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DE1288834B - Fingerring - Google Patents

Fingerring

Info

Publication number
DE1288834B
DE1288834B DEB84996A DEB0084996A DE1288834B DE 1288834 B DE1288834 B DE 1288834B DE B84996 A DEB84996 A DE B84996A DE B0084996 A DEB0084996 A DE B0084996A DE 1288834 B DE1288834 B DE 1288834B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
parts
edges
finger
longitudinal slots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB84996A
Other languages
English (en)
Inventor
Bischoff Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WILHELM BISCHOFF FA
Original Assignee
WILHELM BISCHOFF FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WILHELM BISCHOFF FA filed Critical WILHELM BISCHOFF FA
Priority to DEB84996A priority Critical patent/DE1288834B/de
Publication of DE1288834B publication Critical patent/DE1288834B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C9/00Finger-rings

Landscapes

  • Adornments (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Fingerring, der aus einzelnen Blechzuschnitten besteht. Solche Ringe wurden bisher aus einer Ringschiene, die U-förmig gebogen wurde, und zwei Stirnblechen durch Zusammenlöten an ihren zusammengehörigen Kanten hergestellt. Verzierungen mußten graviert, geprägt oder aufgelötet werden. Beim Verzieren mit Schmucksteinen mußten auch die Fassungen für dieselben eingearbeitet werden. Die Löt- und Fasserarbeiten sind umständlich und zeitraubend, und die dafür tüchtigen Arbeitskräfte sind teuer und stehen auch nicht in genügender Anzahl zur Verfügung.
  • Es sind auch Fingerringe bekanntgeworden, deren Einzelteile (Ringschiene und Steinfassung) rationell durch Ausstanzen und Prägen hergestellt sind und bei denen die Ringteile nach dem Biegen der Ringschiene durch Zusammenstecken und gegebenenfalls Verstemmen rein mechanisch miteinander verbunden sind.
  • Die Erfindung beabsichtigt eine Vervollkommnung der bekannten rein mechanischen Verbindung von Fingerringteilen, insbesondere den präzisen Sitz und eine Verstärkung der Verbindungsstellen und teilweise zugleich eine Ausnützung derselben als Ziermittel des Ringes und Anbringen einer Steinfassung.
  • Gemäß der Erfindung weisen die Ringteile einesteils Längsschlitze und andere Ringteile, andererseits leistenförmige Ansätze mit zunächst aufgerichteten Endteilen und diesen gegenüber Anlegeränder auf, wobei die Ansätze samt ihren Endteilen durch die Längsschlitze bis zur Anlage der Anlegeränder an der einen Seite der Ringteile gesteckt und ihre Endteile an die andere Seite der Ringteile angestemmt sind. Dabei können die Anlegeränder auch in rückseitige Aussparungen des anderen Ringteils eingreifen. Weiter sind die Ringteile bei ihrem oberen Saum mit vorgeprägten Fassungsnuten versehen.
  • Durch das Vorsehen der zunächst aufgerichteten Endteile der leistenförmigen Ansätze und der gegenüberliegenden Anlegeränder wird ein Ringteil am anderen Ringteil nach Verstemmen der Leistenendteile von zwei Seiten mit dem ersteren in Verbindung gebracht. Dadurch entsteht eine sehr präzise und feste Verbindung. Wo die Leisten über die Oberfläche des verbundenen Ringteils überstehen, dienen sie zugleich zur Verzierung des Ringes. Es können auch besondere Zierleisten in der gleichen Weise befestigt werden. Durch das Vorprägen der Fassungsnuten kann ein Schmuckstein vor Schließen des Ringmittelteils ohne weiteres in denselben eingesetzt werden, und es wird die dafür bisher nötige Handarbeit des Fassers erspart.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; es zeigt A b b. 1 den Fingerring in Perspektive, A b b. 2 denselben in Stirnansicht, A b b. 3 denselben in Seitenansicht, teils im Schnitt A-A der A b b. 2; A b b. 4 und 5 zeigen Teile der Kantenverbindung der Ringteile bei der gleichen Schnittanordnung und A b b. 6 bis 8 Teile der Verbindung zwischen der Ringschiene und der darauf sitzenden Zierleiste, teils im Schnitt B-B der Ab b. 3.
  • Der Fingerring weist eine Ringschiene 1 auf, die i derart U-förmig gebogen ist, daß ihre nach den Enden hin verbreiterten Endteile 2 einander in Abstand gegenüber stehen. An den Seitenkanten 3 der Endteile 2 der Ringschiene 1 sind über die (strichpunktierte) Flucht der Kanten 3 um eine Blechstärke vorspringende Leisten 4 mit zunächst aufgerichteten Endteilen 5 angesetzt (A b b. 4); neben den Enden der Leisten 4 sind gegenüber der Flucht der Seitenkanten 3 um eine halbe Blechstärke zurückgesetzte Anlegeränder 6 vorgesehen, und oberhalb des oberen Anlegerandes 6 ist ein um eine volle Blechstärke zurückgesetzter Randteil ? angeordnet. An der Innenseite des oberen Saumes 8 der Ringschiene ist eine Steinfassungsnut 9 angebracht (A b b. 3 und 5). Die Endteile 2 der Ringschiene 1 sind durch Stirnbleche 11 (Ab b. 1) zu einem nach oben und unten offenen Kasten verbunden. Die Stirnbleche 11 sind trapezförmig mit einem mehr oder weniger stark eingebuchteten Unterrand 12 gestaltet. Durch Verwendung von Stirnblechen 11 mit verschieden stark eingebuchtetem Unterrand 12 können Fingerringe mit verschiedener Weite erzeugt werden. Die Stirnbleche 11 weisen nahe und parallel zu ihren Seitenrändern 13 einen der Länge und Anordnung der Leiste 4 an den Ringschienenseitenkanten 3 entsprechende Längsschlitze 14 (Ab b. 5) auf und neben den Enden des Längsschlitzes auf der Innenseite eine halbe Blechstärke tiefe Aussparungen als Anlegeränder 15, die den Anlegerändern 6 der Ringschiene 1 entsprechen. Am oberen inneren Saum 16 der Stirnbleche 11 sind Steinfassungsnuten 17 angebracht. Die Ringschiene 1 ist mit den leistenförmigen Ansätzen 4 durch die Längsschlitze 14 der Stirnbleche 11 bis zum Sitz ihrer Anlegeränder 6 in den Aussparungen 15 hindurchgesteckt (Ab b. 3), und dann sind die Endansätze 5 der leistenförmigen Ansätze 4 an die Außenseite der Stirnbleche 11 angestemmt. Auf die geschilderte Weise sind sehr kräftige - Eckverbindungen zwischen den Rändern 3 der Ringschiene 1 und den Rändern 13 der Stirnbleche 11 hergestellt, die dem Ring eine große Steifigkeit erteilen. Diese Verbindungen sind einfach durch Zusammenstecken und Verstemmen der Leistenendteile 5 herstellbar. Da die Leisten 4 der Ringschiene 1 und die Seitenränder 12 der Stirnbleche 11 über die Außenflächen der verbundenen Teile 1,11 vorstehen, dienen sie zugleich als Zierleisten.
  • Weitere Zierleisten 21 sind über der Längsmittellinie B-B der Endteile 2 der Ringschiene 1 befestigt (Ab b. 3), die dazu einen entsprechend angeordneten Längsschlitz 22 (Ab b. 7) aufweisen, in welche die die länger als dieser bemessene Zierleiste 21 (Ab b. 8) mit einem passenden leistenförmigen Ansatz 23 von einer der Blechstärke der Ringschiene 1 entsprechenden Höhe bis zur Anlage der Innenseiten der Endteile 25 der Zierleiste 21 an der Außenseite der Ringschiene 1 gesteckt und von innen mit Endansätzen 24 gegen die Enden des Schlitzes 22 gestemmt ist (Ab b. 6).
  • Vor dem Befestigen des letzten der beiden Stirnbleche 11 wird der Schmuckstein 31 in die Fassungsnuten 9,17 der Ringteile 1 und 11 eingeschoben, und nach Befestigen des Stirnbleches ist der Schmuckstein vierseitig in den Fassungsnuten 9,17 gehalten.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Fingerring, bei dem in Längsschlitze am einen Ringteil am anderen Ringteil angebrachte Ansätze eingreifen und dadurch die Ringteile mechanisch miteinander verbinden, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Ringteile (1, 11) einerseits Längsschlitze (14) und die Ringteile (1, 11, 21) andererseits leistenförmige Ansätze (4, 23) mit zunächst aufgerichteten Endteilen (5, 24) und diesen gegenüber Anlegeränder (6, 25) aufweisen, wobei die Ansätze (4, 23) samt ihren Endteilen (5, 24) durch die Längsschlitze (14, 22) bis zur Anlage der Anlegeränder (15,25) an der einen Seite der Ringteile (1,11) gesteckt und ihre Endteile (5,24) an die andere Seite der Ringteile (1,11) angestemmt sind.
  2. 2. Fingerring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlegeränder (6) des einen Ringteiles (1) in rückwärtige Aussparungen (15) des anderen Ringteiles (11) eingreifen.
  3. 3. Fingerring nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringteile (1,11) bei ihrem oberen Saum (8,16) vorgeprägte Fassungsnuten (9,17) für einen Schmuckstein (31) aufweisen.
DEB84996A 1965-12-16 1965-12-16 Fingerring Pending DE1288834B (de)

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DE1288834B true DE1288834B (de) 1969-02-06

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE243962C (de) *
DE596992C (de) * 1932-03-11 1934-05-14 Wilhelm Grau Fingerring
DE1730378U (de) * 1956-04-24 1956-09-20 Emil Sohni Bijouteriefabrik Schmuckring mit durch blechkopf gefasstem stein.
DE1850229U (de) * 1962-02-24 1962-04-19 Kamill E Schaeffel Fingerring.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE243962C (de) *
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DE1730378U (de) * 1956-04-24 1956-09-20 Emil Sohni Bijouteriefabrik Schmuckring mit durch blechkopf gefasstem stein.
DE1850229U (de) * 1962-02-24 1962-04-19 Kamill E Schaeffel Fingerring.

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