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DE1268061B - Bunkeranlage, Silo od. dgl. - Google Patents

Bunkeranlage, Silo od. dgl.

Info

Publication number
DE1268061B
DE1268061B DEP1268A DE1268061A DE1268061B DE 1268061 B DE1268061 B DE 1268061B DE P1268 A DEP1268 A DE P1268A DE 1268061 A DE1268061 A DE 1268061A DE 1268061 B DE1268061 B DE 1268061B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
silo
bunker
mat
bunker system
lifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP1268A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1268A priority Critical patent/DE1268061B/de
Publication of DE1268061B publication Critical patent/DE1268061B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2814/00Indexing codes relating to loading or unloading articles or bulk materials
    • B65G2814/03Loading or unloading means
    • B65G2814/0301General arrangements
    • B65G2814/0314General arrangements for moving bulk material downwards
    • B65G2814/0319General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening
    • B65G2814/0325General arrangements for moving bulk material downwards through a closable or non-closable outlet opening with rotating drums, cylinders or cones in or beneath the opening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Bunkeranlage, Silo od. dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Bunkeranlage, einen Silo od. dgl. mit einem schlitzförmigen Bunkeraustrag und einem das Schüttgut fortführenden Fördermittel.
  • Bisher sind derartige Vorrichtungen bekannt, bei denen unterhalb des schlitzförmigen Bunkerauslaufs Tische aus Beton, Stahl od. dgl. angeordnet sind. Abgabeseitig befindet sich neben oder unterhalb der Tische eine Fördereinrichtung, über welcher ein Räumwagen, Räumpflug od. dgl. geführt ist. Diese Räumvorrichtungen sind mit beweglichen Schaufeln, Armen od. dgl. ausgestattet, die das Schüttgut vom Tisch zur Fördereinrichtung abstreifen. Derartige Austrageinrichtungen haben wesentliche Nachteile.
  • Es tritt nämlich während des Austragens ein hoher Verschleiß an den Räumwerkzeugen auf. Eine ständige Wartung erweist sich als notwendig, und Reparaturen sind sehr zeitraubend. Die bei großstückigem Schüttgut vorkommenden Verklemmungen rufen Be schädigungen an den Räumwerkzeugen oder deren Lagerung hervor. Ein wesentlicher Nachteil ist in dem Hin- und Herfahren der Räumvorrichtung zu sehen. Dadurch entstehen unterschiedliche Austrag leistungen. Die Ladekapazität der Fördereinrichtung wird nicht gleichmäßig ausgenutzt, so daß nachfolgende Brech- oder Siebanlagen nicht gleichmäßig beschickt werden können. Außerdem ist die Anschaffung und Unterhaltung derartiger Austrageinrichtungen sehr kostspielig und ihre Leistungsfähigkeit begrenzt.
  • Soweit bereits bei einer anderen Bunkeranlage unterhalb eines Austragsschlitzes eine Bunkerschräge in einen Bunkertisch übergeht, so läßt sich dieser Tisch zum Austrag des Gutes nur als eine Einheit anheben; hierbei muß zusätzlich noch eine gesonderte Absperrvorrichtung vorgesehen sein, welche während der Anhebezeit des Tisches die weitere Gutzufuhr unterbricht. Eine solche Austrageinrichtung gestattet kein dosiertes Austragen des Schüttgutes, da nur die gesamte Tischauflagemasse ausgetragen werden kann.
  • Ähnliche Vorrichtungen zum Anheben einer Gesamtfläche sind innerhalb von Lagerbehältern oder auch an Fahrzeugen bereits bekannt; auch hier ist ein feindosierter Austrag, d. h. ein Teilaustrag des Gutes an ein weiteres Fördermittel nicht möglich.
  • Es sind auch bereits ortsfeste Bunker bekannt, bei denen für schwerflüssiges Gut Rollen an flexiblen Wandungen sich hin- und herbewegen, um das Fließen des Gutes zu bewirken. Auch derartige Einrichtungen gestatten keinen einstellbaren dosierten Teilaustrag des Gutes.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen Bunker, einen Silo od. dgl. mit einer derartigen Austragvorrichtung zu versehen, daß das bereits aus dem Austragsschlitz des Bunkers herausgefallene und auf einer Auffangeinrichtung sich speichernde Gut in einstellbarer Feindosierung, d. h. teilweise kontinuierlich, sich austragen läßt.
  • Gemäß der Erfindung ist bei einer Bunkeranlage, einem Silo od. dgl. mit schlitzförmigem Bunkeraustrag, einer Auffangvorrichtung für das Schüttgut, einer diese anhebenden mechanischen Schub- oder Zugeinrichtung und einem durch das Anheben der Auffangvorrichtung das ausgetragene Schüttgut fortführenden Fördermittel im Bereich des schlitzförmigen Bunkerauslaufs eine das Schüttgut auffangende flexible Matte vorgesehen, die mittels kontinuierlich sich darunter fortbewegender Hub elemente der Schub- oder Zugeinrichtung fortlaufend strichweise anhebbar ist.
  • Die wesentlichen Vorteile einer derartigen Ausbildung liegen darin, daß eine bisher unerreichte Austragsmenge für alle Arten von losem Schüttgut bei einstellbarer Feindosierung erzielt wird. Der Verschleiß der Vorrichtung ist gering, da sich die Hubelemente und das Zugorgan unterhalb der Matte befinden und somit nicht mit dem Schüttgut in Berührung kommen. Die muldenförmig liegende Matte selbst hat mit dem fließenden Schüttgut ebenfalls keine Berührung, da sich durch die Bewegung der Matte eine Schicht feinkörnigen Schüttgutes zwischen Matte und dem überlaufenden Schüttgut bildet.
  • Es ist weiter vorteilhaft, daß der Bunkerauslauf bis zum fortführenden Fördermittel sehr einfach und mit einer staubdichten Einkleidung versehen werden kann, um bei staubigen Schüttgütern die Fördereinrichtungen und die Umgebung vor Staub zu schützen. Dabei bleiben trotzdem die mechanischen Einrichtungen sichtbar und zugänglich.
  • Durch ihren einfachen Aufbau und ihre mögliche sehr hohe Austragsmenge liegt die Rentabilität der Vorrichtung sowohl in ihrem niedrigen Anschaffungspreis als auch in ihrer großen Leistung.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann sich unter der Matte eine muldenförmige Auflage befinden, zwischen der und der Matte die Schub- oder Zugeinrichtung bewegbar sein kann. Die Arbeitsgeschwindigkeit der Zug- oder Schubeinrichtung läßt sich infolge stufenloser Regelbarkeit ihres Antrieb es in vorteilhafter Weise der Geschwindigkeit der Fördereinrichtung zum Fortführen des Schüttgutes anpassen, so daß hiermit eine genaue Regelung des Austrags und damit auch der Fördermenge erzielt werden kann.
  • Auf der Schub- oder Zugeinrichtung lassen sich vorzugsweise Hubelemente mit Rollen, Walzen od. dgl. anbringen, die durch abgabeseitige Neigung nach unten während des Laufs unter der Matte ein überlaufen bzw. Ablaufen und somit Weiterbeförderung des Schüttgutes auf ein sich anschließendes Förderband od. dgl. herbeiführen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine Austrageinrichtung einer Bunkeranlage mit im Leerlauf befindlichen Rollwagen gemäß SchnittlinieI-I in F i g. 4, Fig.2 einen Schnitt durch dieselbe Austrageinrichtung mit in Arbeitsstellung befindlichem Rollwagen gemäß Schnittlinie II-II in F i g. 4, Fig. 3 eine Innenansicht der Seitenverkleidung eines Transportbandes derselben Austrageinrichtung, Fig.4 eine Seitenansicht derselben Austrageinrichtung mit einem in Arbeits- und einem in Ruhestellung befindlichen Rollwagen und F i g. 5 eine Draufsicht auf das Band mit Rollwagen und ein angeschlossenes Transportband mit Seitenverkleidung und Rutschblechen.
  • Eine Bunkeranlage zeigt in ihrem unteren Bereich eine Verengung in Form eines Trichters 10. Es liegt im Rahmen der Erfindung, auch mehrere Bunkeranlagen und/oder Trichter 10 vorzusehen. Im bodenseitigen Bereich des oder der Trichter 10 befinden sich vorzugsweise durchgehend schlitzförmig gehaltene Bunkerausläufe 11, durch die Schüttgüter aller Art nachrutschen und einem Transportmittel zugeführt werden können.
  • Die Rückwand 10 a des Trichters 10 ist etwas weiter nach unten fortgeführt, um eine längere Rutsch-oder Schüttebene zu erhalten und dem Schüttgut durch den Grad ihrer Neigung die Auslaufrichtung zu geben. An der innenseitigen Fläche der Rückwand 10a setzt ein an dieser befestigtes durchgehendes Gleitblech 12 an, das zur Überleitung des Schüttgutes auf eine Matte 13 dient.
  • Die Matte 13 besteht aus einem flexiblen Stoff, wie einem Metallband od. dgl., vorzugsweise aber aus Gummi, Kunststoff od. dgl., und ist mit ihrer dem Trichter 10 zugewandten Längsseite hinter dem unteren Ende des Gleitbleches 12 an diesem befestigt.
  • Der Verlauf der bandähnlichen Matte 13 entspricht dem Verlauf des Bunkerauslaufes 11. Sie ordnet sich in der horizontalen Ebene ein und erstreckt sich über die gesamte Länge des Bunkerauslaufes 11. Mit ihrer anderen Längs seite ist die Matte 13 an einem Gestell 14 befestigt oder lose aufgelegt, das aus lotrechten seitlichen Stützen 14 a, 14 b und diese verbindenden Querstreben 14c besteht und als Träger der Matte 13 dient.
  • Von ihrem Befestigungspunkt an dem Rutschblech 12 bis zu der Stütze 14 b ist die Matte 13 von oben gesehen in ihrer Längsrichtung konkav gewölbt. Da- bei ist die Breite der Matte 13 vorzugsweise so gewählt, wie es der natürliche Schüttwinkel des auf ihr liegenden Schüttgutes erfordert. In dieser konkaven Wölbung wird das Schüttgut aufgefangen und rutscht - wie in Fig. 1 dargestellt - nach. Zur Stützung der Matte 13 sind unter ihr in Längsrichtung verlaufende LeistenlS aus Holz oder einem anderen geeigneten Werkstoff der Wölbung der Matte 13 entsprechend auf dem Gestell 14 angeordnet. Die Leisten 15 können untereinander verbunden sein und stützen sich auf aufragenden Trägerstücken 16 zwischen den Stützen 14 a, 14 b ab.
  • Die Querstrebenl4c dienen als Lagerung für ein vorzugsweise endloses um sie herumgeführtes Band 17, das in einer günstigen Ausführungsform als Kettenband ausgebildet ist. Dieses Band 17 erstreckt sich etwa über die Länge der Matte 13 und verläuft parallel zu dieser unter ihr. Auf dem Band 17 sind vorzugsweise zwei Rollwagen 18 und 19 mit Rollen, Walzen 20 und 21, Gleitelementen od. dgl. quer zur Laufrichtung des Bandes 17 angebracht. Die Rollwagen 18 und 19 weisen vorzugsweise den gleichen Abstand nach beiden Seiten auf dem Band 17 zueinander auf, so daß immer nur jeweils ein Rollwagen 18 oder 19 unter der Matte 13 geführt wird.
  • Die Rollwagen 18 und 19 sind derart ausgebildet, daß die in ihnen drehbar gelagerten Rollen 20 bzw.
  • 21 von der Rückwand 10 a des Trichters 10 mit einer gewissen Neigung nach unten zeigen, sobald eine Rolle 20 oder 21 auf das Oberband des Bandes 17 umschwenkt. Zwischen den einzelnen Leisten 15 verbleiben Zwischenräume, die die Rollwagenl8 und 19 durchlaufen, so daß die Rollen 20 und 21 oberbändig zwischen den Leisten 15 und der Matte 13 umlaufen.
  • An der abgabeseitigen Längsseite der Matte 13 schließt sich eine parallel zu dieser laufende Fördereinrichtung 22 an, wie beispielsweise ein endlos umlaufendes Gummiband od. dgl. Die Fördereinrichtung 22 ist von Seitenblechen 23 a, 23 b eingefaßt. Hierbei können wiederum unter dem Oberband der Fördereinrichtung 22 in ähnlicher Weise Leisten 24 vorgesehen sein.
  • An den Seitenblechen 23 a, 23 b sind zum Ableiten des Fördergutes in Transportrichtung vorzugsweise Rutschbleche 25 befestigt, die zwei in etwa einem rechten Winkel zueinander stehende Schenkel aufweisen, wobei ein kurzer Schenkel entgegen der Laufrichtung der Fördereinrichtung 22 schräg nach unten und der andere längere Schenkel schräg nach unten in Förderrichtung abgebogen ist. Um den Transport des Schüttgutes staubfrei zu halten, ummantelt eine Einkleidung 26 den Schüttbereich und spannt sich von der Vorderwand 10 b des Trichters 10 im Boden oder unter einer Abwinkelung bis zu dem Seitenblech 23 a.
  • Um die Matte 13 abgabeseitig gegen vorzeitigen Verschleiß zu schützen, kann sie dort verstärkt, wie beispielsweise mit einer Stahlkante versehen sein.
  • Die Arbeitsweise einer derartigen Austrageinrichtung einer Bunkeranlage wird wie folgt beschrieben: Das in einem Trichter 10 gebunkerte Schüttgut fließt zunächst durch den Bunkerauslauf 11 auf die Matte 13 und staut sich zu der in F i g. 1 dargestellten Formation. Sobald ein Rollwagen 18 und/oder 19 bei seinem Umlauf zwischen den Leisten 15 und der Matte 13 eingefahren ist, wird die flexible Matte 13 mit dem darauflagernden Schüttgut im Bereich des betreffenden Rollwagens 18 oder 19 angehoben. Das bei diesem Vorgang verdrängte Schüttgut läuft über die Rutschbleche 25 auf die Fördereinrichtung 22.
  • Durch die Anordnung und Ausbildung der Rutschbleche 25 wird der Fall des Schüttgutes abgebremst und dieses in Förderrichtung gelenkt.
  • Beim Umlauf des Bandes 17 wird nur das im Bereich der die Matte 13 anhebenden Rollwagen 18 und/oder 19 überlaufende Schüttgut fortschreitend der Fördereinrichtung 22 zugeführt, während hinter dem betreffenden durchlaufenden Rollwagen 18 und/ oder 19 die Matte 13 sich wieder zur Mulde senkt und das Schüttgut aus dem Trichter 10 nachlaufen kann.
  • Um eine zeitlich gleichmäßige Austragsmenge zu erreichen, sind mindestens zwei Rollwagenl8, 19 erforderlich, die in ihrem Abstand voneinander vorzugsweise derart angeordnet sind, daß beim Auslauf des ersten Rollwagens 18 oder 19 der folgende nach kurzer Zeit einläuft. Zur Abstimmung der Laufgeschwindigkeit auf die Fördereinrichtung 22 kann der Antrieb für die Rollwagen 18, 19 mit einer Einrichtung zur stufenlosen Verstellbarkeit versehen sein. Damit läßt sich dann auch die Austragsmenge genau regeln.
  • Zur Steigerung der Austragsleistung können der durch die Rollwagen 18, 19 verdrängte Querschnitt vergrößert oder weitere Rollwagen eingesetzt werden.
  • Die Zahl der Rollwagen ist entsprechend der Bunkerlänge begrenzt. Beim Mischen und Dosieren verschiedener Schüttgüter sind mehrere hintereinanderliegende Bunker oder Bunkerzellen erforderlich. Entsprechend dem Mischungsverhältnis sind die Abstände der Rollwagen zu wählen, wobei durch eine Höhenverstellung der Rollwagen im gewünschten Bunkerbereich der Verdrängungsquerschnitt verändert werden kann, so daß eine genaue Dosierung möglich ist. Die Höhenverstellung der Rollwagen kann mechanisch durch Zwangsführen oder auch elektrisch erfolgen. Der Erfindungsgegenstand ist auch für Rundsilos verwendbar.
  • Eine derartige Austrageinrichtung für Schüttgüter an Bunkeranlagen zeichnet sich durch einfachen Aufbau und störungsfreien Arbeitsablauf aus. Das Fassungsvermögen der Bunkeranlagen wird durch die vorbeschriebene Einrichtung in vorteilhafter Weise genutzt. Der Materialverschleiß ist auffallend gering, da an keiner Stelle der Anlage ein hoher Reibungskoeffizient vorhanden ist.
  • Weitere abgeänderte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den F i g. 6 und 7 dargestellt. Bei dem in Fig. 6 veranschaulichten Beispiel zeigt eine Bunkeranlage 30 eine Ausbildung mit einem Trichteer31, einer flexiblen Matte 32 und einer Fördereinrichtung 33 ähnlich dem voraufgegangenen Ausführungsbeispiel. Jedoch ist statt eines Bandes od. dgl. mit darauf befestigten Rollwagen zur Anhebung der Matte 32 eine Welle 34 unterhalb dieser in einem Gestell 35 in Längsrichtung der Matte 32 drehbar gelagert. An der Welle 34 sind benachbarte, radiale Streben 36 a, 36 b, 36c befestigt, die endseitig Walzen, Rollen 37 a, 37 b, 37 c od. dgl. tragen und durch einen Bügel 38 miteinander verbunden sind.
  • Die Streben 36 a bis 36c sind beispielsweise in einem Bereich von 45 bis 900 nebeneinander vorgesehen. Bei Drehen der Welle 34 in Pfeilrichtung (vgl. F i g. 6) werden die Walzen, Rollen 37 a bis 37 c od. dgl. unter die Matte 32 geschwenkt und heben diese nacheinander an, wodurch das Schüttgut schubweise der Fördereinrichtung 33 zufließt. Der Abstand der Walzen, Rollen 37a bis 37 c od. dgl. beziehungsweise die Umdrehungszahl der arbeitenden Welle 34 kann derart mit der Vorlaufgeschwindigkeit der Fördereinrichtung 33 abgestimmt werden, daß eine Schüttung des Bunkergutes jeweils dann erfolgt, wenn das auf einer gewissen Länge beladene Band so weit vorgelaufen ist, daß sich die nachfolgende Schüttung unmittelbar an die voraufgegangene anschließt und damit ein lückenloses, gleichmäßiges Beladen des Bandes od. dgl. erfolgt. Die vorbeschriebene Hebeeinrichtung mit kreisförmig sich drehenden Walzen, Rollen od. dgl. kann auch konstruktionsmäßig anders ausgebildet sein.
  • Eine in F i g. 7 dargestellte Bunkeranlage 40 kann aus einem oder zwei benachbarten Trichtern 41 a, 41b bestehen, bei denen wiederum im Bereich des Auslaufs flexible Matten42a, 42 b angeordnet sind und an deren Abgabeseite eine Fördereinrichtung 43 angeschlossen ist. Unterhalb der Matten42a, 42b sind exzentrische Walzen 44 a, 44b derart gelagert, daß sie bei Erreichen des oberen Totpunktes die Matte 42 a bzw. 42b anheben, so daß das Schüttgut auf die Fördereinrichtung 43 rutscht. Bei Erreichen des unteren Totpunktes der Walzen 44 a, 44b biegt sich die Matte 42a bzw. 42b nach unten durch und bildet so eine konkave Auffangmulde für das nachrutschende Schüttgut. Hierbei kann wiederum wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel die Umdrehungszahl der arbeitenden Walzen 44 a, 44b mit der Vorlaufgeschwindigkeit der Fördereinrichtung 43 bzw. die Lage der Walzen 44 a, 44 b aufeinander abgestimmt werden, so daß das Band od. dgl. kontinuierlich und gleichmäßig beladen wird.
  • Diese in den letzten beiden Ausführungsbeispielen beschriebenen Austragvorrichtungen eignen sich insbesondere für Bunker, Silos, Zuteilungstrichter od. dgl. mit kleiner Austrittsöffnung und geringer Austragsleistung. Der spezielle Vorteil dieser Austragvorrichtungen beruht auf der kontinuierlichen und gleichmäßigen Beschickung einer Fördereinrichtung.

Claims (18)

  1. Patentansprüche: 1. Bunkeranlage, Silo od. dgl. mit schlitzförmigem Bunkeraustrag, einer Auffangvorrichtung für das Schüttgut, einer diese anhebenden mechanischen Schub- oder Zugeinrichtung und einem durch das Anheben der Auffangvorrichtung das ausgetragene Schüttgut fortführenden Fördermittel, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des schlitzförmigen Bunkerauslaufes (11) eine das Schüttgut auffangende, flexible Matte (13, 32, 42 a, 42 b) vorgesehen ist, die mittels kontinuierlich sich darunter fortbewegender Hubelemente (20, 21, 36 a, 36 b, 36 c) der Schub- oder Zugeinrichtung fortlaufend strichweise anhebbar ist.
  2. 2. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Matte (13, 32, 42 a, 42 b) abgabeseitig verstärkt, vorzugsweise mit einer Stahlkante versehen ist.
  3. 3. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Matte (13, 32, 42 a, 42b) eine muldenförmige Auflage (15) für diese angeordnet ist.
  4. 4. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schub- oder Zugeinrichtung aus einem endlos umlaufenden Kettenband (17) gebildet ist.
  5. 5. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit des Kettenbandes (17) stufenlos regelbar ist.
  6. 6. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kettenband (17) zur Anhebung der Matte (13) quer zu seiner Laufrichtung Hubelemente (20, 21) befestigt sind.
  7. 7. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubelemente wagenartig ausgebildet sind und Roll- oder Gleitelemente (20, 21) an ihrem äußeren Ende aufweisen.
  8. 8. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (20, 21) auf den Hubelementen bei Oberbandführung mit Schrägneigung nach unten zur Abgabeseite gelagert sind.
  9. 9. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubelemente (20, 21) höhenverstellbar sind.
  10. 10. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Matte (32, 42 a, 42b) eine diese anhebende, sich drehende Hebeeinrichtung (36 a, 36 b, 36 c, 44 a, 44b) vorgesehen ist.
  11. 11. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebeeinrichtung(32, 42 a, 42 b) aus exzentrisch angeordneten Rollen, Walzen (36a, 36 b, 36c, 44 a, 44 b) od. dgl. besteht.
  12. 12. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung der Fördereinrichtung durch Veränderbarkeit der Arbeitsgeschwindigkeit der Hebeeinrichtung und/oder der Vorlaufgeschwindigkeit der Fördereinrichtung regulierbar ist.
  13. 13. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß abgabeseitig an die Matte (13) eine Fördereinrichtung (22) wie ein endloses Förderband, Kratzband od. dgl. angeschlossen ist.
  14. 14. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Fördereinrichtung (22) mittels Seitenwangen (23a, 23b) einfaßbar ist.
  15. 15. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß an den Innenwandungen der Seitenwangen (23 a, 23b) Rutschbleche (25) befestigt sind.
  16. 16. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschbleche (25) in Förderrichtung schräg nach unten geneigte Leitfiächen aufweisen.
  17. 17. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß als Übergang vom Bunkerauslauf zu der Matte (13) ein Gleitblech (12) angeordnet ist.
  18. 18. Bunkeranlage, Silo od. dgl. nach den Ansprüchen 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Schüttbereich der Anlage mit einem Schutzblech (26) od. dgl. ummantelt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1 119 169, 1 097 363, 1 084 646, 1 065 332.
DEP1268A 1963-08-26 1963-08-26 Bunkeranlage, Silo od. dgl. Pending DE1268061B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1065332B (de) * 1959-09-10
DE1084646B (de) * 1956-01-19 1960-06-30 Wilhelm Hermanns Langbehaelter zum Lagern und Befoerdern von Schuettgut mit einer eingebauten Entleerungsvorrichtung
DE1097363B (de) * 1958-09-15 1961-01-12 Karl Dahmen Entladeeinrichtung bei gleislosen oder Spurbahnen-Fahrzeugen, insbesondere fuer Schuettgut
DE1119169B (de) * 1959-05-23 1961-12-07 Noblee & Thoerl G M B H Ortsfester Bunker fuer Schuettgueter

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