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DE1248697B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1248697B
DE1248697B DEP35476A DEP0035476A DE1248697B DE 1248697 B DE1248697 B DE 1248697B DE P35476 A DEP35476 A DE P35476A DE P0035476 A DEP0035476 A DE P0035476A DE 1248697 B DE1248697 B DE 1248697B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
push
wheel
roller
carriage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP35476A
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Publication of DE1248697B publication Critical patent/DE1248697B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/10Car shunting or positioning devices with pinchbar action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Platform Screen Doors And Railroad Systems (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
B61k
Deutsche Kl.: 20h-7
Nummer: 1248 697
Aktenzeichen: P 35476 11/20 h
Anmeldetag: 10. November 1964
Auslegetag: 31. August 1967
Gegenstand des Hauptpatentes ist eine Verschiebevorrichtung für Eisenbahnwagen, die einen zwischen dem Fahrgleis auf einer Mittelschiene verfahrbaren Schubwagen mit in waagerechter Ebene zwischen Anschlägen schwenkbaren Schubarmen aufweist, an denen sich eine am Rad eines Eisenbahnwagens angreifende Druckrolle befindet und die mittels über Umlenkrollen endlos geführten Zugseilen mit zwischen dem Fahrgleis befindlichen Hydroantrieben verbunden sind. _ ίο
Bei der Verschiebevorrichtung gemäß dem Hauptpatent ist der Schubwagen zum Auffinden des von ihm zu erfassenden Radsatzes mit einem Läutwerk versehen, das durch eine vom Spurkranz des Rades niedergedrückte Tastrolle betätigt wird. Beim Ertönen des Läutwerkes schaltet der Bedienende den Antrieb zum Anlegen der Druckrolle an den Radsatz und zum nachfolgenden Verschieben des Eisenbahnwagens ein.
Bei einer bekannten Ausführung werden die schwenkbaren Schubarme durch ortsfeste Schienen gesteuert, wobei die Schubärme nach Überwindung einer Federspannung in ihre ausgefahrene Stellung gelangen und verriegelt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Auffinden des jeweils ersten Radsatzes eines Wagens zu erleichtern und sowohl das Anlegen der Druckrollen wie auch das nachfolgende Verschieben des ersten Eisenbahnwagens selbsttätig durchzuführen. Im Gegensatz zu der letztgenannten bekannten Ausführung soll eine Anlaufrolle, die als erstes der verwendeten Mittel mit dem gesuchten Rad in Berührung kommt, in der ausgefahrenen Stellung belassen und nur dann eingezogen werden, wenn der Schubwagen unter dem abgestellten Wagen zurückgeführt werden muß.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schubwagen mit einer starr in den Bereich des zu erfassenden Rades ragenden, gegen eine Federkraft od. dgl. mittels einer ortsfesten oder verlagerbaren Steuerschiene in Richtung zur Fahrgleismitte schiebbaren Anlaufrolle ausgestattet ist und daß die Hydroantriebe einen diese einschaltenden Überdruckschalter aufweisen. Sobald die Anlaufrolle an dem zu erfassenden Rad anliegt und dadurch ein Weiterbewegen des Schubwagens verhindert, steigt der Arbeitsdruck im Hydroantrieb über eine zur Leerfahrt des Schubwagens nicht benötigte Größe, wobei der Überdruckschalter betätigt wird. Dieser schaltet nun den für die jeweilige Verschieberichtung vorgesehenen Hydroantrieb ein. Das Auffinden und Erfassen des Rades des zu verschiebenden Eisenbahnwagens erfolgt somit selbsttätig, so daß der die Anlage Verschiebevorrichtung für Eisenbahnwagen
Zusatz zum Patent: 1 227 494
Anmelder:
Pohlig-Heckel-Bleichert
Vereinigte Maschinenfabriken A. G., Köln-Zollstock, Pohligstr. 1
Als Erfinder benannt:
Friedrich Schimpf, Riegelsberg/Saar
Bedienende auch dort einen zu verschiebenden Eisenbahnwagen schnell und sicher erfassen kann, wo ein Läutwerk nicht anwendbar ist oder wegen äußeren Einflüssen überhört-werden kann. :. ..-. .
Ein Ausführungsbeispiel der. Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Die Zeichnung zeigt eine Draufsicht auf eine Verschiebevorrichtung in schematischer Darstellung.
Zum Verschieben von auf einem Fahrgleis 1 verfahrbaren, in der Zeichnung nicht dargestellten Eisenbahnwagen dient ein zwischen dem Fahrgleis 1 auf einer Mittelschiene 10 verfahrbarer Schubwagen 2. Dieser ist mit in einer waagerechten Ebene zwischen Anschlägen 3 und 4 schwenkbaren Schubarmen 5 und 6 ausgestattet. Die Schubarme sind mittels Kreuzgelenken 7 am Schubwagen gelagert.
Der Schubwagen 2 ist mit Führungsrollen 8 und 9 an der Mittelschiene 10 geführt. Die beiden Schubarme 5 und 6 sind einander diametral gegenüberliegend angeordnet und mittels Parallellenker 11,12 und 13 miteinander gekuppelt. An den äußeren Enden jedes Schubarmes ist eine an den Spurkranz 14 bzw. 15 eines Rades 16 bzw. 17 eines nicht dargestellten Eisenbahnwagens ahlegbare Druckrolle 18 bzw.
19 gelagert. Achsparallel zu dieser ist eine einen kleineren Durchmesser aufweisende und auf den Laufflächen des Fahrgleises 1 aufliegende Stützrolle
20 bzw. 21 angeordnet.
Jeder Schubarm ist mittels eines über eine nicht dargestellte Umlenkrolle endlos geführten Zugseiles 24 bzw. 25 mit einem zwischen dem Fahrgleis 1 befindlichen, ebenfalls nicht gezeichneten Hydroantrieb
709 639/20
verbunden. Die Hydroantriebe können sich auch außerhalb des Fahrgleises befinden. Die Zugseile werden dann über Umlenkrollen geführt. Die Zugseile 24, 25 sind in der Nähe der äußeren Enden der Schubarme 5,6 an diesen mittels Seileinbänden 28 bzw. 29 befestigt, die ein Zurückschwenken der Schubarme bei unverändert gestrafftem Zugseil zwischen das Fahrgleis ermöglichen.
Der Schubwagen 2 ist mit einer starr in den Bereich des zu erfassenden Rades 17 reichenden, gegen eine Federkraft od. dgl. zwischen das Fahrgleis 1 in Richtung zur Fahrgleismitte schiebbaren Anlaufrolle 46 ausgestattet. Das Verschieben der Anlaufrolle zwischen das Fahrgleis erfolgt mittels einer ortsfesten Steuerschiene 47. Die nicht dargestellten Hydroantriebe sind mit ebenfalls nicht gezeichneten, die Hydroantriebe einschaltenden Überdruckschaltern versehen.
Zum Verfahren des Schubwagens 2 bei Leerfahrten nehmen die Schubarme die gezeigte Lage ein. Dazu wird je nach der Fahrtrichtung einer der Hydroantriebe eingeschaltet, während der jeweils andere leer mitläuft. Wenn die Anlaufrolle 46 am Rad 17 anliegt und dadurch den Schubwagen aufhält, wird der Arbeitsdruck in dem das Zugseil 25 antreibenden Hydroantrieb über die für den Leerlauf des Schubwagens benötigte Größe überhöht. Der Überdruckschalter dieses Hydroantriebes schaltet folglich, je nach der gewünschten Verschieberichtung, den jeweiligen Hydroantrieb zum Anlegen der Druckrollen 18,19 an die Spurkränze 14,15 der Räder 16,17 ein. Die Schubarme 5 und 6 nehmen dann die in der Abbildung mit strichpunktierten Linien angegebene Lage ein. Anschließend wird der Eisenbahnwagen durch Verfahren des Schubwagens an den gewünschten Ort verschoben.
Damit der Schubwagen nach dem Abstellen des Eisenbahnwagens unter diesem zurückgefahren werden kann, um in seine Ausgangsstellung zurückzukehren oder einen weiteren Eisenbahnwagen zu verschieben, wird die Anlaufrolle 46 zwischen das Fahrgleis 1 in Richtung zur Fahrgleismitte gedrückt. Dazu ist die Anlaufrolle mit einer Führungsrolle 48 ausgestattet, die in die entsprechend gestaltete und 5 ortsfest gelagerte Steuerschiene 47 einläuft.
Während des Durchlaufens der Steuerschiene nimmt die Anlaufrolle 46 die mit strichpunktierten Linien gezeichnete Lage ein.
Beim Ausführungsbeispiel sind das Fahrgleis 1 und
ίο die Mittelschiene 10 nach dem dargestellten Schubwagen unterbrochen. Das sich nach der Unterbrechung anschließende Fahrgleis 68 und die Mittelschiene 70 können auf einem Kipper, einer Waage oder einer sonstigen den aufzuschiebenden Eisenbahnwagen aufnehmenden Einrichtung angeordnet sein. In diesem Fall befindet sich die Steuerschiene 47 ebenfalls auf dieser Einrichtung.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verschiebevorrichtung für Eisenbahnwagen, die einen zwischen dem Fahrgleis auf einer Mittelschiene verfahrbaren Schubwagen mit in waagerechter Ebene zwischen Anschlägen schwenkbaren Schubarmen aufweist, an denen sich eine am Rad eines Eisenbahnwagens angreifende Druckrolle befindet und die mittels über Umlenkrollen endlos geführten Zugseilen mit zwischen dem Fahrgleis befindlichen Hydroantrieben verbunden sind, nach Patent 1 227 494, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubwagen(2) mit einer starr in den Bereich des zu erfassenden Rades (17) ragenden, gegen eine Federkraft od. dgl. mittels einer ortsfesten oder verlagerbaren Steuerschiene (47) in Richtung zur Fahrgleismitte schiebbaren Anlaufrolle (46) ausgestattet ist und daß die Hydroantriebe einen diese einschaltenden Überdruckschalter aufweisen.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Auslegeschrift Nr. 1124 992.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP35476A 1964-05-08 1964-11-10 Pending DE1248697B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP34218A DE1227494B (de) 1964-05-08 1964-05-08 Verschiebevorrichtung fuer Eisenbahnwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1248697B true DE1248697B (de) 1967-08-31

Family

ID=47073579

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP34218A Pending DE1227494B (de) 1964-05-08 1964-05-08 Verschiebevorrichtung fuer Eisenbahnwagen
DEP35476A Pending DE1248697B (de) 1964-05-08 1964-11-10
DEP40061A Pending DE1248698B (de) 1964-05-08 1964-11-10 Verschiebevorrichtung fur Eisenbahnwagen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP34218A Pending DE1227494B (de) 1964-05-08 1964-05-08 Verschiebevorrichtung fuer Eisenbahnwagen

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP40061A Pending DE1248698B (de) 1964-05-08 1964-11-10 Verschiebevorrichtung fur Eisenbahnwagen

Country Status (1)

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DE (3) DE1227494B (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1227494B (de) 1966-10-27
DE1248698B (de) 1967-08-31

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