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DE188375C - - Google Patents

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Publication number
DE188375C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
loading
point
cable car
drive
bridge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT188375D
Other languages
English (en)
Publication of DE188375C publication Critical patent/DE188375C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/28Piling or unpiling loose materials in bulk, e.g. coal, manure, timber, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Λϊ 188375-KLASSE 81 e. GRUPPE
BENRATHER MASCHINENFABRIK AKT-GES. in BENRATH b. DÜSSELDORF.
Bei dem gebräuchlichen Seilbahnbetriebe erfordert das An- und Abkuppeln der Wagen einmal an deren Ladestelle, ein zweites Mal bei der Antriebsstelle für das Zugorgan einen ziemlich bedeutenden Kraftaufwand und ist mit Zeitverlust verbunden, während hierbei andererseits zwei getrennt arbeitende Bedienungsmannschaften nötig sind, da in den seltensten Fällen die Ladestelle für die Wagen
ίο so dicht bei der Antriebsstelle für das Zugorgan liegt, daß dieselbe Mannschaft alle von Hand vorzunehmenden Maßnahmen ausführen kann.
Dieser Übelstand macht sich besonders bei den Anlagen fühlbar, welche mit einer längs der Seilbahn fahrbar angeordneten Verladevorrichtung versehen sind, um einen größeren Lagerplatz beherrschen zu können, weil bei derartigen Anlagen die Ladestelle für die Förderwagen in bezug auf die Antriebsstelle für das Zugorgan ständig wechselt.
Zur Behebung dieses Ubelstandes hat man bereits die Seilbahn so eingerichtet, daß die Förderwagen an der Antriebsstelle für das Zugorgan sich selbsttätig abkuppeln und nach Umführung um die Antriebsscheibe sich wieder selbsttätig an das Zugorgan ankuppeln, so daß sie beim Durchlaufen der ganzen Bahn nur an der Ladestelle von einer einzigen Bedienungsmannschaft an- und abgekuppelt zu werden brauchen. Eine solche Einrichtung erfordert jedoch eine bestimmte Ausgestaltung der Antriebsscheibe und eine besondere Vorrichtung für die Umführung der Wagen.
Bei der mit einer Verladevorrichtung versehenen Förderanlage nach vorliegender Erfindung wird derselbe Vorteil erreicht, ohne daß einzelne Teile der Anlage besonders ausgestaltet zu werden brauchen. Dies wird dadurch erzielt, daß die Antriebsvorrichtung für das Zugorgan in die Verladevorrichtung selbst verlegt ist, so daß von der an der Ladestelle erforderlichen Mannschaft das An- und Abkuppeln der Wagen besorgt werden kann, und zwar nur mittels der ohnehin vorhandenen Vorrichtungen. Ist hierbei die Verladevorrichtung fahrbar angeordnet, so kann trotz des ständigen Wechsels der Ladestelle das An- und Abkuppeln der Wagen stets von derselben Bedienungsmannschaft vorgenommen werden, da die Antriebsstelle für das Zugorgan zusammen mit .der Verladestelle ihre jeweilige Lage ändert.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Förderanlage dargestellt, und zwar veranschaulichen:
Fig. ι den Grundriß der Gesamtanordnung der Förderanlage,
Fig. 2 den Schnitt nach der Linie A-Ji der Fig. ι in größerem Maßstabe,
Fig. 3 den Grundriß eines Teiles der Fig. 2 und
Fig. 4 den Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 2.
Die in Fig. 1 dargestellte Förderanlage besteht aus einer Seilbahn α und einer längs dieser fahrbar angeordneten Verladevorrichtung b, durch welche das Fördergut an der
Ladestelle aus den Eisenbahnwagen c oder von einem Stapel d (Fig. 2) der Seilbahn a zugeführt wird. An der Verbrauchsstelle ν wird das Fördergut in bekannter Weise selbsttätig entladen. Die zur Zuführung des Fördergutes dienende Verladevorrichtung b ist als fahrbare Verladebrücke ausgebildet, . wodurch der ganze Lagerplatz beherrscht werden kann, welcher längs der Seilbahn liegt.
Die Antriebsvorrichtung für das Zugseil e befindet sich auf der fahrbaren Brücke b, wie die Fig. 2 bis 4 erkennen lassen. Die Antriebsscheibe/ für das Zugseil e ist mit ihrer Antriebsvorrichtung, ζ. B. dem Elektromotor g (Fig. 2), und der erforderlichen Spannvorrichtung für das Zugseil auf dem Gerüst der fahrbaren Brücke b so angeordnet, daß das von der Seilbahn α kommende Seil e durch ein oder mehrere Leitrollen h auf die An-
zo triebsscheibe/ und von dieser durch entsprechend angebrachte Leitrollen i wieder auf die Seilbahn α zurückgeführt werden kann.
Bei der Verschiebung der Brücke b wird die Länge des Zugseiles nicht geändert, da nur die Stellung der Antriebsscheibe/ in der geschlossenen Bahn des Zugseiles wechselt. Die ankommenden leeren Förderwagen Ic werden an einer Stelle abgekuppelt, an welcher das Zugseil die Höhe einer an dem Gerüst der fahrbaren Brücke b angebrachten Laufschiene m (Fig. 4) erreicht hat, sodann auf dieser Schiene unter die Fülltrichter η gefahren und gefüllt, worauf sie an der anderen Seite der Brücke b wieder angekuppelt werden. Die gefüllten Wagen werden beim Durchlaufen der Verbrauchsstelle ν (Fig. 1) durch einen verstellbaren Anschlag 0 o. dgl. in bekannter Weise selbsttätig entleert und kehren zu der fahrbaren Verladebrücke b zurück, ohne daß auf diesem Wege ständig eine Bedienungsmannschaft benötigt wird.
An die Stelle der fahrbaren Verladebrücke kann natürlich jede geeignete Verladevorrichtung, z. B. ein fahrbarer Laufkran, Drehkran o. dgl. treten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Förderanlage mit einer längs einer Seilbahn fahrbaren Verladevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (f, g) für das Zugorgan der Seilbahn (a) in die Verladevorrichtung (b) verlegt ist, um für die Förderwagen bei wechselnder Ladestelle ohne besondere Ausgestaltung der Antriebsstelle nur ein einmaliges An- und Abkuppeln beim Durchlaufen der ganzen Bahn zu erfordern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT188375D Active DE188375C (de)

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DE (1) DE188375C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19731929A1 (de) * 1997-07-24 1999-01-28 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Befüllung mobiler Aufnahmevolumina

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19731929A1 (de) * 1997-07-24 1999-01-28 Siemens Ag Verfahren und Vorrichtung zur automatischen Befüllung mobiler Aufnahmevolumina
DE19731929B4 (de) * 1997-07-24 2004-03-25 Siemens Ag Schüttgutverladestation

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