DE1268660B - Fernsehempfaenger mit getasteter Verstaerkungsregelung - Google Patents
Fernsehempfaenger mit getasteter VerstaerkungsregelungInfo
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
H04n
Deutsche Kl.: 21 al-33/50
Nummer: 1268 660
Aktenzeichen: P 12 68 660.1-31
Anmeldetag: 4. September 1963
Auslegetag: 22. Mai 1968
Die Erfindung betrifft einen Fernsehempfänger mit einem auf einen Bezugspegel des Videosignals, z. B.
auf die hintere Schwarzschulter ansprechenden Steuerkreis, dem zur Erzeugung einer aus diesem
Bezugspegel hergeleiteten Regelspannung zur automatischen Verstärkungsregelung ein erster und ein
zweiter aus dem Zeilenrücklaufimpuls mit unterschiedlicher Verzögerung abgeleiteter Impuls zur
Tastung zugeführt werden.
Der Zweck der Erfindung besteht in der Schaffung einer Regelspannung in Abhängigkeit von der hinteren
Schwarzschulter in einer getasteten Schaltung, der das Videosignal zugeführt wird, wobei die Schaltung
durch die vor oder nach der hinteren Schwarzschulter eintreffenden Signalbestandteile nicht beeinflußt
werden soll.
Als Tastimpuls steht in einem Fernsehempfänger in erster Linie der Zeilenrücklaufimpuls zur Verfügung,
der in einfacher Weise mit großer Amplitude dem Ausgangstransformator des Zeilenablenkgenerators
entnommen werden kann.
Dieser Impuls muß jedoch verzögert werden, damit er mit der hinteren Schwarzschulter zusammenfällt.
Außerdem ist er zu breit und weist keine hinreichend schmale Spitze auf, damit mit ihm die
hintere Schwarzschulter ohne Übergreifen auf die anliegenden Signalteile abgetastet werden kann.
Bei einer bekannten Schaltung nach der deutschen Patentschrift 965 908 zur Erzeugung einer Regelspannung
in Abhängigkeit von dem Zeilensynchronimpuls eines Fernsehsignals wird die Abhängigkeit
der Regelspannung von der gegenseitigen Phasenlage oder Verzögerung der Impulse dadurch herabgesetzt,
daß aus einem der Impulse ein sehr kurzer sekundärer Impuls abgeleitet wird. Eine zusätzliche Steuerung
der Schaltung wird nur beim gleichzeitigen Vorhandensein aller drei Impulse durchlässig.
Bei der bekannten Schaltung bestimmt der sekundäre Impuls sowohl das Ein- wie das Aussetzen der
Tastung. Zur genauen Festlegung des Tastintervalls, wie sie bei der Tastung auf der Schwarzschulter erforderlich
ist, müssen daher nicht nur die Verzögerung des primären Tastimpulses, sondern auch die
des sekundären Impulses im Vergleich zum primären und die Dauer des sekundären Impulses genau festgelegt
werden.
Durch die deutsche Patentschrift 1072 264 ist ferner eine Schaltung bekannt, bei der einem durch
Differentiation des Zeilenrücklaufimpulses gewonnenen Tastimpuls ein Hilfsimpuls überlagert wird, damit
die Phasenlage des resultierenden Tastimpulses zur Abtastung der hinteren Schwarzschulter geeignet
Fernsehempfänger mit getasteter
Verstärkungsregelung
Verstärkungsregelung
Anmelder:
AGA Aktiebolag, Lidingö (Schweden)
Vertreter:
Dr. F. E. Trettin, Patentanwalt,
6000 Frankfurt, Krögerstr. 5
Als Erfinder benannt:
Stephen Philip Ronzheimer,
Elmhurst, JU. (V. St. A.)
Stephen Philip Ronzheimer,
Elmhurst, JU. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 13. September 1962
(223 494)
V. St. v. Amerika vom 13. September 1962
(223 494)
wird. Der Hilfsimpuls entsteht durch Integration einer dem Zeilenausgangstranformator entnommenen Spana5
nung. Durch diese Anordnung ist ein genaues Festlegen sowohl des öffnens wie des Schließens des
Tastintervalls schwer zu erreichen.
Der Fernsehempfänger mit einem auf einen Bezugspegel des Videosignals, z. B. auf die hintere
Schwarzschulter ansprechenden Steuerkreis, dem zur Erzeugung einer aus diesem Bezugspegel hergeleiteten
Regelspannung zur automatischen Verstärkungsregelung ein erster und ein zweiter aus dem Zeilenrücklaufimpuls
mit unterschiedlicher Verzögerung abgeleiteter Impuls zur Tastung zugeführt werden, ist
gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Impuls mit seiner Vorderflanke die Öffnung
und der erste mit seiner Rückflanke die Schließung der Taststufe derart bewirkt, daß der Steuerkreis
nur beim gleichzeitigen Vorhandensein beider Impulse wirksam ist.
In der Zeichnung sind beispielsweise Ausführungsformen und Erklärungen hierzu gezeigt.
Fig. 1 zeigt das Schaltbild eines Empfängers mit nach der Erfindung ausgebildetem Steuerkreis zur
Erzeugung einer Regelspannung;
F i g. 2 zeigt Kurven zur Erläuterung der Arbeitsweise;
Fig. 3 ist das Schaltbild einer alternativen Aus-So
führung des Steuerkreises;
Fig. 4 zeigt Kurven zur Erläuterung der Arbeitsweise
des Steuerkreises von Fig. 3;
809 550/329
Fig. 5a und 5b zeigen Kurven zur Veranschaulichung
des durch die Erfindung erreichten Vorteils.
Allgemeiner Aufbau des Empfängers nach F i g. 1
Eine Antenne 10 liegt am Eingang eines Hochfrequenzteils 11, auf den ein Zwischenfrequenzteil 12
und ein Demodulator 13 folgen. Am Ausgang des Demodulators liegt ein Tonwiedergabeteil 24 und ein
Videoverstärker 14, dessen Ausgangsspannung über einen speziellen Kopplungskreis 51 an die Kathode
einer Bildröhre 15 gelangt. Der Kopplungskreis 51 hat die Eigenschaft, bei niedrigen Werten der mittleren
Bildhelligkeit den Gleichstromteil der Videospannung vollständig zu übertragen. Bei höheren
Werten der mittleren Bildhelligkeit aber findet eine immer unvollständigere Übertragung des Gleichstromteils
statt. Die vorliegende Erfindung setzt jedoch nicht die Verwendung dieser Art von Kopplungskreis
voraus, sondern kann auch bei vollständiger Übertragung des Gleichstromteils angewandt werden.
Der nach der Erfindung ausgebildete Steuerkreis
16 liegt am Ausgang des Verstärkers 14 und umfaßt einen getasteten Gleichrichterkreis mit einer Röhre
17 zur schwarzwertabhängigen Regelspannungserzeugung. Am Verstärkerausgang liegt ferner ein Synchronsignaltrenner
18, der die Synchronimpulse an Generatoren 19 und 20 für die vertikale bzw. horizontale
Ablenkung des Kathodenstrahls weitergibt.
Der Generator 20 hat eine Ausgangsklemme 23, die mit dem Steuerkreis 16 in Verbindung steht und
diesen einem Tastimpuls zuführt. Der Steuerkreis 16 hat eine Eingangsklemme 25, zu der die Videospannung
gelangt, und spricht auf diese sowie auf die der Klemme 27 zugeführten Tastimpulse, die die
Rücklaufimpulse der horizontalen Ablenkung sind, an. Die im Steuerkreis erzeugte Regelspannung gelangt
über die Klemmen 27 und 23 zu den Teilen 11 und 12 und steuert deren Verstärkungsmaß zur Konstanthaltung
der Amplitude am Eingang des Demodulators 13 und zur Schwarzsteuerung der Bildröhre.
Der Steuerkreis 16 der F i g. 1
Der Steuerkreis spricht auf den auf den Synchronimpuls folgenden Bezugspegel oder Austastpegel des
Videosignals an. Dieser Spannungspegel soll die Bildröhre sperren, d. h. den Kathodenstrahl auf Null heruntersteuern.
Der Generator 20 hat einen Transformator 26 zur Erzeugung von Rücklaufimpulsen, die
von verhältnismäßig langer Dauer sind und annähernd mit den Synchronimpulsen zusammenfallen. Diese als
Tastimpulse dienenden Rücklaufimpulse gelangen über die Klemme 27 zu einem Integrierkreis mit einem
Widerstand 28, Kondensator 29, Widerstand 30 und Kondensator 31, der zur Verzögerung der Tastimpulse
dient. Der verzögerte Impuls erscheint am Verbindungspunkt des Widerstandes 30 mit dem Kondensator
31. Der Steuerkreis umfaßt auch einen getasteten Gleichrichterkreis 32 mit einer Pentode 17, deren
Steuergitter über einen Widerstand 33 und die Klemme 27 erscheinende Tastimpuls gelangt direkt
Videoverstärkers 14 verbunden ist. Der an der Klemme 27 erscheinende Tastimpuls gelangt driekt
zur Anode der Pentode 17 und der verzögerte Impuls zum Schirmgitter, beides mit solcher Richtung, daß
die Impulse zum Durchlässigwerden der Röhre beitragen. Der Kathodenkreis erzeugt die Vorspannung
in üblicher Weise mittels Widerständen 34 und 35 und einem Kondensator 36. Der Widerstand 35 steht
mit einer Spannungsquelle V in Verbindung. Durch den Kathodenkreis wird die Kathode auf einem vorbestimmten
Spannungspegel gehalten, wodurch die Röhre durchlässig wird, wenn die Vorderflanke des
zum Schirmgitter gelangenden verzögerten Tastimpulses diesen Spannungspegel überschreitet, und undurchlässig
wird, wenn die Rückflanke des zur Anode gelangenden Tastimpulses diesen Spannungspegel
unterschreitet. Die erzeugte Regelspannung gelangt
ίο über einen Widerstand 37 zum Hochfrequenzteil 11
und über einen Spannungsteiler mit Widerständen 38 und 39 zum Zwischenfrequenzteil 12. Nebenschlußkondensatoren
40 und 41 dienen zur Unterdrückung von schnellen Spannungsschwankungen. Die Regelung
hat zur Folge, daß der Bezugspegel in der Bildröhre 15 gemäß dem Erfordernis einer richtigen Schwarzsteuerung
eingestellt wird.
Wirkungsweise
Das Videosignal am Ausgang des Verstärkers 14 ist durch die Kurvet der Fig. 2 veranschaulicht.
Kurve B zeigt den dem Transformator 26 entnommenen Rücklaufimpuls, der zur Anode der Pentode 17
gelangt. Zum Schirmgitter gelangt ein verzögerter und integrierter Impuls nach Kurve C. Da die Tastung
sowohl an der Anode wie am Schirmgitter erfolgt, ist der Röhrenstromfluß von dem zeitlichen Unterschied
der beiden Impulse abhängig. Der Schinngitterimpuls C ist genügend verzögert, um den Ka-
thodenspannungspegelD in Fig. 2 erst in einem
Zeitpunkt t± zu überschreiten, in dem der Synchronimpuls
beendet ist und der Bezugspegel oder die hintere Schwarzschulter angefangen hat. Während des
Synchronimpulses fließt somit kein Strom. Der Schirmgitterimpuls ist jedoch von langer Dauer und
erstreckt sich bis in den Zeilenvorlaufteil der Videospannung hinein. Ein Stromfluß während dieser Zeit
wird durch den Anodenimpuls B verhindert, weil die Anodenspannung im Zeitpunkt tz den Spannungs-
pegel D unterschreitet. Der Zeitpunkt t2 liegt ungefähr
am Ende der hinteren Schwarzschulter. Die erzeugte Regelspannung ist somit vom Synchronimpuls
unabhängig und spricht nur auf den erwünschten Bezugspegel, die hintere Schwarzschulter, an.
Als beispielhafte Werte für die Schaltungsteile der F i g. 1 können folgende in Klammern gesetzten Angaben
dienen (Widerstände in Kiloohm, Kondensatoren in Pikofarad): 28 (47), 30 (47), 33 (18), 34
(47), 35 (12), 29 (47), 31 (47), 36 (100 000), 17 (5 AN 8), Spannung V (265 V), Röhre 15 (21DEP 4 A).
Der Steuerkreis der F i g. 3
Der Steuerkreis 316 unterscheidet sich vom Steuerkreis 16 dadurch, daß sowohl der Anoden- wie der
Schirmgitterimpuls verzögert wird. Die Wirkungsweise ist sonst analog, und entsprechende Teile haben
dieselben Bezeichnungen.
Der an der Klemme 27 auftretende Tastimpuls gelangt zu einem Verzögerungskreis mit einem Widerstand
42, einer Spule 43 und einem Kondensator 44. Der am Verbindungspunkt der Spule mit dem Kondensator
erscheinende Impuls gelangt über einen Kondensator 45 und Nebenschlußwiderstand 46 an
den Integrierkreis mit Widerstand 47 und Kondensator 48. Der Integrierkreis bewirkt eine zusätzliche
Verzögerung in dem Verbindungspunkt des Widerstandes 47 mit dem Kondensator 48. Der getastete
Gleichrichterkreis 50 umfaßt eine Pentode 17, deren
Steuergitter über einen Widerstand 33 gleichstrommäßig mit der Eingangsklemme 25 und dem Ausgang
des Videoverstärkers 14 in Verbindung steht. Die Anode liegt am Ausgang des Verzögerungskreises
und das Schirmgitter am Ausgang des die zusätzliche Verzögerung bewirkenden Integrierkreises, so daß die
Pentode durchlässig wird, wenn die Vorderflanke des Schirmgitterimpulses die Kathodenspannung übersteigt,
und undurchlässig wird, wenn die Rückflanke des Anodenimpulses diese Spannung unterschreitet.
F i g. 4 zeigt die Tastimpulse und deren Verhältnis zum Kathodenpotential der Röhre 17 sowie die
Videospannung am Steuergitter der Röhre. Ein Anodenstrom kann durch das Videosignal A' nur
dann herbeigeführt werden, wenn der Anodenimpuls B' und der Schirmgitterimpuls C beide positiv
mit Bezug auf das Kathodenpotential D' sind, also zwischen den Zeitpunkten tt und t2. Es geht aus dem
Diagramm hervor, daß das Einsetzen des Stromes im Zeitpunkt tt durch den Schirmgitterimpuls und
das Aussetzen im Zeitpunkt t2 durch den Anodenimpuls
bestimmt wird. Ein Stromfluß kommt nur während der hinteren Schwarzschulter zustande, so
daß die erzeugte Regelspannung von diesem Bezugspegel abhängig ist. Der Anodenimpuls kann eine so
große Verzögerung haben, daß er teilweise im Bereich der Zeilenabtastung liegt, bevor er den Kathodenspannungspegel
unterschreitet, damit die Dauer des Anodenstromflusses hinreichend groß und die Gefahr
einer Überlastung der automatischen Verstärkungsregelung herabgesetzt wird.
Bei der Regelung in Abhängigkeit von der hinteren Schwarzschulter liegt die Möglichkeit zur Erzeugung
einer Wechselstromkomponente in der Regelspannung zur automatischen Verstärkungsregelung dadurch
vor, daß der getastete Steuerkreis beim Eintreffen der vertikalen Synchronimpulse auf die Synchronimpulsspitzen
ansprechen wird. Diese Schwierigkeit kann jedoch dadurch umgangen werden, daß die Kathodenspannung
der getasteten Röhre so eingestellt wird, daß die hintere Schwarzschulter am Steuergitter auf
etwa demselben Potential mit Bezug auf die Kathode liegt, das bei üblichen, auf die Synchronimpulsspitze
ansprechenden Tastschaltungen durch die Synchronimpulsspitze erzeugt wird, weil die Synchronimpulsspitzen
das Steuergitter positiv im Vergleich zur Kathode machen und dann durch den Gitterstromfluß
im Widerstand 33 begrenzt werden. Zur Unterdrückung dieser Erscheinung trägt auch der Umstand
bei, daß die Kopplung an das Schirmgitter über einen hohen Widerstand erfolgt. Beim Eintreffen der vertikalen
Synchronimpulse ergibt sich eine Herabsetzung der Amplitude der Schirmgitterimpulse, wodurch die
Einwirkung der vertikalen Impulse auf den Anodenstrom gemindert wird.
Als beispielhafte Werte für die Bemessung des Kreises 316 können folgende in Klammern stehende
Werte (in Kiloohm, Pikof arad oder Millihenry) angegeben werden: 42 (6,8), 46 (330), 47 (100), 49 (15),
44 (150), 45 (5000), 48 (43), 43 (20), Spannung V (265V), RöhrelS (21DEP4 A).
Beim Festlegen der Synchronimpulsspitzen auf eine vorbestimmte Spannung in einem Empfänger mit
Übertragung des Gleichstromteils und mit Herleitung der Regelspannung zur automatischen Verstärkungsregelung
in einer einfachen Schaltung, deren Kennlinie nicht völlig flach ist, ergeben sich zwei Übelstände,
die zu beseitigen sind, wenn eine einwandfreie Wiedergabe erwünscht ist. Erstens besteht die Gefahr
einer Belastung einer Hochspannungsquelle bei hoher mittlerer Bildhelligkeit. Diese Gefahr wird durch den
Kopplungskreis 51 herabgesetzt, bei dem bei höherer mittlerer Bildhelligkeit eine Annäherung an einen
Zustand mit Übertragung nur des Wechselstromteils erfolgt. Zweitens besteht die Gefahr einer Wanderung
des Schwarzpegels bei veränderlicher Signalstärke. Diese Gefahr wird durch die Steuerung des Schwarzpegels
in Abhängigkeit von der hinteren Schwarzschulter gemindert. Man kann somit eine weniger
flache Kennlinie für die Verstärkungsregelung benutzen, wenn die erfindungsgemäße Schaltung nur
zur Schwarzsteuerung und nicht auch zur automatischen Verstärkungsregelung verwendet wird.
Die im Steuerkreis erzeugte Regelspannung kann auch, statt dem Demodulator 13, dem Verstärker 14
als Vorspannung zugeführt werden, um jeglicher Änderung des Empfangssignals entgegenzuwirken, so
daß eine richtige Schwarzsteuerung am Eingang der Bildröhre 15 erfolgt.
Die Rücklaufimpulse des Generators 20 fallen zeitlich etwa mit den Synchronimpulsen zusammen,
haben aber eine relativ lange Dauer, etwa vom Anfang der vorderen Schwarzschulter bis zum Ende der
hinteren Schwarzschulter. Es ist bekannt, mittels Multivibratoren und Impulsverstärkern den Rücklaufimpuls
zu verzögern und zu verkürzen, wodurch ein Ansprechen auf den auf den Synchronimpuls folgenden
Bezugspegel herbeigeführt werden kann. Diese Anordnung ist jedoch kompliziert und deshalb teuer.
Die Kurven2s' bis H' der Fig. 5b veranschaulichen
die Wirkungsweise der vorliegenden Erfindung im Vergleich zu der der üblichen Steuerung in Abhängigkeit
von den Synchronimpulsspitzen, die durch die KurvenE bis H der Fig. 5a veranschaulicht
wird. Nach Fig. 5a ist der Schwarzpegel veränderlich,
was notwendig macht, daß der Helligkeitsregler öfters nachgestellt werden muß. Nach Fig. 5b dagegen
liegt der Schwarzpegel auf festem Potential H'.
Claims (7)
1. Fernsehempfänger mit einem auf einen Bezugspegel des Videosignals, z.B. auf die hintere
Schwarzschulter ansprechenden Steuerkreis, dem zur Erzeugung einer aus diesem Bezugspegel hergeleiteten
Regelspannung zur automatischen Verstärkungsregelung ein erster und ein zweiter aus
dem Zeilenrücklaufimpuls mit unterschiedlicher Verzögerung abgeleiteter Impuls zur Tastung zugeführt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Impuls (C) mit seiner
Vorderflanke die öffnung und der erste (B) mit seiner Rückflanke die Schließung der Taststufe
derart bewirkt, daß der Steuerkreis nur beim gleichzeitigen Vorhandensein beider Impulse
(C, B) wirksam ist.
2. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Impuls (B) der
Zeilenrücklaufimpuls selbst ist.
3. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Impuls (B')
durch Verzögerung des Zeilenrücklaufimpulses in einem einen Widerstand (42), eine Spule (43) und
einen Kondensator (44) umfassenden Verzögerungskreis gewonnen wird.
4. Fernsehempfänger nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
dem Videodemodulator (13) und der Bildröhre (15) eine Gleichstromverbindung besteht.
5. Fernsehempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Steuerkreis eine Pentode (17) enthält, deren Steuergitter der Bezugspegel (in A') und
deren Anode und deren Schirmgitter je einer der abgeleiteten Impulse (B', C) zugeführt werden.
6. Fernsehempfänger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Pentode (17) dann
durchlässig wird, wenn die Vorderflanke des zweiten Impulses (C) einen vorbestimmten Am-
plitudenwert (D1) erreicht, und undurchlässig
wird, wenn die Rückflanke des ersten Impulses (S') einen vorbestimmten Amplitudenwert (D')
erreicht.
7. Fernsehempfänger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Impuls (C, C) durch Integration des ersten Impulses (B, S') gewonnen wird
(Schaltungselemente 28 bis 31 bzw. 47, 48).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 965 908;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1072 264.
Deutsche Patentschrift Nr. 965 908;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1072 264.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 550/329 5.68 © Bundesdruckerei BerUn
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US223494A US3231669A (en) | 1962-09-13 | 1962-09-13 | Control apparatus for television receiver |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1268660B true DE1268660B (de) | 1968-05-22 |
Family
ID=22836751
Family Applications (1)
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| DE (1) | DE1268660B (de) |
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| DE965908C (de) * | 1950-07-21 | 1957-06-27 | Hazeltine Corp | Schaltung zur Regelspannungserzeugung, insbesondere in Fernsehempfaengern |
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- 1963-09-04 DE DEP1268A patent/DE1268660B/de active Pending
- 1963-09-12 NL NL63297803A patent/NL148767B/xx unknown
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