DE1241360B - Steuervorrichtung bei Foerderbahnen mit Abzweigstrecken fuer die Einfahrt der Foerderwagen in die Hauptstrecke - Google Patents
Steuervorrichtung bei Foerderbahnen mit Abzweigstrecken fuer die Einfahrt der Foerderwagen in die HauptstreckeInfo
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- DE1241360B DE1241360B DE1961S0086873 DES0086873A DE1241360B DE 1241360 B DE1241360 B DE 1241360B DE 1961S0086873 DE1961S0086873 DE 1961S0086873 DE S0086873 A DES0086873 A DE S0086873A DE 1241360 B DE1241360 B DE 1241360B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B10/00—Power and free systems
- B61B10/02—Power and free systems with suspended vehicles
- B61B10/025—Coupling and uncoupling means between power track abd vehicles
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Description
- Steuervorrichtung bei Förderbahnen mit Abzweigstrecken für die Einfahrt der Förderwagen in die Hauptstrecke Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung bei Förderbahnen mit Abzweigstrecken für die Einfahrt der Förderwagen in die Hauptstrecke, wobei die Förderwagen mit Anschlägen versehen sind und eine mit den Förderwagen über Mitnehmer kuppelnde, die Hauptstrecke befahrende Antriebseinrichtung vorgesehen ist und wobei in den Abzweigstrecken die Einfahrt in die Hauptstrecke überwachende Ausfahrsperren vorgesehen sind, die von jeweils zwei in Serie geschalteten Schaltern, deren einer von der Antriebsein richtung und deren anderer von mit der Antriebseinrichtung gekuppelten Förderwagen betätigbar ist, überwacht sind.
- Es ist bereits ein Umlaufförderer der vorstehend genannten Art bekanntgeworden. Zur Steuerung der Ausfahrsperre sind hierbei zwei elektrische Schalter vorgesehen, deren einer in der Antriebseinrichtung angeordnet ist und bei vorhandenem Förderbehälter durch dessen Gewicht geschaltet wird und deren anderer ortsfest an der Hauptstrecke angeordnet ist und durch vorbeifahrende Antriebseinrichtungen geschaltet wird. Durch die Serienschaltung der beiden Schalter wird erreicht, daß die Ausfahrsperre nur bei Vorbeifahrt einer noch freien Antriebseinrichtung einen Förderbehälter aus der Abzweigstrecke in die Hauptstrecke entläßt. Die Anordnung des einen Schalters in der Antriebseinrichtung erfordert zum Anschluß an die ortsfesten Teile des die Ausfahrsperre überwachenden Stromkreises Schleifkontakte.
- Diese Schleifkontakte verursachen eine gewisse Störanfälligkeit und bedingen im Hinblick auf den erforderlichen Berührungsschutz einen aufwendigen Aufbau. Weiterhin lassen sich die Schleifkontakte nur schwer den Erfordernissen in explosionsgefährdeten Räumen, beispielsweise Lackierereien, anpassen.
- Ferner ist eine rein mechanische Steuereinrichtung für eine Ausfahrsperre bekanntgeworden. An der Uauptstrecke befindet sich dabei in einem ortsfesten Gehäuse ein von einer vorbeifahrenden Antriebseinrichtung und ein von einem mit der Antriebseinrichtung gekuppelten Förderbehälter betätigbarer Anschlaghebel. Falls nur der von der Antriebseinrichtung betätigbare Anschlaghebel bewegt wird, überträgt ein Gestänge ein Steuersignal zu einer an der Abzweigstrecke dicht vor deren Einmündung in die Hau-ptstrecke angeordneten Ausfahrsperre. Bei Eintreffen eines derartigen Steuersignals gibt die Ausfahrsperre die Einfahrt in die Hauptstrecke für einen Förderbehälter frei und bewegt durch Entspannen einer Feder den Förderbehälter, bis dieser in Eingriff zu einer ihn in die F[auptstrecke bringenden, von der A ntriebseinrichtung angetriebenen HilfsförderLette gelangt. Während seiner Bewegung durch die Hilfsförderkette stellt der Förderbehälter über einen Anschlaghebel die Ausfahrsperre unter Spannen der Feder wieder in die Ausgangslage zurück. Diese Steuereinrichtung weist viele mechanisch bewegte und beanspruchte Teile auf und bedarf aus diesem Grund einer ständigen Wartung; außerdem erfordert sie infolge ihrer vielen Teile einen hohen Bauaufwand.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuervorrichtung für Förderbahnen der eingangs genannten, ein Einfahren eines Förderwagens aus der Abzweigstrecke in die Hauptstrecke nur bei auf der Hauptstrecke zur Weiterbeförderung des Förderwagens bereiter Antriebseinrichtung erlaubenden Art zu schaffen, welche einen billigen und robusten Aufbau aufweist und somit nur geringe Anschaffungs-, Unterhaltungs- und Betriebskosten verursacht.
- Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß vor der Einfahrt aus einer Abzweigstrecke in die Hauptstrecke als Schalter zwei Druckluftventile angeordnet sind, welche die Druckbeaufschlagung einer sich unter dieser Beaufschlagung lösenden Ausfahrsperre aus der Abzweigstrecke überwachen und von welchen das eine Druckluftventil durch den Anschlag eines Förderwagens geschlossen und das andere, mit einer Entlüftung versehene Druckluftventil durch einen Mitnehmer der Antriebseinrichtunggeöffnet wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
- Die Förderbahn weist eine nur in der Pfeilrichtung zu befahrende Hauptstrecke auf, an welcher ein Führungsweg 3 für die Antriebseinrichtungen und ein Führungsweg 5 für die Förderwagen verlegt sind.
- In den Führungsweg 5 sind nicht dargestellte Weichen eingebaut, die von der Hauptstrecke 1 zu nur von den Förderwagen unter Einwirkung einer Kraft, beispielsweise der Schwerkraft, zu durchfahrende Abzweigstrecken 7 führen. Die Abzweigstrecken 7 münden an ihrem Ende in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise über eine Weiche 9 wieder in den Führungsweg 5 ein. Kurz vor der Einmündung der Abzweigstrecke 7 in die Hauptstrecke 1 befindet sich in ersterer eine Ausfahrsperrell, welche einen unter der Kraft einer Feder 13 einfallenden und dabei die Ausfahrt der Förderwagen aus der Abzweigstrecke 7 sperrenden Riegel 15 und einen bei Druckbeaufschlagung den Riegel 15 entgegen der Kraft der Feder 13 in eine die Ausfahrt freigebende Lösestellung ziehenden Druckluftzylinder 17 aufweist. An der Hauptstrecke 1 sind kurz vor der Einmündungsstelle der Abzweigstrecke 7 zwei Druckluftventile 19 und 21 angeordnet, die in Serie in eine von einer nicht dargestellten Druckluftquelle zum Druckluftzylinder 17 führende Rohrleitung 23 eingeschaltet sind. Das Druckluftventil 19 ist nahe dem Führungsweg 5 angebracht und sperrt nur während des Vorbeifahrens eines Förderwagens einen sonst geöffneten Luftdurchgang ab. Das mit einer Entlüftung versehene Druckluftventil 21 ist nahe dem Führungsweg 3 angebracht; während des Vorbeifahrens einer Antriebseinrichtung trennt es den Druckluftzylinder 17 von der Entlüftung ab und verbindet ihn mit dem Druckluftventil 19. Zur eindeutigen, druckluftsparenden Steuerung ist es vorteilhaft, wenn das Druckluftventil 19 während des Vorbeifahrens einer mit einem Förderwagen gekuppelten Antriebseinrichtung zeitlich kurz vor dem Druckluftventil 21 betätigt und erst nach der Rückschaltung des letzteren ebenfalls wieder freigegeben wird. Dies läßt sich am einfachsten dadurch erzielen, daß zur Steuerung des Druckluftventils 19 ein Längsbalken des Förderwagens, zur Steuerung des Druckluftventils 21 dagegen ein nur kurzer Steg der Antriebseinrichtung dient.
- Die Ausfahrsperre 11 kann sich infolge der Wirkung der Druckluftventile 19 und 21 also nur lösen und die unter Einwirkung der Schwerkraft oder einer sonstigen Kraft erfolgende Ausfahrt für einen Förderwagen durch Zurückziehen des Riegels 15 in dessen Lösestellung freigeben, wenn in der Hauptstreckel an den Druckluftventilenl9 und 21 eine freie, mit keinen Förderwagen gekuppelte Antriebseinrichtung vorbeifährt. Nur in diesem Fall bleibt das Druckluftventil 19 in Ruhe, und das Druckluftventil 21 wird kurzzeitig betätigt, so daß der Druckluftzylinder 17 vorübergehend druckbeaufschlagt wird und den Riegel 15 in die Lösestellung bringt. Aus der Abzweigstrecke 7 kann dann ein Förderwagen in die Hauptstrecke 1 einfahren, die Antriebseinrichtung holt ihn ein, kuppelt sich mit ihm und befördert ihn auf der Hauptstrecke 1 weiter. Nach der Ausfahrt des Förderwagens schiebt die Feder 13 den Riegel 15 mit der Entlüftung des Druckluftzylinders 17 alsbald wieder in die Sperrstellung.
- Wenn an den Druckluftventilen 19 und 21 eine mit einem Förderwagen gekuppelte Antriebseinrichtung vorbeifährt, so sperrt das Druckluftventil 19 die Druckluftzufuhr zum Druckluftventil 21 ab, der Druckluftzylinder 17 bleibt also drucklos und der Riegel 15 in seiner Sperrstellung. Aus der Abzweigstrecke 7 kann in diesem Fall kein Förderwagen ausfahren.
Claims (1)
- Patentanspruch: Steuervorrichtung bei Förderbahnen mit Abzweigstrecken für die Einfahrt der Förderwagen in die Hauptstrecke, wobei die Förderwagen mit Anschlägen versehen sind und eine mit den Förderwagen über Mitnehmer kuppelnde, die Hauptstrecke befahrende Antriebseinrichtung vorgesehen ist und wobei in den Abzweigstrecken die Einfahrt in die Hauptstrecke überwachende Ausfahrsperren vorgesehen sind, die von jeweils zwei in Serie geschalteten Schaltern, deren einer vcn der Antriebseinrichtung und deren anderer von mit der Antriebseinrichtung gekuppelten Förderwagen betätigbar ist, überwacht sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß vor der Einfahrt aus einer Abzweigstrecke (7) in die Hauptstrecke (1) als Schalter zwei Druckluftventile (19 und 21) angeordnet sind, welche die Druckbeaufschlagung einer sich unter dieser Beaufschlagung lösenden Ausfahrsperre (11) aus der Abzweigstrecke (7) überwachen und von welchen das eine Druckluftventil (19) durch den Anschlag eines Förderwagens geschlossen und das andere, mit einer Entlüftung versehene Druckluftventil (21) durch einen Mitnehmer der Antriebs einrichtung geöffnet wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 629 095, 1 113 665; USA.-Patentschrift Nr. 2 875 703.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1961S0086873 DE1241360B (de) | 1961-12-21 | 1961-12-21 | Steuervorrichtung bei Foerderbahnen mit Abzweigstrecken fuer die Einfahrt der Foerderwagen in die Hauptstrecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1961S0086873 DE1241360B (de) | 1961-12-21 | 1961-12-21 | Steuervorrichtung bei Foerderbahnen mit Abzweigstrecken fuer die Einfahrt der Foerderwagen in die Hauptstrecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1241360B true DE1241360B (de) | 1967-05-24 |
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ID=7513337
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1961S0086873 Pending DE1241360B (de) | 1961-12-21 | 1961-12-21 | Steuervorrichtung bei Foerderbahnen mit Abzweigstrecken fuer die Einfahrt der Foerderwagen in die Hauptstrecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1241360B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4203370A (en) | 1978-02-06 | 1980-05-20 | Rapistan Incorporated | In-floor towline automatic re-entry spur |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE629095C (de) * | 1932-04-28 | 1936-04-23 | Mix & Genest Akt Ges | Umlauffoerderer mit einer Reihe Sendestellen und einer von diesen gesonderten Reihe Empfangsstellen |
| US2875703A (en) * | 1956-10-30 | 1959-03-03 | Mechanical Handling Sys Inc | Power and free conveyor system |
| DE1113665B (de) | 1957-07-24 | 1961-09-07 | King Ltd Geo W | Haengebahnfoerderanlage mit einer oder mehreren Abzweigungen |
-
1961
- 1961-12-21 DE DE1961S0086873 patent/DE1241360B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE629095C (de) * | 1932-04-28 | 1936-04-23 | Mix & Genest Akt Ges | Umlauffoerderer mit einer Reihe Sendestellen und einer von diesen gesonderten Reihe Empfangsstellen |
| US2875703A (en) * | 1956-10-30 | 1959-03-03 | Mechanical Handling Sys Inc | Power and free conveyor system |
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