DE1244690B - Bohrwagen - Google Patents
BohrwagenInfo
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- DE1244690B DE1244690B DES102195A DES0102195A DE1244690B DE 1244690 B DE1244690 B DE 1244690B DE S102195 A DES102195 A DE S102195A DE S0102195 A DES0102195 A DE S0102195A DE 1244690 B DE1244690 B DE 1244690B
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- DE
- Germany
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- cylinders
- mount
- drilling
- frame
- chassis
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- Pending
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/58—Machines slitting by drilling hole on hole
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
- Bohrwagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Bohrwagen zur Herstellung von Einbruchsbohrlöchern od. dgl. im Bergbau mit mechanisch angetriebenem Fahrgestell und einer darauf angeordneten höhenverstellbaren Lafette.
- Die bisher bekannten Bohrwagen dieser Art waren, wenn es sich um niedrige Lagerung handelte, starr ausgebildet; sie arbeiteten nicht zufriedenstellend.
- Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Bohrwagen zu schaffen, dessen Bohrwerkzeug den Wellen der Lagerstätte folgen kann, ohne daß hierzu ein Aufbocken oder sonstiges Richten des ganzen Wagens erforderlich ist.
- Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Lafette unmittelbar über dem Bohrwagenrahmen angeordnet und an hydraulischen, voneinander unabhängig beaufschlagbaren Zylindern bzw. Zylinderpaaren gelagert ist, die in Bohrrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind, wobei wenigstens ein Zylinder starr und die übrigen Zylinder pendelnd mit dem Rahmen verbunden sind. Zweckmäßig sind dabei der oder die vorderen Zylinder starr mit dem Rahmen verbunden. Dadurch sind die sich aus der Aufgabenstellung ergebenden Vorteile erreicht. Diese Vorteile heben sich besonders im Einsatz im Kalibergbau heraus.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt.
- F i g. 1 zeigt das gewählte Beispiel in Seitenansicht; F i g. 2 ist die Draufsicht auf das in F i g. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel.
- Der dargestellte Großlochbohrwagen ist für den Einsatz im Bergbau bestimmt. Er besteht aus einem Fahrgestell 1 mit vier Rädern 2, einer Lafette 3 und zwei nebeneinander angeordneten Großlochbohrern 4. Die Großlochbohrer 4 sind in Führungen 5 und 6 gelagert. In der Lagerung 6 ist der aus Getriebe 7 und Hydraulikmotor 8 bestehende Drehantrieb für die Großlochbohrer 4 untergebracht. Vorn sind die Bohrer 4 mit Bohrkronen 9 versehen. Die Räder 2 des Fahrgestells erhalten ihren Antrieb von einem Motor 10, der auf dem Fahrgestell 1 angeordnet ist. Das Druckmittel für den Hydraulikmotor 8 wird von einem Elektromotor 11 erzeugt, der mit einer hydraulischen Pumpe 12 verbunden ist. Am Fahrgestell 1 ist eine Bühne 13 mit einem Fahrerstand 14 vorgesehen. An den vier Ecken des Wagens sind hydraulische Ständer 15 vorgesehen, die auf den Fahrboden 16 herabgelassen werden können. Beim Bohren stützt sich der Wagen auf dem Boden 16 ab.
- Zwischen dem Fahrgestell 1 und der Lafette 3 sind hydraulische Zylinder 17 vorgesehen, und zwar beim Ausführungsbeispiel am vorderen und am hinteren Ende je einer. Es können aber auch mehrere solcher Hydraulikzylinder nebeneinander anoreordnet sein. Die vorderen Zylinder 17 sind starr zwischen dem Fahrgestell 1 und der Lafette 3 angeordnet, während der hintere Zylinder 17 zwischen dem Fahrgestell 1 und der Lafette 3 pendelnd angeordnet ist. Die Lafette 3 ist somit auf den Zylindern 17 abgestützt. Die Lafette mit den Bohrern 4 kann somit unabhängig vom Fahrgestell zu dem Fahrgestell verstellt werden. Dabei ist nicht nur eine reine Höhenverstellung, sondern wegen der pendelnden Aufhängung des hinteren Zylinders 17 auch eine seitliche Verstellung möglich. Mit dieser Verstellung können die Bohrer 4 unabhän-gig vom Fahrgestell wellenförmigen Lagerstätten angepaßt werden.
- Die eine Endstellung der Hydraulikzylinder 17 ist in der F i g. 1 mit vollen Linien dargestellt. Die anderen Endstellungen der Hydraulikzylinder sind mit strichpunktierten Linien dargestellt. Werden beide Hydraulikzylinder gleichmäßig ausgeschoben, hebt sich die Lafette 3 mit den Bohrern 4 gleichmäßig, d. h. parallel zu sich selbst an. Wird nur der vordere Hydraulikzylinder 17 ausgeschoben, stellt sich die Lafette 3 mit den Bohrern 4 schräg, wobei der hintere Hydraulikzylinder etwas nach links schwenkt, wie mit strichpunktierten Linien dargestellt. Der vordere Teil der Lafette hebt sich dabei um etwa 12', wenn der vordere Hydraulikzylinder ganz ausgeschoben ist. Wird nur der hintere Hydraulikzylinder 17 ausgeschoben, 01 stellt sich die Lafette 3 mit den Bohrern 4 in umgekehrter Richtung schräg, d. h., das hintere Ende der Lafette 3 hebt sich. Auch hier kann bis etwa 121 ausgeschoben werden. Auch hier tritt eine Schwenkbewegung des hinteren Hydraulikzylinders 17 ein.
Claims (2)
- Patentanspräche: 1. Bohrwagen zur Herstellung von Einbruchsbohrlöchem od. dgl. im Bergbau mit mechanisch angetriebenem Fahrgestell und einer darauf angeordneten höhenverstellbaren Lafette, dadurch gekennzeichnet, daß die Lafette unmittelbar über dem Bohrwagenrahmen angeordnet und an hydraulischen, voneinander unabhängig beaufschlagbaren Zylindern bzw. Zy- linderpaaren gelagert ist, die in Bohrrichtung im Abstand voneinander angeordnet sind, wobei wenigstens ein Zylinder starr und die übrigen Zylinder pendelnd mit dem Rahmen verbunden sind.
- 2. Bohrwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die vorderen Zylinder starr mit dem Rahmen verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1000 312, 1098 471, 1102 072, 1170 886.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES102195A DE1244690B (de) | 1966-02-24 | 1966-02-24 | Bohrwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES102195A DE1244690B (de) | 1966-02-24 | 1966-02-24 | Bohrwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1244690B true DE1244690B (de) | 1967-07-20 |
Family
ID=7524263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES102195A Pending DE1244690B (de) | 1966-02-24 | 1966-02-24 | Bohrwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1244690B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2462549A1 (fr) * | 1979-08-01 | 1981-02-13 | Salzgitter Maschinen Ag | Foreuse a affut |
| DE4219877A1 (de) * | 1992-06-18 | 1993-12-23 | Salzgitter Maschinenbau | Bohrwagen für Untertageverwendung |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1000312B (de) * | 1951-02-17 | 1957-01-10 | Boehler & Co Ag Geb | Bohrwagen |
| DE1098471B (de) * | 1958-03-01 | 1961-02-02 | Siemens Ag | Schienengebundene Abstuetz- und Schwenkvorrichtung fuer Gewinnungsmaschinen, insbesonere fuer Gesteinsdrehbohrmaschinen im Untertagebetrieb |
| DE1102072B (de) * | 1959-07-13 | 1961-03-16 | Theodor Freitag | Lafette fuer ein Strebbohrgeraet |
| DE1170886B (de) * | 1957-01-30 | 1964-05-27 | Atlas Copco Ab | Verfahrbares Bohrgeruest fuer Gesteins-bohrmaschinen |
-
1966
- 1966-02-24 DE DES102195A patent/DE1244690B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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