DE1762895A1 - Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Steuerimpulsen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum UEbertragen von SteuerimpulsenInfo
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Description
5887-68/Dr.ν.Β/Ε
DB147/BREV/ARE/Mom
Italienische Patentanmeldung 20935-A/67
vom 27. September 1967
Societa Italiana Telecomunicazioni
Siemens s.p.a. Mailand (Italien)3 Piazzala Zavattari 12
Schaltungsanordnung zum übertragen von Steuerimpulsen
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Schaltungsanordnung zum übertragen von Steuerimpulsen durch
Umpolung einer an einen Leitungsdraht einer übertragungsleitung gelegten Gleichspannung, mit einem Sendeteil und
einem Empfangsteil. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Übertragung von Gebührenzählungsimpulsen
in der Fernsprechtechnik.
In der Fernsprechtechnik ist es bekannt,
Gebührenzählungsimpulse über Zweidraht-.Leitungen mit Hilfe
von Gleichstromimpulsen oder Wechselstromimpulsen, deren
Frequenz außerhalb des Sprachfrequenzbandes liegt, oder
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durch Impulse, die durch Unterbrechung der Leitungsschleife erzeugt werden, zu übertragen.
Die übertragung von Zählimpulsen durch Unterbrechung
der Leitungsschleife ist nur nach Gesprächsschluß zulässig, da die Unterbrechung der Schleife während
des Gespräches zu merklichen Störungen führen würde.
Die bekannten Arten der übertragung von
Zählimpulsen haben verschiedene Nachteile, die insbesondere ihre Ursache in den Ein- und AusSchwingvorgängen am Anfang
und Ende jedes Impulses haben. Der störende Einfluß von Ein- und Ausschwingvorgängen kann zwar dadurch vermindert werden,
daß man bei Gleichstromimpulsen die Spannung relativ langsam bzw. schrittweise ansteigen läßt bzw. bei Wechselstromimpulsen
entsprechende Filter vorsieht. Dies ist jedoch mit einem erheblichen Aufwand verbunden.
Die erwähnten Störungen wirken sich besonders bei Leitungen mit schwacher Verstärkung oder schlechten
Übertragungseigenschaften aus und sind umso störender, je höher die Frequenz der Zählimpulse ist. Die Wahrscheinlichkeit
von Störungen ist also bei Fernverbindungen besonders groß, da dort sowohl ungünstige Dämpfungs- und Rauschverhältnisse
vorliegen als auch die Frequenz der Zählimpulse relativ hoch ist.
Die bei den bekannten Anordnungen auftretenden Störungen haben im wesentlichen die folgenden Ursachen:
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a) Das Fließen starker Ströme durch die übertragerspulen, an deren Mittelanzapfung das Zählrelais
angeschlossen ist;
b) die Spannungssprünge an der Vorder- und
Rückflanke der Impulse, die über die Streukapazität der übertragerspulen
abgeleitet werden und das Gespräch durch Anregung von Resonanzschwingungen in den Bauelementen und der
betreffenden Schleifenstrecke stören;
c) mechanische Schwingungen, Induktionserscheinungen, Funken usw., die durch die Relaisbetätigung entstehen.
Diese Störursache ist allerdings gewöhnlich nicht sehr wesentlich.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe
zugrunde, eine Schaltungsanordnung zum übertragen von
Steuerimpulsen, insbesondere von Zählimpulsen in Fernsprechanlagen,
anzugeben, bei denen die oben geschilderten Störungen vermieden werden»
Diese Aufgabe wird bei einer Schaltungsanordnung zum übertragen von Steuerimpulsen durch Umpolung
einer an einen Leitungsdraht einer übertragungsleitung gelegten Gleichspannung, mit einem Sendeteil und einem Empfangsteil,
gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Sendeteil
eine bistabile Kippschaltung enthält, die durch jeden zu Übertragenden Steuerimpuls umgeschaltet wird, im einen Be-
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triebszustand den Leitungsdraht an eine positive Spannung und im anderen Betriebszustand an eine negative Spannung
legt, und daß der Empfangsteil eine Aufwerteschaltung enthält, die bei positiver Spannung auf dem Leitungsdraht in
einem ersten Betriebszustand, bei negativer Spannung auf dem Leitungsdraht in einem zweiten Betriebszustand arbeitet
und eine Impulsgeneratorschaltung steuert, welche bei jedem
Wechsel des Betriebszustandes der Auswerteschaltung einen Impuls erzeugt. Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Bei der Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung entfällt die oben unter a) erwähnte Störungsursache,
da die die übertragerspulen durchfließenden Ströme so kleine Werte haben, daß sie praktisch keine Störungen verursachen
können. Ein weiterer Vorteil resultiert daraus, daß auf der Leitung pro Zählimpuls nur ein Spannungssprung auftritt,
während bisher zwei Spannungsprünge auftraten. Die unter c) erwähnten Störungen entfallen ebenfalls, da im Empfangsteil
keine Relais verwendet werden.
Bei der vorliegenden Schaltungsanordnung wird die Leitung jeweils auf einer Gleichspannung fester
Polarität gehalten. Die Polarität der Gleichspannung wird jedesmal, wenn ein Zählirapuls zu übertragen ist, umgekehrt.
Wenn eine bistabile Relaiskippschaltung benutzt wird, sorgt
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_ π —
ein Kontakt eines Relais für die abwechselnde Verbindung
des Leitungsdrahtes mit einem positiven bzw. negativen Pol einer oder zweier Spannungsquellen. Die Spannungen werden
jedoch normalerweise nicht direkt an die Leitung angelegt, sondern einem Kondensator zugeführt, der die Steilheit der
Vorderflanke des SpannungsSprunges verringert und dessen
Ladespannung sowohl in positiver als auch in negativer Richtung
durch eine Schwellwertschaltung begrenzt ist.
Die im Empfangsteil enthaltene Auswerteschaltung ist so ausgelegt, daß sie praktisch frei von Leitungsstörungen arbeitet. Wenn die Auswerteschaltung vom einen in
den anderen Betriebszustand umschaltet, liefert sie ein Steuersignal an eine Impulsgeneratorschaltung. Die von dieser
Schaltung erzeugten Impulse werden durch eine Impulsformersehaltung
auf die gewünschte Dauer und Amplitude gebracht .
Die Auswerteschaltung kann eine Schwellwertschaltung enthalten, die ein rechteckförmiges Ausgangssignal liefert, wobei dann die Impulsgeneratorschaltung eine
Differenzierschaltung sein kann, die das A usgangssignal der Schwellwertschaltung differenziert.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der
Zeichnung näher erläutert, es zeigen:.
Fig. 1 ein Schaltbild eines Ausführungsbeispieles der Erfindung, das in der Auswerteschaltung eine
Zenerdiode enthält;
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Pig. 2 graphische Darstellungen des Verlaufes von Spannungen, die durch verschiedene Stufen der Schaltungsanordnung nach Pig. I erzeugt werden;
Fig. 3 und 4 zwei weitere Ausführungsformen von Empfangsteilen, die keine Zenerdioden enthalten, und
Fig. 5 graphische Darstellungen des Verlaufes von Signalen, auf die bei der Erläuterung derN Schaltungsanordnung
nach Fig. 4 Bezug genommen wird.
Die Erfindung wird am Beispiel einer Fernsprechanlage beschrieben, die einen Übertrager Ts^ für einen
Zeit- und Zonenzähler sowie einen Eingangsübertrager TSpS der
einem ersten Gruppenwähler zugeordnet ist, enthält. Das Gespräch wird über Adern la und Ib übertragen, letztfere dient
außerdem zur Übertragung der Signale zur Gebührenerfassung.
Der Sendeteil Tr enthält eine nur schematisch angedeutete bistabile Kippschaltung mit Relais 1, 2, die
durch Steuerimpulse I (Gebührenerfassungsimpulse) zwischen ihren beiden stabilen Betriebszuständen umgeschaltet wird.
Im einen Betriebszustand wird die Ader Ib über einen Relaiskontakt
S und einen Widerstand R^ an eine negative Spannung -E und im anderen Betriebszustand über einen Widerstand Rp
an eine positive Spannung +E gelegt. Die Steilheit der Spannungssprünge wird durch einen Kondensator C verringert und
die Amplitude der SpannungsSprünge wird sowohl in positiver
als auch in negativer Richtung durch zwei Zenerdiode k begrenzt.
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■■'.■■ -7- \ :■'
Die über die Ader Ib übertragenen Spännungssprttnge
werden im Empfangsteil Ric ausgewertet. Der Empfangsteil
spricht sowohl auf die in der positiven Richtung als auch auf die in der negativen Richtung verlaufenden, den Steuerimpulsen
I entsprechenden Spannungssprünge an. Der Aufbau des Empfangsteiles Ric geht aus dem in Pig. I links gezeigten
Schaltbild hervor.
Wenn sich der Relaiskontakt S im Sendeteil Tr
anfangs in der dargestellten Stellung befindet, lädt sich ™
eine Klemme a eines Kondensators C1 über einen Widerstand R^
und Dioden D^, D1. negativ bezüglich Masse auf. Kehrt sich nun
die Polarität der Ader Ib um und wird positiv, so lädt sich
eine Klemme b eines Kondensators C2 über den Widerstand R,
und Dioden D2, D« positiv auf, bis zwischen den Punkten a und
b eine Spannung herrscht 3 die die Schwellwertspannung einer
zwischen diese Punkte geschalteten Zenerdiode Z, der ein Widerstand R1J parallel liegt, erreicht wird. Es fließt dann
ein Entladestrom für den Kondensator C^ über die Zenerdiode λ
Z und eine mit dieser und dem Widerstand R1J in Reihe geschaltete
Diode D'-r. Dieser Entladestrom fließt über eine Diode Drin
die Basis eines Transistors C, der dadurch kurzzeitig leitend wird und einen Impuls an den Eingang dnes Zeitgebers
oder Impulsformers Um gibt, welcher an einer Ausgangsklemme
ti einen Impuls gewünschter Amplitude und Dauer erzeugt. Wenn
die Ader Ib weiter auf der positiven Spannung gehalten wird,
lädt sich der Kondensator C2 auf die positive Betriebsspannung
auf und auf die gleiche Spannung lädt sich auch der Konden-
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sator C1 über die Diode D, und den Widerstand R1, auf, auch
wenn die Zenerdiode sperrt, weil die Spannung zwischen den Punkten a und b die Schwellenspannung der Zenerdiode unterschritten
hat. Wenn sich die Polarität der Spannung auf der Ader Ib wieder umkehrt und negativ wird, lädt sich der Kondensator
C. über die Dioden D1 und Ou negativ auf. Im Verlaufe
der negativen Aufladung des Kondensators C1 wird die Zenerdiode
Z wieder leitend, da die Spannung zwischen den Punkten a und b die Schwellenspannung der Zenerdiode überschreitet. Die positive
Ladung des Kondensators C2 hatte sich nämlih wegen des
hohen Widerstandswertes des Widerstandes FU nur wenig geändert,
während die anfangs positive Spannung an der Klemme a des Kondensators C1 rasch negativ wird. Wenn die Zenerdiode Z leitet,
entlädt sich der Kondensator C9 über die Diode D,, die Zener~
diode Z und die Diode D1; der Entladestrom fließt über eine
Diode Dg zum Emitter des Traneistors T, der vorübergehend leitend
wird und an den Impulsformer TM einen Impuls liefert.
In Fig. 2 2<§igt die Kurve a die Steuerimpulse
Ip, die durch den Sendettil Tr in Umpcäungs-Spannungssprungsignale
(Kurve 2b) umgesetzt werdtn; jedtr SpannungsSprung
der Kurve 2b entspricht also einem Steuerimpuls Ip gemäß Kurve 2a. Jeder Spannungsüprung d§g in Fig. 2b dargestellten, Über
die Ader Ib übertragenen Signales erzeugt im Empfangsteil
Ric gemäß Pig, 2c einen Impuls, d#r durch die Impulsformerschaltung
Tm auf die gewünscht© Dau©r und Amplitude gebracht
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wird. Die Ausgangsimpulse der Impulsformerschaltung sind
in Fig.2d dargestellt.
Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel
für den Empfangsteil Rio einer Schaltungsanordnung gemäß
der Erfindung. Das von der nichtdargestellten Ader Ib kommende
Sgnal wird einer Eingangsklemme e zugeführt. Bei positiver
Spannung wird der Kondensator Cp über den Widerstand FU und
die Diode D2 aufgeladen, bei negativer Spannung lädt sich ™
der Kondensator CL über den Widerstand R^, und die Diode D1
auf. Wenn die'an der Klemme e liegende. Spannung von einem
positiven Wert in einen negativen Wert umgepolt wird, entlädt sich der positiv aufgeladene Kondensator C2 über den
Emitter eines pnp-Transistors T1, dessen.Basis negativ bezüglich
des Emitters wird. Der Transistor T1 wird dadurch
kurzzeitig leitend und liefert einen Impuls an den Impulsformer Tm.
Wenn die Spannung von einem negativen Wert I
in einen positiven übergeht, entlädt sich in entsprechender
Weise der negativ aufgeladene Kondensator C1 über den Emitter
eines npn-Transistors Tp, dessen Basis dann positiv gegenüber dem Emitter ist. Der Transistor T2 wird dann ebenfalls leitend
und liefert einen Impuls an den Impulsformer Tm.
Die beiden Dioden D~ und Dj., die jeweils
Ltter der Transistoren T1 bzw. T2 und Mas£
geschaltet sind, verhindern, daß die Spannung an den nicht
zwischen den Emitter der Transistoren T1 bzw. T2 und Masse
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geerdeten Klemmen des Kondensators C2 bzw. C1 ihre Polarität
wechselt, wenn der Transistor T1 bzw. Tp leitet.
Ein mit den Basen der Transistoren T1, Tp gekoppeltes
Vorspannungsglied aus der Parallelschaltung eines Kondensators C, und eines Widerstandes R1^ dienen zur Unterdrückung
unerwünschter Schwingungen und zur Ableitung des der Signalspannung überlagerten Tonsignals.
An der Ausgangsklemme u tritt wieder eine Impulsfolge
auf\ die die gleiche Periode wie die dem Sendeteil
Tr (Fig. 1) zugeführte Impulsfolge Ip hat, wobei jedoch die erstere die für den Gebührenzähler erforderliche Impulsamplitude
und -dauer hat.
Der in Fig. 4 dargestellte Empfangsteil ent-
h alt zwei Transistoren T1, Tp, die in der dargestellten V/eise
an eine Eingangsklemme i angeschlossen sind, an der das übertragene Signal liegt. Die die beiden Transistoren enthaltenden
Stufen dienen dazu, dafe an der Eingangsklemme i liegende Signal,
das in Fig. 5a dargestellt ist, rechteckförmig zu machen.
Wenn an der Klemme i eine negative Spannung liegt, hält der Transistor T1, der nicht leitet, den Transistor
To gesperrt. Wenn die Spannung an der Klemme ijumgepolt
und positiv wird, beginnen die Transistoren T1 und T2 zu leiten.
An den Kollektor des Transistors Tp ist ein Kondensator Cu und ein Kollektorwiderstand angeschlossen, die ein Differenzierglied
am Eingang eines Impulsgenerators oder ImpuMormers ·
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Tm bilden, welches zwei Impulse entgegengesetzter Polarität
(Fig. 5c) entsprechend den Flanken der am Kollektor des Transistors T2 auftretenden Rechteckschwingung (Fig.5b) erzeugt.
Diese durch Differentiation gewonnenen Impulse steuern den Impulsgenerator Tm,an dessen Ausgangsklemme u die gewünschte
Impulsfolge auftritt.
Fig. 5a zeigt, daß dem am Eingang i liegenden Signal Störsignale und das Sprachsignal überlagert sind ^
und daß diese unerwünschten Signalanteile durch die dargestellte Transistorschaltung bes-^-eitigt werden, so daß eine
reine Rechteckschwingung gemäß Fig. 5b zur Verfügung steht.
Die Flanken der von der Transistorschaltung erzeugten Rechteckschwingung gemäß Fig. 5b sind steil, so daß eine einwandfreie Differenzierung möglich ist.
Der Impulsformer oder Impulsgenerator Tm
muß im Falle der Fig. H in der Lage sein, sowohl für positive
als auch für negative Eingangsimpulse jeweils einen Ausgangsimpuls an die Klemme u zu liefern.
ÖÖS84 4/U83
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung zum übertragen von Steuerimpulsen durch Umpolung einer an einen Leitungsdraht
einer übertragungsleitung gelegten Gleichspannung, mit einem
t Sendeteil und einem Empfangsteil, dadurch gekennzeichnet,
daß der Sendeteil (Tr) eine bistabile Kippschaltung (1, 1 ) enthält, die durch jeden zu
übertragenden Steuerimpuls (I) umgeschaltet wird, im einen Betriebszustand den Leitungsdraht (Ib) an eine positive Spannung
(+E) und im anderen Betriebszustand an eine negative Spannung (-E) logt, und daß der Empfangsteil (Ric) eine Auswerteschaltung
(D1 bis D„, R,, Rj., Z, T in Pig.l; D1, D2, D^,
D7, C1 bis C3, R3, R4, T1, T2 in Fig. 3; T1, T3, Cu in Fig. 4),
die bei positiver Spannung auf dem Leitungsdraht in einem
" ersten Betriebszustand, bei negativer Spannung auf dem Leitungsdraht
in einem zweiten Betriebszustand arbeitet und eine Impulsgenerator- oder Formerschaltung (Tm) steuert,
welche bei jedem Wechsel des Betriebszustandes der Auswerteschaltung einen Impuls (Fig. 2d) erzeugt.
2.Schaltungsanordnung nach Anspruch !,gekennzeichnet
durch eine Auswerteschaltung mit einem Kondensator (C1) der über eine Diode (D1)
mit dem Leitungsdraht (Ib) verbunden ist und bei negativer
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Spannung auf dem Leitungsdraht aufladbar ist; einen Kondensator
(Cp) der über eine Diode (D2)mit dem Leitungsdraht
(Ib) verbunden ist und bei positiver Spannung auf dem Leitungsdraht
aufladbar ist, einem eine Schwellwertspannung aufweisenden Schaltungselement (Z), das zwischen spannungsführende
Klemmen (a, b) der Kondensatoren (C1,C3) geschaltet ist und
eine Schwellenspannung hat, die kleiner ist als die maximale Potentialdifferenz zwischen den Klemmen, so daß sich der eine
Kondensator (C1) der anfangs mit der negativen Spannung aufgeladen
war, entlädt, wenn sich der andere Kondensator (C2)
durch die Umpolung der Signalspannung mit der positiven
Spannung auflädt und sich der andere Kondensator (C2), der anfangs
mit der positiven Spannung aufgeladen war, entlädt, wenn sich
der eine Kondensator (C^) durch Umpolung der Signalspannung
mit der negativen Spannung auflädt, wodurch sowohl im einen als auch im anderen Kondensator (C^ bzw. C2) bei der Umpolung
der Signalspannung Entladeströme auftreten, welche einem Transistor (T) zugeführt sind, welcher entsprechend den Entladeströmen Impulse erzeugt.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, da durch
g e k e η η ζ eich net, daß die Schwellenspannung
des einen Schwellwert aufweisenden, vorzugsweise aus einer Zenerdiode bestehenden Schaltungselementes (Z) gleich
dem Mittelwert der zwischen den spannungsführenden Kondensatorklemmen
(a, b) auftretenden Spannungsdifferenz ist.
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4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, g ekennzeichnet
d urch eine Auswerteschaltung, die zwei Kondensatoren (C1, C_) enthält, die jeweils
über eine Diode (D1 bzw. Dp) mit dem Leitungsdraht (Ib) verbunden
sind und bei negativer bzw. positiver Polarität der Signalspannung aufgeladen werden, wobei sich der eine Kondensator
(C1) beim Aufladen des anderen Kondensators (Cp) über
Ik einen Transistor (Tp) entlädt, dessen Basis durch die Signalspannung
vorgespannt ist, so daß dieser Transistor leitend wird, wenn die Signalspannung von einem positiven Wert in
einen negativen Wert übergeht, und wobei sich der andere Kondensator (C2) beim Aufladen des einen Kondensators (C1) in
entsprechender Weise über einen Transistor (T1) entlädt, dessen
Basis ebenfalls durch die Signalspannung vorgespannt ist, wobei dieser Transistor leitend wird, wenn die Signalspannung
von einem positiven Viert in einen negativen Wert übergeht,
und wobei die beiden Transistoren (T1, T0) bei jedem Spannungs-
> 12
sprung in derSignalspannung einen Impuls liefern (Fig. 3).
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, d adurch gekennzeichnet, daß die Auswerteschaltung
aus einer Schwellwertschaltung (T1, T2 in Fig. 4)
besteht, die aus der Signalspannung (Fig. 5a) ein Rechtecksignal (Fig. 5b) erzeugt, und daß der Schwellwertschaltung eine
Differenzierschaltung (Cu) nachgeschaltet ist, die aus den
Flanken des Rechtecksignals (Fig.5b) Impulse (Fig. 5c) erzeugt (Fig. 4).
009844/1A83
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