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DE1280980B - Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die von den Teilnehmern gewaehlten Ziffern in Register eingespeichert werden - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die von den Teilnehmern gewaehlten Ziffern in Register eingespeichert werden

Info

Publication number
DE1280980B
DE1280980B DE1965S0099792 DES0099792A DE1280980B DE 1280980 B DE1280980 B DE 1280980B DE 1965S0099792 DE1965S0099792 DE 1965S0099792 DE S0099792 A DES0099792 A DE S0099792A DE 1280980 B DE1280980 B DE 1280980B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digits
registers
register
reg
digit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1965S0099792
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Rolle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1965S0099792 priority Critical patent/DE1280980B/de
Priority to NL6612669A priority patent/NL6612669A/xx
Priority to ES0331557A priority patent/ES331557A1/es
Priority to FR77969A priority patent/FR1501071A/fr
Priority to AT911266A priority patent/AT273240B/de
Priority to CH1411166A priority patent/CH460872A/de
Priority to GB4347866A priority patent/GB1111579A/en
Priority to BE687610D priority patent/BE687610A/xx
Publication of DE1280980B publication Critical patent/DE1280980B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04q
Deutsche Kl.: 21 a3-32/20
Nummer: 1280 980
Aktenzeichen: P 12 80 980.2-31 (S 99792)
Anmeldetag: 30. September 1965
Auslegetag: 24. Oktober 1968
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die von den Teilnehmern gewählten Ziffern in Register eingespeichert werden, die in Abhängigkeit von der Wertigkeit der gewählten Ziffern, z. B. in Abhängigkeit von der Wertigkeit der ersten Ziffer, nach Einlaufen einer unterschiedlichen Anzahl, z. B. nach Einlaufen einer, zweier oder dreier Ziffern, mit einer die Ziffern verarbeitenden oder umwertenden zentralen Einrichtung zusammenzuschalten sind.
Bei den bekannten Anordnungen dieser Art werden die zentralen Steuereinrichtungen nach Einlaufen der ersten und jeder weiteren Ziffer vom Register belegt und geben in den Fällen, in denen die Zahl der eingelaufenen Ziffern für eine Verarbeitung oder Umwertung nicht ausreicht, ein entsprechendes Kennzeichen an die Register, das besagt, daß bei Einlaufen der nächsten Ziffer eine neue Anfrage an die zentrale Steuereinrichtung zu richten ist. Die bei diesen bekannten Anordnungen durchgeführten mehrfachen Anforderungen der zentralen Steuereinrichtungen durch die Register erfordern einen hohen Zeitaufwand, der insbesondere dadurch noch groß wird, daß die zentralen Steuereinrichtungen im allgemeinen keine positive Nein-Aussage aus den gewählten Ziffern ableiten können und das Kennzeichen, das besagt, daß bei Einlaufen der nächsten Ziffer im Register eine neue Anfrage an die zentrale Einrichtung zu richten ist, nur durch eine Zeitauswertung im Register bzw. in der zentralen Steuereinrichtung gebildet wird. Die zentrale Steuereinrichtung wird dann durch die Anfragen, die nicht zum Erfolg führen, gegebenenfalls mehr bzw. länger in Anspruch genommen als durch die Anfragen, die zu einem echten Verarbeitungs- oder Umwertungsergebnis führen.
Um diese Nachteile zu vermeiden, ist es möglich, die Register mit Schaltmitteln zu versehen, die individuell in den Registern die Entscheidung treffen, wann, d. h. nach Einlaufen welcher Ziffer, die zentrale Steuereinrichtung anzufordern ist. Abgesehen von dem dadurch in den Registern erforderlichen individuellen zusätzlichen Aufwand werden bei einer Änderung des Ergebnisses der zu treffenden Entscheidung, z. B. bei einer Änderung in der Leitweglenkung, Verdrahtungsänderungen in allen Registern erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden. Erreicht wird dies dadurch, daß den Registern Vorumwerter gemeinsam zugeordnet sind, die von den Registern nach Einlaufen der ersten und Schaltungsanordnung für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die
von den Teilnehmern gewählten Ziffern in
Register eingespeichert werden
Anmelder:
Siemens Aktiengesellschaft, Berlin und München, 8000 München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Gerhard Rolle, 8033 Krailling
gegebenenfalls weiteren Ziffern angefordert werden und aus den in den Registern eingelaufenen Ziffern ein Zeichen ableiten, das kennzeichnet, nach wie vielen Ziffern die zentrale Steuereinrichtung von dem jeweiligen Register anzufordern ist.
Mit der Erfindung ist es in besonders einfacher Weise möglich, eine zeitliche Überlastung der zentralen Steuereinrichtungen zu vermeiden, ohne den individuellen Aufwand in den Registern wesentlich zu erhöhen. Der Aufwand für den oder die Vorumwerter ist verhältnismäßig gering, da von den Vorumwertern jeweils nur eine einfache Aussage zu treffen ist und dementsprechend auch nur wenige Umwerte- bzw, Kennzahlpunkte vorzusehen sind. Der Vorumwerter kann beispielsweise nach der ersten Ziffer, d. h. bei der ersten Anfrage durch ein Register, dem Register ein Kennzeichen geben, das besagt, daß die zentrale Steuereinrichtung unmittelbar, nach Einlaufen der zweiten oder nach Einlaufen der dritten Ziffer anzufordern ist. Es kann ferner ein Kennzeichen gebildet werden, das besagt, daß nach Einlaufen der nächsten Ziffer eine erneute Anfrage an den Vorumwerter gerichtet werden soll, da eine Vorumwertung hinsichtlich des Zeitpunktes der Anforderung der zentralen Steuereinrichtung auf Grund der ersten Ziffer noch nicht möglich war. Der Vorumwerter kann in bekannter Weise mit Gatterschaltungen ausgerüstet sein, die zwischen den zur Kennzeichnung der eingelaufenen Ziffern vom Register her dienenden Adern einerseits und den das Umwerteergebnis kennzeichnenden Umwerte- bzw. Kennzahlpunkten andererseits liegen. Da im Register Schaltmittel zur Kennzeichnung der eingelaufenen Ziffern wie auch Schaltmittel zur Aufnahme von Rückkennzeichen im allgemeinen vorgesehen oder erforderlich sind, ist der Aufwand für die Vorumwertung denkbar gering.
809 628/1193
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Form eines Blockschaltbildes dargestellt. In das Blockschaltbild sind lediglich für das Verständnis der Erfindung wesentliche Schaltmittel zur Übertragung von Kennzeichen vom Vorumwerter VU zu einem Register REG eingetragen. Die Übergabe der Ziffern vom Register REG an den Vorumwerter VU und die Umwertung im Vorumwerter kann in bekannter Weise, z. B. wie beim sogenannten elektronischen Verzoner, durchgeführt werden.
Nachstehend soll die Wirkungsweise des in der Figur dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. Beim Abheben des Hörers an der Teilnehmerstelle TN wird diese über ein unter dem Einfluß eines Markierers M stehendes Koppelfeld KF mit einem Register REG verbunden, aus dem sie den Wählton erhält. Der Teilnehmer kann mit der Wahl der Rufnummer des gewünschten Teilnehmers beginnen. Im Register REG sind Relais Ul bis U 3 vorgesehen, die nacheinander beim Einlaufen von Ziffern in der Weise wirksam werden, daß das Relais U1 nach der ersten, das Relais U 2 nach der zweiten und das Relais UZ nach der dritten Ziffer erregt ist.
Nach Einlaufen der ersten Ziffer wird vom Register REG aus, z. B. über einen Kontakt des Relais Ul, der Vorumwerter VU angefordert, der in Abhängigkeit von der Wertigkeit der gewählten Ziffer aus dieser ein Kennzeichen ableitet, das besagt, nach wie vielen Ziffern die zentrale Steuereinrichtung, im Ausführungsbeispiel der Markierer M, anzufordern ist. Dieses Kennzeichen wird vom Vorumwerter VU an den Kontakten 1 oder 3 an das Register REG übergeben. Soll der Markierer unmittelbar angefordert werden, so wird im Vorumwerter VU der Kontakt 1 geschlossen und damit das Relais Pl des Registers REG erregt, das mit seinem Kontakt ρ 1 Anforderungspotential an die Anlaßader zum Markierer M anlegt.
Soll der Markierer M erst nach der zweiten Ziffer angefordert werden, so kann vom Vorumwerter VU im Register REG ebenfalls ein entsprechendes Relais eingeschaltet werden. Im Ausführungsbeispiel wird jedoch in diesem Fall keiner der Kontakte 1 bzw. 3 des Vorumwerters VU geschlossen, so daß die Relais Pl und P 3 des Registers REG nicht erregt werden. Das Relais Pl spricht jedoch an, wenn nach Einlaufen der zweiten Ziffer im Register REG das Relais U 2 erregt wurde und seinen Kontakt μ 2 betätigt hat. In diesem Fall wird also entsprechend dem Kennzeichen — keiner der Kontakte 1 oder 3 betätigt — der Markierer M über den Kontakt ρ 1 des Relais P1 erst nach Einlaufen der zweiten Ziffer angefordert.
Soll dagegen der Markierer M erst nach Einlaufen der dritten Ziffer angefordert werden, so wird ein entsprechendes Kennzeichen durch den Kontakt 3 des Vorumwerters VU gegeben, so daß im Register REG das Relais P 3 anspricht und einen Stromkreis für das den Markierer M anfordernde Relais P1 vorbereitet, der erst nach Einlaufen der dritten Ziffer mit Ansprechen des Relais Z73 über den Kontakt μ 3 geschlossen wird.
Der Markierer M übernimmt bei seiner Belegung vom Register REG die bereits eingelaufenen Ziffern, die entsprechend dem Ergebnis der Vorumwertung durch den Vorumwerter VU für die in diesem Schaltzustand vom Markierer M durchzuführenden Schaltvorgänge ausreichen. Der Teilnehmer wird dann z. B. auf Grund der von ihm bereits gewählten Ziffern mit einem Relaissatz RS einer abgehenden Leitung oder mit einem Internverbindungssatz verbunden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die von den Teilnehmern gewählten Ziffern in Register eingespeichert werden, die in Abhängigkeit von der Wertigkeit der gewählten Ziffern, z.B. in Abhängigkeit von der Wertigkeit der ersten Ziffer, nach Einlaufen einer unterschiedlichen Anzahl, z.B. nach Einlaufen einer, zweier oder dreier Ziffern, mit einer die Ziffern verarbeitenden oder umwertenden zentralen Einrichtung zusammenzuschalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß den Registern (,REG) Vorumwerter (VU) gemeinsam zugeordnet sind, die von den Registern (REG) nach Einlaufen der ersten und gegebenenfalls weiteren Ziffern angefordert werden und aus den in die Register (REG) eingelaufenen Ziffern ein Zeichen ableiten, das kennzeichnet, nach wie vielen Ziffern die zentrale Steuereinrichtung (M) von dem jeweiligen Register (REG) anzufordern ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    309 628/1193 10.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE1965S0099792 1965-09-30 1965-09-30 Schaltungsanordnung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die von den Teilnehmern gewaehlten Ziffern in Register eingespeichert werden Pending DE1280980B (de)

Priority Applications (8)

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NL6612669A NL6612669A (de) 1965-09-30 1966-09-08
ES0331557A ES331557A1 (es) 1965-09-30 1966-09-24 Una disposicion de circuito para instalaciones de telecomunicaciones, en especial de telefonia, en las que las cifras elegidas por los abonados son almacenadas en registros.
FR77969A FR1501071A (fr) 1965-09-30 1966-09-28 Montage pour des installations de télécommunications, et en particulier de téléphonie
AT911266A AT273240B (de) 1965-09-30 1966-09-28 Schaltungsanordung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die von den Teilnehmern gewählten Ziffern in Register eingespeichert werden
CH1411166A CH460872A (de) 1965-09-30 1966-09-28 Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, in denen die von den Teilnehmern gewählten Ziffern in Register eingespeichert werden
GB4347866A GB1111579A (en) 1965-09-30 1966-09-29 Improvements in or relating to telecommunications exchange systems
BE687610D BE687610A (de) 1965-09-30 1966-09-30

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