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DE1191863B - Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem fuer Vielkanal-Weitverkehrstraegerfrequenzsysteme - Google Patents

Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem fuer Vielkanal-Weitverkehrstraegerfrequenzsysteme

Info

Publication number
DE1191863B
DE1191863B DES88514A DES0088514A DE1191863B DE 1191863 B DE1191863 B DE 1191863B DE S88514 A DES88514 A DE S88514A DE S0088514 A DES0088514 A DE S0088514A DE 1191863 B DE1191863 B DE 1191863B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
level
transistor
pilot
clock generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES88514A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Friebel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES88514A priority Critical patent/DE1191863B/de
Priority to BE656462A priority patent/BE656462A/xx
Publication of DE1191863B publication Critical patent/DE1191863B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem für Vielkanal-Weitverkehrsträgerfrequenzsysteme Die Erfindung betrifft ein elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem für Vielkanal-Weitverkehrsträgerfrequenzsysteme, insbesondere für Freileitungs-Trägerfrequenzsysteme, bei dem durch Vergleich einer aus der empfangenen Pilotspannung abgeleiteten, dieser proportionalen Gleichspannung mit einer Sollspannung eine Differenzspannung gebildet wird, die bei Pegelabweichungen einen Takteber einschaltet, der mittels seiner Impulse auf ein Speicherelement, das eile Stellglied steuert, so lange einwirkt, bis der Sollwert der Pilotspannung erreicht ist.
  • Trägerfrequenzsystenie mit elektromechanischer impulsgesteuerter Pegelregelung sind bekannt. Bei einer bekannten Einrichtung zur stufenweisen Pegelregelung wird die empfangene, gleichgerichtete Pilotspannung von einem Spannungsdiskriminator ausgewertet, der aus zwei Schmitt-Triggern besteht, von denen der eine bei Unter- und der andere bei überpegel anspricht und jeweils einen astabilen Multivibrator, der als Taktgeber dient, zum Anschwingen bringt. Der jeweils schwingende Multivibrator betätigt eine Einstellvorrichtung, die einen stufenweise regelbaren Strom für ein Regelelement, z. B. einen Thermistor, liefert. Als Einstellvorrichtun2 werden digitale, elektronische Schaltungen oder Schrittschaltmotoren verwendet. Nachteilig ist bei einer derartigen Pegelregelung der große Aufwand an Baugruppen und Bauelementen. Ferner wird bei plötzlich auftretenden, z. B. durch Fehler der Leitung oder durch Fehlbedienung verursachten Pegelabweichungen keine Stillsetzung des Reglers erreicht. Außerdem wird von dieser Pegelregelung nicht unterschieden, ob die auftretende Pegelabweichung durch witterungsbedingte Dämpfungsschwankungen oder durch die vorstehend genannten Fehler hervorgerufen worden ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile eine einfache impulsgesteuerte Pegelregelung für Trägerfrequenzsysteme zu schaffen.
  • Die elektromechanische Pilotpegelregelung wird gemäß der Erfindung so ausgebildet, daß der Taktgeber erst nach Überwindung einer angelegten Sperrspannung von der in einer Steuerschaltung erzeugten Differenzspannung in Betrieb gesetzt wird, daß die Steuerschaltung ein Umschalterelais bei Unterpegel im erregten und bei Überpegel im stromlosen Zustand hält, daß das Speicherelement ein Potentiometer ist, das von einem Schrittschaltwerk verstellt wird, das zwei Schaltmagneten enthält, die entsprechend der erforderlichen Regelrichtung von einem Kontakt des Umschalterelais in den Ausgangskreis des Taktgebers eingeschaltet sind, so daß bei jedem Taktimpuls der Schleifkontakt des Potentiometers, das mit mindestens einem der durch den Schleifkontakt gebildeten beiden Abschnitte in den Heizstromkreis eines Heißleiters als Stellglied eingeschaltet ist, um einen Schritt in die vorgegebene Richtung verschoben wird, daß in den beiden Endstellungen des Schrittschaltwerks ein Umschaltekontakt derart betätigt wird, daß der jeweils schaltende Magnet kurzgeschlossen ist, und daß eine Alarmbaugruppe, die bei einem jeweils einstellbaren Wert des Über- bzw. Unterpegels einen Alarm auslöst, derart mit dem Taktgeber verbunden ist, daß der Versorgungsstrom für den Taktgeber bei Erreichen dieses Wertes unterbrochen wird.
  • Das Pegelregelungssystern kann so ausgebildet sein, daß der Taktgeber ein astabiler Multivibrator mit unsymmetrischem Tastverhältnis ist, zu dessen Ausgang eine Reihenschaltung, bestehend aus einem Lastwiderstand und einem Kondensator, parallel geschaltet ist, wobei der Kondensator über einen ohmschen Widerstand mit der Versorgungsspannungsquelle derart verbunden ist, daß er während der Sperrzeit des aktiven Elementes des Ausgangskreises des Taktgebers aufgeladen wird, und daß an den Taktgeber eine Steuerspannung angelegt ist, die ab einem einstellbaren Schwellwert den Schwingvorgang anregt und unterhalb dieses Schwellwertes unterbricht. Das Potentiometer wird zweckmäßig von einer Stro mkonstanthalteanordnung mit einem stabilisierten Strom gespeist. Zum Zwecke der Einpegelung des Systems kann die automatische Pegelregelung mittels eines Schalters von Hand stillgesetzt werden.
  • Durch diese Maßnahmen erreicht man gegenüber den einleitend erwähnten bekannten Systemen den Vorteil einer wesentlich vereinfachten Pegelregelungseinrichtung. Bei Pegelabweichungen, die über einen im Regler einstellbaren Grenzwert hinausgehen, wird die Versorgungsleitung des Taktgebers unterbrochen, so daß die Regelung außer Betrieb gesetzt ist. Sowohl bei einem festgelegten über- als auch Unterpegel wird ein Alarm ausgelöst. Die Alarmanzeige kann entweder optisch oder akustisch oder gleichzeitig optisch und akustisch erfolgen. Für den Fall des über- oder Unterpegelalarms wird der eingespeiste Informationsinhalt von der Einstellvorrichtung gespeichert. Ist das Schrittschaltwerk in einer Richtung am letzten Schaltschritt angelangt, so wird der für diese Drehrichtung verantwortliche Schaltmagnet stillgesetzt, so daß nur noch die entgegengesetzte Drehrichtung freigegeben ist. Gegenüber einem Regelsystem, das als Einstellvorrichtung eine vollelektronische Schaltung benutzt, weist die elektromechanische Pegelregelung nach der Erfindung den weiteren Vorteil auf, daß bei Ausfall der Netzspannung der zuletzt vorhandene Einstellzustand gespeichert bleibt. Durch diese Speicherung werden ferner sehr kurze Einregelzeiten der Strecke nach dem Beheben von Leitungsschäden erreicht. Das ist besonders bei Vielkanal-Trägerfrequenzsystemen erwünscht. Die Stabilität der Regelstrecke ist auch bei Dämpfungseinbrüchen stets gewährleistet. Ferner werden die bei rein elektronisch gesteuerter Pegelregelung benötigten komplizierten Ersatzschaltungen zur Speicherung des Einstellzustandes vermieden.
  • An Hand des Ausführungsbeispiels nach den F i g. 1 und 2 und der Diagramme nach den F i g. 3 und 4 wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild des elektromechanischen Pegelregelungssystems nach der Erfindung, F i g. 2 ein Ausführungsbeispiel des Pegelregelungssystems mit Schaltungseinzelheiten, F i g. 3 ein Diagramm, in dem die Kollektorspannungen U, der Transistoren der Steuerschaltung des Pegelregelungssystems über dem der Pilotspannung proportionalen Pilotgleichstrom aufgetragen sind, und F i g. 4 die Kurvenform der von der Steuerschaltung abgegebenen Steuerspannung U für den Taktgeber.
  • Im Blockschaltbild der F i g. 1 ist die Pegelregelungseinrichtung nach der Erfindung schematisch dargestellt. Der Pilotbandpaß 2 trennt die Pilotfrequenz von dem im Sendeverstärker eines Trägerfrequenzsystems mit einer Gabel l ausgekoppelten Übertragungsband. Anschließend wird die Pilotfrequenz mittels des Pilotvorverstärkers 3 und des Pilotverstärkers 4 verstärkt und in der Gleichrichteranordnung 5 gleichgerichtet. Nach dem Pilotvorverstärker 3 kann der Pilotpegel hochohmig gemessen werden. Der gleichgerichtete Pilotstrom ist dem Pilotpegel proportional und wird den nachgeschalteten Geberschaltungen zugeführt. Bei Pegelabweichungen läßt der Sollwertgeber 6 den Taktgeber 7 anlaufen, der den Schleifkontakt des Potentiometers 8 mittels eines nicht dargestellten Schrittschaltwerks bewegt. Die Drehrichtung des Potentiometers wird ebenfalls vom Sollwertgeber 6 mittels des Umschalterelais 9 bestimmt. Ein von einer Stromkonstanthalteschaltung 10 erzeugter Konstantstrom wird durch das Potentiometer 8 variiert und dem im Zuge der übertragungsleitung liegenden Regelentzerrer 11 zur Heizung des in diesem Regelentzerrer verwendeten Heißleiters zugeführt. Der Heißleiter verändert die frequenzabhängige Dämpfung des Regelentzerrers. Mit dem Gleichrichter 5 sind ferner der Unterpegelgeber 12 und der überpegelgeber 13 gekoppelt. Unter-und überpegel werden dem Alarmrelais 14 zugeführt, das beim Ansprechen die Stillsetzung des Taktgebers 7 bewirkt. Mit dem Unterpegelgeber 12 und dem Überpegelgeber 13 ist jeweils eine Anzeigelampe 15 bzw. 16 verbunden. Der Schalter S dient zur Stillsetzung des Taktgebers für den Fall der Einpegelung des Trägerfrequenzsystems.
  • In F i g. 2 ist die Schaltung eines Ausführungsbeispieles im einzelnen gezeigt. über die Gabel l wird ein Teil der Pilotspannung abgezweigt und, wie bereits an Hand der F i g. 1 erläutert, in den Baugruppen 4 und 5 verstärkt und gleichgerichtet. Die gleichgerichtete Spannung wird sowohl der Pilotüberwachungseinrichtung 17 als auch der Regelbaugruppe 18 zugeführt. Die Regelbaugruppe 18 beinhaltet die Steuerschaltung 19, den Taktgeber mit Schrittschaltwerk 20 und die Stromkonstanthalteanordnung 21. Am Eingang der Steuerschaltung 19 liegt ein aus drei ohmschen Widerständen 22, 23 und 24 bestehender Spannungsteiler. Der ohmsche Widerstand 23 ist mit einem Schleifkontakt versehen, der über zwei Gleichrichterdioden 25 und 26 mit der Basis des Transistors T1 verbunden ist. Zwischen Basis dieses Transistors T1 und positivem Pol der Versorgungsspannungsquelle liegt der ohmsche Widerstand 27. Zwischen den Verbindungspunkt der beiden Halbleiterdioden 25 und 26 und den negativen Pol der Versorgungsspannungsquelle ist der ohmsche Widerstand 28 geschaltet. Die positive Emitterspannung wird dem Transistor T1 über den ohmschen Widerstand 29 und die negative Kollektorspannung über den ohmschen Widerstand 30 zugeführt. Der Kollektor des Transistors T1 ist über den ohmschen Widerstand 31 mit der Basis des zweiten Transistors T2 verbunden. Die Basis dieses Transistors liegt über den ohmschen Widerstand 32 am positiven Pol der Versorgungsspannungsquelle. Außerdem ist sie über den Kondensator 33 mit dem Kollektor dieses Transistors verbunden. Die Emitterspannung wird diesem Transistor und dem dritten Transistor T3 über den ohmschen Widerstand 34 zugeführt. Die Basis des dritten Transistors T3 ist mit dem Emitter des ersten Transistors T 1 gekoppelt, und parallel zum Emitterwiderstand 29 liegt ein zur Temperaturkompensation verwendeter Heißleiter 35. Im Kollektorkreis des Transistors T2 liegt das Umschalterelais U. Sowohl der Kollektor des Transistors T 2 als auch der Kollektor des Transistors T3 sind jeweils über den ohmschen Widerstand 36 bzw. 37 an den ohmschen Widerstand 38 geführt. Die Kollektorspannung des Transistors T3 wird über den ohmschen Widerstand 39 zugeführt.
  • über den ohmschen Widerstand 38 gelangt die Steuerspannung U an die Basis des ersten Transistors T4 der Ausgangsstufe des Taktgebers 20. Dem ersten Transistor T4 der Ausgangsstufe des Taktgebers ist ein weiterer Transistor T5 derart nachgeschaltet, daß beide Transistoren einen Gleichstromverstärker bilden. Der Taktgeber 20 ist als astabiler Multivibrator aufgebaut. Die Basis des Transistors T4 führt über die Kapazität 40 an den Kollektor des dritten Transistors T6 des Taktgebers. Die Basis dieses Transistors ist wiederum über die Kapazität 41 mit dem Kollektor des zweiten Transistors T5 der Ausgangsstufe verbunden. Der Kollektor des ersten Transistors T4 der Ausgangsstufe des Taktebers ist über den ohmsehen Widerstand 4? mit der Basis des dritten Transistors T6 des Taktgebers gekoppelt. Der Emitter des dritten Transistors T6 des Taktgebers ist über die ohmschen Widerstände 43 und 43a, die Basis über den ohmschen Widerstand 44 und der Emitter des ersten Transistors T4 der Ausgangsstufe des Taktgebers über den Heißleiter 45 mit dem Ruhekontakt des al-Kontaktes des in der Pilotüberwachungseinrichtung 17 liegenden A-Relais verbunden, der die Verbindung zum positiven Pol der Versorgungsspannungsquelle herstellt. Der Kollektor des zweiten Transistors T5 der Ausgangsstufe des Taktgebers liegt über den ohmschen Widerstand 46 am Gelenkpunkt des u,-Kontaktes des Umschalterelais U. Der Kollektor des zweiten Transistors T5 des Taktgebers ist außerdem einerseits über die Wicklung R des einen Schaltmagneten des Schrittschaltwerks mit dem Ruhekontakt des ul-Kontaktes und andererseits über die Wicklung S des anderen Schaltmagneten des Schrittschaltwerks mit dein Arbeitskontakt des ul-Kontaktes des U-Relais verbunden. Jede der Wicklungen Rund S der beiden Schaltmagneten kann mit Hilfe des Urnschaltekontakts h über einen ohmschen Widerstand 47 bzw. 48 kurzgeschlossen werden. Die Dioden 49 und 50, die ebenfalls parallel zu den Wicklungen R und S der Schaltmagneten geschaltet sind, dienen der Unterdrückung von induktiven Spannungsstößen. Zwischen dein Gelenkpunkt des ul-Kontakts und dem positiven Pol der Versorgungsspannungsquelle liegt die Kapazität 51. Zwischen dem negativen Pol der Versorgungsspannungsquelle und dem mit dem Gelenkpunkt des tt,-Kontakts verbundenen Pol des Kondensators 51 ist der ohmsche Widerstand 52 geschaltet. Die Stromkonstanthalteschaltung 21 besteht im wesentlichen aus den beiden Transistoren T 7, T 8 und der Zenerdiode 53. Die über den Widerstand 54 gespeiste Zenerdiode 53 hält das Basispotential der Transistoren T7 und T8 konstant. Über die Widerstände 55, 56 und 57 wird dadurch ein konstanter Strom erzwungen, so daß der Spannungsabfall an diesen Widerständen zusammen mit der Emitter-Basis-Spannung der Transistoren gleich der Zenerspannung der Zenerdiode 53 ist. Mit dem veränderbaren Widerstand 57 wird die Toleranz der Zenerspannung ausgeglichen und der Konstantstrom auf einen gewünschten Wert eingestellt. Der Heißleiter 58 bewirkt ein Ansteigen des Stromes bei tiefen Temperaturen, um die hierbei stärkere Kühlwirkung der Außenluft auf die im Regelentzerrer 11 befindlichen Heißleiter zu kompensieren. Der konstante Strom wird dem Mittelabgriff des Potentiometers 8 zugeführt und dort in zwei Teilströme aufgeteilt, von denen der eine Teilstrom als Heizstrom des im Regelentzerrer befindlichen Heißleiters dient.
  • Am Eingang der Pilotüberwachungseinrichtung 17 liegt ebenfalls ein aus drei ohmschen Widerständen 59, 60 und 61 bestehender Spannungsteiler, und parallel zu diesem Spannungsteiler ist ein zweiter Spannungsteiler, bestehend aus den ohmschen Widerständen 62 und 63, geschaltet. Der ohmsche Widerstand 60 und der ohmsche Widerstand 62 sind als Schleifpotentiometer ausgebildet. Der Schleifkontakt des Schleifpotentiometers 60 ist über die beiden Halbleiterdioden 64 und 65 mit der Basis des zweiten Transistors T9 und der Schleifkontakt des Schleifpotentionreters 62 über ebenfalls zwei Halbleiterdioden 66 und 67 mit der Basis des ersten Transistors T10 der Pilotüberwachungseinrichtung verbunden. Den Basen der beiden Transistoren wird die positive Versorgungsspannung über den ohmscher. Widerstand 68 bzw. 69 zugeleitet. Der Verbindungspunkt der Dioden 64 und 65 bzw. 66 und 67 ist jeweils über einen ohmschen Widerstand 70 bzw. 71, der Kollektor des Transistors T10 über einen ohmschen Widerstand 73 mit dem negativen Pol der Versorgungsspannungsquelle verbunden. Zwischen Basis und Kollektor der Transistoren T 9 und T10 liegt jeweils ein. Kondensator 74 bzw. 72, während die Basis des Transistors T9 über die Reihenschaltung einer Diode 75 und eines Widerstandes 80 mit dem Kollektor des Transistors T10 verbunden ist. Die Emitter beider Transistoren sind über die Halbleiterdiode 76 mit dem positiven Pol der Versorgungsspannungsquelle verbunden. Dieser Diode ist ein ohmscher Widerstand 77, der mit seinem einen Ende am negativen Pol der Versorgungsspannungsquelle liegt, in Reihe geschaltet. In der Kollektorzuleitung des Transistors T 9 liegt die Wicklung eines Relais A. Der Gelen'xpunkt des a,-Kontakts liegt ebenfalls am positiven Pol der Versorgungsspannungsquelle, und der Arbeitskontakt des a,-Kontakts ist mit dem Gelenkpunkt des trl,-Kontakts verbunden. Zwischen den Kontakten des trl,-Kontakts und negativem Pol der Versorgungsspannungsquelle ist jeweils eine Anzeigelampe 78 bzw. 79 geschaltet. Die Kontakte a" und all, betätigen jeweils eine akustische Alarmanlage.
  • Im folgenden soll nun die Zusammenarbeit der vorstehend beschriebenen Baugruppen untereinander beschrieben werden. Die Steuerschaltung hat die Aufgabe, den gleichgerichteten Pilotstrom auszuwerten. Dabei müssen zwei Kriterien berücksichtigt werden. Bei Abweichung des Pilotpegels um einen bestimmten einstellbaren Wert vom Sollwert muß der Taktgeber in Tätigkeit treten. Ferner muß die Steuerschaltung unterscheiden, ob die Abweichung positiv oder negativ ist, d. h. ob der Istwert größer oder kleiner als der Sollwert ist. Diese Unterscheidung ist erforderlich, um die Drehrichtung des Schrittschaltwerks zu bestimmen. Wird die Ansprechschwelle überschritten, dann beginnt der Taktgeber zu arbeiten und setzt seinerseits das Schrittschaltwerk in Bewegung. Gleichzeitig wird mit dem Umschaltrelais U die Drehrichtung des Schrittschaltwerks festgelegt. Die Auswertung der gleichgerichteten Pilotspannung geschieht folgendermaßen: Über den Eingangsspannungsteiler 22, 23, 24 der Steuerschaltung 19 fließt ein Teil des gleichgerichteten Pilotstromes. Dieser Gleichstrom ist dem Pilotpegel proportional. Am Potentiometer 23 dieses Spannungsleiters wird die abgegriffene Spannung so eingestellt, daß beim Sollwert die als Zenerdiode ausgebildete Halbleiterdiode 26 gerade durchlässig wird. Somit erhält die Basis des ersten Transistors T1 der Steuerschaltung über den ohmschen Widerstand 28 und die Halbleiterdiode 26 negatives Potential, und der Transistor wird leitend.
  • Für Pegelwerte, die kleiner als der Sollwert sind, wird der erste Transistor T1 gesperrt (vgl. die Kurve U,1 in F i g. 3). Der Basis des Transistors T2 wird über den ohmschen Widerstand 31 neatives Potential zugeführt. Der Transistor T2 ist' daher leitend. Durch den Emitterwiderstand 29 des ersten Transistors T1 fließt kein Strom, somit findet die Basis des dritten Transistors T3 kein negatives Potential. T 3 ist gesperrt (vgl. die Kurve U", in F i g. 3).
  • Für Pegelwerte, die größer als der Sollwert sind, wird der erste Transistor T1 leitend. Die Basis von T2 erhält über den ohmschen Widerstand 31 vom Kollektor des ersten Transistors T 1 positives Potential. Es wird der Transistor T2 gesperrt (vgl. die Kurve U, 2 in F i g. 3). Der Emitterstrom des ersten Transistors T 1 erzeugt am ohmschen Widerstand 29 einen Spannungsabfall, der den dritten Transistor T3 durchsteuert. Zwischen diesen beiden Zuständen, d. h. genau beim Sollwert, gibt es einen Zustand, bei dem der Transistor T2 gerade noch und der dritte Transistor T3 schon leitend ist. In diesem Bereich, in dem beide Transistoren leitend sind, wird der Taktgeber, der mit den beiden hochohmigen Widerständen 36 und 37 angekoppelt ist, stillgesetzt. Die Funktion der Kollektorspannungen U, in Abhängigkeit vom Pilotstrom I pllot Ist aus dem Diagramm der F i g. 3 ersichtlich. Die Abhängigkeit der dem Taktgeber zugeführten Steuerspannung U vom Pilotstrom 1 p;iot zeigt das Diagramm nach F i g. 4. Aus diesem Diagramm ist deutlich die durch die gleichzeitige Aussteuerung der beiden Transistoren T 2 und T 3 erzielbare Totzeit, bei der das Regelsystem nicht anspricht, ersichtlich. Durch diese Totzeit wird ein Eigenschwingen des Regelsystems vermieden. Durch entsprechende Spannungsverhältnisse an den Transistoren T 2 und T 3 läßt sich diese Totzeit verändern. Das in den Kollektorzweig des zweiten Transistors T 2 der Steuerschaltung eingeschaltete Umschalterelais U ist bei Pegelwerten unter dem Sollwert erregt und fällt bei Pegelwerten, die größer als der Sollwert sind, ab. Das Umschalterelais U schaltet mit seinem Kontakt ui die richtige Drehrichtung des Schaltwerks ein. Der Kontakt uII steuert die Signallampe 78, 79 der Pilotüberwachungseinrichtung.
  • Das Schrittschaltwerk ist das eigentliche Stellglied in der gesamten Regelanordnung. Das Schaltwerk besteht aus einem hochwertigen Drehpotentiometer mit Zahnradgetriebe und zwei Schaltmagneten. Die Achse des Potentiometers wird von den Ankern der Magneten über das Getriebe schrittweise bewegt Für beide Drehrichtungen sind getrennte Schaltwerke R, S vorgesehen.
  • Wird der Taktgeber 20 durch die Steuerschaltung 19 in Betrieb genommen, so gibt er in durch die Dimensionierung festgelegten Abständen einen durch den zweiten Transistor T5 des Taktgebers verstärkten Impuls zur Weiterschaltung des Schrittschaltwerks ab. Um eine Rückwirkung der Schaltstromstöße auf die Stromversorgung zu vermeiden, wird die Energie für das Weiterschalten des Schrittschaltwerks aus dem in der Impulspause über den ohmschen Widerstand 52 aufgeladenen Elektrolytkondensator 51 entnommen. An den Kollektor des zweiten Transistors T5 des Taktgebers wird über den uI-Kontakt des Umschalterelais U jeweils eine der beiden Magnetwicklungen geschaltet.
  • Bei abgeschaltetem Taktgeber und während der Impulspausen sind die beiden Transistoren T4 und T5 der Ausgangsstufe des Taktgebers gesperrt. Dadurch erhält die Basis des ersten Transistors T6 über die ohmschen Widerstände 81 und 42 negatives Potential und ist leitend. Der mit einem ohmschen Widerstand 82 versehene Kollektor des dritten Transistors T6 hat im wesentlichen Emitterpotential, so daß der Kondensator 40 entladen ist. Wenn die Steuerschaltung eine Pegelabweichung festgestellt hat, erhält die Basis des ersten Transistors T4 des Taktgebers über die ohmschen Widerstände 38 und 36 bzw. 37 negatives Potential und wird leitend. Gleichzeitig wird auch der zweite Transistor T 5 leitend und schaltet das Schrittschaltwerk einen Schritt weiter. Für die Dauer des Schaltimpulses wird der dritte Transistor T 6 gesperrt. Durch diese kurzzeitige Sperrung wird der Kondensator 40 aufgeladen, der nun während der Impulspause den ersten Transistor T4 gesperrt hält und sich langsam über den ohmschen Widerstand 38 entlädt. Wenn sich der Kondensator 40 ganz entladen hat, wird der erste Transistor T4 des Taktgebers wieder leitend, und der Vorgang beginnt von neuem, so lange, bis die Pegelabweichung kleiner als der Totzeitpunkt geworden ist.
  • In den beiden Endstellungen des Schrittschaltwerks wird der Umschaltekontakt k betätigt. Er schließt jeweils eine der beiden parallel zu den Wicklungen R, S der beiden Schaltmagneten liegenden Dioden kurz. Damit wird der jeweils schaltende Magnet außer Betrieb genommen, weil seine Wicklung durch den jeweiligen niederohmigen Widerstand 47 bzw. 48, der parallel zur entsprechenden Magnetwicklung liegt, überbrückt wird. Der Schaltmagnet für die andere Drehrichtung bleibt betriebsfähig.
  • Mit dem Schalter S kann die Pegelregelung außer Betrieb gesetzt und das Potentiometer im Schrittschaltwerk von Hand betätigt werden. Die Kontrolllampe L zeigt an, daß die Regelung stillgelegt ist.
  • Die Pilotüberwachungseinrichtung 17 hat die Aufgabe, bei einem unzulässigen Unter- oder Überpegel eine Alarmierung hervorzurufen. Ein Teil des vom Gleichrichter 5 abgegebenen Stromes fließt über die beiden am Eingang der Pilotüberwachungseinrichtung liegenden, parallelgeschalteten Spannungsteiler, bestehend aus den Widerständen 59, 60, 61 bzw. 62, 63. Die jeweils an den ohmschen Widerständen 60 bzw. 62 abgegriffenen Spannungen werden mit den Zenerspannungen der Halbleiterdioden 65 bzw. 67 verglichen. Mit den Potentiometern 60 bzw. 62 können die Ansprechgrenzen der Alarmierung für über-und Unterpegel getrennt eingestellt werden.
  • Beim Über- oder Unterschreiten der eingestellten Grenzpegelwerte wird über die Kontakte des A-Relais Pilotalarm gegeben. Je nachdem, ob Über- oder Unterpegel vorhanden ist, leuchtet eine der beiden Signallampen 78 bzw. 79 auf. Die Signallämpchen werden vom Umschalterelais U gesteuert.
  • Bei Sollpegel ist die Zenerdiode 67 niederohmig. Der Transistor T10 ist dann durchgesteuert. Damit erhält die Basis des Transistors T9 keine negative Spannung. Die Zenerdiode 65 ist hochohmig, so daß die Basis des Transistors T9 über den ohmschen Widerstand 69 positives Potential erhält. Der Transistor T 9 ist daher gesperrt.
  • Bei Unterpegel reicht der Spannungsabfall am Spannungsteiler 62, 63 nicht mehr aus, um die Zenerdiode 67 durchzusteuern. Diese wird hochohmig und sperrt den Transistor TIO. Dadurch gelangt über den ohmschen Widerstand 73, die Halbleiterdiode 75 und den ohmschen Widerstand 80 negative Spannung an die Basis des Transistors T9. Dieser Transistor wird leitend, und das A-Relais zieht an. Der Kontakt al schaltet über den Kontakt uII des Umschalterelais U die Signallampe für Unterpegel ein. Der Kontakt all gibt Pilotalarm. Bei Überpegel wird der Transistor T9 über die Zenerdiode 65 leitend, das A-Relais zieht gleichfalls an und bringt die Signallampe für Überpegel sowie Pilotalarm.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem für Vielkanal-Weitverkehrsträgerfrequenzsysteme, insbesondere Freileitungs-Trägerfrequenzsysteme, bei dem durch Vergleich einer aus der empfangenen Pilotspannung abgeleiteten, dieser proportionalen Gleichspannung mit einer Sollspannung eine Differenzspannung gebildet wird, die bei Pegelabweichungen einen Taktgeber einschaltet, der mittels seiner Impulse auf ein Speicherelement, das ein Stellglied steuert, so lange einwirkt, bis der Sollwert der Pilotspannung erreicht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber (20) erst nach Überwindung einer angelegten Sperrspannung von der in einer Steuerschaltung (19) erzeugten Differenzspannung in Betrieb gesetzt wird, daß die Steuerschaltung (19) ein Umschalterelais (U) bei Unterpegel im erregten und bei Überpegel im stromlosen Zustand hält, daß das Speicherelement ein Potentiometer (8) ist, das von einem Schrittschaltwerk (R, S) verstellt wird, das zwei Schaltmagneten enthält, die entsprechend der erforderlichen Regelrichtung von einem Kontakt (ui) des Umschalterelais (U) in den Ausgangskreis des Taktgebers eingeschaltet sind, so daß bei jedem Taktimpuls der Schleifkontakt des Potentiometers (8), das mit mindestens einem der durch den Schleifkontakt gebildeten beiden Abschnitte in den Heizstromkreis eines Heißleiters als Stellglied eingeschaltet ist, um einen Schritt in die vorgegebene Richtung verschoben wird, daß in den beiden Endstellungen des Schrittschaltwerks (R, S) ein Umschaltekontakt (k) derart betätigt wird, daß der jeweils schaltende Magnet kurzgeschlossen ist, und daß eine Alarmbaugruppe (17), die bei einem jeweils einstellbaren Wert des Über- bzw. Unterpegels einen Alarm auslöst, derart mit dem Taktgeber (20) verbunden ist, daß der Versorgungsstrom für den Taktgeber bei Erreichen dieses Wertes unterbrochen wird (F i g. 2).
  2. 2. Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber (20) ein astabiler Multivibrator mit unsymmetrischem Tastverhältnis ist, zu dessen Ausgang eine Reihenschaltung, bestehend aus einem Lastwiderstand (46) und einem Kondensator (51), parallel geschaltet ist, daß der Kondensator (51) über einen ohmschen Widerstand (52) mit der Versorgungsspannungsquelle derart verbunden ist, daß er während der Sperrzeit des aktiven Elementes des Ausgangskreises des Taktgebers aufgeladen wird, und daß eine Steuerspannung angelegt ist, die ab einem einstellbaren Schwellwert den Schwingvorgang anregt und unterhalb dieses Schwellwertes unterbricht (F i g. 2).
  3. 3. Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Potentiometer (8) von einer Stromkonstanthalteanordnung (21) mit einem stabilisierten Strom gespeist ist (F i g. 2). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1096 425, 1135524.
DES88514A 1963-11-30 1963-11-30 Elektromechanisches Pilotpegelregelungssystem fuer Vielkanal-Weitverkehrstraegerfrequenzsysteme Pending DE1191863B (de)

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