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Bauelement, insbesondere Spielzeug- und llochbau-Bauelement (Zusatz
zu Patent......... P 20 10 896. 7) Das Hauptpatent betrifft ein Bauelement, insbesondere
Spielzeug-und Hochbau-Bauelement, das aus einem Rahmenteil und beidseitig einsetzbaren
Deckplatten zusammensetzbar ist, bei dem der Rahmen ein in sich geschlossenes Teil
ist und auf seinen Außenfläch en den offenen Rahmenseiten zugekehrt symmetrisch
mindestens zwei Reihen von Steckelementen trägt, wobei in diesen Reihen Steckzapfen
und Steckaufnahmen abwechseln und die Reihen einer Rahmenaußenfläche jeweils um
eine Steckelementen-Teilung gegeneinander versetzt sind und die offenen Rahmenseiten
durch Deckplatten mit oder ohne entsprechende Steckelemente-Reihen abdeckbar sind.
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I)ie symmetrische Ausildung der Rahmenaußenflächen mit den versetzten
Steckelemente-Reihen
hat den Vorteil, daß die Bauelemente in jeder Lage miteinander verbunden werden
können. Durch die Verlagerung der Steckelemente-Reihen an die Außenkanten des Rahmens
wird erreicht, daß die Rahmen, insbesondere die Steckaufnahmen im Rahmen, mit einem
Spritzgußwerkzeug ohne Schieber hergestellt werden kö nnen.
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Bei diesem Bauelement wird, wenn es aus Kunststoff hergestellt und
als Spielzeug-Bauelement verwendet wird, der Halt der Bauelemente im verbauten Verband
allein durch den Halt und den Paßsitz der Steckelemente bestimmt. Durch Aufwendung
einer Kraft entgegen der Steckrichtung können die Bauelemente leicht wieder aus
dem Verband gelöst werden.
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Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, das Bauelement nach dem
Hauptpatent so zu verbessern, daß der Halt der Bauelemente im verbauten Verband
mit einfachsten Mitteln wesentlich verbessert wird. Dies wird nach der Erfindung
dadurch erreicht, daß die Steckzapfen der Rahmen den offenen Rahmenseiten zugekehrt
und die Deckplatten auf ihrer Rückseite den Steckaufnahmen zugekehrt aufeinander
abgestimmte Verriegelungselemente tragen, die die verbauten Bauelemente-Rahmen quer
zu ihrer Steckrichtung verriegeln. Bei dieser Ausgestaltung der Rahmen und der Deckplatten
wird ein verbauter Bauelemente-Verband beim Einsetzen der Deckplatten verriegelt,
so daß die Bauelemente-Rahmen in ihrer Steckrichtung nicht mehr gelöst werden können.
Vor dem Lösen des Rahmen-Verbandes müssen die Deckplatten abgenommen werden.
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Die Verriegelung in dieser Richtung wird nach einer Ausgestaltung
dadurch erreicht3 daß die Verriegelungselemente als Ausnehmungen und auf diese Ausnehmungen
abgestimmte Erhöhungen ausgebildet sind. Diese Verriegelungselemente greifen quer
zur Steckrichtung der Rahmen ineinander und verriegeln somit die beiden miteinander
verbundenen Rahmen. Die Verriegelungselemente sind dabei vorzugsweise als Nut und
Feder ausgebildet.
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Die Verteilung dieser Verriegelungselemente ist nach einer weiteren
Ausgestaltung so vorgenommen, daß die am Rahmen vorstehenden Steckzapfen in der
Richtung der zugeordneten Rahmenwand verlaufende Nuten und die Deckplatten auf ihrer
Rückseite entsprechende Federn tragen. Die Nuten in den Steckzapfen schließen dabei
unmittelbar mit den Rahmenaußenkanten ab rund umfassen die halbe Höhe der Steckzapfen.
Die Federn auf der Rückseite der Deckplatten schließen mit den Außenkanten der Deckplatten
ab. Die Stärke der Steckzapfen und die Tiefe der Steckaufnahmen beträgt etwa ein
Viertel der Rahnlentiefe, während die Tiefe der Nuten etwa die Hälfte der Stärke
der Steckzapfen umfaßt.
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In gleicher Weise kann die Verteilung der Steckelemente auch so getroffen
werden3 daß die am Rahmen vorstehenden Steckzapfen Federn und die Deckplatten auf
ihrer Rückseite Nuten als Verriegelungselemente tragen.
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Damit die mit Deckplatten verschlossenen Rahmen als Bauelement mit
vorgegebener Teilung allseitig verbaubar werden3 ist weiterhin vorgesehen, daß die
Deckplatte mit Steckelementen auf eine Breite ausgelegt ist, die sich aus der Rahmentiefe
und zweimal der Stärke
einer Deckplatte ergibt, und daß die Länge
dieser Deckplatte auf diese doppelte Breite abgestimmt ist. Die Steckelemente-Reihen
sind dabei in die Längsrichtung der Deckplatte ausgerichtet.
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s. ch Damit auch diese Deckplatte mit SteckelementeReihen ohne Schieberwerkzeug
herstellen läßt, ist der Abstand der Steckelemente-Reihen auf die Rahmentiefe abgestimmt,
während die Steckaufnahmen bis zu den Längskanten der Deckplatte reichen. Die Verriegelungselemente
und die Steckelemente zur Festlegung der Deckplatte im Rahmen sind auf der Rückseite
der Deckplatte so aufgeteilt, daß sie sich in der Plattenlängsrichtung untereinander
und gegenseitig nicht überlappen.
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Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines Grundrahmens, Fig. 2 die Ansicht auf eine senkrechte
Rahmenaußenfläche, Fig. 3 die Ansicht auf eine waagrechte r - bmen außenfläche,
Fig. 4 einen Teilschnitt durch eine Steckelemente-Reihen einer Rahmenwand, Fig.
5 die Seitenansicht eines halben Grundrahmens mit einer glatten Rahmenaußenfläche,
Fig.
6 die Rückansicht einer Grunddeckplatte, Fig. 7 die Seitenansicht der Grunddeckplatte
nach Fig. 6, Fig. 8 einen Schnitt durch die Grunddeckplatte nach Fig. 6, Fig. 9
die Seitenansicht eines dreieckigen Rahmens3 Fig. 10 die Rückansicht einer dreieckigen
Deckplatte für einen Rahmen nach Fig, 9, Fig. 11 die Vorderansicht einer Deckplatte
mit St eckel ement e-Rei hen, Fig. 12 einen Schnitt durch die Deckplatte entlang
der Linie XII-XII der Fig. 11, Fig. 13 die Seitenansicht dieser Deckplatte nach
Fig. 11, Fig. 14 die Rückansicht der Deckplatte nach Fig. 11 und Fig. 15 einen Teilschnitt,
der die Steck- und Verri egel ungsverbi ndungen zwi schen Rahmen und Deckplatten
erkennen läßt.
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In Fig. 1 ist der Grundrahmen 10 eines Bausatzes gezeigt, der auf
jeder Rahmenaußenfläche vier Steckelemente-Teilungen aufweist. Die Steckelemente-Reihen
sind an di e Rahmenaußenkant en der offenen Rahmenseiten gelegt. So beginnt die
obere vordere Rahmenaußenkante mit einem Steckzapfen 11, dem eine St eckaufnahme
12 folgt. Diese Steckelemente weisen in der Rahmenebene gleichen, trapezförmigen
Querschnitt auf. Die hintere obere Rahmenkante beginnt jedoch mit einer Steckaufnahme
12 , der ein Steckzapfen 11 folgt. Diese versetzte Anordnung der Steckelemente 11
und 12 hat zur Folge, daß die Rahmenaußenflächen symmetrisch werden, wie den Ansichten
nach Fig. 2 und 3 entnommen werden kann.
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In diesen Ansichten ist auch deutlich zu erkennen, daß die Steckzapfen
11 und 11 auf den den offenen Rahmenseiten zugekehrten Flächen Verriegelungsnuten
13 und 131 tragen. Diese Nuten 13 und 13' schließen sich unmittelbar an die Rahmenaußenkanten
an und verlaufen jeweils in der Richtung der zugeordneten Rahmenwand.
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Der Schnitt nach Fig. 4 zeigt, wie die Steckzapfen 11 am Rahmen 10
vorstehen und wie sich die Steckaufnahmen 12 in die Rahmenwand erstrecken. Die Höhe
der Steckzapfen 11 und die Tiefe der Steckaufnahmen 12 sind an die Stärke des Rahmens
10 angepaßt.
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In Fig. 5 ist ein halber Grundrahmen 14 gezeigt, der nur an drei Rahmenaußenflächen
Steckzapfen 11 und 11I mit Verriegelungsnuten 13 und 131 sowie Steckaufnahmen 12
trägt. Mit derartigen Rahmen 14 lassen sich Abschlüsse mit glatter Außenseite, z.
B. an Ecken oder dergleichen, erreichen.
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Die Fig. 6 bis 8 zeigen eine Deckplatte 20 für den Grundrahmen 10,
die auf der Rückseite einen umlaufenden Steckrand 21 trägt, mit
dem
die Deckplatte 20 in den offenen Rahmenseiten eines Rahmens 10 festgelegt werden
kann. An den Außenkanten sind Verriegelungsfedern 22 angebracht, die auf die Form
und Größe der Verriegelungsnuten 13 der Steckzapfen 11 abgestimmt sind. Die Verteilung
dieser Verriegelungsfedern 22 ist so vorgenommen, daß sie in die Steckaufnahmen
des abgedeckten Rahmens 10 ragen. Ist der abgedeckte Rahmen 10 an einer Rahmenaußenfläche
bereits mit einem weiteren Rahmen verbunden, dann ragen in die Steckaufnahmen des
abzudeckenden Rahmens Steckzapfen der benachbarten Rahmen. Beim Einsetzen der Deckplattee
20 greifen die Verriegelungsfedern 22 in die Verriegelungsnuten der verbauten Rahmen.
Der verbaute Rahmen-Verband wird dabei quer zu den Steckverbindungen verriegelt
und kann nur noch auseinandergenommen werden, wenn die Deckplatten abgenommen sind.
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Die Fig. 9 und 10 zeigen einen dreieckigen Rahmen 15 und eine dreieckige
Deckplatte 23. Die Dreiecke sind rechtwinklig, wobei die Katheten auf den Grundrahmen
abgestimmt sind. Der Rahmen 15 kann daher in jeder Lage mit den Grundrahmen 10 verbaut
und durch die Deckplatte 23 abgedeckt werden. Die Hypothenusenseite des Rahmens
15 trägt keine Steckelemente und die Hypothenisenseite der D eckplatte 23 keine
Verriegelungs elemente.
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Fig. 11 zeigt eine Deckplatte 30 mit zwei Steckelemente-Reihen auf
der Vorderseite. Diese Deckplatte 30 deckt einen halben Grundrahmen 14 nach Fig.
5 ab oder kann in vier verschiedenen Lagen auf einen Grundrahmen 10 gesteckt werden.
Die Steckelemente Reihen mit den Steckzapfen 11 und 111 und den Steckaufnahmen 12
und 121 sind in einem Abstand angeordnet, der durch die Rahmentiefe bedingt ist.
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Dann können beliebige Rahmen mit der Deckplatte 30 verbunden werden.
Die Deckplatte 30 selbst ist in ihrer Breite auf die Rahmentiefe und auf zweimal
die Stärke der Deckplatten abgestimmt.
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Damit die Deckplatte 30 in der in Fig. 13 gezeigten Lage in ein Spritzgußwerkzeug
ohne Schieber eingelassen werden kann, müssen die Steckaufnahmen 12 und 121, wie
mit 16 gekennzeichnet, bis zu den Längskanten der Deckplatte 30 verlängert werden.
Dies zeigt auch deutlich der Schnitt durch die Deckplatte nach Fig. 12 und die Ansicht
auf die Rückseite der Deckplatte nach Fig. 14 Die Verriegelungselemente 22 und der
Steckrand 21 müssen dabei außerdem so verteilt und unterteilt werden3 daß sie sich
in der Plattenlängsrichtung nicht gegenseitig und untereinander überlappen. Die
Deckplatte 30 mit Steckelemente-Reihen verriegelt dann wie eine normale Deckplatte
20 einen Rahmen-Verband, sie kann jedoch in dieser Form in einem einfachen Spritzgußwerkzeug
hergestellt werden.
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Der Schnitt rauch Fig. 15 zeigt, wie die Rahmen 10 und 10 I ineinander
gesteckt sind, wobei der Steckzapfen 11 mit der Verriegelungsnut 13 des Rahmens
10 in die Steckaufnahme 12 des Rahmens 101 und der Steckzapfen 1 Damit der Verriegelungsnut
13 1 des Rahmens 101 in die Steckaufnahme 12 des Rahmens 10 eingeführt sind. Die
linke untere Deckplatte 20 greift mit ihrem Steckrand 21 in den Rahmen 10 und wird
dadurch gehalten. Die rechte untere Deckplatte 20 hält sich über den Steckrand 21
auf der anderen Seite des Rahmens 10.
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Gleichzeitig greift jedoch eine Verriegelungsfeder 22 in die Verriegelungsnut
131 des Steckzapfens 11 1 des Rahmens 101 und legt den Rahmen 101 am Rahmen 10 so
fest daß die Steckverbindung nicht mehr gelöst werden kann. In gleicher Weise wird
über die Verriegelungsfeder 22 der linken oberen Deckplatte 20 in Verbindung mit
der Verriegelungsnut
13 des Steckzapfens ii des Rahmens 10 der
Rahmen 10 am Rahmen 10 festgelegt. Die rechte obere Deckplatte 20 hält sich über
den Steckrand 21 am Rahmen 10! Daran ist deutlich zu erkennen3 daß der über die
Steckelemente zusammengebaute Rahmen-Verband durch die Abdeckung mit Deckplatten
quer zur Steckrichtung unlösbar verriegelt wird.