DE497686C - Einrichtung zum Verfahren von Buehnenwagen - Google Patents
Einrichtung zum Verfahren von BuehnenwagenInfo
- Publication number
- DE497686C DE497686C DEK105393D DEK0105393D DE497686C DE 497686 C DE497686 C DE 497686C DE K105393 D DEK105393 D DE K105393D DE K0105393 D DEK0105393 D DE K0105393D DE 497686 C DE497686 C DE 497686C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rope
- stage
- driver
- wagons
- pull
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000000969 carrier Substances 0.000 claims description 4
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 6
- 241001310793 Podium Species 0.000 description 3
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000002351 wastewater Substances 0.000 description 2
- 230000008602 contraction Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63J—DEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
- A63J1/00—Stage arrangements
Landscapes
- Ropes Or Cables (AREA)
Description
- Einrichtung zum Verfahren von Bühnenwagen Die Erfindung bezieht sich auf Bühnen mit fahrbaren Podien und .betrifft insbesondere die Einrichtung zum Verfahren der Bühnenwagen, die die sowohl aus den Seitenbühnen auf die' Podien als auch von den hinteren Bühnen über die Podien hinweg bewegt werden. Gebenüber den bekannten Einrichtungen dieser Art, bei welchen die Bühnenwagen mittels Seilzuges verfahren werden, der an mit dem Bühnenwagen kuppelbaren Mitneh:mern angreift, besteht .die Erfindung im wesentlichen darin, daß zum Verfahren einzelner wie auch mehrerer zusammengekuppelter Bühnenwagen ein "Zugseil verwendet wird, welches mit seinen beiden Enden an z`v:ei in entgegengesetzter Richtung auf dasselbe wirkenden Zugvorrichtungen angeschlossen und vermittels Rollen derart um den Versenku:ngsschacht bzw. die erforderliche Bewegungsbahn des Bühnenwagens herumgeführt ist: daß sich die zu beiden Seiten des Versenkungsschachtes erstreckenden, mit Mitnehmern für :di-e Bühnenwagen ausgestatteten S@eiltrürnme bei Ausübung eines Zuges auf eines der beiden Seilenden in gleicher Richtu.ng längs des Verfienkungsschachtes bewegen. Diese Ausbildung ergibt eine einfache und leichte Bauart, die den weiteren @"orteil bietet, daß z. B. bei Verwendung von zwei entgegengesetzt arbeitenden hydraulischen Winden als Zu.gvorrichtiungen bei -der Bedienung einer dieser Winden vermittels des Zugseiles ,nicht nur das Verfahren des Bühnenwagens bewirkt, sondern auch der Kolben der, anderen Winde in Richtung seiner Anfangsstellung zurückgeholt wird.
- Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung, die im Grundriß :eine schematische Gesamtansicht darstellt, in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
- Mit i ist der Versenkungsschacht, mit z drei Bühnenwagen bezeichnet, die über dem Versenku.ngsfeld r bewegt werden sollen. Hierzu dient ein Seil 3, welches mit seinen beiden Enden an zwei in entgegengesetzter Richtung wirksamen Zugvorrichtungen 4al und d.U angeschlossen ist. Das Seil 3 ist über Rollen 9 um den Versenkungsschacht i bzw. die erforderliche Bewegungsbahn der Bühnenwagen so herumgeführt, daß bei Ausübung eines Zuges auf das eine Ende des Seiles 3 die beiden mit Mitneh:mereinrichtungen 11 ausgestatteten, zu beiden Längsseiten des Versenkungssehachtes sich erstrekkenden Seiltrümme sich, wie auf der Zeichnung Jurch .die eingezeichneten Pfeile angedeutet, in gleicher Richtung längs .der Bewegungsbahn des Bühnenwagens bewegen und hierdurch den oder die jeweils mit ihnen gekuppelten Bühnenwagen mitnehmen. Bei der dargestellten Ausführungsform «-erden als Zugvorrichtungen für .das Sei13 zwei hydraulische Winden 4a und 4b verwendet, die in entgegengesetzten Richtungen wirken Barart, daß, wenn eine der beiden Winden arbeitet, diese vermittels des.Seiles 3 den Arbeitskolben der anderen Winde in gleicher Richtung mitnimmt, wobei dieser letztere Arbeitskolben das Abwasser aus der Leerwinde herausdrückt. Diese Anordnung hat außer ihrer einfachen und zuverlässigen Betriebs- und Arbeitsweise den weiteren Vorteil. .d.aß durch die Kraft, welche zum Herausdrücken des Abwassers aus der Leerwinde erforderlich ist, das Seil 3 stets straff gehalten wird.
- Jede Mitnehmer.einrichtung 111 'besteht aus Greifern oder Klauen 5, die bei io auf einem in das Seil 3 eingespleisten oder mit demselben in anderer Weise verbundenen und entsprechend geführten, beispielsweise schienenartigen Mitnehmerteil i i drehbar sind. Bei 12 sind an den Gliedern 5 zweiarmige Hebel 13 angelenkt, die bei 14 z. B. mittels "Zapfen in Führungen 15 ;der Schiene i i verschiebbar gelagert sind und .an deren äußeren Armen eine Zugfeder 6 angreift derart, daß diese Zugfeder bestrebt ist, durch die Zusammenziehung der äußeren Hebelarme infolge der hierdurch bewirkten Verschiebung der Zapfen 14 in den Führungen 15 die Greifer 5 in den inneren, aus der Zeichnung ersichtlichen wirksamen Stellung zu erhalten. Die Bühnenwagen 2 sind mit nach unten ragenden, beispielsweise schienenförmigen Anschlägen 16 versehen, die zwecks Bewegung des Bühnenwagens von den Klauen 5 erfaßt ,werden können. .
- Um in einfacher Weise die Klauen zwecks Erfassens oder Freigebens eines Bühnenwagens vom Steuerstand aus maschinell bedienen zu können, ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel für jeden Mitnehmer ein über lose drehbare Rollen 8 .und. 8' laufendes endloses Seil 17 verwendet, dessen Enden an den Angriffspunkten der Federn 6 befestigt sind und hierdurch auch die durch die Federn 6 bewirkte Einwärtsbewegung der Klauen 5 in ihre wirksame Arbeitsstellung begrenzt. Infolge des über die losen Rollen 8, 8' laufenden Seiles 17 ist eine Hinundherbewegung der Bühnenwagen 2 durch die Mitnehmer IM' ohne Beanspruchung der Feder 6 ermöglicht.
- Um die Klauen 13 vom Steuerstand öffnen zu können, sind die Rollen 8' ortsfest, die anderen Rollen 8 hingegen beweglich angeordnet und vermittels des Seiles 18 mit einem auf dem Steuerstand befindlichen Hebel 7 verbunden. Infolgedessen werden durch Bewegen des Hebels 7 in Richtung des Pfeilbogens die Rollen 8 nach .außen und die äußeren Enden der Hebel 13 entgegen den Federn 6 durch das Seil 17 nach außen gezogen, wodurch der Zapfen 14 in den Führungen 15 eibenfalls nach außen verschoben und die Klauen 5 aus der Bewegungsbahn der Anschläge 16 nach außen herausbewegt werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Verfahren von Bühnenwagen mittels Seilzuges, der an mit dem Bühnenwagen kuppelbaren Mitnehmern angreift, gekennzeichnet -durch ein Zugseil (3), welches mit seinen Enden an zwei in entgegengesetzter Richtung auf dasselbe wirkenden Zugvorrichtungen (4a,4b) angeschlossen und vermittels Rollen (g) derart um den Versenkungsschacht bzw. die erforderliche Bewegungsbahn des Bühnenwagens herumgeführt ist, daß sich die zu beiden Seiten des Versenkun.gsschachtes erstreckenden, mit den Mitnehmern (M) für die Bühnenwagen (2) ausgestatteten Seiltrümme bei Ausübung eines Mges auf eines der beiden Seilenden in gleicher Richtung längs des Versenkungsschachtes bewegen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zugvorrichtungen (4a, 4b) aus zwei hydraulischen Winden bestehen, die entgegengesetzt bewegbar und durch das Zugseil (3) derart miteinander verbunden sind, daß bei der Bewegung einer Winde diese vermittels des hierdurch straff gehaltenen Zugseiles (3) -den Kolben der anderen Winde in Richtung seiner Anfangsstellung zurückholt.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmervorrichtung "(1T) jedes Seiltrumms aus Greifern (5) besteht, die an einem in dem betreffenden Seiltrumm befestigten Mitnehmer (ii) beweglich angebracht sind und in und außer Eingriff mit einem Mitnehmer (16) des Bühnenwagens (2) gebracht werden können.
- 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den ein-und:ausschwenkbar@gelagerten.Gr:eifern (5) Hebel (13) angelenkt sind, die durch eine i an den Enden dieser Hebel angreifende Zugfeder (6) mit Drehzapfen (14) in Führungen (15) des Mitnehmers (i i) so verschoben werden, @daß sie die Greifer (5) in ihre wirksame Innenstellung bewe- i gen.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Hebel (z3) ein endloses Seil (z7) angreift, welches um zwei lose drehbare Rollen (8, 8') läuft, von denen eine beweglich angeordnet ist .derart, daß durch Bewegen dieser Rolle vermittels des Seiles (r7) die Hebel (r3) und damit die Greifer (5) entgegen der Feder (6) aus der wirksamen Innenstellung nach außen bewegt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK105393D DE497686C (de) | 1927-08-06 | 1927-08-06 | Einrichtung zum Verfahren von Buehnenwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK105393D DE497686C (de) | 1927-08-06 | 1927-08-06 | Einrichtung zum Verfahren von Buehnenwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE497686C true DE497686C (de) | 1930-05-14 |
Family
ID=7240678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK105393D Expired DE497686C (de) | 1927-08-06 | 1927-08-06 | Einrichtung zum Verfahren von Buehnenwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE497686C (de) |
-
1927
- 1927-08-06 DE DEK105393D patent/DE497686C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE497686C (de) | Einrichtung zum Verfahren von Buehnenwagen | |
| DE1053161B (de) | Seiltraeger fuer Kabelkrane od. dgl. | |
| DE261056C (de) | ||
| DE2735616C2 (de) | Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen | |
| DE472868C (de) | Schlepperwagen zum Verschieben von Walzgut nach beiden Richtungen | |
| DE1239539B (de) | Vorrichtung zur Fuehrung und Lagerung von energiefuehrenden Leitungen od. dgl. | |
| DE1239440B (de) | Vorrichtung zum Wechseln der Rollenfuehrungssegmente von Stranggiessanlagen | |
| DE931778C (de) | Einrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen | |
| DE1212577B (de) | Feststehende Zugseilfuehrung, insbesondere fuer in Bergwerken eingesetzte Haengebahnen | |
| DE566329C (de) | Be- und Entladeanlage fuer beiderseits eines Zufuhrgleises angeordnete Tiefbunker | |
| DE91653C (de) | ||
| DE464419C (de) | Verholvorrichtung fuer durch Schiebebuehnen oder Drehscheiben zu verstellende Wagen | |
| AT138083B (de) | Fangvorrichtung für Seilbahnen. | |
| DE461865C (de) | Einrichtung zum Loesen eines Kraftuebertragungsmittels von seinem Antriebsorgan | |
| AT125790B (de) | Kuppelvorrichtung für Drahtseilbahnen. | |
| DE599947C (de) | Kettenfangvorrichtung fuer Kettenfoerderbahnen mit Spanngewicht | |
| DE1605380C3 (de) | Schleppvorrichtung fur Eisenbahn wagen | |
| DE329345C (de) | Bewegungsvorrichtung fuer Wagenkipper | |
| DE2732870C2 (de) | Ziehmaschine mit ständig umlaufender Ziehkette | |
| DE462643C (de) | Standbahn mit Zugseilbetrieb | |
| DE702454C (de) | Aufzug, insbesondere Bahnsteigaufzug, mit je einem endlosen Antriebsorgan an jeder Seite | |
| DE476960C (de) | Fangvorrichtung fuer Aufzuege | |
| DE523924C (de) | Sicherheitseinrichtung fuer Personenseilbahnen | |
| DE929429C (de) | Einrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen | |
| DE516037C (de) | Antriebsvorrichtung fuer die Gleisketten von Kraftfahrzeugen |