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DE1281400B - Verfahren zur kontinuierlichen Trennung von Gasen nach dem Prinzip der Gas-Elutions-Chromatographie - Google Patents

Verfahren zur kontinuierlichen Trennung von Gasen nach dem Prinzip der Gas-Elutions-Chromatographie

Info

Publication number
DE1281400B
DE1281400B DEP20395A DEP0020395A DE1281400B DE 1281400 B DE1281400 B DE 1281400B DE P20395 A DEP20395 A DE P20395A DE P0020395 A DEP0020395 A DE P0020395A DE 1281400 B DE1281400 B DE 1281400B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas
principle
separated
continuous separation
elution chromatography
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP20395A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Helmut Pichler
Dr Hans Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHIL HELMUT PICHLER DR
Original Assignee
PHIL HELMUT PICHLER DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHIL HELMUT PICHLER DR filed Critical PHIL HELMUT PICHLER DR
Priority to DEP20395A priority Critical patent/DE1281400B/de
Publication of DE1281400B publication Critical patent/DE1281400B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N30/00Investigating or analysing materials by separation into components using adsorption, absorption or similar phenomena or using ion-exchange, e.g. chromatography or field flow fractionation
    • G01N30/02Column chromatography
    • G01N30/50Conditioning of the sorbent material or stationary liquid
    • G01N30/58Conditioning of the sorbent material or stationary liquid the sorbent moving as a whole
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L25/00Baseband systems
    • H04L25/02Details ; arrangements for supplying electrical power along data transmission lines
    • H04L25/20Repeater circuits; Relay circuits
    • H04L25/24Relay circuits using discharge tubes or semiconductor devices

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  • Dc-Dc Converters (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Deutsche Kl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
BOId
B 01 j; A 62 c
GOIn
12 e - 3/02
12 g-1/01
421-4/16
P 12 81 400.5-43 (P 20395)
26. März 1958
31. Oktober 1968
Bekanntlich zeichnet sich die Elutions-Chromatographie durch besondere Eignung zur Trennung chemisch sehr ähnlicher Verbindungen aus. Die Trennwirkung ist um Größenordnungen besser als bei Rektifikationsmethoden; außerdem gestattet die Gas-Lösungs-Verteilungs-Chromatographie durch zweckmäßige Wahl der stationären flüssigen Phase eine Anpassung an spezielle Trennungsprobleme, die es z. B. ermöglicht, Paraffine und Olefine gleichen Siedepunktes voneinander zu trennen. Die Methode konnte bisher nur diskontinuierlich durchgeführt werden und blieb auf analytische Trennungen beschränkt.
Überraschenderweise wurde gefunden, daß es möglich ist, das Prinzip der Elutions-Chromatographie für ein kontinuierliches Verfahren zur Trennung von Gasen zu verwenden, indem ein chromatographisch aktives Material —■ beispielsweise Di-n-butyl-phthalat auf Schamottemehl (Sterchamol 0,3 bis 0,4 mm Körnung), 40/100 Gewichtsanteile — im folgenden kurz Material genannt, und eine Gasphase in einer Säule im Gegenstrom zueinander mit definierter Geschwindigkeit bewegt werden. Die Gasphase besteht aus zu trennendem Gemisch, das mit Trägergas verdünnt ist. Alle Gaskomponenten bewegen sich im Gegenstrom zum Material, aber jede Komponente mit der ihr stoffeigenen, durch Verteilungs- bzw. Adsorptionsisothermen bestimmten Geschwindigkeit.
Es wurde gefunden, daß die Geschwindigkeit des Materials und die Strömungsgeschwindigkeit der Gasphase so aufeinander abgestimmt werden müssen, daß von zwei zu trennenden Komponenten die eine schneller und die andere langsamer wandert, als sich das Material in entgegengesetzter Richtung bewegt. In diesem Fall strömt das Gas mit der größeren Wanderungsgeschwindigkeit quantitativ mit dem Trägergas zum Kopf der Säule, während das Gas mit der geringeren Wanderungsgeschwindigkeit quantitativ zum Fuß der Säule transportiert wird, wo es in einer zweiten Stufe vom Material abgelöst werden muß, ζ. B. durch einen Trägergasstrom bei größerer Gasphasengeschwindigkeit.
Besonders geeignet für die kontinuierliche Trennung von zwei Gasen ist die Einstellung der Materialgeschwindigkeit auf den Mittelwert der Wanderungsgeschwindigkeiten dieser beiden Gase. Die voneinander getrennten Komponenten fallen im Gemisch mit Trägergas an, das darum so auszuwählen ist, daß die Abtrennung der eluierten Verbindungen vom Trägergas nach bekannten Methoden durchgeführt werden kann. Als Trägergas können Wasserstoff, Verfahren zur kontinuierlichen Trennung von
Gasen nach dem Prinzip der
Gas-Elutions-Chromatographie
Anmelder:
Dr. phil. Helmut Pichler,
7500 Karlsruhe, Kaiserstr. 12
Als Erfinder benannt:
Dr. phil. Helmut Pichler,
Dr. Hans Schulz, 7500 Karlsruhe
Helium, Stickstoff, Luft, Kohlendioxyd u. a. verwendet werden. Das Material ist nach dem Ausspülen der langsamer wandernden Verbindungen regeneriert und wird im Kreislauf geführt.
Das Verfahren ist anwendbar auf die Trennung von zwei Gasen voneinander bzw. auf die Abtrennung der Komponente mit der kleinsten oder der größten Wanderungsgeschwindigkeit aus einem Vielstoffgemisch bzw. auf die Zerlegung eines Mehrstoffgemisches in zwei Fraktionen, in denen die einzelnen Komponenten nur noch in einer der beiden Fraktionen enthalten sind. Die wiederholte Anwendung des Prinzips gestattet es, alle Komponenten des Gemisches voneinander zu trennen. Temperatur und Druck müssen so eingehalten werden, daß die zu trennenden Verbindungen gasförmig vorliegen. Als inertes Trägermaterial und als flüssige Phase werden von der Verteilungschromatographie her bekannte Stoffe verwendet. Das Verfahren dient besonders zur kontinuierlichen Trennung von Gasen, die nach bisher bekannten Methoden nur schwer oder überhaupt nicht voneinander getrennt werden können.
Ausführungsbeispiel
Aufzutrennendes Gemisch:
η-Butan (Sdp. -0,50C) 50 Volumprozent,
trans-Buten (Sdp. +0,90C) 50 Volumprozent;
Trägergas: Stickstoff;
Inertes Trägermaterial: Schamottemehl (Sterchamol), Körnung 0,3 bis 0,4 mm;
Flüssige Phase: Di-n-butyl-phthalat;
Gramm flüssige Phase pro Gramm Trägermaterial: 40/100;
Materialgeschwindigkeit: 12 cm/min;
Strömung: 42 cm3 pro Minute und pro cm2 Säulenquerschnitt;
809 629/1429
Volumen aufgegebenes Gemisch pro Volumen Trägergas: 0,2.
Die Analysen von Gasproben zeigen, daß n-Butan und trans-Buten unter diesen Bedingungen voneinander kontinuierlich quantitativ getrennt werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur kontinuierlichen Trennung von ein Trägergas enthaltenden Gasgemischen nach dem Prinzip der Gas-Elutions-Chromatographie, dadurch gekennzeichnet, daß Säulenmaterial mit einer Geschwindigkeit dem Gasstrom entgegenbewegt wird, die zwischen den Wanderungsgeschwindigkeiten der zu trennenden Gaskomponenten liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Säulenmaterials gleich dem Mittelwert der Wanderungsgeschwindigkeiten zweier voneinander zu trennender Gaskomponenten . eines Gasgemisches ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 635 706;
Uli mann, Enzyklopädie der Techn. Chemie,
Bd. 1, 1951, S. 356 und 357;
Zeitschrift »Erdöl u. Kohle«, 9 (1956), S. 593
bis 597;
VDI-Zeitschrift, 98, 1956, Nr. 20 (11. Juli),
S. 1056.
DEP20395A 1958-03-26 1958-03-26 Verfahren zur kontinuierlichen Trennung von Gasen nach dem Prinzip der Gas-Elutions-Chromatographie Pending DE1281400B (de)

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DES96883A DE1281480B (de) 1965-04-30 1965-04-30 Schaltungsanordnung zum abwechselnden Anschalten der Pole einer Spannungsquelle an einem Verbraucher, insbesondere Einfachstrom-Doppelstrom-Telegrafierzeichenumsetzer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1281400B true DE1281400B (de) 1968-10-24

Family

ID=7520351

Family Applications (2)

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Country Status (6)

Country Link
BE (1) BE680338A (de)
DE (2) DE1281400B (de)
FR (1) FR1472514A (de)
GB (1) GB1140059A (de)
NL (1) NL6605732A (de)
SE (1) SE328018B (de)

Families Citing this family (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
IT1209311B (it) * 1980-02-29 1989-07-16 Sits Soc It Telecom Siemens Generatore di toni per centrali telefoniche a divisione di tempo.

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US2635706A (en) * 1949-08-29 1953-04-21 Phillips Petroleum Co Selective adsorption separation apparatus

Family Cites Families (3)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1036906B (de) * 1956-06-15 1958-08-21 Siemens Ag Relaislose Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Stromzeichen fuer Fernschreibzwecke
BE558426A (de) * 1956-06-15
NL249099A (de) * 1957-02-01

Patent Citations (1)

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Also Published As

Publication number Publication date
GB1140059A (en) 1969-01-15
NL6605732A (de) 1966-10-31
FR1472514A (fr) 1967-03-10
BE680338A (de) 1966-10-31
DE1281480B (de) 1968-10-31
SE328018B (de) 1970-09-07

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