DE1257031B - Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents
Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere KraftfahrzeugeInfo
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- B60J1/02—Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing
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- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES #Ä PATENTAMT
Int. CL:
B62d
AUSLEGESCHRIFT
B 6Oq
Deutsche Kl.: 63 c-68
Nummer: 1257 031
Aktenzeichen: D 3175511/63 c
Anmeldetag: 28. Oktober 1959
Auslegetag: 21. Dezember 1967
Die Erfindung betrifft einen Geschwindigkeitsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge,
bei welchem an der Windschutzscheibe im Blickfeld des Fahrers eine Skala und eine geradlinig bewegbare
Anzeigemarke angeordnet sind, wobei der Antrieb für die Marke bzw. für deren Träger unsichtbar
für den Fahrer in der Einrahmung der Windschutzscheibe angebracht ist.
Bei dem durch die Patentanmeldung St 5280 bekanntgewordenen Geschwindigkeitsanzeiger der oben
angegebenen Art befindet sich am Rand der Windschutzscheibe eine geradlinige Skala, die in die
Scheibe geätzt ist und auf welcher sich der Zeiger entlangbewegt. Der Zeiger ragt aus dem Rahmen
heraus und wird durch einen im Rahmen der Windschutzscheibe unsichtbar angeordneten Antriebsmechanimus
entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit angetrieben.
Diese Anordnung ist nachteilig, weil sie eine Ätzung der Scheibe notwendig macht. Außerdem ist
man dort an die dem Rahmen benachbarten Stellen gebunden, weil der Zeiger nicht beliebig lang gemacht
werden kann.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, die obigen Nachteile zu vermeiden. Sie löst diese Aufgabe dadurch,
daß bei den eingangs erwähnten Geschwindigkeitsanzeigern auf der Windschutzscheibe ein die Anzeigemarke
und die Skala aufnehmendes oder die letztere bildendes Führungsgehäuse befestigt ist, das
sich, ausgehend vom unteren Rand, nach oben erstreckt.
Mit der Erfindung werden die geschilderten Nachteile vermieden. Man ist hinsichtlich der Anbringungsstelle
völlig frei. Außerdem bietet sich noch die vorteilhafte Möglichkeit für einen nachträglichen
Einbau.
Durch das deutsche Patent 516 217 ist noch ein an der Windschutzscheibe befestigter Geschwindigkeitsanzeiger
bekanntgeworden, der eine halbkreisförmige Skala aufweist. Dabei liegt aber auch der
Antrieb für den Zeiger innerhalb der Windschutzscheibe, so daß das Blickfeld des Fahrers stark beeinträchtigt
wird. Zur Befestigung muß zudem noch die Scheibe durchbohrt werden. Auch diese Nachteile
werden durch die Erfindung vermieden.
Es sind z. B. durch das deutsche Patent 946 573 Geschwindigkeitsanzeiger bekanntgeworden, die als
Träger für die Anzeigemarke ein endloses, über zwei Rollen geführtes Band aufweisen. Davon ausgehend,
schlägt die Erfindung vor, daß das Band unten über eine im Bord unter der Windschutzscheibe verborgene
Antriebstrommel und oben über eine im Füh-Geschwindigkeitsanzeiger für Fahrzeuge,
insbesondere Kraftfahrzeuge
insbesondere Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr.-Ing. e. h. Friedrich Nallinger,
Stuttgart
rungsorgan angeordnete Umkehrrolle mit vergleichsweise geringem Durchmesser geführt ist. Dabei kann
es zweckmäßig sein, wenn erfindungsgemäß das Führungsorgan bis in die obere Einfassung der Windschutzscheibe
hinein verlängert und die Umkehrrolle innerhalb der Einfassung ebenfalls unsichtbar angeordnet
ist.
Die Anordnung wird im allgemeinen derart getroffen, daß das Führungsorgan als ein den Träger der
Anzeigemarke umfassender, schienenförmiger Körper mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt
ausgebildet ist und die Umkehrrolle und die gegebenenfalls vorhandenen Führungsrollen aufnimmt
und mindestens einen vom Fahrer aus vor dem Träger liegenden Steg aufweist, welcher schmaler ist als
dieser selbst. Das Führungsorgan bildet insbesondere mit seinen vor dem Band liegenden Teilen die
Skala. So trägt z. B. eine oder beide, vom Fahrer aus gesehen, vor dem Band liegende Kanten des Führungsorgans
die Skalenmarkierungen. Bei umfassendem Führungsorgan bilden diese beiden Kanten ein
an sich bekanntes langgestrecktes Anzeigefenster.
Es sind Geschwindigkeitsanzeiger bekanntgeworden, bei denen zur Bildung einer sich in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen sprunghaft verbreiternden Anzeigesäule eine oder beide Kanten des Führungsorgans an den Grenzen bestimmter Geschwindigkeitsbereiche stufenweise abgesetzt sind.
Es sind Geschwindigkeitsanzeiger bekanntgeworden, bei denen zur Bildung einer sich in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen sprunghaft verbreiternden Anzeigesäule eine oder beide Kanten des Führungsorgans an den Grenzen bestimmter Geschwindigkeitsbereiche stufenweise abgesetzt sind.
Ausgehend davon schlägt die Erfindung weiter vor, daß das Anzeigefeld aus dem Träger entsprechend
den stufenförmigen Absätzen des Skalenteils in verschiedenfarbige, längs verlaufende Bereichfelder eingeteilt
ist, deren Breite jeweils der Breite der Absätze entspricht.
Bei einer anderen Ausführungsform nach der Erfindung trägt der bei steigender Geschwindigkeit
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aufwärts bewegbare Teil des Trägers die Anzeigemarke bzw. das Anzeigefeld, während auf dem anderen
Teil die Skala angeordnet ist. Dabei kann gegebenenfalls ein Führungsorgan im Bereich der
Windschutzscheibe entfallen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der gesamte Anzeigebereich
verkleinert werden kann, so daß er in einem kleineren Teil des Blickfeldes des Fahrers untergebracht
werden kann. Im einzelnen können dabei Umlenk- und Führungsorgane sowohl am Antrieb
als an der Umlenkung so vorgesehen sein, daß beide Teile des Trägers unmittelbar nebeneinander liegen.
Andererseits wäre es auch denkbar, daß beide Teile unmittelbar voreinander liegen, wobei der, vom
Fahrer her gesehen, vornliegende Teil mit seinem Anzeigefeld die auf dem hinteren Teil befindliche
Skala bis zum Meßwert abdeckt.
Der Erfindungsgedanke kann bei einem Anzeiger mit flüssigen Medien dahingehend weitergebildet
werden, daß als Träger in an sich bekannter Weise an der Windschutzscheibe ein transparentes Rohr befestigt
ist, welches eine entsprechend der Geschwindigkeit steigende, farbige Flüssigkeit als Anzeigesäule
enthält und welches zugleich die Skala aufnimmt oder bildet. Diese Weiterbildung ermöglicht
es, die Anzeige auf einen außerordentlich schmalen Raum im Blickfeld des Fahrers zusammenzudrängen.
Hierbei kann erfindungsgemäß das Rohr zur Bildung verschiedener Breiten der Anzeigesäule in verschiedenen
Bereichen verschiedene Umrißformen mit flächengleichem Querschnitt aufweisen.
Einzelheiten der Erfindung zeigen die Ausführungsbeispiele der Zeichnung, ohne daß diesen ein
einschränkender Sinn beizulegen ist. Es zeigen
F i g. 1 und 2 einen Geschwindigkeitsmesser im Querschnitt und Ansicht,
F i g. 3 einen Querschnitt entsprechend der Linie 3-3 nach F i g. 2, in größerem Maßstab,
Fig.4 und 5 andere Ausführungsformen des Anzeigefensters
beim Geschwindigkeitsmesser nach dem Prinzip der Fig. 1 bis 3, in auszugsweiser Darstellung,
Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie 6-6 der F i g. 5, in größerem Maßstab,
Fig. 7 bis 9 andere Ausführungsformen des Geschwindigkeitsmessers
in auszugsweiser Ansicht,
Fig. 10 und 11 Querschnitte durch die die Anzeigeflüssigkeit aufnehmende Röhre entsprechend
den Linien a, b und c der F i g. 9, in größerem Maßstab.
Nach Fig. 1 ist an der Windschutzscheibe20 ein
Führungsorgan 21 befestigt, z. B. angeklebt, welches unten bis an den Bord 22 unter der Windschutzscheibe
20 heranreicht. Im Bord 22, d. h. von außen unsichtbar, ist eine Antriebstrommel 23 für ein endloses
Band 24 angeordnet. Diese wird durch eine biegsame Welle 25 in bekannter Weise vom Fahrzeug,
gegebenenfalls parallel oder in Hintereinanderschaltung mit einem normalen, nicht dargestellten
Tachometer angetrieben.
Das endlose Band 24 ist oben über eine Umkehrrolle 26 geführt, welche im Führungsorgan gelagert
ist und welche einen sehr geringen Durchmesser aufweist. Eine oder gegebenenfalls mehrere Führungsrollen 27 sorgen dafür, daß beide Trume des Bandes
24 möglichst eng aneinander liegen. Die Führungsrollen sind auch zum Spannen des Bandes 24 benutzbar.
Weiterhin kann ohne weiteres das Führungsorgan 21 bis in die obere Einfassung der Windschutzscheibe
verlängert sein, so daß auch die obere Umlenkrolle 26 von außen unsichtbar ist.
Das Führungsorgan 21 umfaßt nach den F i g. 2 und 3 das Band 24 von beiden Seiten. Vom Fahrer
her gesehen liegen daher die beiden Kanten 28 des Führungsorgans vor dem Band 24. Eine oder beide
dieser Kanten 28 tragen die Skala. Das Band 24 wird so schmal wie möglich ausgeführt, ist aber
ίο immer etwas breiter als das durch die beiden Kanten
28 gebildete Anzeigefenster 29.
Der bei steigender Geschwindigkeit aufwärts bewegbare Trum 24' des Bandes 24 liegt, vom Fahrer
her gesehen, vorn und trägt eine quer zur Bewegungsrichtung verlaufende Anzeigemarke 30, z. B. in
Form eines dicken farbigen Striches. In diesem Fall können das Band selbst und das Führungsorgan 21
aus transparentem Material bestehen, so daß sich von der Windschutzscheibe lediglich die Skala mit
ao ihren Zahlen und die Anzeigemarke 30 selbst abhebt.
Es ist aber auch denkbar, den Trum 24' des Bandes 24 in an sich bekannter Weise in ein neutrales
Feld 31 und ein Anzeigefeld 32 aufzuteilen.
Hierbei sind das neutrale Feld 31 und das Führungsorgan 21 bzw. zumindest seine dem Fahrer zugewandte
Skalenseite 21' von derselben Farbe, bzw. sie können auch transparent sein. Das Anzeigefeld 32
dagegen unterscheidet sich von diesem durch eine Kontrastfarbe, wobei als Trennlinie noch eine besondere
Anzeigemarke 30, gegebenenfalls in wiederum anderer Farbe vorgesehen sein kann.
Bei steigender Geschwindigkeit dreht sich die Antriebstrommel 23 entgegen dem Uhrzeigersinn, so
daß der Trum 24' des Bandes 24 entsprechend der Geschwindigkeit aufwärts bewegt wird. Dabei zeigt
die Anzeigemarke 30 die jeweilige Geschwindigkeit an der Skala an, bzw. das Anzeigefeld 32 bildet eine
sich entsprechend der Geschwindigkeit nach oben verlängernde Anzeigesäule im Fenster 29. Es wäre
übrigens auch denkbar, das Band 24 vom Führungsorgan 21 nicht umfassen zu lassen. In diesem Fall
verbliebe lediglich der an der Windschutzscheibe liegende Befestigungsteil 21" des Führungsorgans, dei
dann — bei transparentem Band 24 — auch die Skala aufnehmen müßte.
Nach F i g. 4 ist die eine Kante 28' an bestimmten, besonders zu beachtenden Geschwindigkeitswerten
stufenförmig abgesetzt. Auf diese Weise wird ein Anzeigefenster 29' gebildet, das für verschiedene
Meßbereiche, z. B. 0 bis 50, 50 bis 100 und über 100 km/Std. eine verschiedene Breite aufweist. In
diesem Fenster 29' erscheint nunmehr das Anzeigefeld 32 des Bandes 24 in jedem Meßbereich mit verschiedener
Breite. Dadurch wird dem Fahrer die Überwachung bestimmter Geschwindigkeitsgrenzen
erleichtert. Die stufenförmige Gestaltung kann auch an beiden Kanten des Anzeigefensters vorgesehen
sein.
Nach den Fig. 5 und 6 umfaßt der Führungskörper
21 das Band 24 nur von einer Seite. Die Kante 28' ist wieder in der beschriebenen Weise stufenförmig
abgesetzt. Das Anzeigefeld 32 ist in längs verlaufende Streifen 33, 34 und 35 mit verschiedener
Farbe geteilt, deren Breite der Breite der stufenförmigen Absätze an der Kante 28' entspricht. Dadurch
erscheint im unteren Meßbereich eine und in den oberen Meßbereichen zwei oder mehr parallele ver-
schiedenfarbige Anzeigesäulen. Hierbei ist zweckmäßig der vordere Teil 21' des Führungskörpers 21
bis zur Kante 28' undurchsichtig, z. B. weiß, abgedeckt.
Bei der vorstehenden Anordnung kann beispielsweise im Anzeigefeld 32 der Streifen 33 grün, der
Streifen 34 orange und der Streifen 35 rot sein. In der dargestellten Stellung z. B. erscheint also im
mittleren Anzeigebereich für den Fahrer sichtbar eine längere grüne und daneben eine kürzere orangene
Anzeigesäule. Beim Überschreiten der nächsten Geschwindigkeitsgrenze, die z. B. bei 100 km/Std.
liegen möge, würde daneben noch eine rote Anzeigesäule sichtbar werden.
Es ist auch denkbar, die Kanten 28 bzw. 28' nicht fortlaufend stufenförmig zu erweitern, sondern z. B.
bei der Anordnung nach F i g. 2 lediglich bestimmte, besonders zu überwachende Geschwindigkeitsgrenzen
einschließlich ihrer Toleranzbereiche durch breitere Ausschnitte hervorzuheben. So könnte z. B. bei
der Anordnung nach Fig. 2 der Bereich von 50 bis 55 km/Std. durch einen entsprechenden Ausschnitt
in den Kanten 28 gegenüber dem schmalen Fenster 29 markiert werden. In diesem Ausschnitt kann,
ebenso wie bei der Anordnung nach F i g. 5, eine nebengeordnete verschiedenfarbige Anzeigesäule
sichtbar werden.
Bei den vorstehenden Anordnungen wird die Skala auf dem ortsfesten Führungsorgan in irgendeiner
Form vorgesehen, während der aufwärts bewegbare Trum 24' des Bandes die Anzeigemarke bzw. das
Anzeigefeld trägt. Es wäre auch denkbar, die Skala auf dem anderen, d. h. dem abwärts bewegbaren
Trum 24" des Bandes anzuordnen. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß für denselben Geschwindigkeitsbereich
und Antriebstrommelbewegung die Anzeige auf das Doppelte gedehnt und damit genauer
abgelesen werden kann. Oder aber es kann die Antriebstrommel und Bandbewegung auf die Hälfte
herabsgesetzt und das Gerät dann noch konzentrierter im Blickfeld des Fahrers angeordnet werden, so
daß es die Beobachtung der Fahrbahn noch weniger stört.
Eine solche Anordnung zeigt z. B. die Fig. 7, wonach die beiden Trume 24' und 24" des Bandes
durch entsprechende Führungs- und Umkehrrollen unter- und oberhalb der Windschutzscheibe unmittelbar
nebeneinander liegen. Dabei trägt der Trum 24' in bereits beschriebener Weise die Anzeigemarke 30
bzw. ein Anzeigefeld 32. Auf dem anderen Trum 24" ist die Skala 36 angeordnet. Bei steigender Geschwindigkeit
bewegen sich beide gegeneinander. Bei dieser Anordnung kann das Band transparent, die Skala 36
sowie Anzeigemarke 30 bzw. Anzeigefeld 32 undurchsichtig, z. B. farbig, sein.
Diese Anordnung kann nach F i g. 8 auch so ausgeführt werden, daß beide Trume des transparenten
Bandes voreinander liegen. Durch das farbige oder undurchsichtige Anzeigefeld 32 wird entsprechend
der jeweiligen Geschwindigkeit die Skala 36 bis zu dem betreffenden Meßwert verdeckt. Diese Anordnung
hat den Vorteil eines außerordentlich schmalen Aufbaues.
Nach F i g. 9 ist an der Windschutzscheibe ein transparenter Aufnahmekörper 37 befestigt, z. B.
verklebt, der einen röhrenförmigen Hohlraum 38 aufnimmt. Dessen Querschnitt ändert sich entsprechend
der F i g. 10 von einer kreisförmigen Form 39 im unteren Teil c in eine rechteckige Form 39' im
mittleren Teil b und in eine noch breitere rechteckige Form 39" im oberen Teil a. Die Querschnitte
39, 39' und 39" sind aber untereinander flächengleich. Der Aufnahmekörper 37 trägt wieder die
Skalenwerte.
In den rohrförmigen Hohlraum 38 wird von unten eine farbige, z. B. rote Flüssigkeit durch einen Druckzylinder
od. dgl. hereingedrückt, der durch einen entsprechend der Fahrgeschwindigkeit bewegbaren
Kolben volumenveränderlich ist. Entsprechend der Fahrgeschwindigkeit steigt also die Flüssigkeitssäule
im rohrförmigen Hohlraum 38 aufwärts. Dabei ändert sie in den verschiedenen Meßbereichen ihre
Breite. Infolge der flächengleichen Querschnitte des rohrförmigen Hohlraumes 38 bleibt in allen Meßbereichen
für gleiche Geschwindigkeitsunterschiede der gleiche Weg für die Flüssigkeitssäule erhalten.
Nach Fig. 11 kann die Breitenänderung der als Anzeige dienenden Flüssigkeitssäule auch symmetrisch
erfolgen. Es wird zweckmäßig sein, hierbei den rohrförmigen Hohlraum 38 insgesamt möglichst
eng auszubilden, um die Trägheitswirkung für die Flüssigkeitssäule z. B. beim Bremsen oder Beschleunigen
möglichst auszuschalten. Selbstverständlich kann auch ein Rohr mit durchlaufend gleicher Breite
vorgesehen sein.
Claims (2)
1. Geschwindigkeitsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei welchem an der
Windschutzscheibe im Blickfeld des Fahrers eine Skala und eine geradlinig bewegbare Anzeigemarke
angeordnet sind, wobei der Antrieb für die Anzeigemarke bzw. für deren Träger unsichtbar
für den Fahrer in der Einrahmung der Windschutzscheibe angebracht ist, dadurch gekennzeichnet,
daß ein die Anzeigemarke und die Skala aufnehmendes oder letztere bildendes Führungsgehäuse auf der Windschutzscheibe
sich von deren unterem Rand nach oben erstrekkend befestigt ist.
2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 und mit einem schmalen endlosen, über zwei
Rollen geführten Band (24) als Träger für die Anzeigemarke, dadurch gekennzeichnet, daß das
Band (24) unten über eine im Bord (22) unter der Windschutzscheibe (20) verborgene Antriebstrommel
(23) und oben über eine im Führungsorgan (21) angeordnete Umkehrrolle (26) mit vergleichsweise geringem Durchmesser geführt
ist.
3. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsorgan
(21) bis in die obere Einfassung der Windschutzscheibe (20) hinein verlängert und die Umkehrrolle
(26) innerhalb der oberen Einfassung unsichtbar angeordnet ist.
4. Geschwindigkeitsmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
das Führungsorgan als ein den Träger der Anzeigemarke umfassender, schienenförmiger Körper
mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist und die Umkehrrolle und die gegebenenfalls
vorhandenen Führungsrollen aufnimmt und mindestens einen vom Fahrer aus vor
dem Träger (24) liegenden Steg aufweist, welcher schmaler ist als dieser selbst.
5. Geschwindigkeitsmesser nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, wobei zur Bildung
einer sich in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen sprunghaft verbreiternden Anzeigesäule
eine oder beide Kanten (28') des Führungsorgans an den Grenzen bestimmter Geschwindigkeitsbereiche
stufenweise abgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigefeld (32) auf dem Träger (24) entsprechend den stufenförmigen
Absätzen des Skalenteils in verschiedenfarbige, längs verlaufende Bereichsfelder (33,
34, 35) eingeteilt ist, deren Breite jeweils der
Breite der Absätze entspricht.
6. Geschwindigkeitsmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der bei steigender Geschwindigkeit aufwärts bewegbare Teil (24') des Trägers (24) die Anzeigemarke
(30) bzw. das Anzeigefeld (32) aufnimmt und auf dem anderen Teil (24") die Skala (36)
angeordnet ist, wobei gegebenenfalls ein Führungsorgan im Bereich der Windschutzscheibe
entfallen und lediglich die Umlenkung oben in der Scheibeneinfassung vorgesehen sein kann.
7. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung
von Umkehr- und Führungsorganen sowohl am Antrieb als an der Umlenkung, daß beide Teile
(24', 24") des Trägers (24) unmittelbar nebeneinander liegen.
8. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile (24',
24") des Trägers (24) unmittelbar voreinander Hegen, derart, daß das auf dem vom Fahrer her
gesehen vorderen Teil (24') angeordnete Anzeigefeld (32) die auf dem hinteren Teil befindliche
Skala (36) bis zum jeweiligen Meßwert abdeckt.
9. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 und mit einem flüssigen Anzeigemedium, dadurch
gekennzeichnet, daß als Träger (37) in an sich bekannter Weise ein transparentes Rohr (38) an
der Windschutzscheibe (20) befestigt ist, welches eine entsprechend der Geschwindigkeit steigende
farbige Flüssigkeit als Anzeigesäule enthält und welches zugleich die Skala aufnimmt oder bildet.
10. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (38) zur
Bildung verschiedener Breiten der Anzeigesäule in verschiedenen Bereichen verschieden breite
Umrißformen (39, 39', 39") mit flächengleichem Querschnitt aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 490460, 516217, 573;
Deutsche Patentschriften Nr. 490460, 516217, 573;
deutsche Auslegeschrift St 5280II/63 c (bekanntgemacht
am 2. Februar 1956);
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 698 268;
französische Patentschrift Nr. 1152706;
USA.-Patentschrift Nr. 2 912 059.
französische Patentschrift Nr. 1152706;
USA.-Patentschrift Nr. 2 912 059.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 709/292 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959D0031755 DE1257031B (de) | 1959-10-28 | 1959-10-28 | Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
| GB3695360A GB913006A (en) | 1959-10-28 | 1960-10-27 | Improvements relating to vehicle speedometers |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1959D0031755 DE1257031B (de) | 1959-10-28 | 1959-10-28 | Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
| FR840916A FR1270290A (fr) | 1960-10-12 | 1960-10-12 | Compteur de vitesses pour véhicules, en particulier pour voitures automobiles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1257031B true DE1257031B (de) | 1967-12-21 |
Family
ID=25971002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1959D0031755 Pending DE1257031B (de) | 1959-10-28 | 1959-10-28 | Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1257031B (de) |
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