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DE1021195B - Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband - Google Patents

Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband

Info

Publication number
DE1021195B
DE1021195B DER18222A DER0018222A DE1021195B DE 1021195 B DE1021195 B DE 1021195B DE R18222 A DER18222 A DE R18222A DE R0018222 A DER0018222 A DE R0018222A DE 1021195 B DE1021195 B DE 1021195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
members
walls
shell
slot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER18222A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Kunzmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rodi and Wienenberger AG
Original Assignee
Rodi and Wienenberger AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rodi and Wienenberger AG filed Critical Rodi and Wienenberger AG
Priority to DER18222A priority Critical patent/DE1021195B/de
Publication of DE1021195B publication Critical patent/DE1021195B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband, mit quer zur Bandlängsrichtung angeordneten Hülsengliedern beliebiger, vorzugsweise rechteckiger Querschnittsform, in denen in der Dehnungsrichtung des Bandes zusammendrückbare Federn vorgesehen sind, welche zwischen den Querwänden der Hülsenglieder und in die Hülsenglieder hineinragenden Teilen von je zwei benachbarte Hülsenglieder miteinander verbindenden Zwischengliedern angeordnet sind. Es sind bereits Gliederbänder der beschriebenen Art bekanntgeworden, bei denen die Zwischenglieder als U-förmige Verbindungsbügel ausgebildet sind, die mit ihren Schenkeln in die in den Bandlängskanten liegenden Ouerschnittsöffnungen benachbarter Hülsenglieder eingreifen. Dabei wirken die Schenkel der U-förmigen Verbindungsbügel entweder auf eingelegte Blattfedern oder sind selbst federnd ausgebildet. Um das Herausfallen der von beiden Bandlängskanten in die Öffnungen der Hülsenglieder eingeschobenen Verbindungsbügel zu verhindern, sind entweder je zwei gegenüberliegende Bügel zu einem Ring miteinander verbunden oder aber .in den Hülsengliedern in der Weise festgelegt, daß die Schenkelenden der Bügel unter Federwirkung in Arretiernuten od. dgl. einschnappen. In beiden Fällen ist es nicht oder nur mit Spezialwerkzeugen möglich, die Verbindungsglieder zu entfernen, um das Band verlängern oder verkürzen zu können. Werden die Verbindungsbügel durch abgebogene Lappen der oberen Hülsenwände verdeckt und gehalten, dann müssen diese Lappen aufgebogen werden und lassen sich dann nicht mehr ohne Beeinträchtigung des Aussehens zurückbiegen oder brechen gar ab. Beim Verwinden des Bandes oder beim Biegen quer zur Dehnungsrichtung werden die abgebogenen Lappen von den darunterliegenden U-förmigen Verbindungsbügeln aufgebogen und dadurch das Aussehen des Bandes und sein Gebrauchswert ebenfalls beeinträchtigt.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Ausführungsformen besteht darin, daß sich beim Auseinanderziehen des Bandes zwischen den einzelnen Hülsengliedern Lücken bilden, die sehr unschön wirken, weil sie dem Band das geschlossene Aussehen nehmen. Gerade mit Rücksicht auf diesen Nachteil sind bereits dehnbare Gliederbänder entwickelt worden, bei denen zwei übereinanderliegende Lagen von um die halbe Gliedbreite versetzten Hülsengliedern vorgesehen sind. Bei diesen bekannten, aus zwei Lagen von Hülsengliedern bestehenden Bändern wird aber die Bandhöhe unerwünscht groß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabenstellung zugrunde, ein dehnbares Gliederband zu schaffen, das Dehnbares Gliederband,
insbesondere Uhrarmband
Anmelder:
Rodi & Wienenberger Aktiengesellschaft, Pforzheim (Bad.), Bleichstr. 58/68
Ludwig Kunzmann, Pforzheim (Bad.),
ist als Erfinder genannt worden
gegenüber den zweilagigen Hülsengliederbändern eine wesentlich geringere Bandhöhe aufweist, bei dem aber trotzdem die sich beim Auseinanderziehen des Bandes bildenden Lücken zwischen den Hülsengliedern überdeckt werden, so daß das geschlossene Aussehen des Bandes gewahrt ist. Gleichzeitig aber sollen die die Hülsenglieder verbindenden Zwischenglieder so ausgebildet sein, daß sie an jeder beliebigen Stelle des Bandes aus den zugehörigen Hülsengliedern aushängbar und nach Entfernen oder Hinzufügen einiger Glieder in ein anderes Hülsenglied ebenso leicht einhängbar sind, ohne daß irgendwelche Teile auf- und zugebogen werden müssen. Gleichzeitig soll aber trotzdem ein unbeabsichtigtes Aushängen der Zwischenglieder mit Sicherheit vermieden sein und das Band allseitig abgerundete Kanten aufweisen und im zusammengezogenen und gedehnten Zustand ein möglichst geschlossenes Aussehen haben. Schließlich sollen die Einzelteile einfach und billig herstellbar und zusammensetzbar sein, damit eine wirtschaftliche Massenfertigung auf automatischen Maschinen möglich ist.
Ausgehend von der eingangs beschriebenen bekannten Ausführungsform dehnbarer Gliederbänder, die aus Hülsengliedern und sie verbindenden, sich gegen in Dehnungsrichtung flach drückbare, in den Hülsengliedern angeordnete Federn abstützenden Zwischengliedern bestehen, wird die gestellte Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Hülsenglieder in einer der beiden die Querwände verbindenden Hülsenwände einen quer zur Dehnungsrichtung des Bandes sich erstreckenden Schlitz zum Einführen der in die Hülsenglieder hineinragenden Teile der Zwischenglieder aufweisen und daß die Zwischenglieder schalenförmig ausgebildet sind, wobei die quer zur Bandlängsrichtung liegenden Bodenplatten der Schalen — jeweils um die halbe Hülsengliedbreite versetzt — den Hülsenwänden zweier benach-
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barter Hülsenglieder dicht anliegen, während die Fig. 2 eine Seitenansicht eines Bandstückes gemäß
quer zur Bandlängsrichtung liegenden, in die Hülsen- Fig. 1,
glieder hineinragenden und deren lichter Höhe ent- Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung eines schalensprechenden Schalenwände teilweise von den Boden- förmigen Zwischengliedes gemäß Fig. 1 und 2, platten durch Schlitze getrennt sind, in denen die die 5 Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung Bodenplatten berührenden Hülsenwände gleiten einer anderen Gestaltung des Zwischengliedes, können. Zur besseren Abrundung der Kanten können Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung eines umdie Bodenplatten der Zwischenglieder wannenartig gewendeten, mit seiner Unterseite nach oben weisenvertieft sein. den Hülsengliedes gemäß Fig. 1 und 2 und
Das schalenförmige Zwischenglied ist an seinen in io Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung den Bandlängskanten liegenden Stirnseiten offen, einer anderen Ausführungsform des Hülsengliedes, während die Ouerschnittsöffnungen der Hülsenglieder Die Fig. 7 bis 12 zeigen eine zweite Ausführung*- durch von den oberen Hülsenwänden abgebogene form des erfmdungsgemäßen Bandes, und zwar Lappen abgedeckt sind. Bei einer zunächst zu be- Fig. 7 eine Draufsicht auf ein teilweise geschnitsprechenden ersten Ausführungsform weist das 15 tenes Bandstück im zusammengezogenen und gedehnschal enförmige, an seinen Stirnseiten offene Zwischen- ten Zustand,
glied im Bereich der die Schalenwände mit der Boden- Fig. 8 eine Seitenansicht eines Bandstückes gemäß
platte verbindenden Biegekanten je einen Schlitz auf, Fig. 7,
der an beiden Enden geschlossen ist, während die ge- Fig. 9 eine schaubildliche Darstellung eines schlitzte Hülsenwand der Hülsenglieder von den 20 schalenförmigen Zwischengliedes gemäß Fig. 7 und 8, Bandlängskanten ausgehende Ausschnitte aufweist, Fig. 10 eine der Fig. 9 entsprechende Darstellung derart, daß die stehenbleibenden Mittelteile der ge- einer anderen Gestaltung des Zwischengliedes, schlitzten Hülsenwand durch die beidendig ge- Fig. 11 eine schaubildliche Darstellung eines umschlossenen Schlitze der mit ihren Schalenwänden in gewendeten, mit seiner Unterseite nach oben weisendas Hülsenglied eingeführten Zwischenglieder hin- 25 den Hülsengliedes gemäß Fig. 7 und 8, durchtreten und in diesen Schlitzen beim Dehnen des Fig. 12 eine der Fig. 11 entsprechende Darstellung Bandes geführt sind. Bei einer anderen Ausführungs- einer anderen Ausführungsform des Hülsengliedes, form dagegen weist das schalenförmige, an seinen Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 6 Stirnseiten offene Zwischenglied im Bereich der die besteht das Gliederband aus einzelnen Hülsengliederii Schalenwände mit der Bodenplatte verbindenden 30 10 und bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 Biegekanten je zwei von den offenen Stirnseiten aus- bis 12 aus gleichartigen Hülsengliedern 50, jeweils gehende Schlitze auf, während die geschlitzte Hülsen- von rechteckigem Querschnitt, die mit ihren Querwand der Hülsenglieder in der Mitte einen Aus- wänden 11 bzw. 51 im zusammengezogenen Zustand schnitt aufweist, derart, daß die stehenbleibenden des Bandes direkt aneinanderliegen. In einer der die Randteile der geschlitzten Hülsenwand durch die von 35 Querwände 11 bzw. 51 verbindenden Hülsenwände 12 den Stirnseiten ausgehenden Schlitze der Zwischen- bzw. 52 ist ein quer zur Dehnungsrichtung verlaufenglieder hindurchtreten und in diesen Schlitzen beim der Schlitz 13 bzw. 53 vorgesehen, wodurch die ge-Dehnen des Bandes geführt sind. Bei diesen beiden schlitzte Hülsenwand in zwei Hülsenwandhälften Ausführungsformen kann die Sicherung gegen un- unterteilt ist. Die in den Bandlängskanten liegenden beabsichtigtes Aushängen der Zwischenglieder da- 40 Ouerschnittsöffnungen der Hülsenglieder 30 bzw. 50 durch geschehen, daß der Schlitz in der Hülsenwand sind durch von der nicht geschlitzten (oberen) Hülsenderart schräg zu den Biegekanten des Hülsengliedes wand 12 bzw. 52 ausgehende abgebogene Lappen 14 angeordnet ist, daß die Zwischenglieder mit ihren bzw. 54 verschlossen.
Schalenwänden nur nach starker Krümmung des Die die Hülsenglieder 10 bzw. 50 verbindenden Bandes quer zu seiner Längserstreckung in die Hülsen- 45 Zwischenglieder 20 bzw. 60 sind schalenförmig ansglieder einführbar bzw. aus ihnen aushängbar sind. gebildet, wie die Fig. 3 und 4 bzw. 9 und 10 zeigen. Im Falle der zweiten Ausführungsform, bei der die und an ihren Stirnseiten offen. Ihre Schalenwände 210 geschlitzte Hülsenwand in der Mitte ausgeschnitten ist, und 21 b bzw. 61a und 61 b können durch die Schlitze genügt es, wenn nur einer der stehengebliebenen 13 bzw. 53 in das Innere der Hülsenglieder 10 bzw. Randteile der geschlitzten Hülsenwand einen schräg 50 50 eingeführt werden, wobei je zwei benachbarte verlaufenden Schlitz aufweist, während der andere Zwischenglieder 20 bzw. 60 mit ihren einander zu-Randteil wahlweise ohne Schlitz oder mit einem senk- gewendeten Schalenwänden 21fr. 21a bzw. 61/), 61a recht zur Dehnungsrichtung verlaufenden Schlitz Jn ein Hülsenglied 10 bzw. 50 eingeführt werden, ausgeführt ist. Dadurch wird die Sicherheit gegen während die jeweils freie Schalenwand der beiden unbeabsichtigtes Aushängen erhöht, ohne daß die ge- 55 Zwischenglieder in sich rechts und links an das bewollte Aushangbarkeit erschwert wird. In beiden trachtete Hülsenglied anschließende Hülsengliecler Fällen sind in den Hülsengliedern lose, gebogene eingeführt wird.
Blattfedern angeordnet, die zwischen den Schalen- Die die Schalenwände 21 σ, 216 bzw. 61 a, 61 b verwänden der Zwischenglieder und den Querwänden bindenden Bodenplatten 22 bzw. 62 der Zwischender Hülsenglieder liegen und durch die die Quer- 60 glieder 20 bzw. 60 liegen dann, jeweils um die halbe Schnittsöffnungen der Hülsenglieder abdeckenden, Hülsengliedbreite versetzt, den unteren Hülsenwänden von den oberen Hülsenwänden abgebogenen Lappen zweier benachbarter Hülsenglieder dicht an und überin den Hülsengliedern gehalten werden. decken die sich beim Dehnen des Bandes zwischen . In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele den Hülsengliedern bildenden Lücken, so daß auch des Erfindungsgegenstandes dargestellt. 65 im gedehnten Zustand das geschlossene Aussehen des
Die Fig. 1 bis 6 zeigen eine erste Ausführungs- Bandes gewahrt bleibt.
form, und zwar Damit sich die eingeführten Schalenwände im
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein teilweise geschnit- Inneren de* Hülsengliedes in der Dehnungsrich-
tenes Bandstück im zusammengezogenen und gedehn- tung des Bandes bewegen können, weist bei der Aus-
ten Zustand, 70 führungsform nach den Fig. 1 bis 6 das schalen-
förmige Zwischenglied 20 im Bereich der Biegekanten, die den Übergang von den Schalenwänden 21a und 21 b zur Bodenplatte 22 vermitteln, beidendig geschlossene Schlitze 23 auf, während die geschlitzte Hülsenwand 12 von den Bandlängskanten ausgehende Ausschnitte 15 aufweist, derart, daß die stehenbleibenden, durch den Schlitz 13 voneinander getrennten Mittelteile 16 a und 16 b der Hülsenwand durch die Schlitze 23 der Zwischenglieder 20 hindurchtreten können und beim Dehnen des Bandes in ihnen geführt sind.
Die Bodenplatte 22 der Zwischenglieder 20 kann sowohl ·— wie in Fig. 3 dargestellt ■— eben sein, sie kann aber auch zur Abrundung der Kanten — wie in Fig. 4 dargestellt — wannenartig vertieft sein.
Der Schlitz 13 in der unteren Hülsenwand kann •—· wie in Fig. 6 dargestellt — parallel zu den Biegekanten des Hülsengliedes 10 verlaufen, er kann aber auch gemäß Fig. 6 derart schräg angeordnet sein, daß die Zwischenglieder 10 mit ihren Schalenwänden 21a, 21 b nur nach starker Krümmung des Bandes quer zu seiner Längserstreckung durch den schrägen Schlitz in das Hülsenglied einführbar bzw. aus ihm aushängbar sind. Dadurch. wird ein unbeabsichtigtes Aushängen, das bei einem parallel zu den Biegekanten verlaufenden Schlitz gemäß Fig. 5 immerhin möglich erscheint, mit Sicherheit vermieden, ohne daß jedoch die gewollte Aushängbarkeit verlorengeht.
Zweckmäßig wird auch die zwischen den Außenflächen der Schalenwände 21 α und 21 b gemessene Breite der Zwischenglieder 20 kleiner gemacht als die Hülsengliedbreite, so daß die Zwischenglieder 20 bei zusammengezogenem Band nicht aneinanderstoßen. Dadurch wird vermieden, daß beim Überstreifen des Armbandes auf das Handgelenk Haare eingeklemmt werden. Außerdem liegen dann die in das mit geradem Schlitz versehene (Fig. 5) Hülsenglied eingeführten Schalenwände sowohl im zusammengezogenen als auch im gedehnten Zustand des Bandes seitlich des Schlitzes 13. Zum gewollten Aushängen eines Zwischengliedes muß man dann das Band dehnen und das auszuhängende Zwischenglied entgegen der Dehnungsrichtung so weit zurückschieben, bis seine Schalenwand über dem Schlitz liegt.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 7 bis 12 weist das Zwischenglied 60 im Bereich der die Schalenwände 61 α und 61 b mit der Bodenplatte verbindenden Biegekanten je zwei von den offenen Stirnseiten ausgehende, einseitig begrenzte Schlitze 63 auf. Dementsprechend ist die geschlitzte (untere) Hülsenwand 52 in der Mitte mit einem Ausschnitt 55 versehen, derart, daß die stehenbleibenden Randteile 56 a und 56 & der geschlitzten Hülsenwand durch die Schlitze 63 der Zwischenglieder hindurchtreten können und in ihnen beim Dehnen des Bandes geführt werden.
Auch hier kann wieder die Bodenplatte 62 eben (Fig. 9) oder wannenartig vertieft sein (Fig. 10). Ebenso kann der Schlitz in der Hülsenwand 52 parallel zu den Biegekanten (Fig. 11) oder schräg dazu verlaufen (Fig. 12). Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 kann sogar eine weitere Sicherung gegen unbeabsichtigtes Aushängen der Zwischenglieder 60 dadurch erreicht werden, daß nur einer der stehengebliebenen Randteile 56a, 56& den Schrägschlitz aufweist. Nach Krümmung des Bandes quer zu seiner Längserstreckung kann dann die eine Schalenwandhälfte, z. B. 61 b', durch den Schrägschlitz einseitig aus- oder eingehängt werden, während die andere Schalenwandhälfte, z. B. 61 b", unter die geschlossene Hülsenhälfte geschoben oder aus ihr herausgezogen wird. Der andere, die geschlossene Hülsenhälfte bildende Randteil 56 a, 56 b wird zweckmäßig aus zwei mit ihren Rändern dicht aneinanderstoßenden Hülsenwandhälften 56 α und 56 b gebildet, damit das Hülsenglied auch bei dieser Ausführungsform durch Stanzen und Biegen herstellbar bleibt. Es steht auch nichts im Wege, den einen Randteil mit einem Schrägschlitz, den anderen mit einem entgegengesetzt geneigten Schrägschlitz, einem geraden Schlitz oder ohne Schlitz auszubilden. Die übrigen, im Zusammenhang mit der Beschreibung der Fig. 1 bis 6 angestellten Überlegungen sind auch auf die Ausführungsbeispiele nach Fig. 7 bis 12 anwendbar. Bei beiden Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 6 und 7 bis 12 sind in die Hülsenglieder lose eingelegte, gebogene Blattfedern bzw. 70 vorgesehen, die jeweils zwischen einer Schalenwand und einer Hülsenwand liegen und beim Dehnen des Bandes flachgedrückt werden.

Claims (9)

  1. Patentanspruch ΕΙ. Dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband, mit quer zur Bandlängsrichtung angeordneten Hülsengliedern beliebiger, vorzugsweise rechteckiger Querschnittsform, in denen in der Dehnungsrichtung des Bandes zusammendrückbare Federn vorgesehen sind, welche zwischen den Querwänden der Hülsenglieder und in die Hülsenglieder hineinragenden Teilen von je zwei benachbarte Hülsenglieder miteinander verbindenden Zwischengliedern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsenglieder (10, 50) in einer der beiden die Querwände (11, 51) verbindenden Hülsenwände (12, 52) einen quer zur Dehnungsrichtung des Bandes sich erstreckenden Schlitz (13, 53) zum Einführen der in die Hülsenglieder hineinragenden Teile der Zwischenglieder (20, 50) aufweisen und daß die Zwischenglieder schalenförmig ausgebildet sind, wobei die quer zur Bandlängsrichtung liegenden Bodenplatten (23, 63) der Schalen — jeweils um die halbe Hülsengliedbreite versetzt — den Hülsenwänden zweier benachbarter Hülsenglieder dicht anliegen, während die quer zur Bandlängsrichtung liegenden, in die Hülsenglieder hineinragenden und deren lichter Höhe entsprechenden Schalenwände (21 α, 21b; 61 a, 61 b) teilweise von den Bodenplatten durch Schlitze (23, 63) getrennt sind, in denen die die Bodenplatten berührenden Hülsenwände gleiten können.
  2. 2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenplatten (22, 62) der Zwischenglieder (20, 60) zur Abrundung ihrer Kanten wannenartig vertieft sind.
  3. 3. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmige Zwischenglied (20, 60) an seinen in den Bandlängskanten liegenden Stirnseiten offen ist und daß die Ouerschnittsöffnungen der Hülsenglieder (10,50) durch von den oberen Hülsenwänden abgebogene Lappen (14, 64) abgedeckt sind.
  4. 4. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmige, an seinen Stirnseiten offene Zwischenglied (20) im Bereich der die Schalenwände (21a, 22 a) mit der Bodenplatte (22) verbindenden Biegekanten je einen Schlitz (23) aufweist, der an beiden Enden
    geschlossen ist, und daß die geschlitzte Hülsenwand (12) der Hülsenglieder (10) von den Bandlängskanten ausgehende Ausschnitte (15) aufweist, derart, daß die stehenbleibenden Mittelteile (16 a, 16 ö) der geschlitzten Hülsenwand durch die beidendig geschlossenen Schlitze (23) der mit ihren Schalenwänden in das Hülsenglied eingeführten Zwischenglieder hindurchtreten und in diesen Schlitzen beim Dehnen des Bandes geführt sind. ίο
  5. 5. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das schalenförmige, an seinen Stirnseiten offene Zwischenglied (60) im Bereich der die Schalenwände (61 a, 61 b) mit der Bodenplatte (62) verbindenden Biegekanten je zwei von den offenen Stirnseiten ausgehende Schlitze (63) aufweist und daß die geschlitzte Hülsenwand (52) der Hülsenglieder (50) in der Mitte einen Ausschnitt (55) aufweist, derart, daß die stehenbleibenden Randteile (56 a, 56 &) der geschlitzten Hülsenwand durch die von den Stirnseiten ausgehenden Schlitze (63) der mit ihren Schalenwänden in das Hülsenglied eingeführten Zwischenglieder hindurchtreten und in diesen Schlitzen beim Dehnen des Bandes geführt sind.
  6. 6. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (13, 53) in den Hülsenwand (12, 52) derart schräg zu den Biegekanten des Hülsengliedes (10,50) angeordnet ist, daß die Zwischenglieder (20, 60) mit ihren Schalenwänden (21a, 21 b; 61a, 61 b) nur nach starker Krümmung des Bandes quer zu seiner Längserstreckung in die Hülsenglieder einführbar bzw. aus ihnen aushängbar sind.
  7. 7. Dehnbares Gliederband nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß nur einer der stehengebliebenen Randteile (56 a, 56 b) der geschlitzten Hülsenwand (52) einen schräg verlaufenden Schlitz (53) aufweist, während der andere Randteil wahlweise ohne Schlitz oder mit einem senkrecht zur Dehnungsrichtung verlaufenden Schlitz ausgeführt ist.
  8. 8. Dehnbares Gliederband nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwischen den in ein Hülsenglied (10,50) durch den Schlitz (13, 53) in der einen Hülsenwand (12, 52) eingeführten Schalenwänden (21 a, 21 b; 61a, 61 b) zweier benachbarter Zwischenglieder (20,60) und den diesen Schalenwänden gegenüberliegenden Querwänden (11, 51) der Hülsenglieder gebogene Blattfedern (40, 70) lose eingelegt sind.
  9. 9. Dehnbares Gliederband nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Außenseiten der Schalenwände (21 a, 21b; 61 o, 61 b) gemessene Breite der Zwischenglieder (20,60) kleiner ist als die zwischen den Außenseiten der Querwände (11,51) der Hülsenglieder (10,50) gemessene Hülsengliedbreite.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 7« 810/23 12.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082441B (de) 1958-01-04 1960-05-25 Wilhelm Augenstein Ziehgliederband

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