DE1229131B - Zentrier- und Verriegelungsvorrichtung fuer Schiebebuehnen, Krane und Stapelgeraete - Google Patents
Zentrier- und Verriegelungsvorrichtung fuer Schiebebuehnen, Krane und StapelgeraeteInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61J—SHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
- B61J1/00—Turntables; Traversers; Transporting rail vehicles on other rail vehicles or dollies
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
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Description
- Zentrier- und Verriegelungsvorrichtung für Schiebebühnen, Krane und Stapelgeräte Die Erfindung betrifft eine Zentrier- und Verriegelungsvorrichtung für Schiebebühnen, Krane und Stapelgeräte, bei der .ein an der Schiebebühne angebrachtes, mit einer Zugstange verbundenes Hebelpaar, daß der Ver- und Entriegelung der Schiebebühne an bestimmten Stichbahnanschlußpunkten dient, durch das auf der Schiebebühne zu transportierende Fahrzeug bei dessen Ausfahrt von der Bühne bzw. Einfahrt in die Bühne betätigt wird. Eine derartige Vorrichtung findet außer für Schiebebühnen und Krane auch noch Verwendung für schienengeführte Lagerbedienungs- und Stapelgeräte bekannter Bauart.
- Für die Arretierung einer Schiebebühne an bestimmten Festpunkten (Stichbahnanschlüssen) sind bereits verschiedene Vorrichtungen bekannt. Es ist z. B. üblich, einen an der Schiebebühne unter Federspannung quer zu deren Fahrtrichtung gelagerten Bolzen am Stichbahnanschluß in eine dort befestigte Führung mit Verriegelungsloch einrasten zu lassen. Am geeigneten Festpunkt dringt der Bolzen unter Federkraft durch das Loch und verriegelt auf diese Weise die Bühne gegen weitere Verschiebung auf ihrer Bahn. Durch diese Vorrichtung wird jedoch die Bühnenbewegung schlagartig abgestoppt. Hieraus ergeben sich unangenehme Stoßbelastungen für die Bühne und die Fahrbahnkonstruktion. Ferner muß die Fahrgeschwindigkeit der Bühne im Verriegelungsbereich äußerst gering gehalten werden, was zeitraubend und technisch oft schwierig zu erreichen ist.
- Bei einer anderen Verriegelungsart müssen die beiden gegeneinander verschiebbaren Schienenabschnitte optisch genau zur Deckung gebracht werden. Dann wird bei stehender Bühne durch Handbetätigung, die bei hoch liegender Fahrbahn vorzugsweise über einen Kettenzug erfolgt, ein Verriegelungshebel umgelegt, der beide Schienenabschnitte gegen eine gegenseitige Verschiebung sichert. Die Entriegelung erfolgt bei Bedarf ebenfalls von Hand. Dieses Verfahren ist im allgemeinen mühsam und zeitraubend.
- Eine dritte Ausführungsart verzichtet vollständig auf mechanische Verriegelung der Schienenabschnitte. Die Sicherung der Überfahrt geschieht ausschließlich auf elektrischem Weg in der Weise, daß das elektrisch angetriebene, die Schiebebühne verlassende oder dahin zurückkehrende Schienenfahrzeug nur dann mit Strom versorgt wird, wenn die betreffenden Schienenabschnitte sich genau decken. Der Bedienungsmann wird durch eine Kontrollampe über die genaue »Stichbahnstellung« unterrichtet. Für diese Stellung müssen im Interesse einer sicheren Überfahrt sehr geringe Verschiebungstoleranzen von der Schiebebühne eingehalten werden; der genaue Verriegelungspunkt ist dadurch schwierig anzusteuern, mehrfache Korrekturen der Bühnenposition beim Anfahren der Stichbahnen sind daher die Regel.
- Schließlich ist auch eine automatische Verriegelung und Feststellung von Drehscheiben, die sich auf Schiebebühnen befinden, bekannt, bei der beim Stillstand der Schiebebühne, deren Räder gebremst werden können, der Wagen auf die Drehscheibe geschoben werden kann. Die Drehscheibe ist dafür mit .einer durch das auf- bzw. abfahrende Fahrzeug selbsttätig die Verdrehung freigebenden bzw. sperrenden Sicherheitsvorrichtungen versehen.
- Durch die Erfindung sollen die bekannten Verriegelungsvorrichtungen verbessert und das genaue Heranfahren an das Stichbahngleis vereinfacht werden. Das erfolgt dadurch, daß der Verriegelungshebel durch Eingriff in eine neben der Bühnenfahrbahn starr befestigte, schwalbenschwanzförmige Kulisse nacheinander die Schiebebühne in bezug auf ein benachbartes Stichbahngleis zunächst zentriert und dann verriegelt, während der Entriegelungshebel diese Bewegungssperre für die Bühne wieder aufhebt, wobei das von der Bühne zu verschiebende, elektrisch angetriebene Fahrzeug in bekannter Weise nur dann mit Fahrstrom versorgt wird, wenn die Stellung der Schiebebühne auf ihrer Fahrbahn das Eingreifen des Verriegelungshebels in die Schwalbenschwanzkulisse zuläßt.
- Die Erfindung wird an Hand der folgenden Funktionsbeschreibung eines Ausführungsbeispiels in Aufbau und Wirkungsweise erläutert. Die Zeichnungen veranschaulichen in F i g. 1 die Schiebebühne in der Draufsicht, F i g. 2 die Schiebebühne im Längs- und Querschnitt, F i g. 3 die durch das Fahrzeug betätigten Verriegelungshebel.
- Die Schiebebühne 1 trägt das quer zu seiner Fahrtrichtung zu verschiebende Fahrzeug 2, z. B. ein Regalstapelgerät (F i g. 1 bis 3). Dieses soll in die Stichbahn 4 eingefahren werden. Zu diesem Zweck bewegt sich die : elektrisch angetriebene - Schiebebühne 1 auf ihrer Fahrbahn 3 bis zur Stichbahn 4 und hält dort innerhalb einer. Toleranzstrecke von etwa ± 50 mm; bezögen-auf die exakte Deckung*. der Stichbahn 4 mit der Fahrbahn für das Fahrzeug 2 auf der Schiebebühne 1. Das elektrisch angetriebene Fahrzeug 2 ist während der Fahrt der Bühne 1 ohne Stromzufuhr. Innerhalb der - Toleranzstrecke- wird über den an der Bühne 1 angebrachten Endschalter 8 in bekannter. Weise..die Stromzufuhr zum Fahrzeug 2 freigegeben: Diese Stromfreigabe. wird dem Bedienungsmann' - durch -' eine Kontrollampe, Summer od. dgl. angezeigt.- Er hat somit nur innerhalb der Toleranzstrecke die Möglichkeit, das Fahrzeug 2 von der Bühne 1 zwecks Einfahrt in die Stichbahn 4 anlaufen zu lassen.
- Unmittelbar nachdem Anlaufen in Richtung auf die Stichbahn .4 legt der am Fahrzeug 2 angebrachte Anschlag 7 den an der Bühne 1 drehbar gelagerten Hebel 6 in Fahrtrichtung. um und drückt ihn dabei in eine nach oben schwalbenschwanzförmig geöffnete Zentrier- und Verriegelungskulisse 5, die an entsprechender Stelle neben der Stichbahn 4 starr befestigt ist. Die Öffnungsbreite des Schwalbenschwanzes entspricht der Länge der Toleranzstrecke. Bei ungenauer Stellung der Bühne 1 in bezug auf die Stichbahn 4 trifft der Hebel 6 auf eine der geneigten Flanken der Kulisse 5 und gleitet daran bei gleichzeitiger Verschiebung, d. h. Zentrierung der Bühne, ab, bis er den tiefsten Punkt des Schwalbenschwanzes erreicht hat, der Anschlag 7 über ihn hinweggleitet und die Bühne 1 genau zentriert und sicher verriegelt ist. Das Fahrzeug 2, das auch den Bedienungsstand trägt, verläßt nun die Bühne 1, läuft in das Stichbahngleis 4. ein und läßt die verriegelte und von der Stromzufuhr abgeschnittene Verschiebebühne 1 zurück.
- Bei der Rückkehr des Fahrzeugs 2 auf die Bühne 1 wird in der letzten Phase des Einfahrens 1 s iftels Anschlag 9 über den Hebel 10 und die Zugstange 11. die Verriegelung aufgehoben und die Stromzufuhr zum Bühnenfahrwerk über einen nicht dargestellten, vom Fahrzeug 2 betätigten Kontakt freigegeben.
Claims (1)
- Patentanspruch: Zentrier- und Verriegelungsvorrichtung für Schiebebühnen, Krane, Regalstapel- oder Regalbedienungsgeräte bekannter Bauart, wobei an -der Schiebebühne ein mit einer Zugstange verbundenes Hebelpaar angebracht ist, das der Ver- und Entriegelung -der Schiebebühne an bestimmten Stichbahnanschlußpunkten dient und durch das . auf .der Schiebebühne zu transportierende Fahrzeug bei dessen Ausfahrt von der Bühne . bzw. Einfahrt in die Bühne betätigt-wird, dadurch agekennzeichnet, daß der- Verriegelungshebel durch Eingriff in eine neben .der Bühnenfahrbahn starr befestigte, schwalbenschwanz=-förmige Kulisse nacheinander die Schiebebühne in bezug auf ein benachbartes Stichbahngleis zunächst zentriert und dann verriegelt, während der Entriegelungshebel diese Bewegungssperre für die Bühne wieder aufhebt, wobei das von der Bühne zu verschiebende, elektrisch angetriebene Fahrzeug in bekannter Weise nur dann mit-Fahrstrom versorgt wird, wenn die Stellung der Schiebebühne auf ihrer Fahrbahn das Eingreifen des Verriegelungshebels in die Schwalbenschwanzkulisse zuläßt. In Betracht gezogene Druckschriften: Patentschrift Nr. 432 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES84965A DE1229131B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Zentrier- und Verriegelungsvorrichtung fuer Schiebebuehnen, Krane und Stapelgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES84965A DE1229131B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Zentrier- und Verriegelungsvorrichtung fuer Schiebebuehnen, Krane und Stapelgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1229131B true DE1229131B (de) | 1966-11-24 |
Family
ID=7512074
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES84965A Pending DE1229131B (de) | 1963-04-27 | 1963-04-27 | Zentrier- und Verriegelungsvorrichtung fuer Schiebebuehnen, Krane und Stapelgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1229131B (de) |
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1963
- 1963-04-27 DE DES84965A patent/DE1229131B/de active Pending
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