DE1021195B - Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband - Google Patents
Dehnbares Gliederband, insbesondere UhrarmbandInfo
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- DE1021195B DE1021195B DER18222A DER0018222A DE1021195B DE 1021195 B DE1021195 B DE 1021195B DE R18222 A DER18222 A DE R18222A DE R0018222 A DER0018222 A DE R0018222A DE 1021195 B DE1021195 B DE 1021195B
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- A44C—PERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
- A44C5/00—Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
- A44C5/02—Link constructions
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke,
insbesondere Uhrarmband, mit quer zur Bandlängsrichtung angeordneten Hülsengliedern beliebiger,
vorzugsweise rechteckiger Querschnittsform, in denen in der Dehnungsrichtung des Bandes zusammendrückbare
Federn vorgesehen sind, welche zwischen den Querwänden der Hülsenglieder und in die
Hülsenglieder hineinragenden Teilen von je zwei benachbarte Hülsenglieder miteinander verbindenden
Zwischengliedern angeordnet sind. Es sind bereits Gliederbänder der beschriebenen Art bekanntgeworden,
bei denen die Zwischenglieder als U-förmige Verbindungsbügel ausgebildet sind, die mit ihren
Schenkeln in die in den Bandlängskanten liegenden Ouerschnittsöffnungen benachbarter Hülsenglieder
eingreifen. Dabei wirken die Schenkel der U-förmigen Verbindungsbügel entweder auf eingelegte
Blattfedern oder sind selbst federnd ausgebildet. Um das Herausfallen der von beiden Bandlängskanten
in die Öffnungen der Hülsenglieder eingeschobenen Verbindungsbügel zu verhindern, sind
entweder je zwei gegenüberliegende Bügel zu einem Ring miteinander verbunden oder aber .in den Hülsengliedern
in der Weise festgelegt, daß die Schenkelenden der Bügel unter Federwirkung in Arretiernuten
od. dgl. einschnappen. In beiden Fällen ist es nicht oder nur mit Spezialwerkzeugen möglich, die Verbindungsglieder
zu entfernen, um das Band verlängern oder verkürzen zu können. Werden die Verbindungsbügel
durch abgebogene Lappen der oberen Hülsenwände verdeckt und gehalten, dann müssen
diese Lappen aufgebogen werden und lassen sich dann nicht mehr ohne Beeinträchtigung des Aussehens
zurückbiegen oder brechen gar ab. Beim Verwinden des Bandes oder beim Biegen quer zur Dehnungsrichtung
werden die abgebogenen Lappen von den darunterliegenden U-förmigen Verbindungsbügeln
aufgebogen und dadurch das Aussehen des Bandes und sein Gebrauchswert ebenfalls beeinträchtigt.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Ausführungsformen besteht darin, daß sich beim Auseinanderziehen
des Bandes zwischen den einzelnen Hülsengliedern Lücken bilden, die sehr unschön
wirken, weil sie dem Band das geschlossene Aussehen nehmen. Gerade mit Rücksicht auf diesen Nachteil
sind bereits dehnbare Gliederbänder entwickelt worden, bei denen zwei übereinanderliegende Lagen
von um die halbe Gliedbreite versetzten Hülsengliedern vorgesehen sind. Bei diesen bekannten, aus
zwei Lagen von Hülsengliedern bestehenden Bändern wird aber die Bandhöhe unerwünscht groß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabenstellung zugrunde, ein dehnbares Gliederband zu schaffen, das
Dehnbares Gliederband,
insbesondere Uhrarmband
insbesondere Uhrarmband
Anmelder:
Rodi & Wienenberger Aktiengesellschaft, Pforzheim (Bad.), Bleichstr. 58/68
Ludwig Kunzmann, Pforzheim (Bad.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gegenüber den zweilagigen Hülsengliederbändern eine wesentlich geringere Bandhöhe aufweist, bei dem
aber trotzdem die sich beim Auseinanderziehen des Bandes bildenden Lücken zwischen den Hülsengliedern
überdeckt werden, so daß das geschlossene Aussehen des Bandes gewahrt ist. Gleichzeitig aber
sollen die die Hülsenglieder verbindenden Zwischenglieder so ausgebildet sein, daß sie an jeder beliebigen
Stelle des Bandes aus den zugehörigen Hülsengliedern aushängbar und nach Entfernen oder Hinzufügen
einiger Glieder in ein anderes Hülsenglied ebenso leicht einhängbar sind, ohne daß irgendwelche Teile
auf- und zugebogen werden müssen. Gleichzeitig soll aber trotzdem ein unbeabsichtigtes Aushängen der
Zwischenglieder mit Sicherheit vermieden sein und das Band allseitig abgerundete Kanten aufweisen und
im zusammengezogenen und gedehnten Zustand ein möglichst geschlossenes Aussehen haben. Schließlich
sollen die Einzelteile einfach und billig herstellbar und zusammensetzbar sein, damit eine wirtschaftliche
Massenfertigung auf automatischen Maschinen möglich ist.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen bekannten Ausführungsform dehnbarer Gliederbänder,
die aus Hülsengliedern und sie verbindenden, sich gegen in Dehnungsrichtung flach drückbare, in den
Hülsengliedern angeordnete Federn abstützenden Zwischengliedern bestehen, wird die gestellte Aufgabe
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hülsenglieder in einer der beiden die Querwände verbindenden
Hülsenwände einen quer zur Dehnungsrichtung des Bandes sich erstreckenden Schlitz zum Einführen
der in die Hülsenglieder hineinragenden Teile der Zwischenglieder aufweisen und daß die Zwischenglieder
schalenförmig ausgebildet sind, wobei die quer zur Bandlängsrichtung liegenden Bodenplatten
der Schalen — jeweils um die halbe Hülsengliedbreite versetzt — den Hülsenwänden zweier benach-
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barter Hülsenglieder dicht anliegen, während die Fig. 2 eine Seitenansicht eines Bandstückes gemäß
quer zur Bandlängsrichtung liegenden, in die Hülsen- Fig. 1,
glieder hineinragenden und deren lichter Höhe ent- Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung eines schalensprechenden
Schalenwände teilweise von den Boden- förmigen Zwischengliedes gemäß Fig. 1 und 2,
platten durch Schlitze getrennt sind, in denen die die 5 Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung
Bodenplatten berührenden Hülsenwände gleiten einer anderen Gestaltung des Zwischengliedes,
können. Zur besseren Abrundung der Kanten können Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung eines umdie
Bodenplatten der Zwischenglieder wannenartig gewendeten, mit seiner Unterseite nach oben weisenvertieft
sein. den Hülsengliedes gemäß Fig. 1 und 2 und
Das schalenförmige Zwischenglied ist an seinen in io Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung
den Bandlängskanten liegenden Stirnseiten offen, einer anderen Ausführungsform des Hülsengliedes,
während die Ouerschnittsöffnungen der Hülsenglieder Die Fig. 7 bis 12 zeigen eine zweite Ausführung*-
durch von den oberen Hülsenwänden abgebogene form des erfmdungsgemäßen Bandes, und zwar
Lappen abgedeckt sind. Bei einer zunächst zu be- Fig. 7 eine Draufsicht auf ein teilweise geschnitsprechenden
ersten Ausführungsform weist das 15 tenes Bandstück im zusammengezogenen und gedehnschal
enförmige, an seinen Stirnseiten offene Zwischen- ten Zustand,
glied im Bereich der die Schalenwände mit der Boden- Fig. 8 eine Seitenansicht eines Bandstückes gemäß
platte verbindenden Biegekanten je einen Schlitz auf, Fig. 7,
der an beiden Enden geschlossen ist, während die ge- Fig. 9 eine schaubildliche Darstellung eines
schlitzte Hülsenwand der Hülsenglieder von den 20 schalenförmigen Zwischengliedes gemäß Fig. 7 und 8,
Bandlängskanten ausgehende Ausschnitte aufweist, Fig. 10 eine der Fig. 9 entsprechende Darstellung
derart, daß die stehenbleibenden Mittelteile der ge- einer anderen Gestaltung des Zwischengliedes,
schlitzten Hülsenwand durch die beidendig ge- Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung eines umschlossenen
Schlitze der mit ihren Schalenwänden in gewendeten, mit seiner Unterseite nach oben weisendas
Hülsenglied eingeführten Zwischenglieder hin- 25 den Hülsengliedes gemäß Fig. 7 und 8,
durchtreten und in diesen Schlitzen beim Dehnen des Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung
Bandes geführt sind. Bei einer anderen Ausführungs- einer anderen Ausführungsform des Hülsengliedes,
form dagegen weist das schalenförmige, an seinen Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 6
Stirnseiten offene Zwischenglied im Bereich der die besteht das Gliederband aus einzelnen Hülsengliederii
Schalenwände mit der Bodenplatte verbindenden 30 10 und bei der Ausführungsform nach den Fig. 7
Biegekanten je zwei von den offenen Stirnseiten aus- bis 12 aus gleichartigen Hülsengliedern 50, jeweils
gehende Schlitze auf, während die geschlitzte Hülsen- von rechteckigem Querschnitt, die mit ihren Querwand
der Hülsenglieder in der Mitte einen Aus- wänden 11 bzw. 51 im zusammengezogenen Zustand
schnitt aufweist, derart, daß die stehenbleibenden des Bandes direkt aneinanderliegen. In einer der die
Randteile der geschlitzten Hülsenwand durch die von 35 Querwände 11 bzw. 51 verbindenden Hülsenwände 12
den Stirnseiten ausgehenden Schlitze der Zwischen- bzw. 52 ist ein quer zur Dehnungsrichtung verlaufenglieder
hindurchtreten und in diesen Schlitzen beim der Schlitz 13 bzw. 53 vorgesehen, wodurch die ge-Dehnen
des Bandes geführt sind. Bei diesen beiden schlitzte Hülsenwand in zwei Hülsenwandhälften
Ausführungsformen kann die Sicherung gegen un- unterteilt ist. Die in den Bandlängskanten liegenden
beabsichtigtes Aushängen der Zwischenglieder da- 40 Ouerschnittsöffnungen der Hülsenglieder 30 bzw. 50
durch geschehen, daß der Schlitz in der Hülsenwand sind durch von der nicht geschlitzten (oberen) Hülsenderart
schräg zu den Biegekanten des Hülsengliedes wand 12 bzw. 52 ausgehende abgebogene Lappen 14
angeordnet ist, daß die Zwischenglieder mit ihren bzw. 54 verschlossen.
Schalenwänden nur nach starker Krümmung des Die die Hülsenglieder 10 bzw. 50 verbindenden
Bandes quer zu seiner Längserstreckung in die Hülsen- 45 Zwischenglieder 20 bzw. 60 sind schalenförmig ansglieder
einführbar bzw. aus ihnen aushängbar sind. gebildet, wie die Fig. 3 und 4 bzw. 9 und 10 zeigen.
Im Falle der zweiten Ausführungsform, bei der die und an ihren Stirnseiten offen. Ihre Schalenwände 210
geschlitzte Hülsenwand in der Mitte ausgeschnitten ist, und 21 b bzw. 61a und 61 b können durch die Schlitze
genügt es, wenn nur einer der stehengebliebenen 13 bzw. 53 in das Innere der Hülsenglieder 10 bzw.
Randteile der geschlitzten Hülsenwand einen schräg 50 50 eingeführt werden, wobei je zwei benachbarte
verlaufenden Schlitz aufweist, während der andere Zwischenglieder 20 bzw. 60 mit ihren einander zu-Randteil
wahlweise ohne Schlitz oder mit einem senk- gewendeten Schalenwänden 21fr. 21a bzw. 61/), 61a
recht zur Dehnungsrichtung verlaufenden Schlitz Jn ein Hülsenglied 10 bzw. 50 eingeführt werden,
ausgeführt ist. Dadurch wird die Sicherheit gegen während die jeweils freie Schalenwand der beiden
unbeabsichtigtes Aushängen erhöht, ohne daß die ge- 55 Zwischenglieder in sich rechts und links an das bewollte
Aushangbarkeit erschwert wird. In beiden trachtete Hülsenglied anschließende Hülsengliecler
Fällen sind in den Hülsengliedern lose, gebogene eingeführt wird.
Blattfedern angeordnet, die zwischen den Schalen- Die die Schalenwände 21 σ, 216 bzw. 61 a, 61 b verwänden
der Zwischenglieder und den Querwänden bindenden Bodenplatten 22 bzw. 62 der Zwischender
Hülsenglieder liegen und durch die die Quer- 60 glieder 20 bzw. 60 liegen dann, jeweils um die halbe
Schnittsöffnungen der Hülsenglieder abdeckenden, Hülsengliedbreite versetzt, den unteren Hülsenwänden
von den oberen Hülsenwänden abgebogenen Lappen zweier benachbarter Hülsenglieder dicht an und überin
den Hülsengliedern gehalten werden. decken die sich beim Dehnen des Bandes zwischen
. In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele den Hülsengliedern bildenden Lücken, so daß auch
des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 65 im gedehnten Zustand das geschlossene Aussehen des
Die Fig. 1 bis 6 zeigen eine erste Ausführungs- Bandes gewahrt bleibt.
form, und zwar Damit sich die eingeführten Schalenwände im
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein teilweise geschnit- Inneren de* Hülsengliedes in der Dehnungsrich-
tenes Bandstück im zusammengezogenen und gedehn- tung des Bandes bewegen können, weist bei der Aus-
ten Zustand, 70 führungsform nach den Fig. 1 bis 6 das schalen-
förmige Zwischenglied 20 im Bereich der Biegekanten, die den Übergang von den Schalenwänden 21a und
21 b zur Bodenplatte 22 vermitteln, beidendig geschlossene Schlitze 23 auf, während die geschlitzte
Hülsenwand 12 von den Bandlängskanten ausgehende Ausschnitte 15 aufweist, derart, daß die stehenbleibenden,
durch den Schlitz 13 voneinander getrennten Mittelteile 16 a und 16 b der Hülsenwand durch die
Schlitze 23 der Zwischenglieder 20 hindurchtreten können und beim Dehnen des Bandes in ihnen geführt
sind.
Die Bodenplatte 22 der Zwischenglieder 20 kann sowohl ·— wie in Fig. 3 dargestellt ■— eben sein, sie
kann aber auch zur Abrundung der Kanten — wie in Fig. 4 dargestellt — wannenartig vertieft sein.
Der Schlitz 13 in der unteren Hülsenwand kann •—· wie in Fig. 6 dargestellt — parallel zu den Biegekanten
des Hülsengliedes 10 verlaufen, er kann aber auch gemäß Fig. 6 derart schräg angeordnet sein, daß
die Zwischenglieder 10 mit ihren Schalenwänden 21a,
21 b nur nach starker Krümmung des Bandes quer zu seiner Längserstreckung durch den schrägen Schlitz
in das Hülsenglied einführbar bzw. aus ihm aushängbar sind. Dadurch. wird ein unbeabsichtigtes Aushängen,
das bei einem parallel zu den Biegekanten verlaufenden Schlitz gemäß Fig. 5 immerhin möglich
erscheint, mit Sicherheit vermieden, ohne daß jedoch die gewollte Aushängbarkeit verlorengeht.
Zweckmäßig wird auch die zwischen den Außenflächen der Schalenwände 21 α und 21 b gemessene
Breite der Zwischenglieder 20 kleiner gemacht als die Hülsengliedbreite, so daß die Zwischenglieder 20 bei
zusammengezogenem Band nicht aneinanderstoßen. Dadurch wird vermieden, daß beim Überstreifen des
Armbandes auf das Handgelenk Haare eingeklemmt werden. Außerdem liegen dann die in das mit geradem
Schlitz versehene (Fig. 5) Hülsenglied eingeführten Schalenwände sowohl im zusammengezogenen als auch
im gedehnten Zustand des Bandes seitlich des Schlitzes 13. Zum gewollten Aushängen eines Zwischengliedes
muß man dann das Band dehnen und das auszuhängende Zwischenglied entgegen der Dehnungsrichtung
so weit zurückschieben, bis seine Schalenwand über dem Schlitz liegt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 bis 12 weist das Zwischenglied 60 im Bereich der die
Schalenwände 61 α und 61 b mit der Bodenplatte verbindenden
Biegekanten je zwei von den offenen Stirnseiten ausgehende, einseitig begrenzte Schlitze 63 auf.
Dementsprechend ist die geschlitzte (untere) Hülsenwand 52 in der Mitte mit einem Ausschnitt 55 versehen,
derart, daß die stehenbleibenden Randteile 56 a und 56 & der geschlitzten Hülsenwand durch die
Schlitze 63 der Zwischenglieder hindurchtreten können und in ihnen beim Dehnen des Bandes geführt
werden.
Auch hier kann wieder die Bodenplatte 62 eben (Fig. 9) oder wannenartig vertieft sein (Fig. 10).
Ebenso kann der Schlitz in der Hülsenwand 52 parallel zu den Biegekanten (Fig. 11) oder schräg dazu
verlaufen (Fig. 12). Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 kann sogar eine weitere Sicherung gegen unbeabsichtigtes
Aushängen der Zwischenglieder 60 dadurch erreicht werden, daß nur einer der stehengebliebenen
Randteile 56a, 56& den Schrägschlitz aufweist. Nach Krümmung des Bandes quer zu seiner
Längserstreckung kann dann die eine Schalenwandhälfte, z. B. 61 b', durch den Schrägschlitz einseitig
aus- oder eingehängt werden, während die andere Schalenwandhälfte, z. B. 61 b", unter die geschlossene
Hülsenhälfte geschoben oder aus ihr herausgezogen wird. Der andere, die geschlossene Hülsenhälfte bildende
Randteil 56 a, 56 b wird zweckmäßig aus zwei mit ihren Rändern dicht aneinanderstoßenden Hülsenwandhälften
56 α und 56 b gebildet, damit das Hülsenglied auch bei dieser Ausführungsform durch Stanzen
und Biegen herstellbar bleibt. Es steht auch nichts im Wege, den einen Randteil mit einem Schrägschlitz,
den anderen mit einem entgegengesetzt geneigten Schrägschlitz, einem geraden Schlitz oder ohne Schlitz
auszubilden. Die übrigen, im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig. 1 bis 6 angestellten Überlegungen
sind auch auf die Ausführungsbeispiele nach Fig. 7 bis 12 anwendbar. Bei beiden Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 6 und 7 bis 12 sind in die
Hülsenglieder lose eingelegte, gebogene Blattfedern bzw. 70 vorgesehen, die jeweils zwischen einer
Schalenwand und einer Hülsenwand liegen und beim Dehnen des Bandes flachgedrückt werden.
Claims (9)
- Patentanspruch ΕΙ. Dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband, mit quer zur Bandlängsrichtung angeordneten Hülsengliedern beliebiger, vorzugsweise rechteckiger Querschnittsform, in denen in der Dehnungsrichtung des Bandes zusammendrückbare Federn vorgesehen sind, welche zwischen den Querwänden der Hülsenglieder und in die Hülsenglieder hineinragenden Teilen von je zwei benachbarte Hülsenglieder miteinander verbindenden Zwischengliedern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenglieder (10, 50) in einer der beiden die Querwände (11, 51) verbindenden Hülsenwände (12, 52) einen quer zur Dehnungsrichtung des Bandes sich erstreckenden Schlitz (13, 53) zum Einführen der in die Hülsenglieder hineinragenden Teile der Zwischenglieder (20, 50) aufweisen und daß die Zwischenglieder schalenförmig ausgebildet sind, wobei die quer zur Bandlängsrichtung liegenden Bodenplatten (23, 63) der Schalen — jeweils um die halbe Hülsengliedbreite versetzt — den Hülsenwänden zweier benachbarter Hülsenglieder dicht anliegen, während die quer zur Bandlängsrichtung liegenden, in die Hülsenglieder hineinragenden und deren lichter Höhe entsprechenden Schalenwände (21 α, 21b; 61 a, 61 b) teilweise von den Bodenplatten durch Schlitze (23, 63) getrennt sind, in denen die die Bodenplatten berührenden Hülsenwände gleiten können.
- 2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatten (22, 62) der Zwischenglieder (20, 60) zur Abrundung ihrer Kanten wannenartig vertieft sind.
- 3. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmige Zwischenglied (20, 60) an seinen in den Bandlängskanten liegenden Stirnseiten offen ist und daß die Ouerschnittsöffnungen der Hülsenglieder (10,50) durch von den oberen Hülsenwänden abgebogene Lappen (14, 64) abgedeckt sind.
- 4. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmige, an seinen Stirnseiten offene Zwischenglied (20) im Bereich der die Schalenwände (21a, 22 a) mit der Bodenplatte (22) verbindenden Biegekanten je einen Schlitz (23) aufweist, der an beiden Endengeschlossen ist, und daß die geschlitzte Hülsenwand (12) der Hülsenglieder (10) von den Bandlängskanten ausgehende Ausschnitte (15) aufweist, derart, daß die stehenbleibenden Mittelteile (16 a, 16 ö) der geschlitzten Hülsenwand durch die beidendig geschlossenen Schlitze (23) der mit ihren Schalenwänden in das Hülsenglied eingeführten Zwischenglieder hindurchtreten und in diesen Schlitzen beim Dehnen des Bandes geführt sind. ίο
- 5. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmige, an seinen Stirnseiten offene Zwischenglied (60) im Bereich der die Schalenwände (61 a, 61 b) mit der Bodenplatte (62) verbindenden Biegekanten je zwei von den offenen Stirnseiten ausgehende Schlitze (63) aufweist und daß die geschlitzte Hülsenwand (52) der Hülsenglieder (50) in der Mitte einen Ausschnitt (55) aufweist, derart, daß die stehenbleibenden Randteile (56 a, 56 &) der geschlitzten Hülsenwand durch die von den Stirnseiten ausgehenden Schlitze (63) der mit ihren Schalenwänden in das Hülsenglied eingeführten Zwischenglieder hindurchtreten und in diesen Schlitzen beim Dehnen des Bandes geführt sind.
- 6. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (13, 53) in den Hülsenwand (12, 52) derart schräg zu den Biegekanten des Hülsengliedes (10,50) angeordnet ist, daß die Zwischenglieder (20, 60) mit ihren Schalenwänden (21a, 21 b; 61a, 61 b) nur nach starker Krümmung des Bandes quer zu seiner Längserstreckung in die Hülsenglieder einführbar bzw. aus ihnen aushängbar sind.
- 7. Dehnbares Gliederband nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß nur einer der stehengebliebenen Randteile (56 a, 56 b) der geschlitzten Hülsenwand (52) einen schräg verlaufenden Schlitz (53) aufweist, während der andere Randteil wahlweise ohne Schlitz oder mit einem senkrecht zur Dehnungsrichtung verlaufenden Schlitz ausgeführt ist.
- 8. Dehnbares Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen den in ein Hülsenglied (10,50) durch den Schlitz (13, 53) in der einen Hülsenwand (12, 52) eingeführten Schalenwänden (21 a, 21 b; 61a, 61 b) zweier benachbarter Zwischenglieder (20,60) und den diesen Schalenwänden gegenüberliegenden Querwänden (11, 51) der Hülsenglieder gebogene Blattfedern (40, 70) lose eingelegt sind.
- 9. Dehnbares Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Außenseiten der Schalenwände (21 a, 21b; 61 o, 61 b) gemessene Breite der Zwischenglieder (20,60) kleiner ist als die zwischen den Außenseiten der Querwände (11,51) der Hülsenglieder (10,50) gemessene Hülsengliedbreite.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 7« 810/23 12.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER18222A DE1021195B (de) | 1956-01-30 | 1956-01-30 | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER18222A DE1021195B (de) | 1956-01-30 | 1956-01-30 | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1021195B true DE1021195B (de) | 1957-12-19 |
Family
ID=7400164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER18222A Pending DE1021195B (de) | 1956-01-30 | 1956-01-30 | Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1021195B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082441B (de) | 1958-01-04 | 1960-05-25 | Wilhelm Augenstein | Ziehgliederband |
-
1956
- 1956-01-30 DE DER18222A patent/DE1021195B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082441B (de) | 1958-01-04 | 1960-05-25 | Wilhelm Augenstein | Ziehgliederband |
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