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DE1244655B - Flurlaufender Hubstapler - Google Patents

Flurlaufender Hubstapler

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Publication number
DE1244655B
DE1244655B DEB64034A DEB0064034A DE1244655B DE 1244655 B DE1244655 B DE 1244655B DE B64034 A DEB64034 A DE B64034A DE B0064034 A DEB0064034 A DE B0064034A DE 1244655 B DE1244655 B DE 1244655B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load carrier
chassis
forklift
load
mast
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB64034A
Other languages
English (en)
Inventor
John Bridge
William Cincent Zoe
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1244655B publication Critical patent/DE1244655B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/08Masts; Guides; Chains
    • B66F9/10Masts; Guides; Chains movable in a horizontal direction relative to truck
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J1/00Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
    • B61J1/10Traversers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/07586Suspension or mounting of wheels on chassis

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Flurlaufender Hubstapler Die Erfindung geht aus von einem flurlaufenden Hubstapler zum Überladen fahrbarer Großbehälter auf Eisenbahnwaggons mit verfahrbarem Hubmast und einer Abstützvorrichtung am Lastträger, die während des Verfahrens des Hubmastes dem Abstützen des Lastträgers auf der Ladeplattform des Eisenbahnwaggons dient.
  • Bei einem bekannten Hubstapler dieser Art mit einem bis zum Flur absenkbaren Lastträger sind als Abstützvorrichtung hydraulisch betätigbare Stützfüße vorgesehen, die jedoch, um ein Verfahren des Hubmastes zu ermöglichen, ihrerseits gegenüber dem Lastträger verfahrbar sein müssen, und daher konstruktiv aufwendig und im Betrieb störanfällig sind.
  • Außerdem handelt es sich dabei um einen Hubstapler, dessen Hubmast in Fahrtrichtung verfahrbar ist, so daß der Hubstapler quer zum Eisenbahngleis anfahren muß und dadurch viel Platz auf der Ladestraße benötigt.
  • Dieser Nachteil entfällt bei anderen Hubstaplern zum Überladen von Großbehältern, die nach Art eines Seitenladers ausgebildet sind. Die dabei verwendeten Abstützvorrichtungen sind jedoch nicht unmittelbar am Lastträger angebracht und sind als hohe, mit Rollen versehene Stützen an Armen angebracht, die eine Begrenzung für die Länge der Last in Richtung des Gabelzinkenabstandes des Lastträgers und einen zusätzlichen Aufwand darstellen.
  • Es ist auch ein Hubstapler mit Stützrolle am Lastträger bekannt, doch ist diese hinten am Lastträger angeordnet und wirkt daher nicht, wenn der Lastträger nur mit dem Vorderende sich über der Stützebene befindet.
  • Es ist auch ein Hubstapler bekannt, der zum seitlichen Überladen am Lastträger unten Rollen an Hilfsträgern und eine Kurzhubvorrichtung zur parallelen Höhenverstellung der Lastaufnahme zu den Hilfsträgern aufweist. Dabei müssen allerdings die Rollen zunächst mittels der normalen Hubvorrichtung des Hubschlittens genau auf das Niveau der Stützebene, dort z. B. der Schienen der Regalfächer, gebracht werden, bevor sie auf diese hinüber rollen können. Auch liegen dort in der Ruhestellung die Rollen auf den Tragschienen des Lastträgers auf und vermögen kein Stützmoment auf den Hubmast zu übertragen.
  • Es sind auch Lastträger bekannt, bei denen die Rollen unten stets frei aus dem Lastträger hervorstehen, doch dienen diese in Verbindung mit anderen Rollen dem Auf- oder Abschieben der Last.
  • Zum Auffahren von Großbehältern auf Hubstapler quer zu deren Lastträgern ist es bekannt, Auffahrrampen zu verwenden und das Fahrgestell durch Höhenverstellvorrichtungen der Straßenräder absenkbar zu machen.
  • Bei einem bekannten Hubstapler dieser Art, der als Einachsanhänger ausgebildet ist, sind die Auffahrrampen am Fahrgestell angeschlossen, in dessen Ausnehmungen der Lastträger absenkbar ist. Dabei ist die hydraulische Höhenverstellvorrichtung der Straßenränder mit einer Neigevorrichtung des Hubmastes verbunden.
  • Bei einem anderen bekannten Hubstapler der vorerwähnten Art senkt die über Winkelhebel wirkende hydraulische Höhenverstellvorrichtung das Fahrgestell parallel ab, doch bleibt der Lastträger oberhalb des Fahrgestells und trägt selbst die hochklappbaren Auffahrrampen, die eine Begrenzung der Lastgröße darstellen.
  • Bei einem Spezialhubfahrzeug mit von der Waagerechten in die Senkrechte schwenkbarem Teleskop-Hubzylinder sind für die Vorderräder voneinander unabhängig zu betätigende Höhenverstellvorrichtungen mit Hydraulikzylindern und Winkelhebeln angeordnet, um einerseits dem Fahrwerk beim Fahren ausreichende Bodenfreiheit zu geben und um andererseits beim Beladen von Flugzeugen mit Bomben das Fahrzeug unter dem Flugzeugflügel möglichst weit absenken und genau einstellen zu können. Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen flurlaufenden Hubstapler für Großbehälter zu schaffen, der durch eine Vielzahl von unabhängigen Einstellvorrichtungen leicht und einfach an die verschiedenartigen Bedingungen beim Überladen von Lasten auf Eisenbahnwaggons anpaßbar ist. So sollen durch die Einstellvorrichtungen unterschiedliche Höhendifferenzen zwischen dem vom Hubstapler befahrenen Flur und der Ladeplattform der zu beladenden Eisenbahnwaggons ausgeglichen werden und gleichzeitig durch eine Kurzhubvorrichtung für den Lastträger die Abstützung des Lastträgers auf der Waggonplattform ermöglicht werden. Weiterhin dienen der Anpassung an die beim Überladen auftretenden Bedingungen unabhängig voneinander betätigbare Höhenverstellvorrichtungen für die Straßenräder, um das Auffahren von Straßenfahrzeugen auf den Hubstapler und die Absetzung der Großbehälter auf der Lastaufnahmefläche zu erleichtern.
  • Im einzelnen ergeben sich die vielseitigen Anpassungsmöglichkeiten an alle beim Überladen auftre-. tenden Verhältnisse durch die Kombination folgender, an sich bekannter Merkmale: a) Es ist wenigstens ein verfahrbarer Hubmast vorhanden; b) der Hubstapler ist nach Art eines Seitenladers ausgebildet mit quer im Mittelteil des Fahrgestells verlaufenden Führungen des verfahrbaren Hubmastes; c) als Abstützvorrichtung dienen im Lastträger gelagerte Laufrollen; d) der Lastträger enthält eine Kurzhubvorrichtung zur parallelen Höhenverstellung der Lastaufnahme gegenüber den die Rollen tragenden Hilfsträgern des Lastträgers; e) der Lastträger ist in Ausnehmungen des Fahrgestells absenkbar, und dieses ist durch Höhenverstellvorrichtungen der Straßenräder derart auf Flur absenkbar, daß der Großbehälter mittels Auffahrrampen auf den Lastträger auffahrbar ist; f) die einzelnen Höhenverstellvorrichtungen der Straßenräder sind unabhängig voneinander zu betätigen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht des Hubstaplers, mit einem auf einen Eisenbahnwaggon zu verfrachtenden Großbehälter, der als Anhänger für eine Zugmaschine ausgebildet ist, F i g. 2 eine Seitenansicht des in F i g. 1 gezeigten Hubstaplers, F i g. 3 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch den Lastträger des Hubstaplers in der Ebene 3-3 der F i g. 5, F i g. 4 einen Schnitt durch das Fahrgestell mit einer Teilansicht der Vorrichtung zum Verfahren des Hubmastes auf dem Fahrgestell des Hubstaplers, F i g. 5 eine Endansicht des in F i g. 1 dargestellten Hubstaplers, F i g. 6 und 7 schematische Ansichten, welche die Arbeitsweise des Hubstaplers zeigen.
  • Der flurlaufende Hubstapler weist ein Fahrgestell 10 mit Längsführungen 11 und 12 sowie quer im Mittelteil des Fahrgestells verlaufenden Führungen 13, 14, 16, 17 auf. Die Straßenräder 18, 19, 20, 21 sind an dem Fahrgestell angeordnet und ermöglichen die Bewegung des Hubstaplers in einer zu einem Eisenbahngleis 22 im wesentlichen parallelen Richtung. Die unabhängig voneinander betätigbaren Höhenverstellvorrichtungen der Straßenräder 18, 19, 20, 21 umfassen die nachfolgend erläuterten Teile 29, 30, 31, 32, 33, 36, 37, 38, 39, 40, 41 und ermöglichen, daß der in Ausnehmungen 84, 85 des Fahrgestells 10 absenkbare Lastträger 59, 60 derart auf Flur abgesenkt werden kann, daß der Großbehälter 83 mittels Auffahrrampen 86, 87 auf den Lastträger 59, 60 auffahrbar ist. Die Straßenräder 18 und 19 sind jeweils in einer Gabel 24 gelagert, deren senkrechte Achse drehbar ist im Lager 25 am Ende eines Schwenkhebels 29, der um einen am Fahrgestell gelagerten waagerechten Gelenkbolzen 30 schwenkbar ist. Die zur Lenkung des Hubstaplers dienende Drehung der Gabel 24 um ihre senkrechte Achse erfolgt durch einen auf dem Schwenkhebel 29 gelagerten Motor 27, der über eine Kupplung 28 ein Drehgetriebe 26 der Gabel 24 antreibt. Im Gelenk 32 ist am Fahrgestell ein hydraulischer Arbeitszylinder 31 angeschlossen, der im Gelenk 33 am Schwenkhebel 29 angreift. Ein Ausfahren der Kolbenstange des Arbeitszylinders 31 hat zur Folge, daß der Schwenkhebel 29 im Uhrzeigersinn um den Gelenkbolzen 30 gedreht wird, wodurch das Fahrgestell vom Flur 34 abgehoben wird. Diese Anordnung der Höhenverstellvorrichtungen für die Straßenräder 18 und 19 ermöglicht eine senkrechte Einzelverstellung sowie ein freies Lenken.
  • Die Höhenverstellvorrichtungen für die Straßenräder 20 und 21 sind ähnlich ausgebildet, jedoch ohne Lenkvorrichtungen.
  • Die Straßenräder 20 und 21 am entgegengesetzten Ende des Hubstaplers sind jeweils in einem gegabelten Schwenkhebel 36 gelagert, der um einen in einer Stütze 37 am Fahrgestell gelagerten waagerechten Gelenkbolzen 38 schwenkbar ist. Im Gelenk 40 ist am Fahrgestell ein hydraulischer Arbeitszylinder 39 angeschlossen, der im Gelenk 41 im Schwenkhebel 36 angreift. Ein Ausfahren der Kolbenstange des Arbeitszylinders 39 hat eine Drehung des Schwenkhebels 36 entgegen dem Uhrzeigersinne zur Folge, wodurch diese Ecke des Fahrgestells vom Flur 34 abgehoben wird. Auf dem Schwenkhebel 36 ist ein Motor 42 angeordnet, welcher das Straßenrad 20 bzw. 21 über eine Kette 43 antreibt. Auf diese Weise wird die Kraft übertragen, wobei jedoch eine freie senkrechte Verstellung möglich ist. Die Steuerung des jeweiligen Ausfahrweges der Arbeitszylinder 31 und 39 dient zum waagerechten Ausrichten des Hubstaplers, um eine Ausfluchtung des Lastträgers im Verhältnis zur Ladefläche 93 des Eisenbahnwaggons trotz etwaiger Bodenunebenheiten im Fahrbereich des Hubstaplers zu erhalten.
  • Die erwähnten, quer zum Mittelteil des Fahrgestelles 10 verlaufenden Führungen 13, 14, 16, 17 bilden Schienen für einen verfahrbaren Hubmast 44, 45. Diese Führungen haben einen U-förmigen Querschnitt, und sie nehmen Führungsrollen des Hubmastes auf, wie bei 46 in F i g.1 gezeigt ist. Die senkrechtstehenden Teile des Hubmastes 44 und 45 sind durch waagerechte Träger 47 und 48 miteinander verbunden, an die eine Antriebs- und Steuervorrichtung 50 angeschlossen ist.
  • Das seitliche Verfahren des Hubmastes 44, 45 geschieht durch die in F i g. 1, 2 und 4 gezeigte Vorrichtung. Ein Arm 51 erstreckt sich von der Antriebsvorrichtung 50 in den Raum zwischen den Führungen 14 und 15 nach unten. Eine Welle 52 ist in Lagern drehbar gelagert, welche an dem Arm 51 befestigt sind, und trägt Zahnräder 53 und 54 sowie ein Kettenrad 55, das durch eine Kette 56 von der Antriebsvorrichtung 50 angetrieben wird. Die Drehung der Zahnräder 53 und 54 bewirkt das seitliche Verfahren des Hubmastes 44 und 45, da sie mit Zahnstangen 57 und 58 in Eingriff stehen, welche an den Führungen 14 und 15 befestigt sind. Wie ersichtlich, besteht die Führung 14 aus zwei U-Schienen, die Rücken an Rücken angeordnet sind, wobei die innere Seite eine Führung für den Antriebsarm 51 bildet, während die äußere Seite die Flansche für die Rollenführung des Hubmastes trägt. Diese Anordnung ist besonders vorteilhaft, wenn die Antriebsvorrichtung 50 außermittig zum Fahrgestell angeordnet ist.
  • Der Hubmast 44, 45 ist mit einem Lastträger versehen, der aus zwei Gabelzinken 59, 60 besteht, wie F i g. 1 zeigt. Die Einzelheiten des Lastträgers ergeben sich aus F i g. 4 und 5. Jede Gabelzinke weist senkrechte Schenkel 61, 62 auf, die an Ausfahrmasten 63 und 64 befestigt sind, welche durch die Wirkung von hydraulischen Hubzylindern 65 und 66 nach oben bewegt werden können. Die Ausfahrmaste 64 und 65 sind innerhalb der unteren Standmasten 67 und 68 verschiebbar, welche am Fahrgestell befestigt sind. Über nicht gezeigte hydraulische Verbindungen von der Steuervorrichtung 50 zu den Hubzylindern 65 und 66 kann die Höhenlage des Lastträgers 59, 60 gesteuert werden.
  • Die beiden waagerechten Gabelzinken 59, 60 des Lastträgers weisen freitragende Hauptträger 69 und 70 auf, welche durch eine die Lastaufnahme 71 bildende Deckplatte miteinander verbunden sind (siehe F i g. 3). Zwei Hilfsträger 72 und 73 sind mit Lagern für die Rollen 74 versehen. Die Hilfsträger 72 und 73 sind gegenüber den freitragenden Hauptträgern 69 und 70 senkrecht beweglich und können durch eine Kurzhubvorrichtung 75, 76, 77, 78, 79, 80 verstellt werden, die wie folgt arbeitet: Mit den freitragenden Hauptträgern 69 und 70 sind Lenker 77 und 78 verbunden, während mit den Hilfsträgern 72 und 73 Lenker 79 und 80 verbunden sind. Die freien Enden dieser Lenker sind mit den Kolbenstangen der Arbeitszylinder 75 und 76 verbunden und bilden jeweils ein Kniehebelgetriebe, das der Abstützung der Lastaufnahme 71 gegenüber der Berührungsebene an der Unterseite der Rollen 74 dient. Die Hilfsträger 72 und 73 werden gegenüber den freitragenden Hauptträgern 69 und 70 gegen eine waagerechte Bewegung durch die senkrechten Schenkel 61, 62 an dem einen Ende und eine Verschlußplatte an dem anderen Ende 81 gehalten.
  • Zum Betrieb des Hubstaplers ist normalerweise eine Zugmaschine 82 erforderlich, sowie deren als Großbehälter 83 ausgebildeter Anhänger, die beide in einer Richtung parallel zum Eisenbahngleis 22 anfahren, wobei der Hubmast 44, 45 so weit als möglich vom Eisenbahngleis 22 fort zurückgezogen ist. Der Lastträger 59, 60 wird in die Ausnehmungen 84 und 85 abgesenkt, so daß die Oberseite des Lastträgers mit der Oberseite des Fahrgestells im wesentlichen bündig ist. Der Großbehälter 83 kann dann mit Hilfe der Auffahrrampen 86 und 87 und ähnlicher an der entgegengesetzten Seite des Hubstaplers angeordneter Rampen über das Fahrgestell gefahren werden. Sodann wird eine Verriegelungseinrichtung an der Sattelplatte 88 der Zugmaschine 82 gelöst, worauf die Bedienungsperson 89, die auf einem an der Steuervorrichtung 50 angebrachten Trittbrett 90 steht, die Steuergeräte 91 für das Heben des Großbehälters auf die ungefähre Höhe der Oberfläche des Eisenbahnwaggons 93 betätigt. Gleichzeitig können die Steuergeräte betätigt werden, welche die Höhenverstellvorrichtungen für die Straßenräder 18, 19, 20, 21 beeinflussen, um eine bündige Ausfluchtung zwischen der Berührungsebene der Unterseite der Rollen 74 des Lastträgers mit der Ladefläche des Eisenbahnwaggons sicherzustellen. Nachdem dies geschehen ist, werden die Steuergeräte der Antriebsvorrichtung 50 bedient, um das seitliche Verfahren des Hubmastes 44, 45 einzuleiten. Dies führt zur allmählichen Überführung der Last auf den Eisenbahnwaggon, wobei die Rollen 74 auf dessen Oberfläche zur Auflage kommen. Dabei müssen die Arbeitszylinder 75 und 76 der Kurzhubvorrichtung ausgefahren werden, um den senkrechten Abstand von der Oberseite der Lastaufnahme 71 zur Berührungsebene der Rollen 74 zu vergrößern. Danach können diese Arbeitszylinder eingefahren werden, so daß der Großbehälter abgesenkt wird. Er stützt sich dann auf der Ladefläche 93 der Eisenbahnwaggons einerseits mit seinen Straßenrädern, andererseits mit dem Gegenstück der Sattelplatte 88 auf dem Auflager 92 ab, das auf der Ladefläche 93 angebracht ist. Der Lastträger kann dann durch ein seitliches Verfahren des Hubmastes 44, 45 vom Eisenbahnwaggon weggezogen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Flurlaufender Hubstapler zum überladen fahrbarer Großbehälter auf Eisenbahnwaggons mit verfahrbarem Hubmast und einer Abstützvorrichtung am Lastträger, die während des Verfahrens des Hubmastes dem Abstützen des Lastträgers auf der Ladeplattform des Eisenbahnwagens dient, gekennzeichnet durch die Kombination folgender, an sich bekannter Merkmale: a) Es ist wenigstens ein verfahrbarer Hubmast (44, 45) vorhanden; b) der Hubstapler ist nach Art eines Seitenladers ausgebildet mit quer im Mittelteil des Fahrgestells (10) verlaufenden Führungen (13, 14, 16, 17) des verfahrbaren Hubmastes (44, 45); c) als Abstützvorrichtung dienen im Lastträger (59, 60, 72, 73) gelagerte Laufrollen (74); d) der Lastträger enthält eine Kurzhubvorrichtung (75, 76, 77, 78, 79, 80) zur parallelen Höhenverstellung der Lastaufnahme (71) gegenüber den die Rollen (74) tragenden Hilfsträgern (72, 73) des Lastträgers (59, 60); e) der Lastträger (59, 60) ist in Ausnehmungen (84, 85) des Fahrgestells (10) absenkbar, und dieses ist durch Höhenverstellvorrichtungen (29, 30, 31, 32, 33, 36, 37, 38, 39, 40, 41) der Straßenräder (18, 19, 20, 21) derart auf Flur absenkbar, daß der Großbehälter (83) mittels Auffahrrampen (86, 87) auf den Lastträger (59, 60) auffahrbar ist; f) die einzelnen Höhenverstellvorrichtungen (29,30 ... 41) der Straßenräder (18, 19, 20, 21) sind unabhängig voneinander zu betätigen.
DEB64034A 1960-09-15 1961-09-15 Flurlaufender Hubstapler Pending DE1244655B (de)

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