DE1216378B - Rufnummerngenerator fuer Fernmeldeanlagen mit Gemeinschaftsanschluessen - Google Patents
Rufnummerngenerator fuer Fernmeldeanlagen mit GemeinschaftsanschluessenInfo
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- H04Q—SELECTING
- H04Q3/00—Selecting arrangements
- H04Q3/42—Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
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- H04M15/00—Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES Äft PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 51/01
E 28128 VIII a/21 a3
13. November 1964
12. Mai 1966
13. November 1964
12. Mai 1966
Die Erfindung bezieht sich auf die Erzeugung der Rufnummern von rufenden Teilnehmern in Fernmeldevermittlungsstellen
mit Gemeinschaftsanschlüssen.
Es sind verschiedene Verfahren bekannt, mit denen die Rufnummer des Einzelanschlusses erzeugt
werden kann, wenn ein Anruf von diesem Anschluß aus erfolgt. Ein solches Verfahren ist in der britischen
Patentanmeldung 5112 aus dem Jahre 1963 der gleichen Erfinderin beschrieben. Gemäß dieser Beschreibung
wird eine Rufnummer nach der Erzeugung zu einem Register übertragen, in welchem sie
für eine beliebig lange Zeit festgehalten wird.
Bei Gemeinschaftsanschlüssen war es bisher nur möglich, die Rufnummer eines der Teilnehmer des
Gemeinschaftsanschlusses zu erzeugen. Bei Anrufen, die von diesem Teilnehmer aus erfolgen, tritt dabei
keine Schwierigkeit ein. Wenn jedoch der Anruf von einem der übrigen Teilnehmer aus erfolgt, ist die erzeugte Rufnummer nicht diejenige des den Anruf
tätigen Teilnehmers. Wenn ein Verbindungsweg von einem rufenden Anschluß aus unter Steuerung durch
ein Register aufgebaut wird, ist es jedoch üblich, ein Rückfragesignal von dem Register zu dem Anschluß
zurückzuschicken, damit geprüft wird, ob der rufende
Anschluß ein Mehrfachanschluß ist und zutreffendenfalls ob der rufende Teilnehmer zur Z-Kategorie
oder zur Y-Kategorie von Teilnehmern gehört.
Es ist bereits eine Anordnung zur Identifizierung der Art von Fernmeldeleitungen vorgeschlagen,
welche bei einem Anruf von einem Teilnehmeranschluß aus ein Identifizierungssignal erzeugt, das die
Kategorie des rufenden Anschlusses kennzeichnet.
Mit der Erfindung wird eine Einrichtung zur Erzeugung der Rufnummer eines Fernmeldeanschlusses
geschaffen, welche darauf anspricht, wenn ein Anruf von einem Anschluß aus erfolgt, der mehreren
Teilnehmern gemeinsam ist, die zu verschiedenen Teilnehmerkategorien gehören (z.B. ^-Teilnehmer,
Y-Teilnehmer), damit die Rufnummer des rufenden Anschlusses erzeugt wird, und diese Einrichtung enthält
einen Rufnummerngenerator, welcher die Rufnummern der Teilnehmer des Mehrfachanschlusses
erzeugen kann und so ausgeführt ist, daß er die Rufnummer eines ersten Teilnehmers erzeugt, wenn ein
Anruf durch irgendeinen Teilnehmer des Mehrfachanschlusses erfolgt, eine Identifizierungseinrichtung
zur Feststellung der Kategorie des rufenden Teilnehmers und einer erzeugten Rufnummer und eine Anordnung
zur Wiederingangsetzung der Rufnummernerzeugung, welche wirksam wird, wenn die Kategorie
des rufenden Teilnehmers und die Kategorie der er-Rufnummerngenerator für Fernmeldeanlagen mit
Gemeinschafts anschlüssen
Anmelder:
Ericsson Telephones Limited, London
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz, Dr. rer. nat. G. Hauser
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
und Dipl.-Ing. G. Leiser, Patentanwälte,
München-Pasing, Ernsbergerstr. 19
Als Erfinder benannt:
George Arthur Matthews, Beeston, Nottingham
(Großbritannien)
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 14. November 1963 (45 085)
zeugten Rufnummer voneinander verschieden sind, und daraufhin den Generator erneut in Gang setzt,
so daß dieser die Rufnummer eines weiteren Teilnehmers des Mehrfachanschlusses erzeugt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert. Diese zeigt das Blockschaltbild
einer nach der Erfindung ausgeführten Einrichtung.
Bei der dargestellten Einrichtung ist angenommen, daß ein Teilnehmer der Z-Mehrfachanschlußkategorie
eine gemeinsame Anschlußleitung mit einem Teilnehmer der F-Mehrfachanschlußkategorie benutzt,
wie dies allgemein bekannt ist. Diejenigen Teile des Anschlußorgans dieser Teilnehmer, die für die
Erfindung von Bedeutung sind, sind im Teil I der Zeichnung dargestellt.
Der Teil II der Zeichnung zeigt einen Rufnummerngenerator, der in der britischen Patentanmeldung
5112 aus dem Jahre 1963 beschriebenen Art mit den erforderlichen Abänderungen für den beabsichtigten
Zweck.
Der Teil III zeigt einen Entschlüßler D bekannter Art, der vorübergehend ausschließlich irgendeinem
der Register RG in irgendeiner bekannten geeigneten Weise zugeordnet werden kann. Der Entschlüßler D
hat eine Ausgangsklemme 1 für jede Rufnummer im Nummernbereich der Vermittlungsstelle. Wenn der
609 568/118
Entschlüßler D einem Register RG zugeteilt ist, erscheint
an der Klemme 1, die einer im Register gespeicherten Rufnummer entspricht, ein Markierpotential.
Von den Klemmen 1 sind Schaltdrähte zu anderen Klemmen 2 geführt, von denen für jedes
Anschlußorgan eine vorgesehen ist. Jede Klemme 2 ist mit einem Markierrelais MK des zugehörigen Anschlußorgans
verbunden. Zwischen den beiden Klemmenreihen sind zwei Ringe RX und RY aus magnetisierbarem
Material angeordnet, von denen Signalausgangsleitungen SX bzw. SY abgehen, wie bereits
vorgeschlagen ist.
Bei dem Zweieranschluß, der im Teil I der Zeichnung dargestellt ist, ist das Markierrelais MK des Anschlußorgans
mit einer Klemme II in der soeben beschriebenen Weise verbunden. Zu dieser Klemme
führen Schaltdrähte von zwei Klemmen 1, nämlich von der Klemme 1, welche der Rufnummer des
X-Teilnehmers zugeordnet ist, und von der Klemme 1, welche der Rufnummer des Y-Teilnehmers zugeordnet
ist. Diese beiden Schaltdrähte sind bei 3 und 4 dargestellt. Der Schaltdraht 3 ist durch den Ringi?X
gefädelt, und der Schaltdraht 4 durch den Ring RY. Die Signalausgangsleirungen SX und SY sind zu den
Registern RG geführt, aber die über diese Leitungen abgegebenen Signale sind für das Register wirksam,
dem der Entschlüßler Z> zugeordnet ist.
Bei dem im Teil I der Zeichnung dargestellten Anschlußorgan
ist das Leitungsrelais L des Anschlusses mit einem Kontakt Ll versehen, der in einem Draht
11 liegt, welcher durch die Ringkerne gefädelt ist, die zu der Rufnummer des X-Teilnehmers im Generator
vom Teil Π gehören. Das Markierrelais MK trägt einen ersten Kontakt MKl der beim Schließen einen
Stromkreis vervollständigt, über welchen die Vorwärtsdurchschaltung
des Verbindungswegs bewirkt wird. Ein zweiter Kontakt MK 2 des Markierrelais
liegt zwischen einer Leitung 5 und einem Draht 12, der durch die Kerne gefädelt ist, die zu der Rufnummer
des Y-Teilnehmers im Generator vom Teil II gehören. Die Leitung 5 ist von jedem der Register RG
zugänglich und den Kontakten MK 2 weiterer Anschlußorgane gemeinsam, wie bei 6 angedeutet ist.
Wenn einer der Teilnehmer einen Anruf tätigt, wird das Leitungsrelais L in an sich bekannter Weise
erregt. Der Kontakt Ll schließt sich, und die Rufnummer des X-Teilnehmers wird erzeugt und zu dem
ersten freien Register RG übertragen, wie in der britischen Patentanmeldung 5112 „ aus dem Jahre
1963 beschrieben ist. Nun wird der Entschlüßler D diesem Register zugeteilt, und die im Register
stehende Rufnummer wird entschlüsselt, so daß ein Markierpotential an der Klemme 1 erscheint, welche
der Rufnummer des X-Teilnehmers zugeordnet ist. Mittels des Schaltdrahts 3 erregt dieses Potential das
Relais MK, und zugleich wird ein Signal auf der Leitung SX induziert. Dieses Signal wird allen Registern
RG zugeordnet, aber es wird nur für das in Betrieb befindliche Register wirksam, in welchem
es eine (nicht dargestellte) Prüfschaltung bekannter Art zwischen dem Register und dem rufenden Anschluß
vorbereitet. Die Prüfschaltung spricht in an sich bekannter Weise auf Signale an, welche von
dem rufenden Teilnehmer kommen, und sie zeigt an, ob es sich um einen X-Teilnehmer oder einen Y-Teilnehmer
handelt.
Wenn ein X-Teilnehmer anruft, wird der Verbindungsaufbau in an sich bekannter Weise entsprechend
den Schalt- und Wähleinrichtungen der Vermittlungsstelle durchgeführt.
Wenn dagegen ein Y-Teilnehmer anruft, zeigt die Prüfschaltung diese Tatsache an, und dieser Zustand
bewirkt in Vereinigung mit dem Signal auf der SX-Leitung, daß an die Leitung 5 ein Wiederholungssignal angelegt wird. Im Anschlußorgan des rufenden
Anschlusses ist der Kontakt MK 2 geschlossen, und das Wiederholungssignal bewirkt, daß die Rufnummer
des Y-Teilnehmers mit Hilfe des Umsetzerdrahts 12 erzeugt wird. Auf diese Weise wird die
Rufnummer des Y-Teilnehmers zu einem verfügbaren Register übertragen. Aus dem an die Leitung 5
angelegten Wiederholungssignal wird in dem Register ein Freigabesignal abgeleitet, durch welches
die Rufnummer des X-Teilnehmers gelöscht und das Register freigegeben wird.
Wenn die Rufnummer des Y-Teilnehmers in einem der Register steht, wird der Entschlüßler D nun
diesem Register zugeteilt, und das Makierpotential erscheint an der Klemme 1, welche der Rufnummer
des Y-Teilnehmers zugeordnet ist. Über den Schaltdraht 4 hält dieses Potential das Relais MK erregt
(oder es wird erneut erregt, wenn es abgefallen war), und ein Signal wird auf der Leitung SY induziert.
Dieses Signal ist mit dem Signal der Prüfschaltung vereinbar, und der Verbindungsaufbau kann nun
fortgesetzt werden, wobei die Rufnummer des Y-Teilnehmers im Register steht.
Die im Register verwendeten Schaltungen können dem Aufbau nach sehr verschieden sein (beispielsweise
elektromagnetisch oder elektronisch), je nach der verwendeten Registerart, der Art der Schalteinrichtungen
in der Vermittlungsstelle und anderen Faktoren. Es liegt im Wissen des Fachmanns, Schaltungen
zu entwerfen, welche für die verschiedenen Anforderungen geeignet sind.
Gemäß einer anderen Ausführungsform können die Ringe RX und RY dem Generator anstatt dem
Entschlüßler D zugeordnet werden. In diesem Fall wurden die Umsetzerdrähte 11, 12 anstatt der
Schaltdrähte 3, 4 durch die Ringe hindurchgefädelt sein. Dabei wären entsprechende Änderungen an dem
Zwischenspeicher erforderlich, der bei 5CIlO ...
angedeutet ist, sowie an den Registern RG.
Die beschriebene Anordnung ist nicht auf Zweieranschlüsse beschränkt, sondern läßt sich ohne weiteres
für Gemeinschaftsanschlüsse mit drei oder mehr Teilnehmern erweitern.
Claims (3)
1. Anordnung zur Erzeugung der Rufnummern von Fernmeldeanschlüssen, die anspricht, wenn
ein Anruf über eine Anschlußleitung erfolgt, die mehreren Teilnehmern gemeinsam ist, die zu verschiedenen
Teilnehmerkategorien (z.B. X-Teilnehmer, Y-Teilnehmer) gehören, damit die Rufnummer
des rufenden Teilnehmers erzeugt wird, gekennzeichnet durch einen Rufnummerngenerator,
welcher so ausgeführt ist, daß er die Rufnummern der Teilnehmer des Mehrfachanschlusses erzeugen kann und die Rufnummer
eines ersten Teilnehmers erzeugt, wenn über die Anschlußleitung ein Anruf von irgendeinem
der Teilnehmer des Mehrfachanschlusses aus erfolgt, eine Identifizierungseinrichtung zur
Feststellung der Kategorie des rufenden Teil-
nehmers und einer erzeugten Rufnummer, und durch eine Einrichtung zur Wiederingangsetzung
des Generators, die wirksam wird, wenn die Kategorie des rufenden Teilnehmers und die
Kategorie der erzeugten Rufnummer voneinander verschieden sind, und die daraufhin den Generator
wieder in Gang setzt, so daß dieser die Rufnummer eines weiteren Teilnehmers des
Mehrfachanschlusses erzeugt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß die Identifizierungseinrichtung für jede Kategorie von Teilnehmern eines Mehrfachanschlusses
einen Ring aus magnetisierbarem Material enthält, daß durch jeden Ring Schaltdrähte
gefädelt sind, die von einer Ausgangsklemme eines Entschlüßlers, die einen Teilnehmer
der Kategorie zugeordnet ist, welcher der Ring entspricht, zu einer Klemme im Anschlußorgan
des Anschlusses führt, an welchem der Teilnehmer angeschlossen ist, der durch die Ausgangsklemme
des Entschlüßlers dargestellt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur
Wiederingangsetzung des Generators einen Draht enthält, der durch Ringkerne im Generator gefädelt
ist, welche zu der Rufnummer eines Teilnehmers gehören, der von dem ersten Teilnehmer
verschieden ist, und daß in diesem Draht der Kontakt eines Markierrelais des Anschlußorgans
des Anschlusses liegt, an welchen der von dem Umsetzerdraht dargestellte Teilnehmer angeschlossen
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 568/118 S. 66 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB4508563A GB1023343A (en) | 1963-11-14 | 1963-11-14 | Calling number generation in telecommunication exchanges |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1216378B true DE1216378B (de) | 1966-05-12 |
Family
ID=10435823
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE28128A Pending DE1216378B (de) | 1963-11-14 | 1964-11-13 | Rufnummerngenerator fuer Fernmeldeanlagen mit Gemeinschaftsanschluessen |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1216378B (de) |
| GB (1) | GB1023343A (de) |
| NL (1) | NL6413229A (de) |
| SE (1) | SE313851B (de) |
-
1963
- 1963-11-14 GB GB4508563A patent/GB1023343A/en not_active Expired
-
1964
- 1964-11-12 NL NL6413229A patent/NL6413229A/xx unknown
- 1964-11-13 DE DEE28128A patent/DE1216378B/de active Pending
- 1964-11-13 SE SE1373364A patent/SE313851B/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL6413229A (de) | 1965-05-17 |
| SE313851B (de) | 1969-08-25 |
| GB1023343A (en) | 1966-03-23 |
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