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DE1038106B - Synchronisiereinrichtung fuer Fernsehempfaenger - Google Patents

Synchronisiereinrichtung fuer Fernsehempfaenger

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Publication number
DE1038106B
DE1038106B DEH26677A DEH0026677A DE1038106B DE 1038106 B DE1038106 B DE 1038106B DE H26677 A DEH26677 A DE H26677A DE H0026677 A DEH0026677 A DE H0026677A DE 1038106 B DE1038106 B DE 1038106B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulses
line
phase relationship
phase
generator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH26677A
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Richman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BAE Systems Aerospace Inc
Original Assignee
Hazeltine Corp
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Filing date
Publication date
Application filed by Hazeltine Corp filed Critical Hazeltine Corp
Publication of DE1038106B publication Critical patent/DE1038106B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/12Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
    • H04N5/126Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal indirectly commands a frequency generator
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D13/00Circuits for comparing the phase or frequency of two mutually-independent oscillations
    • H03D13/007Circuits for comparing the phase or frequency of two mutually-independent oscillations by analog multiplication of the oscillations or by performing a similar analog operation on the oscillations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Synchronisieren von Fernsehempfängern, und zwar insbesondere zum Synchronisieren des Generators zur Erzeugung der Zeilenablenkspannung, und soll daher in diesem Zusammenhang näher erläutert werden.
Zur Erzeugung eines zufriedenstellenden Bildes auf dem Bildschirm von Fernsehempfängern ist es erforderlich, daß die Bildabtastung im Empfänger jederzeit und unter allen Bedingungen in völliger Übereinstimmung mit den vom Sender ausgestrahlten Synchronisierzeichen vor sich geht. Zu diesem Zwecke wurden früher die Zeilensynehronisierimpulse unmittelbar dem Generator zur Erzeugung der Zeilenablenkspannung zugeführt, und jeder Impuls versetzte diesen Generator in Schwingung für eine einzelne Periode. Diese Einrichtungen hatten den Nachteil, daß der Generator auch durch einen Störimpuls erregt werden konnte, was eine Verzerrung des Bildes zur Folge hatte. Zur Vermeidung dieses Nachteiles wurden später Einrichtungen entwickelt, welche durch Integrierung einer Anzahl von einander folgenden Synchronisierimpulsen eine mittlere Regelspannung für den Generator lieferten. Eine gebräuchliche Form einer derartigen Einrichtung besteht beispielsweise aus einem Phasendemodulator, einem einen Tiefpaßfilter darstellenden Integrierkreis sowie einem an den Generator angeschlossenen Gleichstromverstärker (Reaktanzröhre). Die Ausgangsspannung des Generators und die Synchronisierimpulse werden dem Phasendemodulator zugeführt, und die sich infolge der Änderung des Phasenverhältnisses der dem Phasendemodulator zugeführten beiden Spannungen ergebenden Änderungen der Ausgangsspannung des Phasendemodulators beeinflussen über den Gleichstromverstärker die Frequenz des Kippschwingungserzeugers. Derartige Einrichtungen werden selbsttätige Frequenzregler genannt, obzwar sie richtiger selbsttätige Phasenregler heißen müßten, und im folgenden wird die letztere Bezeichnung verwendet. Diese Einrichtungen sind zwar für Störimpulse verhältnismäßig unempfindlich, sprechen aber nur auf Frequenzunterschiede an, die innerhalb verhältnismäßig engerer Grenze liegen und haben überdies eine verhältnismäßig große elektrische Trägheit, so daß sie bei größeren Frequenzabweichungen erst nach dem Eintreffen vieler Synchronisierimpulse wirksam werden, wobei diese zeitliche Verzögerung in dem Fall, daß die Größe der Frequenzabweichung in der Nähe der für die Einrichtung kritischen Grenzwerte liegt, unzulässig groß werden kann. Wenn die vorgenannten Grenzwerte überschritten werden, sind solche Einrichtungen zur Synchronisierung des Generators nicht mehr fähig, und die Wiederherstellung Synchronisiereinrichtung
für Fernsehempfänger
Anmelder:
Hazeltine Corporation,
Washington, D. C. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Mouths, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Börsenstr. 17
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 12. April 1955
Donald Richman, Fresh Meadows, N. Y. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
des synchronen Betriebszustandes muß dann von Hand erfolgen.
Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer Synchronisiereinrichtung, die die Vorteile der beiden vorgenannten Arten von Synchronisiereinrichtungen in sich vereinigt, ohne mit deren Nachteilen behaftet zu sein, d. h. einer Einrichtung, die bei mangelndem Synchronismus einen ebenso weiten Wirkungsbereich und eine ebenso kurze Synchronisierungszeit hat wie die erstgenannte, mit Stoßerregung arbeitende Einrichtung, dagegen bei gegebenem Synchronismus ebenso unempfindlich gegen Störungen ist, wie die zweitgenannte mit selbsttätiger Phasenregelung arbeitende Einrichtung.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Synchronisierung der Ablenkspannungsgeneratoren von Fernsehempfängern mit Hilfe einer vom gegenseitigen Phasenverhältnis zwischen den Synchronisierimpulsen und der Ablenkspannung abhängigen Regelspanming, bei welcher mit den beiden miteinander in ihrer Phase zu vergleichenden Spannungen der Entladungsstrom einer mindestens zwei Ausgangselektroden aufweisenden Mehrgitter-Elektronenröhre gesteuert wird und in den miteinander verbundenen Ausgangskreisen der Röhre zwei Regelspannungen erzeugt werden, von welchen die eine der Differenz der beiden mittleren Ausgangsströme proportional ist und zur Synchronisierung des Ablenkspannungsgenerators dient, während die andere der Summe der beiden mittleren Ausgangsströme pro-
»09 600/201
portional ist und zur zusätzlichen Beeinflussung des Entladungsstromes der Elektronenröhre verwendet wird.
■ Es sei betont, daß hier und an allen folgenden Stellen der Beschreibung und der Patentansprüche, an welchen der Einfachheit halber der Ausdruck »Elektronenröhre« verwendet wird, unter diesem Ausdruck eine elektrisch oder magnetisch steuerbare Elektronenentladungsvorrichtung beliebiger Art verstanden werden soll, also neben den eigentlichen Elektronenröhren und den an ihrer Stelle bereits in großem Ausmaße verwendeten Kontakt- und Flächentransistoren beispielsweise auch die erst in der Entwicklung begriffenen Abarten dieser Transistoren, wie der mit Feldwirkung arbeitende Transistor und der Sperrschichttransistor.
Die Erfindung wird an Hand ihres in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Fig. 1 ist das Schaltbild eines mit einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung ausgerüsteten Fernsehempfängers, und die
Fig. 2 und 3 sind zur Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung dienende Diagramme.
Der Fernsehempfänger gemäß Fig. 1 enthält einen mit der Empfangsantenne 10 α verbundenen Eingangsteil 10, der den Hochfrequenzverstärker, die Uberlagererstufe, den ^Zwischenfrequenzverstärker und den Demodulator enthält. Ein Ausgangskreis des Eingangsteiles 10 ist über einen Bildinhaltsverstärker 11 an eine als Bildwiedergabevorrichtung dienende Kathodenstrahlröhre 12 und überdies auch an den Tonwiedergabeteil 13 des Empfängers angeschlossen. Mit einem anderen Ausgangskreis des Eingangsteiles 10 ist über einen Synchronisierzeichentrenner 14 ein Ablenkspannungsgenerator 15 für die Vertikalablenkung des Kathodenstrahles der Kathodenstrahlröhre und ein zur Verstärkung der Zeilensynchronisierimpulse dienender Verstärker 16 verbunden. Der Generator 15 ist an das zur Vertikalablenkung dienende Spulenpaar der Ablenkspulen 17 der Kathodenstrahlröhre angeschlossen, während der Verstärker 16 über die erfindungsgemäße Synchronisiereinrichtung 18 und einen Frequenzregler 19 mit dem Ablenkspannungsgenerator 20 für die Horizontalablenkung des Kathodenstrahles in Verbindung steht, der über einen Verstärker 21 an das zur Horizontalablenkung dienenden Spulenpaar der Ablenkspulen 17 der Kathodenstrahlröhre angeschlossen ist. Die vorgenannten Teile können, mit Ausnahme der Einrichtung 18, üblicher Art sein, so daß eine nähere Erläuterung ihres Aufbaues und ihrer Wirkungsweise nicht erforderlich ist.
Die Einrichtung 18 enthält eine Mehrgitter-Elektronenröhre 26 mit einer Kathode 32, zwei Steuergittern 34 und 36, zwei, miteinander verbundenen Schirmgittern 35, einem an die Kathode angeschlossenen Bremsgitter 37 und einer Anode 33. Diese Röhre dient als Phasendemodulator zur Erzeugung einer vom gegenseitigen Phasenverhältnis der ihr zugeführten Zeilensynchronisierimpulse und Zeilenrücklaufimpulse abhängigen Regel spannung, die zur Frequenzregelung des Generators 20 verwendet wird.
Die Zeilensynchronisierimpulse werden dem ersten Steuergitter 34 der Röhre über einen Kondensator 25 und den Anzapfungspunkt eines Widerstandes 27 zugeführt. Der Widerstand 27 ist mit einem Kathodenwiderstand 28 in Reihe geschaltet, und die Kathode 32 sowie der Verbindungspunkt der Widerstände 27 und 28 sind über Kondensatoren 29 und 30 hinsichtlich aller Spannungen geerdet, deren Frequenz einige Kiloherz übersteigt.
Die Zeilenrücklaufimpulse, welche ein Maß für die Phase und die Frequenz der Ausgangsspannung des Generators 20 darstellen, werden dem Verstärker 21 mit positiver Polarität entnommen und gelangen über einen Transformator 31 teils zur Anode 33 der Röhre
ίο 26 und teils, über einen Kondensator 45, zum Schirmgitter 35.
Außer den genannten beiden Spannungen können der Röhre 26 auch noch die differenzierten Zeilensynchronisierimpulse zugeführt werden, und zwar über einen aus einem Kondensator 40 und einem Widerstand 41 bestehenden Differenzierkreis, der an das zweite Steuergitter 36 angeschlossen ist.
An der Kathode 32 und an den Steuergittern 34 und 36 liegen derartige Vorspannungen im Verhältnis
ao zu den Spannungen am Schirmgitter und an der Anode, daß die Röhre normalerweise gesperrt ist und Schirmgitter strom nur fließen kann, wenn gleichzeitig mit der Zuführung von Zeilensynchronisierimpulsen zum Steuergitter 34 Zeilenrücklaufimpulse zur Anode 33 und zum Schirmgitter 35 gelangen, während zum Fließen eines Anodenstromes überdies noch erforderlich ist, daß die positiven Spitzen der differenzierten Zeilensynchronisierimpulsen am Steuergitter 36 gleichzeitig mit dem Auftreten der positiven Zeilensynchronisierimpulse am Steuergitter 34 und der positiven Zeilenrücklaufimpulse an der Anode 33 und am Schirmgitter 35 in Erscheinung treten.
Die Röhre 26 besitzt zwei Ausgangselektroden, nämlich das Schirmgitter 35 und die Anode 33. Im Ausgangskreis der Anode liegt über die Primärwicklung des Transformators 31 ein Widerstand 44, während im Ausgangskreis des Schirmgitters 35 ein Widerstand 43 liegt. Diese beiden Widerstände sind miteinander verbunden, und ihr Verbindungspunkt ist einerseits über den Widerstand 28 an die Kathode und andererseits über die Widerstände 27 und 41 an die Steuergitter 34 und 36 angeschlossen. Die Widerstände 43 und 44 sind zweckmäßig so bemessen, daß ihre Größe umgekehrt proportional dem bei einem gegebenen Phasenverhältnis der Zeilensynchronisierimpulse und der Zeilenrücklaufimpulse gegebenen Verhältnis zwischen dem mittleren Anodenstrom und dem mittleren Schirmgitterstrom sei. Die Kondensatoren 29 und 30 bilden zusammen mit den Widerständen 28, 43 und 44 ein Tiefpaßfilter mit einer im Verhältnis zur Wiederholungsfrequenz der Zeilensynchronisierimpulse großen Zeitkonstante, so daß sich an den Widerständen 43 und 44 Spannungen ausbilden, welche dem mittleren Schirmgitterstrom und dem mittleren Anodenstrom entsprechen. Der Verbindungspunkt des Widerstandes 43 mit dem Kondensator 45 ist an den Frequenzregler 19 angeschlossen.
In Fig. 2 sind die der Röhre 26 zugeführten Spannungsimpulse bei verschiedenen gegenseitigen Phasenverhältnissen dargestellt. Die Kurvet veranschaulicht einen Zeilenrücklaufimpuls, die Kurven B1, B2 und B3 zeigen einen Zeilensynchronisierimpuls in verschiedenen Phasenlagen mit Bezug auf den Zeilenrücklaufimpuls, und die Kurven C1, C2 und C3 zeigen die vorgenannten Zeilensynchronisierimpulse in differenzierter Form. Wie aus der weiter unten hervorgehenden Beschreibung der Wirkungsweise der Einrichtung 18 hervorgehen wird, gibt es für jede Größe der Schaltelemente und der statischen Betriebs-
spannungen der Einrichtung nur ein einziges stabiles statisches Phasenverhältnis zwischen den vorgenannten Impulsen. Durch Änderung der vorerwähnten Größen und Spannungen kann jedoch dieses stabile Phasenverhältnis innerhalb verhältnismäßig weiterer Grenzen beliebig bestimmt werden, und es ist deshalb zweckmäßig, die in der Röhre 26 fließenden Ströme für den ganzen Bereich der möglichen statischen Phasenverhältnisse zu untersuchen. In Fig. 2 sind die Impulse weder hinsichtlich ihrer Dauer, noch hinsichtlich ihrer Amplitude maßstäblich dargestellt. Zwecks Erzielung geeigneter Betriebsspannungen für die Röhre 26 soll die Amplitude der Zeilenrücklaufimpulse zweckmäßig 150 bis 300 Volt und diejenige der Zeilensynchronisierimpulse in ihrer ursprünglichen und in ihrer differenzierten Form zweckmäßig etwa 2 bis 10 Volt betragen. Bei Betrachtung der Fig. 2 ist zu beachten, daß in der Röhre 26 Schirmgitterstrom nur dann fließt, wenn dem Steuergitter 34 ein Zeilensynchronisierimpuls innerhalb desjenigen Zeitraumes zugeführt wird, in welchem ein Zeilenrücklaufimpuls am Schirmgitter 35 und an der Anode 33 in Erscheinung tritt, während Anodenstrom nur dann fließt, wenn überdies gleichzeitig mit der Zuführung des Zeilensynchronisierimpulses zum Steuergitter 34 auch die positive Spitze des differenzierten Zeilensynchronisierimpulses zum Steuergitter 36 gelangt.
Im Falle des durch die Kurven-, B1 und C1 der Fig. 2 veranschaulichten Phasenverhältnisse der der Röhre 26 zugeführten Impulse stimmt mit dem Impuls A nur ein Teil des Impulses B1 zeitlich überein, während die positive Spitze des Impulses C1 ganz außerhalb der Zeitdauer des Impulses A fällt. Infolgedessen fließt also in der Röhre 26 bei diesem Phasenverhältnis nur ein kleiner Schirmgitterstrom und überhaupt kein Anodenstrom. Bei den durch die Impulse A, B2, C2 und A, B3, C3 veranschaulichten Phasenverhältnissen fließt sowohl Schirmgitterstrom als auch Anodenstrom, wobei diese beiden Ströme in jedem der beiden Fälle ein anderes gegenseitiges Größenverhältnis haben, das durch die jeweils gegebene Summe des Augenblickswertes der gleichzeitig in Erscheinung tretenden Impulse bestimmt wird. Fig. 3 veranschaulicht den sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeilensynchronisierimpulsen ergebenden mittleren Wert des Kathodenstromes, des Anodenstromes und des Schirmgitterstromes für alle möglichen, stabilen Phasenverhältnisse der der Röhre 26 zugeführten Impulse. Die Kurve A stellt den mittleren Kathodenstrom für den ganzen Bereich der zeitlichen Übereinstimmung des Zeilensynchronisierimpulses mit dem Zeilenrücklaufimpuls dar, während die Kurve B den mittleren Anodenstrom für den Bereich der zeitlichen Übereinstimmung der positiven Spitze des differenzierten Zeilensynchronisierimpulses mit dem Zeilenrücklaufimpuls darstellt. Da der Anodenstrom außer von der Gleichzeitigkeit des Zeilensynchronisierimpulses und des Zeilenrücklaufimpulses auch noch von der Gleichzeitigkeit der positiven Spitze des differenzierten Zeilensynchronisierimpulses abhängt, kann er nur während eines Teiles derjenigen Zeit zustande kommen, in welcher in der Röhre Entladungsstrom fließen kann. Der durch die Ordinatenabstände zwischen den Kurven A und B gegebene Unterschied zwischen dem mittleren Kathodenstrom (Entladungsstrom) und dem mittleren Anodenstrom stellt den mittleren Schirmgitterstrom dar.
Die Wirkungsweise der Einrichtung 18 beruht auf der Verwertung des mittleren Anodenstromes und des mittleren Schirmgitterstromes der Röhre 26 zur Aufrechterhaltung eines vorbestimmten Phasenverhältnisses zwischen den Zeilensynchronisierimpulsen und den Zeilenrücklaufimpulsen, indem durch die vorgenannten Ströme Spannungen erzeugt werden, welche die Frequenz des Generators 20 regeln. Bei richtigem Phasenverhältnis der genannten Impulse ist die erzeugte Regelspannung Null, während bei Phasenunterschieden je nachdem, ob die Zeilenrücklaufimpulse den Zeilensynchronisierimpulsen voreilen oder nacheilen, eine positive oder negative Regelspannung erzeugt wird. Die Schirmgitterströme durchfließen den Widerstand 43 und die Anodenströme den Widerstand 44, während der Widerstand 28 von beiden Strömen durchflossen wird. Die in den Widerständen 43 und 44 fließenden Ströme erzeugen in diesen Widerständen Gleichspannungen einander entgegengesetzter Polarität, wobei sich an dem Verbindungspunkt der beiden Widerstände eine Summenspannung positiver Polarität ergibt, die den Steuergittern 34 und 36 zugeführt wird, um eine vom gegebenen Phasenverhältnis der der Röhre 26 zugeführten Impulse abhängige, zusätzliche Beeinflussung des Entladungsstromes der Röhre zu bewirken.
Weiter oben wurde erwähnt, daß es für die Einrichtung 18 ein einziges stabiles Phasenverhältnis zwischen den zugeführten Impulsen gibt, das durch entsprechende Wahl der Größe der Schaltelemente der Einrichtung und der der Röhre 26 zugeführten Spannungen bestimmt werden kann. Zwecks Erzielung der größten Empfindlichkeit der Phasenregelung wird dieses stabile Phasenverhältnis so gewählt, daß es etwa in der Mitte des ansteigenden Astes der Zeilenrücklaufimpulse liegt, also beispielsweise in dem in Fig. 2 mit tt bezeichneten Zeitpunkt, in welchem die Zeilensynchronisierimpulse das durch den Impuls B2 gekennzeichnete Phasenverhältnis zu den Zeilenrücklaufimpulsen aufweisen. In diesem Zeitpunkt hat der mittlere Anodenstrom gemäß Fig. 3 den Wert k und der mittlere Entladungsstrom den Wert 13 k, so daß also· der mittlere Schirmgitterstrom den Wert 12 k hat. Wenn bei diesem ausgewählten, stabilen Phasenverhältnis die von der Einrichtung 18 erzeugte Phasenregelungsspannung Null sein soll, müssen die hierbei durch den mittleren Schirmgitterstrom und den mittleren Anodenstrom in den Widerständen 43 und 44 erzeugten Spannungen gleich groß sein, damit sie sich am Verbindungspunkt des Widerstandes 43 mit dem Kondensator 45 gegenseitig aufheben. Dazu ist es erforderlich, daß die Größe dieser Widerstände in umgekehrtem Verhältnis zur Größe der sie durchfließenden Ströme steht, d. h., der vom mittleren Anodenstrom durchflossene Widerstand 44 muß zwölfmal so groß sein wie der vom mittleren Schirmgitterstrom durchflossene Widerstand 43.
Durch die vorgenannte Bemessung der Widerstände 43 und 44 wird das von den Impulsen^, B2 und C2 dargestellte Phasenverhältnis als das stabile Phasenverhältnis festgelegt, und alle anderen Phasenverhältnisse werden unstabil, da sich bei allen diesen eine Phasenregelungsspannung ergibt, die die Frequenz des Generators 20 so regelt, daß das stabile Phasenverhältnis herbeigeführt wird. Im Falle des durch die Impulse A, B1, C1 dargestellten Phasenverhältnisses, wobei also der Zeilenrücklaufimpuls dem Zeilensynchronisierimpuls nacheilt, fließt ein kleiner mittlerer Schirmgitterstrom, jedoch kein nennenswerter Anodenstrom. Infolgedessen ergibt sich hierbei am Widerstand 43 ein Spannungsabfall, während am Widerstand 44 kein Spannungsabfall vorhanden ist, so daß man am Verbindungspunkt des Widerstandes 43 mit

Claims (13)

dem Kondensator 45 eine überschüssige negative Spannung erhält, die als Regelspannung dem Frequenzregler 19 zugeführt wird und die Frequenz des Generators 20 so lange ändert, bis das durch die Impulse A, B2, C2 dargestellte stabile Phasenverhältnis erreicht ist. Wenn andererseits der Zeilenrücklaufimpuls dem Zeilensynchronisierimpuls voreilt, wie das beispielsweise im Falle der Impulse A, B3, C3 der Fall ist, so fließt ein verhältnismäßig großer mittlerer Anodenstrom, und der mittlere Schirmgitterstrom ία nimmt infolgedessen entsprechend ab, so daß sich am Verbindungspunkt des Widerstandes 43 mit dem Kondensator 45 eine überschüssige positive Spannung ergibt, die den Generator 20 wiederum so beeinflußt, daß das durch die Impulse A, B2, C2 dargestellte stabile Phasenverhältnis herbeigeführt wird. Neben der soeben beschriebenen, durch die Einrichtung 18 bewirkten selbsttätigen Phasenregelung regelt die Einrichtung 18 auch sich selber so, daß ihre Empfindlichkeit beim richtigen Phasenverhältnis ao zwischen den Zeilensynchronisiermpulsen und den Zeilenrücklaufimpulsen klein ist und erheblich zunimmt, sobald dieses Phasenverhältnis unrichtig wird. Beim richtigen Phasenverhältnis fließt beim Eintreffen jedes Synchronisierimpulses sowohl Anodenstrom als auch Schirmgitterstrom, und infolgedessen ist der mittlere Wert dieser beiden Ströme verhältnismäßig groß. Da sich die durch diese beiden mittleren Ströme an den Widerständen 43 und 44 erzeugten Spannungen am Verbindungepunkt dieser beiden Widerstände addieren, erhält man hier eine verhältnismäßig hohe positive Spannung von beispielsweise 50 Volt, und an der Kathode 32, deren Widerstand 28 von beiden Strömen durchflossen wird, eine noch höhere positive Spannung. Dadurch wird der Entladungsstrom in der Röhre und damit die Verstärkung herabgesetzt, so daß die Einrichtung für Störimpulse weitgehend unempfindlich wird. Gleichzeitig wird dadurch allerdings auch der Bereich der Phasenabweichungen, die die Einrichtung noch auszugleichen vermag, vermindert, und die zur Herbeiführung des stabilen Phasenverhältnisses, d. h. zur Synchronisierung des Generators 20 erforderliche Zeit wird erhöht, aber das spielt praktisch keine Rolle, da ja der Generator sowieso synchron und phasenrichtig läuft. Soweit das Phasenverhältnis zwischen den Zeilenrücklaufimpulsen und den Zeilensynchronisierimpulsen unrichtig wird, fließt Schirmgitterstrom und Anodenstrom nicht mehr beim Eintreffen jedes Synchronisierimpulses, da infolge der dann einsetzenden Regelwirkung der Einrichtung 18 auf den Generator 20 eine zyklische Änderung des Phasenverhältnisses zwischen den Zeilenrücklaufimpulsen und den Zeilensynchronisierimpulsen herbeiführt, die so lange anhält, bis das richtige Phasenverhältnis wieder erreicht ist. Diese ständige Änderung des Phasenverhältnisses, d. h. die ständige Verschiebung des Zeilenrücklaufimpulses im Verhältnis zum Synchronisierimpuls, hat zur Folge, daß sich Zeiträume ergeben, in welchen die beiden Impulse überhaupt nicht gleichzeitig auftreten. Infolgedessen wird also sowohl der mittlere Schirmgitterstrom als auch der mittlere Anodenstrom vermindert, und infolgedessen vermindert sich auch der Unterschied in den Vorspannungen der Kathode 32 und der Steuergitter 34 und 36. Durch diese Verminderung der Vorspannung wird der Entladungsstrom und damit die Verstärkung in der Röhre 26 erhöht, so daß die Einrichtung 18 empfindlicher wird und dadurch einesteils der Bereich der Phasenunterschiede, innerhalb dessen die Einrichtung noch wirksam ist, vergrößert und anderenteils die zum Synchronisieren des Generators 20 erforderliche Zeit verkürzt wird. PA TE N ΤΛ N S P Π Ο Π Η E:
1. Einrichtung zur Synchronisierung der Ablenkspannungsgeneratoren von Fernsehempfängern mit Hilfe einer vom gegenseitigen Phasenverhältnis zwischen den Synchronisierimpulsen und der Ablenkspannung abhängigen Regelspannung, dadurch gekennzeichnet, daß mit den beiden miteinander in ihrer Phase zu vergleichenden Spannungen der Entladungsstrom einer mindestens zwei Ausgangselektroden aufweisenden Mehrgitter-Elektronenröhre gesteuert wird und in den miteinander verbundenen Ausgangskreisen der Röhre zwei Regelspannungen erzeugt werden, von welchen die eine der Differenz der beiden mittleren Ausgangsströme proportional ist und zur Synchronisierung des Ablenkspannungsgenerators dient, während die andere der Summe der beiden mittleren Ausgangsströme proportional ist und zur zusätzlichen Beeinflussung des Entladungsstromes der Röhre verwendet wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entladungsstrom der Röhre durch die der Summe der beiden mittleren Ausgangsströme proportionale Regelspannung so beeinflußt wird, daß die Empfindlichkeit der Einrichtung beim erwünschten gegenseitigen Phasenverhältnis zwischen den Synchronisierimpulsen und der Ablenkspannung minimal ist und bei Phasenabweichungen zunimmt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierimpulse differenziert werden und der Entladungsstrom der Elektronenröhre sowohl durch die Synchronisierimpulse so, wie sie empfangen werden, als auch durch die differenzierten Synchronisierimpulse gesteuert wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Phasenvergleich mit den Synchronisierimpulsen die Zeilenrücklaufimpulse verwendet werden.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder der beiden miteinander in ihrer Phase zu vergleichenden Spannungen der zu einer der beiden Ausgangselektroden gehende Entladungsstrom der Elektronenröhre gesteuert wird.
6. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronenröhre eine Kathode, zwei Steuergitter, mindestens ein Schirmgitter und eine Anode enthält, wobei die Anode und das Steuergitter die beiden Ausgangselektroden darstellen.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenrücklaufimpulse dem einen Steuergitter, die differenzierten Zeilensynchronisierimpulse dem anderen Steuergitter und die Zeilenrücklaufimpulse dem Schirmgitter und der Anode zugeführt werden.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Ausgangskreise der Röhre einen Widerstand enthält und diese beiden Widerstände so miteinander verbunden sind, daß sie von den Ausgangsströmen
in entgegengesetzten Richtungen durchflossen werden.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der beiden Widerstände im umgekehrten Verhältnis zur Größe der sie in synchronem Betriebszustand des Generators durchfließenden Ströme steht.
10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Widerstände Teile eines Zeitkonstantenkreises mit einer im Verhältnis zur Wiederholungsfrequenz der Synchronisierimpulse großen Zeitkonstante bilden.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitkonstantenkreis als Tiefpaßfilter ausgebildet ist.
12. Einrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindtingspunkt der beiden Widerstände mit den Steuergittem der Elektronenröhre verbunden ist.
13. Einrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt der beiden Widerstände über einen weiteren Widerstand mit der Kathode der Elektronenröhre verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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