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DE1132379B - Mittel zur Bekaempfung von Nematoden - Google Patents

Mittel zur Bekaempfung von Nematoden

Info

Publication number
DE1132379B
DE1132379B DEN16229A DEN0016229A DE1132379B DE 1132379 B DE1132379 B DE 1132379B DE N16229 A DEN16229 A DE N16229A DE N0016229 A DEN0016229 A DE N0016229A DE 1132379 B DE1132379 B DE 1132379B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
weight
active ingredient
group
nematodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN16229A
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Hendrik Uhlenbroek
Johan Dirk Bijloo
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Publication of DE1132379B publication Critical patent/DE1132379B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D285/00Heterocyclic compounds containing rings having nitrogen and sulfur atoms as the only ring hetero atoms, not provided for by groups C07D275/00 - C07D283/00
    • C07D285/01Five-membered rings
    • C07D285/02Thiadiazoles; Hydrogenated thiadiazoles
    • C07D285/04Thiadiazoles; Hydrogenated thiadiazoles not condensed with other rings
    • C07D285/081,2,4-Thiadiazoles; Hydrogenated 1,2,4-thiadiazoles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01NPRESERVATION OF BODIES OF HUMANS OR ANIMALS OR PLANTS OR PARTS THEREOF; BIOCIDES, e.g. AS DISINFECTANTS, AS PESTICIDES OR AS HERBICIDES; PEST REPELLANTS OR ATTRACTANTS; PLANT GROWTH REGULATORS
    • A01N43/00Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds
    • A01N43/72Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms
    • A01N43/82Biocides, pest repellants or attractants, or plant growth regulators containing heterocyclic compounds having rings with nitrogen atoms and oxygen or sulfur atoms as ring hetero atoms five-membered rings with three ring hetero atoms

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Agronomy & Crop Science (AREA)
  • Pest Control & Pesticides (AREA)
  • Plant Pathology (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)

Description

  • Mittel zur Bekämpfung von Nematoden Bekanntlich kann man 1,2,4-Thiadiazole, bei denen die beiden Kohlenstoffatome des Ringes über Schwefel gebundene einwertige organische Radikale tragen, zur Bekämpfung von schädlichen Insekten und Larven derselben verwenden. Diese organischen Radikale können Alkyl-, Cycloalkyl-, Aralkyl-, Alkoxyalkyl-, Aryloxy-alkyl-, Carbäthoxyalkyl- oder Hydroxyalkylgruppen sein.
  • Es wurde gefunden, daß 1,2,4-Thiadiazole, bei denen an einem der Kohlenstoffatome des Ringes ein Chloratom gebunden ist, eine nematicide Wirkung aufweisen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Mittel zur Bekämpfung von Nematoden, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß es eine Verbindung der allgemeinen Formel enthält, in der R1 eine Phenylgruppe oder eine Gruppe R2 - S - darstellt, in der R2 eine gegebenenfalls substituierte, gesättigte oder ungesättigte Alkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Alkarylgruppe bedeutet, wobei die aliphatische Kette gegebenenfalls durch Sauerstoff unterbrochen sein kann. Der Wirkstoff ist mit inerten, festen, oder flüssigen Trägerstoffen vermischt, gewünschtenfalls unter Zusatz von oberflächenwirksamen Stoffen und/oder Dispersionsmitteln.
  • Eine vorzügliche nematicide Wirkung haben namentlich die Verbindungen nach der Erfindung, bei denen R2 eine Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen darstellt, wie z. B. die Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, Isoamyl-, Hexyl- oder Octylgruppe, oder eine durch Sauerstoff unterbrochene Alkylgruppe, wie z. B. die Äthoxyäthylgruppe oder eine ungesättigte Gruppe, z. B. die Allylgruppe und weiter die Verbindungen, bei denen R2 eine Phenyl-, 4-Chlorphenyl-, 4-Methylphenylgruppe oder eine Benzyi- oder 4-Chlorbenzyigruppe oder eine Phenoxyäthylgruppe darstellt. Eine ausgezeichnete nematicide Wirkung haben ferner die Verbindungen nach der Erfindung, bei denen R1 eine Phenylgruppe darstellt.
  • Von den Verbindungen nach der Erfindung werden vor allem die Heterodera-Arten, z. B. Larven von Heterodera rostochiensis (Kartoffelcystenälchen), Meloidogyne-Arten (Wurzelhöckerälchen), Ditylenehus-Arten (Stengelälchen), Pratylenchus-Arten, Hoplolaimus-Arten und Larven von Anguina tritici (Weizengallenälchen) angegriffen.
  • Versuche, bei denen sich die nematicide Wirkung der Verbindungen nach der Erfindung herausstellte, wurden wie folgt ausgeführt.
  • 30 mg der zu untersuchenden Verbindung wurden unter Zugabe von 5 Tropfen einer 5°/jgen Lösung von Polyäthylenmonolaurat fein gemahlen und anschließend in 30 cm3 Wasser suspendiert. Durch Versetzung mit Wasser wurden aus dieser Suspension verdünnte Suspensionen verschiedener Konzentration hergestellt, die für die Versuche verwendet wurden.
  • In eine Schale von 4 - 4 cm mit einer Höhlung von 3,5 cm3 wurden zunächst 1,5 cm' der zu prüfenden Suspension und anschließend etwa 100 Nematoden eingeführt. Dann wurde die Schale mit einem roh geschliffenen Abdeckglas abgeschlossen, so daß eine ausreichende Menge Sauerstoff zutreten konnte, um zu verhüten, daß die Nematoden mangels Sauerstoff unbeweglich wurden. Mittels eines Binokulars wurde nach 4, 24, 28 bzw. 140 Stunden die Vitalität der Nematoden beurteilt.
  • Auf diese Weise wurde die niedrigste Konzentration an wirksamer Verbindung in der benutzten Suspension ermittelt, bei der sämtliche Testtiere innerhalb einer Einwirkungszeit von 140 Stunden abgetötet wurden.
  • Die Versuche wurden mit Larven von Heterodera rostochiensis ausgeführt, die während 2 Tagen aus den Cysten herausgelockt wurden, Ditylenchus dipsaci und Larven von Anguina tritici (die beiden Arten wurden während 17 Stunden aus dem Trockenzustand eingeweicht).
  • In der Tabelle I sind die Ergebnisse dieser Versuche gegeben. Dabei ist die minimale lethale Dosis der untersuchten Verbindung erwähnt, bei der sämtliche Testtiere innerhalb einer Einwirkungszeit von 140 Stunden getötet waren. Die minimale Lethaldosis ist dabei gegeben als die Konzentration der wirksamen Verbindung in der verwendeten Suspension, in Gewichtsteilen an wirksamer Verbindung je Million Gewichtsteile an Verdünnungsmittel (Wasser) ausgedrückt.
    Tabelle I
    Verbindung Nematoden
    i
    lt N II Heterodera Ditylenchus Anguina
    N,\ S / C - Cl rostochiensis dipsaci tritici
    Rl = C5 H5 I 12 25 i 50
    CH3 - S 6 100 25
    C2H5 - S 6
    50 12
    n-C,H,, - S 6 1 50 25
    i-C,H7 - S 50 500 100
    n-C4 H9 - S 6 25 f 12
    (CH3)2 ' CH - CH2 - S 12 100 i 50
    i
    CH, - CH2 - CH(CH3) - S 50 1000 ! 100
    n-C5 H11 - S 6 50 i 6
    CH, -CH(CH3)-CH2-CH2-S 6 100 12
    n-C, H13 - S 6 25 6
    n-C. H17 - S 50 250 50
    n-C12 H25 - S 100 i l o00 f l 000
    CH, =CH-CHZ-S 4 50 15
    C2H5-0 -C1H4-S 3 100 25
    C, H5 - S 12 500 25
    4-C1- C,Hs - S 12 1000 25
    4-CH3 - C6H5 - S 12 1000 12
    C6115 - CH2 - S 12 50 12
    4-C1- C,H5 - CH2 - S 6 ( 1000 6
    4-NO2 - C6H5 - C H2 - S 1000 1000 50
    Die Tabelle 1I zeigt die Ergebnisse einer Versuchsreihe mit 3-n-Butylmercapto-5-chlor-1,2,4-thiadiazol in vitro, wie oben ausgeführt. In der Tabelle ist der Prozentsatz an Nematoden erwähnt, die unter dem Einfluß des genannten Thiadiazols innerhalb einer Einwirkungszeit von 140 Stunden abgetötet wurden.
    Tabelle II
    Konzentration an Aktivstoff
    Nematode in Teilen
    je Million
    500 I 100 1 50I 25 1 12 1 6 I 3
    Heterodera I
    rostochiensis
    (Larven) ........ 100 100 100,100 100 100 90
    i
    Ditylenchus
    dispoci . . . . . . . . . . 1001100 100 100 30 -
    -
    Anguina tritici j
    (Larven) . . . . . . . . 100 I 100 #100 i 100 1100 60
    Von drei Verbindungen wurde die Wirkung auf Nematoden im Boden untersucht. Dabei wurde ein leichter Boden (Sandboden) verwendet, der von Natur mit Pratylenchus pratensis schwer verseucht war. Proben von 250 g Erde wurden, bei Einzelversuchen mit Suspensionen von 50, 25 bzw. 10 mg des zu untersuchenden Stoffes mit 12 cm3 Wasser versetzt und dann in Pappbechern 24 Tage bei etwa 15°C aufbewahrt. Um das Austrocknen der Erde zu verhüten, wurden die Becher mit einer Polythenfolie abgedeckt. Anschließend wurden die Nematoden auf die von J. W. Seinhorst erwähnte Weise aus der Erde herausgespult und die überlebenden Exemplare gezählt (s. Nematologica, I, S. 249 bis 267 [1956]). Ähnliches wurde mit Kontrollversuchen ausgeführt, bei denen der Erde kein wirksamer Stoff' zugesetzt worden war. Die Versuche wurden fünfmalig ausgeführt.
  • Die Tabelle III zeigt den Mittelwert der Ergebnisse dieser Versuche für jede der folgenden Verbindungen: UE 9 = 3-Phenyl-5-chlor-1,2,4-thiadiazol, UE 18 = 3-Methylmercapto-5-chlor-1,2,4-thiadiazol, UE 19 = 3-n-Butylmercapto-5-chlor-1,2,4-thiadiazol, UE 32 = 3-n-Propylmercapto-5-chlor-1,2,4-thiadiazol.
    Tabelle III
    Milligramm
    Ver- wirksamer Überlebende Prozentsatz
    bin- Stoff' je 250 g Nematoden abgetöteter
    dung Erde Nematoden
    50 52 87
    UE 9 25 72 83
    10 75 82
    0 420 -
    50 24 96
    UE 18 25 55 90
    10 40 93
    0 534 -
    50 30 94
    UE 19 25 32 94
    10 33 94
    0 534 -
    25 32 96
    UE 32 10 52 93
    5 50 93
    0 758 -
    Die aus der britischen Patentschrift 559 260 bekannte Verbindung 3,5-Dibutyl-mercapto-1,2,4-thiadiazol wurde in bezug auf die nematocide Wirksamkeit mit der nächstliegenden Verbindung der vorliegenden Erfindung, dem 3-Butylmercapto-5-chlor-1,2,4-thiadiazol, verglichen.
  • Die Versuche wurden auf die weiter oben schon beschriebene Weise mit den dort erwähnten Probetieren durchgeführt.
  • In Tabelle IV sind die minimalen lethalen Dosen der Verbindungen angeführt, bei der die Probetiere innerhalb einer Zeit von 140 Stunden getötet wurden.
    Tabelle IV
    Nematoden
    Verbindung Heterodera Ditylenchus Anguina
    rostochiensis dipsaci tritici
    Nach
    der Erfindung 6 25 12
    Nach der briti-
    schen Patent-
    schrift 559 260 500bis 10001500bis 1000 500bis 1000
    Aus der Tabelle ersieht man, daß die nematocide Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Verbindung ein Vielfaches von der Wirksamkeit der Verbindung nach der britischen Patentschrift 559 260 ist.
  • In der deutschen Auslegeschrift 1002 767 sind nematozide 2,5-Dimercapto-1,2,3-thiadiazole beschrieben. Von diesen Verbindungen unterscheiden sich die erfindungsgemäßen Verbindungen in zwei wesentlichen Punkten, und zwar ist erstens die Struktur der Ringe verschieden und zweitens trägt ein Kohlenstoffatom des Ringes bei den erfindungsgemäßen Verbindungen ein Halogenatom statt einer Mercaptogruppe bei den Verbindungen nach der deutschen Auslegeschrift 1002 767.
  • Zur Herstellung der Bekämpfungsmittel können grundsätzlich die bekannten Verfahren zur Anwendung kommen. Es können z. B. die wirksamen Verbindungen nach der Erfindung mit einem pulverigen inerten Träger, wie z. B. Kreide, Dolomit, Attapulgit, Kaolin oder Pfeifenton, gemischt oder in einem inerten Lösungsmittel, z. B. Toluol, Xylol, aliphatischen oder aromatischen Ketonen, z. B. Aceton, Methyläthylketon oder Cyclohexanon, oder Gemischen derselben mit den genannten Kohlenwasserstoffen, gewünschtenfalls unter Zusatz von oberflächenwirksamen Stoffen und/oder Dispersionsmitteln aufgelöst oder dispergiert werden. Diese Mittel können auch mit Kunstdüngern vermischt zur Verwendung kommen.
  • Ein Stäubemittel wird z. B. dadurch hergestellt, daß etwa 5 Gewichtsteile an wirksamer Verbindung nach der Erfindung mit etwa 95 Gewichtsteilen Kieselgur zusammen zu einer mittleren Teilchengröße von etwa 10 Mikron gemahlen werden.
  • Zur Herstellung eines Spritzmittels werden z. B. etwa 50 Gewichtsteile einer wirksamen Verbindung nach der Erfindung mit etwa 5 Gewichtsteilen Ölsäuremethyltaurid, etwa 10 Gewichtsteilen Calciumligninsulfonat und etwa 35 Gewichtsteilen Dolomit (Calciummagnesiumcarbonat) gemischt und dieses Gemisch anschließend bis zu einer mittleren Teilchengröße von etwa 10 Mikron gemahlen.
  • Mischöle können z. B. in der Weise hergestellt werden, daß etwa 25 Gewichtsteile einer wirksamen Verbindung nach der Erfindung in einem Gemisch von etwa 10 Gewichtsteilen polyoxyäthylensorbitanfettsaurem Ester, etwa 10 Gewichtsteilen Methyläthylketon und etwa 55 Gewichtsteilen Xylol aufgelöst werden. Von den Verbindungen nach der Erfindung lassen sich im allgemeinen Mischöle hoher Konzentration bereiten. So läßt sich z. B. 3-n-Butylmercapto-5-chlor-1,2,4-thiadiazol mit Xylol zu einem Mischöl mit 80 Gewichtsprozent an aktivem Stoff verarbeiten. Für die Praxis kann dies wichtig sein.
  • Die Herstellung einer Anzahl der Verbindungen nach der Erfindung ist bereits beschrieben worden (s. J. G o e r d e 1 e r u. a., Chem. Berichte, 90, S. 182 usw. [1957]). Hierbei wird ein Amidinsalz oder Isothiouroniumsalz in Wasser mit einer gleichwertigen Menge Perchlormethylmercaptan unter Zugabe von Natronlauge zur Reaktion gebracht.
  • Eine Anzahl der Verbindungen nach der Erfindung, in denen R1 die Gruppe R, S darstellt, sind aber in der Literatur noch nicht beschrieben worden. Diese lassen sich nach dem oben geschilderten Verfahren aus Isothiouroniumsalzen und Perchlormethylmercaptan bereiten. Neue Verbindungen sind unter anderem die, bei denen in der vorgenannten Formel R2 eine der folgenden Gruppen darstellt: Isopropyl, 1-Methylpropyl, 3-Methylpropyl, n-Amyl, n-Hexyl, n-Octyl, n-Dodecyl, Allyl, Äthoxyäthyl, Phenyl, 4-Chlorphenyl, 4-Methylphenyl und Phenoxyäthyl.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Mittel zur Bekämpfung von Nematoden, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Verbindung der allgemeinen Formel in der R1 eine Phenylgruppe oder eine Gruppe R2 - S - darstellt, wobei R2 eine gegebenenfalls substituierte, gesättigte oder ungesättigte Alkyl-, Aryl-, Aralkyl- oder Alkarylgruppe darstellt, und die aliphatische Kette gegebenenfalls durch Sauerstoff unterbrochen sein kann, als Wirkstoff enthält, der mit inerten, festen oder flüssigen Trägerstoffen vermischt, gewünschtenfalls mit einem Gehalt an oberflächenwirksamen Stoffen und/oder Dispersionsmitteln, vorliegt.
  2. 2. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Stäubemittel ist, das aus einem innigen Gemisch von etwa 5 Gewichtsteilen Wirkstoff und etwa 95 Gewichtsteilen Kieselgur besteht und das bis zu einer mittleren Teilchengröße von etwa 10 Mikron gemahlen ist.
  3. 3. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Spritzpulver ist, das aus einem innigen Gemisch von etwa 50 Gewichtsteilen Wirkstoff, etwa 5 Gewichtsteilen Ölsäure-methyltaurid, etwa 10 Gewichtsteilen Calciumligninsulfonat und etwa 35 Gewichtsteilen Dolomit besteht und das bis zu einer mittleren Teilchengröße von etwa 10 Mikron gemahlen ist.
  4. 4. Mittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es ein Mischöl ist, das aus einer Lösung von etwa 25 Gewichtsteilen Wirkstoff, in einem Gemisch von etwa 10 Gewichtsteilen Polyoxyäthylensorbitan-fettsäureester, etwa 10 Gewichtsteilen Methyläthylketon und etwa 55 Gewichtsteilen Xylol besteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1002 767; britische Patentschrift Nr. 559 260.
DEN16229A 1958-02-13 1959-02-09 Mittel zur Bekaempfung von Nematoden Pending DE1132379B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB559260A (en) * 1942-03-11 1944-02-11 Du Pont New pesticidal compositions
DE1002767B (de) * 1955-10-20 1957-02-21 Bayer Ag Nematodenbekaempfung

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