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DE1902360A1 - Schiebeverschluss fuer Kaestchen,Etuis od.dgl. - Google Patents

Schiebeverschluss fuer Kaestchen,Etuis od.dgl.

Info

Publication number
DE1902360A1
DE1902360A1 DE19691902360 DE1902360A DE1902360A1 DE 1902360 A1 DE1902360 A1 DE 1902360A1 DE 19691902360 DE19691902360 DE 19691902360 DE 1902360 A DE1902360 A DE 1902360A DE 1902360 A1 DE1902360 A1 DE 1902360A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
closing part
longitudinal
sliding closure
held
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691902360
Other languages
English (en)
Other versions
DE1902360B2 (de
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmale GmbH and Co KG
Original Assignee
Schmale GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmale GmbH and Co KG filed Critical Schmale GmbH and Co KG
Priority to DE1902360A priority Critical patent/DE1902360B2/de
Publication of DE1902360A1 publication Critical patent/DE1902360A1/de
Publication of DE1902360B2 publication Critical patent/DE1902360B2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45CPURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
    • A45C13/00Details; Accessories
    • A45C13/10Arrangement of fasteners

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

  • Schiebeverschluß für Kästchen, Etuis od.dgl.
  • Die Neuerung bezieht sich auf einen für Kästchen, Etuis, kofferartige Behälter od.dl. bestimmten Schiebeverschluß, dessen Oberteil Schlie2liaken aufweist und dessen Verschlußunterteil aus einem Schließteil (Winkelschiene oder Gehäuse) und einem an dies ein geführten, von einer Druckfeder beauS-schlagten Schieber besteht.
  • Die bekannten derartigen Sciiel)everschlüsse sind aus einer größeren Zahl von einzelnen Teilen gebildet, deren Herstellung und Zusammenbau erhebliche eit beansprucht, daher mit erheblichen kosten verbunden ist und deren überdies stark auftragende Einzelteile weitere umständliche und kostensteigernde Bearbeitungsvorgänge verursachen.
  • Die I'euerunS bezweckt, diese Nachteile dadurch zu vermeiden, daß der Schiebeverschluß aus nur drei und einfach ausgebildeten Teilen besteht, die in besonders wirtschaftlicher Weise hergestellt und zusammengesetzt werden können, und daß der Verschluß selbst infolge der weniger auftragenden Konstruktionselemente billiger montiert werden kann.
  • Demgemäß wird die Erfindung im wesentlichen darin gesehen, daß der Schließteil und Schieber durch gegenseitigen Eingriff in begrenzte Längseinschnitte verschiebbar aneinandergeführt und durch eine zwischen Anschlägen gehaltene, unter gewisser Vorspannung zwischen diese einführbare Schraubenfeder miteinander gekuppelt und in Arbeits- und Ruhelage gesichert sind.
  • Bei einem aus einer Winkelschiene bestehenden Sohließteil sind vorteilhaft im Anschlagschenkel zwei im Parallelabstand angeordnete und durch einen Querschlitz verbundene Längssohlitze vorgesehen, in denen eine zylindrische, durch den Querschlitz eingeführte Druckfeder sich führt, die unter Abdeckung des Querschlitzes einen abgebogenen Lappen des Schiebers beaufschlagt.
  • Ein anderes Neuerungsmerkmal besteht darin, daß bei aneinander sich fiiiirenden Flächen des Anschlagschenkels und eines kastenförmigen Schiebers identisch angeordnete und eine H-Form aufweisende Schlitze vorgesehen sind, in denen die den Schließteil und Schieber in Längs- und in Querrichtung miteinander kuppelnden und zugleich den Einführungsquerschlitz abdeckenden Druckfeder abgestützt sind.
  • Bei einem eine größere Länge aufweisenden Verschlußunterteil kann die in einen U-förmigen Schließteil eingeführte zylindrische Kupplungsfeder zwischen lediglich am einen Ende des Verschlußunterteiles angeordneten und rechtwinklig vom Schließteil sowie vom Schieber parallel zueinander abgebogenen lappenförinigen Anschlägen gehalten sein.
  • In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des neuen Schiebeverschlusses dargestellt. Es zeigen Fig.1 den Verschlußoberteil in Seitenansicht, Fig.2 den Verschlußunterteil in Draufsicht, Fig.3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1 und 2, Fig..4 das erste Ausführungsbeispiel in Draufsicht und in größerem IÄaßstab, Fig.5 einen Querschnitt nach der Linie B-B der Fig.4, Fi,.6 eine Draufsicht bei geöffnetem Schieber, Fig.7 eine Einsetzte des Schiebers, teilweise im Schnitt, Fig.8 einen Längsschnitt nach der Linie C-C der Fig.6, Fig.9 das zweite Ausführungsbeispiel in einer schaubildlichen Ansicht und in größerem Maßstab, Fig. 10 den Schließteil, Fig.11 den Schieber, Fig.12 einen Querschnitt nach der Linie D-D der Fig.9, Fig.13 den Verschlußoberteil eines weiteren Ausführungsbeispieles, Fig.14 bzw. 15 den Schließteil bzw. den Schieber, je in schaubildlicher Ansicht, Fig.16 bis 18 in größerem Maßstab eine Teilansicht des Verschlußunterteiles in Ansicht von innen beim Einführen des Schiebers (Fig.16), bei eingesetzter Kupplungsfeder mit zurückgezogenem (Fig.17) und belastetem (Fig.18) Schieber.
  • Beim ersten Ausführungsbeispiel nach Fig.1 bis £ ist am Deckel 1 eines Kästchens ein mit einem Haken 3 versehener Verschlußoberteil befestigt, w:hrend der Kastenboden 2 einen aus einem als Winkelschiene 4er, ausgebildeten Schließteil und ein Schie-@er 6 bestehenden Verschlußunterteil aufweist. Der Auschlagschenkel 4 des Schlieivteiles ist z. t3. mittels Stifte 7 am Kastenboden 2 befestigt, während der auf dem kastenrand aufliegende Schenkel 5 einen Eingriffsschlitz 8 für den Schließhaken 3 hat. Der Schieber 6 hat einen U-förmigen Querschnitt, dessen oberer Schenkel mit einer in einem begrenzten Längsschlitz 12 des Schließteiles 4 sich führenden @akenförmig gestalteten Verlängerung 9,10 versehe@ ist, die in Schließlage (Fig.4) teilweise den Eingriffsschlitz @ abdeckt.
  • Im Anschlagschenkel 4 des Schließteiles sind im Parallelabstand zwei durch einen Querschlitz 13 verbundene Längsschlitze 14,15 vorgesehen, in denen eine zylindrische und durch den Querschlitz 13 eingefithrte Schraubenfeder 1G gehalten ist, die unter Abdeckung des Querschlitzes 13 einen von der Verlägerung 10 des Schiebers 6 abgebogenen Lappen 17 beaufschlagt. In Fig.4 hat die Feder 13 eine gewisse sicii in ihrer Lage sichernde Vorspannung, während die Federwindungen bei zurückgezogenem oder durch den Haken 3 zurückgedrücktem Schieber 6 aneinanderliegen, dabei jedoch den Einführungsschlitz 13 abdecken (Fig.6). Dieser Schlitz 13 dient, wie in Fig.7 veranschaulicht, zum Einfähren des Schiebers 6 bzw.
  • dessen rückwartiger Verlängerung 9, 10 wobei der an ihrem Ende befindliche Hakenfortsatz 9 gegen die Innenfläche des Anschlagschenkels 4 sich abstützt und der abgebogene Anschlaglappen 16 durch den Querschlitz 13 in Pfeilrichtungu eingeschwenkt wird.
  • Bei dem in Fig.9 bis 12 in etwa doppelter Größe dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel zeigt Fig.9 eine schaubildliche Gesamtansicht des Verschlußunterteiles, dessen einzelne Bestandteile aus den Fi. 10 bis 12 ersichtlich sind. So zeigt Fig.1O den mit seitlichen Einschlagzungen 22 und dem Hakensohlitz 23 versehenen, im Querschnitt winkelförmigen Schließteil 20,21 während in Fig.11 der ein nahezu geschlossenes Gehäuse 24,25,26 bildende Schieber dargestellt ist. Dabei sind im Anschlagschenkel 20 des Schließ teiles die bereits in Fig.8 dargestellten, eine H-orm bildenden Schlitze 27,28,29 beibehalten, während der am Anschlagschenkel 20 sich führende rückwärtige Schenkel 25 des Schiebers 24,25,26 identisch angeordnete und ebenfalls durch einen Querschlitz 32 verbundene Längsschlitze 33,34 aufweist. Durch eine in die übereinstimmend angeórdneten Längsschlitze 27,28 bzw. 33,34 mit Vorspannung eingesetzte, nur in Fig.12 dargestellte Schraubenfeder 30 sind Schließteil 20,21 und Schieber 24,25,26 in Längs- und Querrichtung miteinander gekuppelt, wobei infolge der beim Einsetzen in die Schlitze vorgespannten Feder 30 in entsprechender Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel eine zuverlässige Verbindung zwischen Schließteil und Schieber erreicht ist.
  • Im Ausführungsbeispiel nach Fig.13 bis 18 ist ein eine größere Länge aufweisender und z.B. ftir Schmuckkästen geeignetei Schiebeverschluß dargestellt. Er besteht aus einem als Winkelsohiene 35 ausgebildeten und zwei Schließhaken 36 aufweisenden Verschlußoberteil 55,36 und dem von einem Schließteil 38 und Schieber 39 gebildeten Verschlußunterteil. Die Schließhaken 36 des Oberteiles 35 werden beim Schließen des Kästchens in Pfeilrichtung y durch Schlitze 37 in den einen gehäuseartigen Querschnitt aufweisenden Schließteil 38 eingeführt. Der dem Schieber 39 zugekehrte Schenkel 41 des Schließteiles 38 hat im Beispiel drei Quereinschnitte 42, an deren Grund einseitig je ein schmaler Längs schlitz 43 begrenzter Länge vorgesehen ist. Die Schlitze 42,43 bilden Kupplungsliemente für am benachbarten Längsrand des Schiebers 39 vorgesehene Zungen 40, die sich mit geringem Abstand 45 parallel zum Schieberlängsrand erstrecken und deren Befestigungssteg 44 der Breite der am Schließteil 38 vorgesehenen Querschlitze 42 entspricht. Der Schieber 39 wird, wie durch Pfeilrichtung z angedeutet, durch Eingriff der Befestiungsstege 44 in die Quereinsohnitte 42 des Schließteiles 38 und anschließendes Zusammenwirken der Schlitze 43 und 45 mit den entsprechenden Wandflächen mit dem Schließteil 38 verbunden.
  • In Fig. 16 bis 18 ist das eine Ende des Verschlußunterteiles 38,39 bei einer Innenansicht und in einem größeren Maßstab sowie das Einführen des Schiebers 39 und sein Zusammenwirken mit dem Schließteil 38, in drei StuSen dargestellt.
  • Fig. 16 zeigt die erste StuSe, bei der der Befestigungssteg 44 der Zunge 40 in den Schlitz 42 des Schließteilschenkels 41 eingeftihrt ist. Dabei führt sich die Zunge 40, deren Endteil 46 rechtwinklig abgebogen ist, zwischen den Schenkeln des U-förmigen Schließteiles 38. Wenn der Sohieber 39 in Pfeilrichtung x in die Stellung nach Fig.17 verschoben st, kann in dieser Lage eine zylindrische Druckfede@ 47 mit gewisser Vorspannung zwischen die einerseitß on dem abgebogenen Schenkel 46 der Zunge 40 und anderzers von einer Stirnwand 48 des Schließteiles 36 gebildet Anschläge eingebracht werden, wodurch die normale Schließlage des Verschlußunterteiles 36, 37 gesichert ist (Fig.17), in der die Zunge 40 den @akeneinführungsschlitz 37 etwa zur Die Vorteile des Erfindungsgegenstandes bestehen, wie bereits oben erwähnt, darin, daß der Verschlußunterteil nur aus drei Teilen, nämlich Schließteil, Schieber und Druckfeder besteht, die in einfacher Weise herstellbar und derart ausgestaltet sind, daß sie durch eine einzige mit entsprechenden ausgebildeten und angeordneten Anschlägen zusammenwirkende Schraubenfeder in zuverlässiger Weise verbunden und zugleich in Längs- und Querrichtung miteinander gekuppelt sind.

Claims (4)

A n s p r ü c h e
1) Schieberverschluß für Etuis, Kästchen, kofferartige Behälter od.dgl.,dessen Oberteil mit Schließhaken versehen ist und dessen Unterteil aus einem Schließteil (Winkelschiene oder Gehäuse) und einem an diesem geführten, von einer Druckfeder beaufschlagten Schieber besteht, dadurch gekennzeichnet, daß Schließteil und Schieber durch gegenseitigen Eingriff in begrenzte Längseinschnitte verschiebbar aneinandergefuhrt und durch eine zwischen Anschlägen gehaltene und unter Vorspannung zwischen diese einführbare Schraubenfeder miteinander gekuppelt und in Arbeits- und Ruhelage gesichert sind.
2) Schiebeverschluß nach Anspruch 1, dadurch gelMennzeichnet, daß bei einem aus einer Winkelschiene bestehenden Schließteil (4,5) im Anschlagschenkel (4) zwei im Parallelabstand angeordnete und durch einen Querschlitz (13) verbundene Längsschlitze (14,15) begrenzter Lunge vorgesehen sind, in denen eine zylindrische, durch den Querschlitz (13) eingeführte Druckfeder (16) gehalten ist, die unter Abdeckung des Querschlitzes (13) einen abgebogenen Lappen (17) des Schiebers beaufschlagt (Fig.1 bis 8).
3) Schiebeverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in aneinander sich führenden Flächen (20 bzw. 25) des Schließteiles (20,21) und des z.B. gehäuseartig ausgebildeten Schiebers (24,25,26) identisch ausgebildete und eine H-Form aufweisende Schlitze (27,28,29 bzw. 32,33,34) vorgesehen sind, in denen die Endteile der den Schließteil (20,21) und Schieber (24,25,26) in Längs- sowie in Querrichtung miteinander kuppelnden und zugleich die Ein-£Whrungsachlitze (29 bzw. 52) abdeckenden Schraubenfeder (30) abgestüzt Bind (Fig.9 bis 12).
4) Schiebeverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem eine größere Länge aufweisenden Verschlußunterteil (38,39) die in einen U-förmigen Schließteil (38,41) eingesetzte Kupplungsfeder (47) zwischen am Ende des Ver--schlußunterteiles (38,39) angeordneten Anschlägen (46 bzw. 48) gehalten ist, die einerseits von einem rechtwinklig von einer seitlichen Zunge (40) des Schiebers (39) abgebogenen Lappen (46), anderseits von der Gehäusestirnwand (48) des Schließteiles (38) gebildet sind (?ig. 13 bis 18).
L e e r s e i t e
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Legal Events

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