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DE2017199A1 - Fernsehsignal Übertragungssystem - Google Patents

Fernsehsignal Übertragungssystem

Info

Publication number
DE2017199A1
DE2017199A1 DE19702017199 DE2017199A DE2017199A1 DE 2017199 A1 DE2017199 A1 DE 2017199A1 DE 19702017199 DE19702017199 DE 19702017199 DE 2017199 A DE2017199 A DE 2017199A DE 2017199 A1 DE2017199 A1 DE 2017199A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
signal
television signal
sidebands
asymmetrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19702017199
Other languages
English (en)
Inventor
Ruchi Kunbayashi Michio Tokio M Mimori
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NEC Corp
Original Assignee
Nippon Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Electric Co Ltd filed Critical Nippon Electric Co Ltd
Publication of DE2017199A1 publication Critical patent/DE2017199A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/04Systems for the transmission of one television signal, i.e. both picture and sound, by a single carrier
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/44Receiver circuitry for the reception of television signals according to analogue transmission standards
    • H04N5/455Demodulation-circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Digital Transmission Methods That Use Modulated Carrier Waves (AREA)
  • Television Systems (AREA)
  • Amplitude Modulation (AREA)
  • Reduction Or Emphasis Of Bandwidth Of Signals (AREA)

Description

  • fernsehsignal-Übertragungssystem Die Erfindung betrifft ein Bernsehsignal-Übertragungssystem, bei dem ein VSB- oder Restse'itenband-übertragungssystem verwendet wird.
  • Das Fernsehbild ist im allgemeinen bezUglich der horizontalen Mittellinie des Bildschirms asymmetrisch, und d.as Bild wird im Vergleich mit der Vertikalsynchronisierungsperiode während einer relativ langen Zeitdauer ruhig gehalten. Das Bildsignal enthält daher viele Schwingungsformen, die sich mit der Vertikalsynchronisierungsperiode wiederholen und seine Spektralverteilung ist im Niederfrequenzbereich dicht konzentriert. Bei einem Restseitenband-Übertragungssystem wird das Fernsehsignal amplitudenmoduliert. Dies führt zu einer Konzentration energiereicher Seitenbänder in der Spektralverteilung der mod.ulierten Schwingung in d.er Nachbarschaft des Trägers, Auf der Empfangsseite muß der synchronisierte Demodulationsträger wiedergegeben werden. Wenn das Fernsehsignal mit einem Modulationegrad von weniger als tOO % übertragen wird, wird das Seitenband keine Polaritätsumkehr des Trägers bewirken. Das -Signal,"' das man erhält, wenn man die modulierte Schwingung durchdas -Bandpassfilter zur Gewinnung des Trägers leitet, weist daher bekanntlich keine Phasenänderung auf und ist ein Träger, bei dem sich nur Amplitudenänderungen ergeben. Wenn man dieses Signal durch ein geeignetes Begrenzungsglied leitet, kann man einen Demodulationsträger erhalten, der eine konstante Amplitude und Phase besitzt.
  • Wenn das Signal aber mit einem Modulationsgrad von mehr als 100 , d. h. übermoduliert übertragen wird, ergibt sich eine Polyritätsumkehr des Trägers auf Grund des Seitenbandes. In diesem Fall ist es unmöglich, den Demodulationsträger auf die oben beschriebene Weise zu erhalten.
  • Da außerdem das Seitenband, welches bei der Polaritätsumkehr des Trägers die Hauptrolle spielt, sich nahe beim Träger befindet, ist es nicht möglich, das energiereiche Seitenband durch ein Filter vom Träger zu trennen. Um den synchronisierten Demodulationsträger nach dem herkömmlichen Restseitenband-Übertragungsverfahren wiederzugeben, ist eine aufwendige Sohaltungsanordnung erforderlich, in welcher der einen konstanten Pegel besitzende Träger beim Horizontalsynchronisierungssignal periodisch aus der modulierten Schwingung entnommen werden muß.
  • Die Erfindung bezweckt, ein wirtschaftlich günstiges Fernsehsignal-Sbertra'gungsaystem anzugeben, bei welchem'die im Fernsehsignal enthaltenen Gleichstrom- und Niederfrequenzanteile unterdrückt werden und der Demodulationsträger auf der Empfangsseite mittels einer einfachen Schaltungs anordnung^wiedergegeben wird.
  • Die Erfindung schafft ein Fernsehsignal-Übertragungssystem, bei welchem asymmetrische Seitenbänder, die durch Beseitigung eines Teiles des einen der Seitenbänder gewonnen werden, welche durch Ubermodulation des Übertragungssignals (Amplitudenmodulation) mit einem höheren Modulationsgrad als 100 % unter Verwendung eines Trägers erzeugt werden.
  • dessen Frequenz größer ist als die maximalfrequenz eines zu übertragenden Fernsehsignals, zusammen mit dem Träger übertragen werden. Auf der Sende seite werden die empfange--nen asymmetrischen Seitenbänder und der Träger unter Verwendung eines Demodulationsträgers. demoduliert, welcher aus den empfangenen asymmetrischen Seitenbändern und dem Träger, gewonnen wird. Auf diese Weise wird das Bernsehsignal wiedergegeben. Erfindungsgemäß ist eine Einrichtung zum Erzeugen des Übertragungssignales, in welches das Fernsehsignal umgewandelt wird, und zum Unterdrücken des Niederfrequenzanteils. des Fernsehsignas vorgesehen. Eine weitere Einrichtung, dient zum Regenerieren d.es Demodulationsträgers durch Gewinnung des Demodulationsträgers zusammen mit dem symmetrischen Teil der asymmetrischen Seitenbänder aus den, gegebenen asymmetrischen Seitenbändern und dem Träger. Ferner sind eine Einrichtung zum Regene-.
  • rieren des Übertragungssignals durch Demodulation derempfangenen asymmetrischen Seitenbänder und des Trägers unter Verwendung des regenerierten Demodulationsträgers und eine Einrichtung zum Regenerieren des Fernsehsignals aus dem Ub"ertragungssignal vorgesehen.
  • Anhand der zeichnung soll die Erfindung nun näher erläutert werden. Es zeigen: Fig. 1a bis d Darstellung von Schwingungsformen, welche zeigen, wie ein Fernsehsignal in ein Übertragungssignal gemäß der Erfindung umgewandelt wird; Fig. 2a bis'c Darstellungen zur Erläuterung des Unterschiedes der Spektralverteilung beim Vergleich des Fernsehsignals mit dem Übertra,gungssignal; Fig. 3 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels gemäß der Erfindung; Fig. 4a bis h Darstellungen zur Erläuterung verschiedener Frequenzen des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 3; Fig. 5 ein Beispiel eines Gleichstrom-Überlagerungskreises für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig., 3; Fig. 6 ein Beispiel eines Ringmodulators; und Fig. 7a das Verhalten des Trägergewinnungsfilters gemäß Fig. 3, dessen Vectordiagramm in Fig. 7b dargestellt ist.
  • In Fig. 1a ist ein Beispiel einer Schwingungsform des zu übertragenden fernsehsignals dargestellt. Seine Spektralverteilung ist auf die Bildfrequenz fp und die Horizontalsynchronisierungsfrequenz fH konzentriert. Im Ganzen ist die Verteilung im Niederfrequenzbereich konzentriert.
  • Fig. 1b zeigt ein Signal mit einem bestimmten Gleichstrompegel, nämlich das Fernsehsignal aus Fig. ia, dem eine Gleichstromkomponente überlagert ist. In Fig. ic ist eine Rechteckschwingung dargestellt, deren Frequenz gleich der 'halben Wiederholungsfrequenz d.er Horizontalsynchronisierung des Fernsehsignals gemäß Fig, 1a ist. De Spektralverteilung besitzt ihre Grundwelle bei fH/2, wie in Fig. 2b dargestellt ist. Sie besitzt nur hohe Oberwellen ungerader Ordnung. Pig. 1d zeigt eine Schwingungsform-, die sich ergibt, wenn man das Signal gemäß Pig. 1b unter Verwendung des Steuersignals gemäß Fig. ic mit einem Ringmodulator moduliert. Wenn-in Fig. ib ein Gleichstrompegel, der halb so groß ist wie die Maximalamplitude des Fernsehsignals (von Spitze zu Spitze gerechnet), zu diesem addiert wird, wird die Amplitude in Fig. 1a gleich derjenigen in Fig. 1b werden. Wenn jedoch, wie in Fig. ib darge-stellt-ist, ein Gleichstrompegel addiert wird, der' halb so groß ist, wie das Videosignal mit Ausnahme des Synchronsignals des Fernsehsignals, so wird sich die in Fig. 1-g gezeicte Schwingungsform ergeben, wobei nur das Synchronisierungssignal vorspringt. Die Schwingung gemäß Fig. 1d wird mit einer hohen Frequenz moduliert, und das sich ergebende' Signal wird übertragen. Auf der Empfangsseite wird das empfangene Signal demoduliert, so d.aß sich die gleiche Schwingung wie in Fig. id ergibt. Der S-ynchronisierungssignalteil wird dann aus dem demodulierten Signal abgesondert und zur Wiedergabe einer Rechteckschwingung wie gemäß Fig. 1c verwendet, wodurch das Fernsehsignal wiedergegeben wird.
  • Die Spektralverteilung der Schwingung gemäß Fig. 1d ist in Fig. 2c dargestellt, wobei sowohl der Gleichstrom- wie auch der Niederfrequenzanteil (in der Nähe von fF) in starkem Naße unterdrückt sind, und die Spektralverteilung ist dicht auf die Frequenz fH/2 zu konzentriert.
  • Die Schwingung gemäß Fig. 1d, deren Gleichstromkomponente und Niederfrequenzkomponente auf die beschriebene Weise unterdrückt worden sind, wird durch einen Träger mit hoher Frequenz amplitudenmoduliert. Als Ergebnis ist nur die unterdrückte schwache Seitenbandkomponente in der Nähe der Trägerfrequenz verteilt, während die Seitenbandkompo-+ flente mit hohem Pegel von der Trägerfrequenz entfernt verteilt ist. Wenn die starke Seitenbandkomponente des modulierten Signals, die um mehr als fH/2 entfernt ist, durch Verwendung des Trägergewinnungsfilters unterdrückt wird, befindet sich in der Nähe des Trägers als Seitenband nur die Niederfrequenzkomponente, welche die schwache Spektralkomponente ist. Wenn das Signal in der Nähe des Trägers von der Sendeseite mittels beider Seitenbänder gesendet wird und dann wieder ein Träger mit einem' Pegel eingefügt wird, der über der in der Nachbarschaft des Trägers vorhandenen schwachen Spektralkomponente liegt, kann man einen kontinuierlichen Träger ohne Phasenänderung als synchronisierten Demodulationsträger vom Trägergewinnungsfilter auf der Empfangsseite erhalten.
  • Das in Fig. 3 dargestellte und in Fig. 4 erläuterte über tragngssystem gemäß der Erfindung enthält einen Send teil 8, einen Empfangsteil 8' und eine Übertragungsleitung 9, die vom Sendeteil zum Empfangsteil führt. Im Sendeteil 8 erzeugt eine Signalquelle 10 ein zu übertragendes Pernsehsignal, wie es in Fig. ia dargestellt ist. Diese Schwingung gemäß rig. 1a hat, wie beschrieben wurde, die Spektralverteilung gemäß Fig. 2a. Vereinfacht ist diese Spektralverteilung in Fig. 4a gleichmäßig im Frequenzband verteilt dargestellt. Mit 11 i'st in Fig. 3 ein Gleichstrom-Überlagerungskreis bezeichnet, welcher dem Fernsehsignal' einen Gleichstrompegel überlagern soll. Ein Trennglied 12 trennt nur das Synchronisierungssignal vom Fernsehsignal. Dieser Kreis wird für Fernsehempfänger in allgemein bekannter Weise verwendet. 13 ist ein Bandpassfilter, durch welches die Widerholungsfrequenzkomponente des Horizontalsynchronisierungssignals aus dem abgesonderten Synchronisierungssignal gewonnen wird. Ein Flip-Flop-Kreis 14 erzeugt eine Impulsfolge mit der Wiederholungsfrequenz fH/2. Mit 15 ist ein Verstärker und mit 16 ein Ringmodulator bezeichnet. Vom Überlagerungskreis 11 wird eine Schwingung gemäß Fig. ib an eine der Eingangsklemmen des Modulators 16 angelegt, und eine Schwingung gemäß Fig. 10 wird vom Verstärker 15 seiner anderen Eingangsklemme zugeführt. Am Ausgang des Modulators 16 erscheint eine Schwingung, d.eren Gleichstrom- und -Niederfrequenzkomponenten unterdrückt sind. Ihre Verteilung ist in Fig. 4b dargest.ellt. Ein Oszillator 17, der einen Träger fC erzeugt, ist mit einem Modulator 18 gekoppelt, welcher die beiden Seitenbänder und kontinuierlich den konstanten Träger FC gemäß Fig. 4c liefert. Da der Modulationsgrad des Modulators 18 größer ist als 100 %, ist der Pegel seines Ausgangsträgers fC kleiner als der Fernsehsignalpegel, wie in Fig. 4c dargestellt ist. Dies bedeutet, daß sich eine Polaritätsumkehr des Trägers fC auf.Grund des Fernsehsignals ergibt.
  • Der Träger fC und seine beiden Seitenbänder werden durch ein Bandpass- oder Tiefpassfilter 19 geleitet, so daß das gesamte untere Seitenband und ein Teil des oberen Seitenbandes auf die Übertragungsleitung 9 gesendet werden, wie in Fig. 4d dargestellt ist, Als Ergebnis befinden sich beide Seitenbänder in der Nähe des Trägers fC, und die Gleichstrom- und Niederfrequenzkomponenten werden durch die Kreise 11 bis 16 unterdrückt. Deshalb befindet sich nur die schwache Spektralkomponente in der Nähe von Dies bedeutet, daß die Phasenänderungskomponente des Trägers fC in dem einzelnen Seitenbandbereich entfernt von f0 verteilt ist, und die starke Spektralkomponente, welche.die Riaritätsumkehr des Trägers c bewirkt, ist ebenfalls entfernt von'f0 verteilt.
  • Das in Fig. 3 dargestellte Bandpassfilter 31 dient zum Herleiten des Trägers. Wie in Fig. 4e g'ezeigt ist, wird seine Seitenbandkomponente auf einen Pegel unterhalb des Trägerpegels herabgedrückt. Ein Beispiel für die Charakteristik, des Filters 31 ist in Fig. 7a dargestellt, wobei die, Kurve 71 das Dämpfungsverhalten und die Kurve 72 das Phasenverhalten zeigt. Gemäß der Dämpfungskurve 71 ergibt sich ein ausreichender Dämpfungswert bei fc # fH.
  • Perner ist ersichtlich, daß diese Kennkurve symme- 2 trisch zu fc ist. Folglich kann man als Ausgangssignale des Bandpassfilters eine relativ energiereiche fc-Komponente und die beiden Seitenbandkomponenten relativ -energieschwach'erhalten. Fig. 7b zeigt die Ausgangssignale des Bandpassfilters in der Vektorform. 73 ist die fc-Komponente, 74 das obere Seitenband von fc und 75 das untere Seitenband von fc. Wenn der kombinierte Vektor 76 der Vektoren 74 und 75 die gleiche Richtung hat wie der Vektor 73 der fc-Komponente und die Vektoren 74-und 75 einen entgegengesetzt gleichen Phasenwinkel besitzen, so werden die beiden Seitenbänder die Phase des Trägers nicht stören. Um dies zu erreichen, ist es notwendig, d.aß daß die'Phasenc'h'arakteristik des Bandpassfilters 31 (Kurve 72) punktsymmetrisch bezüglich des Trägers fc ist, wie in Fig. 7a dargestellt ist. Mit 32 ist in Fig. 3 ein Begrenzungsglied'bezeichnet, welches das vom Bandpassfilter 31 erzeugte, sich bei unveränderter Phase nur hinsichtlich der Amplitude ändernde'Ausgangssignal empfängt und die Amplitude begrenzt.
  • Auf diese Weise erhält man einen Träger fc (für die Demodulation), dessen Amplitude und Phase stich nicht ändern.
  • Selbstverständlich liegt die Bandbreite des Filters 31 in der Bandbreite des Bandpassfilters 19, und je schmaler seine die Trägerfrequenz zentrierende Bandbreite ist, umso schmaler wird der Wert der Ausgangsseitenbandkomponenten und umso leichter kann die Amplitude begrenzt werden.
  • Ein VSB- oder RestseitenWband-Pormungsfilter (33) zu 3 ) ist mit einem Eingang eines Demodulators 34 gekoppelt. Der Demodulator 34 bewirkt e'ine Homodyndemodulation des restseitenbandmodulierten Signales gemäß Fig. 4f mittels des Trägers für die Demodulation, den er vom Filter 31 über das Begrenzungsglied 32 empfängt. Das sich ergebende Ausgangssignal ist in Fig. 4g'dargestellt und. entspricht der Schwingungsform gemäß Fig. 1d. Mit dem Ausgang des Demodulators 34 ist ein Schwingungsformwandler 35 gekoppelt. An seiner Ausgangsklemme 36 erscheint ein wiedergegebenes Fernsehsignal einschließlich der Gieichstromkomponente, wie in Fig. 4h dargestellt ist.
  • Das in Fig. 5 dargestellte Schaltbild zeigt ein Beispiel eines Gleichstrom-Überlagerungskreises gemäß Fig. 3. Von einer Gleichstromquelle wird-eine negative Spannung angelegt. Wenn die Werte der in der dargestellten Weise geschalteten Widerstände Rl, R2 und R3 entsprechend bemessenwerden, ergibt sich die Schwingngsform gemäß Fog. 1b.
  • Die Schaltung'sanordnung gemäß Fig. 6 ist ein Beispiel für den Ringmodulator 16 gemäß Fig -3. Mit 161 und 162 sind in Pig. 6 die Eingangsklemmen bezeichnet, die .mit dem Gleichstrom-Überlagerungskreis 11 gemäß Fig. 3 verbunden werden. 163 und 164 sind Steuereingangsklemmen, die mit dem Verstärker 15 gemäß Fig. 3 gekoppelt -sind. 165 und 166 sind die Ausgangsklemmen. Wenn das Signal an der Klemme 163 positiv und an der Klemme 164 negativ ist, sind die dargestellten Dioden Di bis D8 gesperrt, während die Dioden D9 bis D16 in Durchlassrichtung vorgespannt sind. Infolgedessen ist die Klemme 161 mit der Klemme 165'und die Kemme 162 mit der Klemme 166 verbunden. Die Schwingungsform des. Signales an den Eingangskle'mmen- isit-- also die gleiche wie an den Ausgangsklemmen.. Wenn an; die Steuerklemmen 163 und 164 eine-umgekehrte oder Sperrspannung angelegt wird, werden die Dioden D1 bis D7 leitend und die Dioden D9 bis D16 gesperrt. Dadurch werden die Klemme 161 mit der Klemme 166 und die Kl'emme 162 mit der Klemme 165 verbunden. Die Folge ist', .daß die Signale an den Eingangs- und Ausgangsklemmen zueinander umgekehrte Schwingungsformen aufweisen.
  • Wenn also an die Eingangsklemmen 161 und 162 eine Schwingung gemäß Fig. 1b und an die Steuerklemmen 163 und 164 eine Schwingung gemäß Fig. 1c angelegt werden, erhält man an den Ausgangsklemmen 165 und 166 eine Schwingung, wie sie in Fig. 1d dargestellt ist.
  • Der Schwingungsformwandler 35 gemäß Fig. 3 kann durch die Kreise 11 bis 16 gebildet werden.
  • Es wurde ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung erläutert. Kurz zusammengefasst, ist die Erfindung durch folgende Merkmale gekennzeichnet: 1) Ein Gleichstrompegel wird dem Fernsehsignal überlagert, wie in Fig. 1b dargestellt ist, wobei man das Übertragungssignal gemäß Fig. 1d erhält, ohne die Amplitude im Vergleich mit dem Fernsehsignal gemäß, Fig. 1a übermäßig zu erhöhen.
  • 2) Der Modulationsgrad des Modulators 18 gemäß Fig. 3 ist größer als 100 . Die Amplitude des Signales, das auf die Übertragungsleitung 9 gesendet werden soll, wird derart herabgedrückt, daß der Verstärkerkreis nicht überlastet wird..
  • 3) Da in der Nachbarschaft des Trägers keine Phasenänderungskomponente vorhanden ist, ist es leicht möglich, den synchronisierten Demodulationsträger aus dem über tragenen Signal. mit einem Modulationsgrad von mehr als 100 % zu reproduzieren. Dies erlaubt die, Schaffung eines wirtschaftlich günstigen Übertragungssystems.

Claims (4)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. fernsehsignal-Übertragungssystem, bei welchem asymmetrische Seitenbänder, die durch Beseitigung eines Teiles des einen der Seitenbänder gewonnen werden, welche durch Übermodulation des Übertragungssignales unter' Verwendung eines Trägers erzeugt werden, dessen Frequenz größer ist als die Maximalfrequenz eines zu' übertragenden Fernsehsignals, zusammenm it dem Träger übertragen werden, und bei welchem auf der Empfangsseite die empfangenen asymmetrischen Seitenbänder und der Träger unter Verwendung eines Demodulationsträgers demoduliert werden, welcher aus, den empfangenen asymmetrischen Seitenbändern und dem empfangenen Träger gewonnen wird, und auf diese Weise das Fernsehsignal wiedergegeben wird, gekennzeichnet durch eine Einrichtung (11 bis 19) zum Erzeugendes Übertragungssignales (Fig. ld), in welches das Fernsehsignal (Fig. 1a) umgewandelt wird, die den Niederfrequenzanteil des Fernsehsignals unterdrückt; eine Einrichtung (31,32) zum Regenerieren des Demodulationsträgers -durch Absonderung des Demodulationsträgers zusammen mit dem symmetrischen Teil ,der'asymmetrischen Seitenbänder aus den gegebenen asymmetrischen Seitenbändern und dem Träger; eine Einrichtung (3,4) zum Regenerieren des Übertragungssignals durch Demodulation der empf'angenen asymmetrischen Seitenbänder und des Trägers unter Verwendung des regenerierten Demodulationstragers; und eine Einrichtung (35) zum Regenerieren des Fernsehsignals aus dem Übertragungssignal.
2. Fernsehsignal-Übertragungssystem, bei welchem asymmetrische Seitenbändert die durch Beseitigung eines Teiles des einen der Seitenbänder gewonnen werden, welche durch Übermodulation des Übertragungssignals unter Verwendung eines ersten Trägers erzeugt. werden, dessen Prequenz größer ist als die Maximalfrequenz eines zu übertragenden Fernsehsignals, zusammen mit dem ersten Träger übertragen werden, und bei welchem auf der Empfangseeite die empfangenen asymmetrischen Seitenbänder und, der Träger unter Verwendung eines Demodulationsträgers demoduliert werden, welcher aus den empfangenen asymmetrischen Seitenbändern und dem ersten Träger abgesondert wird, und auf diese Weise das Fernsehsignal wiedergegeb-en wird, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Erzeugung eines Überlagerungssignals, welche dem Fernsehsignal einen Gleichstrompegel überlagert; eine Einrichtung zur Erzeugung des zweiten Trägers, dessen Frequenz gleich der halben horizontalsynchronisierungsfrequenz des Pernsehsignals ist; einen Ringmodulator zur Erzeugung. des Übertragungssign,als, welcher unter Verwendung des zweiten Trägers das Überlagerungssignal amplitudenmoduliert; eine Einrichtung zum Regenerieren des Demodulationsträgers, welche den ersten Träger zusammen mit dem symmetrischen Teil der asymmetrischen; Seitenbänder aus den empfangenen asymmetrischen Seitenbändern und dem ersten Träger absondert; eine Einrichtung zum Regenerieren des Übertragungssignals durch Demodulation der empfangenen asymmetrischen Seitenbänder und des ersten Trägers unter Verwendung, des Demodulationsträgers; eine Eins richtung zum Absondern des zweiten Trägers aus dem d.emodulierten Übertragungssignal; und einen Ringmodulator zur Gewinnung des fernsehsignals, durch Amplitudenmodulation des Übertragungssignals unter Verwendung des zweiten Trägers.
3. Sendeteil für ein Fernsehsignal-Übertragungssystem, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum Erzeugen eines -zu übertragenden Fernsehsignals; eine Einrichtung zum Erzeugen eines Überlagerungssiganls, welche dem Fernsehsignal eine Gleichstromkomponente überlagert; eine Einrichtung zum Erzeugen des ersten Trägers, dessen Frequenz höher ist als die maximalfrequenz des Fernsehsignals; -eine :Einrichtung zum Erzeugen des -zweiten Trägers, dessen Frequenz gleich der halben Horizontalsynchronisierungsfrequenz des Fernsehsignals ist; einen Ringmodulator zum Erzeugen eines Übertragungssignals durch Ring-Amplitudenmodulation des Überlagerungssi-, gnals unter Verwendung d,es zweiten Trägers; eine Ein-, richtung zum Gewinnen beider Seitenbänd.er durch Übermodulation des Übertragungssignals unter Verwendung des ersten Trägers; und eine Einrichtung zum Aussenden des ersten Trägers und asymmetrische Seitenbänder,.
die dadurch erzielt werden daß ein Teil d:es einender beiden Seitenbänder des ersten Trägers beseitigt wird.
4. Empfangsteil für ein Fernsehsignal-Übertragungssystem, gekennzeichnet durch ein Filter zum Erzeugen eines Der modulationsträgers durch Absonderung eines ersten Trägers zusammen mit einem symmetrischen Teil asymmetrischer Seitenbänder aus dem ersten Träger und den. asymmetrischen Seitenbändern, die von einem Sendeteil über, tragen werden, in welchem ein Träger mit einer Frequenz, die .größer ist als die Maximalfrequenz eines zu übertragenden Fernsehsignals, als der erste Träger verwendet wird, ein Träger, dessen Frequenz gleich der halben Horizontalsynchronisierungsfrequenz des Fernsehsignals ist, als der zweite Träger verwendet wird, die modulierte Schwingung, die durch Amplituden-Ringmodulation eines durch Überlagerung des Fernsehsignals mit einem Gleichstrompegel gebildeten Signales unter Verwendung des zwiten Trägers erzeugt wird, als Übertragungssignal verwendet wird, das Übertragungssignal übermoduliert wird, wobei die beiden Seitenbänder des ersten Trägers erzielt werden, und die asymmetrischen Seitenbänder durch Beseitigung eines Teiles des einen der Seitenbänder erhalten werden; eine Einrichtung zum -Regenerieren d.es Ubertragungssignals durch Demod.ulation der empf-angenen asymmetrischen Seitenbänder und des ersten Trägers unter Verwendung des Demodulationsträgers; eine Einrichtung zum Absondern des zweiten Trägers vom demodulierten Übertragungssignal; und einen Ringmodulator zur Amplitudenmodulation des Übertragungssignals unter Verwendung des zweiten Trägers, wodurch das Fernsehsignal gewonnen wird.
L e e r s e i t e
DE19702017199 1969-04-11 1970-04-10 Fernsehsignal Übertragungssystem Pending DE2017199A1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0134417A1 (de) * 1983-08-20 1985-03-20 ANT Nachrichtentechnik GmbH Übertragungssystem für TV-Signale in Richtfunkstrecken

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JPS49725B1 (de) 1974-01-09

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