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DE1265230B - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenvermittlungsanlagen mit Wartemoeglichkeit - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenvermittlungsanlagen mit Wartemoeglichkeit

Info

Publication number
DE1265230B
DE1265230B DE1966S0104541 DES0104541A DE1265230B DE 1265230 B DE1265230 B DE 1265230B DE 1966S0104541 DE1966S0104541 DE 1966S0104541 DE S0104541 A DES0104541 A DE S0104541A DE 1265230 B DE1265230 B DE 1265230B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
connection
switching
circuit
occupied
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1966S0104541
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Kruse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1966S0104541 priority Critical patent/DE1265230B/de
Publication of DE1265230B publication Critical patent/DE1265230B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/0008Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages
    • H04Q3/0012Selecting arrangements using relay selectors in the switching stages in which the relays are arranged in a matrix configuration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenvermittlungsanlagen mit Wartemöglichkeit Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenvermittlungsanlagen, mit Prüfstromkreisen, über die der Schaltzustand, d. h. belegt oder frei, von angewählten Schalteinrichtungen, z. B. Teilnehmeranschlußschaltungen, vor einer endgültigen Verbindungsdurchschaltung ermittelt wird und mit hierfür vorgesehenen Prüf- und Belegungsschaltmitteln, durch die eine angewählte Schalteinrichtung nach ihrer Prüfung über ihren Prüfstromkreis für eine anschließende Verbindungsdurchschaltung belegt wird, sofern sie frei ist oder frei wird, und die bei Besetztsein der angewählten Schalteinrichtung in einen Warteschaltzustand geschaltet werden, um sie sowohl auf ihr Freiwerden hin zu überwachen als auch zu sperren gegen die Einleitung des Wartezustandes seitens weiterer Prüf- und Belegungsschaltmittel in bezug auf dieselbe belegte Schalteinrichtung.
  • Durch die deutsche Auslegeschrift 1170 477 ist bereits eine derartige Schaltungsanordnung mit Durchwählern bekannt, von denen insgesamt jeder vier Schaltarme aufweist. Zwei Schaltarme dienen zur Durchschaltung des Sprechweges. Ein weiterer Schaltarm ist der Prüfschaltarm, über den in bekannter Weise durch den Wähler der jeweilige Schaltzustand, d. h. ob frei oder besetzt, des angewählten Schaltgliedes ermittelt wird. Über den vierten Schaltarm werden Stromkreise geschaltet, mit deren Hilfe sichergestellt wird, daß zu einer angewählten, belegten Schalteinrichtung immer nur eine einzige Warteverbindung aufgebaut werden kann.
  • Wird eine Schalteinrichtung angewählt, die frei ist, so wird lediglich über den dritten Schaltarm der Prüf-und Belegungsstromkreis durchgeschaltet und die Schalteinrichtung belegt. Ist dagegen die Schalteinrichtung bereits belegt, so wird der Wähler zwar bereits auf dem ihr entsprechenden Ausgang stillgesetzt, gibt aber rückwärts zum rufenden Teilnehmer Besetztzeichen. Dieser hat nun die Möglichkeit, durch ein besonderes Schaltkriterium, das er abgeben kann, den Wähler in die Wartestellung zu schalten. Dadurch, daß am vierten Schaltarm des betreffenden Ausganges kein Potential anliegt, wird angezeigt, daß kein weiterer Anruf bereits in Wartestellung auf demselben Ausgang liegt oder die besetzte Schalteinrichtung prüft. Findet der Wähler also über den vierten Schaltarm kein Potential vor, so erkennt er daran, daß er selbst in Wartestellung gehen darf. Um weitere Wähler daran zu hindern, ebenfalls auf einen derselben Schalteinrichtung entsprechenden Ausgang in Wartestellung zu gehen, legt er selbst Erdpotential über seinen vierten Schaltarm an den betreffenden Ausgang an. Wird danach ein weiterer Wähler auf denselben Ausgang eingestellt, so findet er Erdpotential über seinen vierten Schaltarm vor, was ihm anzeigt, daß er selbst nicht in Wartestellung gehen darf, weil bereits ein anderer Wähler (das ist der im Satz zuvor genannte) in Wartestellung auf diesem Ausgang steht. Bei Auslösung der ursprünglichen Verbindung wechselt das Potential am Prüfschaltarm von Besetztpotential auf Freipotential. Der bis dahin in Wartestellung sich befindende Wähler wird veranlaßt, seinen Prüfvorgang auf die bis dahin besetzte und nun frei gewordene Leitung zu wiederholen. Hat er erfolgreich auf den angewählten Ausgang aufgeprüft, so schaltet er von seinem vierten Schaltarm das zuvor angeschaltete Sperrpotential ab.
  • Ein Nachteil dieser Schaltungsanordnung besteht darin, daß außer einem Prüfschaltarm für die Funktion des Wartens in der eingangs erläuterten Weise ein vierter Schaltarm erforderlich ist. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, diesen Nachteil zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß sowohl die Prüf- und Belegungsschaltmittel als auch die Prüfstromkreise Innenwiderstände aufweisen, die bei Prüfung und Belegung von Prüfstromkreisen und während des Wartezustandes Spannungsteiler bilden, und daß in Abhängigkeit von einer relativ hochohmigen Messung der Teilspannung an einer Prüfleitung der jeweils angewählten Schalteinrichtung für Prüf- und Belegungsschaltmittel der Wartezustand eingeleitet wird, währenddessen anschließend zwischen dem belegten Prüfstromkreis am letztgenannten Eingang und den letztgenannten Prüf- und Belegungsschaltmitteln ein relativ niederohmiger, das Freiwerden desselben signalisierender Überwachungsstromkreis durchgeschaltet ist. Durch die Erfindung wird in vorteilhafter Weise der Aufwand an Stromkreisen in Vermittlungsschaltmitteln, z. B. Wähler, Koppler u. dgl., erheblich herabgesetzt. Die Erfindung erweist sich als besonders vorteilhaft für die Anwendung in Vermittlungseinrichtungen, in denen Verbindungen über mehrere Vermittlungsschaltstufen, z. B. Koppelstufen von Relaiskopplern, durchgeschaltet werden, über die die Prüfung von Schalteinrichtungen durchgeführt wird. Hierbei geht es um die Einsparung nicht nur eines Prüfschaltarmes in den Wählern einer einzigen Wahlstufe, sondern um die Einsparung je eines Koppelkontaktes an sämtlichen Koppelpunkten eines umfassenden Vermittlungsnetzwerkes.
  • In den F i g. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in nur wesentlich zu ihrem Verständnis beitragenden Bestandteilen dargestellt, auf welche dieselbe jedoch keineswegs beschränkt ist.
  • In F i g. 1 ist eine Übersicht über eine Vermittlungsanlage wiedergegeben, in welcher die vorliegende Erfindung mit Vorteil anwendbar ist. An ein Koppelfeld K, das in bekannter Weise als Relaiskoppelfeld ausgebildet ist, sind eingangsseitig über nicht gezeigte Teilnehmeranschlußschaltungen Teilnehmerstationen T1 bis T3 angeschlossen. Ausgangsseitig sind an das Koppelfeld Eingänge und Ausgänge von Verbindungssätzen V1, V2 ... angeschlossen. An die Verbindungssätze ist über einen Sucher S ein zentraler Markierer M anschaltbar, mit dessen Hilfe Verbindungen über das Koppelfeld Kdurchgeschaltet werden. Durch den Sucher S wird sichergestellt, daß der Markierer gleichzeitig immer nur mit einem einzigen Verbindungssatz zusammenarbeiten kann.
  • Eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmern wird folgendermaßen hergestellt: Hebt ein Teilnehmer, z. B. der an der Teilnehmerstation T1, seinen Hörer ab, so wird aus der nicht gezeigten Teilnehmeranschlußschaltung ein Kennzeichen zum zentralen Markierer übertragen, das diesen auf nicht gezeigte Weise veranlaßt, den genannten Teilnehmer mit dem Eingang eines Verbindungssatzes, z. B. V1, über das Koppelfeld K zusammenzuschalten. Daraufhin erhält der Teilnehmer Wählton, worauf er mit der Abgabe der Wahlinformation beginnen kann. Die Wahlinformationen werden im Verbindungssatz V1 gespeichert, bis sie- vollständig sind. Reichen die gespeicherten Wahlinformationen zur Herstellung einer Verbindung aus, so wird über den Sucher S der Markierer M angefordert. Sobald er frei ist, wird er über den Sucher S an den anfordernden Verbindungssatz angeschaltet. Er erhält von diesem die Wahlinformationen und schaltet zwischen dem Ausgang des Verbindungssatzes V1 und dem angewählten Teilnehmer, z. B. T2, eine Verbindung über das Koppelfeld durch. Hierbei veranlaßt er den Verbindungssatz V1, über die durchgeschaltete Verbindung die nicht gezeigte Teilnehmeranschlußschaltung des Teilnehmers T2 daraufhin zu prüfen, ob sie frei ist oder belegt. Findet er sie frei, so wird der Verbindungssatz V1 vom Markierer M veranlaßt, Rufwechselstrom an den angewählten Teilnehmer T2 auszusenden. Sobald sich der Teilnehmer an der Teilnehmerstation T2 meldet, wird der Rufwechselstrom abgeschaltet und die Verbindung zwischen dem rufenden Teilnehmer T1 und dem angewählten Teilnehmer T2 im Verbindungssatz endgültig durchgeschaltet. Diese Vorgänge sind an sich bekannt und brauchen im einzelnen nicht weiter beschrieben zu werden. Es sei angenommen, daß der Teilnehmer an der Teilnehmerstation T3 ebenfalls den Teilnehmer an der Teilnehmerstation T2 zu sprechen wünscht. Es sei angenommen, daß hierzu der Teilnehmer an der Teilnehmerstation T3 mit einem Eingang des Verbindungssatzes V2 in bereits beschriebener Weise verbunden werde. Wird nun nach Durchschaltung der Verbindung zwischen dem Ausgang des Verbindungssatzes V2 und der nicht gezeigten Teilnehmeranschlußschaltung der Teilnehmerstation T2 der Prüfvorgang seitens des Verbindungssatzes V2 eingeleitet, so wird der angewählte Teilnehmer T2 zunächst als besetzt erkannt. Die gewünschte Verbindung kann zunächst nicht durchgeschaltet werden. In der beschriebenen Vermittlungsanlage ist jedoch eine Wartemöglichkeit vorgesehen, die nachfolgend noch näher erläutert wird.
  • Es ist möglich, allen Teilnehmern die Möglichkeit des Wartens zu geben. So kann der Wartezustand generell immer herbeigeführt werden, wenn ein Verbindungssatz einen angewählten Teilnehmer als besetzt erkannt hat. Es ist auch möglich, in Besetztfällen den Warteschaltzustand immer nur in Abhängigkeit von einem besonderen Kennzeichen seitens des rufenden Teilnehmers einzuleiten. Ein solches Kennzeichen kann in einem Erdtastendruck, jedoch auch in der Nachwahl einer bestimmten Kennziffer bestehen. - Darüber hinaus ist es auch möglich, für die Einleitung des Warteschaltzustandes ein besonderes Berechtigungskennzeichen vorauszusetzen, das bei Herstellung der Verbindung in bekannter Weise durch einen Identifizierungsvorgang ermittelt werden kann, sofern der rufende Teilnehmer warteberechtigt geschaltet ist.
  • Es ist auch möglich, den Warteschaltzustand generell auf Grund eines durch einen Identifizierungsvorgang ermittelten Berechtigungskennzeichens herbeizuführen und durch ein besonderes Kennzeichen seitens des rufenden Teilnehmers diesen auf die bestehende Verbindung aufzuschalten. Hierbei wird den an der ursprünglichen Verbindung beteiligten beiden Teilnehmern der Aufschaltezustand durch ein akustisches Hörzeichen angezeigt. In diesem Falle fordert der rufende Teilnehmer an der Teilnehmerstation T3 die anderen beiden Teilnehmer auf, ihr Gespräch zu beenden. Sobald diese der Aufforderung nachkommen, wird die Verbindung zwischen dem rufenden Teilnehmer an der Teilnehmerstation T3 und der Teilnehmerstation T2 durchgeschaltet. Es wird in bekannter und bereits beschriebener Weise Rufwechselstrom ausgesendet. Meldet sich der Teilnehmer an der Teilnehmerstation T2, so ist die gewünschte Verbindung hergestellt.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird sichergestellt, daß sich in bezug auf einen einzigen Teilnehmer immer nur ein einziger zweiter Teilnehmer in den Warteschaltzustand schalten kann. Es sei angenommen, daß im vorliegenden Falle rufende Teilnehmer bei Anwahl eines besetzten Teilnehmers auf Grund eines durch einen Identifizierungsvorgang ermittelten Berechtigungskennzeichens ein besonderes Hörzeichen erhalten, durch das ihnen mitgeteilt wird, daß der angewählte Teilnehmer besetzt ist, daß sie sich aber auf die bestehende Verbindung durch Nachwahl einer besonderen Aufschaltekennziffer aufschalten können. Da an einer VerbindungimmerzweiTeilnehmer beteiligt sind, ist es möglich, daß auf eine Verbindung sich zwei dritte Teilnehmer aufschalten können, und zwar je einer der beiden dritten Teilnehmer auf je einen der beiden an der ursprünglichen Verbindung beteiligten Teilnehmer.
  • In F i g. 2 sind einige Einzelheiten der in F i g. 1 gezeigten Verbindungssätze V1 und V2 dargestellt, insoweit diese zum Verständnis der vorliegenden Erfindung von Bedeutung sind. Es sind außerdem Relais R1, TS1, R2, TS2, R3 und TS3 von den Teilnehmeranschlußschaltungen der in F i g. 1 dargestellten Teilnehmerstationen T1, T2 und T3 gezeigt. Führen diese Teilnehmeranschlußschaltungen, z. B. R2, TS2, an ihrem der Vermittlungsanlage zugewandten Ende, d. h. an der Prüfleitung, z. B. i, der Teilnehmeranschlußschaltung Minuspotential, so ist die Teilnehmeranschlußschaltung dadurch als frei gekennzeichnet. Führt dagegen die Prüfleitung einer Teilnehmeranschlußschaltungnegatives Teilspannungspotential bestimmter Höhe, was weiter unten noch ausführlich beschrieben wird, so ist dadurch die Teilnehmeranschlußschaltungalsbelegtgekennzeichnet.
  • In F i g. 2 sind außerdem Koppelrelais K11, K12, K21 und K22 des Koppelfeldes K dargestellt. Gezeigt sind die Haltestromkreise mit den relaiseigenen Haltekontakten k11, k12, k21 und k22. Über diese Koppelrelais werden Verbindungen im KoppelfeldK durchgeschaltet. Nicht gezeigt sind die Ansprechstromkreise dieser Koppelrelais.
  • Wird nun eine Verbindung zwischen zwei Teilnehmern in zuvor beschriebener Weise hergestellt, so spricht bei der Belegung des Verbindungssatzes V1 ein ihm zugeordnetes, nicht gezeigtes Relais C1 an, dessen Kontakt cl geschlossen wird. Über diesen und den Widerstand R18 wird ein Haltestromkreis für das Koppelrelais Kll gebildet, das auf nicht gezeigte Weise mit Hilfe des Markierers erregt wurde, um den Teilnehmer T1 mit dem Eingang des Verbindungssatzes V1 zusammenzuschalten. In an sich bekannter Weise werden diese Durchschaltungen nicht nur über eine einzige Koppelstufe, sondern über mehrere Koppelstufen vorgenommen. Nachdem im Verbindungssatz V1 in bereits beschriebener Weise die zur Durchschaltung einer Verbindung erforderlichen Wahlinformationen gespeichert sind, wird mit Hilfe des Markierers M veranlaßt, daß die Teilnehmerschaltung TS2, R2 des angewählten Teilnehmers T2 daraufhin geprüft wird, ob sie frei ist. Diese Prüfung wird mit Hilfe des Relais P 1 über eine nicht gezeigte Wicklung desselben durchgeführt. Der entsprechende Prüfweg kann zum Prüfstromkreis i über den Kontakt k21 und die Wicklung des Relais K21 verlaufen, kann aber auch unabhängig von diesem Haltestromkreis über einen eigenen Prüfstromkreis durchgeschaltet werden. Spricht das Relais P1 an, so wird unter anderem sein Kontakt p 12 geschlossen. Über die Kontakte c 1, p 12 und k21 wird ein Haltestromkreis für die Relais P1, K21, TS2 und R2 gebildet. Der zuvor erwähnte Prüfweg wird wieder aufgetrennt. Die gewünschte Verbindung wird über Kontakte der Koppelrelais K11, K21 und weiterer nicht gezeigter Durchschalterelais im Verbindungssatz V1 durchgeschaltet. Der Innenwiderstand des Relais P1, das den zuvor erwähnten Prüf- und Belegungsschaltmitteln angehört, und der Relais TS2 und R2 ist so bemessen, daß sich auf der Prüfleitung i der Teilnehmerschaltung TS2, R2 ein negatives Teilspannungspotential einstellt, das für Prüfschaltungen prüfender Verbindungssätze als Besetztpotential erkannt wird. Hierzu ist die gezeigte Wicklung des Relais P1 entsprechend niederohmig ausgelegt. Es sei angenommen, der Teilnehmer an der Teilnehmerstation T3 wähle den Teilnehmer an der Teilnehmerstation T2 an. Die Verbindungsherstellung verläuft bis zum Prüfvorgang in bereits beschriebener Weise. Es sei angenommen, der Teilnehmer an der Teilnehmerstation T3 sei zur Verbindungsherstellung mit dem Verbindungssatz V2 verbunden. In diesem wurde bereits das Aufschalte- und Warteberechtigungskennzeichen aufgenommen. Wird nun mit Hilfe des zentralen Markierers M (F i g. 1) ein nicht gezeigter Prüfstromkreis für das Relais P2 zur Prüfleitung i der Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 durchgeschaltet, so spricht das Relais P2 in bekannter Weise nicht an, weil die Spannung der belegten Prüfleitung i zum Ansprechen des Relais P2 nicht ausreicht. Durch eine Prüfzeitbegrenzungseinrichtung wird dieser Prüfstromkreis nach einer bestimmten Zeit, z. B. nach 100 msec, wieder aufgetrennt. Für den Fall, daß ein rufender Teilnehmer nicht warteberechtigt ist, wird die gesamte bis dahin aufgebaute Verbindung wieder ausgelöst und dem rufenden Teilnehmer aus seiner eigenen Teilnehmeranschlußschaltung Besetztzeichen gesendet. Im vorliegenden Falle ist jedoch angenommen, daß der Teilnehmer an der Teilnehmerstation T3 aufschalte- und warteberechtigt ist. Wird nach Ende der Prüfzeit der nicht gezeigte Prüfstromkreis wieder aufgetrennt, so werden auch die Ansprechspulen der entsprechenden Koppelrelais wieder ausgeschaltet. Ein Zusammenfallen der Verbindung wird jedoch verhindert, wie im einzelnen nachfolgend noch beschrieben wird.
  • Bei Beendigung der Prüfzeit wird an den die Dioden D21, D22 und den Widerstand R24 verbindenden Schaltpunkt über nicht gezeigte Kontakte Erdpotential angeschaltet. Dadurch werden zunächst zwei über die Widerstände R21 und R25 und die Dioden D21 und D22 verlaufende Spannungsteiler eingeschaltet. Ferner ist die Basis des Transistors T22 über den relativ hochohmigen Widerstand R27 und den Gleichrichter G22 mit der belegten Prüfleitung i verbunden. Liegt die negative Teilspannung der Prüfleitung i noch oberhalb eines bestimmten, weiter unten noch näher erläuterten Grenzwertes, so wird die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors T22 stromdurchlässig, so daß das Relais F2 ansprechen kann. Liegt dagegen die negative Teilspannung an der Prüfleitung i noch unterhalb des genannten Grenzwertes, so wird der Transistor T2 nicht stromdurchlässig. Hierzu ist die Diode D22 hinsichtlich des genannten Spannungsgrenzwertes in geeigneter Weise bemessen.
  • Durch Ansprechen des Relais F2 ist von Seiten des Verbindungssatzes V2 festgestellt, daß sich kein weiterer Verbindungssatz bereits in Wartestellung in bezug auf die Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 befindet. Über den Kontakt f22 bildet das Relais F2 einen Haltestromkreis über seine Wicklung Il. Durch Betätigung des Kontaktes f21 werden der Transistor T22 und die Wicklung I des Relais F2 wieder stromlos. Über die Arbeitsseite des genannten Kontaktes f21 wird Erdpotential über den relativ niederohmigen Widerstand R24 an den mit dem Prüfstromkreis i verbundenen Ausgang des Verbindungssatzes V2 angeschaltet. Nun besteht ein verzweigter Spannungsteiler: Im gemeinsamen Teil liegen die Wicklungen der Relais der Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2. In dem einen Zweig des Spannungsteilers liegen die Wicklungen der Relais K21 und P1. Im anderen Zweig dieses Spannungsteilers liegt die Wicklung des Relais K22 und der Widerstand R24. Durch Bildung dieses verzweigten Spannungsteilers wird die negative Teilspannung auf der Prüfleitung i auf einen Wert unterhalb des genannten bestimmten Grenzwertes u herabgesetzt. Dadurch ist die Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 gegen Belegung seitens eines weiteren nicht gezeigten Verbindungssatzes gesperrt, über den gegebenenfalls die Herstellung des Wartezustandes versucht werden soll. Der in diesem enthaltene, den Transistoren T12 und T22 entsprechende nicht gezeigte Transistor wird nicht stromdurchlässig. Nach einer bestimmten festgelegten Zeit wird dieser weitere dritte Verbindungssatz ausgelöst, und dem Teilnehmer wird Besetztzeichen ausgesendet. Die noch nicht vollständig durchgeschaltete Verbindung zwischen dem Verbindungssatz V2 und der Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 bleibt jedoch infolge des über den Widerstand R24 verlaufenden, beschriebenen Stromkreiszweiges bestehen.
  • Es ist dem rufenden Teilnehmer an der Teilnehmerstation T3 die Möglichkeit gegeben, durch Nachwahl sich auf die Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 aufzuschalten. Er kann die beiden Teilnehmer auffordern, das bestehende Gespräch abzubrechen.
  • Zu irgendeinem Zeitpunkt wird die bestehende Verbindung zwischen den Teilnehmerstationen T1 und T2 aufgetrennt. Dabei werden die Koppelrelais K11, K21, der Verbindungssatz V1 und die Teilnehmeranschlußschaltung R1, TSl wieder ausgelöst. Der über das Koppelrelais K21 verlaufende Stromkreiszweig ist damit unterbrochen. Von dem zuvor beschriebenen verzweigten Spannungsteiler besteht nur noch der gemeinsame Teil, der über die Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 verläuft, und der Spannungsteilerzweig, der über den Widerstand R24 verläuft. Die ; Spannung auf der Prüfleitung i steigt dadurch wieder etwas an. Sie bleibt jedoch noch unterhalb des obengenannten bestimmten Grenzwertes, damit weitere dritte eventuell gleichzeitig dieselbe Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 prüfende Verbindungssätze gehindert sind, nach Feststellung des Belegtzustandes den Warteschaltzustand herbeizuführen.
  • Durch Anstieg der Spannung auf der Prüfleitung i steigt auch die am Widerstand R24 abfallende Spannung etwas an. Dadurch wird die Spannung an der Basis des Transistors T21 so weit angehoben, daß dieser Transistor über seine Emitter-Basis-Strecke stromführend wird und das Relais N2 über seine Wicklung I anspricht. Zur Auswertung der zuvor beschriebenen, am Widerstand R24 abfallenden Spannung ist die Diode D21 in bekannter Weise geeignet bemessen. Das Relais N2 bildet über seine WicklungII einen Haltestromkreis mit Hilfe seines eigenen Kontaktes n22. Durch den Kontakt n21 wird der Haltestromkreis für das Koppelrelais K22 aufgetrennt, so daß dieses abfällt. Ebenfalls wird dadurch die Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 ausgelöst. Die Relais fallen ab und kehren in ihren Ruhezustand zurück.
  • Durch Ansprechen des Relais N2 wird auf nicht im einzelnen dargestellte Weise der Verbindungssatz V2, in dessen Wahlinformationsspeicher die ursprüngliche Wahlinformation noch enthalten ist, veranlaßt, auf Grund dieser Wahlinformation eine Verbindungsherstellungnochmals herbeizuführen. Hierzu fordert er wieder in bereits beschriebener Weise den Markierer M an und überträgt an ihn die Wahlinformation. Der Markierer nimmt sodann eine Durchschaltung über das Koppelfeld K zwischen dem Ausgang des Verbindungssatzes V2 und der Teilnehmeranschlußschaltung TS2, R2 der Teilnehmerstation T2 vor. Die Prüfleitung i wird geprüft, wodurch das Relais P2 über eine nicht gezeigte Wicklung anspricht und über seine dargestellte Wicklung einen Haltestromkreis mit Hilfe seines Kontaktesp22 bildet. Durch Auftrennung des Kontaktes p21 kehren die Relais M2 und F2 wieder in ihre Ruhelage zurück.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird es also ermöglicht, in einer Vermittlungsanlage mit Wartemöglichkeit die Anzahl der auf einen einzigen bestimmten Teilnehmeranschluß wartenden weiteren Teilnehmer so begrenzt zu halten, daß eine Mehrbelastung der Vermittlungsanlage durch diese Verkehrsart sich nicht spürbar bemerkbar macht.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen,insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen, mit Prüfstromkreisen, über die der Schaltzustand, d. h. belegt oder frei, von angewählten Schalteinrichtungen, z. B. Teilnehmeranschlußschaltungen, vor einer endgültigen Verbindungsdurchschaltung ermittelt wird und mit hierfür vorgesehenen Prüf- und Belegungsschaltmitteln, durch die eine angewählte Schalteinrichtung nach ihrer Prüfung über ihren Prüfstromkreis für eine anschließende Verbindungsdurchschaltung belegt wird, sofern sie frei ist oder wird, und die bei Besetztsein der angewählten Schalteinrichtung in einen Warteschaltzustand geschaltet werden, um sie sowohl auf ihr Freiwerden hin zu überwachen als auch zu sperren gegen die Einleitung des Warteschaltzustandes weiterer Prüf- und Belegungsschaltmittel in bezug auf dieselbe belegte Schalteinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Prüf- und Belegungsschaltmittel (P1, P2, R24, R14) als auch die Prüfstromkreise (i) Innenwiderstände aufweisen, die bei Prüfung und Belegung von Prüfstromkreisen (i) und während des Warteschaltzustandes Spannungsteiler bilden, und daß in Abhängigkeit von einer relativ hochohmigen Messung der Teilspannung an einer Prüfleitung (i) der jeweils angewählten Schalteinrichtung (TS2, R2) für Prüf- und Belegungsschaltmittel (in V2) der Warteschaltzustand eingeleitet wird, während dessen anschließend zwischen dem belegten Prüfstromkreis (i) am letztgenannten Eingang und den letztgenannten Prüf- und Belegungsschaltmitteln (P2, R24, T21, T2, N2, F2) ein relativ niederohmiger, das Freiwerden desselben signalisierender Überwachungsstromkreis (D21, T21, N2; R24, n21, f21, k22, K22, i, TS2, R2) durchgeschaltet ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung für Fernmeldevermittlungsanlagen mit Rückauslösung im Besetztfall nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überwachungsstromkreis zur Aufrechterhaltung einer im Wartezustand befindlichen Teilverbindung dient.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Haltewicklungen (K22) von Koppelrelais von Relaiskopplern in den Überwachungsstromkreis geschaltet sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüf- und Belegungsschaltmittel nach einer negativ verlaufenden Freiprüfung (P) eines (belegten) Prüfstromkreises (i) eine hochohmige Nachprüfung (T22, F2) vornehmen, durch welche ermittelt wird, ob zu dem prüften, belegten Prüfstromkreis (i) bereits ein berwachungsstromkreis zu im Wartezustand befindlichen anderen Prüf- und Belegungsschaltmitteln besteht.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einen relativ niederohmigen Überwachungsstromkreis geschaltete Nachprüfschaltmittel (T21, N2) bei Freiwerden eines belegten (V1) Prüfstromkreises (Teilspannungsänderung) den Überwachungsstromkreis auftrennen (n21).
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach Auftrennung des Überwachungsstromkreises die diesem entsprechende Teilverbindung (K22) ausgelöst wird und daß anschließend eine erneute Verbindungsherstellung und -durchschaltung eingeleitet wird.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß alle Verbindungsdurchschaltungen und Prüfvorgänge nacheinander durch ein und dieselbe zentrale Steuereinrichtung (M) gesteuert werden.
DE1966S0104541 1966-06-30 1966-06-30 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldevermittlungsanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenvermittlungsanlagen mit Wartemoeglichkeit Withdrawn DE1265230B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2807225C2 (de) * 1978-02-20 1982-01-07 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren zur Abwicklung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2807225C2 (de) * 1978-02-20 1982-01-07 Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München Verfahren zur Abwicklung von Verbindungsanforderungen in einer zentral gesteuerten Vermittlungsanlage, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlage

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