DE474868C - Schraegaufzug fuer Haengebahnfahrzeuge - Google Patents
Schraegaufzug fuer HaengebahnfahrzeugeInfo
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- DE474868C DE474868C DEM100122A DEM0100122A DE474868C DE 474868 C DE474868 C DE 474868C DE M100122 A DEM100122 A DE M100122A DE M0100122 A DEM0100122 A DE M0100122A DE 474868 C DE474868 C DE 474868C
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- Germany
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- Expired
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B9/00—Tramway or funicular systems with rigid track and cable traction
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pusher Or Impeller Conveyors (AREA)
Description
Die Erfindung ist ein Schrägaufzug für Hängebahnfahrzeuge mit nach oben bzw.
unten gerichteter Fahrbahn. Bei derartigen Aufzügen wird in der Regel zur Beförderung
der Fahrzeuge eine ständig umlaufende Kette oder ein ähnliches Antriebsmittel benutzt, an
dem in gewissen Abständen Mitnehmer befestigt sind, die an dem Transportwagen angreifen
und diesen über den Schrägaufzug befördern. Um dem Wagen beim Beginn des Transportes eine bestimmte Stellung zu geben,
sind bereits Vorrichtungen verwendet worden, die im wesentlichen aus einem gewichtsbelasteten
Hebel bestehen, der zwar ein Durchlaufen der Wagen gestattet, aber ein Rückwärtsfahren
unmöglich macht. Durch Anschluß einer schräg aufwärts gerichteten Bahnstrecke an die Horizontale wird nun in Verbindung
mit dem Hebel erreicht, daß der durchlaufende Wagen um ein geringes Maß aufwärts fährt
und bei dem dann folgenden Zurücklaufen von dem Hebel abgefangen wird. Um ein einwandfreies
Arbeiten eines solchen Schrägaufzuges zu gewährleisten, ist aber weiterhin eras forderlich, daß in einen bestimmten Streckenabschnitt
in Abhängigkeit von der Bewegung der Aufzugskette immer nur ein einzelnes Fahrzeug einläuft. Auch zur Erreichung
dieses Zweckes sind bereits Einrichtungen getroffen worden, sie besitzen jedoch noch gewisse
Mängel, die bei dem die Erfindung bildenden Schrägaufzug beseitigt sind.
In der Zeichnung ist ein derartiger Schrägaufzug in beispielsweiser Ausführungsform
dargestellt. Die Abb. 1 und 2 sind Seitenansichten des Schrägaufzuges bei verschiedenen
Stellungen der Fahrzeuge. Die Abb. 3 und 4 zeigen ein Sperrorgan in geschlossenem und
geöffnetem Zustande.
Die beispielsweise aus einem Formeisen gebildete Fahrbahn α besitzt eine Schrägfläche
b, die je nach Bedarf nach oben oder unten gerichtet sein kann. Auf der Bahn laufen
die Transportwagen c. Sie werden auf der geraden Strecke meist von Hand bewagt,
während der Transport auf der Schrägbahn durch die umlaufende Kette d bewirkt wird.
An dieser sind in gewissen Abständen Mitnehmer e vorgesehen, die sich gegen das hintere
Ende der Transportwagen legen. Auf der Geraden stehende Transportwagen werden durch einen Stoß in der Pfeilrichtung der
Abb. ι nach vorn geschoben und gelangen bis an das Bogenstück, das den Übergang zur
Schrägbahn b bildet. Jeder Wagen wird dabei in der Regel zunächst um ein geringes Maß
die Schrägbahn hinauflaufen und tritt dann eine Rückwärtsbewegung an, wird jedoch
durch den für diesen Zweck bekannten Sperrhebel in der Stellung gemäß Abb. 2 festgehalten.
Beim Vorschieben des in der Wagerechten befindlichen Wagens stößt dieser gegen den doppelarmigen, um einen Zapfen g drehbaren
Arm h, der die aus den Abb. 3 und 4 ersichtlichen Klappen i in geöffneter Stellung
hält. Bewegt sich unter der Einwirkung des Transportwagens der längere Schenkel des
Armes h in der Pfeilrichtung gemäß Abb. I,
so werden die Klappen i freigegeben, und sie schlagen in der aus Abb. 4 ersichtlichen Pfeilrichtung
zusammen, sperren also dann, wie Abb. 3 zeigt, die Durchfahrt für den nächsten Wagen. Ist das soeben eingeschobene Fahrzeug
in vorstehend beschriebener Weise in die Stellung nach Abb. 2 gelangt, so wird es von
einem Mitnehmer e erfaßt und auf die Schrägbahn geschoben. Der nächste Mitnehmer
legt sich kurze Zeit darauf gegen das untere Ende des doppelarmigen Hebels k, der
bei geschlossener Klappe i die Stellung nach Abb. 2 einnimmt. Der Mitnehmer dreht diesen
Hebel in der Pfeilrichtung nach Abb. 2 so weit, bis er die Lage nach Abb. ι einnimmt.
Durch die Zugstange I und den doppelarmigen Hebel m werden dann die Klappen i aus ihrer
Lage gemäß Abb. 3 in die Stellung nach Abb. 4 gebracht, die Durchfahrt für den
nächsten Wagen ist also freigegeben, und der Arm h hält die Klappe in der gehobenen Stellung
fest. Das oben beschriebene Spiel kann also von neuem beginnen.
Würden nun die Klappen i dauernd geöffnet bleiben, so könnte der Fall eintreten, daß
doch einmal zu unrechter Zeit ein Transportwagen in die hinter den Klappen liegende
Fahrstraße eingeschoben wird. Um das zu verhüten, ist der Arm h durch die Stange n,
den doppelarmdgen Hebel 0 und die Stange p mit einem Hebel q verbunden, gegen den der
Mitnehmer e ebenfalls stoßen kann. Es vergeht eine gewisse Zeit, ehe der Mitnehmer e
die Wegstrecke von dem Hebel k bis zum Hebel q zurückgelegt hat, und diese Zeitspanne
ist hinreichend, um einen Wagen bis an die Schrägbahn vorzuschieben. Wird in dieser Zeit jedoch kein Wagen nach der
Schrägfläche hin bewegt, so stößt der Mitnehmer e gegen den Hebel q, es hebt sich
dann der Arrri h, und daraufhin schließen sich die Klappen i. Ein Transportwagen kann also
erst dann wieder an die Schrägbahn hingebracht werden, wenn der nächste Mitnehmer e
mit dem Hebel k in Eingriff kommt und dadurch
die Klappen i zurückzieht.
Die Verbindung zwischen den einzelnen Sperr- und Schaltorganen kann anstatt durch
Stangen auch durch Ketten, Seile oder in anderer Weise vorgenommen werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Schrägaufzug für Hängebahnfahrzeuge, bei dem die Beförderung der Fahrzeuge auf der Schrägbahn durch ein ständig umlaufendes, mit Mitnehmern versehenes Fördermittel bewirkt wird und bei dem Einrichtungen getroffen sind, um das gleichzeitige Einfahren mehrerer Fahrzeuge in eine bestimmte Gleisstrecke zu verhüten, dadurch gekennzeichnet, daß auf der geraden Fahrbahn in einem bestimmten Abstande von dem Anfang der Schrägbahn um einen festen Punkt schwingende Klappen (i) angeordnet sind, die so mit einem unter der Wirkung der Mitnehmer (e) stehenden Hebel (k) verbunden sind, daß die Klappen bei der Verstellung des Hebels (k) durch den Mit- - nehmer -(e) -die -Fahrbahn freigeben und durch einen Arm (Ji) in der offenen Stellung festgehalten werden.
- 2. Schrägaufzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (Ji) in die Fahrbahn der Fahrzeuge (c) hineinragt, so daß er beim Anstoßen eines Wagens die Sperrung der Klappen (i) aufhebt und letztere sich schließen.
- 3. Schrägaufzug nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (Ji) durch eine Gelenkverbindung an einen Hebel (q) angeschlossen ist, der sich im Weg der Mitnehmer (e) befindet und beim Anstoßen eines solchen Mitnehmers den langen Schenkel des Armes (Ji) anhebt, wodurch sich die Klappen (i) schließen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM100122A DE474868C (de) | 1927-06-16 | 1927-06-16 | Schraegaufzug fuer Haengebahnfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM100122A DE474868C (de) | 1927-06-16 | 1927-06-16 | Schraegaufzug fuer Haengebahnfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE474868C true DE474868C (de) | 1929-04-12 |
Family
ID=7324246
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM100122A Expired DE474868C (de) | 1927-06-16 | 1927-06-16 | Schraegaufzug fuer Haengebahnfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE474868C (de) |
-
1927
- 1927-06-16 DE DEM100122A patent/DE474868C/de not_active Expired
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