DE1000312B - Bohrwagen - Google Patents
BohrwagenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21B—EARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
- E21B7/00—Special methods or apparatus for drilling
- E21B7/02—Drilling rigs characterised by means for land transport with their own drive, e.g. skid mounting or wheel mounting
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/006—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries by making use of blasting methods
Landscapes
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Description
DEUTSCHES
kl. 5 b 17
INTERNAT. KL. E 21 C
PATENTAMT
B19113VI/5b ANMELDETAG: 15. FEBBU AR 195 2
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 10. J A N U A R 19 5 7
Um bei Stollenarbeiten einen raschen Vortrieb zu erzielen, werden einer oder mehrere Bohrhämmer auf
einem Wagen oder einem Bohrgerüst angeordnet. Bei einem bekannten Bohrgerüst liegt jeder Hammer auf
Querbalken zweier hintereinanderliegender Säulen. Die Querbalken sind auf den Säulen verstellbar angeordnet,
um die Höhe und die Neigung der Hämmer und damit die Lage der Bohrlöcher beliebig
wählen zu können. Bei einem bekannten Bohrwagen ist ein Hammer auf zwei Haltesäulen, die gemeinsam
geneigt werden können, gelagert, so daß der Hammer bei Schwenken der Säulen parallel zu seiner
innegehabten Lage verschoben werden kann. Mit diesem Bohrwagen können daher auf einfache Art
einander parallele Bohrlöcher an der Stollenbrust gebohrt werden.
Ein anderer Bohrwagen besitzt nur eine schwenkbare Säule. Die Bohrhämmer müssen daher mit der
Hand geführt werden, wodurch beim Arbeiten die Einhaltung der Bohrrichfcung erschwert ist. Es sind ao
auch Bohrwagen bekanntgeworden, die einen Kessel für die Preßluft oder das Spülwasser besitzen, auf
dem Arme oder Träger für die Bohrgeräte angeordnet sind.
Die Bestrebungen, tiefe Einbruchsbohrungen in großer Zahl eng nebeneinander anzuordnen, erfordern
eine genaue Einhaltung der Bohrrichtung, die mit Bohrgeräten, welche von Hand aus geführt werden,
nicht erreicht werden kann. Überdies müssen bei einer Vielzahl von Bohrungen an einer Stollenbrüst
gleichzeitig mehrere Hämmer arbeiten, wenn der Stollenvortrieb rasch fortschreiten soll. Bohrgerüste
oder Bohrwagen, an welchen mehrere Hämmer gleichzeitig im Einsatz stehen, sind schwer in
ihrer Handhabung und auch schwer zu bewegen, so daß das Instellungbringen dieser Geräte nach dem
Sprengen viel Zeit erfordert.
Gemäß der Erfindung wird ein Bohrwagen vorgeschlagen, auf dessen rohr- oder kastenförmigem
Körper in verstellbarem Abstand voneinander Gittergerüste hintereinander befestigt sind, die aus den in
Richtung der Rohrachse verschwenkbaren und um die Rohrachse drehbaren Trägern sowie den um die
Träger schwenkbaren Armen bestehen, von denen zwei entsprechende hintereinanderliegende Arme gemeinsam
ein eine Seite eines Parallelogramms bildendes Bohrgerät tragen, das somit zu dem vorangegangenen
Bohrloch parallel verschiebbar ist. Das Wesen der Erfindung liegt in der Kombination der
in den Ansprüchen genannten Merkmale.
Der Gegenstand der Erfindung wird an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
Fig. ι zeigt einen Bohrwagen im Längsschnitt und Fig. 2 i m Querschnitt;
Fig. ι zeigt einen Bohrwagen im Längsschnitt und Fig. 2 i m Querschnitt;
Bohrwagen
Anmelder: Gebr. Böhler & Co.
Aktiengesellschaft, Wien,
handelnd durch die Zweigniederlassung,
Stuttgart-Untertürkheim, Benzstr. 19
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 17. Februar 1951
Österreich vom 17. Februar 1951
Fig. 3 ist der Querschnitt eines Bohrwagens mit radialen Armen.
Der Bohrwagen nach dem Ausführungsbeispiel Fig. ι besteht aus dem mit Rädern versehenen Fahrgestell
i, das entweder auf der Sohle oder auf einem Absatz der beiden Stollenwände fährt. Die Ausbildung
des Wagens zum Fahren auf den Stollenwandabsätzen ist besonders günstig, weil dadurch das
Fahrgestell des Wagens beim Verladen des Sprengschuttes nicht hindert. Auf dem Fahrgestell ist ein
Rohr oder ein aus Walzprofilen geschweißter Kasten 2 aufgesetzt, der gleichzeitig als Behälter
oder Sammler und Verteiler für Druckluft oder Spülwasser ausgebildet sein kann. Auf dem Rohr
oder Kasten 2 sind nahe den beiden Enden Gittergerüste 3 und 4 aus Trägern 7 und Armen 8 angebracht.
An den Armen 8 sind Lafetten oder Schlitten 5 der Bohrhämmer 6 befestigt. Jedes der Gittergerüste
3 und 4 besteht aus senkrechten Trägern 7, auf welchen waagerechte Arme 8 zur Aufnahme der
Lafetten 5 für die Bohrhämmer 8 angeordnet sind. Die Träger mit den Armen, die zu einem Gittergerüst
gehören, sind in der Längsrichtung des Wagens verstellbar. Der gegenseitige Abstand des
vorderen zum rückwärtigen Gittergerüst kann entsprechend der Länge der Lafetten eingestellt werden.
Die senkrechten Träger 7 lassen sich in die Waagerechte 12 umlegen, d. h. um eine horizontale Achse
senkrecht zur Längsachse des Wagens drehen. Die Arme auf diesen Trägern lassen sich ebenfalls um
die Träger 7 drehen. Die Lafette bzw. der Bohrhammer dreht sich hierbei in seinen Fixpunkten auf
den Armen um eine der Drehachse parallele Achse, so daß der Bohrer die eingestellte Bohrrichtung bei
Claims (2)
1. Bohrwagen, auf dessen Fahrgestell ein rohr- oder kastenförmiger Körper, der als Spülwasseroder
Druckmittelkessel ausgebildet sein kann, als Träger für die Bohrarme angeordnet ist, dadurch
gekennzeichnet, daß auf diesem Rohr (2) in einem verstellbaren Abstand voneinander Gittergerüste
hintereinander befestigt sind, die aus den in Richtung der Rohrachse verschwenkbaren und um die
Rohrachse drehbaren Trägern (7) sowie den um die Träger (7) schwenkbaren Armen (8) bestehen,
von denen zwei entsprechende, hintereinanderliegende Arme gemeinsam ein eine Seite eines
Parallelogramms bildendes Bohrgerät tragen, da's somit parallel zu dem vorangegangenen Bohrloch
verschiebbar ist.
2. Bohrwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an Stelle der Träger (7) teleskopartig ausziehbare Arme (9) vorhanden sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 6432, 801 451,
543;
543;
französische Patentschrift Nr. 528566;
britische Patentschrift Nr. r8 122/1891;
USA.-Patentschriften Nr. 2 026 627, 2 500 932, 2518362;
Zeitschrift »Bergbauarchiv«, Bd. 9, 1948, S. 53,
Abb. 8 und 9; S. 54;
Zeitschrift »Der Bergbau«, 1940, S. 23;
»Auszüge Deutscher Patentanmeldungen«, Bd. 15 S. 23, B 189747 VIb;
Zeitschrift »Colliery Engineering«, Nov. 1950, S. 461.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1000312X | 1951-02-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1000312B true DE1000312B (de) | 1957-01-10 |
Family
ID=3683922
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB19113A Pending DE1000312B (de) | 1951-02-17 | 1952-02-15 | Bohrwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1000312B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1170886B (de) | 1957-01-30 | 1964-05-27 | Atlas Copco Ab | Verfahrbares Bohrgeruest fuer Gesteins-bohrmaschinen |
| DE1224235B (de) | 1963-05-25 | 1966-09-08 | Hoelter H | Fahrbarer Bohrrahmen |
| DE1244690B (de) * | 1966-02-24 | 1967-07-20 | Salzgitter Maschinen Ag | Bohrwagen |
| EP0424779A1 (de) * | 1989-10-26 | 1991-05-02 | CASAGRANDE SpA | Selbstfahrende Vorrichtung zum Bohren in Tunneln |
Citations (7)
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| DE6432C (de) * | F. PELZER in Dortmund | Aenderungen am PELZER'schen Streckengestelle für mehrere Gesteinbohrmaschinen (Zusatz zu P. R. 3645) | ||
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| US2026627A (en) * | 1933-09-08 | 1936-01-07 | Worthington Pump & Mach Corp | Portable drilling rig |
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-
1952
- 1952-02-15 DE DEB19113A patent/DE1000312B/de active Pending
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