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DE1284729B - Scheibenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Scheibenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE1284729B
DE1284729B DEK56240A DEK0056240A DE1284729B DE 1284729 B DE1284729 B DE 1284729B DE K56240 A DEK56240 A DE K56240A DE K0056240 A DEK0056240 A DE K0056240A DE 1284729 B DE1284729 B DE 1284729B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
braking
disks
opposite
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK56240A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dr-Ing Hermann
Original Assignee
Dr-Ing Hermann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dr-Ing Hermann filed Critical Dr-Ing Hermann
Priority to DEK56240A priority Critical patent/DE1284729B/de
Publication of DE1284729B publication Critical patent/DE1284729B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D55/00Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes
    • F16D55/02Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members
    • F16D55/04Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by moving discs or pads away from one another against radial walls of drums or cylinders
    • F16D55/14Brakes with substantially-radial braking surfaces pressed together in axial direction, e.g. disc brakes with axially-movable discs or pads pressed against axially-located rotating members by moving discs or pads away from one another against radial walls of drums or cylinders with self-tightening action, e.g. by means of coacting helical surfaces or balls and inclined surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Es sind Scheibenbremsen bekannt, die aus zwei umlaufenden, beidseitig mit Bremsbelag ausgerüsteten Bremsscheiben bestehen, die zum Bremsen von zwei Druckscheiben gegen `Anlaufflächen gedrückt werden, die Bestandteile von Achs- oder Getriebegehäusen sind. Der Vorteil dieser Bremsen besteht darin, daß sie gekapselt laufen, also nicht von außen verschmutzen können. Die Wärme wird an Gehäuseteile abgeführt, die eine große Oberfläche besitzen. Deshalb werden derartige Bremsen besonders bei Traktoren verwendet, wo sie auf die Vorgelegewelle des Achsantriebs wirken.- Die Betätigung der bekannten Scheibenbremsen dieser Bauart erfolgt über Kugeln, die in :auf den den Reibflächen entgegengesetzten Seiten der beiden Druckscheiben angebrachten,, spiegelbildlich ausgeführten, in Umfangsrichtung ansteigenden Ausnehmungen -liegen. Die beiden Scheiben, bei denen jede nur in einer Drehrichtung fest angeordnet ist, werden zum Betätigen durch Lenker relativ gegeneinander verdreht. Nachteilig bei derartigen Bremsen ist die Erhöhung der Bremskraft durch Reibungsselbstverstärkung. Da der Reibwert von Bremsbelägen nicht gleich bleibt, tritt bei Reibwertänderung eine potenzierte Veränderung des Bremsmoments auf. Ein weiterer Nachteil dieser Bremsbauart besteht darin, daß bei Abnutzung der Bremsbeläge wegen der nur in einer Drehrichtung erfolgenden Abstützung der Bremsscheiben ein immer größer werdendes Spiel der zur Übertragung des Bremsmoments angebrachten Anschläge der Bremsscheiben an den Fortsätzen im Gehäuse auftritt. Bei Drehrich-- - tungsumkehr, also- beispielsweise bei der Bremsung eines Fahrzeugs auf ansteigender Fahrbahn, tritt nach. dem Stehenbleiben" des- Fahrzeugs durch" Dreh-' ein Schlag an der Bremse auf.
  • Die Erfindung bezieht sich auf Scheibenbremsen mit zwei umlaufenden, beidseitig mit Bremsbelägen ausgerüsteten Bremsscheiben, die beim Bremsen auf der einen Seite mit den Bremsflächen eines im Querschnitt U-förmigen Bremsgehäuses und auf der Gegenseite mit zwei Druckscheiben in Reibungsschluß treten, die zwischen. den Bremsscheiben angeordnet sind, wobei die Druckscheiben zum Bremsen axial entgegen der Kraft von Rückstellfedern auseinanderbewegt werden.
  • Sie hat sich zur Aufgabe gesetzt, die einleitend genannten Nachteile bisheriger Scheibenbremsen zu vermeiden.
  • Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe besteht in der Vereinigung folgender Merkmale: -a) Die beiden in beiden Umfangsrichtungen fest, axial dagegen frei beweglich angeordneten Druckscheiben-- weisen. in bekannter Weise auf der der Reibfläche gegenüberliegenden Seite in Umfangsrichtung - änsteigende ' Bahnen auf, die entsprechenden Schrägbahneü-- eines Bremsbetätigungsrings gegenüberliegen und mit diesem über Wälzkörper in Verbindung stehen.
  • b) Die beiden Druckscheiben sind mit ihren inneren Mantelflächen gleitend auf Ansätzen eines axial verschiebbaren Stützrings gelagert, dessen mittleren, gegenüber den Ansätzen einen größeren Durchmesser aufweisenden Bereich Rollen umgeben, auf denen der Bremsbetätigungsring schwenkbar gelagert ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. In F i g. 1 ist ein Quer- und in - B i g. -2 ein Längsschnitt= dürc£i die Bremse veranschaulicht; F i g. 3 zeigt einen in F i g. 1 mit E-F bezeichneten zylindrischen Teilschnitt.
  • Mit 1 und 2 sind Gehäusehälften bezeichnet, die Bremsflächen aufweisen, gegen die die eine Seite der beidseitig mit Bremsbelägen ausgerüsteten Bremsscheiben 3 und 4 zum Bremsen anlaufen. Die Bremsscheiben stehen formschlüssig mit der Welle 5 in Verbindung. Die beiden Druckscheiben 6 und 7 weisen auf ihren den Reibflächen gegenüberliegenden, Seiten in Umfangsrichtung ansteigendeBahnen auf, in denen Rollen 8 und 9 liegen. Die Rollen stützen sich auf spiegelbildlich ausgebildeten, ebenfalls in Umfangsrichtung ansteigenden Bahnen des Bremsbetätigungsrings 10 ab und übertragen bei Verdrehen des Betätigungsrings zum Bremsen über die Schrägflächen Druckkräfte auf die Druckscheiben 6 und 7 und pressen dadurch die Bremsscheiben 3 und 4 gegen ihre Anlaufflächen. Die Rollen 8 und 9 werden durch Käfige 11 und 12 gehalten. Der Betätigungsring 10 liegt mit seinem Innenmantel auf Rollen 13 auf. Er rollt beim Verdrehen auf der zylindrischen Außenfläche eines Stützrings 14 ab. Der Stützring 14 weist gegenüber der Rollenfläche der- Rollen 13 abgesetzte zylindrische Ansätze auf, die auf den zylindrischen Innenflächen der beiden Druckscheiben 6 und 7 mit Schiebesitz aufsitzen. Die beiden Druckscheiben sind durch Rückzugfedern 15 zusammengehalten und führen die Druckscheiben nach dem Bremsen wieder in ihre Ausgangslage zurück. Der Betätigungsring 10 weist im vorliegenden Beispiel einen angenieteten Ärm 16 auf, der über ein Auge direkt mit dem Bremsbetätigungsgestänge 17 in Verbindung steht. Eine Betätigung kann auch dadurch erfolgen, daß in bekannter Weise der Betätigungsring mit einer Seilbetätigung verbunden ist. Die Betätigungskraft kann auch durch ein Zahnritzel, das im Bremsgehäuse 1, 2 gelagert ist, über ein Zahnsegment, das direkt auf dem'-Betätigungsring angeordnet ist, eingeleitet werden. Auch eine Zahnstangenbetätigung ist möglich. -

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Scheibenbremse, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit zwei umlaufenden, beidseitig mit Bremsbelägen ausgerüsteten Bremsscheiben, die beim Bremsen auf der einen feite mit de-n--Bremsflächen eifies iiri Querschnitt' U-förmigen'-Bremsgehäuses und auf der Gegenseite mit zwei Druck-Scheiben in Reibungsschluß treten, die zwischen . den Bremsscheiben angeordnet sind, wgbei die 'Druckscheiben zum' Bremsen entgegen der Kraft von Rückstellfedern axial auseinanderbewegt werden, getennzeiehnet durch die Vereinigung folgender Merkmale: a) Die beiden in beiden Umfangsrichtungen fest, axial dagegen frei beweglich angeordneten Druckscheiben (6, 7) weisen in bekannter Weise auf der der Reibfläche gegenüberliegenden Seite in Umfangsrichtung ansteigende Bahnen auf, die entsprechenden Schrägbahnen eines Bremsbetätigungsrings (10) gegenüberliegen und mit diesem über Wälzkörper (8, 9) in Verbindung stehen. b) Die beiden Druckscheiben (6, 7) sind mit ihren inneren Mantelflächen gleitend auf Ansätzen eines axial verschiebbaren Stützrings (14) gelagert, dessen mittleren, gegenüber den Ansätzen einen größeren Durchmesser aufweisenden Bereich Rollen (13) umgeben, auf denen der Bremsbetätigungsring (10) schwenkbar gelagert ist.
DEK56240A 1965-05-28 1965-05-28 Scheibenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1284729B (de)

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DE1284729B true DE1284729B (de) 1968-12-05

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2329097A (en) * 1940-10-24 1943-09-07 Charles S Ash Dual wheel brake
DE876953C (de) * 1942-04-02 1953-05-18 Neue Argus Ges M B H Scheibenbremse fuer Fahrzeuge
DE1146770B (de) * 1956-03-03 1963-04-04 Klaue Hermann Scheibenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1194719B (de) * 1962-04-12 1965-06-10 Klaue Hermann Scheibenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE1146770B (de) * 1956-03-03 1963-04-04 Klaue Hermann Scheibenbremse, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
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