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DE1140006B - Dehnbares Gliederband - Google Patents

Dehnbares Gliederband

Info

Publication number
DE1140006B
DE1140006B DEF30589A DEF0030589A DE1140006B DE 1140006 B DE1140006 B DE 1140006B DE F30589 A DEF30589 A DE F30589A DE F0030589 A DEF0030589 A DE F0030589A DE 1140006 B DE1140006 B DE 1140006B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
longitudinal
belt
locking member
ceiling
link belt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF30589A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FISCHER ARTUR FA
Original Assignee
FISCHER ARTUR FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FISCHER ARTUR FA filed Critical FISCHER ARTUR FA
Priority to DEF30589A priority Critical patent/DE1140006B/de
Publication of DE1140006B publication Critical patent/DE1140006B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C5/00Bracelets; Wrist-watch straps; Fastenings for bracelets or wrist-watch straps
    • A44C5/02Link constructions
    • A44C5/04Link constructions extensible
    • A44C5/08Link constructions extensible having separate links

Landscapes

  • Buckles (AREA)

Description

  • Dehnbares Gliederband Zusatz zum Patent 1079 369 Die, Erfindung bezieht sich auf eine Weiterbildung des dehnbaren Gliederbandes, nach Patent 1079 369, das aus kastenförmigen, nach unten offenen Schaugliedern und hülsenförmigen Zwischengliedem und mindestens einer zwischen dieselben gespannten und sie ineinanderschiebenden Feder besteht, wobei zum Zusammenbauen oder Zerlegen des Gliederbandes jedes Schauglied in jeder seiner quer zur Bandlängsrichtung stehenden Längswände einen Längsschlitz für den Durchtritt der Decke des Zwischengliedes und dieses in seiner Decke einen Längsschlitz zum Durchlassen der Längswände der Schauglieder aufweist.
  • Die Erfindung nach dem Hauptpatent 1079 369 bezweckt die Schaffung eines derartigen Gliederbandes, dessen Gliederpaare sich in sehr einfacher Weise zusammensetzen und zerlegen lassen, jedoch zugleich gegen unbeabsichtiges Lösen gesichert sind, und zwar mit Teilchen, die klein gehalten sind, also wenig Raum. beanspruchen und daher eine möglichst große Dehnung des Gliederbandes ermöglichen, das dabeiein geschlossenes Aussehen aufweist.
  • Bei der Erfindung gemäß dem Hauptpatent 1079 369 ist in den Zwischengliedern ein Sperrglied untergebracht, welches normalerweise den Durchtrittsschlitz für die Schaugliedlängswand in der Decke des Zwischengliedes schließt, jedoch, in einen relativen Entsperrungszustand, gebracht, den Durchtrittsschlitz freigibt und die Längswand des Schaugliedes dürchtreten läßt.
  • Bei einer Ausführungsform des Hauptpatents besteht das Sperrglied von U-förmigem Querschnitt aus dünnem Federblech, das an dem Boden der einen Längswand und der Decke des Zwischengliedes entsprechend mit seinem unteren Flansch, seinem Steg und seinem oberen Flansch von innen anliegt, wobei der letztere den bei seiner freien Kante befindlichen Längsschlitz in der Zwischengjieddecke gerade noch mit unterfaßt.
  • Es ist bei dehnbaren Gliederbändern bereits, bekannt, hülsenförmige Zwischenglieder zugleich als kombinierte Federn auszubilden, wobei jedoch die Federn als besondere Stücke in die Zwischenglieder eingebaut sind.
  • Außerdem ist bereits ein dehnbares Gliederband bekanntgeworden, bei dem eine Gliederart mit den Blattfedem einstückig aus Federmaterial hergestellt ist, wobei an den Längsseitenwänden dieser Glieder von den Saumseiten her Einschnitteile vorgesehen sind, die - aufgebogen - die Blattfedern bilden.
  • Gemäß der Erfindung der Zusatzanmeldung bestehen das Sperrglied und die Feder aus einem Stück. wobei an den Kanten zwischen dem Verbindungssteg und dem unteren Flansch bzw. dem oberen Flansch von den Saumseiten des Sperrgliedes her zur Mitte hin sich erstreckende Teile freigeschnitten und zu Blattfedern gebogen sind, so daß die Flansche des Sperrgliedes nur durch einen schmalen Mittelsteg verbunden sind. Durch diese Vereinigung zu einem Stück gewinnt man einen um mindestens eine Feder-,rößeren Raum im Zwischenglied und blechstärke g eine entsprechend größere Dehnung des Gliederbandes. Außerdem wird das Kippen der Blattfeder aus ihrer Wirkungsstellung verhindert. Das Vereinen des Sperrgliedes und der Feder bedeutet also eine wesentliche Vereinfachung, Verbesserung und Verbilligung des dehnbaren Gliederbandes.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in fünf Abbildungen dargestellt, welche zeigen Abb. 1 das Gliederband in gedehntem Zustand, links in senkrechtem Längschnitt, rechts in Seitenansicht, Abb. 2 dasselbe, links im. Längsschnitt parallel zur Bandebene, rechts in Draufsicht, Abb. 3 einige Bandglieder mit im Entsperrungszustand befindlicher Verbindungsstelle in senkrecht-zur Bandebene geführtem Längschnitt, Abb.4 die Bandglieder beim Lösen ihrer Verbindung und Abb. 5 die mit dem Sperrglied vereinte Blattfeder, die im Zwischenglied unitergebracht ist, in Perspektive. Das Gliederba nd weist kastenförtnige, nach unten offene Schauglieder 1 auf, die aus einer Decke 2, zwei quer zur Bandlängsrichtung stehenden Längswänden Y, Y' und zwei entlang der Bandsäume stehenden Endwänden 4 bestehen, wobei sie in den Längswände,n Y, Y' ein wenig unterhalb. der Decke 2 einen Längsschlitz 5 aufweisen. Diese, Schauglieder 1 sind durch hülsenförmige Zwischenglieder 11 von rechteckigem Querschnitt verbunden und weisen einen Boden 12, zwei quer zur Bandlängsrichtung stehende Längswände lY, lY' und eine in einen schmalen Teil 14' und einen breiten Teil 14" durch einen Längsschlitz 15 geteilte Decke auf. Je zwei Schauglieder 1 sind mit ihren einander benachbarten Längswänden Y, Y' durch den Längsschlitz 15 zwischen den Deckenteilen 14', 14" eines Zwischengliedes 11 in dasselbe und dieses mit seinenDeckenteilen 14', 14" vom Inneren der Schauglieder 1 her durch deren Längswandschlitze 5 nach außen geführt.
  • In jedes Zwischenglied 11 ist eine Sperrglied-Blattfederkombination eingesetzt (Abb. 1 bis 4), die einen U-förnügen Querschnitt (Abb. 5) hat und aus einem unteren Flansch 3T, einem oberen Flansch 32" sowie einem dieselben an einem mittleren Teil ihrer einen hinteren Ungskanten verbindenden Steg 33 besteht, während die beiden seitlich desselben sich erstreckenden Teile von den Flanschen 32', 32" frei geschnitten und zwischen dieselben nach vorn zu Blattfedern 34 gebogen sind. Der untere, Flansch 32' ist so breit, daß er auf dem Boden 12 des Zwischengliedes 11 in die lichte Breite desselben paßt. Mit dem Mittelsteg 33 und den durch denselben verbundenen Flanschen 32', 32" paßt das Sperrglied 31 in die lichte Höhe des Zwischengliedes, 11 und liegt an der rängswand lY' desselben an. Der obere, verschmälerte Flansch 32" erstreckt sich unter den breiten Deckenteil U' und unter den Längsschlitz 15 des Zwischengliedes 11 und noch ein wenig unter den schmalen Deckenteil 14' und schließt den Längsschlitz 15 bei seiner nach oben gerichteten Spannung. Die Blattfeder 34, die durch den Mittelsteg 33 mit dem Sperrglied 31 vereint ist, spreizt, sich zwischen die eine Längswand lY' des Zwischengliedes 11 und die eine Uängswand 3' des Schaugliedes 1 und schiebt die genannten Bandglieder 1 und 11 in Bandlängsrichtung ineinander. Dadurch wird das Gliederband zusammengezogen, während es gegen die Wirkung der Blattfedem 34 gedehnt werden kann.
  • Das Einhängen derSchaugliederl in diaZwischenglieder 11 erfolgt dadurch, daß die Längswände Y, Y' der ersteren den oberen Flansch 32" der Feder 31 abwärts drücken. Zum Aushängen der Schauglieder 1 (Abb. 3 und 4) wird der obere Flansch 32" mittels einer seitlich unter die Kanten der Deckenteile 14, 14" eingeschobenen. Nadel 42 etwas abwärts. gebogen und dann unter Zurückdrängen der letzteren und des oberen Flansches 32" das Schauglied 1 mit seiner Wand Y' ausgehängt. Auf diese Weise können dem Gliederband Gliederpaare 1, 11 entnommen oder zugefügt und es so dem Armumfang angepaßt werden. Die Blattfedersperrgliedkombination kann an der Vorderkante ihres oberen Flansches 32#" noch Vorsprünge aufweisen, die den Eingriff desselben unter den Deckenteil 14' des Zwischengliedes 11 vertiefen und damit den Verschluß desselben zusätzlich sichern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dehnbares Gliederband, das aus kastenfönnigen, nach unten offenen Schaugliedern und hülsenförmigen Zwischengliedern und mindestens einer zwischen dieselben gespannten Fedei besteht, wobei zum Zusammenbauen oder Zerlegen des Gliederbandes jedes Schaughed in jeder seiner quer zur Bandlängsrichtung stehenden Längswände einen Längsschlitz für den Durchtritt der Decke des Zwischengliedes. und dieses in seiner Decke einen Längsschlitz zum Durchlassen der Längswände der Schauglieder aufweist, bei dem in den Zwischengliedern je ein einen U-förmigen Querschnitt aufweisendes, aus dünnem Federblech hergestelltes Sperrglied untergebracht ist, welches normalerweise mit seinem oberen, der Innenseite der Decke anliegenden Flansch den Längsschlitz in der Decke des Zwischengliedes schließt, jedoch, in einen relativen Entsperrungszustand gebracht, den Längsschlitz freigibt und die, Längswand des Schaugliedes durchtreten läßt, nach Patent 1079 369, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrghed (31) und die Feder (34) aus einem Stück bestehen, wobei an den Kanten zwischen dem Verbindungssteg und dem unteren Flansch (32') bzw. dem oberen Flansch (32") von den Saumseiten des Sperrgliedes (31) zur Mitte hin sich erstreckenden Teile frei geschnitten und zu Blattfedern (34) gebogen sind, so daß die Flansche (32', 32") des Sperrgliedes nur durch einen schmalen Mittelsteg (33) verbunden sind.
  2. 2. Dehnbares Gliedexband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (31) an der Vorderkante seines oberen Flansches (32") Vorsprünge aufweist, die den Eingriff unter den Deckenteil (14') des Zwischengliedes (11) vertiefen. 3. Dehnbares Gliederband nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (34) mit einer oder mit mehreren Blattfedern gleicher Wirkung zusammengesetzt sind.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1027 921, 1035 387, 1071993.
DEF30589A 1960-02-20 1960-02-20 Dehnbares Gliederband Pending DE1140006B (de)

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DEF30589A DE1140006B (de) 1960-02-20 1960-02-20 Dehnbares Gliederband

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DEF30589A DE1140006B (de) 1960-02-20 1960-02-20 Dehnbares Gliederband

Publications (1)

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DE1140006B true DE1140006B (de) 1962-11-22

Family

ID=7093829

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DEF30589A Pending DE1140006B (de) 1960-02-20 1960-02-20 Dehnbares Gliederband

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Country Link
DE (1) DE1140006B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1175928B (de) 1961-03-30 1964-08-13 Fischer Artur Fa Dehnbares Gliederband
DE1200043B (de) 1963-11-29 1965-09-02 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1027921B (de) 1955-03-01 1958-04-10 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbares Gliederband, insbesondere Uhrarmband
DE1035387B (de) 1956-09-12 1958-07-31 Rodi & Wienerberger Ag Dehnbares Gliederband fuer Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband
DE1071993B (de) 1960-05-19 Rodi a Wiencnberger Aktiengesellschaft, Pforzheim Dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke

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