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DE1233440B - Schaltungsanordnung zur Trennung der Stereo-komponenten in einem Empfaenger zum Empfang von stereophonischen Tonuebertragungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Trennung der Stereo-komponenten in einem Empfaenger zum Empfang von stereophonischen Tonuebertragungen

Info

Publication number
DE1233440B
DE1233440B DEG33454A DEG0033454A DE1233440B DE 1233440 B DE1233440 B DE 1233440B DE G33454 A DEG33454 A DE G33454A DE G0033454 A DEG0033454 A DE G0033454A DE 1233440 B DE1233440 B DE 1233440B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
signal
sidebands
frequency
demodulator
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG33454A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Byron Dome
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE1233440B publication Critical patent/DE1233440B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H20/00Arrangements for broadcast or for distribution combined with broadcast
    • H04H20/86Arrangements characterised by the broadcast information itself
    • H04H20/88Stereophonic broadcast systems
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N7/00Television systems
    • H04N7/06Systems for the simultaneous transmission of one television signal, i.e. both picture and sound, by more than one carrier

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Amplitude Modulation (AREA)
  • Television Receiver Circuits (AREA)
  • Reduction Or Emphasis Of Bandwidth Of Signals (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04b
Deutsche KL: 21 a2 -16/03
Nummer: 1233 440
Aktenzeichen: G 33454 VIII a/21 a2
Anmeldetag: 30. Oktober 1961
Auslegetag: 2. Februar 1967
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Trennung der Stereokomponenten in einem Empfänger zum Empfang von stereophonischen Tonübertragungen, die in Form von Summen- und Differenzsignalen L+R und L—R übertragen werden, von denen das eine, z. B. das Differenzsignal L—R, eine versetzte Frequenzlage hat.
Es ist bekannt, bei der stereophonischen Tonübertragung zuerst das L- und i?-Signal einer Vorverzerrung zu unterwerfen, bevor diese Signale in der nachfolgenden Matrixstufe in ein Summensignal L+R und ein Differenzsignal L—R umgewandelt werden. Während das Summensignal über eine Verzögerungsleitung zum FM-Modulator des Hauptträgers gelangt, moduliert das Differenzsignal L-R einen Hilfsträger in der Amplitude und wird über einen Addierer dem FM-Modulator zugeführt.
Ein ähnliches Verfahren ist auch bei der stereophonischen Übertragung des Begleittons von Fernsehsendungen anwendbar.
Um auf der Empfangsseite die Signale L und R getrennt voneinander in der ursprünglichen Form wiederzuerhalten, sind bisher verhältnismäßig komplizierte Schaltungen erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einer besonders einfachen Schaltungsanordnung gleichzeitig folgende Funktionen auszuführen: Trennung der AM-Komponenten, Einführen einer Nachverzerrung, gegebenenfalls auch Hinzufügung einer Trägerwelle, Demodulieren der kombinierten Nachrichtensignale, die in der AM-Komponente enthalten sind, und Trennung der Nachrichtensignale voneinander.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß die Summen- und Differenzsignale L-\-R und L~R einem Amplitudendemodulator über eine Schaltung zugeführt werden, die eine Nachverzerrung der Seitenbänder des mit versetzter Frequenzlage übertragenen Signals L—R bewirkt, daß ferner der AM-Demodulator gleichzeitig das mit versetzter Frequenzlage übertragene Signal L—R und ein dazu inverses Signal R—L liefert und daß in einer nachgeordneten Stufe das mit versetzter Frequenzlage übertragene Signal L—R und das andere Signal L+R addiert werden, so daß die eine Stereokomponente L entsteht, während in einer anderen nachfolgenden Stufe das inverse Signal R~L und das andere Signal L+R addiert werden, so daß die zweite Stereokomponente R entsteht.
Handelt es sich um eine Fernsehbegleittonübertragung, bei der die Frequenz des Hilfsträgers eine Harmonische der Grundfrequenz der Synchronisier-
Schaltungsanordnung zur Trennung der Stereokomponenten in einem Empfänger zum Empfang von stereophonischen Tonübertragungen
Anmelder:
General Electric Company,
Schenectady, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. W. Reichel, Patentanwalt,
Frankfurt/M. 1, Parkstr. 13
Als Erfinder benannt:
Robert Byron Dome, Syracuse, N.Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Oktober 1960 (66 277)
impulse der Fernsehübertragung ist, so ist es gemäß der Erfindung zweckmäßig, die Synchronisierimpulse auf der Empfangsseite dem Amplitudendemodulator zuzuführen, um den Träger wieder einzuführen.
Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nun im Zusammenhang mit den Zeichnungen näher beschrieben, in denen die F i g. 1 bis 4 Block-Schaltbilder von bekannten Sende- und Empfangsschaltungen sind, die zur Erläuterung der Erfindung notwendig sind, während die F i g. 5 bis 9 die Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergeben. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 ein Blockschaltbild eines FM-Senders, welches veranschaulicht, in welcher Weise die stereophonischen Nachrichten kombiniert und übertragen werden können, so daß sie eine Form annehmen, auf die die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung anspricht,
Fig. la ein Frequenzspektrum der verschiedenen Nachrichtensignale in dem Sender der Fig. 1,
F i g. 2 ein Blockschaltbild des FM-Empfängers, der die verschiedenen Funktionen ausführt, die durchgeführt werden müssen, um die Nachrichtensignale zu entschlüsseln und zu trennen,
Fig. 3 ein Blockschaltbild des Tonteiles eines Fernsehsenders,
Fig. 3a ein Frequenzspektrum der verschiedenen Nachrichtensignale in dem Sender der Fig. 3,
Fig. 4 ein Blockschaltbild des Tonteiles eines Fernsehempfängers, das erkennen läßt, welche Funk-
709 507/263
tionen bei der Entschlüsselung und Verarbeitung der Nachrichtensignale gemäß der Erfindung ausgeführt werden,
Fig. 5 bis 9 Schaltungen gemäß der Erfindung des in den F i g. 2 und 4 durch gestrichelte Linien umrandeten Teiles der Anordnung und
Fig. 5a das Frequenzspektrum der Nachrichtensignale der Schaltungen nach F i g. 5 bis 9.
Um die Schaltungsanordnung der Erfindung zu erläutern, wird von bekannten Sende- und Empfangsschaltungen ausgegangen, denen die in den USA. gebräuchlichen Normen zugrunde liegen. Sie können ohne weiteres den in Deutschland gültigen Normen angepaßt werden.
Die Mikrophone L und R (links und rechts) der F i g. 1 nehmen die Tonübertragung stereophonisch auf. Es ist klar, daß auch Tonaufzeichnungen an Stelle der Mikrophone verwendet werden können. Nach der Verstärkung in den Verstärkern 2 und 4 werden entsprechende Anteile dieser Signale auf eine Matrix 6 über Potentiometer 8 und 10 übertragen. Die Matrix 6 kann eine an sich bekannte Ausführungsform aufweisen und ist in der Lage, die Summe der Tonsignale L und R an einem Anschluß und ihre Differenz an einem anderen Anschluß abzugeben. Um die heute gültigen USA.-Normen für die Übertragung von Frequenzmodulationssignalen zu erfüllen, werden die Signale L-\-R in einer Schaltung 12 und die Signale L-R in einer Schaltung 14 vorverzerrt. Die Ausgangsspannung der Vorverzerrungsschaltung 14 wird einem AM-Modulator 16 zugeführt, so daß Seitenbänder einer Trägerfrequenz erzeugt werden, die von einem stabilisierten Oszillator 18 geliefert wird. Ein geeignetes Spektrum der Seitenbänder wird durch einen Bandpaßfilter 19 ausgewählt und einer additiven Mischschaltung, kurz Addierer 20 genannt, zugeführt. Infolge der zusätzlichen Verzögerung, die durch den Kanal bewirkt wird, über den das Signal L—R läuft, ist eine Verzögerungsschaltung 22 zwischen dem Ausgang der Vorverzerrungsschaltung 12 und dem Addierer 20 vorgesehen. Der Ausgang des Addierers 20 ist mit einem FM-Sender 24 verbunden.
Die am Ausgang des Addierers 20 auftretenden Signale sind graphisch in F i g. 1 a dargestellt, wobei das Signal L-\-R in dem unteren Abschnitt des Audiospektrums, und zwar in diesem besonderen Fall unterhalb der Frequenz von 15 kHz liegt. Das Signal L+R wird durch die Seitenbänder dargestellt, die zwischen 16 V2 und 46 V2 kHz oder in anderen Worten 15 kHz zu beiden Seiten eines Trägers von 311Z2 kHz liegen. Es ist klar, daß die Ausgangsspannung des Addierers 20 auch von der in F i g. la dargestellten abweichen kann und daß die Figur nur ein praktisches Ausführungsbeispiel darstellen soll.
Das von dem Sender 24 der F i g. 1 übertragene Signal wird von einem Empfänger 26 nach F i g. 2 aufgenommen und einem FM-Demodulator 28 zugeführt. Am Ausgang des FM-Demodulators 28 entsteht das in Fig. la dargestellte Signal. Um die Tonsignale L und R voneinander zu trennen, ist es zuerst notwendig, daß die Seitenbänder, welche das Signal L—R darstellen, von dem übrigen Signal abgetrennt werden. Diese Aufgabe wird durch ein Bandpaßfilter 30 erfüllt, welches Grenzfrequenzen bei 16 V2 und 46 V2 kHz aufweist. Das Signal L—R wird dann einem Amplitudendemodulator 32 zugeführt, durch eine Nachverzerrungsschaltung 34 nachverzerrt und einer Matrix 36 zugeleitet. Das Signal L-\-R wird von den Seitenbändern L-R durch eine Nachverzerrungsschaltung 38 abgetrennt und der Matrix 36 zugeleitet. Die Matrix 36 arbeitet in an sich bekannter Weise, um die Signale L und R zu trennen und sie den Tonverstärkern 40 bzw. 42 zuzuführen. Die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung führt alle Aufgaben aus, die in dem gestrichelt gezeichneten Rechteck 44 angedeutet sind.
Fig. 3 zeigt als Blockschaltbild den Audioteil
ίο eines Fernsehsenders, der in der Lage ist, kombinierte Signale zu bilden und auszustrahlen, auf die eine Schaltung gemäß der Erfindung anspricht. Diejenigen Teile der Fig. 3, welche gleiche oder ähnliche Funktionen ausführen wie die betreffenden Teile der Fig. 1, haben die gleichen Bczugszcichcn. Es sei daran erinnert, daß die Ausgangsspannung des AM-Modulators 16 in Fi g. 1 den Träger enthält. In der Schaltung der F i g. 3 werden Synchronisierimpulse 13 einem Synchronisierimpulsgenerator 15 entnommen, der in der bei Fernsehsendern üblichen Weise ausgeführt ist, und einem Sinuswellengenerator 17 zugeführt, der die zweite Oberwelle erzeugt. Die Ausgangsspannung des Generators 17 wird einem AM-Modulator 16' zugeführt, der in an sich bekannter Weise geschaltet ist und den Träger unterdrückt. Das am Ausgang des Addierers 20 auftretende Frequenzgemisch ist in Fig. 3a dargestellt und enthält das Signal L+R in dem Teil des Spektrums, der unterhalb 15 kHz liegt, und die AM-Seitenbänder des Signals L—R zwischen den Frequenzen 16 1I2 und 46 V2 kHz.
Fig. 4 zeigt den Teil des Fernsehempfängers, der die SignaleL und R aus dem in Fig. 3a dargestellten Frequenzgemisch trennt. Die einzelnen Blöcke in F i g. 4 entsprechen denen in F i g. 2 und haben die gleichen Bezugszeichen. An Stelle eines FM-Empfängers ist jedoch ein Fernsehempfänger 46 dargestellt. Dem Fernsehempfänger 46 werden Synchronisierimpulse 48 entnommen und einem Generator 50 zugeführt, welcher die zweite Oberwelle der Grundfrequenz der Impulse 48 erzeugt, d. h. bei einem normalen Fernsehempfänger 31,5 kHz. Weil diese Frequenz gleich der des Trägers ist, der von dem Generator 17 der Fig. 3 erzeugt und von dem Modulator 16' unterdrückt wird, kann sie durch Kopplung in das Filter 30 eingeführt werden, um den Platz des Trägers einzunehmen.
Es wird nun auf F i g. 5 Bezug genommen, um zu erläutern, in welcher Weise die Schaltung gemäß der Erfindung die in den einzelnen Blöcken dargestellten Funktionen ausführt, die sich in dem Rechteck 44 der F i g. 2 und 4 befinden. Es sei angenommen, daß das Frequenzgemisch am Ausgang des FM-Demodulators 28 der Fig. la entspricht, wobei das Signal L-\-R unterhalb 15 kHz und das Signal L-R zu beiden Seiten einer Trägerwelle von 31,5 kHz liegt.
Das Signal L+R wird abgetrennt und durch einen Widerstand 52 und einen Kondensator 54 nachverzerrt, die in Reihe am Ausgang des Demodulators 28 liegen. Die Zeitkonstante des i?C-Gliedes 52, 54 ist die gleiche wie die der Vorverzerrungsschaltung 12 nach Fig. 1 und 3, so daß das Signal L-\-R die gleiche allgemeine Form hat wie die Ausgangsspannung an der Matrix 6.
Ein Kopplungskondensator 56 liegt zwischen dem Ausgang des Demodulators 28 und dem nichtgeerdeten Ende einer Parallelschaltung aus einer
5 6
Induktivität 58 und einem Kondensator 60. Die Werte wird nicht durchgelassen, da die Übertragung bei
der Induktivität 58 und des Kondensators 60 sind so 15 kHz abschneidet.
gewählt, daß eine maximale Ausgangsspannung bei Die nachverzerrten Seitenbänder, die in der Kurve 62 der Trägerfrequenz von 31,5 kHz erzeugt wird; sie der Fig. 5a dargestellt sind, treten an dem Parallelsind so ausgebildet, daß die Gesamtschaltung eine 5 kreis 58, 60 auf und werden den gegenpolig angeord-Kreisgüte Q hat, die die Seitenbänder nachverzerrt, neten Gleichrichtern 63 und 64 zugeführt. Die Auswie sich aus F i g. 5 a, Kurve 62, ergibt. Um eine gangsspannung des Gleichrichters 63 wird einem Nachverzerrung zu erhalten, welche gerade die Vor- Belastungskreis zugeleitet, der einen Widerstand 66 verzerrung im Sender ausgleicht, kann der Wert Q und einen parallel dazu angeordneten Kondensator 68 auf folgende Weise bestimmt werden. Die Vor- io enthält. Die Werte dieser Schaltelemente sind so geverzerrungsschaltung 14 hat eine ansteigende Charak- wählt, daß sie eine genügende Ausgangsspannung bei teristik entsprechend der Gleichung: der höchsten Hörfrequenz (15 kHz in dem vorliegenden
Beispiel) liefern und daß noch ein kleiner Wert der
— = ]/l + τ2ω2, (1) Trägerfrequenz auftritt (31,5 kHz in dem angenom-
βχ i5 menen Beispiel). Der Ausgang des Gleichrichters 64
wobei τ gleich der Vorverzerrungszeitkonstante, ist an einen Belastungskreis mit einem Widerstand 70
ω gleich 2 π / und / gleich der Audiofrequenz ist. und einem parallelgeschalteten Kondensator 72 an-
Die Nachverzerrungscharakteristik sollte daher dem geschlossen. Diese Schaltelemente sind ähnlich be-
Kehrwert der obigen Gleichung entsprechen, d. h. messen wie der Widerstand 66 und der Kondensator 68.
2o Infolge der Polung der Gleichrichter 63 und 64
eo _ 1 (2) entsprechen die Signale an dem Belastungskreis 66
ei 1/T-Pt2Cu2 ' und 68 der Differenz R-L, während die Signale an
dem Belastungskreis 70, 72 der Differenz L-R ent-
Ein abgestimmter Kreis 58, 60, der über einen sprechen.
unendlich großen Widerstand gespeist wird, hat eine 25 Um das Tonsignal L getrennt zu erhalten, wird das
Charakteristik, die der folgenden Gleichung ent- Summensignal L + R, welches an dem Kondensator 54
spricht: auftritt, dem einen Ende eines Widerstandes 74 und
e0 K ,^ das Differenzsignal L — R, welches an dem Belastungs-
C1 ~~ l/l 4- 4Q2O2 ' -w kreis 70, 72 auftritt, dem einen Ende eines Wider-
30 Standes 76 zugeführt; die Widerstände 74 und 76 liegen
wobei in Reihe. Bei einer solchen Schaltung ändert sich das _ Frequenzabweichung von Resonanz Potential an einem beliebigen Punkt des Widerstan- ~~ Resonanzfrequenz des 74 und 76 proportional zu L, so daß das Tonsignal L an der Anzapfung 78 zwischen den Widerist (s. »Television Principles«, Gleichung 7—150, 35 ständen abgenommen werden kann. Wenn anderer-S. 191, R. B. Dom e). Nun läßt sich <5 schreiben seits das Tonsignal R die Spannung am oberen Ende
als ^- , wobei ω die Bedeutung der Tonfrequenzen J58 Widerstandes 74 erhöht, dann wird gleichzeitig das
W0 oj. Potential am unteren Ende des Widerstandes 76 ent-
nach der Gleichung (1) hat, während ω0 die Bedeutung sprechend dem Wert —ü-erniedrigt, so daß sich an den
der Trägerfrequenz (31,5 kHz in dem vorliegenden 40 Widerständen 74, 76 ein Punkt befinden muß, an dem
Beispiel nach Fig. la) ist. Die Gleichung(3) kann die gesamte Änderung der Spannung gleich Null ist.
daher wie folgt geschrieben werden: Wenn die Signale +R und — R die gleiche Amplitude
1 haben, dann kann man es dadurch, daß die Werte der
— . (4) Widerstände 74 und 76 gleich sind, so einrichten, daß
+ 4ζ)2ω2 45 der Punkt mit Null-Potential an der Anzapfung 78
ω0 2 liegt. Wenn aus irgendeinem Grund die Signale -\-R
und —R nicht die gleiche Amplitude haben, dann kann
Man kann daraus sehen, daß die letzte Gleichung (4) man die Werte der Widerstände 74 bzw. 76 so einstel-
der Gleichung (2) ähnelt und daß sie mit ihr identisch len, daß an der Anzapfung 78 das Signal R gleich Null
sein würde, wenn 50 ist. Auf diese Weise erreicht man es, daß an der An-
4 Q2 Ct)0T zapf ung 78 nur das Tonsignal L vorhanden ist.
—ι- = τ ox Q = -^- (5) Dag Tonsignal R kann in ähnlicher Weise mit Hilfe,
von Widerständen 80 und 82 getrennt abgenommen
ist. Bei einer Schaltungsanordnung, bei der die Zeit- werden, die in Reihe zwischen der nichtgeerdeten Seite konstante τ der Vorverzerrungsschaltung 14 gleich 55 des Kondensators 54 und der nichtgeerdeten Seite 75 · 10~6 Sekunden ist und bei der die Trägerfrequenz des Belastungskreises 66, 68 liegen. Da das Signal R 31,5 kHz beträgt, bei der ferner der Wert Q der den einander gegenüberliegenden Enden der WiderParallelschaltung 58, 60 durch den Ausdruck stände 80 und 82 zugeführt wird, ändert sich die 2 π · 31 5 · 1000 · 75 · 10~β Spannung an einem beliebigen Punkt der Widerstände
2 6o m Übereinstimmung mit dem Signal R und kann daher
an der Anzapfung 84 abgenommen werden. Die Polari-
dargestellt wird, ergibt sich 7,44. Bei jeder Schaltung täten der Signale L, die den oberen bzw. unteren
kann eine ähnliche Berechnung durchgeführt werden, Enden der Widerstände 80 und 82 zugeführt werden,
und der sich ergebende Wert von Q der Gesamtschal- sind so gewählt, daß an diesen Widerständen ein Punkt
tung hängt von der Zeitkonstanten, der Vorverzer- 65 vorhanden ist, an dem die Werte des Signals L sich
rungsschaltung im Sender und der Frequenz des aufheben, so daß ein Nullpunkt des L-Signals vor-
Trägers ab. Die Parallelschaltung 58, 60 liefert daher handen ist. Wenn die Signale L und — L die gleiche
die richtige Nachverzerrung, und das Signal L+R Amplitude haben, dann liegt der Punkt an der An-
zapfung 84, vorausgesetzt, daß die Widerstände 80 und 82 den gleichen Wert besitzen. Wenn die Signale L und —L verschiedene Amplituden aufweisen, dann werden die Werte der Widerstände 80 und 82 zweckmäßig so gewählt, daß sich die Signale L und — L an der Anzapfung 84 gerade aufheben. Auf diese Weise erscheint nur das Tonsignal R an der Anzapfung 84. Die bisherige Beschreibung bezieht sich auf eine Schaltung, die bei einem Empfänger benutzt wird, bei dem der Träger zusammen mit den Seitenbändern des Signals L — R übertragen wird, wie es z. B. bei dem FM-Modulationssystem nach F i g. 1 und 2 der Fall ist. Einer der Vorteile dieser Schaltung ist jedoch, daß sie auch bei einer Anlage benutzt werden kann, bei der der Träger nicht mit den Seitenbändern der L-R-Signale übertragen wird, wiez.B.bei dem Audioteil einer Fernsehanlage nach F i g. 3 und 4. Der Träger kann wieder eingeführt werden, indem die Zeilensynchronisierimpulse von einem Punkt 51 dem nichtgeerdeten Ende der Schaltung 58, 60 über einen Schalter 90 zugeführt werden.
In F i g. 6 ist eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung dargestellt. Die Schaltungen der F i g. 5 und 6 sind einander ähnlich und weichen nur insofern voneinander ab, als die Dioden 63 und 64 der F i g. 5 in F i g. 6 durch eine einzige Diode 92 ersetzt sind. Der Arbeitskreis für die Diode besteht aus zwei Widerständen 94 und 96, wobei der Widerstand 94 zwischen dem nichtgeerdeten Ende des Reihenkreises 58, 60 und einem Anschluß der Diode 92 liegt, während der Widerstand 96 zwischen dem anderen Anschluß der Diode und Erde angeordnet ist. Kondensatoren 98 und 100 dienen dazu, die Hilfsträgerfrequenz an den Widerständen 94 und 96 vorbeizuführen. Bei einer solchen Schaltung tritt ein Signal L — R an dem Widerstand 94 auf und wird dem unteren Ende des Widerstandes 76 zugeführt. Ein Signal R — L tritt an dem Widerstand 96 auf und wird dem unteren Ende des Widerstandes 82 zugeführt. Diese Signale dienen dazu, die Tonsignale L und R getrennt an den Anzapfungen 78 und 84 in der gleichen Weise zu erzeugen wie in der Schaltung der F i g. 5.
In F i g. 7 ist ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Schaltung der F i g. 7 ähnelt der Schaltung der F i g. 6, jedoch sind die Diodenlastwiderstände 94 und 96 weggelassen. An ihre Stelle tritt eine Matrix mit Widerständen 74,76 und 80, 82.
F i g. 8 zeigt eine andere Möglichkeit, die Tonsignale R und L aus dem übertragenen Frequenzgemisch der F i g. 1 a zu gewinnen. Ein üblicher FM-Demodulator kann benutzt werden, um das Frequenzgemisch der F i g. 1 a zu demodulieren und Ausgangsspannungen entgegengesetzter Polarität den Anschlüssen 102 und 104 zuzuführen. In der dargestellten Schaltung werden diese gegenphasigen Spannungen mit Hilfe eines an sich bekannten Ratiodetektors 106 gewonnen. Eine Nachverzerrungsschaltung mit dem Widerstand 108 und dem Kondensator 110 liefert das Signal L R an der Verbindungsstelle 112. In ähnlicher Weise liefert eine Nachverzerrungsschaltung mit einem Widerstand 114 und einem Kondensator 116 ein Signal -(L + R) an der Verbindungsstelle 118. Ein Signal (L — R) wird dadurch erhalten, daß ein Parallel-Nebenschlußkreis mit einer Induktivitat 120, die in der Mitte geerdet ist, und einem Kondensator 122 zwischen den Anschlüssen 102, 104 über weitere Kondensatoren 124,126 vorgesehen ist. Dieser Nebenschlußkreis arbeitet ähnlich wie die Nebenschlußkreise 58, 60 der Fig. 5, 6 und 7, um die Seitenbänder L-R abzutrennen und die nötige Nachverzerrung zu liefern. Gleichrichter 128 und 130 sind an den entgegengesetzten Enden des Nebenschlußkreises 120, 122 angeschlossen und führen zu einem Belastungskreis, der einen Widerstand 132 und einen Kondensator 134 in Parallelschaltung enthält. Das Signal L — R, welches an diesem Gegentaktdemodulator abgenommen wird, wird über einen Kondensator 136 den Enden von Potentiometern 138, 140 zugeführt, deren andere Enden mit Punkten 112 und 118 in Verbindung stehen, an denen die Signale L + J? bzw. -(L + R) auftreten. Ein beweglicher Abgriff 142 des Potentiometers 138 kann auf den Gleichgewichtspunkt der Signale -\-R und —R eingestellt werden, so daß ein Signal KL entsteht, wobei K eine Konstante ist. Ein beweglicher Kontakt 144 des Potentiometers 140 kann auf den Gleichgewichtspunkt der Signale +L und —L eingestellt werden, so daß ein Signal — KR erhalten wird, wobei K wieder eine Konstante ist. Das Signal KL kann direkt einem akustischen Wandler 146 zugeleitet werden, während das Signal —KR einem Phasenumkehrer 148 zugeleitet wird, so daß ein Signal KR entsteht, welches ebenfalls einem akustischen Wandler zugeleitet wird. Die Phasenumkehr wird am einfachsten durch einen Austausch der Anschlüsse der Sprechspule des Wandlers bewirkt.
Wenn das übertragene Signal die in F i g. 3 a gezeigte Form hat, d. h., wenn der Träger für das Signal L — R unterdrückt ist, dann kann der Träger dadurch wieder eingeführt werden, daß eine Trägerspannungsquelle 152 an den Nebenschlußkreis 120,122 über einen Schalter 156 angeschlossen wird.
F i g. 9 zeigt eine andere Art der Nachverzerrung der Seitenbänder L-R und eine Maximalwerterzeugung für die gleichgerichtete Ausgangsspannung. Eine Signalquelle 162, die z. B. ein FM-Demodulator sein kann und deren innerer Widerstand durch den Widerstand 164 dargestellt ist, liegt an einem Reihenkreis, der den Kondensator 166 und eine Induktivität 168 enthält. Bei einem Fernsehsystem, bei dem der Hilfsträger unterdrückt wird und daher wieder eingeführt werden muß, kann diese Wiedereinführung dadurch erfolgen, daß ein Punkt 170, der Impulse der Zeilenabtastfrequenz führt, mit dem Kondensator 176 über einen Schalter 172 verbunden wird. Der innere Widerstand der Spannungsquelle 170 wird durch den Widerstand 174 dargestellt. Wie bei den anderen dargestellten Schaltungen können die von dem Punkt 170 gelieferten Impulse die Zeilen- oder Rücklaufimpulse sein, die in an sich bekannter Weise von dem Zeilenablenktransformator (nicht dargestellt) abgeleitet werden, der praktisch in allen Fernsehempfängern vorhanden ist.
Das andere Ende der Serienkreise 166, 188 ist mit entgegengesetzt gepolten Gleichrichtern 176, 178 verbunden. Nebenschlußkondensatoren 180, 182, die Matrixwiderstände 184 und 186 und die Nachverzerrungsschaltung L-\-R mit einem Widerstand 188 und einem Kondensator 190 arbeiten in der oben beschriebenen Weise, um das Tonsignal L an dem Abgriff 192 und das Tonsignal R an dem Anschluß 194 zu erzeugen.
Die Kreisgüte Q der Schaltung kann dadurch auf einen gewünschten Wert gebracht werden, daß man die Belastungswiderstände in der AM-Demodulatorschaltung entsprechend wählt, jedoch kann diese in manchen Fällen praktische Schwierigkeiten mit sich
bringen. Es kann daher günstiger sein, einen Widerstand 196 vorzusehen, der zwischen dem Ausgang der Serienschaltung 166, 168 und Erde liegt. Auch andere Mittel zur Erzielung des gewünschten Wertes von Q können verwendet werden. Da die Serienschaltung 166, den Widerstand der Gesamtschaltung für die Hilfsträgerfrequenz erniedrigt, ergibt sich für diese Frequenz eine maximale Ausgangsspannung an den Kontakten 192, 194.
Sowohl die Serienschaltung 166, 168 als auch die Nebenschlußschaltung 58, 60 bilden daher ein Mittel, um die Gesamtschaltung für das Signal L—R einschließlich der Ausgangswiderstände, z. B. des FM-Demodulators und gegebenenfalls des Ausgangswiderstandes der Zeilenimpulsquelle sowie des Eingangswiderstandes der AM-Demo.dulatorschaltung in einer solchen Weise abzustimmen, daß die dem AM-Demodulator bei der Hilfsträgerfrequenz zugeführte Energie ein Maximum ist und die Seitenbänder nachverzerrt werden.
so

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Trennung der Stereokomponenten in einem Empfänger zum Empfang von stereophonischen Tonübertragungen, die in Form von Summen- und Differenzsignalen L + R und L-R übertragen werden, von denen das eine, z. B. das Differenzsignal L — R, eine versetzte Frequenzlage hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Summen- und Differenzsignale L -\- R und L — R einem Amplitudendemodulator über eine Schaltung (58, 60) zugeführt werden, die eine Nachverzerrung der Seitenbänder des mit versetzter Frequenzlage übertragenen Signals L-R bewirkt, daß ferner der AM-Demodulator gleichzeitig das mit versetzter Frequenzlage übertragene Signal L R und ein dazu inverses Signal R L liefert und daß in einer nachgeordneten Stufe das mit versetzter Frequenzlage übertragene Signal L — R und das andere Signal L + R addiert werden, so daß die eine StereokomponenteL entsteht, während in einer anderen nachfolgenden Stufe das inverse Signal R-L und das andere Signal L + R addiert werden, so daß die zweite Stereokomponente R entsteht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Fernsehbegleittonübertragung, bei der die Frequenz (fet) des Hilfsträger^ eine Harmonische der Grundfre quenz(fs) der Synchronisierimpulse der Fern-Sehübertragung ist, die Synchronisierimpulse auf der Empfangsseite dem Amplitudendemodulator (32) zugeführt werden, um den Träger wieder einzuführen.
3. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 1 und 2 für einen FM-Empfänger zum Empfang von Signalen, die in Form einer Trägerschwingung und der AM-modulierten Seitenbänder übertragen werden, welch letztere die Nachrichten in vorverzerrter Form darstellen, dadurch gekennzeichnet, daß ein FM-Demodulator (28), der am Ausgang einen vorgegebenen Widerstand aufweist, mit dem AM-Demodulator (32), der mindestens einen Gleichrichter und einen vorgegebenen Widerstand an seinem Eingang aufweist, über Verbindungseinrichtungen verbunden ist, die dem Gleichrichter des AM-Demodulators die Seitenbänder in einer Form zuführen, welche die Nachrichten in ihrer normalen und nicht in ihrer vorverzerrten Form darstellen.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, welche die Trägerwelle und die AM-Seitenbänder, welche die Nachricht in vorverzerrter Form enthalten, dem AM-Demodulator zuführen und eine maximale Spannung an dem Gleichrichter desselben bei der Frequenz der Trägerwelle hervorrufen, und daß die Spannung zu beiden Seiten dieser Trägerfrequenz abnimmt, so daß die Seitenbänder genau in der ursprünglichen unverzerrten Form wieder hergestellt werden.
5. Schaltungsanordnung nach Ansprüchen 2 und 4, gekennzeichnet durch einen Anschluß, der AM-modulierte Seitenbänder einer Trägerwelle liefert, welche ein Signal darstellen, das eine bestimmte Akzentuierung der höheren Frequenzen aufweist und durch Einrichtungen zur Zuführung eines die Seitenbänder einschließenden Frequenzbereichs an den AM-Demodulator, welche eine maximale Energieübertragung bei der Frequenz der Trägerwelle und eine nach beiden Seiten dieser Frequenz sich mit der Frequenzabweichung reziprok zur Akzentuierung der Signale ändernde Übertragung bewirken.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 für einen Empfänger zur Verwendung bei einer stereophonischen Tonübertragung, bei der die übertragene Nachricht ein Signal L + R enthält, welches dem Teil des Spektrums zugeordnet ist, der unterhalb einer vorbestimmten Frequenz liegt, sowie AM-Seitenbänder einer Trägerwelle enthält, die ein vorverzerrtes Signal L — R der Seitenbänder darstellen, wobei diese Seitenbänder einem anderen Abschnitt des Spektrums zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal L + R sowie die Seitenbänder, welche das vorverzerrte Signal L — R darstellen, zusammen an einer Anschlußstelle auftreten, an die eine Vorverzerrungsschaltung angeschlossen ist, die die eine Übertragungscharakteristik aufweist, welche mit zunehmender Frequenz abfällt, so daß die Vorverzerrung des Signals L + R ausgeglichen wird und daß verhindert wird, daß die Seitenbänder L — R durch diese Vorverzerrungsschaltung laufen, daß ferner an den Eingang des AM-Demodulators die Anschlußstelle der Signale über eine Verbindung angeschlossen ist, die eine Übertragungscharakteristik hat, welche ein Maximum bei der Frequenz der Trägerschwingung aufweist, und die nach beiden Seiten abfällt, wodurch die Vorverzerrung der Seitenbänder L — R ausgeglichen wird, so daß der AM-Demodulator ein Signal L-Rm der ursprünglichen Form erzeugt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Zeitschrift »Electronic Industries«, September 1960, S. 228 bis 233, unter F i g. 10 auf S. 232.
Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist ein Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
709 507/263 1.67 © Bundesdruckerei Berlin
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