DE1274629B - Zeilenablenkschaltung fuer einen Fernsehempfaenger - Google Patents
Zeilenablenkschaltung fuer einen FernsehempfaengerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
H04n
Deutsche KL: 21 al-35/20
Nummer: 1 274 629
Aktenzeichen: P 12 74 629.1-31 (N 25354)
Anmeldetag: 8. August 1964
Auslegetag: 8. August 1968
Die Erfindung betrifft eine Zeilenablenkschaltung für einen Fernsehempfänger, welche im Ausgangskreis
eines periodisch gesperrten Verstärkerelementes einen Transformator mit Reihensparkreis enthält,
an welchen Transformator die Zeilenablenkspulen angeschlossen sind, wobei ein Gleichrichter zum
Erzeugen der Hochspannung für die Endanode der Wiedergaberöhre vorgesehen ist und einem nicht
linearen Element mindestens eine dem Transformator entnommene Spannung zugeführt wird, um eine
der Steuerelektrode des Verstärkerelementes zuzuführende Regelspannung zu erzeugen.
Im allgemeinen wird angestrebt, die Abmessungen der durch die Wiedergaberöhre wiedergegebenen
Szene möglichst konstant zu halten. An den Transformator ist über den Hochspannungsgleichrichter
die Endanode der Wiedergaberöhre angeschlossen, die eine zusätzliche Belastung für die Zeilenablenkschaltung
bildet, die sich mit der Helligkeit der wiedergegebenen Szene und dem Strahlstrom in der Wiedergaberöhre
ändert. Ohne Regelung nimmt bei zunehmendem Strahlstrom die Hochspannung an der Endanode der Wiedergaberöhre ab, während außerdem
eine etwa annähernd gleiche Abnahme des durch die Zeilenablenkspulen fließenden Sägezahnstromes
auftritt. Sowohl die Änderung der Hochspannung als auch die Änderung des Sägezahnstromes
führen eine Änderung der Zeilenablenkung und somit der Bildbreite herbei.
Infolge der im Transformator auftretenden Streuinduktion ist es nicht möglich, eine solche Regelung
durchzuführen, daß sowohl die Hochspannung als auch der Sägezahnstrom konstant bleiben. Um dennoch
eine konstante Bildbreite zu erzielen, wurde bereits vorgeschlagen, den Regelkreis derart zu bemessen,
daß eine relative Änderung der Hochspannung von einer zweimal kleineren Änderung des Sägezahnstromes
durch die Zeilenablenkspulen begleitet wird. Aus der Theorie der Ablenkempfindlichkeit in einer
Wiedergaberöhre folgt, daß bei dieser Bemessung der Einfluß der Hochspannungsänderung auf die
Zeilenablenkung durch einen gleich großen, aber entgegengesetzten Einfluß der Sägezahnstromänderung
auf diese Zeilenablenkung ausgeglichen wird.
Obgleich bei dieser Bemessung die Bildbreite konstant gehalten wird, ist es möglich, auf entsprechende
Weise auch die Bildhöhe konstant zu halten, da infolge der in dem Bildsägezahnstromgenerator
vorhandenen großen Zeitkonstanten der Bildablenkstrom nicht imstande ist, den Hochspannungsänderungen
zu folgen, so daß der Einfluß der veränderlichen Hochspannung auf die Bildablenkung nicht durch
Zeilenablenkschaltung für einen
Fernsehempfänger
Fernsehempfänger
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E.-E. Walther, Patentanwalt,
2000 Hamburg 1, Mönckebergstr: 7
Als Erfinder benannt:
Peter Johannes Hubertus Janssen,
Eindhoven (Niederlande)
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 12. August 1963 (296 560)
angemessene Änderungen des Bildablenkstromes ausgeglichen werden kann.
Es hat sich ergeben, daß eine für den Zuschauer ruhigere Bildwiedergabe erzielt wird, wenn der Bildablenkstrom
konstant gehalten wird und die dann auftretenden Bildhöhenänderungen von relativ gleich
großen Bildbreitenänderungen begleitet werden. Zu diesem Zweck muß in Abhängigkeit von dem verwendeten
Typ von Wiedergaberöhre der Zeilenablenkstrom sich nicht oder nur wenig mit der Hochspannung
ändern. Messungen haben gezeigt, daß bei Verwendung einer Wiedergaberöhre mit 110° Ablenkung
und einem Bildformat 5:4 eine relative Hochspannungsänderung von einer siebenmal kleineren
relativen Zeilenablenkstromänderung begleitet sein muß.
Ist der Regelkreis auf diese Weise bemessen, so ergibt es sich jedoch, daß eine keilförmige Änderung
der Bildbreite auftritt, da eine Änderung der Hochspannung innerhalb einer Rasterperiode zur Folge
hat, daß die Zeilenablenkung sich innerhalb einer Rasterperiode ändert, so daß das wiedergegebene
Bild ζ. B. auf der unteren Seite breiter als auf der oberen Seite ist.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen, und die Zeilenablenkschaltung nach der
Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Regelspannung der Steuerelektrode über ein Netzwerk
mit frequenzabhängigem übersetzungsverhältnis zugeführt wird, welches übersetzungsverhältnis bei
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I 274
Frequenzen kleiner als die Rasterfrequenz und bei Gleichspannung so bemessen ist, daß bei gegenüber
der Rasterfrequenz langsamen Änderungen der Hochspannung gleiche relative Änderungen der Bildhöhe
und der Bildbreite hervorgerufen werden, so daß bei Änderungen der Hochspannung über mehrere
Rasterperioden eine mit abnehmender Hochspannung zunehmende Zeilenablenkung auftritt, und welches
Übersetzungsverhältnis für Frequenzen gleich der Rasterfrequenz und größer als diese kleiner ist als xo
das übersetzungsverhältnis bei Gleichspannung derart, daß bei Änderungen der erwähnten Hochspannung
innerhalb einer Rasterperiode eine konstante Zeilenablenkung entsteht.
Der Vollständigkeit halber sei bemerkt, daß es an sich bekannt ist, eine durch Gleichrichtung von
Zeilenrückschlagimpulsen erhaltene Gleichspannung über ein Glättungsglied zu führen. Dieses ist in
üblicher Weise derart bemessen, daß die Grundfrequenz der gleichgerichteten Schwingung in ausreichendem
Maße herausgesiebt wird. Nach der Erfindung wird jedoch die Grenze des Übersetzungsverhältnisses
des die Regelspannung übertragenden Netzwerkes noch unter die Rasterfrequenz gelegt,
so daß nur Gleichstrom und sehr langsame Änderungen sich stark auswirken können; dadurch wird mit
einfachen Mitteln Geometrieverzerrung vermieden. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung
beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel der
Schaltungsanordnung nach der Erfindung;
F i g. 2 dient zur Erläuterung der Erfindung, und F i g. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer
Schaltungsanordnung nach der Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet 1 einen Transformator, der
aus einem geschlossenen Kreis von ferromagnetischem Material besteht, an dem eine Primärwicklung 2,
eine Sekundärwicklung 3 und eine Tertiärwicklung 4 angebracht sind. Die Primärwicklung ist mit einem
Ende 5 über einen Reihensparkondensator 6 an die Plusklemme einer Speisespannungsquelle E angeschlossen,
während eine Anzapfung 7 der Primärwicklung über eine Reihenspardiode 8 mit der erwähnten
Plusklemme verbunden ist. Das Ende 9 der Primärwicklung ist an die Anode einer Pentode 10
angeschlossen, deren Kathode mit Erde (der Minusklemme der Speisespannungsquelle) verbunden ist
und deren Steuergitter ein die Pentode periodisch sperrendes Signal 11 zugeführt wird; die Anschlüsse
der weiteren Elektroden der Pentode sind nicht angedeutet; sie können auf übliche Weise durchgeführt
werden.
Eine oder mehrere Horizontalablenkspulen 12, die an der Wiedergaberöhre vorgesehen sind und die
Zeilenablenkung des Elektronenstrahls hervorrufen. sind zwischen dem Ende 5 der Primärwicklung des
Transformators und einer Anzapfung 13 dieser Wicklung angeschlossen. Während der ganzen Hinlaufzeit
ist die Pentode 10 durch das Steuersignal 11 so gesteuert, daß die Diode 8 leitend ist. Zwischen den
Anschlüssen 5 und 7 des Transformators ist somit während der Hinlaufzeit die Reihensparspannung des
Kondensators 6 wirksam, welche nach Transformation auch über der ganzen Primärwicklung und über
den Ablenkspulen 12 auftritt. Diese Spannung ruft in den Ablenkspulen einen Sägezahnstrom hervor.
Während der Rücklaufzeit wird die Pentode 10 durch das Steuersignal 11 gesperrt, so daß auch die
Diode 8 gesperrt wird. Die in dem Transformator und in den Ablenkspulen vorhandene Energie führt
dann eine elektrische Schwingung über in der Schaltung vorhandene Streukapazitäten herbei, so daß
über der Primärwicklung ein großer positiver Spannungsimpuls auftritt. Dieser positive Spannungsimpuls
wird in der Sekundärwicklung 3 hochtransformiert und mittels eines Gleichrichters 14 gleichgerichtet;
die so erhaltene positive Gleichspannung wird durch einen Kondensator 15 geglättet und der Endanode 16
der Wiedergaberöhre zugeführt.
Die Zeilenablenkschaltung nach Fig. 1 enthält weiter einen Regelkreis, der die Tertiärwicklung 4
des Transformators enthält sowie die Reihenschaltung eines spannungsabhängigen Widerstandes 17 und
eines Kondensators 18; dieser Reihenschaltung wird die über der Tertiärwicklung auftretende Spannung
zugeführt. Der Verbindungspunkt des spannungsabhängigen Widerstandes 17 und des Kondensators
18 ist mit Erde verbunden, und die durch die Gleichrichtwirkung
des Elementes 17 über dem Kondensator 18 auftretende Gleichspannung wird dem Steuergitter
der Pentode 10 zugeführt. Mittels eines an eine positive Spannung angeschlossenen Potentiometers 19
und eines Widerstandes 20 wird ein einstellbarer Gleichstrom erzeugt, der über die Tertiärwicklung 4
durch den spannungsabhängigen Widerstand 17 fließt. Bekanntlich ergibt diese Maßnahme eine erhebliche
Vergrößerung der Regelsteilheit, wobei außerdem durch Einstellung dieses Gleichstromes die Größe
der im Transformator auftretenden Spannungen und somit die Breite des von der Wiedergaberöhre wiedergegebenen
Bildes eingestellt werden können.
Gemäß der Erfindung wird die Regelspannung der Steuerelektrode der Pentode über ein frequenzabhängiges
Netzwerk 21 zugeführt. Das in Fig. 1 wiedergegebene frequenzabhängige Netzwerk enthält
einen Widerstand 22, von dem eine Seite mit dem Regelkreis verbunden ist und die andere Seite an
die Steuerelektrode der Pentode 10 angeschlossen ist. Das mit der Steuerelektrode verbundene Ende
des Widerstandes 22 ist über die Reihenschaltung eines Kondensators 23 und eines Widerstandes 24
geerdet.
Wie eingangs erwähnt, hat die Änderung des Strahlstroms in der Wiedergaberöhre zur Folge, daß
sowohl die Hochspannung der Endanode 16 als auch der Sägezahnstrom durch die Zeilenablenkspulen 12
geändert werden. Diese Änderungen werden durch den Regelkreis größtenteils ausgeglichen, aber eine
vollständige Kompensation dieser beiden Änderungen ist nicht möglich. Das Maß der Kompensation der
Hochspannungs- und Sägestromänderungen hängt von der Lage der Tertiärwicklung 4 gegenüber der
Primärwicklung 2 und der Sekundärwicklung 3 ab. Wenn die Lage der Tertiärwicklung 4 derart gewählt
wird, daß die relative Änderung des Sägezahnstroms 1 die Hälfte der relativen Änderung der Hochspannung V
/d/ _ J_
\A - T
dJ
bleibt infolge der Ablenkempfindlichkeit der Wiedergaberöhre die Horizontalablenkung des Strahlstromes
in der Wiedergaberöhre konstant. Um jedoch sicherzustellen, daß die Bildhöhe und die Bildbreite der
wiedergegebenen Szene sich in gleichem Maße ändern.
wird in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 die Lage der Tertiärwicklung 4 derart gewählt, daß
der Sägezahnstrom i nahezu konstant bleibt. Bei Verwendung einer Wiedergaberöhre mit einer Bildbreite gleich der Bildhöhe muß der Sägezahnstrom i
genau konstant gehalten werden ί — — OJ; wenn
jedoch, wie allgemein üblich ist, eine Wiedergaberöhre mit nahezu flachem Bildschirm und einem
Bildbreite-Bildhöhen-Verhältnis von 5:4 verwendet wird, muß der Horizontalsägezahnstrom i sich noch
etwas mit der Hochspannung V ändern, und zwar gemäß der Beziehung:
dt = 1 dV
i ~ 7 V '
15
Eine Bemessung des Regelkreises, wobei die Horizontalablenkung sich mit der Hochspannung ändert,
hat jedoch den Nachteil, daß die Horizontalablenkung sich auch während einer Rasterperiode ändert, was
sich insbesondere in einer keilförmigen Änderung der Bildbreite äußert, da während der Rasterrücklaufperiode,
während welcher der Strahlstrom unterdrückt wird, die Hochspannung gestiegen ist, so daß während
des ersten Teiles der Rasterabtastung die Horizontalablenkung gering ist; während des weiteren Teiles
der Rasterabtastung sinkt die Hochspannung herab, so daß eine Vergrößerung der Horizontalablenkung
eintritt. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist gemäß der Erfindung in dem Ausführungsbeispiel nach
Fig. 1 zwischen dem Regelkreis und der Steuerelektrode
der Pentode 10 das frequenzabhängige Netzwerk 21 eingeschaltet. Für langsame Änderungen
der durch den Regelkreis erzeugten Regelspannung (z. B. Änderungen von weniger als 3 Hz) ist die
Impedanz des Kondensators 23 sehr groß. Langsame Änderungen der über dem Kondensator 18 erzeugten
Regelspannung werden somit vollständig auf die Steuerelektrode der Pentode 10 übertragen; dabei
wird die Lage der Tertiärwicklung 4 derart gewählt, daß langsame Änderungen der Hochspannung gleiche
relative Änderungen der Bildhöhe und der Bildbreite der wiedergegebenen Szene hervorrufen. Für schnelle
Änderungen der Regelspannung und insbesondere für Änderungen mit einer Frequenz von der Rasterfrequenz
(50 Hz) oder von höheren Frequenzen bildet der Kondensator 23 jedoch nahezu einen Kurzschluß.
Die Komponenten des Regelsignals mit Frequenzen gleich der Rasterfrequenz oder größer als diese
werden somit durch den Spannungsteiler R22 — R24
geschwächt, bevor sie der Steuerelektrode der Pentode 10 zugeführt werden, so daß für diese Frequenzen
die Regelung bedeutend weniger wirksam ist als für die langsamen Änderungen. Durch richtige Wahl
der Widerstandswerte der Widerstände R22 und R24.
wird die Schwächung für die hohen Frequenzen derart eingestellt, daß für diese Frequenzen eine
relative Änderung der Hochspannung von einer zweimal kleineren relativen Änderung des Sägezahn-Stroms
begleitet wird
rungen der Hochspannung über mehrere Rasterperioden, z.B. Szenenwechsel, sich die Bildhöhe
und die Bildbreite im gleichen Maße ändern, bleibt innerhalb einer Rasterperiode die Bildbreite konstant,
so daß die vorerwähnte keilförmige Änderung der Bildbreite vermieden wird. Die Kondensatoren 6
und 15 sollen zweckmäßig so klein bemessen sein, daß die an ihnen auftretende Spannung den rasterfrequenten
Änderungen in ausreichendem Maße folgen kann.
Zur Erläuterung zeigt Fig.2 das übersetzungsverhältnis
(die dem Steuergitter der Pentode zugeführte Spannung geteilt durch die von dem Regelkreis
erzeugte Spannung) des frequenzabhängigen Netzwerkes 21. Dieses Netzwerk hat zwei Grenzfrequenzen
/I und /2; die obere Grenzfrequenz /2 dieses Netzwerkes
ist gleich der Grenzfrequenz des Kreises ^23 ~~ ^24
und wird gemäß der Erfindung niedriger gewählt als die Rasterfrequenz fR. Die Schwächung « für die
/2 überschreitenden Frequenzen ist gleich
L24
/d/ _ J_ dV\
\T - 2 ν)'
6s
Durch diese Maßnahme wird sichergestellt, daß die Horizontalablenkung innerhalb einer Rasterperiode
konstant bleibt. Während somit bei langsamen Ände- ^24 + R-22
wobei i?22 gleich R22 zuzüglich des Innenwiderstandes
des Regelkreises ist. Die untere Grenzfrequenz J1 ist
gleich a J2.
Fi g. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer
Zeilenablenkschaltung nach der Erfindung. In dieser Figur sind die Schaltelemente, welche denen des
Ausführungsbeispiels nach Fig. 1 entsprechen, mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet.
Bei diesem Ausführungsbeispiel werden die zum Erzielen der frequenzabhängigen Regelung erforderlichen
Einzelteile außerdem zum Zuführen des Signals 11 an das Steuergitter der Pentode 10 benutzt. Nach
Verstärkung in einer Verstärkerröhre 25 mit einem Anodenwiderstand 26 wird dieses Signal der Steuerelektrode
der Pentode 10 über einen Widerstand 27 und einen Kopplungskondensator 28 zugeführt. Der
Kopplungskondensator 28 dient dazu, zu verhüten, daß die Anodengleichspannung der Röhre 25 das
Steuergitter der Pentode 10 erreicht. Für die über den Widerstand 22 dem Steuergitter der Pentode 10
zugeführte Regelspannung hat der Kopplungskondensator 28 die gleiche Funktion wie der Kondensator
23 des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1. Die beiden für das Regelsignal in Reihe geschalteten
Widerstände R21, und R21 erfüllen die gleiche Funktion
wie der in Fig. 1 dargestellte Widerstand
Eine praktisch ausgebildete Schaltungsanordnung nach F i g. 3 wurde wie folgt bemessen:
A26 = 33 kOhm,
K27 = 47 k Ohm,
C28=OJuF.
R22= 120 k Ohm.
K27 = 47 k Ohm,
C28=OJuF.
R22= 120 k Ohm.
R22 = (R22 zuzüglich des Innenwiderstandes des
Regelkreises) = 450 kOhm.
Bei diesen Werten ist
2πΐ
R.
= 20Hz,
■η)
2 π C28 (R22 + R26 + ^27)
= 3Hz,
Ri2+ R26+ R21 6,6' ίο
Bei der verwendeten Zeilenablenkschaltung wurde für diesen Wert von α die richtige Regelung erzielt,
wobei die Horizontalablenkung unabhängig von rasterfrequenzmäßigen Änderungen der Hochspannung
ist.
Claims (4)
1. Zeilenablenkschaltung für einen Fernsehempfänger, welche im Ausgangskreis eines periodisch
gesperrten Verstärkerelementes einen Transformator mit Reihenspardiodenkreis enthält, wobei
an den Transformator die Zeilenablenkspulen angeschlossen sind, wobei ein Gleichrichter zum
Erzeugen der Hochspannung für die Endanode der Wiedergaberöhre vorgesehen ist und einem
nichtlinearen Element mindestens eine dem Transformator entnommene Spannung zugeführt wird,
um eine Steuerelektrode des Verstärkerelementes zuzuführende Regelspannung zu erzeugen, d adurch
gekennzeichnet, daß die Regelspannung der Steuerelektrode über ein Netzwerk
mit frequenzabhängigem übersetzungsverhältnis zugeführt wird, welches übersetzungsverhältnis
bei Frequenzen kleiner als die Rasterfrequenz und bei Gleichspannung so bemessen ist, daß
bei gegenüber der Rasterfrequenz langsamen Änderungen der Hochspannung gleiche relative Ände
rungen der Bildhöhe und der Bildbreite hervorgerufen werden, so daß bei Änderungen der Hochspannung
über mehrere Rasterperioden eine mit abnehmender Hochspannung zunehmende Zeilenablenkung
auftritt, und welches übersetzungsverhältnis für Frequenzen gleich der Rasterfrequenz
und größer als diese kleiner ist als das Übersetzungsverhältnis bei Gleichspannung derart,
daß bei Änderungen der erwähnten Hochspannung innerhalb einer Rasterperiode eine konstante Zeilenablenkung
entsteht.
2. Zeilenablenkschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erwähnte Steuerelektrode
mit einem Punkt konstanten Potentials über die Reihenschaltung einer kapazitiven (23)
und einer ohmschen (24) Impedanz verbunden ist, wobei die Grenzfrequenz dieser Reihenschaltung
kleiner als die Rasterfrequenz ist.
3. Zeilenablenkschaltung nach Anspruch 2, wobei das Verstärkerelement periodisch gesperrt
wird durch ein einer Vorstufe entnommenes Signal, das der erwähnten Steuerelektrode zugeführt
wird über ein kapazitives Kopplungsnetzwerk, das zwischen der Ausgangselektrode der
Vorstufe und dem Punkt, an dem die Regelspannung der Steuerelektrode zugeführt wird,
eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das kapazitive Kopplungsnetzwerk und die Ausgangsimpedanz
der Vorstufe einen Teil der erwähnten Reihenschaltung bilden.
4. Zeilenablenkschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das kapazitive Kopplungsnetzwerk
aus einem Kopplungskondensator (28) und einem Reihenwiderstand (27) besteht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 038 130;
französische Patentschrift Nr. 1 245 630.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 038 130;
französische Patentschrift Nr. 1 245 630.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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