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DE878364C - Vorrichtung zur Sicherung von geschlossenen Eisenbahngueterwagen gegen Diebstahl - Google Patents

Vorrichtung zur Sicherung von geschlossenen Eisenbahngueterwagen gegen Diebstahl

Info

Publication number
DE878364C
DE878364C DEK10359A DEK0010359A DE878364C DE 878364 C DE878364 C DE 878364C DE K10359 A DEK10359 A DE K10359A DE K0010359 A DEK0010359 A DE K0010359A DE 878364 C DE878364 C DE 878364C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
buffer
bolt
held
door
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK10359A
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Knoch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERICH WINFRIED SCHMITZ HELFF
Original Assignee
ERICH WINFRIED SCHMITZ HELFF
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERICH WINFRIED SCHMITZ HELFF filed Critical ERICH WINFRIED SCHMITZ HELFF
Priority to DEK10359A priority Critical patent/DE878364C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE878364C publication Critical patent/DE878364C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D19/00Door arrangements specially adapted for rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Sicherung von geschlossenen Eisenbahngüterwagen gegen Diebstahl Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Sicherung von, geschlossenen Eisenbahngüterwagen gegen unbefugtes Öffnen während der Fahrt oder nach dem Abstellen im zusammengekuppelten Zustand.
  • Es ist bekannt, die Schiebetür derartiger Waggons mittels Schloß oder Riegel zu verschließen. Diese Verschlußorgane sind aber von außen zugänglich, so da.ß im unbewachten Zustand ein Einbruch leicht möglich ist.
  • Bei der Erfindung wird dieserÜbelstand dadurch vermieden, daß diel Verschlußvorrichtung nicht mehr von außen zu betätigen ist, sondern im Inn:eirn des Waggons und von Unbefugten unerreichbar eingebaut ist. Sie besteht darin, daß die Schiebetür mit einem Steuerglied, wie z. B. einer Stange, einer Iieitte od. dgl. in fester Verbindung steht, in. dessen Bewegungsbahn. ein seitlich ausschwenkbare Sperrorgan derart angeordnet ist, daß je nach der- Lage dieses Sperrorgans das Steuerglied und damit auch die Tür freigegeben oder gesperrt wird, wobei das Sperrorgan mittels einer in einerDurchbohrung des Puffers geführten. Stange in der Sperrstellung geha,lten. und nach Entfernung bzw. Rückbewegung der Stange aus der Pufferbohrung freigegeben wird. Dabei ist' dieses- Stange in: der Länge so bemessen, daß im gesperrten: Zustand das der Pufferplatte zugewandte Ende nicht über diese hinausreicht; zweckmäßig steht es mit dieser bündig.
  • Da die Auslösung der Sperrung nur durch Entfernung b,zw. Herausbewegung der Pufferstange aus. dem Puffer herbeigeführt werden kann, ist es im zusammengekuppelten Zustand der Waggons unmöglich, die Tür zu öffnen. Der einzelne Waggon ist also während der Fahrt des Güterzuges, also auch dann, wenn, der Zug, wie es häufig vorkommt, auf einem Nebengleis: abgestellt ist, unbedingt gegen Diebstahl gesichert. Die Tür kann erst dann geöffnet werden, wenn die Waggons aus dem Zugverband einzeln abgestellt werden.
  • In einer Ausführungsform ist die Sicherungsvorrichtung so ausgebildet, daß an der Innenwand des Waggons ein. seitlich ausschwenkbarer Riegel angelenkt ist, dessen freies mit einer Bohrung oder Ausnehmung versehenes Ende durch die in diese Bohrung oder Ausnehmung eingreifende Kuppelstange festgehalten ist, während der Riegel selbst oder ein an diesem angebrachter Ansatz vor der Bewegungsbahn des, z. B. aus. einer Stange bestehenden Steuergliedes steht, so daß die Tür in der Verschlußstellung gehalten ist, während nach Lösung der Sperrung durch Entfernen dar Kuppelstange aus der Bohrung des Riegels dieser seitlich ausgeschwenkt und dadurch das Sperrorgan freigegeben; wird, so daß die Tür nunmehr geöffnet werden kann. Für die Führung der Stange ist hierbei eine besondere Öffnung in der Seitenwand des Waggons notwendig, durch welche die Stange bei der Öffnung der Tür nach außen hinaustritt.
  • Diese starre Gestaltung des Steuergliedes ist in manchen Fällen, unerwünscht, weshalb. in einer werteren Ausbildung des Erfindungsgedankensi an Stelle der Stange eine Kette, wie z. B. eine Gliederkette oder Kugelkette, vorgesehen, ist. Zu diesem Zweck ist an dem von der Pufferstange in der Sperrstellung gehaltenen Riegel eine, Gabel od. dgl. vorgesehen, die in das aus der Kette bestehende Steuerglied eingreift, so daß die Tür in der Verschlußlage gehalten ist, während nach Lösung der Sperrung durch Entfernung oder Zurückbewegung der Pufferstange der Riegel seitlich ausgeschwenkt und dadurch das Sperrorgan freigegeben wird, so daß die Tür ge@-öffnet -werden kann. Bei dieser erfindungsgemäßen Ausbildung der Vorrichtung ist ferner die Ausführung so getroffen, daß die Pufferstange nicht in eine Bohrung des Riegels, sondern in dessen Bewegungsbahn eingreift und dadurch die Bewegung begrenzt, `wodurch sich eine leichtere Handhabung ergibt. Die Anordnung einer Kettet als bewegliches Steuerglied hat den. Vorteil, daß diese am Ende ihrer Bewegungsbahn innerhalb des Waggons in einer entsprechenden Führung leicht umgelenkt werden kann, so da,ß ein Durchgangsloch wie bei der Stange nicht erforderlich ist. .
  • In; der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung schematisch veranschaulicht; und zwar zeigt . , Abb. i die Seitenansicht eines Waggons mit einer Sicherheitsvorrichtung unter Verwendung einer Stange im gesperrten Zustand, Abb. 2 eine Rückansicht auf die Vorrichtung nach Abh. i, Abb. 3 eine Seitenansicht auf die Sicherheitsvorrichtung nach Abb. i bei geöffneter Tür, Abb. 4 eine Rückansicht auf die Vorrichtung nach Abb. 3, Abb: 5 eine Seitenansicht eines Waggons mit einer Sicherheitsvorrichtung unter Verwendung einer Kette im gesperrten Zustand, Abb. 6 einte Rückansicht auf die Vorrichtung nach Abb. q., Abb. 7 dien Seitenansicht der Sicherheitsvorrichtung nach Abb '. 5 bei geöffneter Tür, Abb. 8 eine Rückansicht auf die Vorrichtung nach Abb. 7.
  • Die Sicherheitsvorrichtung (Abb. i bis q.) besteht aus der Stange i, die mit der Tür 2 des Waggons 3 in starrer Verbindung steht und i11 den Lagern 4. an der Innenseite des Waggons geführt ist. Für den Durchtritt der Stange aus dem Waggon ist eine Öffnung 5 in der Waggonstirnwand vorgesehen. Vor dieser Öffnung 5 ist ein mit dem Riegel 6 verbundener Ansatz 7 vorgesehen, der je nach der Stellung des Riegels. die Bewegungsbahn für die Stange i freigibt oder sperrt. Der Riegel selbst ist im Lager 8 an der Innenseite des. Waggons drehbar gehalten. In der in Abb. i und, 2 dargestellten Sperrstellung ist das gegenüberliegende Endei dieses Riegels mit ernenn Auga g versehen, durch welches die in einer Bohrung des Puffers io geführte Stange i i hind.urchtritt, so, daß der, Riegel seitlich nicht bewegt werden kann. Die Stange Ii ist hiiprbei so, bemessen, daß sie nicht über den Puffer io vorsteht. Erst nach Entfernung der Pufferstange i i aus denn Puffer wird der Riegel 6 freigegeben, so daß er mittels des Handgriffs 12 seitlich bewegt werden kann, wobei dann der Ansatz 7 die Öffnung für den Durchtritt der Stange i freigibt (Abb. 3 und q.). Die Tür kann nunmehr geöffnet werden, wobei die Stange zum Teil nach außen über die! Waggonwand hervorsteht.
  • Bei der Ausführung der Sicherung nach Abb. 5 bis 8 ist die Waggontür über eine Stange 13 mit einer Kette 14 verbunden, die in einem Rohr 15 ,geführt ist. In der Sperrstellung (Abb. 5 und 6) greift der mit dem Riegel i-6 gelenkig verbundene gabelförmnige Ansatz 17 in die Kette ein und hält diese fest. In dieser Stellung wird der Riegel 16 durch die vor das untere Ende des Riegels greifende Pufferstange 18 gehalten, die ihrerseits unter dem Druck einer hinter dem Puffer im Waggon eingebauten, Feder i9 steht.
  • In der Sperrstellung muß daher zur Aufrechterhaltung der Sperrung die Pufferstange 18 durch einen. Splint 2o gesichert werden. Nach Entfernung dieses Splintes tritt die, Pufferstange unter dem Druck der Feder selbsttätig zurück, so daß der Riegel 16 mittels dessen am unteren Ende angebrachte Handhal)e 2i zur Seite bewegt werden kann, wobei dann die Kette 14 freigegeben wird (Abb. i und 8). Bei der Rückwärtsbewegung der Waggontür gleitet dann die Kette 1d. in der Führungsbahn 15, wobei sie am Ende der Bahn nach abwärts gleiten kann. In der Öffnungsstellung kann nunmehr die Pufferstange wieder in die. Sperrstellung gebracht und. durch den Splint 20 gesichert werden, sü daß sie nicht aus dem Puffer herausfallen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Sicherung von geschlossenen Eisenbahngüterwagen gegen Diebstahl, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Schiebetür auf ihrer Innenseite mit einem Steuerglied, wie z. B. Stange oder Kette, in fester Verbindung stellt, in dessen Bewegungsbahn ein seitlich ausschwenkbares Sperrorgan derart an.-geordnet ist, daß je nach der Lage dieses Sperrorgans das Steuerglied. und damit die Tür freigegeben oder gesperrt wird, wobei das Sperr-Organ; mittels einer in einer Durchbohrung des Puffers geführten Stange in der Sperrstellung gehalten, jedoch nach Entfernung bzw. Rückbewegung der Stange aus der Pufferbohrung freigegeben wird und, diese Stange in der Länge so bemessen ist, daß im gesperrten Zustand das der Pufferplatte zugewandte Ende nicht über diese hinausreicht. z. Vorrichtung nach .Anspruch i, dadurch ge- kennzeichnet, daß an der Innenseite einer Stirnwand des Waggons ein seitlich ausschwenkbarer Riegel (6) angelenkt ist, dessen freies, mit einer Bohrunig oder Ausnehmung versehenes Ende durch die in, diese Bohrung oder Ausnebmung eingreifende Pufferstange (i i ) festgehalten ist, während der Riegel selbst oder ein an diesem angebrachter Ansatz vor der Bewe,gungsbahn des aus der Stange (i) bestehenden Steuergliedes steht. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite einer Stirnwand. des Waggons ein seitlich ausschwenkbarer Riegel (i6) angelenkt ist, dessen. freies Ende in der Sperrstellung durch die vor den Riegel greifende Pufferstange (i8) gehalten ist, während eine an dem Riegel befindliche Gabel od. dgl. in das aus einer Kette (1d.) bestehende Steuerglied eingreift.
DEK10359A 1951-06-21 1951-06-21 Vorrichtung zur Sicherung von geschlossenen Eisenbahngueterwagen gegen Diebstahl Expired DE878364C (de)

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DE878364C true DE878364C (de) 1953-06-01

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