DE1038106B - Synchronisiereinrichtung fuer Fernsehempfaenger - Google Patents
Synchronisiereinrichtung fuer FernsehempfaengerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Synchronisieren von Fernsehempfängern, und zwar
insbesondere zum Synchronisieren des Generators zur Erzeugung der Zeilenablenkspannung, und soll
daher in diesem Zusammenhang näher erläutert werden.
Zur Erzeugung eines zufriedenstellenden Bildes auf dem Bildschirm von Fernsehempfängern ist es
erforderlich, daß die Bildabtastung im Empfänger jederzeit und unter allen Bedingungen in völliger
Übereinstimmung mit den vom Sender ausgestrahlten Synchronisierzeichen vor sich geht. Zu diesem
Zwecke wurden früher die Zeilensynehronisierimpulse unmittelbar dem Generator zur Erzeugung der Zeilenablenkspannung
zugeführt, und jeder Impuls versetzte diesen Generator in Schwingung für eine einzelne
Periode. Diese Einrichtungen hatten den Nachteil, daß der Generator auch durch einen Störimpuls
erregt werden konnte, was eine Verzerrung des Bildes zur Folge hatte. Zur Vermeidung dieses Nachteiles
wurden später Einrichtungen entwickelt, welche durch Integrierung einer Anzahl von einander folgenden
Synchronisierimpulsen eine mittlere Regelspannung für den Generator lieferten. Eine gebräuchliche
Form einer derartigen Einrichtung besteht beispielsweise aus einem Phasendemodulator, einem einen
Tiefpaßfilter darstellenden Integrierkreis sowie einem an den Generator angeschlossenen Gleichstromverstärker
(Reaktanzröhre). Die Ausgangsspannung des Generators und die Synchronisierimpulse werden
dem Phasendemodulator zugeführt, und die sich infolge der Änderung des Phasenverhältnisses der dem
Phasendemodulator zugeführten beiden Spannungen ergebenden Änderungen der Ausgangsspannung des
Phasendemodulators beeinflussen über den Gleichstromverstärker die Frequenz des Kippschwingungserzeugers.
Derartige Einrichtungen werden selbsttätige Frequenzregler genannt, obzwar sie richtiger
selbsttätige Phasenregler heißen müßten, und im folgenden wird die letztere Bezeichnung verwendet.
Diese Einrichtungen sind zwar für Störimpulse verhältnismäßig unempfindlich, sprechen aber nur auf
Frequenzunterschiede an, die innerhalb verhältnismäßig engerer Grenze liegen und haben überdies eine
verhältnismäßig große elektrische Trägheit, so daß sie bei größeren Frequenzabweichungen erst nach
dem Eintreffen vieler Synchronisierimpulse wirksam werden, wobei diese zeitliche Verzögerung in dem
Fall, daß die Größe der Frequenzabweichung in der Nähe der für die Einrichtung kritischen Grenzwerte
liegt, unzulässig groß werden kann. Wenn die vorgenannten Grenzwerte überschritten werden, sind
solche Einrichtungen zur Synchronisierung des Generators nicht mehr fähig, und die Wiederherstellung
Synchronisiereinrichtung
für Fernsehempfänger
für Fernsehempfänger
Anmelder:
Hazeltine Corporation,
Washington, D. C. (V. St. A.)
Washington, D. C. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. W. Mouths, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Börsenstr. 17
Frankfurt/M., Börsenstr. 17
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 12. April 1955
V. St. v. Amerika vom 12. April 1955
Donald Richman, Fresh Meadows, N. Y. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
des synchronen Betriebszustandes muß dann von Hand erfolgen.
Die Erfindung bezweckt nun die Schaffung einer Synchronisiereinrichtung, die die Vorteile der beiden
vorgenannten Arten von Synchronisiereinrichtungen in sich vereinigt, ohne mit deren Nachteilen behaftet
zu sein, d. h. einer Einrichtung, die bei mangelndem Synchronismus einen ebenso weiten Wirkungsbereich
und eine ebenso kurze Synchronisierungszeit hat wie die erstgenannte, mit Stoßerregung arbeitende Einrichtung,
dagegen bei gegebenem Synchronismus ebenso unempfindlich gegen Störungen ist, wie die
zweitgenannte mit selbsttätiger Phasenregelung arbeitende Einrichtung.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Einrichtung zur Synchronisierung der Ablenkspannungsgeneratoren
von Fernsehempfängern mit Hilfe einer vom gegenseitigen Phasenverhältnis zwischen den
Synchronisierimpulsen und der Ablenkspannung abhängigen Regelspanming, bei welcher mit den beiden
miteinander in ihrer Phase zu vergleichenden Spannungen der Entladungsstrom einer mindestens zwei
Ausgangselektroden aufweisenden Mehrgitter-Elektronenröhre gesteuert wird und in den miteinander
verbundenen Ausgangskreisen der Röhre zwei Regelspannungen erzeugt werden, von welchen die eine der
Differenz der beiden mittleren Ausgangsströme proportional ist und zur Synchronisierung des Ablenkspannungsgenerators
dient, während die andere der Summe der beiden mittleren Ausgangsströme pro-
»09 600/201
portional ist und zur zusätzlichen Beeinflussung des Entladungsstromes der Elektronenröhre verwendet
wird.
■ Es sei betont, daß hier und an allen folgenden
Stellen der Beschreibung und der Patentansprüche, an welchen der Einfachheit halber der Ausdruck
»Elektronenröhre« verwendet wird, unter diesem Ausdruck eine elektrisch oder magnetisch steuerbare
Elektronenentladungsvorrichtung beliebiger Art verstanden werden soll, also neben den eigentlichen
Elektronenröhren und den an ihrer Stelle bereits in großem Ausmaße verwendeten Kontakt- und Flächentransistoren
beispielsweise auch die erst in der Entwicklung begriffenen Abarten dieser Transistoren,
wie der mit Feldwirkung arbeitende Transistor und der Sperrschichttransistor.
Die Erfindung wird an Hand ihres in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Fig. 1 ist das Schaltbild eines mit einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einrichtung ausgerüsteten Fernsehempfängers, und die
Fig. 2 und 3 sind zur Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung dienende
Diagramme.
Der Fernsehempfänger gemäß Fig. 1 enthält einen mit der Empfangsantenne 10 α verbundenen Eingangsteil
10, der den Hochfrequenzverstärker, die Uberlagererstufe, den ^Zwischenfrequenzverstärker
und den Demodulator enthält. Ein Ausgangskreis des Eingangsteiles 10 ist über einen Bildinhaltsverstärker
11 an eine als Bildwiedergabevorrichtung dienende Kathodenstrahlröhre 12 und überdies auch an den
Tonwiedergabeteil 13 des Empfängers angeschlossen. Mit einem anderen Ausgangskreis des Eingangsteiles
10 ist über einen Synchronisierzeichentrenner 14 ein Ablenkspannungsgenerator 15 für die Vertikalablenkung
des Kathodenstrahles der Kathodenstrahlröhre und ein zur Verstärkung der Zeilensynchronisierimpulse
dienender Verstärker 16 verbunden. Der Generator 15 ist an das zur Vertikalablenkung dienende
Spulenpaar der Ablenkspulen 17 der Kathodenstrahlröhre angeschlossen, während der Verstärker 16
über die erfindungsgemäße Synchronisiereinrichtung 18 und einen Frequenzregler 19 mit dem Ablenkspannungsgenerator
20 für die Horizontalablenkung des Kathodenstrahles in Verbindung steht, der über
einen Verstärker 21 an das zur Horizontalablenkung dienenden Spulenpaar der Ablenkspulen 17 der
Kathodenstrahlröhre angeschlossen ist. Die vorgenannten Teile können, mit Ausnahme der Einrichtung
18, üblicher Art sein, so daß eine nähere Erläuterung ihres Aufbaues und ihrer Wirkungsweise nicht erforderlich
ist.
Die Einrichtung 18 enthält eine Mehrgitter-Elektronenröhre 26 mit einer Kathode 32, zwei Steuergittern
34 und 36, zwei, miteinander verbundenen Schirmgittern 35, einem an die Kathode angeschlossenen
Bremsgitter 37 und einer Anode 33. Diese Röhre dient als Phasendemodulator zur Erzeugung
einer vom gegenseitigen Phasenverhältnis der ihr zugeführten Zeilensynchronisierimpulse und Zeilenrücklaufimpulse
abhängigen Regel spannung, die zur Frequenzregelung des Generators 20 verwendet wird.
Die Zeilensynchronisierimpulse werden dem ersten Steuergitter 34 der Röhre über einen Kondensator 25
und den Anzapfungspunkt eines Widerstandes 27 zugeführt. Der Widerstand 27 ist mit einem Kathodenwiderstand
28 in Reihe geschaltet, und die Kathode 32 sowie der Verbindungspunkt der Widerstände 27
und 28 sind über Kondensatoren 29 und 30 hinsichtlich aller Spannungen geerdet, deren Frequenz einige
Kiloherz übersteigt.
Die Zeilenrücklaufimpulse, welche ein Maß für die Phase und die Frequenz der Ausgangsspannung des
Generators 20 darstellen, werden dem Verstärker 21 mit positiver Polarität entnommen und gelangen über
einen Transformator 31 teils zur Anode 33 der Röhre
ίο 26 und teils, über einen Kondensator 45, zum Schirmgitter
35.
Außer den genannten beiden Spannungen können der Röhre 26 auch noch die differenzierten Zeilensynchronisierimpulse
zugeführt werden, und zwar über einen aus einem Kondensator 40 und einem Widerstand 41 bestehenden Differenzierkreis, der an
das zweite Steuergitter 36 angeschlossen ist.
An der Kathode 32 und an den Steuergittern 34 und 36 liegen derartige Vorspannungen im Verhältnis
ao zu den Spannungen am Schirmgitter und an der Anode, daß die Röhre normalerweise gesperrt ist und
Schirmgitter strom nur fließen kann, wenn gleichzeitig mit der Zuführung von Zeilensynchronisierimpulsen
zum Steuergitter 34 Zeilenrücklaufimpulse zur Anode 33 und zum Schirmgitter 35 gelangen, während zum
Fließen eines Anodenstromes überdies noch erforderlich ist, daß die positiven Spitzen der differenzierten
Zeilensynchronisierimpulsen am Steuergitter 36 gleichzeitig mit dem Auftreten der positiven
Zeilensynchronisierimpulse am Steuergitter 34 und der positiven Zeilenrücklaufimpulse an der Anode 33
und am Schirmgitter 35 in Erscheinung treten.
Die Röhre 26 besitzt zwei Ausgangselektroden, nämlich das Schirmgitter 35 und die Anode 33. Im
Ausgangskreis der Anode liegt über die Primärwicklung des Transformators 31 ein Widerstand 44, während
im Ausgangskreis des Schirmgitters 35 ein Widerstand 43 liegt. Diese beiden Widerstände sind
miteinander verbunden, und ihr Verbindungspunkt ist einerseits über den Widerstand 28 an die Kathode
und andererseits über die Widerstände 27 und 41 an die Steuergitter 34 und 36 angeschlossen. Die Widerstände
43 und 44 sind zweckmäßig so bemessen, daß ihre Größe umgekehrt proportional dem bei einem
gegebenen Phasenverhältnis der Zeilensynchronisierimpulse und der Zeilenrücklaufimpulse gegebenen
Verhältnis zwischen dem mittleren Anodenstrom und dem mittleren Schirmgitterstrom sei. Die Kondensatoren
29 und 30 bilden zusammen mit den Widerständen 28, 43 und 44 ein Tiefpaßfilter mit einer im
Verhältnis zur Wiederholungsfrequenz der Zeilensynchronisierimpulse großen Zeitkonstante, so daß
sich an den Widerständen 43 und 44 Spannungen ausbilden, welche dem mittleren Schirmgitterstrom und
dem mittleren Anodenstrom entsprechen. Der Verbindungspunkt des Widerstandes 43 mit dem Kondensator
45 ist an den Frequenzregler 19 angeschlossen.
In Fig. 2 sind die der Röhre 26 zugeführten Spannungsimpulse bei verschiedenen gegenseitigen Phasenverhältnissen
dargestellt. Die Kurvet veranschaulicht
einen Zeilenrücklaufimpuls, die Kurven B1, B2
und B3 zeigen einen Zeilensynchronisierimpuls in verschiedenen
Phasenlagen mit Bezug auf den Zeilenrücklaufimpuls,
und die Kurven C1, C2 und C3 zeigen
die vorgenannten Zeilensynchronisierimpulse in differenzierter Form. Wie aus der weiter unten hervorgehenden
Beschreibung der Wirkungsweise der Einrichtung 18 hervorgehen wird, gibt es für jede Größe
der Schaltelemente und der statischen Betriebs-
spannungen der Einrichtung nur ein einziges stabiles statisches Phasenverhältnis zwischen den vorgenannten
Impulsen. Durch Änderung der vorerwähnten Größen und Spannungen kann jedoch dieses stabile Phasenverhältnis
innerhalb verhältnismäßig weiterer Grenzen beliebig bestimmt werden, und es ist deshalb zweckmäßig,
die in der Röhre 26 fließenden Ströme für den ganzen Bereich der möglichen statischen Phasenverhältnisse
zu untersuchen. In Fig. 2 sind die Impulse weder hinsichtlich ihrer Dauer, noch hinsichtlich ihrer
Amplitude maßstäblich dargestellt. Zwecks Erzielung geeigneter Betriebsspannungen für die Röhre 26 soll
die Amplitude der Zeilenrücklaufimpulse zweckmäßig 150 bis 300 Volt und diejenige der Zeilensynchronisierimpulse
in ihrer ursprünglichen und in ihrer differenzierten Form zweckmäßig etwa 2 bis 10 Volt betragen.
Bei Betrachtung der Fig. 2 ist zu beachten, daß in der Röhre 26 Schirmgitterstrom nur dann
fließt, wenn dem Steuergitter 34 ein Zeilensynchronisierimpuls innerhalb desjenigen Zeitraumes zugeführt
wird, in welchem ein Zeilenrücklaufimpuls am Schirmgitter 35 und an der Anode 33 in Erscheinung
tritt, während Anodenstrom nur dann fließt, wenn überdies gleichzeitig mit der Zuführung des Zeilensynchronisierimpulses
zum Steuergitter 34 auch die positive Spitze des differenzierten Zeilensynchronisierimpulses
zum Steuergitter 36 gelangt.
Im Falle des durch die Kurven-, B1 und C1 der
Fig. 2 veranschaulichten Phasenverhältnisse der der Röhre 26 zugeführten Impulse stimmt mit dem Impuls
A nur ein Teil des Impulses B1 zeitlich überein,
während die positive Spitze des Impulses C1 ganz
außerhalb der Zeitdauer des Impulses A fällt. Infolgedessen fließt also in der Röhre 26 bei diesem Phasenverhältnis
nur ein kleiner Schirmgitterstrom und überhaupt kein Anodenstrom. Bei den durch die Impulse
A, B2, C2 und A, B3, C3 veranschaulichten
Phasenverhältnissen fließt sowohl Schirmgitterstrom als auch Anodenstrom, wobei diese beiden Ströme in
jedem der beiden Fälle ein anderes gegenseitiges Größenverhältnis haben, das durch die jeweils gegebene
Summe des Augenblickswertes der gleichzeitig in Erscheinung tretenden Impulse bestimmt
wird. Fig. 3 veranschaulicht den sich zwischen zwei aufeinanderfolgenden Zeilensynchronisierimpulsen ergebenden
mittleren Wert des Kathodenstromes, des Anodenstromes und des Schirmgitterstromes für alle
möglichen, stabilen Phasenverhältnisse der der Röhre 26 zugeführten Impulse. Die Kurve A stellt den mittleren
Kathodenstrom für den ganzen Bereich der zeitlichen Übereinstimmung des Zeilensynchronisierimpulses
mit dem Zeilenrücklaufimpuls dar, während die Kurve B den mittleren Anodenstrom für den Bereich
der zeitlichen Übereinstimmung der positiven Spitze des differenzierten Zeilensynchronisierimpulses
mit dem Zeilenrücklaufimpuls darstellt. Da der Anodenstrom außer von der Gleichzeitigkeit des
Zeilensynchronisierimpulses und des Zeilenrücklaufimpulses auch noch von der Gleichzeitigkeit der positiven
Spitze des differenzierten Zeilensynchronisierimpulses abhängt, kann er nur während eines Teiles
derjenigen Zeit zustande kommen, in welcher in der Röhre Entladungsstrom fließen kann. Der durch die
Ordinatenabstände zwischen den Kurven A und B gegebene
Unterschied zwischen dem mittleren Kathodenstrom (Entladungsstrom) und dem mittleren Anodenstrom
stellt den mittleren Schirmgitterstrom dar.
Die Wirkungsweise der Einrichtung 18 beruht auf der Verwertung des mittleren Anodenstromes und
des mittleren Schirmgitterstromes der Röhre 26 zur Aufrechterhaltung eines vorbestimmten Phasenverhältnisses
zwischen den Zeilensynchronisierimpulsen und den Zeilenrücklaufimpulsen, indem durch die
vorgenannten Ströme Spannungen erzeugt werden, welche die Frequenz des Generators 20 regeln. Bei
richtigem Phasenverhältnis der genannten Impulse ist die erzeugte Regelspannung Null, während bei
Phasenunterschieden je nachdem, ob die Zeilenrücklaufimpulse den Zeilensynchronisierimpulsen voreilen
oder nacheilen, eine positive oder negative Regelspannung erzeugt wird. Die Schirmgitterströme
durchfließen den Widerstand 43 und die Anodenströme den Widerstand 44, während der Widerstand
28 von beiden Strömen durchflossen wird. Die in den Widerständen 43 und 44 fließenden Ströme erzeugen
in diesen Widerständen Gleichspannungen einander entgegengesetzter Polarität, wobei sich an dem Verbindungspunkt
der beiden Widerstände eine Summenspannung positiver Polarität ergibt, die den Steuergittern
34 und 36 zugeführt wird, um eine vom gegebenen Phasenverhältnis der der Röhre 26 zugeführten
Impulse abhängige, zusätzliche Beeinflussung des Entladungsstromes der Röhre zu bewirken.
Weiter oben wurde erwähnt, daß es für die Einrichtung 18 ein einziges stabiles Phasenverhältnis
zwischen den zugeführten Impulsen gibt, das durch entsprechende Wahl der Größe der Schaltelemente
der Einrichtung und der der Röhre 26 zugeführten Spannungen bestimmt werden kann. Zwecks Erzielung
der größten Empfindlichkeit der Phasenregelung wird dieses stabile Phasenverhältnis so gewählt, daß
es etwa in der Mitte des ansteigenden Astes der Zeilenrücklaufimpulse liegt, also beispielsweise in
dem in Fig. 2 mit tt bezeichneten Zeitpunkt, in
welchem die Zeilensynchronisierimpulse das durch den Impuls B2 gekennzeichnete Phasenverhältnis zu
den Zeilenrücklaufimpulsen aufweisen. In diesem Zeitpunkt hat der mittlere Anodenstrom gemäß Fig. 3
den Wert k und der mittlere Entladungsstrom den Wert 13 k, so daß also· der mittlere Schirmgitterstrom
den Wert 12 k hat. Wenn bei diesem ausgewählten, stabilen Phasenverhältnis die von der Einrichtung 18
erzeugte Phasenregelungsspannung Null sein soll, müssen die hierbei durch den mittleren Schirmgitterstrom
und den mittleren Anodenstrom in den Widerständen 43 und 44 erzeugten Spannungen gleich groß
sein, damit sie sich am Verbindungspunkt des Widerstandes 43 mit dem Kondensator 45 gegenseitig aufheben.
Dazu ist es erforderlich, daß die Größe dieser Widerstände in umgekehrtem Verhältnis zur Größe
der sie durchfließenden Ströme steht, d. h., der vom mittleren Anodenstrom durchflossene Widerstand 44
muß zwölfmal so groß sein wie der vom mittleren Schirmgitterstrom durchflossene Widerstand 43.
Durch die vorgenannte Bemessung der Widerstände 43 und 44 wird das von den Impulsen^, B2 und C2
dargestellte Phasenverhältnis als das stabile Phasenverhältnis festgelegt, und alle anderen Phasenverhältnisse
werden unstabil, da sich bei allen diesen eine Phasenregelungsspannung ergibt, die die Frequenz
des Generators 20 so regelt, daß das stabile Phasenverhältnis herbeigeführt wird. Im Falle des durch die
Impulse A, B1, C1 dargestellten Phasenverhältnisses,
wobei also der Zeilenrücklaufimpuls dem Zeilensynchronisierimpuls nacheilt, fließt ein kleiner mittlerer
Schirmgitterstrom, jedoch kein nennenswerter Anodenstrom. Infolgedessen ergibt sich hierbei am Widerstand
43 ein Spannungsabfall, während am Widerstand 44 kein Spannungsabfall vorhanden ist, so daß
man am Verbindungspunkt des Widerstandes 43 mit
Claims (13)
1. Einrichtung zur Synchronisierung der Ablenkspannungsgeneratoren
von Fernsehempfängern mit Hilfe einer vom gegenseitigen Phasenverhältnis zwischen den Synchronisierimpulsen und der
Ablenkspannung abhängigen Regelspannung, dadurch gekennzeichnet, daß mit den beiden miteinander
in ihrer Phase zu vergleichenden Spannungen der Entladungsstrom einer mindestens
zwei Ausgangselektroden aufweisenden Mehrgitter-Elektronenröhre gesteuert wird und in den
miteinander verbundenen Ausgangskreisen der Röhre zwei Regelspannungen erzeugt werden, von
welchen die eine der Differenz der beiden mittleren Ausgangsströme proportional ist und zur
Synchronisierung des Ablenkspannungsgenerators dient, während die andere der Summe der beiden
mittleren Ausgangsströme proportional ist und zur zusätzlichen Beeinflussung des Entladungsstromes der Röhre verwendet wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Entladungsstrom der Röhre durch die der Summe der beiden mittleren Ausgangsströme
proportionale Regelspannung so beeinflußt wird, daß die Empfindlichkeit der Einrichtung
beim erwünschten gegenseitigen Phasenverhältnis zwischen den Synchronisierimpulsen
und der Ablenkspannung minimal ist und bei Phasenabweichungen zunimmt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Synchronisierimpulse differenziert
werden und der Entladungsstrom der Elektronenröhre sowohl durch die Synchronisierimpulse
so, wie sie empfangen werden, als auch durch die differenzierten Synchronisierimpulse gesteuert
wird.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Phasenvergleich mit den
Synchronisierimpulsen die Zeilenrücklaufimpulse verwendet werden.
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit jeder der beiden miteinander
in ihrer Phase zu vergleichenden Spannungen der zu einer der beiden Ausgangselektroden
gehende Entladungsstrom der Elektronenröhre gesteuert wird.
6. Einrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Elektronenröhre eine Kathode, zwei Steuergitter, mindestens ein Schirmgitter und eine
Anode enthält, wobei die Anode und das Steuergitter die beiden Ausgangselektroden darstellen.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenrücklaufimpulse
dem einen Steuergitter, die differenzierten Zeilensynchronisierimpulse dem anderen Steuergitter
und die Zeilenrücklaufimpulse dem Schirmgitter und der Anode zugeführt werden.
8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Ausgangskreise
der Röhre einen Widerstand enthält und diese beiden Widerstände so miteinander verbunden
sind, daß sie von den Ausgangsströmen
in entgegengesetzten Richtungen durchflossen werden.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der beiden Widerstände
im umgekehrten Verhältnis zur Größe der sie in synchronem Betriebszustand des Generators
durchfließenden Ströme steht.
10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Widerstände Teile eines Zeitkonstantenkreises mit einer im Verhältnis
zur Wiederholungsfrequenz der Synchronisierimpulse großen Zeitkonstante bilden.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitkonstantenkreis als
Tiefpaßfilter ausgebildet ist.
12. Einrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindtingspunkt der beiden Widerstände mit den Steuergittem der
Elektronenröhre verbunden ist.
13. Einrichtung nach Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungspunkt der
beiden Widerstände über einen weiteren Widerstand mit der Kathode der Elektronenröhre verbunden
ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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| DE2364187A1 (de) * | 1972-12-29 | 1974-07-11 | Rca Corp | Gesteuerter oszillator |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR1149020A (fr) | 1957-12-19 |
| USRE25743E (en) | 1965-03-09 |
| BE546952A (de) | |
| US2898458A (en) | 1959-08-04 |
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