DE1200043B - Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband - Google Patents
Dehnbares Gliederband, insbesondere UhrarmbandInfo
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- DE1200043B DE1200043B DEA44673A DEA0044673A DE1200043B DE 1200043 B DE1200043 B DE 1200043B DE A44673 A DEA44673 A DE A44673A DE A0044673 A DEA0044673 A DE A0044673A DE 1200043 B DE1200043 B DE 1200043B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A44—HABERDASHERY; JEWELLERY
- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
- A44C5/04—Link constructions extensible
- A44C5/08—Link constructions extensible having separate links
Landscapes
- Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
Description
- Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband Zusatz zum Patent. 1134 543 Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung des dehnbaren Gliederbandes, insbesondere Uhrarmbändes nach Patent 1134 543, welches aus Hauptgliedern un > d Verbindungsgliedern gebildet ist.
- Wach dem Hauptpatent ist ein dehnbares Gliederarmband, insbesondere Uhrannband bekannt, bestehend aus Hauptgliedern und Verbindungsgliedern, wobei eine Gliederart, aus Federmaterial gefertigt, eingelegte Blattfedern ersetzt, so daß die Verbindungsglieder bis in die Ebene der ihren Längsseiten anliegenden Längswände der Hauptglieder federnd ausziehbar sind und in den Längsseitenwänden der Hauptglieder Einschnitte vorgesehen sind, die aufgebogene Federlappen bilden.
- Hierdurch wird ein großer Federweg erreicht, da einerseits die Federstärke in jedem Glied entfällt, weil diese in der Seitenwand liegt und andererseits die Federlappen in die Seitenwände der Glieder bei der Banddehnung einzufedern vermögen.
- Bei dieser Gliedausführung ist jedoch das Band noch verhältnismäßig hoch gebaut, da die Seitenwände beidseits der Federlappen noch ziemlich Material aufweisen, damit eine einwandfreie Federung und Führung bei dieser Bandkonstruktion ermöglicht wird.
- Dieser Nachteil wird bei dem Band gemäß der vorliegenden Weiterentwicklung nun dadurch behoben, daß bei konisch angeschnittenen Federlappen die Längsseitenwände der Hauptglieder jeweils an den Einschnittlinien umgelegt sind, derart, daß die Höhe der Hauptglieder nur der Höhe der Federlappen entspricht.
- Hierdurch wird eine Bandausführung mit großer Banddehnung und geringer Bandhöhe erreicht, Des weiteren können die Hauptglieder doppellagig sein, so daß jeweils zwei Federlappen hintereinanderliegen. Bei Halbierung der Blechstärke und Verwendung von zwei übereinanderliegenden Gliedblechen wird dadurch bei gleichem Bandzug eine höhere Federkraft erreicht, womit sich die Federlappen und damit das Band besonders niedrig halten lassen.
- Schließlich können die Hauptglieder entsprechend dem Hauptpatent mit schräggeschlitztem Boden zum Einführen der Verbindungsglieder ausgebildet sein und bandlängsseitig Stirnwandansätze zum Aufsetzen einer Deckschale aufweisen.
- Die Verbindungsglieder weisen die Form offener Schachteln mit unmittelbar über dem Boden in den Längsseitenwänden bandquerseitig liegenden Schlitzen auf.
- Eine Ausführungsform eines Gliederannbandes gemäß der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen F i g. 1 bis 3 das Stanzteil für ein Hauptglied und die Ansichtendes gefalteten Hauptglieds, F i g. 4 und 5 die perspektivische Ansicht eines Verbindungsglieds sowie der Deckschale zu F i g. 1 bis 3 und F i g. 6 bis 8 die Ansichten eines zusammengesetzten Bandstücks, teilweise im Schnitt.
- Das Gliederband besteht aus Hauptgliedern 1 mit beidseits eingeschnittenen Federlappen 2. Diese Hauptglieder 1 sind entsprechend dem Patent 1134 543 aus Federmaterial in Form von Kästen 3 mit schräggeschlitzten Böden 4 gebildet. Die Verbindungsglieder 5, die die Form offener Schachteln aufweisen, haben unmittelbar über dem Boden in den Längsseitenwänden 6 bandquerseitig liegende Schlitze 7 und sind in den Schrägschlitzen im Boden 4 der Hauptglieder 1 eingehängt. Durch die Schrägschlitzung wird ein ungewolltes Aushängen der Verbindungsglieder 5 aus den Hauptgliedem 1 verhindert. Die Stanzteile für die Hauptglieder 1 werden nach dem Stanzen an den Einschnittlinien a-a umgelegt, so daß sich die Hauptgliedhöhe nur über die Höhe der Federlappen 2 erstreckt. Somit ergibt sich bei großer Banddehnung durch die in die Längsseitenwände eingeschnittenen Federlappen 2 auch eine niedere Bandausführung. Die Hauptglieder 1 weisen bandlängsseits Stirnwandansätze 8 zum Aufsetzen von Deckschalen 9 mit Stirnwand- und Längsseitenabwinklungen 10 und 11 auf. Die Deckschalen können aus Double gefertigt und mit beliebigen Dekors versehen sein. Die Längsseitenwändell können (wie in F i g. 5 strichpunktiert dargestellt) auch entfallen.
- Die aus Fedennaterial gebildeten Hauptglieder 1 mit den Federlappen 2 können auch aus dünnerem Blechmaterial doppellagig gebildet werden, was vorzugsweise durch gleichzeitiges Stanzen und Biegen erfolgt. Hierdurch wird auch bei sehr niedrigen Federlappen noch eine genügende Federwirkung erreicht, was für besonders flache Bandausführungen wichtig ist.
Claims (2)
- Patentanspräche: 1. Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhr- z5 arinband, bestehend aus Hauptgliedern und Verbindungsgliedern, wobei eine Gliederart, aus Federinaterial gefertigt, eingelegte Blattfedern ersetzt, so daß die Verbindungsglieder bis in die Ebene der ihren Längsseiten anliegenden Längs- 20 wände der Hauptglieder federnd ausziehbar sind - und wobei nach Patent 1134 543 in den Längsseitenwänden der Hauptglieder Einschnitte vorgesehen sind, die aufgebogene Federlappen bilden, dadurch g e k e n n z e i eh n e t, daß bei 25 konisch angeschnittenen Federlappen(2) die Längsseitenwände der Ilauptglieder (1) jeweils an den Einschnittlinien (a-a) umgelegt sind, derart, daß die Höhe der Hauptglieder nur der Höhe der Federlappen entspricht.
- 2. Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptglieder (1) doppellagig sind, so daß jeweils zwei Federlappen (2) hintereinanderliegen. 3. Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptglieder - wie an sich bekannt - mit schräggeschlitztem Boden (4) zum Einführen der Verbindungsglieder (5) ausgebildet sind und bandlängsseitig Stimwandansätze (8) zum Aufsetzen einer Deckschale (9, 10, 11) aufweisen. -- 4. Gliederband nach den Ansprüchen 1 # bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (5) die Form offener Schachteln, mit unmittelbar über dem Boden in den Längsseitenwänden (6) bandquerseitig liegenden Schlitzen (7) aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1140 006.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA44673A DE1200043B (de) | 1963-11-29 | 1963-11-29 | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA44673A DE1200043B (de) | 1963-11-29 | 1963-11-29 | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1200043B true DE1200043B (de) | 1965-09-02 |
Family
ID=6934318
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA44673A Pending DE1200043B (de) | 1963-11-29 | 1963-11-29 | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1200043B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140006B (de) | 1960-02-20 | 1962-11-22 | Fischer Artur Fa | Dehnbares Gliederband |
-
1963
- 1963-11-29 DE DEA44673A patent/DE1200043B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1140006B (de) | 1960-02-20 | 1962-11-22 | Fischer Artur Fa | Dehnbares Gliederband |
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