DE1014032B - Flurfoerdergeraet mit seitlich ausfahrbarem Hubmast - Google Patents
Flurfoerdergeraet mit seitlich ausfahrbarem HubmastInfo
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- DE1014032B DE1014032B DEI12573A DEI0012573A DE1014032B DE 1014032 B DE1014032 B DE 1014032B DE I12573 A DEI12573 A DE I12573A DE I0012573 A DEI0012573 A DE I0012573A DE 1014032 B DE1014032 B DE 1014032B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
- B66F9/075—Constructional features or details
- B66F9/08—Masts; Guides; Chains
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B66F9/07568—Steering arrangements
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Flurfördergerät mit seitlich ausfahrbarem Hubmast, insbesondere zum
Stapeln und Verfahren von langem, sperrigem Gut. Ein besonderer Vorzug solcher als Langgutstapler
bekannter Flurfördergeräte besteht darin, daß seitlieh an das aufzunehmende Gut herangefahren werden
kann. Das seitliche Anfahren und das Aufnehmen der Last durch den ausfahrbaren Hubmast bzw. Hubschlitten
findet seine Grenzen dort, wo mehrere Stapel nicht nur nebeneinander, sondern auch hintereinander
gelagert sind. Hier kann der Fall eintreten, daß ein zwischenliegender Stapel abgebaut werden
soll, bei dem ein seitliches Anfahren des Flurfördergerätes nicht möglich ist.
Gemäß der Erfindung wird hier durch eine Zusatzeinrichtung am Langgutstapler Abhilfe geschaffen,
die ein Einschwenken des Fahrzeuges auf kleinstem Raum ermöglicht. Zu diesem Zweck ist am Vorderteil,
etwa in der Fahrzeuglängsachse, ein quer angeordnetes Rad eingebaut, das so heb- und senkbar
ist, daß sein tiefster Punkt über oder unter dem Bodenberührungspunkt der Lenkräder liegen kann.
Das Heben und Senken des quer liegenden Rades kann auf verschiedene Art erfolgen. Als besonders
zweckmäßig hat sich der hydraulische Antrieb erwiesen, bei welchem der Radträger z. B. durch einen
in einem festen Zylinder beweglichen Kolben gehoben und gesenkt wird. Ein weiteres Merkmal der Erfindung
besteht darin, daß das quer liegende Einzelrad mit einem besonderen Antrieb versehen ist, der
ebenfalls beliebig gestaltet sein kann. So ist z. B. an einen hydraulischen oder elektrischen Antrieb zu
denken, oder es kann das genannte Rad durch eine abschaltbare Kupplung mit der Hauptantriebsmaschine
des Flurfördergerätes verbunden sein. Außerdem kann das Einzelrad lenkbar sein, um möglichst kleine
Kurvenradien zu bekommen.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 eine Seitenansicht des Flurfördergerätes, teilweise im Schnitt,
Abb. 2 eine Draufsicht auf das Flurfördergerät und Abb. 3 die Draufsicht auf einen Stapelplatz.
Das Flurfördergerät besteht aus dem Rahmen a,
der eine seitliche Einbuchtung a" aufweist, um den
Hubmast e mit dem Hubschlitten / im eingefahrenen
Zustand aufzunehmen. Die Oberfläche des Rahmens a ist als Ladepritsche a' ausgebildet, auf der das aufgenommene
Gut beim Horizontaltransport abgesetzt werden kann. Seitlich auf der Pritsche a! liegt der
Fahrerstand d, so daß die Ladefläche nahezu ungehindert zum Beladen zur Verfügung steht. Die getriebenen
Räder sind mit b, die Lenkräder mit c bezeichnet. Im vorderen Bereich des Rahmens α ist in
Flurfördergerät mit seitlich
ausfahrbarem Hubmast
ausfahrbarem Hubmast
Anmelder:
Albert Irion Nach!.,
Stuttgart-Münster, Nagoldstr. 55
Heinrich Taake, Stuttgart-Zuffenhausen,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
der Fahrzeuglängsachse ein quer gestelltes Rad g angeordnet,
dessen Radträger 0 beispielsweise mit einem Kolben i verbunden ist. Dieser Kolben i ist in dem
fest mit dem Rahmen α verbundenen Zylinder k auf
und ab beweglich. Ein seitlich am Radträger 0 liegender Antrieb h soll das Rad g antreiben. Außerdem
kann das Rad g lenkbar sein.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Flurfördergerätes
ist folgende: Beim Einsatz wird das Fahrzeug zur Aufnahme des gestapelten Gutes seitlich
angefahren. Durch entsprechende Einrichtungen ist es möglich, den Hubmast e mit dem Hubschlitten
quer zur Fahrtrichtung auszufahren und so das Gut aufzunehmen. Nach dem Hochfahren des Schlittens /
über die Höhe der Ladepritsche a' kann der Hubmast e mit dem Hubschlitten f wieder eingefahren
und die Last auf der Ladefläche a' abgesetzt werden. Liegen nun die Verhältnisse so, wie in Abb. 3 dargestellt,
ist es zwar möglich, die Stapel I in der geschilderten Weise aufzunehmen und weiterzutransportieren.
Schwierigkeiten bereitet dagegen das Herausnehmen von Stapeln der mittleren Reihe m
oder der Reihe n, wo nach dem Entfernen der vorn liegenden Stapel ein seitliches Anfahren an die
inneren Stapel nicht mehr geht. Hier gibt die Erfindung durch den Einbau des quer liegenden heb-
und senkbaren Rades die Möglichkeit, mit dem Flurfördergerät zunächst rückwärts an die Stapel in
bzw. η heranzufahren. Durch das Absenken des quer liegenden Rades g werden die Lenkräder c von der
Bodenberührung abgehoben, und es ist möglich, durch den Antrieb h eine Schwenkbewegung des Fahrzeuges
in der Pfeilrichtung χ auszuführen, so daß das Flurfördergerät wiederum parallel zu dem Stapel m
bzw. η zu stehen kommt. Zweckmäßigerweise wird während des Beladens das Rad g wegen der Kippgefahr
gehoben, so daß das Fahrzeug wieder auf allen
709 657/282
vier Rädern b, c steht. Nach dem Absetzen der Last auf der Pritsche a! wird in gleicher Weise wie beim
Einfahren das Radg· ebenfalls wieder gesenkt, das
Fahrzeug in Richtung y rückwärts geschwenkt und in Richtung s ausgefahren.
So ist es möglich, auch aus mehreren nebeneinanderliegenden
Stapeln jederzeit Güter aus Lücken herauszunehmen, ohne daß deshalb eine besonders
verbreiterte Fahrbahn erforderlich ist. Es kann auch daran gedacht werden, die Schwenkbewegung bei abgesenktem
Rad g über die Antriebsräder b vorzunehmen, wobei es hier oder auch im Falle eines besonderen
Antriebs für das Rad g zweckmäßig ist, die Räder b einzeln abbremsbar zu machen. Dadurch
kann gegebenenfalls ein besonderer Antrieb für das quer liegende Hilfsrad g entfallen.
Claims (5)
1. Flurfördergerät mit seitlich ausfahrbarem Hubmast, insbesondere zum Stapeln und Verfahren
von langem, sperrigem Gut, dadurch gekennzeichnet, daß im vorderen Bereich des Fahrzeuges,
etwa in der Fahrzeuglängsachse, ein quer angeordnetes Rad (g) eingebaut ist, das so heb-
und senkbar ist, daß sein tiefster Punkt über oder unter der Bodenberührung der Lenkräder (c)
liegt.
2. Flurfördergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des quer angeordneten
Rades (g) über hydraulische Mittel, z. B. über einen Differentialkolben (i) erfolgt, der
in einem mit dem Fahrzeugrahmen (a) fest verbundenen Zylinder (k) gleitet.
3. Flurfördergerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das quer angeordnete
Rad (g) einen eigenen Antrieb Qi) besitzt, der hydraulisch, elektrisch oder mittels abschaltbarer
Kupplung vom Hauptmotor aus erfolgen kann.
4. Flurfördergerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die angetriebenen
Räder (b) einzeln abbremsbar sind.
5. Flurfördergerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das quer angeordnete
Einzelrad (g) lenkbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 657/282 8.57
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI12573A DE1014032B (de) | 1956-12-17 | 1956-12-17 | Flurfoerdergeraet mit seitlich ausfahrbarem Hubmast |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI12573A DE1014032B (de) | 1956-12-17 | 1956-12-17 | Flurfoerdergeraet mit seitlich ausfahrbarem Hubmast |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1014032B true DE1014032B (de) | 1957-08-14 |
Family
ID=7185430
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI12573A Pending DE1014032B (de) | 1956-12-17 | 1956-12-17 | Flurfoerdergeraet mit seitlich ausfahrbarem Hubmast |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1014032B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166699B (de) | 1964-03-26 | Steinbock G M B H | Seitenlader mit mittigem Hubmast | |
| DE1209450B (de) | 1960-08-08 | 1966-01-20 | Linde Ag | Lenkeinrichtung fuer einen Hubstapler |
| DE1244655B (de) | 1960-09-15 | 1967-07-13 | John Bridge | Flurlaufender Hubstapler |
-
1956
- 1956-12-17 DE DEI12573A patent/DE1014032B/de active Pending
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166699B (de) | 1964-03-26 | Steinbock G M B H | Seitenlader mit mittigem Hubmast | |
| DE1209450B (de) | 1960-08-08 | 1966-01-20 | Linde Ag | Lenkeinrichtung fuer einen Hubstapler |
| DE1244655B (de) | 1960-09-15 | 1967-07-13 | John Bridge | Flurlaufender Hubstapler |
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