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DE1605345C3 - Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen in Rangieranlagen u.dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen in Rangieranlagen u.dgl

Info

Publication number
DE1605345C3
DE1605345C3 DE19671605345 DE1605345A DE1605345C3 DE 1605345 C3 DE1605345 C3 DE 1605345C3 DE 19671605345 DE19671605345 DE 19671605345 DE 1605345 A DE1605345 A DE 1605345A DE 1605345 C3 DE1605345 C3 DE 1605345C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
traction
wagons
drive
control device
traction means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19671605345
Other languages
English (en)
Other versions
DE1605345B2 (de
DE1605345A1 (de
Inventor
Leo 4300 Essen Baecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority to DE19671605345 priority Critical patent/DE1605345C3/de
Priority to AT1101768A priority patent/AT297793B/de
Priority to GB5381768A priority patent/GB1218129A/en
Priority to CH1698568A priority patent/CH472311A/de
Priority to FR1592380D priority patent/FR1592380A/fr
Priority to BE724632D priority patent/BE724632A/xx
Priority to SE1705068A priority patent/SE351401B/xx
Publication of DE1605345A1 publication Critical patent/DE1605345A1/de
Publication of DE1605345B2 publication Critical patent/DE1605345B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1605345C3 publication Critical patent/DE1605345C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen in Rangieranlagen u. dgl., bestehend aus längs der Schienen verlegten Zugmitteln, von den Zugmitteln hin- und herbewegbaren Mitnehmerwagen mit ein- und ausschwenkbaren, im ausgeschwenkten Zustand an Rädern der zu verschiebenden Eisenbahnwagen angreifenden, im eingeschwenkten Zustand profilfreien Transportarmen, Zugmittel antrieb aus Motor und Getriebe, zwischen dem Motor und dem Zugmittel, vorzugsweise zwischen dem Getriebe und dem Zugmittel, angeordneter, bei Blockfahrt ansprechender Rustchkupplung, Einrichtung zur Überwachung der Drehzahl der Antriebsscheibe des Zugmittels sowie Steuereinrichtung für den Zugmittelantrieb bzw. für die Transportarme. ~
Bei einer bekannten Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art (vergleiche die Literaturstelle »Rangiertechnik«, Dezember 1966, S. 55 bis 65) sorgt die Rutschkupplung dafür, daß die Zugkraft auf einen vorgegebenen Wert — 1,0 Mp — begrenzt wird, und ist im übrigen ein Drehzahlwächter vorgesehen, der bei Unterschreiten einer vorgegebenen Drehzahl einen Steuerimpuls in die Steuereinrichtung für den Zugmittelantrieb bzw. für die Transportarme abgibt. Diese bekannte Vorrichtung ist insoweit nachteilig, als unterschiedliche Geschwindigkeiten des Zugmittels nur oberhalb einer bestimmten, durch den Drehzahlwächter vorgegebenen Grenze möglich sind. Eine weitgehende Variation der Geschwindigkeit der Zugmittel und damit der Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen, z. B. durch in der Drehzahl veränderliche Motoren, ist nicht ohne weiteres möglich.
Im übrigen ist eine automatische Rangieranlage' mit mehreren fest mit einem motorgetriebenen endlosen Zugmittel verbundenen Mitnehmerwagen vorgeschlagen worden (deutsche Patentanmeldung P 16 05 374.0-21), bei der die Mitnehmerwagen längs der Zugbildungsgleise in Förderabschnitten vorgegebener Länge tandemförmig hin- und herbewegt werden und zum Vorwärtsbewegen der Eisenbahnwagen in Förderrichtung mit einem aufrichtbaren Transportarm ausgerüstet sind, der am Ende des jeweiligen Förderabschnittes abgesenkt und verriegelt wird und durch einen am Anfang des Förderabschnittes angeordneten Schaltmagneten wieder entriegelbar ist, wobei Schutz dafür begehrt wird, daß lastabhängige Schaltmittel, die beim Überschreiten einer vorgegebenen Zugkraft des Zugmittels über eine bestimmte Zeit hinaus die Drehrichtung des Antriebes umschalten, das Entriegeln desjenigen Transportarmes verhindern, der dem bei dem betreffenden Förderhub am weitesten in Förderrichtung vorausliegenden, mit aufgerichtetem Transportarm in Förderrichtung vorwärtsbewegten Mitnehmerwagen zugeordnet ist.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine solche Vorrichtung so auszugestalten, daß eine weitgehende Variation der Geschwindigkeit der Zugmittel möglich ist, ohne daß die Steuereinrichtung den Zugmittelantrieb umsteuert.
Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß eine durch Ansprechen der Rutschkupplung bewirkte Drehzahldifferenz als Steuerimpuls für die Steuereinrichtung zum Umsteuern des Zugmittelantriebes herangezogen ist. Dabei kann die Steuereinrichtung ein an sich bekanntes Verzögerungsglied aufweisen, um zu verhindern, daß kurzzeitige Blokkierungen des Zugmittels bzw. der Mitnehmenvagen, die nicht auf Blockfahrt beruhen und nach kurzer Zeit durch die Vorrichtung selbst überwunden werden, Steuerimpulse auslösen, die zum Umsteuern des Zugmittelantriebes herangezogen werden. Im übrigen kann der aus der Drehzahldifferenz abgeleitete Steuerimpuls, mittelbar oder unmittelbar, gleichzeitig als Meldeimpuls für den Betriebszustand »Gleis besetzt« herangezogen sein — und dazu entsprechende weitere Steuervorgänge auslösen, beispielsweise sicherstellen, daß bei erneuter Inbetriebnahme der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Transportarme nicht mehr ausschwenken.
Die Patentansprüche 2 und 3 sollen nur in Verbindung mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 patentrechtliche Bedeutung haben.
Der durch die Erfindung gegenüber der bekannten, eingangs beschriebenen Vorrichtung erreichte Vorteil ist zusammengefaßt darin zu sehen, daß bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung die durch Ansprechen der Rutschkupplung bewirkte Drehzahldifferenz, also eine auf die jeweils gewollte Drehzahl bezogene Größe, als Steuerimpuls herangezogen ist, so daß die Geschwindigkeit der Zugmittel und damit der Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen weitgehend variiert werden kann, ohne daß die Steuereinrichtung den Zugmittelantrieb umsteuert. Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung spricht also die Steuereinrichtung nur dann an, wenn durch die an-
sprechende Rutschkupplung tatsächlich das Vorliegen einer Blockfahrt erkennbar wird, während bei der bekannten, eingangs beschriebenen Vorrichtung die Steuereinrichtung immer dann anspricht, wenn eine vorgegebene Drehzahl unterschritten wird, was nicht unbedingt durch eine Blockfahrt bedingt sein muß.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen,
F i g. 2 in Vorderansicht die konstruktive Gestaltung des Zugmittelantriebes aus einer Vorrichtung, und zwar in einem Schnitt längs der Linie A-A durch den Gegenstand nach F i g. 3 und
F i g. 3 eine Stirnansicht des Gegenstandes nach F i g. 2 in einem Schnitt längs der Linie B-B durch den Gegenstand nach F i g. 2.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum Verschieben von Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen in Rangieranlagen u. dgl. und besteht in ihrem grundsätzlichen Aufbau aus längs der Schienen 1 verlegten Zugmitteln 2, von den Zugmitteln 2 hin- und herbewegbaren Mitnehmerwagen 3 mit ein- und ausschwenkbaren, im ausgeschwenkten Zustand an Rädern der zu verschiebenden Eisenbahnwagen angreifenden, im eingeschwenkten Zustand profilfreien Transportarmen 4, Zugmittelantrieb aus Motor 5 und Getriebe 6 zwischen dem Motor 5 und dem Zugmittel 2, im dargestellten Ausführungsbeispiel zwischen dem Getriebe 6 und dem Zugmittel 2, angeordneter, bei Blockfahrt, d. h. Blockierung des Vorschubes der Eisenbahnwagen nach Auflaufen auf stehende Eisenbahnwagen, ansprechender mechanischer, elektromagnetischer oder hydraulischer Rutschkupplung 7, Einrichtung zum Überwachen der Drehzahl der Antriebsscheibe des Zugmittels 2 sowie Steuereinrichtung 8 für den Zugmittelantrieb bzw. für die Transportarme 4.
ίο Eine durch Ansprechen der Rutschkupplung 7 bewirkte Drehzahldifferenz zwischen dem Getriebe 6 und der Antriebsscheibe des Zugmittels 2 ist als Steuerimpuls für die Steuereinrichtung 8 zum Umsteuern des Zugmittelantriebes herangezogen.
Das Ein- und Ausschwenken der Transportarme 4 kann über hydraulische, pneumatische, elektromagnetische oder mechanische Hilfsmittel erfolgen.
Im übrigen besitzt die Steuereinrichtung 8 im Ausführungsbeispiel ein an sich bekanntes Verzöge-
ao rungsglied, welches beispielsweise bewirkt, daß erst nach 3,5 see Blockfahrt der Steuerimpuls ausgelöst wird. Vorzugsweise kann der Steuerimpuls, mittelbar oder unmittelbar, gleichzeitig als Meldeimpuls für den Betriebszustand »Gleis besetzt« herangezogen werden, — und im Anschluß daran entsprechend Steuervorgänge auslösen, beispielsweise bewirken, daß bei erneuter Inbetriebnahme der Vorrichtung die Transportarme 4 nicht mehr ausschwenken.
Die Steuereinrichtung 8 spricht selbstverständlich auch an, wenn aus anderen Gründen als aus Blockfahrt das Zugmittel 2 bzw. ein Mitnehmerwagen 3 bleibend blockiert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen in Rangieranlagen u. dgl., bestehend aus längs der Schienen verlegten Zugmitteln, von den Zugmitteln hin- und herbewegbaren Mitnehmerwagen mit ein- und ausschwenkbaren, im ausgeschwenkten Zustand an Rädern der zu verschiebenden Eisenbahnwagen angreifenden, im eingeschwenkten Zustand profilfreien Transportarmen, Zugmittelantrieb aus Motor und Getriebe, zwischen dem Motor und dem Zugmittel, vorzugsweise zwischen dem Getriebe und dem Zugmittel, angeordneter, bei Blockfahrt ansprechender Rutschkupplung, Einrichtung zur Überwachung der Drehzahl der Antriebsscheibe des Zugmittels sowie Steuereinrichtung für den Zugmittelantrieb bzw. für die Transportarme, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch Ansprechen der Rutschkupplung (7) bewirkte Drehzahldifferenz als Steuerimpuls für die Steuereinrichtung (8) zum Umsteuern des Zugmittelantriebes herangezogen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (8) ein an sich bekanntes Verzögerungsglied aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerimpuls, mittelbar oder unmittelbar, gleichzeitig als Meldeimpuls für den Betriebszustand »Gleis besetzt« herangezogen ist.
DE19671605345 1967-12-15 1967-12-15 Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnwagen bzw. -wagengruppen in Rangieranlagen u.dgl Expired DE1605345C3 (de)

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AT1101768A AT297793B (de) 1967-12-15 1968-11-12 Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnzügen bzw. Eisenbahnwagen in Rangieranlagen u.dgl.
GB5381768A GB1218129A (en) 1967-12-15 1968-11-13 Improvements in or relating to arrangements for shunting rolling stock, singly or in trains, in railway marshalling yards and the like
CH1698568A CH472311A (de) 1967-12-15 1968-11-14 Vorrichtung zum Verschieben von Eisenbahnzügen bzw. Eisenbahnwagen in Rangieranlagen und dergl.
FR1592380D FR1592380A (de) 1967-12-15 1968-11-20
BE724632D BE724632A (de) 1967-12-15 1968-11-29
SE1705068A SE351401B (de) 1967-12-15 1968-12-12

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DE1605345A1 DE1605345A1 (de) 1971-03-25
DE1605345B2 DE1605345B2 (de) 1973-06-07
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SE351401B (de) 1972-11-27
FR1592380A (de) 1970-05-11
DE1605345B2 (de) 1973-06-07
DE1605345A1 (de) 1971-03-25
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BE724632A (de) 1969-05-02

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