigung der Übertragungsstörung wird in B die an der Klemme 37' abgegriffene Rechteckspannung sofort abgeschaltet, so daß auch an 12" wieder eine nicht unterbrochene Pilotspannung anliegt und das Schaltelement 6" in A nach der gleichen Verzögerung wie in B und wie beim Einschalten wieder abfällt. Damit sind die Wahlsperrungen für beide Wählerämter wiederaufgehoben. Ein analoger Wahlsperrungsvorgang spielt sich auch beim Auftreten einer Übertragungsstörung in der Übertragungsrichtung B-A ab, wobei die Funktionen der Pilotempfänger PE1 und PE2 vertauscht sind.
  • Durch die Ausbildung der PilotempfängerPE1 und PE2 gemäß der in F i g. 5 dargestellten Schaltungsanordnung wird ihre Selektivität derart erhöht, daß Fehlauswertungen, welche bei den herkömmlichen Trägerfrequenzsystemen durch Schwebungsvorgänge hervorgerufen werden, weitgehend vermieden sind. Die optische Auswertung mittels der in den P.ilotempfängem angeordneten Anzeigeröhren 18 läßt dabei gleichzeitig erkennen, ob der Pilotempfänger eine impulsförmige Pilotspannung empfängt oder ob diese ganz ausgefallen ist, so daß automatisch angezeigt wird, in welcher Übertragungsrichtung die Störung zu suchen ist.

Claims (11)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur Auswertung einer Impulsfolge innerhalb- eines Bereiches niedriger Impulsfolgefrequenzen unter Verwendung einer Zählschaltung, bei der ein Ladekondensator über einen in Serie geschalteten ersten Koppelkondensator wesentlich kleinerer Kapazität und einen durch die Impulse betätigten Schalter impulsweise an eine Gleichstromquelle angeschaltet wird, so daß er während der Anschaltphasen jeweils stoßweise aufgeladen und der erste Koppelkondensator während der Abschaltphasen über einen Entladewiderstand jeweils entladen wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Koppelkondensator (7) parallel zum ersten aufgeladen und während der Abschaltphasen (14) mit dem Ladekondensator (5) in einer derartigen Polung zusammengeschaltet wird, daß zwischen beiden ein den Koppelkondensator (7) entladender Ausgleichsstrom fließt, wobei die Entladezeitkonstante für den ersten Koppelkondensator(3) wesentlich größer bemessen ist als die für den zweiten (7), und daß dem Ladekondensator(5) ein mit einer Ansprechschwelle versehenes auswertendes Schaltelement (6) parallel geschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Brückenschaltung, bei der zwei die Einspeisepunkte (a, b) verbindende Brückenzweige einerseits den ersten Koppelkondensator (3) in Serie mit einem für den Ladestrom durchlässig gepolten Gleichrichter (4) und andererseits den Ladekondensator (5) enthalten, während die beiden übrigen Brückenzweige einerseits den zweiten Koppelkondensator (7) und andererseits einen für den Ladestrom durchlässig gepolten Gleichrichter (8) enthalten, wobei die zweite Brückendiagonale (c, d) mit dem Lastwiderstand (9) des Ladekondensators beschaltet ist und ein zusätzlicher, beide Einspeisepunkte (a, b) verbindender Schaltzweig den durch die Impulse betätigten Schalter (11) enthält, der bei geschlossener Schalterstellung einen Entladekreis großer Zeitkonstante für den ersten Koppelkondensator (3) schließt.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Koppelkondensator mit einem ohmschen Widerstand (15) überbrückt ist, welcher mit dem Entladewiderstand (10) des ersten Koppelkondensators (3) einen zwischen den Einspeisepunkten (a, b) der Brückenschaltung liegenden Spannungsteiler bildet.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der ohmsche Widerstand (15) derart bemessen ist, daß bei offener Schalterstellung die Aufladung des Ladekondensators (5) in der gleichen Zeit erfolgt wie bei einer bestimmten, vorgegebenen Folgefrequenz der Impulse.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladekondensator (5) durch einen Integrator, bestehend aus einem Gleichstromverstärker (16) mit einem den Verstärkerausgang mit dem Verstärkereingang verbindenden gegenkoppelnden Kondensator (17), ersetzt ist, in dessen Ausgangskreis das auswertende Schaltelement (6) angeordnet ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der durch das auswertende Schaltelement (6) fließende Strom bzw. der Ausgangsstrom des Integrators als Heizstrom einer Gitteranzeigeröhre (18) dient, deren Steuergitter zu Beginn jeder Anschaltphase (13) die Klemmenspannung eines Kondensators (25) als Sperrspannung zugeführt wird, wobei ein Entladestromkreis (19, 20) des Kondensators so bemessen ist, daß vorzugsweise nach Ablauf der folgenden halben Abschaltphase (14) die Anzeigeröhre leuchtet.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Koppelkondensator (23) über den durch die Impulse betätigten Schalter (11) während der Abschaltphasen (14) stoßweise aufgeladen wird und zu Beginn der Anschaltphasen (13) jeweils seine Ladung über einen Ausgleichsstromkreis (21, 24) auf den die Sperrspannung liefernden Kondensator (25) überträgt. B.
  8. Schaltungsanordnung nach -einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein an der Speisespannung liegender, astabiler Multivibrator (T1, T2) vorgesehen ist, bei dem der Basispunkt des einen Transistors (T2) über eine Diode (36) mit einem Schaltungspunkt (a) verbunden ist, der in den Anschaltphasen (13) ein. etwa dem negativen Pol der Speisespannung entsprechendes, in den Abschaltphasen (14) ein etwa dem positiven Pol der Speisespannung entsprechendes Potential besitzt, bei einer derartigen Polung der Diode, daß sie in den Anschaltphasen (13) in den Sperrbereich gesteuert ist, und daß die Entladezeitkonstante des an den Basispunkt angeschalteten zeitbestimmenden RC-Gliedes (28, 29) so bemessen ist, daß während der Anschaltphasen (13) die Sperrspannung bestehenbleibt.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Emitterzuleitungen der Multivibrator-Transistoren (T1, T2) über ein gemeinsames, zur Erzeugung einer sperrenden Vorspannung dienendes RC-Glied (32, 33) geführt sind.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Basispunkte der Transistoren (T1, T2) und die Anschaltepunkte der zugeordneten zeitbestimmenden RC-Glieder (28, 29 und 30, 31) jeweils Dioden (38, 39) geschaltet sind, die gesperrt sind, solange sich die Kondensatoren (29, 31) über die zugeordneten Widerstände (28, 30) entladen.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch die Anwendung als Pilotempfänger (PE1, PE2) in Pilotüberwachungseinrichtungen von Trägerfrequenzanlagen, bei denen sowohl eine Tastung als auch eine Unterbrechung der Pilotspannung in gleicher Weise ausgewertet wird und zusätzlich bei einer Unterbrechung der Pilotspannung eine Tastspannung für den in Gegenrichtung übertragenen Piloten erzeugt wird.
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