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DE1261152B - Strassenfertiger, insbesondere fuer Betondecken - Google Patents

Strassenfertiger, insbesondere fuer Betondecken

Info

Publication number
DE1261152B
DE1261152B DEH49112A DEH0049112A DE1261152B DE 1261152 B DE1261152 B DE 1261152B DE H49112 A DEH49112 A DE H49112A DE H0049112 A DEH0049112 A DE H0049112A DE 1261152 B DE1261152 B DE 1261152B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
trestles
parts
vibrating
adjusting means
shaped
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH49112A
Other languages
English (en)
Inventor
Hamilton John Maginniss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1261152B publication Critical patent/DE1261152B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/22Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
    • E01C19/30Tamping or vibrating apparatus other than rollers ; Devices for ramming individual paving elements
    • E01C19/34Power-driven rammers or tampers, e.g. air-hammer impacted shoes for ramming stone-sett paving; Hand-actuated ramming or tamping machines, e.g. tampers with manually hoisted dropping weight
    • E01C19/40Power-driven rammers or tampers, e.g. air-hammer impacted shoes for ramming stone-sett paving; Hand-actuated ramming or tamping machines, e.g. tampers with manually hoisted dropping weight adapted to impart a smooth finish to the paving, e.g. tamping or vibrating finishers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/02Conveying or working-up concrete or similar masses able to be heaped or cast
    • E04G21/06Solidifying concrete, e.g. by application of vacuum before hardening
    • E04G21/063Solidifying concrete, e.g. by application of vacuum before hardening making use of vibrating or jolting tools
    • E04G21/066Solidifying concrete, e.g. by application of vacuum before hardening making use of vibrating or jolting tools acting upon the surface of the concrete, whether or not provided with parts penetrating the concrete

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
EOIc
Deutsche Kl.: 19 c -19/40
Nummer: 1261152
Aktenzeichen: H 49112 V/19 c
Anmeldetag: 9. Mai 1963
Auslegetag: 15. Februar 1968
Die Erfindung betrifft einen Straßenfertiger, insbesondere für Betondecken, mit mindestens einer Rüttelbohle, die an zwei seitlichen, durch einen Querträger verbundenen, in veränderlichem Abstand einstellbaren, mit Laufrädern versehenen Fahrböcken angeschlossen ist, von denen jeder aus mehreren schwenkbar verbundenen Teilen besteht und Verstellmittel zur Höhenverstellung der Rüttelbohle aufweist.
Derartige Straßenfertiger sind insbesondere bei der Herstellung von Straßen und Autobahnen, Rollbahnen, Fußböden, Brückendecken und anderen plattenartigen Betonkonstruktionen im Gebrauch. Bei der Herstellung derartiger Konstruktionen wird der Beton an die Baustelle gebracht und muß auf dem Untergrund oder der aufnehmenden Fläche ausgebreitet werden. Dann muß die Betonschicht auf die gewünschte Stärke gebracht und dabei vorzugsweise verdichtet werden, und schließlich muß er so geglättet werden, daß die Oberfläche die erwünschte Struktur und Glätte hat. .
Es sind bereits Straßenfertiger bekannt, bei denen zur Änderung der Arbeitshöhe der Rüttelbohlen die schwenkbar verbundenen Teile der Fahrböcke, sogenannte Spreizbeine, mittels eines hydraulischen Zylinders spreizbar sind. Dabei ist jedes Spreizbein um eine eigene Achse an einem Mittelteil des Fahrbocks schwenkbar, und besondere Ausgleichmittel bewirken eine gleichmäßige Winkelverstellung beider Spreizbeine (Werbeschrift der Firma Josef Vögele AG, Mannheim, »Junior-Verteiler/Fertiger«, deutsches Gebrauchsmuster 1707 698). Der dreiteilige Fahrbock und die dadurch bedingten Ausgleichmittel machen die Konstruktion jedoch aufwendig und teuer.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, einen Straßenfertiger zu schaffen, bei dem die Spreizung der Fahrböcke auf einfache und billige Art bewirkt werden kann und keine Ausgleichmittel zur Gewährleistung einer gleichmäßigen Wmkelverstellung der Spreizbeine erforderlich sind.
Nach der Erfindung besteht jeder der Fahrböcke aus zwei über eine querliegende Schwenkachse einerseits und die Verstellmittel andererseits verbundenen, gegeneinander schwenkbaren Teilen.
Die Ausbildung der Fahrböcke nach der Erfindung ergibt den Vorteil, daß nur zwei Rahmenteile für einen Fahrbock erforderlich sind, die über nur ein Gelenk miteinander verbunden sind. Es wird also eine Schwenkachse eingespart, und das Fahrwerk ist billiger herstellbar und erfordert weniger Wartung. Ferner ergibt sich bei Betätigung der Verstellmittel für jede Stellung derselben eine eindeutige Lage der Straßenfertiger, insbesondere für Betondecken
Anmelder:
Hamilton John Maginniss, Mansfield, Ohio
(V. St. A.)
Vertreter:
Ernst Riebensahm, Rechtsanwalt,
7500 Karlsruhe, Badenwerkstr. 1
Als Erfinder benannt:
Hamilton John Maginniss, Mansfield, Ohio
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 9. Mai 1962 (193 468)
Fahrbockrahmenteile, die bei einem dreiteiligen Fahrbock mit zwei Gelenken nur gesichert ist, wenn noch besondere Vorkehrungen für eine gleiche Winkelverstellung beider Spreizbeine gegenüber dem dritten Teil getroffen werden.
Vorzugsweise sind die Verstellmittel oberhalb der Schwenkachse angeordnet; dies erlaubt die Verwendung eines einfach wirkenden hydraulischen Kolben-Zylinder-Antriebs, während bei der bekannten Ausbildung ein doppeltwirkender Kolben-Zylinder-Antrieb erforderlich ist.
Zwischen den beiden einander zugeordneten Teilen der Fahrböcke kann jeweils eine Rüttelbohle angeordnet sein.
Zweckmäßig ist der eine Teil jedes Fahrbocks umgekehrt V-förmig ausgebildet, der andere Teil umgekehrt L-förmig ausgebildet und an dem einen Ende über die Schwenkachse mit dem V-förmig ausgebildeten Teil verbunden, und die Laufräder sind an dem anderen Ende des L-förmig ausgebildeten Teiles und an den nach unten ragenden Schenkeln des V-förmig ausgebildeten Teiles angeordnet.
Auf diese Weise ergibt sich eine besondere Stabilität des Gerätes bei der Arbeit und eine gleichmäßige Lastverteilung auf die Schienen.
Vorteilhaft sind die zwischen den einander zugeordneten Teilen der Fahrböcke angeordneten Rüttelbohlen gegenüber diesen Teilen höhenverstellbar. Diese Ausbildung ermöglicht es, die Verdichtungsund Abgleicharbeiten nach einer Voreinstellung des
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Gerätes zur Anpassung an die Gegebenheiten der jeweiligen Baustelle immer in der Grundstellung des Gerätes auszuführen.
Die Verstellmittel für die beiden Fahrböcke können so ausgebildet sein, daß die Teile beider Fahrböcke gleichzeitig und gemeinsam gegeneinander geschwenkt werden können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt Bei Verwendung von rohrförmigen Schienen sollten die Räder 25, 25^4 und 32 mit Ringnuten an ihrem Außenumfang versehen sein.
Der Schenkel 50 des Teiles 22 hat eine geneigte Fläche 38, mit der er an der rückwärtigen Fläche 39 des Schenkels 23 anliegt, wenn alle drei Räder 25, 25,4 und 32 auf der Schiene 29 laufen. Der Schenkel 50 ist ferner mit im Abstand voneinander angeordneten Gelenkplatten 40 und 41 versehen, die eine oder
F i g. 1 die Draufsicht auf den Straßenfertiger nach io mehrere Gelenkplatten 42 gabelartig umfassen, die an der Erfindung, der rückwärtigen Fläche 39 des Schenkels 23 ange
ordnet sind. Die Gelenkplatten 40 und 41 und die Gelenkplatten 42 weisen miteinander übereinstim-
F i g. 2 eine Ansicht in Richtung der Pfeile 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Ansicht in Richtung der Pfeile 3-3 in F i g. I5
F i g. 4 einen vergrößerten Schnitt in der Ebene 4-4 der Fig. 1,
F i g. 5 eine Ansicht entsprechend F i g. 3, wobei die Teile der Fahrböcke sich in einer anderen Stellung zueinander befinden,
Fig. 6 die Draufsicht auf einen Fahrbock in Richtung der Pfeile 6-6 in F i g. 4 und
Fi g. 7 einen vergrößerten Querschnitt der Gelenkverbindung der beiden Teile eines Fahrbockes in der Ebene 8-8 der Fig. 4.
Wie aus der Zeichnung zu ersehen, ist der Straßenfertiger 10 mit eigener Kraft fahrbar mittels zweier gleichartiger Fahrböcke 11 und 12, die gegeneinander abgestützt und miteinander verbunden sind mittels mende Bohrungen auf zur Aufnahme einer Schwenkachse 43. Eine Muffe 44 ist zwischen den Gelenkplatten 42 angeordnet, wie aus F i g. 8 zu ersehen ist. Ein gelenkartiges Verstellen der beiden Teile 21 und 22 zueinander wird durch ein Schwenken der Teile um ihre Räder 25^4 bzw. 32 und um die Schwenkachse 43 erreicht, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Ausdehnbare bzw. zusammenziehbare Verstellmittel 45 sind zwischen den Teilen 21 und 22 angeordnet, und zwar ist ein hydraulischer Kolben-Zylinder-Antrieb schwenkbar an dem V-förmigen Teü 21 mittels eines Zapfens 46 befestigt, der sich von einem Verbindungsteil 48 der Schenkel 23 und 24 auswärts erstreckt. Eine Kolbenstange 49, an einem Ende mit einem nicht, dargestellten Kolben versehen, ist am anderen Ende gelenkig mit dem horizontalen Schen^
eines einstellbar an ihnen befestigten, kastenartigen 30 kel 50 des Teiles 22 mittels eines Zapfens 51 verQuerbalkens 13. Eine Laufstegplanke 14, die vor- bunden, der sich von dem Schenkel 50 seitlich nach
außen erstreckt.
Die Rüttelbohlen 16 und 17 sind in einer Aufhängung eingebaut, die die Rüttelschwingungen der Bohlen von den Fahrböcken fernhält. Es hat sich herausgestellt, daß die Bohlen, wenn sie aus zusammengeleimten hölzernen Längsteilen hergestellt sind, stärker sind und von gleichmäßigerer Dichte, so daß dieRüttel-
zugsweise aus mehreren Teilen besteht, ist abnehmbar auf der Oberseite des Querbalkens 13 durch klammerartige Befestigungsmittel 15 befestigt, die den Querbalken 13 seitlich umgreifen.
Zwischen den beiden Fahrböcken 11 und 12 werdeneine vordere Rüttelbohle 16 und eine hintere
Rüttelbohle 17 gehalten. Die vordere Rüttelbohle 16
ist die Abstreichbohle· sie kann durch zwei Unwuchtrüttler 18 und 19 in Schwingungen versetzt werden. 40 Bohle übertragen werden. Jede Rüttelbohle 16 und Es kann aber auch nur ein Rüttler verwendet werden. 17 ist mit einer U-förmigen Fußplatte 53 versehen. Die rückwärtige Rüttelbohle 17 ist das Glättwerkzeug
und wird mittels eines Rüttlers 20 in Schwingungen
versetzt.
Wie am besten aus F i g. 3 zu ersehen, besteht der Fahrbock 11 im wesentlichen aus zwei hintereinander angeordneten Teilen 21 und 22, die gelenkig miteinander verbunden sind. Der Teil 21 ist normalerweise der vordere; er ist umgekehrt V-förmig ausgebildet, mit zwei Schenkeln 23 und 24. Das untere Ende jedes Schenkels 23 und 24 ist gegabelt und nimmt ein Rad 25 auf, das auf einer Achse 26 drehbar gelagert ist. Das vordere der beiden Räder ist mit 25^4 bezeichnet.
Mit jedem Schenkel 23 und 24 ist ein Schaber 28 verbunden, der sich nach vorn vor die Räder 25 und 25^4 erstreckt, um Schmutz, Beton oder sonstige Fremdkörper zu beseitigen, die sich auf einer Schiene 29 befinden. Der Teil 22, normalerweise der nachlaufende, ist stumpfwinkelig ausgebildet mit
einem etwa waagerechten Schenkel 50, der gelenkig 60 platten 59 erstrecken, mit dem Schenkel 23 des V-förmigen Teiles 21 ver- Einander gegenüberliegende Muttern 68 und 69
schwingungen gleichmäßiger auf die ganze Länge der
Diese erhöht die Lebensdauer der Bohle, indem sie verhindert, daß diese durch Beton, der unmittelbar mit dem Holz der Bohle in Verbindung kommt, vorzeitig abgenutzt wird. Die Fußplatte 53 kann durch ein U-förmiges Profil bis zu etwa 30 cm Breite ersetzt werden, um die Betonoberfläche zu planieren. Eine entsprechende Abdeckplatte 54 ist auf der Oberkante der Bohle angebracht.
Jedes Ende einer Rüttelbohle ist zwecks Lagerung an dem jeweiligen Fahrbock 11 und 12 mit einem Paar einander gegenüberliegender Einspannplatten 58 und 59 versehen, die von einem Bolzen 64 auf die Bohle geklemmt werden.
Wie aus F i g. 3 zu ersehen ist, trägt das die Rüttelschwingungen abhaltende Aufhängesystem die Bohlen an aufrechten Bolzen 65, die an den waagerechten Schenkeln der Einspannplatten 58 befestigt sind und sich durch den horizontalen Schenkel der Einspann
bunden ist. Der andere, schräg abwärts geneigte Schenkel 35 ist an seinem freien Ende ebenfalls gegabelt, um ein Rad 32 aufzunehmen, das auf einer Achse 33 gelagert ist. Das Rad 32 kann ebenfalls mit einem vorweglaufenden Schaber 34 versehen sein, der an dem Schenkel 35 des Teiles 22 befestigt ist, um die Schiene 29 zu säubern.
sind auf den aufrechten Teil des Bolzens 65 geschraubt und auf einander gegenüberliegenden Seiten einer Platte 70 befestigt. An jedem Ende der Platte 70 sind eine oder mehrere abwärts sich erstreckende Halterungen 71 vorgesehen, die von oben in Schraubenfedern 72 eingreifen. Unten ruhen die Schraubenfedern 72 auf Fußplatten 73. Wie in F i g. 3 darge-
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stellt, sind die Fußplatten 73 zwischen Traggliedern 25.4 des V-förmigen Teiles 21 anzutreiben, obgleich
an den Schenkeln 23 und 24 angeordnet. Eine Fuß- die Möglichkeit besteht, nur das Rad 25^4 anzutrei-
platte 74 kreuzt die unteren Seiten der Gelenkplatten ben oder das Rad 32 oder zwei beliebige der Räder.
40 und 41; eine Fußplatte 75 erstreckt sich abwärts Die verleimten hölzernen Rüttelbohlen 16 und 17
vom Schenkel 50 des Teiles 22. Jede der Fußplatten 5 können mit einer glatten oder einer gewölbten oder
73, 74 und 75 hat eine oder mehrere Halterungen 76, gekurvten Unterkante versehen sein. Auch bei einer
die von unten in die Schraubenfedern 72 eingreifen. glatten Unterkante kann eine z. B. parabolische
Der Querbalken 13 zwischen den Fahrböcken 11 Überhöhung der fertigen Betonoberfläche erzielt wer- und 12 ist an der oberen Seite des horizontalen den durch Anordnung von Keilen od. dgl, die in AbSchenkels 50 jedes Teiles 22 befestigt. Eine U-förmige io ständen entlang der Länge der Bohle zwischen die Halteplatte 78 umfaßt den Querbalken 13 an jedem Bohle und der Fußplatte 53 gelegt werden.
Fahrbock. Schenkel 79 und 80 der Halteplatte 78 Um die zu fertigende Betondecke mit einem Scheisind kürzer als die entsprechenden Seiten des Quer- tel zu versehen, kann auch jede Bohle aus zwei zubalkens 13 und enden in auswärts gerichteten Flan- einander geneigten Abschnitten bestehen, die übersehen 81 und 82, die Bohrungen zur Aufnahme von 15 läppend miteinander verbunden sind.
Befestigungsbolzen 83 haben. Eine obere Platte des Der Straßenfertiger nach der Erfindung arbeitet horizontalen Schenkels 50 des Teiles 22 weist ent- folgendermaßen: So wie die hydraulischen Pumpensprechende Löcher auf; darauf ist eine Mutter ge- motoren 90^4 eine Fernsteuerung besitzen, sind auch schweißt zur Befestigung der Befestigungsbolzen 83. die Antriebsmotoren 90 B für die Räder 25 und 25^4 Der Querbalken 13 bewirkt eine große Seitenstabili- 20 der beiden Fahrböcke 11 und 12 mit einer Ferntät des Gerätes zwischen den Fahrböcken 11 und 12 bedienung ausgestattet.
und ist dennoch einstellbar, um eine Anpassung des Fernbedienungen für die Rüttler 18, 19 und 20
Gerätes an verschiedene Breitenabmessungen zwi- und die Motor-Generator-Einheit 86 erlauben eine
sehen den Fahrböcken zu erlauben. Wenn der Ab- besonders zweckmäßige Arbeit des Gerätes. Die un-
stand zwischen den Fahrböcken verringert wird, so 25 abhängige lotrechte Einstellbarkeit der Bohlen er-
können erforderlichenfalls ein oder mehrere Teile möglicht es , die vordere als Abstreich- und die
der Laufstegplanke 14 abgenommen werden. hintere als Glättbohle zu verwenden.
Eine Motor-Generator-Einheit 86 ist auf dem In F i g. 3 ist das Gerät in der unteren oder Glättwaagerechten Schenkel 50 des Teiles 22 befestigt, Stellung dargestellt. Durch Steuerung der Rüttel- und zwar vorzugsweise abnehmbar, um das Gewicht 30 frequenz der Rüttelbohlen 16 und 17 mittels ihrer der gesamten Vorrichtung zu verringern, wenn dies jeweiligen Rüttler 18,19 und 20 sowie der Vorwärtsdie Arbeit mit der Vorrichtung erleichtert. Vorzugs- bewegungsgeschwindigkeit des Fertigers mittels der weise wird die Motor-Generator-Einheit 86 mittels Antriebsmotoren 9OB kann Beton verschiedener BeFedern befestigt, um zu verhindern, daß die dem schaffenheit fertig bearbeitet werden, und die EntMotor eigenen Schwingungen auf den Fahrbock 35 stehung von Riefen im Beton unter den Bohlen kann übertragen werden. Eine federnde Lagerung kann aus verhindert werden. Die Zahl der verwendeten Bohlen Schraubenfedern 88 bestehen, die zwischen der ist veränderlich.
Motor-Generator-Einheit 86 und dem waagerechten Sollte es nötig sein, einen Straßendeckenabschnitt
Schenkel 50 des Teiles 22 des Fahrbockes 11 ange- zum Ausgleich von Unregelmäßigkeiten erneut zu
ordnet sind. Die Schraubenfedern 88 sind mittels 40 überarbeiten, so können Zylinder und Kolbenstangen
Halterungen 89 gehalten, die sich abwärts von der 49 der Verstellmittel 45 zwischen den beiden Teilen
Basis der Motor-Generator-Einheit 86 in das obere der Fahrböcke betätigt und die hintereinanderliegen-
Ende der Federn hineinerstrecken, und mittels Hai- den Teile 21 und 22 derart gegeneinander verstellt
terungen 90, die sich aufwärts von dem waagerechten werden, daß die Rüttelbohlen 16 und 17 angehoben
Schenkel 50 in das untere Ende der Schraubenfedern 45 werden, wie in Fig. 5 dargestellt. Zugleich wird
88 hinein erstrecken. dann die Bewegungsrichtung des Fertigers umgekehrt,
Der von der Motor-Generator-Einheit 86 erzeugte so daß sich der Fertiger über die Oberfläche des auselektrische Strom wird zur Speisung der Rüttler 18, zugleichenden Deckenabschnittes zurückbewegt. Dann 19 und 20 sowie von Pumpenmotoren 90/1 und An- wird durch entsprechende Steuerung der Antriebstriebsmotoren 90S verwendet. 50 motoren 90S und durch Zurückziehen der Kolben-
Wie aus F i g. 6 zu ersehen, ist ein Pumpenmotor stange 49 in den Zylinder der Fertiger wieder vor-
90^4 auf dem V-förmigen Teil 21 jedes Fahrbockes wärts bewegt, zugleich mit der Rückschwenkung in
befestigt und treibt eine hydraulische Pumpe 91 an. die untere, in Fig. 3 dargestellte Arbeitslage. Die
Die Druckflüssigkeit wird von einem nicht dargestell- Verschwenkung der Teile der Fahrböcke erfolgt auf
ten Vorratsbehälter durch Steuerventile 92 in Leitung 55 Rädern 25 und 32 um die Schwenkachse 43, die zwi-
gen 93 und dann zu den Verstellmitteln 45 gefördert. sehen den Rädern 2SA und 32 liegt, mittels der Ver-
Ein Steuerkabel 94 führt von den Steuerventilen 92 stellmittel 45. Diese Koordination der Vorwärts-
zu einem nicht dargestellten Steuerstand. bewegung der Fahrböcke und der Verschwenkung
Ein Antriebsmotor 90 ist ebenfalls auf dem V-för- ihrer Teile verhindert, daß der Beton an der Stelle,
niigen Teil 21 jedes Fahrbockes angeordnet; er ist 60 an der ihn die Bohlen berühren, zu stark auf und
über ein Untersetzungsgetriebe 95 mit einem Ketten- ab bewegt wird, da der Fertiger nach und nach ab-
rad 96 verbunden. Wie aus F i g. 4 zu ersehen, sind wärts und vorwärts in den Beton bewegt werden
angetriebene Kettenräder 98 drehfest auf den Achsen kann, so daß kein merkbares Hochgehen des Betons
26 befestigt, und eine Antriebskette 99 verbindet sie hinter den Bohlen eintritt.
mit dem Kettenrad 96. Die Kette läuft ferner über 65 Um die Bohlen in etwa lotrechter Lage zu halten,
ein frei laufendes Kettenrad 97, das verhindert, daß sind einstellbare Puffer 125 vorgesehen. Die Puffer
sie mit der Bohle in Berührung kommt. Es hat sich bestehen vorzugsweise aus einem zylindrischen Teil
als zweckmäßig herausgestellt, beide Räder 25 und 126, dessen eines Ende beim Puffer für die Rüttel-
bohle 17 an dem geneigten Schenkel 35 des Teiles 22 und beim Puffer für die Rüttelbohle 16 an dem Schenkel 23 des V-förmigen Teiles 21 befestigt ist. Die Innenwandungen der zylindrischen Teile 126 sind mit Gewinde versehen zur Aufnahme eines Gewindebolzens 127, an dessen äußerem Ende ein Pufferkopf 128 angeordnet ist. Eine Mutter 129 auf dem Gewindebolzen 127 kann gegen den zylindrischen Teil 126 angezogen werden, um die Lage des Pufferkopfes 128 festzulegen.
Die Verstellbarkeit der Muttern 68 und 69 auf den aufrechten Bolzen 65 ermöglicht es auch, die Bohlen anzuheben oder abzusenken gegenüber den Fahrböcken, wenn sie sich in der in F i g. 3 dargestellten Lage befinden, so daß die Bohlen mit Bezug auf die Betonoberfläche richtig einstellbar sind.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Straßenfertiger, insbesondere für Betondekken, mit mindestens einer Rüttelbohle, die an zwei seitlichen, durch einen Querträger verbundenen, in veränderlichem Abstand einstellbaren, mit Laufrädern versehenen Fahrböcken angeschlossen ist, von denen jeder aus mehreren schwenkbar verbundenen Teilen besteht und Verstellmittel zur Höhenverstellung der Rüttelbohle aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Fahrböcke (11 und 12) aus zwei über eine querliegende Schwenkachse (43) einerseits und die Verstellmittel (45) andererseits verbundenen, gegeneinander schwenkbaren Teilen (21 und 22) besteht.
2. Straßenfertiger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmittel (45) oberhalb der Schwenkachse (43) angeordnet sind.
3. Straßenfertiger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils eine Rüttelbohle (16 bzw. 17) zwischen den beiden einander zugeordneten Teilen (21 bzw. 22) der Fahrböcke (11 und 12) angeordnet ist.
4. Straßenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil (21) jedes Fahrbocks (11 bzw. 12) umgekehrt V-förmig ausgebildet ist, daß der andere Teil (22) umgekehrt L-fönnig ausgebildet und an dem einen Ende über die Schwenkachse (43) mit dem V-fÖrmig ausgebildeten Teil (21) verbunden ist und daß die Laufräder an dem anderen Ende des L-förmig ausgebildeten Teiles (22) und an den nach unten ragenden Schenkeln (23 und 24) des V-fÖrmig ausgebildeten Teiles (21) angeordnet sind.
5. Straßenfertiger nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den einander zugeordneten Teilen (21 bzw. 22) der Fahrböcke (11 und 12) angeordneten Rüttelbohlen (16 und 17) gegenüber diesen Teilen höhenverstellbar sind.
6. Straßenfertiger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellmittel (45) für die beiden Fahrböcke (11 und 12) so ausgebildet sind, daß die Teile (21 und 22) beider Fahrböcke (11 und 12) gleichzeitig und gemeinsam gegeneinander geschwenkt werden können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr, 1707 698;
USA.-Patentschrift Nr. 1364606;
Werbeschrift der Joseph Vögele AG, Mannheim: »Junior — Verteiler/Fertiger«.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 508/47 2.68 © Bundesdruckerei Berlin
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