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DE1291683B - Hublader mit verschiebbarem und vollstaendig drehbarem Hubmast - Google Patents

Hublader mit verschiebbarem und vollstaendig drehbarem Hubmast

Info

Publication number
DE1291683B
DE1291683B DEB80378A DEB0080378A DE1291683B DE 1291683 B DE1291683 B DE 1291683B DE B80378 A DEB80378 A DE B80378A DE B0080378 A DEB0080378 A DE B0080378A DE 1291683 B DE1291683 B DE 1291683B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mast
load
carrier
lifting
lift truck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB80378A
Other languages
English (en)
Inventor
Brown Edwin C
Brownell Roy D
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baldwin Lima Hamilton Corp
Original Assignee
Baldwin Lima Hamilton Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Baldwin Lima Hamilton Corp filed Critical Baldwin Lima Hamilton Corp
Publication of DE1291683B publication Critical patent/DE1291683B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/08Masts; Guides; Chains
    • B66F9/10Masts; Guides; Chains movable in a horizontal direction relative to truck

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

  • Hublader nehmen die Last meist mit dem außen am Fahrzeug am Hubmast hebbaren Lastträger auf, so daß sich ein erhebliches Kippmoment ergibt. Zu dessen Vermeidung sind verschiedene verschiebbare und drehbare Hubmastanordnungen bekannt, die ein Zurückziehen der Last zwischen die Räder und eine Lastablage auf einer Ladefläche ermöglichen. Dabei sind die Ladeflächen jedoch entweder geteilt oder einseitig angeordnet, ermöglichen also keine gleichmäßige Lastverteilung auf dem Fahrzeug; jedenfalls nicht in Verbindung mit einer normalen stirnseitigen Lastaufnahme vor dem Fahrzeug. Zwar ist ein Lastkraftwagen mit stirnseitig angebautem Hublader-Hubmast bekannt, bei dem der Hubmast auf einer senkrechten Drehsäule mit Drehhülse drehbar ist, während die Drehsäule auf einem Träger querschiebbar ist. Dort ist zwar außer -seitlicher auch eine mittige Lastaufnahme und mittige Lastverteilung auf der Ladefläche des Fahrzeugs möglich, doch bedarf es dort zum Abziehen der Last vom Lastträger einer endlosen Förderkette.
  • Ohne eine solche kommt ein anderer Hublader aus, dessen verschiebbarer Träger mit Drehsäule, die zugleich den Hubmast bildet, dicht an einer Kante der Ladefläche angebracht ist und bei dem der als Auslegearm ausgebildete Hubschlitten mit wechselweise nach der einen oder anderen Seite des Hubschlittens ausfahrbaren Gabelzinken versehen ist. Auch damit ist neben einer seitlichen auch eine mittige Lastaufnahme und eine annähernd mittige Lastablage auf der Ladefläche möglich, doch setzt die mittige Lastaufnahme ausreichend Platz seitlich vor dem Fahrzeug zum vorherigen rückwärtigen Ausfahren der Gabelzinken voraus.
  • Demgemäß geht die Erfindung von einem Hublader mit einer Ladefläche auf einem Vierradfahrgestell und einem darin horizontal in Fahrtrichtung verschiebbaren Träger mit Drehsäule aus, auf welcher der Hubmast mit dem außerhalb der Ladefläche bis zum Flur absenkbaren Lastträger derart vollständig dreh- und verschiebbar ist, daß der Hubmast sowohl über den Außenrand des Fahrgestells hinausreichend bewegbar als auch samt Drehsäule und Lastträger hinter den- Außenrand des Fahrgestells zu rückziehbar ist.
  • Ein derartiger Hublader ermöglicht also gleichzeitig sowohl einen Lasttransport auf der Ladefläche als auch auf dem Lastträger, eine Lastaufnahme stirnseitig vor und seitlich neben dem Fahrzeug und eine 360°-Drehung des Lastträgers um die Drehsäule sowie eine unmittelbar an die Lastablage anschließende erneute Lastaufnahme.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Hublader der vorerwähnten Art derart auszubilden, daß er außerdem auch in schmalen Gängen eine Last stirnseitig aufzunehmen vermag und diese ohne Lastabnahmevorrichtungen selber bei vollkommen gleichmäßiger Belastung des Fahrzeugs so auf der Ladefläche abzusetzen vermag, daß er anschließend zu erneuter Lastaufnahmebereit ist. Diese Aufgabe wird bei einem Hublader ,der vorerwähnten Art dadurch gelöst, daß mit dem mittig im Fahrgestell angeordneten Träger die Drehsäule über den Außenrand des Fahrgestells hinaus verschiebbar ist.
  • Es ist zwar ein Hublader mit drehbarem und verschiebbarem Hubmast bekannt, bei dem der letztere weit über den Außenrand des Fahrgestells hinaus verschiebbar ist, doch verbleibt die Drehachse der zugehörigen Drehscheibe fest auf dem Hublader, der im übrigen ohne Ladefläche ausgebildet ist und somit für eine Selbstbeladung nicht in Betracht kommt. Auch dort wird allerdings der Arbeitsbereich des Lastträgers durch die Drehbarkeit und weite Vorschiebbarkeit für die Lastaufnahme stark erweitert.
  • Dagegen ermöglicht der erfindungsgemäße Hublader eine normale stirnseitige Lastaufnahme mit bei eingefahrenem Träger am Außenrand der Ladefläche stehendem Hubmast, worauf nach Drehung um 180° und Senken des Lastträgers die Last mittig auf der Ladefläche abgesetzt wird und durch anschließendes ausreichend weites Verschieben des Trägers mit der Drehsäule über den Außenrand des Fahrgestells hinaus der Lastträger unter der Last hervorgezogen wird und durch Drehen des Hubmastes und Zurückschieben des Trägers der Drehsäule zu erneuter Lastaufnahme bereit ist.
  • Bei den bekannten Hubladern mit Ladefläche ist eine ungleichmäßige Fahrzeugbelastung auch durch den Fahrerstand gegeben, der eine vollständige Nutzung der Fahrgestellfläche über die ganze Breite als Ladefläche nicht zuläßt. Es ist allerdings ein Hublader mit auf einer Drehscheibe verschiebbarem Hubmast bekannt, bei dem Hubmast und Fahrerstand gemeinsam auf dem drehbaren Teil angeordnet sind und damit weniger Totraum auf dem Fahrzeug und eine bessere Beobachtungsmöglichkeit ergeben. Dort allerdings ist der Fahrerstand am Hubschlitten befestigt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist an dem zur Drehsäule gehörenden in bekannter Weise als Drehhülse ausgebildeten Teil außer dem Hubmast auch der Fahrerstand angebracht, wodurch die Grundfläche des Fahrgestells vollständig als Ladefläche ausgenutzt werden kann und eine gute Beobachtung aller Ladevorgänge durch die Bedienungsperson ermöglicht ist.
  • Bei Hubladern mit drehbarem oder verschiebbarem Hubmast ist die sonst gebräuchliche Neigbarkeit des Hubmastes meist nicht vorhanden, da ihre Hauptaufgabe, nämlich die Lastsicherung beim Transport, schon durch die Lastablage auf der Ladefläche erfüllt ist.
  • Doch weist der eingangs erwähnte Lastkraftwagen-Hublader mit querschiebbarem Hubmast schon eine Vorrichtung zum Neigen des Hubmastes um eine horizontale Achse auf, bestehend aus einer hydraulischen Presse, die einerseits an' einer auf der Drehhülse befestigten Konsole, andererseits an einem Querriegel des Hubmastes angreift.
  • Bei Hubladern mit drehbarem oder verschiebbarem Hubmast ist häufig der untere Teil des Hubmastes für das Drehen oder Vorschieben hinderlich, so daß er fortgelassen, der Hubmast also hochstehend angeordnet und dafür als nach unten ausfahrbarer Ausziehmast ausgebildet wird, um einerseits ein Absenken des Lastträgers bis zum Flur, andererseits bei hochgefahrenem Lastträger und Ausziehmastteil ein freies Hinwegschwenken oder -schieben über Fahrgestellteile zu ermöglichen.
  • Bei mit dem drehbaren bzw. verschiebbaren Hubmast verbundenen Fahrerstand ist es bekannt, sämtliche Bewegungen der Hubvorrichtung und des Fahrzeugs von diesem Fahrerstand aus zu steuern.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist der Hubmast in an sich bekannter Weise mit einer Vorrichtung zum Neigen um eine horizontale Achse versehen und als hochstehender, nach unten ausfahrbarer Ausziehmast ausgebildet, dessen Hub-, Dreh- und Neigebewegung ebenso wie die Hubbewegung des Lastträgers und die Verschiebebewegung des Trägers der Drehsäule vom Fahrerstand aus steuerbar sind.
  • Damit ist der erfindungsgemäße Hublader, wenn er neben der Last auf der Ladefläche gleichzeitig noch eine Last auf dem Lastträger trägt, bezüglich deren Lage genauso gesichert wie jeder andere Hublader mit neigbarem Hubmast. Der Ausziehmast ermöglichst auch bei dem üblichen großen Hubbereich eine stabile Ausgestaltung des Fahrgestells, um der hohen Doppelbelastung standzuhalten. Die Steuerung aller Bewegungsvorgänge von dem mitdrehenden Fahrerstand aus ermöglicht eine genau gezielte Lastaufnahme und Lastabgabe im Sinne der gestellten Aufgabe.
  • An Hand der Zeichnungen wird nachfolgend ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht des Hubladers, F i g. 2 eine bruchstückweise wiedergegebene Draufsicht des Hubladers nach F i g. 1, F i g. 3 eine bruchstückweise wiedergegebene Seitenansicht des Hubladers nach F i g. 1 in zwei anderen Arbeitsstellungen des Hubmastes, davon eine gestrichelt gezeichnet, F i g. 4 einen bruchstückweise dargestellten Längsschnitt durch den Hublader nach F i g. 1, F i g. 5 eine perspektivische Darstellung des Hubmastes des Hubladers nach F i g. 1 samt dem verschiebbaren Träger der Drehsäule, F i g. 6 einen schematisch dargestellten Grundriß, der eine der Arbeitsmöglichkeiten des Hubladers nach F i g. 1 erkennen läßt.
  • Der Hublader 10 weist ein Fahrgestell 11, einen Hubmast 12 und einen Fahrerstand 13 auf, ferner ein Fahrgestell 11 mit einem Untergestell 15, das zwei vordere Zwillings-Antriebsräder 1.6, zwei lenkbare Hinterräder 17 und ein hydraulisches Triebwerk 18 enthält, das in üblicher Weise Vorwärts- und Rückwärtsfahren des Hubladers ermöglicht.
  • Der Hubmast 12 und der Fahrerstand 13 sind auf der auf der Drehsäule 40 gelagerten Drehhülse 20 montiert, die über die Ladefläche 21 auf der Oberseite des Untergestells 15 emporragt. Der Hubmast 12 besteht einesteils aus zwei gegenüberstehenden U-Eisen 22, die den Standmast bilden und durch obere und untere Querriegel 23 und 24 zusammengehalten werden. Innerhalb der U-Eisen 22 und in Vertikalrichtung gleitend in ihnen verschiebbar ist anderenteils ein Ausziehmast 25 angeordnet, der an seinem unteren Ende den Hubschlitten 26 trägt, in den der Lastträger in Form zweier Gabelzinken 27 eingehängt ist.
  • Zum Heben und Senkens des Lastträgers ist in üblicher Weise ein hydraulischer Hubzylinder 30 mit Ketten-Umlenkrollen 33 auf der Kolbenstangentraverse 32 und Hubketten 34 vorgesehen, die bei 35 am Standmast 22 und bei 36 am unteren Ende des Ausziehmastes 25 angreifen.
  • Die U-Eisen 22 des Standmastes liegen über der Ebene der Ladefläche 21, und der von dem Arbeitszylinder 30 angetriebene Ausziehmast 25 hat einen senkrechten Bewegungsbereich, der ausreicht, den Lastträger 27 von der in F i g. 1 gestrichelt gezeichneten Lage über der Ladefläche 21 bis in die ausgezogen gezeichnete Lage am Flur zu bringen. Der Hubmast 12 mit dem Lastträger 27 ist gegenüber dem Fahrgestell 11 dreh- und kippbar und in horizontaler Richtung verschiebbar. Hierzu umschließt die Drehhülse 20 eine Drehsäule 40, die am Ende eines Trägers 41 befestigt ist, der teleskopartig ausziehbar in einem im Untergestell 15 eingebauten Führungsrahmen 42 gelagert ist. Der Führungsrahmen 42 und der Träger 41 sind mit rechteckigem Querschnitt ausgeführt, und der Führungsrahmen erstreckt sich etwa über die gesamte Länge des Fahrgestells 11 und ist mit einer obenliegenden, als Längsausschnitt ausgebildeten Öffnung 43 versehen. Der Träger 41 ist etwas kürzer gehalten als der Führungsrahmen 42, so daß die Ausziehbarkeit des Trägers aus dem Führungsrahmen der Drehsäule 40 einen Bewegungsbereich gibt, der von einer innerhalb des Außenrandes des Fahrgestells 11 liegenden Stelle, die durch die strichpunktierten Linien in F i g. 3 rechts angedeutet wird, bis zu einer außerhalb des Fahrgestellrandes liegenden Stelle reicht, die durch die strichpunktierten Linien in F i g. 3 links angedeutet wird. Der gesamte Bewegungsbereich, der durch Ausfahren des Trägers 41 und Zurückziehen des Hubmastes 12 bis zu einer innerhalb der Öffnung 43 liegenden Stelle ermöglicht wird, ist größer als die Länge der Lastträger 27 in Waagerechtrichtung gewählt. Dies gibt dem Hublader 10 die im weiteren Verfolg der Beschreibung besprochene Fähigkeit, sich selbst zu be- und entladen. Um den Träger 41 ausfahren und einziehen und damit die Drehsäule 40 waagerecht verschieben zu können, ist der Verschiebezylinder 45 am hinteren Ende des Führungsrahmens 42 an einer Konsole 46 und seine Kolbenstange 47 am Vorderteil des Trägers 41 befestigt. Durch Zuführen von Druckmittel zum Verschiebezylinder 45 wird die Drehsäule 40 und damit der Hubmast 12 an die gewünschte Stelle verschoben.
  • Die Drehhülse 20 zur drehbaren Lagerung des Hubmastes 12 besteht aus einem zylindrischen Gehäuserohr 50, das mittels der Lager 51 und 52 auf der Drehsäule 40 drehbar ist. Ein druckmittelbetriebener Motor 53 ist am oberen Teil dieses Gehäuserohres 50 befestigt (s. F i g. 2) und treibt eine darin gelagerte Schnecke 54 an, die mit einem Schneckenrad 55 zusammenarbeitet, das am oberen Ende der Drehsäule 40 befestigt ist. Durch Ingangsetzen des Motors 53 kann somit das Gehäuserohr 50 in beiden Richtungen um die Drehsäule 40 gedreht und daher der Hubmast 12 um eine durch diese Drehsäule bestimmte Drehachse geschwenkt werden. Da die U-Eisen 22 des Standmastes über der Oberkante der Ladefläche 21 enden und der Ausziehmast 25 so weit gehoben werden kann, daß auch der Lastträger 27 über der Ladefläche 21 liegt, wird eine kontinuierliche Drehung des Hubmastes 12 um 360° ermöglicht.
  • Das Neigen des Hubmastes 12 wird dadurch möglich gemacht, daß das Gehäuserohr 50 mit seitlich vorspringenden Wangen 57 und die U-Eisen 22 des Standmastes mit Ansätzen 58 versehen sind, um deren gemeinsame Gelenkzapfen 59 der Hubmast 12 schwenkbar ist. Das Gehäuserohr 50 besitzt auch eine untere Konsole 61, an der zwei Arbeitszylinder 62 angelenkt sind. Die Kolbenstangen 63 der Neigezylinder 62 sind am unteren Querriegel 24 des Standmastes angelenkt, so daß bei Zuleitung des Druckmittels zu den Neigezylindern 62 der Hubmast 12 um die durch die Gelenkzapfen 59 bestimmte waagerechte Achse geneigt wird.
  • Der Fahrerstand 13 ist am Hubmast 12 befestigt, so daß er sich mit diesem dreht und mit ihm verschoben wird. Der Fahrerstand 13 ist einseitig neben der Drehsäule 40 bzw. deren Gehäuserohr 50 angebracht (s. F i g. 2), so daß der Hubmast dem Fahrer beim überblicken seines Arbeitsfeldes nicht im Wege steht. Dadurch hat der Fahrer jederzeit die Last vor Augen und spielen sich die mit der Lastbeförderung verbundenen Vorgänge in seiner unmittelbaren Nähe ab. Zum Fahrerstand 13 gehört ein Sitz 70, diesen überdachende Schutzbügel 71, ein Lenkrad 72 und ein Bedienungsgehäuse 73 zur Unterbringung der Steuerventile und ihrer Steuerhebel sowie der Steuerung des Antriebsmotors, der Anzeigevorrichtungen und ähnlicher zum Betrieb des Hubladers 10 verwendeter Vorrichtungen. Da der Fachmann mit den erforderlichen Steuereinrichtungen ohnedies vertraut ist, erübrigt sich ein Eingehen auf diese.
  • Die mit der Benutzung des erfindungsgemäß gebauten Hubladers 10 verbundenen, bereits in der Einleitung kurz gestreiften Vorteile und neuen Möglichkeiten lassen sich an Hand der Zeichnungsunterlagen noch besser erkennen. In F i g. 1 wird die gewöhnliche Arbeitsweise des Hubladers angedeutet, indem der Lastträger 27 mit ausgezogenen Linien in Höhe der Fahrbahn oder des Hallenflurs in derjenigen Stellung wiedergegeben ist, in der er eine Last aufnimmt. Die Last wird durch Zuführung von Druck mittel zu dem Hubzylinder 30 gehoben, und durch Betätigen der Neigezylinder ü2 wird der Hubmast oben etwas rückwärts geneigt, damit die Last auf dem Lastträger 27 sicherer liegenbleibt. Die strichpunktierten Linien in F i g. 1 links lassen die am Hubmast 12 befindliche Last in gehobener und geneigter Stellung erkennen.
  • Außerdem zeigt die F i g. 1, daß der Hublader eine Last auch auf seiner Ladefläche 21 befördern kann. Die strichpunktierten Linien in F i g. 1 rechts deuten eine auf der Ladefläche 21 ruhende Last an, und es ist ersichtlich, daß der Hublader 10 eine zweifache Last tragen kann, nämlich eine auf der Ladefläche 21 ruhende und eine zweite, mit dem Lastträger 27 nach Art eines gewöhnlichen Hubladers getragene Last. Ist eine besonders schwere Last zu befördern, so wird sie zweckmäßig so auf der Ladefläche gelagert, daß sich ihr Gewicht anteilig gleichmäßig auf die Räder 16 und 17 verteilt, statt auf dem über das Fahrzeug herauskragenden Lastträger zu liegen.
  • Der Hublader 10 ist ein Selbstlader, da die Last auf die Ladefläche aufgesetzt werden kann, indem man sie in die Stellung hebt, die in F i g. 1 links in strichpunktierten Linien gezeichnet ist, dann die gesamte Hubmastkonstruktion aus der in F i g. 2 in ausgezogenen Linien wiedergegebenen Stellung im Sinne der strichpunktiert dargestellten Stellung herumschwenkt bis zu der in F i g. 3 mit ausgezogenen Linien wiedergegebenen Stellung, und den Träger samt Drehsäule und Hubmast in die in F i g. 3 rechts mit strichpunktierten Linien gezeigte Stellung nach hinten zurückzieht. Ist die Last auf die Ladefläche 2 abgesetzt, so wird dem Verschiebezylinder 45 wiede Druckmittel zugeleitet, wodurch er den Träger 41 bi zu der in F i g. 3 links mit strichpunktierten Linie angedeuteten Stellung verschiebt, so daß der Lasj träger 27 von der auf der Ladefläche abgesetzte Last freikommt. Der Hubmast 12 kann dann wiede zu weiterer Hubarbeit oder weiterem Transport nac: vorn geschwenkt werden.
  • Es ist auch zu erkennen, daß die vergrößert Reichweite, die dem Hubmast 12 durch den ausfahr baren Träger 41 verliehen wird, die Verrichtung vo: Arbeiten in beengten Räumen, ohne das Fahrgeste: 11 zu bewegen, ermöglicht. Es ist auch zu bemerker daß der Hubmast 12 durch Ausfahren des Trägers 4: aus dem Fahrgestell mit so weit abgesenktem Aus ziehmast 25, daß sich der Lastträger 27 auf Flurhöh befindet, auf die eine oder die andere Seite ge schwenkt werden kann. Wie F i g. 6 erkennen läßl ermöglicht dies das Stapeln von Lasten rechtwinkli; zu einem Gang von einer Breite W, die etwa geringer als die bei eingezogenem Träger gemessen Länge L des Fahrzeugs 10 mit nach vorn zeigende Lastträgern 27 sein kann. Die in F i g. 6 dargestellt überführung der Last in die gewünschte Lage wirr durch Ausfahren des Trägers 41 und eine den Lenken der Fahrzeugräder angepaßte Schwenk Bewegung des Hubmastes 12 erreicht.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Hublader mit einer Ladefläche auf einen Vierradfahrgestell und einem darin horizontal ir Fahrtrichtung verschiebbaren Träger mit Dreh säuie, auf welcher der Hubmast mit dem außer halb der Ladefläche bis zum Flur absenkbarer Lastträger derart vollständig dreh- und verschieb bar ist, daß der Hubmast sowohl über der Außenrand des Fahrgestells hinausreichend be. wegbar als auch samt Drehsäule und Lastträge unter den Außenrand des Fahrgestells zurück ziehbar ist, dadurch gekennzeichnet; daß mit dem mittig im Fahrgestell (11) angeordneten Träger (41) die Drehsäule (40) übe den Außenrand des Fahrgestells hinaus verschiebbar ist.
  2. 2. Hublader nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zur Drehsäule (40) gehörenden, in bekannter Weise als Drehhülse (20, 50) ausgebildeten drehbaren Teil außer dem Hubmast (12) auch der Fahrerstand (13) angebracht ist.
  3. 3. Hublader nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubmast (12) in an sich bekannter Weise mit einer Vorrichtung (62) zum Neigen um eine horizontale Achse (59) versehen und als hochstehender, nach unten ausfahrbarer Ausziehmast (22,25) ausgebildet ist, dessen Hub-, Dreh- und Neigebewegung ebenso wie die Hubbewegung des Lastträgers (27) und die Verschiebebewegung des Trägers (41) der Dreh-Säule (40) vom Fahrerstand aus steuerbar sind.
DEB80378A 1964-06-12 1965-02-04 Hublader mit verschiebbarem und vollstaendig drehbarem Hubmast Pending DE1291683B (de)

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