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DE3033916C2 - - Google Patents

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DE3033916C2
DE3033916C2 DE3033916A DE3033916A DE3033916C2 DE 3033916 C2 DE3033916 C2 DE 3033916C2 DE 3033916 A DE3033916 A DE 3033916A DE 3033916 A DE3033916 A DE 3033916A DE 3033916 C2 DE3033916 C2 DE 3033916C2
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DE
Germany
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thyristor
signal
thyristors
light
thyristor valve
Prior art date
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DE3033916A
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English (en)
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DE3033916A1 (de
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Sumio Yokohama Tokio/Tokyo Jp Kobayashi
Tadashi Kawasaki Tokio/Tokyo Jp Takahashi
Hidetoshi Kunitachi Tokio/Tokyo Jp Ino
Takami Akishima Tokio/Tokyo Jp Sakai
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toshiba Corp
Original Assignee
Toshiba Corp
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Publication date
Application filed by Toshiba Corp filed Critical Toshiba Corp
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/08Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters
    • H02M1/088Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters for the simultaneous control of series or parallel connected semiconductor devices
    • H02M1/092Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters for the simultaneous control of series or parallel connected semiconductor devices the control signals being transmitted optically

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  • Inverter Devices (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Torsteuerschaltung für einen Thyristorumrichter nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1. Eine Schaltung dieser Art ist bekannt durch die US-PS 41 00 424.
In Gleichstromübertragungssystemen werden im allgemeinen Thyristorumrichter zur Umformung einer Wechselspannung in eine Gleichspannung und umgekehrt verwendet. Für ein Dreiphasen-Wechselspannungssystem wird der Thyristorumrichter durch eine Dreiphasen-Brückenschaltung realisiert, deren einzelne Zweige durch Thyristorventile aus einer Anzahl von in Reihe und parallel geschalteten Thyristoren gebildet werden. An jedem Thyristorventil wird eine über nur einige Thyristoren bestehende Durchlaßspannung abgegriffen, und das Zünden bzw. Triggern des Thyristorventils wird so gesteuert, daß ein Steuersignal an die Steuerelektroden aller Thyristoren im Thyristorventil entsprechend einem Ausgangssignal von einem Steuersatz nur dann angekoppelt wird, wenn die Durchlaßspannung am Thyristorventil anliegt. Beim Einschalten eines Gleichstromübertragungssystems wird eine Überspannung an die Thyristorventile angelegt, oder ein Gleichstrom wird infolge von Schwingungen zwischen der Kapazität einer Gleichstrom- Übertragungsleitung bezüglich Masse und einer Gleichspannungsreaktanz unterbrochen. Infolgedessen wird beim Einschalten ein sog. Bypass- bzw. Nebenwegbetrieb eingeleitet, in welchem zwei bestimmte Nebenwegzweige im Thyristorumrichter durchgeschaltet werden. Während dieser Betriebsart ist der Thyristorumrichter kurzgeschlossen. Anschließend erfolgt ein sog. Normal- bzw. Sechsphasenbetrieb, in welchem die einzelnen Zweige unter Auslassung eines der Nebenwegzweige aufeinanderfolgend getriggert werden. In jedem Thyristorventil ist ein Schalt-Kondensator mit den Thyristoren parallel geschaltet, so daß zum Zeitpunkt des Umschaltens von Nebenwegbetrieb auf Normalbetrieb die Schalt-Kondensatoren entladen werden, um den Strom in Gegenrichtung durch die Nebenwegzweige fließen zu lassen. Mithin wird der Strom in dem Thyristor, der zum Zeitpunkt des Umschaltens zwischen diesen Betriebsarten durchgeschaltet gehalten werden soll, durch die Erzeugung einer Sperrspannung unterbrochen. Wenn die Zeitspanne, während welcher die Sperrspannung vorhanden ist, kurz ist, werden nicht alle Thyristoren des Thyristorventils gesperrt, sondern im Durchschaltzustand gehalten, sobald eine Durchlaßspannung an sie angelegt wird, so daß der Thyristorumrichter normalerweise auf Normalbetrieb übergehen kann.
Die über die Thyristoren im Thyristorventil angelegte Sperrspannung variiert jedoch bei den einzelnen Thyristoren je nach der Größe des Stroms vor der Unterbrechung oder der Differentialgröße dieses Stroms oder aufgrund von Schwankungen der Eigenschaften bzw. Kennlinien der Thyristoren. Aus diesem Grund werden einige Thyristoren im Thyristorventil zu diesem Zeitpunkt abgeschaltet, während die anderen im Durchschaltzustand verbleiben. Die Durchlaßspannung des Thyristorventils wird aus Wirtschaftlichkeits- und Fertigungsgründen nicht durch Abgreifen der Spannung an allen Thyristoren im Thyristorventil, sondern durch Abgreifen der Spannung über einigen Thyristoren festgestellt, wobei diese Meßspannung als die an allen Thyristoren anliegende Spannung betrachtet wird. Wenn daher die Thyristoren, deren anliegende Spannung abgegriffen wird, durchgeschaltet sind und keine Durchlaßspannung anliegt, wird auch dann, wenn der Steuersatz das Ausgangssignal liefert, kein Steuersignal an das Thyristorventil angelegt, so daß dieses nicht getriggert wird. Wenn eine Durchlaßspannung an das Thyristorventil angelegt wird, wird diese nur auf die im Sperrzustand befindlichen Thyristoren aufgeteilt. Wenn mithin die Zahl der im Sperrzustand befindlichen Thyristoren klein ist, ist es wahrscheinlich, daß eine die Sperrspannung in Durchlaßrichtung des Thyristors übersteigende Spannung angelegt und dadurch ein Durchbruch des Thyristors herbeigeführt wird.
In der US-PS 41 00 424 ist eine Torsteuerschaltung der eingangs genannten Art für ein Thyristorventil mit mehreren in Reihe geschalteten Thyristoren beschrieben, die durch einen schmalen Steuerimpuls gesteuert sind. Die Torsteuerschaltung umfaßt eine Detektoreinrichtung, die beurteilt, ob das Thyristorventil im durchgeschalteten Zustand ist oder nicht. Eine weitere Detektoreinrichtung erfaßt die Durchlaßspannung über mindestens einem der Thyristoren in diesem Thyristorventil. Ein UND-Gatter erzeugt ein Ausgangssignal, wenn eine entsprechende Beziehung zwischen den jeweiligen Ausgangssignalen der beiden Detektoreinrichtungen erfüllt ist. Schließlich erfaßt eine dritte Detektoreinrichtung die Zeitdauer der Sperrspannung über wenigstens einem der Thyristoren im Thyristorventil. Die Durchlaßspannung und die Sperrspannung können jeweils erfaßt werden, indem die Durchlaßspannung und die Sperrspannung bestimmter Thyristoren ermittelt werden. Es wird aber nicht näher darauf eingegangen, warum eine solche Sperrspannung auftritt: so ist lediglich erwähnt, daß die Sperrspannung aus einem bestimmten Grund während der Durchschaltperiode anliegen kann.
Weiterhin ist in der DE-OS 24 41 962 eine Thyristor-Schutzanordnung beschrieben, bei der ein Gattersignal für die Thyristoren kontinuierlich während der Zeitdauer zwischen einem Gattereinschalt-Signal zur Bestimmung des Beginns des Gattersignals und einem Gatterausschalt-Signal zur Bestimmung des Endes des Gattersignals vorliegt und bei der das Gattersignal abgeschaltet ist, während eine Sperrspannung an den Thyristoren liegt. Eine Detektoreinrichtung erfaßt die Sperrspannung an den Thyristoren, und eine weitere Einrichtung macht das Gatterausschalt-Signal nur dann wirksam, wenn das Ausgangssignal der Detektoreinrichtung länger als ein vorbestimmtes Zeitintervall ist.
Als Detektoreinrichtung kann dabei ein lichtemittierendes Element verwendet werden, das in einer Spannungsteilerschaltung für die Thyristoren liegt und dem über eine Lichtleiter beispielsweise ein Phototransistor nachgeschaltet ist.
Schließlich beschreibt die CH-PS 55 76 614 einen Stromrichter mit einem Nebenwegschaltorgan und mit einer dreiphasigen Ventilbrücke, zu der das Nebenwegschaltorgan parallel geschaltet ist. Zwei in Reihe geschaltete und zu einer Phase gehörende Ventile der Brücke sind als Nebenwegventile für den Stromrichter wirksam und für diesen Zweck mit einem besonderen Steuerkreis versehen. Wenn ein schnelleres Einschalten des Stromrichters mittels schnellerer Schaltorgane gewünscht wird, muß gleichzeitig das sichere Zünden der Nebenwegventile erleichtert werden, indem beispielsweise die Spannung über den Ventilen gesteigert wird, so daß die erforderliche Aufladung der Zündkreise erhalten wird. Bei dem bekannten Stromrichter wird dies dadurch erreicht, daß zum Erleichtern der Zündung der beiden Nebenwegventile beim Öffnen des Nebenwegschaltorgans in Verbindung mit der Wiedereinschaltung des Stromrichters zumindest ein weiteres Ventil der Brücke mit einem besonderen Zündorgan zum Zünden dieses Ventils mit einem solchen Steuerwinkel versehen ist, daß die innere Gleichspannung der Ventilbrücke in Durchlaßrichtung der Ventile positiv ist.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Torsteuerschaltung zu schaffen, mit welcher es möglich ist, die Anlegung einer die in Durchlaßrichtung angelegte Sperrspannung übersteigenden Durchlaßspannung an die nicht durchgeschalteten Thyristoren im Thyristorventil zu verhindern, das zum Zeitpunkt des Umschaltens von der Nebenwegbetriebsart in die Normalbetriebsart ständig im Durchschaltzustand gehalten werden soll, um damit seinen Durchbruch zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird bei einer Torsteuerschaltung nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß durch die in dessen kennzeichnenden Teil enthaltenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen 2 und 3.
Im folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Thyristorumrichters,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Torsteuerschaltung für einen Thyristorumrichter gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 3A bis 3I ein Zeitsteuerdiagramm zur Veranschaulichung der an den verschiedenen Teilen der Schaltung nach Fig. 2 auftretenden Signalformen.
Fig. 1 zeigt ein Blockschaltbild zur Veranschaulichung des Gesamtaufbaus eines Thyristorumrichters zur Umformung von Dreiphasen-Wechselstrom oder -spannung in Gleichstrom bzw. -spannung. Dabei sind Eingangsklemmen 10, 12 und 14 an Dreiphasen-Sammelschienen angeschlossen. Die Eingangsklemme 10 ist mit der einen Klemme von U- und X-Phasen- Thyristorventilen 16 bzw. 18 verbunden, die Eingangsklemme 12 ist mit der einen Klemme von V- und Y-Phasen- Thyristorventilen 20 bzw. 22 verbunden, und die Eingangsklemme 14 ist an die eine Klemme von W- und Z-Phasen- Thyristorventilen 24 bzw. 26 angeschlossen. Die Thyristorventile 16, 18, 20, 22, 24 und 26 umfassen jeweils eine Anzahl von in Reihe geschalteten Thyristoren. Eine Reihenschaltung aus einem Schalt-Widerstand und einem Schalt-Kondensator ist zu jedem dieser Thyristoren parallelgeschaltet. Die anderen Klemmen der U-, V- und W-Phasen-Thyristorventile 16, 20 und 24 sind an eine Ausgangsklemme 28 angeschlossen, und die anderen Klemmen der X-, Y- und Z-Phasen-Thyristorventile 18, 22 und 26 sind mit einer Ausgangsklemme 30 verbunden. Die Ausgangsklemmen 28 und 30 sind z. B. mit nicht dargestellten Gleichstrom-Übertragungsleitungen verbunden. In jedem der Thyristorventile 16, 18, 20, 22, 24 und 26 sind die beiden Enden eines Abschnitts (bei der dargestellten Ausführungsform eines durch zwei benachbarte Reihenthyristoren gebildeten Strompfads) jeweils an eine Torsteuerschaltung 32, 34, 36, 38, 40 und 42 angeschlossen. Ein Steuersatz 44 zur Lieferung von EIN/AUS- Signalen für die Bestimmung der Zünd- oder Durchschaltperiode jedes Thyristorventils ist an die einzelnen Torsteuerschaltungen 32-42 angeschlossen, deren Ausgangsklemmen einzeln mit den Steueranschlüssen aller Thyristoren in den betreffenden Thyristorventilen 16-22 verbunden sind.
Im folgenden ist der Aufbau dieser Torsteuerschaltungen beschrieben. Da diese Schaltungen jeweils gleich aufgebaut sind, ist im folgenden anhand von Fig. 2 lediglich der Aufbau der Torsteuerschaltung 32 erläutert, welche das Zünden des U-Phasen-Thyristorventils 16 steuert, während auf eine nähere Erläuterung der anderen Torsteuerschaltungen verzichtet wird. Das Thyristorventil 16 umfaßt N in Reihe geschaltete Thyristoren 16-1, 16-2, ..., 16 -N, einen Schalt-Widerstand 17-1 und einen Schalt-Kondensator 17-2. Ein lichtemittierendes Element 46, etwa eine Leuchtdiode, ist zwischen die Anode des ersten Thyristors 16-1 und die Kathode des zweiten Thyristors 16-2 geschaltet, doch ist die dargestellte Anschlußstelle des lichtemittierenden Elements 46 nicht als einschränkend aufzufassen. Das vom lichtemittierenden Element 46 abgegebene Licht wird über einen Lichtleiter, etwa einen nicht dargestellten optischen Faserstrang, an einen photoelektrischen Wandler 48, z. B. einen Phototransistor angekoppelt, dessen Ausgangsklemme mit der einen Eingangsklemme eines UND-Glieds 50 verbunden ist.
Ein U-Phasen-Signal und ein U-Phasen-AUS-Signal zum Durchschalten bzw. Sperren des U- Phasen-Thyristorventils 16 werden vom Steuersatz 44 an Setz- bzw. Rückstellklemme eines Flip- Flops 52 angelegt, dessen Q-Ausgangsklemme mit der anderen Eingangsklemme des UND-Glieds 50 und außerdem mit einer Eingangsklemme eines UND-Glieds 54 verbunden ist. Die Zünd- bzw. Durchschaltperiode jedes Thyristorventils, d. h. wenn das hohe Ausgangssignal von der Q-Ausgangsklemme des Flip-Flops 52 abgegeben wird, entspricht einem elektrischen Winkel von 120°. Im Normalbetrieb werden die einzelnen Thyristorventile in der Reihenfolge der U-, Z-, V-, X-, W- und Y- Phasen mit einem Verzögerungswinkel von 60° zwischen zwei aufeinanderfolgenden Phasen getriggert. Ein Y-Phasen- EIN-Signal zum Durchschalten des Y-Phasen-Thyristorventils 22, das mit dem durch die Torsteuerschaltung 32 gesteuerten U-Phasen-Thyristorventil 16 in Normalbetrieb übergeht, wird vom Steuersatz 44 zu einer anderen Eingangsklemme des UND- Glieds 54 in der Torsteuerschaltung 32 geliefert. Die UND- Glieder 50 und 54 sind mit ihren Ausgangsklemmen an die jeweiligen Eingangsklemmen eines ODER-Glieds 58 angeschlossen, dessen Ausgangsklemme mit einem monostabilen Multivibrator 60 verbunden ist, dessen Ausgangssignal wiederum über einen Verstärker 62 an ein lichtemittierendes Element 64, z. B. in Form einer Leuchtdiode od. dgl., angekoppelt wird. Das Licht vom lichtemittierenden Element 64 wird über einen nicht dargestellten Lichtleiter an einen photoelektrischen Wandler 66, etwa einen Phototransistor, angekoppelt, dessen Ausgangsklemme mit den Steuerelektroden der Thyristoren 16-1, 16-2, ..., 16 -N im U-Phasen- Thyristorventil 16 verbunden ist.
Nachstehend ist die Arbeitsweise dieser Ausführungsform anhand von Fig. 3 erläutert, die ein Zeitsteuerdiagramm zur Veranschaulichung der an verschiedenen Teilen der Schaltung nach Fig. 2 auftretenden Signalformen darstellt. Die Arbeitsweise dieses Thyristorumrichters wird in Verbindung mit dem Fall beschrieben, in welchem ein Nebenwegbetrieb, bei dem nur die U- und X-Phasen-Thyristorventile durchgeschaltet sind, zur Zeit des Einschaltens eingeleitet wird, während anschließend das Y-Phasen-Thyristorventil 22 getriggert wird, um den Strom vom X-Phasen-Thyristorventil 18 auf das Y-Phasen-Thyristorventil 22 übergehen und dadurch das Y-Phasen-Thyristorventil 22 mit dem U-Phasen-Thyristorventil 16 in Normalbetrieb übergehen zu lassen. Wie erwähnt, werden die einzelnen Phasen-Thyristorventile in der Reihenfolge U-, Z-, V-, X-, W., Y- und sodann wieder U-Phase getriggert. Dies bedeutet, daß im Nebenweg zwei das U-Phasen-Thyristorventil 16 zur Zeit des Umschaltens von Nebenwegbetrieb auf Normalbetrieb ständig im Durchschaltzustand gehalten wird.
Wenn die Dreiphasen-Wechselspannungseingangssignale an die Eingangsklemmen 10, 12 und 14 angelegt werden, wird eine in Fig. 3A in ausgezogener Linie veranschaulichte Spannung üper den ersten und den zweiten Thyristor 16-1 bzw. 16-2 im U- Phasen-Thyristorventil 16 angekoppelt. Infolgedessen fließt ein Nebenwegstrom über die Ausgangsklemme 30, das X-Phasen-Thyristorventil 18, das U-Phasen-Thyristorventil 16 die Ausgangsklemme 28. Das lichtemittierende Element 46 emittiert Licht, wenn die an die Thyristoren 16-1 und 16-2 angelegte Durchlaßspannung über einem Durchlaßspannung-Meßpegel (gestrichelte Linie in Fig. 3A) liegt, und der photoelektrische Wandler 48 liefert ein entsprechendes, in Fig. 3B dargestelltes Ausgangssignal, das auf einen Pegel H (hoch) übergeht, wenn der Durchlaßspannung-Meßpegel überschritten wird. Während der Zeitspanne, in welcher die Durchlaßspannung am U-Phasen-Thyristorventil 16 anliegt, wird zum Durchschalten des letzteren ein U-Phasen-EIN-Signal in Form eines Signalimpulses gemäß Fig. 30 vom Steuersatz 44 an die Setzklemme des Flip-Flops 52 in der Torsteuerschaltung 32 für das U-Phasen-Thyristorventil 16 geliefert, worauf das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops 52 gemäß Fig. 3D auf den Pegel H (hoch) gebracht wird. Dieser Zustand dauert an, bis ein U-Phasen-AUS-Signal gemäß Fig. 3E vom Steuersatz 44 an die Rückstellklemme des Flip- Flops 52 geliefert wird. Mit der Umkehrung des Q-Ausgangssignals des Flip-Flops auf den Pegel H (hoch) wird das Ausgangssignal des UND-Glieds 50 gemäß Fig. 3F auf einen (hohen) Pegel H geführt. Der monostabile Muiltivibrator 60 erzeugt während einer bestimmten Zeitspanne vom Anstieg des Ausgangssignals des UND-Glieds 50 gemäß Fig. 3G ein Ausgangssignal des (hohen) Pegels H. Durch das Ausgangssignal des Multivibrators 60 wird das lichtemittierende Element 64 zur Emission von Licht angeregt, das durch den photoelektrischen Wandler 66 in ein elektrisches Signal umgesetzt wird, welches an die Steuerelektroden aller Thyristoren 16-1 bis 16- N im U-Phasen-Thyristorventil 16 angekoppelt wird, wodurch letzteres getriggert wird. Nach diesem Triggern wird die an den Thyristoren 16-1 und 16-2 anliegende Spannung gemäß Fig. 3A auf den Null-Pegel gebracht, und das Ausgangssignal des photoelektrischen Wandlers 48 wird gemäß Fig. 3B auf einen Pegel L (niedrig) invertiert.
Sodann wird ein EIN-Signal für das X-Phasen-Thyristorventil 16 vom Steuersatz 44 zur Torsteuerschaltung 34 für das X-Phasen-Thyristorventil 18 geliefert, um letzteres auf ähnliche Weise zu triggern, wodurch der Nebenwegbetrieb des Thyristorumrichters eingeleitet wird.
Beim Umschalten vom Nebenwegbetrieb auf den Normalbetrieb werden beim Triggern des Y-Phasen-Thyristorventils 22 die Schalt-Kondensatoren im V-Phasen-Thyristorventil 20 über die U-, X- und Y-Phasen-Thyristorventile 16, 18 bzw. 22 in dieser Reihenfolge entladen. Der Entladungsstrom fließt durch die U- und X-Phasen-Thyristorventile 16 bzw. 18 in Gegenrichtung, so daß der in der Nebenwegbetriebsart geflossene Nebenwegstrom unterbrochen wird und einige der Thyristoren in diesen Thyristorventilen gesperrt werden. Wenn die Thyristoren 16-1 und 16-2 in dem an die Torsteuerschaltung 32 angeschlossenen U-Phasen-Thyristorventil 16 durchgeschaltet bleiben, kann das lichtemittierende Element 46 keine Durchlaßspannung feststellen. In diesem Fall wird das Ausgangssignal des UND- Glieds 50 nicht auf den Pegel H (hoch) invertiert. Das U-Phasen-Thyristorventil 16 wird daher nicht durchgeschaltet, so daß das Umschalten von Nebenwegbetrieb auf Normalbetrieb nicht stattfinden kann.
Das Y-Phasen-EIN-Signal zum Triggern des Y-Phasen-Thyristorventils 22 für den Normalbetrieb wird auch an das UND-Glied 54 in der Torsteuerschaltung 32 angekoppelt, so daß das Ausgangssignal des UND-Glieds 54 gemäß Fig. 3I auf den Pegel H (hoch) übergeht. Das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators 60 wird daher während einer vorbestimmten Zeitspanne gemäß Fig. 3G unabhängig vom Ausgangssignal des UND-Glieds 50 auf den Pegel H (hoch) gebracht. Auf diese Weise wird das U-Phasen- Thyristorventil 16 ständig im Durchschaltzustand gehalten, so daß der Normalbetrieb mit dem Durchschalten sowohl des U- als auch des Y-Phasen-Thyristorventils 16 bzw. 22 einsetzt. Das U-Phasen-Thyristorventil 16 wird durch das Y-Phasen-EIN-Signal durchgeschaltet; selbst wenn einige der Thyristoren 16-1 bis 16- N dieses Thyristorventils 16 zu dem Zeitpunkt zum Sperren gebracht werden, zu welchem der Nebenwegbetrieb mit den U- und X-Phasen-Thyristorventilen 16 bzw. 18 auf den Normalbetrieb mit den U- und Y-Phasen-Thyristorventilen 16 bzw. 22 umgeschaltet wird, werden diese sogleich wieder getriggert.
Während bei der beschriebenen Ausführungsform Licht zum Triggern des Thyristorventils verwendet wird, um eine Potentialtrennung zwischen dem Thyristorventil und der Torsteuerschaltung zu erreichen, kann für diesen Zweck auch ein Impulsübertragher od. dgl. verwendet werden.

Claims (4)

1. Torsteuerschaltung für einen Thyristorumrichter, mit
  • - einer Brückenschaltung mit Thyristorventilen (16, 18, 20, 22, 24, 26), die jeweils mehrere in Reihe geschaltete Thyristoren (16-1, 16-2, ... 16 -N) aufweisen,
  • - einem Steuersatz (44, 52), der Zündsignale für die Thyristorventile liefert,
  • - einer Detektoreinrichtung (46, 48) über der Anoden- Kathoden-Strecke mindestens eines der Thyristoren (16-1, 16-2) in einem (16) der Thyristorventile (1, 18, 20, 22, 24, 26) zur Lieferung eines Meßsignales entsprechend der Anoden-Kathoden-Spannung über diesem einen Thyristorventil (16),
  • - einer an dem Steuersatz (44, 52) und die Detektoreinrichtung (46, 48) angeschlossenen ersten Einrichtung (50) zur Erzeugung eines ersten Torsteuersignals abhängig vom Meßsignal und einem ersten Zündsignal für das an die Detektoreinrichtung (46, 48) angeschlossene Thyristorventil (16), und
  • - einer Ansteuereinrichtung (60, 62, 64, 66), die die einzelnen Thyristorventile (16, 18, 20, 22, 24, 26) abhängig vom ersten Torsteuersignal durchschaltet,
dadurch gekennzeichnet,
  • - daß der Thyristorumrichter zum Zeitpunkt des Einschaltens in einer Nebenwegbetriebsart arbeitet, bevor er auf Normalbetriebsart umschaltet, und
  • - daß eine an den Steuersatz (44, 52) angeschlossene zweite Einrichtung (54) ein zweites Torsteuersignal erzeugt, abhängig vom ersten Zündsignal und einem zweiten Zündsignal für dasjenige Thyristorventil (22), welches für den Übergang in die Normalbetriebsart mit dem an die Detektoreinrichtung (46, 48) angeschlossenen Thyristorventil (16) zu betreiben ist.
2. Torsteuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektoreinrichtung (46, 48) aufweist:
  • - ein lichtemittierendes Element (46), welches ab einer vorbestimmten Größe der Thyristor-Durchlaßspannung Licht emittiert,
  • - einen photoelektrischen Wandler (48) zur Erzeugung eines Ausgangssignals entsprechend dem vom lichtemittierenden Element (46) empfangenen Licht.
3. Torsteuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuereinrichtung (60, 62, 64, 66) aufweist:
  • - ein an die erste und die zweite Einrichtung (50, 54) angeschlossenes lichtemittierendes Element (64), welches vom ersten oder zweiten Torsteuersignal angesteuert wird,
  • - einen an die Steuerelektroden aller Thyristoren (16-1 bis 16 -N) in dem mit der Detektoreinrichtung (46, 48) verbundenen Thyristorventil (16) angeschlossenen photoelektrischen Wandler (66) zur Lieferung eines Signals zu den Steuerelektroden entsprechend dem vom lichtemittierenden Element (64) empfangenen Lichts.
DE19803033916 1979-09-10 1980-09-09 Torsteuerschaltung fuer einen thyristor-umformer. Granted DE3033916A1 (de)

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