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DE1278490B - Demodulationsschaltung fuer Signale eines Farbfernsehsystems der PAL-Art - Google Patents

Demodulationsschaltung fuer Signale eines Farbfernsehsystems der PAL-Art

Info

Publication number
DE1278490B
DE1278490B DE1966T0030442 DET0030442A DE1278490B DE 1278490 B DE1278490 B DE 1278490B DE 1966T0030442 DE1966T0030442 DE 1966T0030442 DE T0030442 A DET0030442 A DE T0030442A DE 1278490 B DE1278490 B DE 1278490B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
color
signals
demodulation circuit
carrier
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1966T0030442
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Scholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NZ147822D priority Critical patent/NZ147822A/xx
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DE1966T0030442 priority patent/DE1278490B/de
Priority to AU17163/67A priority patent/AU410057B2/en
Priority to GB637167A priority patent/GB1182354A/en
Publication of DE1278490B publication Critical patent/DE1278490B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N9/00Details of colour television systems
    • H04N9/64Circuits for processing colour signals
    • H04N9/66Circuits for processing colour signals for synchronous demodulators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Processing Of Color Television Signals (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES WTWW^ PATENTAMT Int. CL:
H04n
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 21 al-34/31
Nummer: 1278 490
Aktenzeichen: P 12 78 490.6-31 (T 30442)
Anmeldetag: 12. Februar 1966
Auslegetag: 26. September 1968
Die Erfindung betrifft eine Demodulationsschaltung für Signale eines NTSC-Systems mit zeilenfrequenter Umschaltung einer Modulationsachse (NTSC—PAL).
Für ein NTSC-System mit zeilenfrequenter Umschaltung einer Modulationsachse ist eine Laufzeit-Signalaufspaltschaltung bekannt, bei dem die farbträgerfrequenten Signale zweier zeitlich aufeinanderfolgender Zeilen in einer Addierstufe ständig addiert und in einer zweiten Addierstufe ständig subtrahiert werden. Wegen der Umschaltung entstehen an den Ausgängen dieser Addierstufen die nach den Modulationsachsen getrennten farbträgerfrequenten Signale oder Träger. Diesen farbträgerfrequenten Signalen wird am Ausgang beider Addierstufen der am Empfänger wiederhergestellte Farbträger hinzugefügt. Es ist auch bereits bekannt, bei solchen Laufzeit-Signalaufspaltschaltungen den Farbträger vor dieser Schaltung dem Farbträgersignal additiv zu überlagern, und zwar derart, daß der Farbträger vor der Addition zeilenfrequent in der Phase umgeschaltet wird. Auf diese Weise wurde es möglich, die Demodulation durch einfache Amplitudengleichrichtung zu erzielen.
Bei einer solchen Addition des zeilenfrequent in der Phase umgeschalteten Farbträgers war es bisher schwierig, an den Demodulator die Farbstufen mit Gleichstromkopplung anzuschließen, weil bei den einfachen Diodengleichrichtern der Farbträger eine Gleichspannungskomponente ergibt, die bei einzelnen Farbsignalen wegen der unterschiedlichen Matrixierung verschiedene Größen und Polaritäten hat. Auch war es bei dieser bekannten Schaltung bisher nicht möglich, einen billigen passiven Trägerregenerator zu verwenden, dessen Amplitude zwischen den Farbsynchronsignalen nicht konstant ist und außerdem von der Amplitude des Farbsynchronsignals Abstimmung usw. abhängig ist, weil auch dies die Gleichspannungskomponente beeinflussen würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Demodulationsschaltung zu schaffen, bei der die beschriebenen Nachteile vermieden sind.
Die Erfindung besteht darin, daß die in den Farbdemodulatoren entstehenden, durch den zugesetzten Farbträger hervorgerufenen Spannungsanteile durch entsprechende Gegenspannungen kompensiert werden, welche aus dem Farbträgerregenerator 3 abgeleitet sind.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung wird im folgenden ein Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Diese zeigt eine Demodulationsschaltung, bei der das farbträgerfrequente Farbfernseh-Signal ohne Träger über ein Bandpaß-
Demodulationsschaltung für Signale eines
Farbfernsehsystems der PAL-Art
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
7900 Ulm, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Werner Scholz, 3000 Hannover
filter 1 für das Farbsignal an die Basis eines Additionstransistors 2 gelangt, der außerdem der in einem Farbträgerregenerator 3 erzeugte Farbträger über ein umschaltbares Phasendrehglied 4 zugeführt wird, das z. B. von einer halbzeilenfrequenten Rechteckspannung 5 gesteuert wird. Der Farbträger kann dem farbträgerfrequenten Signal an jedem Schaltungspunkt vor dem Gleichrichter hinzugefügt werden. Der Farbträgerregenerator 3 wird von den Farbsynchronsignalen auf die Frequenz des Farbträgers phasensynchronisiert. Die Röhre 3 kann auch eine Verstärker- und Begrenzerröhre eines passiven Farbträgerregenerators sein.
Die am Kollektor und Emitter des Additionstransistors 2 stehenden phasen- und amplitudenmodulierten Farbträger gelangen vom Kollektor direkt und über ein 180°-Phasendrehglied 7 auf die Addierstufen 8 und 9 und vom Emitter über eine Verzögerungseinrichtung 10 mit der Verzögerung einer Zeilendauer auf die anderen beiden Eingänge der Addierstufen. Am Ausgang der Addierstufen 8, 9, die zusammen mit dem Phasendrehglied 7, der Verzögerungseinrichtung 10 und der zur Laufzeitkorrektur dienenden Zusatzleitung 10 a als Laufzeit-Signalaufspaltschaltung dienen, entstehen somit die den Modulationsachsen (z. B. R-Y und B-Y) entsprechenden farbträgerfrequenten Signale in normaler Amplitudenmodulation, die in einfachen Amplitudengleichrichtern 11, 12, 13 a, 13 b demoduliert werden. An den Klemmen 14, 15, 16 stehen dann die drei
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demodulierten Farbdifferenzsignale α (R-Y), γ (G-Y), β (B-Y) zur Verfügung. Zwischen der Laufzeit-Signalaufspaltschaltung und den Demodulatoren sind in der Zeichnung noch Impedanzwandler eingezeichnet, die Transformatoren 23, 24 speisen. Die Windungszahlen dieser Transformatoren sind so bemessen, daß die Amplituden der demodulierten Farbdifferenzsignale den Phosphorkoeffizienten der Farbbildröhre angepaßt sind und außerdem durch Addition der an den Demodulatoren 13 a und 13 b entstehenden Signale das Farbdifferenzsignal G-Y gebildet wird. Die Farbstufen 17, 18, 19 können dann für gleiche Verstärkung ausgelegt werden.
Die Ausgänge der Demodulatoren 11, 12, 13 sind mit Gleichstromkopplung an die Farbendstufen 17, 18, 19 angeschlossen. Dies ist möglich, weil gemäß der Erfindung in die Fußpunkte der Demodulatoren 11, 12, 13 Gegenspannungen eingespeist werden, die eine durch Gleichrichtung des Farbträgers in den Demodulatoren bewirkte Gleichspannungskomponente, die bei Verwendung eines passiven Farbträgerregenerators von einer sägezahnförmigen Spannung überlagert sein kann, kompensieren. In der Zeichnung werden die Gegenspannungen von zwei Gleichrichtern 20, 21 erzeugt, die an den Ausgang des Färbträgeroszillators bzw. der entsprechenden Verstärkerröhre des passiven Farbträgerregenerators 3 transformatorisch angekoppelt sind. Dabei werden die für die Farbträgerspannungskompensation erforderlichen Gegenspannungen durch die Windungszahlen des Transformators 22 bestimmt. Dadurch wird einerseits durch den Gleichrichter 20 die für die Demodulatoren 11 und 12 erforderliche negative Spannung, andererseits die für die Demodulatoren 13 a und 13 δ erforderliche positive Spannung erzeugt. Das ist durch die Polung der beiden Gleichrichter 20 und 21 ausgedrückt. Der Gleichrichter 21 ist an einen Abgriff der Sekundärwicklung des Transformators 22 angeschlossen, wodurch an ihn eine geringere Amplitude der Regeneratorspannung gelangt. Dadurch und durch die unterschiedliche Polung der Gleichrichterdioden 20 und 21 entstehen an den zugehörigen i?C-Gliedern 20 a und 21a Spannungen unterschiedlicher Polarität und Größe. Bei der Demodulation der Farbdifferenzsignale entstehen für die Signale R-Y und B-Y Gleichspannungsanteile gleicher Größe und positiver Polarität während bei dem Signal G-Y ein kleinerer Gleichspannungswert mit negativer Polarität entsteht. Durch die Windungszahlen der Sekundärwicklung des Transformators 22 wird das Größenverhältnis sowie die ungefähre Größe der erwünschten Gegenspannungen eingestellt. Eine Feinregelung erfolgt durch den regelbaren Widerstand 25, d. h. durch geringfügige Änderung der Amplitude des umgeschalteten Farbträgers. Ein solcher Feinabgleich könnte auch in der (oder den) Leitungen) der Gegenspannungen vorgenommen werden. Vor der Laufzeitleitung 10 ist zur Herabtransformation der infolge der Trägeraddition relativ großen Signale ein Transformator 26 vorgesehen, am Ausgang der Laufzeitleitung zur Heraufsetzung der Signale ein Verstärker 27. Durch den Transformator und den Verstärker 27 werden die für die Addierstufen 8 und 9 erforderlichen Eingangsamplituden erzeugt. 65

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Demodulationsschaltung für Signale eines Farbfernsehsystems der PAL-Art, bei dem ein Farbträger bezüglich zweier Achsen mit zwei Farbsignalen quadraturmoduliert ist und eine Modulationsachse zeilenfrequent um 180° umgeschaltet ist, wobei die empfangenen konjugiert komplexen farbträgerfrequenten Signale zweier zeitlich aufeinanderfolgender Zeilen nach Verzögerung des einen Signals in zwei Addierstufen addiert bzw. subtrahiert sind und die Demodulation der dadurch erzeugten, nach den Achsen getrennten farbträgerfrequenten Farbsignale nach Zusatz eines durch übertragene Farbsynchronsignale in einem Farbträgerregenerator wieder hergestellten Farbträgers erfolgt, der den empfangenen farbträgerfrequenten PAL-Farbfernseh-Signalen hinzugefügt ist, wobei die Phase des zugefügten Farbträgers entsprechend der senderseitigen zeilenfrequenten Umschaltung einer Modulationsachse zeilenfrequent umgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Farbdemodulatoren (11, 12, 13) entstehenden, durch den zugesetzten Farbträger hervorgerufenen Spannungsanteile durch entsprechende Gegenspannungen kompensiert werden, welche aus dem Farbträgerregenerator (3) abgeleitet sind.
2. Demodulationsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenspannungen durch Gleichrichtung (20, 21) des im Ausgang des Farbträgerregenerators (3) entstehenden Farbträgers abgeleitet sind.
3. Demodulationsschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Ausgang des Farbträgerregenerators (3) ein Transformator (22) angeordnet ist, der eine getrennte Sekundärwicklung mit Abgriffen zur Gewinnung der Gegenspannungen verschiedener Größe und Polarität besitzt, wobei der Fußpunkt der Sekundärwicklung mit einem Grundpotential verbunden ist.
4. Demodulationsschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Transformator (22) mehrere getrennte Sekundärwicklungen enthält, deren Fußpunkte mit verschiedenen Grundpotentialen verbunden sind.
5. Demodulationsschaltung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abgriffe oder Windungszahlen des Tranformators (22) so gewählt sind, daß die Werte der gewonnenen Gegenspannungen den verschiedenen Spannungsanteilen entsprechen, die bei der Demodulation durch den Farbträgereinfluß entstehen.
6. Demodulationsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die relativen Werte der Gegenspannungen durch die Windungszahlen der Sekundärwicklungen von vor den Farbdemodulatoren (11, 12, 13) angeordneten Ausgangstransformatoren (23, 24) bestimmt sind.
7. Demodulationsschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feineinstellung der Gegenspannungen im Weg des regenerierten Farbträgers zur Laufzeitsignalaufspaltschaltung ein regelbarer Widerstand (25) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 618/367 9.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE1966T0030442 1966-02-12 1966-02-12 Demodulationsschaltung fuer Signale eines Farbfernsehsystems der PAL-Art Pending DE1278490B (de)

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NZ147822D NZ147822A (de) 1966-02-12
DE1966T0030442 DE1278490B (de) 1966-02-12 1966-02-12 Demodulationsschaltung fuer Signale eines Farbfernsehsystems der PAL-Art
AU17163/67A AU410057B2 (en) 1966-02-12 1967-02-02 Demodulation circuit for signals ofa colour television system
GB637167A GB1182354A (en) 1966-02-12 1967-02-10 Improvements in or relating to Receivers for Amplitude Modulated Suppressed Carrier Signals

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (1)

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GB (1) GB1182354A (de)
NZ (1) NZ147822A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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JPS5224038A (en) * 1975-08-19 1977-02-23 Hitachi Ltd Demodulation circuit of pal color tv signals

Also Published As

Publication number Publication date
AU1716367A (en) 1968-08-08
NZ147822A (de)
GB1182354A (en) 1970-02-25
AU410057B2 (en) 1971-02-02

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