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DE1257031B - Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1257031B
DE1257031B DE1959D0031755 DED0031755A DE1257031B DE 1257031 B DE1257031 B DE 1257031B DE 1959D0031755 DE1959D0031755 DE 1959D0031755 DE D0031755 A DED0031755 A DE D0031755A DE 1257031 B DE1257031 B DE 1257031B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
display
carrier
windshield
scale
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1959D0031755
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing E H Friedrich Dipl-Ing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE1959D0031755 priority Critical patent/DE1257031B/de
Priority claimed from FR840916A external-priority patent/FR1270290A/fr
Priority to GB3695360A priority patent/GB913006A/en
Publication of DE1257031B publication Critical patent/DE1257031B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/02Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D13/00Component parts of indicators for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D13/02Scales; Dials
    • G01D13/04Construction
    • G01D13/06Moving bands
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/07Indicating devices, e.g. for remote indication
    • G01P1/08Arrangements of scales, pointers, lamps or acoustic indicators, e.g. in automobile speedometers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Instrument Panels (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES #Ä PATENTAMT Int. CL:
B62d
AUSLEGESCHRIFT
B 6Oq
Deutsche Kl.: 63 c-68
Nummer: 1257 031
Aktenzeichen: D 3175511/63 c
Anmeldetag: 28. Oktober 1959
Auslegetag: 21. Dezember 1967
Die Erfindung betrifft einen Geschwindigkeitsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei welchem an der Windschutzscheibe im Blickfeld des Fahrers eine Skala und eine geradlinig bewegbare Anzeigemarke angeordnet sind, wobei der Antrieb für die Marke bzw. für deren Träger unsichtbar für den Fahrer in der Einrahmung der Windschutzscheibe angebracht ist.
Bei dem durch die Patentanmeldung St 5280 bekanntgewordenen Geschwindigkeitsanzeiger der oben angegebenen Art befindet sich am Rand der Windschutzscheibe eine geradlinige Skala, die in die Scheibe geätzt ist und auf welcher sich der Zeiger entlangbewegt. Der Zeiger ragt aus dem Rahmen heraus und wird durch einen im Rahmen der Windschutzscheibe unsichtbar angeordneten Antriebsmechanimus entsprechend der Fahrzeuggeschwindigkeit angetrieben.
Diese Anordnung ist nachteilig, weil sie eine Ätzung der Scheibe notwendig macht. Außerdem ist man dort an die dem Rahmen benachbarten Stellen gebunden, weil der Zeiger nicht beliebig lang gemacht werden kann.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, die obigen Nachteile zu vermeiden. Sie löst diese Aufgabe dadurch, daß bei den eingangs erwähnten Geschwindigkeitsanzeigern auf der Windschutzscheibe ein die Anzeigemarke und die Skala aufnehmendes oder die letztere bildendes Führungsgehäuse befestigt ist, das sich, ausgehend vom unteren Rand, nach oben erstreckt.
Mit der Erfindung werden die geschilderten Nachteile vermieden. Man ist hinsichtlich der Anbringungsstelle völlig frei. Außerdem bietet sich noch die vorteilhafte Möglichkeit für einen nachträglichen Einbau.
Durch das deutsche Patent 516 217 ist noch ein an der Windschutzscheibe befestigter Geschwindigkeitsanzeiger bekanntgeworden, der eine halbkreisförmige Skala aufweist. Dabei liegt aber auch der Antrieb für den Zeiger innerhalb der Windschutzscheibe, so daß das Blickfeld des Fahrers stark beeinträchtigt wird. Zur Befestigung muß zudem noch die Scheibe durchbohrt werden. Auch diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden.
Es sind z. B. durch das deutsche Patent 946 573 Geschwindigkeitsanzeiger bekanntgeworden, die als Träger für die Anzeigemarke ein endloses, über zwei Rollen geführtes Band aufweisen. Davon ausgehend, schlägt die Erfindung vor, daß das Band unten über eine im Bord unter der Windschutzscheibe verborgene Antriebstrommel und oben über eine im Füh-Geschwindigkeitsanzeiger für Fahrzeuge,
insbesondere Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Dr.-Ing. e. h. Friedrich Nallinger,
Stuttgart
rungsorgan angeordnete Umkehrrolle mit vergleichsweise geringem Durchmesser geführt ist. Dabei kann es zweckmäßig sein, wenn erfindungsgemäß das Führungsorgan bis in die obere Einfassung der Windschutzscheibe hinein verlängert und die Umkehrrolle innerhalb der Einfassung ebenfalls unsichtbar angeordnet ist.
Die Anordnung wird im allgemeinen derart getroffen, daß das Führungsorgan als ein den Träger der Anzeigemarke umfassender, schienenförmiger Körper mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist und die Umkehrrolle und die gegebenenfalls vorhandenen Führungsrollen aufnimmt und mindestens einen vom Fahrer aus vor dem Träger liegenden Steg aufweist, welcher schmaler ist als dieser selbst. Das Führungsorgan bildet insbesondere mit seinen vor dem Band liegenden Teilen die Skala. So trägt z. B. eine oder beide, vom Fahrer aus gesehen, vor dem Band liegende Kanten des Führungsorgans die Skalenmarkierungen. Bei umfassendem Führungsorgan bilden diese beiden Kanten ein an sich bekanntes langgestrecktes Anzeigefenster.
Es sind Geschwindigkeitsanzeiger bekanntgeworden, bei denen zur Bildung einer sich in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen sprunghaft verbreiternden Anzeigesäule eine oder beide Kanten des Führungsorgans an den Grenzen bestimmter Geschwindigkeitsbereiche stufenweise abgesetzt sind.
Ausgehend davon schlägt die Erfindung weiter vor, daß das Anzeigefeld aus dem Träger entsprechend den stufenförmigen Absätzen des Skalenteils in verschiedenfarbige, längs verlaufende Bereichfelder eingeteilt ist, deren Breite jeweils der Breite der Absätze entspricht.
Bei einer anderen Ausführungsform nach der Erfindung trägt der bei steigender Geschwindigkeit
709 709/292
aufwärts bewegbare Teil des Trägers die Anzeigemarke bzw. das Anzeigefeld, während auf dem anderen Teil die Skala angeordnet ist. Dabei kann gegebenenfalls ein Führungsorgan im Bereich der Windschutzscheibe entfallen. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der gesamte Anzeigebereich verkleinert werden kann, so daß er in einem kleineren Teil des Blickfeldes des Fahrers untergebracht werden kann. Im einzelnen können dabei Umlenk- und Führungsorgane sowohl am Antrieb als an der Umlenkung so vorgesehen sein, daß beide Teile des Trägers unmittelbar nebeneinander liegen. Andererseits wäre es auch denkbar, daß beide Teile unmittelbar voreinander liegen, wobei der, vom Fahrer her gesehen, vornliegende Teil mit seinem Anzeigefeld die auf dem hinteren Teil befindliche Skala bis zum Meßwert abdeckt.
Der Erfindungsgedanke kann bei einem Anzeiger mit flüssigen Medien dahingehend weitergebildet werden, daß als Träger in an sich bekannter Weise an der Windschutzscheibe ein transparentes Rohr befestigt ist, welches eine entsprechend der Geschwindigkeit steigende, farbige Flüssigkeit als Anzeigesäule enthält und welches zugleich die Skala aufnimmt oder bildet. Diese Weiterbildung ermöglicht es, die Anzeige auf einen außerordentlich schmalen Raum im Blickfeld des Fahrers zusammenzudrängen. Hierbei kann erfindungsgemäß das Rohr zur Bildung verschiedener Breiten der Anzeigesäule in verschiedenen Bereichen verschiedene Umrißformen mit flächengleichem Querschnitt aufweisen.
Einzelheiten der Erfindung zeigen die Ausführungsbeispiele der Zeichnung, ohne daß diesen ein einschränkender Sinn beizulegen ist. Es zeigen
F i g. 1 und 2 einen Geschwindigkeitsmesser im Querschnitt und Ansicht,
F i g. 3 einen Querschnitt entsprechend der Linie 3-3 nach F i g. 2, in größerem Maßstab,
Fig.4 und 5 andere Ausführungsformen des Anzeigefensters beim Geschwindigkeitsmesser nach dem Prinzip der Fig. 1 bis 3, in auszugsweiser Darstellung,
Fig. 6 einen Querschnitt nach Linie 6-6 der F i g. 5, in größerem Maßstab,
Fig. 7 bis 9 andere Ausführungsformen des Geschwindigkeitsmessers in auszugsweiser Ansicht,
Fig. 10 und 11 Querschnitte durch die die Anzeigeflüssigkeit aufnehmende Röhre entsprechend den Linien a, b und c der F i g. 9, in größerem Maßstab.
Nach Fig. 1 ist an der Windschutzscheibe20 ein Führungsorgan 21 befestigt, z. B. angeklebt, welches unten bis an den Bord 22 unter der Windschutzscheibe 20 heranreicht. Im Bord 22, d. h. von außen unsichtbar, ist eine Antriebstrommel 23 für ein endloses Band 24 angeordnet. Diese wird durch eine biegsame Welle 25 in bekannter Weise vom Fahrzeug, gegebenenfalls parallel oder in Hintereinanderschaltung mit einem normalen, nicht dargestellten Tachometer angetrieben.
Das endlose Band 24 ist oben über eine Umkehrrolle 26 geführt, welche im Führungsorgan gelagert ist und welche einen sehr geringen Durchmesser aufweist. Eine oder gegebenenfalls mehrere Führungsrollen 27 sorgen dafür, daß beide Trume des Bandes 24 möglichst eng aneinander liegen. Die Führungsrollen sind auch zum Spannen des Bandes 24 benutzbar. Weiterhin kann ohne weiteres das Führungsorgan 21 bis in die obere Einfassung der Windschutzscheibe verlängert sein, so daß auch die obere Umlenkrolle 26 von außen unsichtbar ist.
Das Führungsorgan 21 umfaßt nach den F i g. 2 und 3 das Band 24 von beiden Seiten. Vom Fahrer her gesehen liegen daher die beiden Kanten 28 des Führungsorgans vor dem Band 24. Eine oder beide dieser Kanten 28 tragen die Skala. Das Band 24 wird so schmal wie möglich ausgeführt, ist aber
ίο immer etwas breiter als das durch die beiden Kanten 28 gebildete Anzeigefenster 29.
Der bei steigender Geschwindigkeit aufwärts bewegbare Trum 24' des Bandes 24 liegt, vom Fahrer her gesehen, vorn und trägt eine quer zur Bewegungsrichtung verlaufende Anzeigemarke 30, z. B. in Form eines dicken farbigen Striches. In diesem Fall können das Band selbst und das Führungsorgan 21 aus transparentem Material bestehen, so daß sich von der Windschutzscheibe lediglich die Skala mit
ao ihren Zahlen und die Anzeigemarke 30 selbst abhebt.
Es ist aber auch denkbar, den Trum 24' des Bandes 24 in an sich bekannter Weise in ein neutrales Feld 31 und ein Anzeigefeld 32 aufzuteilen.
Hierbei sind das neutrale Feld 31 und das Führungsorgan 21 bzw. zumindest seine dem Fahrer zugewandte Skalenseite 21' von derselben Farbe, bzw. sie können auch transparent sein. Das Anzeigefeld 32 dagegen unterscheidet sich von diesem durch eine Kontrastfarbe, wobei als Trennlinie noch eine besondere Anzeigemarke 30, gegebenenfalls in wiederum anderer Farbe vorgesehen sein kann.
Bei steigender Geschwindigkeit dreht sich die Antriebstrommel 23 entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß der Trum 24' des Bandes 24 entsprechend der Geschwindigkeit aufwärts bewegt wird. Dabei zeigt die Anzeigemarke 30 die jeweilige Geschwindigkeit an der Skala an, bzw. das Anzeigefeld 32 bildet eine sich entsprechend der Geschwindigkeit nach oben verlängernde Anzeigesäule im Fenster 29. Es wäre übrigens auch denkbar, das Band 24 vom Führungsorgan 21 nicht umfassen zu lassen. In diesem Fall verbliebe lediglich der an der Windschutzscheibe liegende Befestigungsteil 21" des Führungsorgans, dei dann — bei transparentem Band 24 — auch die Skala aufnehmen müßte.
Nach F i g. 4 ist die eine Kante 28' an bestimmten, besonders zu beachtenden Geschwindigkeitswerten stufenförmig abgesetzt. Auf diese Weise wird ein Anzeigefenster 29' gebildet, das für verschiedene Meßbereiche, z. B. 0 bis 50, 50 bis 100 und über 100 km/Std. eine verschiedene Breite aufweist. In diesem Fenster 29' erscheint nunmehr das Anzeigefeld 32 des Bandes 24 in jedem Meßbereich mit verschiedener Breite. Dadurch wird dem Fahrer die Überwachung bestimmter Geschwindigkeitsgrenzen erleichtert. Die stufenförmige Gestaltung kann auch an beiden Kanten des Anzeigefensters vorgesehen sein.
Nach den Fig. 5 und 6 umfaßt der Führungskörper 21 das Band 24 nur von einer Seite. Die Kante 28' ist wieder in der beschriebenen Weise stufenförmig abgesetzt. Das Anzeigefeld 32 ist in längs verlaufende Streifen 33, 34 und 35 mit verschiedener Farbe geteilt, deren Breite der Breite der stufenförmigen Absätze an der Kante 28' entspricht. Dadurch erscheint im unteren Meßbereich eine und in den oberen Meßbereichen zwei oder mehr parallele ver-
schiedenfarbige Anzeigesäulen. Hierbei ist zweckmäßig der vordere Teil 21' des Führungskörpers 21 bis zur Kante 28' undurchsichtig, z. B. weiß, abgedeckt.
Bei der vorstehenden Anordnung kann beispielsweise im Anzeigefeld 32 der Streifen 33 grün, der Streifen 34 orange und der Streifen 35 rot sein. In der dargestellten Stellung z. B. erscheint also im mittleren Anzeigebereich für den Fahrer sichtbar eine längere grüne und daneben eine kürzere orangene Anzeigesäule. Beim Überschreiten der nächsten Geschwindigkeitsgrenze, die z. B. bei 100 km/Std. liegen möge, würde daneben noch eine rote Anzeigesäule sichtbar werden.
Es ist auch denkbar, die Kanten 28 bzw. 28' nicht fortlaufend stufenförmig zu erweitern, sondern z. B. bei der Anordnung nach F i g. 2 lediglich bestimmte, besonders zu überwachende Geschwindigkeitsgrenzen einschließlich ihrer Toleranzbereiche durch breitere Ausschnitte hervorzuheben. So könnte z. B. bei der Anordnung nach Fig. 2 der Bereich von 50 bis 55 km/Std. durch einen entsprechenden Ausschnitt in den Kanten 28 gegenüber dem schmalen Fenster 29 markiert werden. In diesem Ausschnitt kann, ebenso wie bei der Anordnung nach F i g. 5, eine nebengeordnete verschiedenfarbige Anzeigesäule sichtbar werden.
Bei den vorstehenden Anordnungen wird die Skala auf dem ortsfesten Führungsorgan in irgendeiner Form vorgesehen, während der aufwärts bewegbare Trum 24' des Bandes die Anzeigemarke bzw. das Anzeigefeld trägt. Es wäre auch denkbar, die Skala auf dem anderen, d. h. dem abwärts bewegbaren Trum 24" des Bandes anzuordnen. Auf diese Weise kann erreicht werden, daß für denselben Geschwindigkeitsbereich und Antriebstrommelbewegung die Anzeige auf das Doppelte gedehnt und damit genauer abgelesen werden kann. Oder aber es kann die Antriebstrommel und Bandbewegung auf die Hälfte herabsgesetzt und das Gerät dann noch konzentrierter im Blickfeld des Fahrers angeordnet werden, so daß es die Beobachtung der Fahrbahn noch weniger stört.
Eine solche Anordnung zeigt z. B. die Fig. 7, wonach die beiden Trume 24' und 24" des Bandes durch entsprechende Führungs- und Umkehrrollen unter- und oberhalb der Windschutzscheibe unmittelbar nebeneinander liegen. Dabei trägt der Trum 24' in bereits beschriebener Weise die Anzeigemarke 30 bzw. ein Anzeigefeld 32. Auf dem anderen Trum 24" ist die Skala 36 angeordnet. Bei steigender Geschwindigkeit bewegen sich beide gegeneinander. Bei dieser Anordnung kann das Band transparent, die Skala 36 sowie Anzeigemarke 30 bzw. Anzeigefeld 32 undurchsichtig, z. B. farbig, sein.
Diese Anordnung kann nach F i g. 8 auch so ausgeführt werden, daß beide Trume des transparenten Bandes voreinander liegen. Durch das farbige oder undurchsichtige Anzeigefeld 32 wird entsprechend der jeweiligen Geschwindigkeit die Skala 36 bis zu dem betreffenden Meßwert verdeckt. Diese Anordnung hat den Vorteil eines außerordentlich schmalen Aufbaues.
Nach F i g. 9 ist an der Windschutzscheibe ein transparenter Aufnahmekörper 37 befestigt, z. B. verklebt, der einen röhrenförmigen Hohlraum 38 aufnimmt. Dessen Querschnitt ändert sich entsprechend der F i g. 10 von einer kreisförmigen Form 39 im unteren Teil c in eine rechteckige Form 39' im mittleren Teil b und in eine noch breitere rechteckige Form 39" im oberen Teil a. Die Querschnitte 39, 39' und 39" sind aber untereinander flächengleich. Der Aufnahmekörper 37 trägt wieder die Skalenwerte.
In den rohrförmigen Hohlraum 38 wird von unten eine farbige, z. B. rote Flüssigkeit durch einen Druckzylinder od. dgl. hereingedrückt, der durch einen entsprechend der Fahrgeschwindigkeit bewegbaren Kolben volumenveränderlich ist. Entsprechend der Fahrgeschwindigkeit steigt also die Flüssigkeitssäule im rohrförmigen Hohlraum 38 aufwärts. Dabei ändert sie in den verschiedenen Meßbereichen ihre Breite. Infolge der flächengleichen Querschnitte des rohrförmigen Hohlraumes 38 bleibt in allen Meßbereichen für gleiche Geschwindigkeitsunterschiede der gleiche Weg für die Flüssigkeitssäule erhalten.
Nach Fig. 11 kann die Breitenänderung der als Anzeige dienenden Flüssigkeitssäule auch symmetrisch erfolgen. Es wird zweckmäßig sein, hierbei den rohrförmigen Hohlraum 38 insgesamt möglichst eng auszubilden, um die Trägheitswirkung für die Flüssigkeitssäule z. B. beim Bremsen oder Beschleunigen möglichst auszuschalten. Selbstverständlich kann auch ein Rohr mit durchlaufend gleicher Breite vorgesehen sein.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Geschwindigkeitsanzeiger für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei welchem an der Windschutzscheibe im Blickfeld des Fahrers eine Skala und eine geradlinig bewegbare Anzeigemarke angeordnet sind, wobei der Antrieb für die Anzeigemarke bzw. für deren Träger unsichtbar für den Fahrer in der Einrahmung der Windschutzscheibe angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Anzeigemarke und die Skala aufnehmendes oder letztere bildendes Führungsgehäuse auf der Windschutzscheibe sich von deren unterem Rand nach oben erstrekkend befestigt ist.
2. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 und mit einem schmalen endlosen, über zwei Rollen geführten Band (24) als Träger für die Anzeigemarke, dadurch gekennzeichnet, daß das Band (24) unten über eine im Bord (22) unter der Windschutzscheibe (20) verborgene Antriebstrommel (23) und oben über eine im Führungsorgan (21) angeordnete Umkehrrolle (26) mit vergleichsweise geringem Durchmesser geführt ist.
3. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsorgan (21) bis in die obere Einfassung der Windschutzscheibe (20) hinein verlängert und die Umkehrrolle (26) innerhalb der oberen Einfassung unsichtbar angeordnet ist.
4. Geschwindigkeitsmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsorgan als ein den Träger der Anzeigemarke umfassender, schienenförmiger Körper mit im wesentlichen U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist und die Umkehrrolle und die gegebenenfalls vorhandenen Führungsrollen aufnimmt und mindestens einen vom Fahrer aus vor
dem Träger (24) liegenden Steg aufweist, welcher schmaler ist als dieser selbst.
5. Geschwindigkeitsmesser nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, wobei zur Bildung einer sich in verschiedenen Geschwindigkeitsbereichen sprunghaft verbreiternden Anzeigesäule eine oder beide Kanten (28') des Führungsorgans an den Grenzen bestimmter Geschwindigkeitsbereiche stufenweise abgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Anzeigefeld (32) auf dem Träger (24) entsprechend den stufenförmigen Absätzen des Skalenteils in verschiedenfarbige, längs verlaufende Bereichsfelder (33, 34, 35) eingeteilt ist, deren Breite jeweils der Breite der Absätze entspricht.
6. Geschwindigkeitsmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der bei steigender Geschwindigkeit aufwärts bewegbare Teil (24') des Trägers (24) die Anzeigemarke (30) bzw. das Anzeigefeld (32) aufnimmt und auf dem anderen Teil (24") die Skala (36) angeordnet ist, wobei gegebenenfalls ein Führungsorgan im Bereich der Windschutzscheibe entfallen und lediglich die Umlenkung oben in der Scheibeneinfassung vorgesehen sein kann.
7. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung von Umkehr- und Führungsorganen sowohl am Antrieb als an der Umlenkung, daß beide Teile (24', 24") des Trägers (24) unmittelbar nebeneinander liegen.
8. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beide Teile (24', 24") des Trägers (24) unmittelbar voreinander Hegen, derart, daß das auf dem vom Fahrer her gesehen vorderen Teil (24') angeordnete Anzeigefeld (32) die auf dem hinteren Teil befindliche Skala (36) bis zum jeweiligen Meßwert abdeckt.
9. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 1 und mit einem flüssigen Anzeigemedium, dadurch gekennzeichnet, daß als Träger (37) in an sich bekannter Weise ein transparentes Rohr (38) an der Windschutzscheibe (20) befestigt ist, welches eine entsprechend der Geschwindigkeit steigende farbige Flüssigkeit als Anzeigesäule enthält und welches zugleich die Skala aufnimmt oder bildet.
10. Geschwindigkeitsmesser nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (38) zur Bildung verschiedener Breiten der Anzeigesäule in verschiedenen Bereichen verschieden breite Umrißformen (39, 39', 39") mit flächengleichem Querschnitt aufweist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 490460, 516217, 573;
deutsche Auslegeschrift St 5280II/63 c (bekanntgemacht am 2. Februar 1956);
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 698 268;
französische Patentschrift Nr. 1152706;
USA.-Patentschrift Nr. 2 912 059.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
709 709/292 12.67 © Bundesdruckerei Berlin
DE1959D0031755 1959-10-28 1959-10-28 Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Pending DE1257031B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1959D0031755 DE1257031B (de) 1959-10-28 1959-10-28 Geschwindigkeitsanzeiger fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
GB3695360A GB913006A (en) 1959-10-28 1960-10-27 Improvements relating to vehicle speedometers

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FR840916A FR1270290A (fr) 1960-10-12 1960-10-12 Compteur de vitesses pour véhicules, en particulier pour voitures automobiles

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ID=25971002

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